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„Hilfe – mein Mikrofon funktioniert nicht!“

Da kauft man sich ein Mikrofon mit Klinkenstecker, schliesst es am Smartphone an, und – nichts. Kein Ton auf der Aufnahme. Was ist falsch gelaufen? Warum funktioniert das Mikrofon nicht?

Ich kann Dich beruhigen: Für das Problem gibt es eine simple Lösung. Du musst Dein Mikrofon nicht zurückschicken 😉 Die Antwort liegt in der Technik des Klinkensteckers.

Der Anschluss fürs Mikrofon ist versteckt

Das Smartphone hat eigentlich keinen Mikrofoneingang. Aber da es in den Smartphone-Kopfhörern ein kleines Mik zum Telefonieren hat, hat Apple und Co. in der Kopfhörerbuchse einen Mikrofoneingang „versteckt“.

Wenn du das Kabel des Original-Kopfhörers mit integriertem Mikrofon anschaust, siehst du, dass dort drei Ringe sind. Bei einem normalen Kopfhörerstecker mit 3,5mm-Klinke sind es nur zwei. Ebenfalls nur zwei Ringe haben Mikrofone mit Klinkenstecker, die nicht speziell für Smartphones entwickelt worden sind. Mit dem dritten Ring können die iPhone-Kopfhörer den versteckten Mikrofonanschluss aktivieren.

Vergleich: TRS-Stecker (mit zwei Ringen) und TRRS-Stecker (drei Ringe).

Mit einem Adapter geht’s

Der Anschluss mit zwei Ringen heisst „TRS“, der mit drei Ringen „TRRS“. Damit unser normales Mikrofon auch an diesem versteckten Anschluss andocken kann, braucht es einen Adapter: TRS zu TRRS. Damit kannst Du jedes normale Mikrofon auch an ein Smartphone anschliessen.

TRS zu TRRS-Adapter (Bild: Digitec)

Umgekehrt ist es, wenn Du ein Mik für das Smartphone hast (z.B. Røde Smart Lav+): Dann kannst Du dieses mit einem TRRS-zu-TRS-Adapter auch an eine Videokamera anschliessen. 

TRRS zu TRS-Adapter (Bild: Digitec)

Für alle Fälle ausgerüstet

Übrigens: Sogar ein Mik mit XLR-Anschluss kannst Du mit dem Smartphone verwenden. Dafür empfehle ich Dir den Adapter iRig Pre.

iRig Pre (Bild: Digitec)

Kennst Du meinen Ratgeber „Das Mikrofonset für alle Fälle“ schon? Auch die beiden TRS/TRRS-Adapter sind dort drin. Damit Du beim Filmen für alle Situationen gerüstet bist!

Das kleine Kabel macht es möglich: Du brauchst nur ein Mikrofon, aber kannst das Kabel mit Smartphone und Videocam verbinden!

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Q&A: Zu wenig Speicherplatz beim Smartphone

Hallo liebe Judith,

mein iPhone macht mir beim Filmen von Interviews das Leben schwer. Es ist ein iPhone 6 Plus mit kleinem Speicher und der ist ständig voll. Das, obwohl ich schon alles mögliche gelöscht habe, um mehr freien Speicherplatz zu kriegen.

Ich frage mich nun, ob ich fürs Filmen ein neues Gerät anschaffen soll. Entweder eine Videocam oder ein anderes Smartphone mit grösserem Speicher, nur zum Filmen.

Apple kommt dafür wohl nicht in Frage. Der Speicher ist begrenzt, das iPhone 7 kommt ohne Kopfhörerbuchse und ist teuer. Wenn, dann würde ich mir ein Android-Smartphone anschaffen. Hast Du da Erfahrung?

Oder besser die Sony-Videocam kaufen, die Du empfiehlst?

Ich bin gerade etwas ratlos, würde mich sehr über Deinen Rat freuen! Merci!

Liebe Grüsse,

T.

Liebe T.,

das mit dem Speicherplatz ist wirklich ein grosser Nachteil beim Smartphone. Ich habe ein iPhone mit dem grössten Speicherplatz (254 GB) und trotzdem war er auch schon voll. Da muss man wirklich regelmässig löschen. Oder eine gute Cloud-Lösung haben.

Android ist keine bessere Lösung

Android-Geräte haben zwar eine externe SD Karte, leider ist dadurch aber das Problem noch nicht ganz gelöst. Es ist oft so, dass das Smartphone bei einem Update gewisse Apps auf die SD Karte lädt oder sonst Dinge dort landen, die dann fehlen, wenn ich die SD Karte entferne.

Die fehlende Kopfhörerbuchse umgehen

Die fehlende Kopfhörerbuchse beim iPhone 7 ist übrigens nur bedingt ein Problem: Die Mikrofone mit Klinkenstecker, die ich empfehle, funktionieren alle mit dem Adapter über den Lightninganschluss. Und in meinem letzten Blogeintrag habe ich Lösungen vorgestellt, wie du aus einem Lightninganschluss zwei machen kannst. Ich kann mir auch vorstellen, dass Android-Geräte auch bald ohne Kopfhörerbuchse verkauft werden.

Videocam anschaffen?

Ob es besser wäre, eine Video-Kamera zu kaufen, hängt von ein paar Überlegungen ab. Dazu empfehle ich Dir auch meinen Blogeintrag „Welche Kamera eignet sich für welchen Einsatz?“.

