Kategorie: Mikrofone

Darum brauchen iPhone-Filmer drei Lightning-Anschlüsse

Ich bin jetzt schon einige Wochen mit dem iPhone 7 Plus unterwegs. Ich habe mich langsam daran gewöhnt, immer den kleinen Adapter dabei zu haben, damit ich meine Mikrofone oder Kopfhörer mit Klinkenstecker anschliessen kann. Denn beim iPhone 7 hat man ja keine gewöhnliche Kopfhörer-Buchse mehr, sondern nur noch den einen Lightning-Anschluss.

Immer wieder merke ich aber, dass ein Anschluss einfach zu wenig ist.

Drei Gründe, warum Filmer mehrere Anschlüsse an ihrem Smartphone brauchen:

1. Ton

Es gibt Mikrofone mit Lightning-Anschluss. Zwei davon habe ich kürzlich vorgestellt. Diese Mikrofone sind grundsätzlich super, denn ich brauche keinen Adapter fürs iPhone. Sie lassen sich direkt daran anstecken.

Gerade bei Interviews möchte ich aber beim Filmen gerne den Ton mithören. Die Lightning-Buchse ist jedoch schon durch das Mikrofon belegt und ich kann keinen Kopfhörer anschliessen. Es fehlt mir ein Anschluss.

2. Strom

Normalerweise lade ich nicht gleichzeitig den Akku meines iPhones, wenn ich filme. Denn es ist mühsam, mit dem Smartphone stets auch noch die angeschlossene Powerbank mit zu bewegen oder diese zu fixieren. Wo ich aber mehr Batterie als gewöhnlich brauche, sind Livestreams. Denn nicht nur das Filmen frisst Strom, sondern auch die Übertragung ins Internet.

Um also zum Beispiel eine längere Veranstaltung auf Facebook Live zu übertragen, kann es also sein, dass der Akku nicht ausreicht. Dann möchte ich eine Powerbank anschliessen. Wenn ich aber gleichzeitig auch ein Mikrofon verwende, habe ich schon wieder einen Anschluss zu wenig.

3. Monitor

Vor kurzem habe ich Euch hier im Blog gezeigt, wie ihr einen externen Monitor an euer iPhone anschliessen könnt. Eine der Varianten ist eine Kabelverbindung zum Computer mit dem Programm Quicktime.

Auch dort wieder: Wenn ich ein Mikrofon benutze, kann ich nicht gleichzeitig ein Kabel anschliessen, um mich mit einem Computer zu verbinden. Noch eine Situation, in der ich einen Anschluss zu wenig habe.

Lösung: Aus einem Lightning-Anschluss mach zwei

Es gibt einen Adapter mit Doppelstecker, den Belkin Lightning Audio + Charge Rockstar. Er macht aus einem Lightning-Anschluss zwei.

 

 

Damit kann ich ein Lightning-Mikrofon anschliessen und zusätzlich auch eine Powerbank, einen Kopfhörer, ein Kabel zur Steckdose oder zum Monitor.

Es gibt im Internet zu diesem Adapter einige Bewertungen von unzufriedenen Kunden. Als ich ihn ausprobiert habe, hat er jedoch gut funktioniert.

Adapter mit USB und Kopfhörerbuchse

Ich habe noch ein zweites Gadget gekauft und ausprobiert: Einen Adapter mit zwei Kabeln. Das eine ist Lightning-Anschluss, das andere ist nur ein Klinkenstecker.

Das Problem: Die zweite Buchse funktioniert nicht für das Mikrofon, denn es ist kein sogenannter TRRS-Anschluss. Man kann dort wirklich nur einen Kopfhörer anschliessen. Wenn ich Musik hören und gleichzeitig das iPhone aufladen will, ist das super, aber zum Filmen nützt mir dieser Stecker nichts.

Besser noch warten

Wenn Du schon häufig gedacht hast, dass dir ein Lightning-Anschluss fehlt, kann ich Dir den Belkin-Stecker empfehlen. Wenn Du aber noch ohne zweiten Anschluss auskommst, warte lieber noch. Das Wall Street Journal hat nämlich berichtet, dass mit dem iPhone 8 diesen Herbst wahrscheinlich der USB-C-Anschluss kommt und Lightning wieder verschwindet. Das würde heissen, dass wieder neue Mikrofonlösungen und Adapter gefragt sind. Ich würde deswegen zu diesem Zeitpunkt nicht zu viel Geld in zusätzliche Anschlüsse investieren.

