Interner Videokurs bei den SBB

Die interne Kommunikation der SBB möchte vermehrt Videos produzieren. In eine Videokamera und Stativ investierte der Arbeitsgeber bereits. Als Startschuss durfte ich einem achtköpfigen Team eine Schulung geben. In Theorieblocks zeigte ich, wie man z. Bsp. Interviews führt oder mit verschiedenen Kameraperspektiven Stimmungen einfängt.

Die Crossmedia Redaktorin Nadine Barcos-Trimaglio wirft einen Blick zurück auf den Kurs und verrät, was sie als Redaktion mit Video in Zukunft planen.

Kleine Anekdote aus dem Videokurs

In meinem Video-Workshop kommen rechtliche Themen auch kurz zur Sprache. Eine wichtige Frage vor einem Dreh ist: Wo ist die Location? Sind wir auf öffentlichem Grund oder brauchen wir eine Drehbewilligung? Ich erwähne jeweils die Schweizer Bahnhöfe. Wer dort filmen möchte, muss zuerst eine Drehbewilligung bei der SBB einholen. Das Team diskutierte kurz, ob die Regelung bei ihnen auch gelte, was sie abschliessend mit „ja“ beantworteten.

Bei einer Übung mussten die Teilnehmer mit der Kamera viele „Shots“ aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Bildausschnitten einfangen. Da sich unser Kursraum im Bahnhofgebäude Bern befand, bot sich der Bahnhof für spannende Stimmungsbilder an. Eine Gruppe wählte diese Kulisse und wurde nach ein paar Minuten von der Bahnpolizei gestoppt. Ein Teilnehmer konnte dank und Videokurs-Einladung auf seinem Smartphone beweisen, dass die Bilder für eine interne Weiterbildung sind.