Vorteil Smartphone:

Das hast Du immer dabei, kannst spontan filmen und Dinge festhalten. Nach Bedarf kannst Du die Videos auf dem Handy gleich schneiden und direkt ins Internet laden.

Falls Du aber Deine Videos sowieso immer planst und nachher auf einem Computer bearbeitest, sind diese Argumente nicht ausschlaggebend.

Ich verwende als Smartphone zum Filmen das iPhone 7.

Vorteil Videocam:

Genug Speicherplatz. Akku kann ausgewechselt werden. In dunklen Situationen bessere Lichtempfindlichkeit, also schönere Bilder. Du hast einen optischen Zoom, wenn Du ein Objekt filmen willst, welches weit weg ist. Wenn Du zum Beispiel auf Safari gehst und nur mit dem Smartphone filmst, wirst Du den Zoom sehr vermissen, da die Tiere dann alle nur klein im Bild sichtbar sein werden. Es gibt Videocams mit Mikrofon- und Kopfhörerbuchse.

Nachteil: Um ein Video zu veröffentlichen, musst Du immer zuerst über den Computer gehen. Und Du musst die Kamera bewusst mitnehmen – spontan filmen ist nicht möglich.

In meinem Ratgeber „Ausrüstung Videocam“ empfehle ich die Sony FDR AX53 4K

Leef-Stick als Speicher-Erweiterung

Es gibt aber noch eine Möglichkeit, wie Du den Speicherplatz Deines iPhones erweitern kannst. Ich habe in meinem Blog einmal den Leef-Stick vorgestellt. In dem Beitrag habe ich beschrieben, wie man damit ganz einfach die Videos vom Smartphone (iPhone und Android) auf den Computer oder Mac bringen kann. Hier der Blogbeitrag.

Leef-Stick für iPhone

Inzwischen habe ich noch eine andere Funktion ausprobiert: Es ist möglich, beim Filmen den Leef-Stick als Speicher zu benutzen. Das iPhone filmt und legt die Dateien gleich auf dem Leef-Stick ab. Den Leef-Stick gibt es mit verschiedenen Speichergrössen. Eigentlich eine super Sache.

Kamera der Leef-App

Zwei Nachteile hat das Ganze: 1. Der jeweilige Stromanschluss (iPhone: Lightning-Buchse, Android: Micro-USB) ist besetzt. Beim iPhone 7 wäre dies auch der Mikrofoneingang.

2. Man muss die Kamera der dazugehörenden Leef-App benutzen. Die ist okay, soweit ich bei meinem kurzen Test feststellen konnte. Andere Kamera-Apps funktionieren aber nicht mit dieser Speichererweiterung.

Ich arbeite zum Beispiel oft mit Filmic Pro, einer App, die viele Möglichkeiten für manuelle Einstellungen hat. Aber wenn Du ohnehin immer mit der normalen iPhone App filmst, kannst Du die wohl mit der Leef-App-Kamera ersetzen.

Vielleicht löst dies ja Dein Speicherproblem, ohne dass Du teure neue Geräte anschaffen musst!

Ich hoffe, das hilft bei Deiner Entscheidung. Lass mich doch wissen, wenn Du eine neue Lösung hast.

Herzlich

Judith

 

In diesem Ratgeber findest Du meine Videocam Empfehlung und die nötige Hardware dazu.

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Live-Videos im Trend: 5 Gründe, warum sie sich lohnen

Früher war es undenkbar, dass Privatpersonen eigene Videos in die ganze Welt verbreiten. Nur Fernsehstationen konnten live senden. Heute hat sich das verändert: Live-Videos sind ein Riesen-Trend. Alles, was man braucht, sind ein Smartphone und Internetempfang.

In den USA boomen Live-Videos. Sie sind auch spannend für Firmen und Geschäftsleute: Experten machen Live-Schaltungen zu Produkten und Themen und erreichen damit sehr viele Zuschauer.

Videos bringen uns Menschen näher. Live-Videos noch mehr.

1. Live schafft Nähe

Kommunikation wird auch übers Internet immer unmittelbarer. YouTube ist bereits sehr direkt, da es jedem erlaubt, Videos zu verbreiten. Aber es ist vorproduziert (teilweise sehr aufwändig) und nicht zeitgleich. Live wirkt noch authentischer und weil man als Zuschauer die Gelegenheit hat, direkt dabei zu sein, auch exklusiver. Live schafft Nähe und damit Vertrauen.

 

2. Es ist super-simpel, Inhalte schnell ins Netz zu bringen

Periscope war die erste App, welche das live-streamen vom Smartphone extrem einfach machte. Inzwischen ist Facebook ganz vorne mit dabei und pusht Live-Videos sogar aktiv, indem sie in den Timelines weiter oben angezeigt werden. YouTube verfügt über eine Live-Funktion, und neuerdings lassen sich auch auf Instagram und Twitter Videos streamen. Instagram Stories und Snapchat ermöglichen das einfache Produzieren von (fast) Live-Videos. Eine spannende Variante, schnell Inhalte zu produzieren und direkt ins Netz zu bringen!

Je nach Einstellung sind die Videos danach noch 24 Stunden sichtbar oder bleiben online, damit man sie auch später noch anschauen kann. Bei Snapchat und Instagram lassen sich die Videos auch gezielt an einzelne Leute verschicken oder löschen sich nach dem Anschauen selbst.