Mikrofon-Empfehlungen

Falls Du Dich trotzdem für Mikrofone mit Lightning-Anschluss interessierst, schau Dir mein Video an, in dem ich zwei davon vorstelle.

Es gibt auch Lightning-Adapter für Mikrofone mit Klinkenstecker. Diese haben nämlich immer noch viele Stärken. In meinem Ratgeber: „Mikrofone zum Filmen mit Smartphone“ habe ich Dir diverse Möglichkeiten zusammengestellt, mit Vor- und Nachteilen. Hol dir das PDF hier.

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iPhone 7: Zwei Lightning-Mikrofone im Test

Filmst Du vor allem mit dem iPhone 7 und überlegst Dir, ein Mikrofon anzuschaffen? Dann überlegst Du bestimmt, ob Du gleich ein Mikrofon mit Lightning-Anschluss kaufen sollst. Denn erstens muss man dann nicht immer daran denken, den Adapter dabeizuhaben. Und zweitens macht jeder zusätzliche Übergang das Tonsignal anfälliger auf Störgeräusche.

Probleme mit dem Adapter

Kürzlich habe ich alle meine Mikrofone mit Klinkenstecker getestet, ob sie auch bei meinem iPhone 7 Plus mit dem Adapter zum Lightning-Anschluss funktionieren. Da hat alles geklappt – den Blogpost dazu findest Du hier. Doch jemand hat mir auf mein Testvideo geantwortet, dass sein iPhone 7 das RØDE SmartLav nicht immer erkennt.

Eigentlich will man zu einem teuren neuen Smartphone nicht gleich auch ein neues Mikrofon anschaffen müssen, man erwartet, dass auch vorhandene Mikrofone funktionieren. Leider scheint das nicht der Fall zu sein. Deswegen stelle ich hier zwei Alternativen vor, die direkt über den Lightning-Anschluss funktionieren:

iRig Mic HD Handmikrofon

Das iRig Mic HD Handmikrofon hat im Test mit dem iPhone 7 einwandfrei funktioniert. Es ist in Silber und Schwarz erhältlich und kostet ca. 120 Franken. Der Nachteil: Es gibt keine Kopfhörerbuchse. Das heisst, man kann bei Interviews nicht mithören. Für Videoblogs oder Moderationen, bei denen kein Kopfhörer verwendet wird, oder zum Singen ohne Kopfhörer, eignet sich das iRig Mic HD jedoch gut.

Mitgeliefert wird beim iRig Mic HD auch ein Kabel mit Mini-USB-Anschluss. Es lässt sich also auch mit Android-Smartphones verwenden.

Clipic digital Lavaliermik Apogee Sennheiser

Das ClipMic digital habe ich bereits früher einmal vorgestellt. (Hier geht’s zum Video.) Schon damals besass dieses Mikrofon einen Lightning-Anschluss. Der grosse Vorteil ist die gute Tonqualität. Das kleine Kästchen vor dem Lightning-Anschluss des Digital ClipMics ist nämlich der integrierte Wandler.

Wenn man ein Mikrofon über die Kopfhörerbuchse an ältere iPhone-Modelle ansteckt, wird das Tonsignal mit dem Wandler in der Buchse verarbeitet. Dieser ist eher schlecht. Das Mikrofon kann noch so gut sein – wenn der Ton danach über einen schlechten Wandler geht, leidet die Qualität. Die Qualität des ClipMic digital hat ihren Preis: Es kostet um die 180 Franken.

Als ich das ClipMic digital zum ersten Mal testete, war der Ton extrem leise. Nur mit der Verwendung der dazugehörigen App („Meta-Recorder“) liess sich ein guter Pegel erreichen. Dies ist inzwischen behoben worden: Jetzt ist der Ton auch ohne App im Hintergrund einwandfrei, man kann das Mik also einstecken und gleich mit Filmen loslegen.

Kopfhörerbuchse fehlt

Der Nachteil bei beiden Mikrofonen ist, dass sich gleichzeitig kein Kopfhörer anschliessen lässt. Beim iPhone 7 gibt es ja keine zusätzliche Kopfhörerbuchse. Für Interviews, bei denen es nützlich ist, gleich mithören zu können, empfehle ich deshalb nach wie vor, das iRig PRE zu verwenden, über den Ligthning-Adapter. Beim iRig PRE lässt sich jedes Mikrofon mit XLR-Kabel anschliessen und zusätzlich noch ein Kopfhörer. In diesem YouTube-Video stelle ich das iRig PRE vor.

