Warum meine Begeisterung für Video?

Diese Welt ist voll schöner Dinge, aber auch voll spannender Facts. Mit Videos kann ich alles festhalten, miteinander kombinieren, verschiedene Ebenen verbinden.

Für gute Videos braucht es gar nicht viel. Es ist erstaunlich, was wir mit unseren Smartphones erreichen können, aber auch Profi-Equipment ist heute nicht mehr so teuer. Diese Erkenntnis gebe ich in meinen Schulungen weiter und erreiche so, dass Menschen danach schönere Videos machen. Das freut beide Seiten, denn Videos sind für mich Zeugnisse unserer Zeit, unserer Geschichte.

Ich habe schon viele Kurse gegeben und immer wieder freut es mich von Neuem, wenn ich die Kursteilnehmenden mit meiner Freude am bewegten Bild anstecken kann. Es ist schön, die Teilnehmenden zu begeistern – denn diese Begeisterung erkenne ich auch in den Videos wieder. Mit meiner Arbeit trage ich etwas bei zu besseren Videos.

Ich bin überzeugt von der Kraft der Videos: Filme können so viel. Als Kursleiterin gebe ich den Teilnehmenden die Möglichkeit, diese Kraft ebenfalls zu nutzen. Alles vergeht, Bilder bleiben und helfen uns, uns an unsere Lieben und unser Leben zu erinnern. Videos sind Zeitdokumente. Gestalten wir sie also mit der verdienten Sorgfalt und Aufmerksamkeit.

Mein Hintergrund

hintergrund

Ich habe als Quereinsteigerin zum Journalismus gefunden. Ich war Redaktorin beim „Fenster zum Sonntag“, absolvierte eine Ausbildung am MAZ Luzern mit dem Schwerpunkt TV/Video sowie einen Kurs beim SRF. Meine Arbeit und meinen Blick auf die Welt prägte insbesondere die Reise durch Asien, die ich zusammen mit meinem Mann Sam machte. Ich nahm meine Ausrüstung mit, filmte, schnitt und veröffentlichte die Beiträge auf unserem Blog.

Wieder zurück in der Schweiz arbeitete ich als Videojournalistin für Keystone. Dort lieferte ich alles, was es für einen fixfertigen Videobeitrag braucht: Ich filmte, führte Interviews, schrieb Off-Texte, vertonte die Beiträge und stellte sie anschliessend fertig. Schnelligkeit war da stets gefragt.

Einen Kontrast dazu stellt mein eigener TV-Kanal Joody.tv dar. Hier habe ich Zeit und Freiheit, mit der Technik zu experimentieren und Menschen zu Wort kommen zu lassen, die etwas zu erzählen haben.

Mit der Zeit sind auch Unternehmen auf mich und meine Arbeit aufmerksam geworden. So fragte mich beispielsweise die Swisscom an, ob ich an Events mit meinem Handy filmen könnte. Auch die Migros fragte mich an für Schulungen. So begann mein Weg in die Selbstständigkeit.

Heute zähle ich zwei Angebote zu meinen Kernkompetenzen. Für Kunden erstelle ich als Videojournalistin Produktionen. In meiner Arbeit stehen die Menschen im Zentrum. Authentizität ist mir wichtig.

Als zweites Angebot führe ich Schulungen und Kurse durch. In diesen zeige ich den Teilnehmenden, was möglich ist, mit dem, was wir haben. Ganz egal, welche Kamera die Teilnehmer auch einsetzen.

Mit diesen Angeboten bringe ich zwei Dinge zusammen: Ich produziere für Firmen, schule sie und kann beides auch miteinander verbinden. Diese Breite schätzen meine Kundinnen und Kunden.

Zu meinen Kunden im Bereich Produktion zählen: Swisscom, WWF und V-Zug. (Mein Video-Portfolio.)

Für diese Kunden führe ich Schulungen durch: Schindler Aufzüge, ZHAW, Basler Versicherung. (Mehr zu meinen Kunden.)

Zudem unterrichte ich an der FHNW sowie bei „Walter lernt“.

Persönlich

persoenlich

Ich wohne in Rapperswil am See, nah bei den Bergen und doch schnell in Zürich.  Mit meinem Mann Sam bin ich seit 2001 verheiratet. Wir haben zwei Kinder, Cadon (2011) und Shaya (2013).

Wir sind ein Familienunternehmen. Beide selbständig, was viel Organisation, aber auch Freiheit bedeutet. Wir dürfen auf die Unterstützung beider Eltern zählen, was uns die Organisation sehr erleichtert.

Wir reisen gerne, auch mit den Kindern. Beim Reisen mit den Kindern gehen noch mehr Türen auf, da die meisten Menschen Kinder lieben und über Shaya und Cadon viele Brücken entstehen.

Ich koche gerne, wir haben oft Gäste am Tisch. Geniessen ist mir wichtig, und wenn andere Menschen ebenfalls daran teilhaben, bedeutet das für mich noch mehr Genuss. Beziehungen und Freundschaften sind mir sehr wichtig.

Unser Alltag ist turbulent. Mit Sport halte ich mich fit und sorge für einen Ausgleich.

10 Dinge über mich

  1. Ich wohne in einer 9er-WG
  2. Im Dezember/Januar 2014/15 war ich mit meiner Familie in Südamerika. Als uns in Peru ein Koffer und der Buggy geklaut wurden, entschieden wir uns, mit den Kids und unserem Leichtgepäck den Machu Picchu zu erklimmen.
  1. Kochen und dabei experimentieren: Wenn wir Gäste einladen, probiere ich gerne Neues aus, das ich zuvor noch nie gekocht habe. Damit überrasche ich nicht nur den Besuch, sondern auch mich selbst.
  1. Ich war von 1992 bis 1998 Vegetarierin. Heute esse ich wieder Fleisch, koche selber aber fast immer fleischlos. Dafür bin ich dem Käse verfallen. Am liebsten mit einem Glas Rotwein.
  1. Ich mag keine Serien. Denn richtig gute Serien ziehen mich so in den Bann, dass ich nicht mehr aufhören kann. Dann fühle ich mich fremdbestimmt. Deshalb mag ich Kinofilme: Zwei Stunden vollste Spannung, danach ist mein Kopf wieder frei für anderes.
  1. Ich wollte zuerst kein Handy. Dachte, das sei ein Modegag.
  1. Mein ständiger Begleiter war mein Palm. Dieser war meine Agenda und auch mein Notizbuch. Darauf konnte ich mithilfe der Handschrifterkennung sehr schnell schreiben und arbeiten.
  1. Ich wollte mal Astronautin werden und träumte davon, einen Erdaufgang zu sehen. Mein fünfjähriger Sohn liebt nun Bücher über das Weltall.
  1. Ich hatte als Kind zwei Autounfälle. Jedes Mal brach ich mir ein Bein, einmal hatte ich ein Loch im Kopf mit kleinem Nahtoderlebnis. Danach mied ich Spitäler, bis meine beiden Kinder im Spital auf die Welt kamen.
  1. Ich liebe meinen Miracle Morning. Ich stehe eineinhalb Stunden vor den Kids auf und nehme mir Zeit für: einige Turnübungen, Meditation, Affirmation, Lesen und kurzes Tagebuch Schreiben. Das gibt mir eine gute Richtung für den ganzen Tag.