 

3. Zwei-Weg-Kommunikation dank Live-Videos

Bei Live-Videos gibt es nicht einfach „Sender“ und „Empfänger“. Die Kommunikation läuft auf beide Seiten: Zuschauerinnen und Zuschauer können Kommentare schreiben oder mit Herzchen ausdrücken, dass ihnen der Stream gefällt. Ich als Produzentin sehe, wer neu dazukommt und kann die Leute begrüssen. Beide Seiten können Fragen stellen und beantworten. Das schafft neue Möglichkeiten.

Der Vergleich mit Webinars drängt sich auf. Diese Tools können zwar verglichen mit Livestreams mehr, aber sie sind fürs Publikum weniger einfach. Im Live-Video muss man sich nicht anmelden, sondern kann ganz einfach reinzappen. Jeder, der deine Seite abonniert hat, sieht im Feed, wenn du live bist. Umgekehrt kann ein Live-Video auch ganz spontan gemacht werden, ohne Ankündigung.

 

4. Es muss nicht perfekt sein

Live-Videos sind casual. Ein Live-Video kann auch aus der Hand gefilmt werden, ohne Stativ, es darf Hochformat sein.

Die Regeln sind aber die gleichen wie allgemein bei der Videoproduktion: Gibt es zu viele Umgebungsgeräusche, lohnt es sich, ein Mikrofon zu verwenden. Wenn ein Video zu verwackelt ist, schalten die Leute weg. Ein Stativ macht die Hände frei, damit man zum Beispiel etwas demonstrieren kann.

Hol dir meinen kostenlosen Ratgeber: „Zubehör fürs Filmen mit dem Smartphone“. Dort findest Du Empfehlungen für Mikrofone und Stative.

 

5. In der Schweiz noch viel Potenzial

Die Zeitverschiebung zu den USA bewirkt, dass weniger Leute aus Europa zu den amerikanischen Videos zuschalten. Die Konkurrenz ist also begrenzt. Hier gibt es im deutschsprachigen Raum noch viel Potenzial. Gerade weil hierzulande noch nicht viele Leute Live-Videos machen, ist es möglich, vieles einfach mal frei auszuprobieren.

 

Live-Videos für Firmen

Ich gebe viele Video-Workshops für Firmen, die mit selbst produzierten Videos näher zu ihren Kunden möchten. Noch näher kommt man mit Live-Videos – da eröffnen sich viele einfache Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Das erste Mal habe ich Facebook Live erlebt, als ich in Basel im Auftrag von V-Zug an der Messe „Swissbau“ filmte. Der „Koch des Jahres“ war am Messe-Stand, und anstatt dass man mit Verzögerung darüber berichtet hätte, machten die Verantwortlichen gleich ein Live-Video mit ihm. So erhielten die Facebook-Fans von V-Zug das Gefühl, live etwas mitzuerleben.

 

Zusätzliche Software für Live-Videos

Kürzlich habe ich Facebook Live ausprobiert (schau’s Dir an). Auch auf YouTube habe ich einen Livestream gemacht.

Bei Facebook habe ich direkt in der App auf meinem iPhone den Livestream gestartet, ohne etwas zu installieren. Für den Livestream auf YouTube musste zuerst eine Software installieren. Dieser Weg war einiges umständlicher. Für den YouTube live Test habe ich „Wirecast“ (Testversion) verwendet. Im Video kannst Du deshalb ein Wasserzeichen sehen. Ich habe den Stream mit meiner Webcam aufgenommen.

Mit Airserver“ könnte ich mein iPhone auf dem MacBook spiegeln und so auch von meiner iPhone Kamera ein YouTube-Live-Video senden.

Unterdessen empfahl mir mein Mann Sam Steiner die Software „OBS“. Sie ist gratis. Man kann damit sowohl Live-Videos für YouTube als auch Facebook machen. Der Vorteil einer solchen Software: Man kann mehrere Kameras benutzen und zum Beispiel auch Bauchbinden einblenden. Hier mein YouTube Live-Video:

 

Meine Live-Video-Strategie

Ich werde zukünftig alle zwei Wochen, am Freitagmorgen um ca. 9.30 Uhr, live auf meiner Facebook Fanseite Judith Steiner Videoproduktion sein. Dort werde ich über die Inhalte meines neusten Blogbeitrags sprechen und kurze Fragen beantworten. Alternierend in den Wochen dazwischen gibt es auf meinem privaten Profil einen Stream, in dem ich etwas über das Leben plaudere 🙂

Ich nutze die Kraft von Video, habe aber im Unterschied zu meinen YouTube-Videos keinen Schnitt-Aufwand.

Meine Live-Videos werde ich im Querformat filmen. Erstens gefällt mir der breite Ausschnitt besser. Zweitens kann ich Breitformat mit jedem Stativ aufnehmen – bei Hochformat ist nicht jedes Stativ mit dem iPhone kompatibel.

Verbinde dich mit mir auf Facebook, damit du die Live-Sessions nicht verpasst!

Adobe Premiere Clip: Eine Video-App für Android und iPhone

Viele von meinen Kunden arbeiten mit den Programmen Adobe Premiere Pro oder Adobe Premiere Elements. Die Software stammt von der Firma, die auch Photoshop, Acrobat oder InDesign auf den Markt gebracht hat.

Nun gibt es von Adobe auch eine Smartphone-App, um Filme zu produzieren: Adobe Premiere Clip.