Ratgeber Mikrofone für das Smartphone

Ich habe viele Mikrofone getestet und darüber geschrieben. Wer Interviews führt, hat nicht ganz das gleiche Bedürfnis wie jemand, der auf YouTube alleine vlogt oder Podcasts aufnimmt. Wer ein iPhone 7 hat und noch kein Mikrofon, geht auch anders an die Entscheidung heran als jemand, dessen Smartphone eine Kopfhörerbuchse besitzt. Ich habe deshalb einen Ratgeber zusammengestellt. Dort zeige ich Dir, welche Mikrofone ich für welchen Einsatz empfehle. Du kannst ihn hier herunterladen:

 

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5 Mikrofone im Test mit dem iPhone 7 Plus

Wer meinen Newsletter abonniert hat, weiss, dass ich mir kürzlich das neue iPhone 7 gekauft habe. Ein grosser Unterschied zum iPhone 6 ist, dass das iPhone 7 keinen Kopfhörerausgang mehr hat. Es gibt nur noch die Buchse fürs Lightning-Kabel.

 

Mikrofone über Adapter anschliessen

Was bedeutet die fehlende Kopfhörerbuchse fürs Filmen mit dem iPhone 7, wenn man ein Mikrofon anschliessen will?

Da ein Adapter für 3,5mm-Kabel mitgeliefert wird, ist dies auch weiterhin möglich. Ob die Mikrofone, die ich bisher auf meinem Blog empfohlen habe, mit dem iPhone 7 auch wirklich funktionieren, habe ich für euch getestet.

 

 

Die 5 Mikrofone im Test

 

Das Fazit: Alle fünf Mikrofone funktionieren auch mit dem iPhone 7.

Mit einer Einschränkung beim iRig Mic: Mit einem Kopfhörer mithören, ist beim Filmen mit dem iPhone 7 nicht möglich. IK Multimedia verkauft unterdessen jedoch auch ein iRig Mic (Handmikrofon) mit Lightninganschluss. Ich konnte diese nicht ausprobieren, finde das Produkt aber sehr spannend.

 

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Je mehr Adapter, desto unsicherer

Falls Du ein neues Mikrofon kaufen willst und das iPhone 7 hast, macht ein Mik mit Lightninganschluss mehr Sinn. Je mehr Adapter Du brauchst, desto störungsanfälliger wird der Sound. Im Video „6 Lavalier-Mikrofone im Vergleich“ hatte ich all diese Mikrofone schon einmal für euch getestet. Dort war auch das Sennheiser clip mic digital dabei. Das Mikrofon hat einen Lightninganschluss und passt deshalb perfekt zum iPhone 7. Wichtig: Für gute Resultate muss die dazugehörende App Metarecorder von Apogee im Hintergrund laufen.

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Meine Favoriten in meiner Ausrüstung

Da alle Mikrofone mit dem iPhone 7 noch funktionieren, werde ich mit diesen weiterarbeiten. Mit dem iRig Pre kann ich mein preffessionelles Sennheiser Mik e845 anschliessen. Mein Lavaliermikrofon Favorit ist immer noch das iRig Mic Lav 2 Pack. Dieses Mikrofon für alle Fälle, stellte ich bereits in einem anderen Blogbeitrag vor. Wann welches Mikrofon zum Einsatz kommt, kannst Du im Blogbeitrag „Hand oder Lavaliermikrofon – Wofür eignet sich welches Mikrofon“ nachlesen.

Zudem kann man bei diesen beiden auch einen Kopfhörer anhängen, im Unterschied zu allen anderen getesteten Mikrofonen. Was für mich bei Interviews unverzichtbar ist.

 

Soundcheck mit dem iPhone 7

In einem zweiten Video habe ich mit jedem Mikrofon eine Frage aufgezeichnet. Dort kannst Du den Sound vergleichen. Die Bedingungen sind nicht für alle Mikrofone ganz gleich. Ein Handmikrofon tönt anders als ein Lavaliermikrofon. Auch macht es einen Unterschied, ob Ich einen Popschutz auf dem Mikrofon habe oder nicht. Der Popschutz nimmt noch etwas die hohen Töne aus dem Klang. Die Mikrofone habe ich so eingesetzt, wie sie bei der Bestellung geliefert werden. Welcher Klang gefällt Dir?

 

Hand- oder Lavaliermikrofon: Wofür eignet sich welches Mikrofon?

Für guten Ton sorgen entweder ein Mikrofon, das du in der Hand hältst, oder ein Lavaliermikrofon, das du am Kragen der sprechenden Person befestigst.

Als Videojournalist ist man in der Regel alleine unterwegs und arbeitet deshalb mit einem der beiden Mikrofone. Beide haben Vor- und Nachteile.

Das Handmikrofon: Vor- und Nachteile und worauf du achten musst

Das Handmikrofon ist ein typisches Interview-Mikrofon. Das heisst: du stellst die Fragen, dein Interviewpartner antwortet und dabei führst du ihn, indem du ihm das Mikrofon hinhältst. Du entscheidest dadurch, wer wann redet und kannst beispielsweise auch eine Antwort unterbrechen oder nachhaken.

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Das Hand-Mik sorgt für den sichersten Ton. Damit das gelingt, hältst du es etwa zehn Zentimeter unters Kinn. So hast du kein Mikrofon im Gesicht und dennoch einen optimalen Ton, selbst bei Lärm rundherum.

Nachteile des Handmikrofons: Man hat die Hand nicht mehr frei und das Mikrofon ist aufgrund seiner Positionierung nahe am Gesicht auch im Bild zu sehen. Bei einer Strassenumfrage passt das auch, bei einem Personenporträt eher nicht.
Handmik darf im Bild sein, wenn man ein wenig von den Fingern sieht, ist es auch noch ok. Es sollte aber nicht der Arm des Reporters im Bild sein. Bei klassischen Interviews ist man deshalb relativ nah beim Interviewpartner. Möchtest du von weiter weg filmen, damit beim Porträtierten auch die Umgebung wahrgenommen wird, empfehle ich ein Lavaliermikrofon.

Das Lavaliermikrofon: Vor- und Nachteile und worauf du achten musst

Das Lavaliermikrofon eignet sich am besten für längere Gespräche und für ein Videoporträt einer Person. Die Vorteile liegen wörtlich auf der Hand: Du hast die Hände frei, das Mikrofon fällt weniger auf und du kannst wie erwähnt auch von weiter weg filmen. Du musst nur zu Beginn darauf achten, dass das Mikrofon an der richtigen Stelle angebracht ist, danach musst du dich nicht mehr darum kümmern.

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Doch auch das Lavaliermikrofon bringt Nachteile mit sich: Gut hörbar sind nur die Antworten, weil nur dein Gesprächspartner ein Mikrofon hat. Deine Fragen sind  schlecht oder gar nicht hörbar. Zudem eignet sich das Lav-Mik nicht für Situationen, wo es lauter ist, zum Beispiel auf einer Baustelle, in Maschinenräumen oder neben einer vielbefahrenen Strasse. Es nimmt mehr Umgebungsgeräusche auf, weil es weiter unten als das Handmik ist und von der Charakteristik her mehr Umgebungsgeräusche aufnimmt.

So nutzen Profis das Lavaliermik

Das Lavaliermikrofon gibt es mit Kabel und mit Funk. Die Profis arbeiten meistens mit Funkstrecken. Funk hat den Vorteil, dass sich der Referent oder Gesprächspartner frei bewegen kann, ist aber wesentlich teurer als ein Lavalier-Mik mit Kabel.

Eine gute Lösung mit Kabel ist das iRig Mic Lav, das es auch im 2er-Pack gibt. Damit löst du auch gleich das Problem, dass die Fragen im Gespräch nicht gut zu hören sind: Ein Mikrofon gibst du dem Interviewpartner, das andere nutzt du selber. In meinem Blogpost „iRig Mic Lav 2 Pack – ideal für Interviews unterwegs“ stelle ich das iRig vor.

Mikrofonvorschläge in meinem Ratgeber

In meinen beiden Ratgeber „Video-Ausrüstung Smartphone“ und „Video-Ausrüstung Videocam“ findest Du Kaufvorschläge für Handmikrofone und Lavaliermikrofone. (Für das Smartphone gibt es auch einen Ratgeber mit Links für LeserInnen aus Deutschland).