 

Adobe Premiere Clip – eine App für iPhone und Android

Am wichtigsten: Die App Premiere Clip läuft sowohl auf Android als auch auf iPhone. Für mich ist sie deshalb interessant, denn ich habe öfters Kurse, in denen beide Betriebssysteme verwendet werden. Jetzt gibt es eine App, die für beide einheitlich ist.

Auch für Firmen, die möchten, dass ihre Mitarbeitenden selbständig Videos mit dem Smartphone produzieren, ist Premiere Clip spannend. Die App ist extrem einfach zu bedienen. Einfache Filme lassen sich damit schnell zusammenschneiden, man kann Musik darunterlegen und den Ton anpassen.

 

Am Computer weiterarbeiten

Für weitere Bearbeitungsschritte kann man dann an den Computer wechseln, denn Adobe Premiere Clip ist kompatibel mit Premiere Pro. Man kann also gut auf dem Smartphone einen ersten Rohschnitt machen, das Projekt dann über die Creative Cloud exportieren und am Computer daran weiterarbeiten.

Dazu ist die App gratis: Man muss sich lediglich für eine Adobe ID registrieren.

 

Unterschiede von Adobe Premiere Clip zu iMovie und Video Show

Für Android-Nutzer überzeugt mich die App sehr, da sie so einfach zu bedienen ist. Aufnahme von Off-Text und Texteinblender fehlen. Da kann die App Video Show  oder Kine Master eine Lösung sein.

Für iPhone-Nutzer empfehle ich jedoch nach wie vor, mit iMovie zu arbeiten. Diese App ist ebenfalls sehr einfach zu handhaben, sie kann aber noch mehr als Premiere Clip; zum Beispiel Texte einblenden oder eine zweite Videospur machen.

In meinem online Videokurs „Kamera und Schnittplatz in der Hostentasche“ hat es unter anderem drei Anleitungsvideos für das iMovie. Dort zeige ich Dir die Möglichkeiten vom einfachen Schnitt, bis zum Off-Text und zur zweiten Videospur.

 

5 Mikrofone im Test mit dem iPhone 7 Plus

Wer meinen Newsletter abonniert hat, weiss, dass ich mir kürzlich das neue iPhone 7 gekauft habe. Ein grosser Unterschied zum iPhone 6 ist, dass das iPhone 7 keinen Kopfhörerausgang mehr hat. Es gibt nur noch die Buchse fürs Lightning-Kabel.

 

Mikrofone über Adapter anschliessen

Was bedeutet die fehlende Kopfhörerbuchse fürs Filmen mit dem iPhone 7, wenn man ein Mikrofon anschliessen will?

Da ein Adapter für 3,5mm-Kabel mitgeliefert wird, ist dies auch weiterhin möglich. Ob die Mikrofone, die ich bisher auf meinem Blog empfohlen habe, mit dem iPhone 7 auch wirklich funktionieren, habe ich für euch getestet.

 

 

Die 5 Mikrofone im Test

 

Das Fazit: Alle fünf Mikrofone funktionieren auch mit dem iPhone 7.

Mit einer Einschränkung beim iRig Mic: Mit einem Kopfhörer mithören, ist beim Filmen mit dem iPhone 7 nicht möglich. IK Multimedia verkauft unterdessen jedoch auch ein iRig Mic (Handmikrofon) mit Lightninganschluss. Ich konnte diese nicht ausprobieren, finde das Produkt aber sehr spannend.

 

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Je mehr Adapter, desto unsicherer

Falls Du ein neues Mikrofon kaufen willst und das iPhone 7 hast, macht ein Mik mit Lightninganschluss mehr Sinn. Je mehr Adapter Du brauchst, desto störungsanfälliger wird der Sound. Im Video „6 Lavalier-Mikrofone im Vergleich“ hatte ich all diese Mikrofone schon einmal für euch getestet. Dort war auch das Sennheiser clip mic digital dabei. Das Mikrofon hat einen Lightninganschluss und passt deshalb perfekt zum iPhone 7. Wichtig: Für gute Resultate muss die dazugehörende App Metarecorder von Apogee im Hintergrund laufen.

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Meine Favoriten in meiner Ausrüstung

Da alle Mikrofone mit dem iPhone 7 noch funktionieren, werde ich mit diesen weiterarbeiten. Mit dem iRig Pre kann ich mein preffessionelles Sennheiser Mik e845 anschliessen. Mein Lavaliermikrofon Favorit ist immer noch das iRig Mic Lav 2 Pack. Dieses Mikrofon für alle Fälle, stellte ich bereits in einem anderen Blogbeitrag vor. Wann welches Mikrofon zum Einsatz kommt, kannst Du im Blogbeitrag „Hand oder Lavaliermikrofon – Wofür eignet sich welches Mikrofon“ nachlesen.

Zudem kann man bei diesen beiden auch einen Kopfhörer anhängen, im Unterschied zu allen anderen getesteten Mikrofonen. Was für mich bei Interviews unverzichtbar ist.

 

Soundcheck mit dem iPhone 7

In einem zweiten Video habe ich mit jedem Mikrofon eine Frage aufgezeichnet. Dort kannst Du den Sound vergleichen. Die Bedingungen sind nicht für alle Mikrofone ganz gleich. Ein Handmikrofon tönt anders als ein Lavaliermikrofon. Auch macht es einen Unterschied, ob Ich einen Popschutz auf dem Mikrofon habe oder nicht. Der Popschutz nimmt noch etwas die hohen Töne aus dem Klang. Die Mikrofone habe ich so eingesetzt, wie sie bei der Bestellung geliefert werden. Welcher Klang gefällt Dir?