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Vor wenigen Wochen habe ich den Beitrag  iRig Mic Lav 2 Pack – ideal für Interviews unterwegs veröffentlicht.

Daraufhin haben sich einige Leser mit Fragen an mich gewandt. Zwei Fragestellungen nehme ich gerne hier auf:

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Gibt es eine „2-Pack-Lösung“ für Videocams?

Ich gebe zurzeit eine Schulung bei Baur au Lac Vins. Die Mitarbeiter möchten gerne Videos mit Winzern aufnehmen. Die Ausrüstung soll möglichst handlich sein. Sie möchten mit einer Videocam filmen, spontan aber auch mit dem Smartphone Interviews aufnehmen. Ich erzählte ihnen vom iRig Mic Lav 2 Pack. Die Idee begeisterte, aber es kam die Frage auf, ob es eine solche Lösung auch für eine kleine Videocam gibt.

Ich habe das nun ausprobiert und es gibt tatsächlich einen kleinen Adapter: RØDE SC3 TRRS zu TRS Adapter.

 

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Mit diesem Adapter kann das  iRig Mic Lav auch an eine Videocam oder DSLR Kamera angeschlossen werden.

Ich habe für „Baur au Lac Vins“ eine kleine Videoausrüstung zusammen gestellt. Für die Interviews gebe ich ihnen diese kleine Box ins Gepäck. In dieser Box sind alle Miks und Kabel für Interviews mit dem Smartphone UND der Videocam. 

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Inhalt: Das iRig Mic Lav 2 Pack, das kleinen Übergangskabel Rode SC3 und ein Verlängerungskabel, falls sie den Interviewpartner in einer weiten Bildeinstellungen (Halbnahe) aufnehmen wollen.

Kann ich das iRig mic Lav 2 Pack auch für Webinare einsetzen?

Ich habe es mit meinem MacBook ausprobiert. Ich habe mit dem Quick Time Player und dem iRig Mic Lav ein Video aufgenommen. Das Doppelmikrofon hat super funktioniert. Beim nächsten Webinar könnt Ihr also auch zu zweit vor dem Mac sitzen.

Auf dem PC konnte ich es nicht ausprobieren. Falls Ihr aber einen extra Mikrofon-Eingang habt, funktioniert es evt. in Kombination mit dem Rode SC3 Kabel.

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Kombinationsmöglichkeiten für das iRig Mic Lav 2 Pack

In die kleine Box bringe ich die zwei Mikrofone, das Verlängerungskabel und den Adapter für die Kamera. Damit bin ich für fast alle Fälle gerüstet. Auf dem Bild unten zeige ich Dir die Kombinationen.

Gerne sende ich Dir das PDF auch als Mail. Auf der zweiten Seite findest Du die Links, damit Du die Produkte gleich bestellen kannst. (Schweiz oder Deutschland). Um das PDF zu bestellen, einfach auf das Bild unten klicken.

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iRig Mic Lav 2 Pack – ideal für Interviews unterwegs

Vor einigen Wochen zeigte ich Jörg Buckmann, wie er mit seinem Smartphone Video-Interviews aufnehmen kann. In seinem Blog präsentierte er erste Resultate und ich durfte mein Feedback dazu schreiben.

Mikrofon im Taschenformat

Jörg betonte während der Schulung, er möchte eine handliche Ausrüstung, um überall und jederzeit Interviews aufnehmen zu können. Ein Handmikrofon sei ihm zu gross. Ich stellte hier im Blog einige Lavaliermikrofone für das Smartphone vor. Die passen zwar in jede Handtasche, sind aber für ein Interview nicht ideal. Wenn ich meinem Interviewpartner ein Lavaliermik anstecke, hören die Zuschauer seine Antworten sehr gut, aber meine Fragen sind viel leiser.

Zwei Mikrofone für eine Kopfhörerbuchse

Das neue iRig Mic Lav 2 Pack löst das Problem. Im „2 Pack“ liegt die Lösung. Ein Adapter ermöglicht den Anschluss von zwei Miks. Eines für den/die ReporterIn und das zweite für den Interviewten.

Im Video hörst und siehst Du das Ergebnis. Ich liess keine Audio-App im Hintergrund laufen. Ich filmte mit Filmic Pro, welche mir das Mithören mit dem Kopfhörer ermöglicht. Die Soundqualität ist gut.

Ich habe das Mikrofon bei Audiosource.ch für 99CHF bestellt.

Ist das eine mögliche Lösung für Dich? Du kannst das Mikrofon auch einzeln für Deine Moderationen einsetzen und bei Bedarf das zweite Mikrofon anschliessen.

Update: 

Ich habe noch einen zweiten Beitrag zum iRig Mic Lav geschrieben. Kombiniert mit dem richtigen Kabel, kannst Du das Doppelmik auch an Deine Videocam oder DSLR anschliessen. Und das passende Verlängerungskabel gibt es auch. Hier geht es zum Beitrag.

Du kannst Dir die Übersicht über die verschiedenen Kabel und Möglichkeiten auch gleich als PDF holen.

Ich kann Dir die Übersicht aber auch gleich als PDF senden. Auf der zweiten Seite findest Du die Links, damit Du die Produkte bestellen kannst. (Schweiz oder Deutschland). Um das PDF zu bestellen, einfach auf das Bild unten klicken.

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3 Mikrofone im Vergleich – Teil 2

Vor wenigen Wochen verglich ich 6 Lavaliermikrofone miteinander. Nun bekam ich nochmals zwei Knopfmiks zum ausprobieren und ein kabelloses Stereomikrofon dazu.

Im Video hörst Du den Sound der drei Mikrofone Im Blogbeitrag unten erkläre ich Dir noch genauer, welches Mikrofon in welcher Situation am meisten Sinn macht.

„MVL von Shure“ für Periscope und schnell produzierte Videoclips

Das Lavaliermikrofon MVL von Shure bietet für den Preis von 60.- eine gute Audioqualität. Da es keinen App im Hintergrund braucht, ist man sehr schnell. 

Die App „Periscope“ wird immer beliebter. Dank Periscope brauche ich nur ein Handy und Internet und kann dann „meine Botschaft“ in die ganze Welt senden.  Periscope ist eher „casual“, das heisst, um zu senden muss nicht gleich ein Studio gemietet werden. Periscoper sind irgendwo unterwegs, gehen live um spontan mit „ihren Followern zu connecten“. Ein Mikrofon hilft, damit die Botschaft deutlich ankommt.

Wer sich selbst vor das Smartphone setzt, ein Gadget vorstellt, Tipps weitergibt, aus dem Alltag erzählt… und solche kleine Videobotschaften mit möglichst wenig Aufwand produzieren will, ist mit einem solchen Knopfmik gut bedient: Mikrofon einstecken – Aufnehmen – Video hochladen. 

„MKE 2 digital“ von Sennheiser macht das Smartphone zum idealen externen Audiogerät

Die beiden Lavaliermikrofone von Sennheiser und Apogee (Clipmic digital und MKE 2 digital) empfehle ich für geplante Drehs,in welche mehr Zeit fliesst. Der Meta Recorder kann vorher eingestellt, der Ton sauber gepegelt werden.

Interessant finde ich diese Mikrofone vor allem, wenn das Smartphone als Audiogerät dient. Viele kleine Videocams und Fotoapparate haben keine Mikrofonbuchse. Auch bei DSLR Kameras sind die Audiomöglichkeiten oft schwach. Ein Smartphone, das MKE 2 digital und der Meta Recorder schaffen neue Möglichkeiten. Ich kann den Ton pegeln, den Ton mit verschiedenen Einstellungen beeinflussen und in jedem Schnitt- oder Audioprogramm kann ich nochmals den Ton verbessern.

Wenn ich mir das MKE 2 an den Kragen klippe, das Kabel unter der Bluse verstecke und das Smartphone in meine Hosentasche stecke, habe ich sogar ein kabelloses Mikrofonsystem und erspare mir eine teure Funkstrecke.

„MV88 von Shure“ für schönes B-Roll

Für Moderationen, Referate und Interviews empfehle ich Hand- oder Lavaliermikrofone. Das Mik muss zur Tonquelle, je näher, desto präsenter der Ton, desto weniger Nebengeräusche und Rauschen.

Videoshots ohne gesprochene Texte haben andere Voraussetzungen. Man spricht vom „Ambi“. Es werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen. Wird der Ton in der Postproduktion sowieso leiser gemacht, weil ein Off-Text oder Musik darunter kommt, dann reichen die eingebauten Kameramiks. Spielen die Umgebungsgeräusche im Film eine wichtige Rolle, sollte mit einem zusätzlichen Mikrofon, wie z. Bsp. das MV88, gearbeitet werden.