 

Integrierte Bildstabilisatoren – und wann es trotzdem ein Stativ braucht

Verwackelte Bilder sind beim Smartphone Geschichte. Für einen Kurs wollte ich kürzlich Beispiele zu diesem Thema aufnehmen. Ich ging auf unsere Dachterrasse und filmte von dort aus mit meinem iPhone das Schloss Rapperswil. Ich hielt das iPhone frei in den Händen und damit man noch besser erkennen sollte, wie sich unruhige Hände auf das Bild übertragen, zoomte ich nahe heran. Danach machte ich die gleichen Aufnahmen nochmals, stützte mich aber dabei auf dem Geländer auf.

Als ich die beiden Aufnahmen verglich, war ich total überrascht: Man konnte praktisch keinen Unterschied erkennen! Smartphones besitzen heute so gute Bildstabilisatoren, dass es glücklicherweise auf YouTube in Zukunft weniger verwackelte Video geben wird:-)


Aus der Hand gefilmt, zusätzlich gezoomt:

Hände gestützt auf das Terrassengeländer: 

Digitale und optische Bildstabilisatoren

Man unterscheidet zwischen digitalen (elektronischen) und optischen (mechanischen) Bildstabilisatoren. Bei Smartphones sind sie in der Regel digital. Das iPhones 6S Plus und 7 Plus besitzen einen optischen Bildstabilisator.

Der digitale Bildstabilisator analysiert nur das Bild, der optische Bildstabilisator nimmt mit Sensoren die Bewegungen wahr und versucht diese mechanisch auszugleichen.

Bei der Sony FDR-AX33 4K, einer kleinen Handycam, ist die optische Stabilisierung schön zu erkennen: Das Objektiv schwebt sozusagen im Gehäuse und man sieht beim Blick in die Linse, wie beim Filmen Bewegungen ausgeglichen werden. Achte beim Video auf die Linse:

 

Grenzen der Bildstabilisierung

In dem Kurs, für den ich das Wackelvideo als Beispiel machen wollte, filmten viele Teilnehmende mit guten System- und Spiegelreflexkameras. Ihre Bilder waren oft extrem verwackelt. Fotokameras haben zwar auch Bildstabilisatoren, die beim iPhone sind gemäss meiner Erfahrung aber besser.  Da wäre ein Smartphone zum Filmen besser gewesen – oder noch besser ein Stativ. (Mehr zum Stativ und zu anderen Möglichkeiten, ein stabiles Bild zu erhalten.)

Auch die Möglichkeiten der digitalen Bildstabilisierung sollten aber nicht überstrapaziert werden, denn sie haben ihre Grenzen. Etwa, wenn sich die Kamera beim Filmen zu stark bewegt. Dann wird das Bild zwar automatisch digital beruhigt, aber es beginnt zu „wobbeln“: Es gibt eine unschöne Wellenbewegung ins Bild.

 

Aufnahmen im Nachhinein beim Schnitt stabilisieren

Zu Rettung einer verwackelten Aufnahme besteht in manchen Schnittprogrammen auch die Möglichkeit, das Bild im Nachhinein zu stabilisieren. Die Schüttelbewegung wird dann entfernt. Auch hier besteht aber die Gefahr, dass das Bild zu „wobbeln“ beginnt, wenn die Verwackelung zu stark ist.

 

Vorteil des optischen Bildstabilisators beim Schwenk

Filme ich meinen Sohn Cadon, wie er mit einem Fussball über die Wiese rennt und versucht ins Gegnertor zu bringen, mache ich mit der Kamera wahrscheinlich einen Schwenk, weil er mit sonst aus dem Bild läuft. Der digitale Stabilisator könnte die Schwenkbewegung zuerst als „Kamerazittern“ einstufen, und versucht die Bewegung am Anfang auszugleichen. Das kann am Anfang zu einem „verzogenen“ Bild führen. Mit dem optischen Stabilisator passiert das weniger, weil der Sensor die Bewegung in eine Richtung nicht gleicht ausgleicht.

 

Fazit: Stabilisierung im Voraus planen

Am besten entscheidet man vor dem Filmen, wie das Bild aussehen soll und welche Möglichkeit zur Stabilisierung geeignet ist. Und ob diese überhaupt erforderlich ist: Ist etwa eine actionreiche Verfolgungsjagd zu Fuss geplant, bei der der Kameramensch mitrennt, ist der „Shaky Cam“-Effekt durchaus erwünscht. In diesem Fall sollte man den Bildstabilisator ausschalten. Bei der gewöhnlichen iPhone-Kamera ist das Ausschalten nicht möglich, in Apps wie Filmic Pro schon. (Mein Tutorial zu Filmic Pro hier)

Für ruhigere Szenen nehme ich aber lieber gleich ein Stativ. Zum Beispiel für ein Interview, bei dem sich der Zuschauer auf die Person konzentrieren soll und was sie sagt. Dort würde jede Bewegung nur vom Inhalt ablenken.