Ich empfehle das Mikrofon vor allem Musikern, welche ihre Songs auf Video aufnehmen wollen: Smartphone auf ein Stativ stellen, MV88 einstecken, Recording App Shure Plus MOTIV starten, in den Einstellungen Musik wählen, App im Hintergrund laufen lassen, Kamera auf dem Smartphone starten und loslegen.

6 Lavalier-Mikrofone im Vergleich

Auf Twitter kommt die Frage öfters: Welches Lavaliermikrofon eignet sich für Periscoper und Smartphone-Filmer?

Ich habe sechs Knopfmikrofone an mein iPhone gehängt und für euch getestet. Das Resultat hat mich selber überrascht. Hört genau hin…

Mikrofone fürs Smartphone und Mikrofone für die Kamera

Grundsätzlich teile ich die sechs getesteten Mikrofone in zwei Kategorien: die, die extra fürs Smartphone gemacht sind und die, die nur mit Adaptern ans Smartphone angeschlossen werden können.

Das VT402 iPhone von Voice Technology Switzerland, das Sennheiser Clipmic Digital und das RØDE SmartLav eignen sich besonders für das Filmen mit dem Smartphone. Das VT402 und das SmartLav gibt es auch für Android-Benutzer.

Das Audio Technica ATR3350, die Sennheiser Funkstrecke EW100 G3 mit Laveliermikrofon und das VT500 Water von Voice Technologies Switzerland sind klassiche Videokameramikrofone und können nur mithilfe eines Adapters ans Smartphone angeschlossen werden.

Mein Tipp fürs Smartphone

Für Leute, die unkomplizierte Lösungen suchen für Periscope, für Selfie-Videos oder um ab und zu andere zu filmen, empfehle ich entweder das RØDE SmartLav oder das VT402 iPhone von Voice Technology Switzerland.

Der Ton der beiden Lavaliermikrofone ist ohne Apps im Hintergrund und Zusatzgeräten gut. Das VT402 schlägt das SmartLav+ in der Soundqualität. Es kostet normalerweise auch das x-fache. Im Moment gibt es bei Audio Bauer Pro AG das VT402 zum unschlagbaren Preis von Fr. 69.- anstatt Fr. 298.-. Es hat, so lange es hat. Da würde ich gleich zuschlagen. (Bereits zu spät. Das Produkt ist nicht mehr erhältlich). Das VT506 Mobile ist das neue Lavaliermik von Voice Technology Switzerland.

Das SmartLav kommt mit dem praktischen sechs Meter Verlängerungskabel, über das ich in einem früheren Blogbeitrag berichtet habe.

Das Sennheiser Clipmic Digital empfehle ich vor allem denen, die während dem Filmen mit Kopfhörern mithören wollen, was bei Interviews manchmal ganz schön praktisch ist oder zum Beispiel auch Musikern beim Aufzeichnen von Sound behilflich sein könnte.

High-End Lösungen passen nicht aufs Smartphone

Der Wandler im Smartphone, der digital zu analog macht, lässt eure Tonqualität leiden. Das beste Mikrofon bringt deswegen nicht die gleichen Sound-Resultate wie beim Filmen mit Videokameras.

Deshalb empfehle ich für Smartphones Mikrofone, die gut sind, aber nicht High-End. Der Preis soll sich dem Endprodukt anpassen.

Lavaliermikrofone für Kameras

Grundsätzlich ist der Ton bei allen drei Mikrofonen, dem Audio Technica ATR3350, dem Sennheiser Funkstrecke EW100 G3 mit Lavaliermikrofon und dem VT500 Water von Voice Technologies Switzerland mit passenden Übergangsstecker fürs Smartphone sehr leise. Er wird in der Postproduktion angepasst, wobei bessere Ergebnisse erzielt werden können, als beim Filmen mit den Smartphone Mikrofonen.

Die Audio Technica ATR3350 testete ich in Brasilien bei meinem Interview mit Michael Seelig inmitten von viel Hintergrundlärm, war mit dem Resultat ok.

Wer von Kabeln unabhängig und dadurch flexibler sein will, kann mit der Funkstrecke arbeiten. Sie ist jedoch nicht günstig. Wählt man die Funkstrecke, verbindet man das Mikrofon am besten mithilfe des iRig Pre ans Smartphone. Auch dazu gibt es bereits einen informativen Beitrag.