Ein ruhiges Bild mit Bildstabilisator:

 

Ein verzittertes Video ohne Bildstabilisator:

 

Hier filmte ich mit dem Stativ. Das Bild ist ruhig und ich empfinde es schärfer als das erste Video, welches ich nur mit dem Bildstabilisator beruhigt habe.


Was sind Deine Erfahrungen mit dem Bildstabilisator?

 

 

 

 

 

 

Diese 7 Vorteile sprechen für das iPhone als Videokamera

Es ist immer dabei, bietet eine Fülle an Möglichkeiten und ist dazu noch leicht und handlich. Das iPhone ist Kamera und Schnittplatz in einem und passt in jede Hosentasche. Diese 7 Vorteile sprechen für das Filmen mit dem iPhone.

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1. Wir haben es immer dabei.

Das Smartphone ist unser treuer Begleiter. In meinem Fall ist es ein iPhone, das ich immer dabei habe. Wenn ich etwas sehe, das ich gerne als Foto oder Video festhalten möchte, zücke ich das kleine Kästchen. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal darüber geärgert habe, keine Kamera zur Hand zu haben.

2. Es ist handlich.

Das iPhone ist – im Vergleich mit der Videokamera – klein und handlich. Wie praktisch das ist, habe ich auch in den Ferien in der Mongolei gemerkt. Zwar hatte ich eine super Videoausrüstung mitgenommen, griff im Alltag aber doch spontan zum iPhone. Denn entweder war die ganze Ausrüstung im Bus, oder es war zu schwierig mit Kameraausrüstung und Tochter auf dem Pferd zu sitzen.

3. Es ist das schnellste Video-Produktionsgerät der Welt.

Für mich ist das iPhone das schnellste Video-Produktionsgerät der Welt, ohne dass ich auf wichtige Funktionen verzichten muss. Mit nur einem Gerät kann ich filmen, schneiden und direkt veröffentlichen.

4. Es ist günstiger als eine Profikamera.

Die Qualität der heutigen Smartphone-Aufnahmen sind so gut, dass das iPhone oftmals die Profikamera ganz ersetzen kann. Dies spart Zeit und Kosten. Einen Überblick, für welche Situation sich welche Kamera am besten eignet, findet du in meinem Blogpost „Welche Kamera eignet sich für welchen Einsatz?“ .

5. Es ist beliebig erweiterbar mit den richtigen Apps.

Fürs Filmen, aber auch für die Postproduktion gibt es zahlreiche Apps, mit denen du dein iPhone in ein All-in-One-Gerät verwandelt. Eine Übersicht über die verschiedenen Apps findest du in meinem Blogpost „Videos schnell produzieren mit Instagram, Vivavideo oder Google Photos“ sowie als PDF zum Download.

6. Mit dem passenden Zubehör wird es zu einer Profikamera.

Auch bei Bewegtbild kommt es auf den guten Ton an. Das iPhone lässt sich mit der richtigen Hardware wie Mikrophone oder Stative zu einer Profikamera ausbauen, die keine Wünsche offen lässt. Zu meiner Standard-Ausrüstung fürs Filmen mit dem iPhone gehört beispielsweise das iRig Mic Lav. Welches Zubehör sich besonders eignet, erfährst du in meinem kostenlosen Ratgeber zu Video-Ausrüstung mit Smartphone.

Ratgeber „Zubehör fürs Filmen mit Smartphone“ (Schweizer Version)

Ratgeber „Zubehör fürs Filmen mit Smartphone“ (Deutsche Version)

7. Das Handling ist schnell erlernbar.

Anders als mit einer Profikamera kannst du das Handling sehr schnell erlenen. In meinem Videoworkshop zeige ich dir, worauf du beim Filmen mit dem iPhone achten musst. Du erfährst, wie du das Bild kontrollierst, worauf du beim Ton achten musst und wie du für ein ruhiges Bild sorgst. Im Videokurs zeige ich dir, wie du die Clips direkt auf dem iPhone schneidest und bearbeitet. Zudem stelle ich dir verschiedenes Zubehör vor, mit welchem du dein Smartphone optimal ergänzt. Weitere Informationen zu meinem Online-Kurs findest du auf videoworkshop.ch.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem iPhone als Videokamera? Welche Apps nutzt du?

Mit dem Stativ gegen Seekrankheit und andere Ablenkungen

Verwackelte Bilder sind zwar in Mode, die „Shaky Camera“ muss aber den Inhalt und das Genre des Filmes unterstützen. Sonst wirkt der Film unprofessionell und die Kameraführung lenkt vom Inhalt ab. Ein Plädoyer für das Stativ.  

Stabil? Mit Stativ!

Oft sehe ich Videos, die sehr verwackelt sind. Vor allem bei Interviews mit unruhiger Kameraführung werde ich fast seekrank. Ein gutes Mittel gegen diese Seekrankheit ist das altbewährte Stativ. Damit wird das Bild viel klarer und direkter und ich höre dem Interviewten zu. 

Heutzutage wird das Stativ häufig „oldschool“ oder langweilig genannt. Im Kino erlangte man schon vor einigen Jahren den Höhepunkt der „Shaky Kamera“. Spätestens seit Filmen wie „Der Ewige Gärtner“ ist das instabile Bild in Mode und wird gerne als Stilmittel eingesetzt. Jedoch muss man dabei bedenken: Ein professioneller Kameramann mit teurer und schwerer Schulterkamera filmt komplett anders als ein Amateur, der sein Smartphone nicht ruhig halten kann. 