Ich werde die Funkstrecke mit dem Sennheiser Mikrofon und dem VT500 noch mit meiner Sony PMW200 testen. Die Kombination mit Adapter und iPhone ist nicht die richtige, um ein Urteil über diese beiden Mikrofone zu fällen.

Zwei spannende Extras

Das VT500 Water von Voice Technologies Switzerland trumpft mit zwei weiteren Nice-to-Have. Es ist wasserdicht, eignet sich ausgezeichnet zum Filmen im Regen und kommt mit praktischen Zusatzteilen, die es ermöglichen, das Mikrofon direkt auf die Haut kleben zu können. Damit wird das Mikrofon unter dem T-shirt unsichtbar.

Zu guter Letzt erwähne ich in meinem Video das Audio-Interface Fostex AR101. Es kommt mit zwei kleinen Mikrofonen und kann, zur Verbesserung der Audioaufnahme, auf das iPhone gesteckt werden.

Ich habe für euch alle sechs Lavaliermikrofone auf einem praktischen PDF zusammengefasst, mit Nach- und Vorteilen der jeweiligen Produkte und den Links zum Bestellen. Zum Download.

Haben dich meine Resultate überrascht? Und hast du dich entschieden? Welches Mikrofon wählst du?

6 Meter mehr Spielraum für das smartLav+

Beim Filmen von Interviews und Moderationen empfehle ich mit externen Mikrofonen zu arbeiten. Das SmartLav+ ist eine Möglichkeit für Smartphones. Ein kleines Lavaliermik, welches den richtigen Stecker besitzt, um die Kopfhörerbuchse in einen Mikrofoneingang zu verwandeln. Neu habe ich jetzt ein 6 Meter langes Kabel (SC1)  dazu (, welches mir mehr Spielraum gibt.

Beides bestellen bei digitec.ch

Mit drei Kameras im Gepäck in die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt

Michael Seelig besucht eine Familie in einem Armenviertel in Recife, Brasilien.

Michael Seelig besucht eine Familie in einem Armenviertel in Recife, Brasilien.

 

Letzten Dezember reiste ich mit meiner Familie nach Brasilien. Auf Facebook entdeckte ein Bekannter, dass wir ganz nah, für brasilianische Verhältnisse, von ihm und seiner Familie weilten. Er, Michael Seelig, lud uns spontan zu ihnen nach Hause ein.

Ich hatte Michael bei Aufnahmen fürs „Fenster zum Sonntag“ kennengelernt. Wir drehten mit ihm eine Sendung, kurz bevor er mit Frau, vier Kindern und Hund nach Brasilien auswanderte. Genauer gesagt nach Recife, eine Stadt mit einer der höchsten Mordraten der Welt. In seinem Rucksack mit dabei: seine Krankheitsgeschichte – HIV.

2 Erwachsene, 2 Kinder, 1 Filmstudio, 1 Taxi

Wir fuhren am Morgen in João Pessoa los und kamen gegen Mittag in Recife an. Familie Seelig reiste am nächsten Morgen in ein Camp, wir konnten deshalb nicht sehr viel Zeit mit ihnen verbringen. Ich packte jedoch die Chance und nahm mit Michi spontan eine Joody.tv Sendung auf. Im Talk erzählt er seine Geschichte.

Mein mobiles Studio in Brasilien.

Mein mobiles Studio in Brasilien.

Meine technische Reiseausrüstung

Ich suchte all mein technisches Equipment zusammen. Klar, als Videofreak habe ich ein bisschen mehr dabei, als Otto-Normalverbraucher:-) Mein Mann, Sam, ergänzte es mit seinen Gadgets.

Kameras:

Audio:

Stabilisation:
Drei Reisestative. Gast Michi konnte noch eines beisteuern. Und mein Stativ-Adapter, um das iPhone auf das Stativ zu stellen.

Et voilà, so war mein mobiles Studio in kurzer Zeit aufgebaut. Falls du auch wissen willst, wie du dein Smartphone zu einer guten Camera pimpen kannst, findest du die ergänzende Ausrüstung in meinem Ratgeber Videoausrüstung für Smartphone.

Und hier geht’s zur Joody.tv-Sendung „Michael Seelig – Trotz Krankheit hilft er Kindern in Brasilien“.

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