Lieber Vorbereitung als Nachbearbeitung

Die Stabilisatoren in Kameras und Smartphones werden ständig verbessert. Jedoch sind sie noch nicht so ausgereift, dass sie ein schwankendes Bild immer ausgleichen können. Kameras wie Sony FDR-AX53 (4K Videocam) haben mittlerweile einen physischen Stabilisator, den kann man bei einem Blick auf die Linse erkennen. Ein physischer Stabilisator gleich am schönsten aus. 

Man kann das Video auch im Nachhinein in der Postproduktion stabilisieren. Doch das gibt schlussendlich immer mehr Aufwand und meistens sieht man die Nachbearbeitung dann doch. Ein digitaler Stabilisator kann eine Art Wellen ins Bild geben. 

Stabilisations-Möglichkeiten für das Smartphone

Man kann das Smartphone auf ein Stativ stellen. Dafür gibt es mehrere Adapter mit denen man das Gerät fixieren kann (kann bei mir bestellt werden). Das ergibt ein schönes, konzentriertes Bild, was sich besonders für Interviews sehr gut eignet.

Natürlich ist der grosse Vorteil von Smartphones, dass man es immer dabei hat. Falls man aber spontan kein Stativ zur Hand hat, kann man auf andere Tricks zurückgreifen um das Bild zu stabilisieren, wie Du auf den Fotos unten siehst:

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Das Bild wird auch viel ruhiger wenn du während dem Filmen deine Arme gegen die Rippen drückst. Dann gibt es noch den Schnurtrick, über den ich bereits geschrieben habe.

Alle anderen Kameras haben an der Unterseite Gewinde mit denen sie sich am Stativ befestigen lassen.

Wichtigsten Kriterien beim Stativ

Bei der Wahl des richtigen Stativs gilt es einige Faktoren zu beachten. Zuerst unterscheidet man zwischen einem Foto-, und einem Videostativ. Der Unterschied hierbei ist, dass sich der Kopf des Videostativs schwenken lässt . Die Qualität dieses Stativkopfes macht auch den Preisunterschied aus. Je teurer das Stativ, desto schöner lässt sich der Stativ-Kopf bewegen.

Ein weiteres Kriterium bei der Wahl des richtigen Statives ist die Grösse. Die allermeisten günstigen Stative lassen sich bis zu 1.40 Metern ausziehen. Das bereitet allerdings Probleme wenn mein Interviewpartner 1.80 Meter gross ist und ich ihn auf Augenhöhe filmen möchte.
Ein Stativ, das ich sehr empfehlen kann ist das Velbon DV- 7000N. Es lässt sich sehr gut drehen, ist gross und stabil und gleichzeitig günstig im Preis. Es mag nicht das leichteste Modell sein, erfüllt aber alle Kriterien und bietet ein gutes Preis-Leistungsverhältnis.

Velbon

Die Mittelstange für schnelles Arbeiten

Früher hatte ich ein Profi-Stativ von Acer. Ich legte mir dann aber ziemlich bald ein neues Stativ von Manfrotto zu. Der Unterschied ist vor allem: Bei meinem Manrotto Stativ habe ich eine Mittelstange. mit der ich die Höhe mit einer Bewegung verändern kann. Das bedeutet in einem Interview kann ich die Höhe ganz schnell verstellen und muss nicht mehr an allen drei Beinen herumschrauben. (Das Velbon DV-7000N hat auch eine Mittelstange. )

Mit diesem Manfrotto Stativ und diesem Kopf dazu (Bild unten siehst Du das gesamte Stativ) bin ich sehr happy. Es ist leicht, der Kopf dreht super, es liegt wunderbar in der Hand und mit der Schnellwechselplatte kann ich die Kamera sekundenschnell vom Stativ wegnehmen. (MVH500A Neiger, Carbon-Stativ)

manfrotto

Einbeinstativ wenn es schnell gehen soll

Ebenfalls sehr praktisch wenn man unter Zeitdruck filmt ist das Einbeinstativ. Ich bin sehr schnell und habe trotzdem eine gute Stabilisation.

Mit dem Einbeinstativ sind ein paar coole Tricks möglich, wie die Leute von Vimeo Dir in diesem Video zeigen:

Es gibt natürlich auch ganz andere Mittel zur Stabilisierung, wie zum Beispiel Gimbals. Anfänger tendieren jedoch dazu, beim Filmen zu viel Bewegung im Bild zu haben, wenn es gar nicht zum Inhalt passt. Deshalb bringt der Schritt zum Stativ oft eine grosse Qualitätssteigerung, weil das Bild plötzlich kotrolliert ist. 

In meinem Ratgeber „Ausrüstung Smartphone“ findest Du auch meine Stativ-Empfehlung und den Adapter für das Smartphone.

 

 

iRig Mic Lav 2 Pack – ideal für Interviews unterwegs

Vor einigen Wochen zeigte ich Jörg Buckmann, wie er mit seinem Smartphone Video-Interviews aufnehmen kann. In seinem Blog präsentierte er erste Resultate und ich durfte mein Feedback dazu schreiben.

Mikrofon im Taschenformat

Jörg betonte während der Schulung, er möchte eine handliche Ausrüstung, um überall und jederzeit Interviews aufnehmen zu können. Ein Handmikrofon sei ihm zu gross. Ich stellte hier im Blog einige Lavaliermikrofone für das Smartphone vor. Die passen zwar in jede Handtasche, sind aber für ein Interview nicht ideal. Wenn ich meinem Interviewpartner ein Lavaliermik anstecke, hören die Zuschauer seine Antworten sehr gut, aber meine Fragen sind viel leiser.

Zwei Mikrofone für eine Kopfhörerbuchse

Das neue iRig Mic Lav 2 Pack löst das Problem. Im „2 Pack“ liegt die Lösung. Ein Adapter ermöglicht den Anschluss von zwei Miks. Eines für den/die ReporterIn und das zweite für den Interviewten.

Im Video hörst und siehst Du das Ergebnis. Ich liess keine Audio-App im Hintergrund laufen. Ich filmte mit Filmic Pro, welche mir das Mithören mit dem Kopfhörer ermöglicht. Die Soundqualität ist gut.

Ich habe das Mikrofon bei Audiosource.ch für 99CHF bestellt.

Ist das eine mögliche Lösung für Dich? Du kannst das Mikrofon auch einzeln für Deine Moderationen einsetzen und bei Bedarf das zweite Mikrofon anschliessen.

Update: 

Ich habe noch einen zweiten Beitrag zum iRig Mic Lav geschrieben. Kombiniert mit dem richtigen Kabel, kannst Du das Doppelmik auch an Deine Videocam oder DSLR anschliessen. Und das passende Verlängerungskabel gibt es auch. Hier geht es zum Beitrag.

Du kannst Dir die Übersicht über die verschiedenen Kabel und Möglichkeiten auch gleich als PDF holen.

Ich kann Dir die Übersicht aber auch gleich als PDF senden. Auf der zweiten Seite findest Du die Links, damit Du die Produkte bestellen kannst. (Schweiz oder Deutschland). Um das PDF zu bestellen, einfach auf das Bild unten klicken.

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Die Videoauflösung 4K bringt Vorteile in der Postproduktion

Die kleinsten Einheiten ergeben den grössten Effekt. Deshalb ist bei Videoaufnahmen die Anzahl der Pixel so wichtig, denn sie ergeben die Bildauflösung. Genau hier liegt der Vorteil des 4K.

Von SD zu HD

Videos in Standard Definition (SD) kamen stets in einem 4:3 Seitenverhältnis und mit 640 x 480 Pixeln. Doch vielleicht kannst du dich noch erinnern als das Fernsehen vor wenigen Jahren ihr Programm auf HD (High-Definition) umstellte. Und plötzlich war das Bild viel schärfer als früher. Kein Wunder, denn das Bild bestand somit aus 1920 x 1080 Pixeln.

Nur noch ein Katzensprung zu 4K

4K steht für 4000, 4K Bildschirme bestehen heute aus 4096 x 2304 Bildpunkten. Dies bedeutet, es sind nun viermal soviele Pixel wie bei einem HD Video. Diesen Unterschied wirst du auf einem kleinen Bildschirm nicht sehen. Sobald du jedoch vor einem Fernseher mit grösserem Bildschirm sitzt, wird der Unterschied deutlich. Das Bild wird jetzt plötzlich noch klarer. Dein Auge kann die vielen Pixel aber nur sehen, wenn Du genug nah beim TV sitzt. Die Verbesserung der Bildqualität ist nicht mehr so ein grosser Sprung.

Neue Möglichkeiten fürs Filmen

Beim Videokonsum stossen wir an Grenzen, da unser Sehsinn begrenzt ist. Für die Videoproduktion selber öffnen sich mit 4K aber neue Möglichkeiten. Im Video zeige ich Dir die neuen Möglichkeiten der 4K Auflösung auf.

Schneller, effizienter ohne Qualitätsverlust

Wenn man ein Interview oder eine Moderation schneidet, kann man sich gewisser Schnittmöglichkeiten wie dem Zwischenbild, dem Weissblitz oder zwei verschiednen Bildausschnitten bedienen. Diese Varianten sind beim Filmen und Schneiden etwas aufwendiger. In den Zeiten von Youtube müssen Videos so schnell und effizient als möglich geschnitten werden. Und gerade hier liegt die Chance von 4K: Wenn ich das Video in 4K aufnehme und es in HD veröffentlicht wird, kann ich das Bild aufziehen und den Bildausschnitt verändern. Fast wie wenn ich eine zweite Kamera benutzt hätte. Da ich mehr Bildpixel habe, ist die Bildqualität nachher immer noch so gut wie bei HD1080.

Zoom beim Smartphone ist kein Tabu mehr

Es gibt Video-Apps, mit denen man zoomen kann. Bisher sagte ich, dass der Zoom beim Smartphone „Tabu“ ist. Das Smartphone hat keinen optischen Zoom nur einen digitalen. Wenn ich zoomte, um ein Objekt näher ran zu holen, vergrösserte ich einfach den Bildausschnitt und die Bildqualität nahm ab. Danke 4K dürfen wir den Effekt jetzt benutzen, wenn wir das Video nachher in HD1080 abspielen.

Aber Vorsicht!

Eigentlich sagt man, der Zoom sei etwas Unnatürliches und man solle lieber mit den Füssen zoomen (also näher zum Objekt laufen). Wenn Du Höhenangst hast,  Dein Schatz aber auf dem Eiffelturm steht und Dir zuwinkt, kannst Du ihn mit dem iPhone 6S filmen und mit dem Zoom näher heran holen.

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