Wie Du Deine Lektionen online gibst – Yogastunde, Musikunterricht, Coaching…

Kannst Du Deine Yoga-Stunde wegen Corona nicht mehr geben? Der Musikunterricht fällt aus? Die Fitnessstunde? Der Kochunterricht…. Du möchtest aber gerne auch jetzt Dein Wissen online weitergeben, weisst aber nicht recht wie?

In diesem Video zeige ich Dir:

1. Wie Du die Kamera positionierst
2. Welche Ausrüstung Du brauchst
3. Mit welchen Tools Du live gehen kannst.

Welchen Bildausschnitt du wählst und wo Du die Kamera positionierst, das hängt davon ab, was Du für Inhalte vermitteln willst. Wenn du ein Yoga- oder Fitnessvideo machen willst, wo man Deinen ganzen Körper sehen muss, weil Du dich bewegst, dann muss Du relativ weit weg. Bei dieser Einstellung bist du aber recht distanziert, deshalb wenn es nicht nötig ist gehe näher ran. Wenn Du sowas machen willst, dann geh zuerst nah an die Kamera und sag „Hallo“ und dann gehst Du nach hinten auf die Matte und erteilst die Lektion.

Ob Du das Video Hoch- oder Breitformat machst, dass ist Dir überlassen. Früher war es eher breit aber heutzutage werden auch viele Hochformat Videos gemacht. Das hängt auch von der Plattform ab. Wenn du über Instagram live gehst, dann mach es besser Hochformat. Bei den anderen Plattformen ist es Dir überlassen. Gerade bei so Fitnessvideos würde ich es Breitformat machen, einfach weil es mir besser gefällt.

Wenn Du ein Coach bist, dann komm näher zu der Kamera. Damit man Dir in die Augen schauen kann und man Dein Gesicht sieht. Hier beginnt die Beziehung, hier kannst Du vertrauen aufbauen.

Wenn Du etwas vermitteln oder erzählen willst, dann ist es wichtig, dass man Dich gut verstehen kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass Du mit einem externen Mikrophon arbeitest. Ich arbeite in diesem Video mit einem Lavalier Mikrofon und einer Funkstrecke, ein kleines Kästchen, dass ich an meiner Hose befestigen kann. Wenn Du aber näher bei der Kamera stehst, kannst Du auch mit einem Mikrofon arbeiten, welches Du direkt in der Kamera einstecken kannst.

Gerade bei Sport Videos, wo Du dich bewegst, ist es natürlich wichtig, dass Du kein Kabel hast, hier ist natürlich eine Funkstrecke die beste Lösung.
Das Mikrofon welches ich hier angesteckt habe ist ein Rode Wireless Go. Ich habe vorne das kleine Lavalier Mikrofon und kann es mit dem kleinen Sender verbinden. Dieser Sender schickt ein Signal zum Empfänger welcher beim Smartphone angesteckt ist. Wichtig! Diese Mikrofon „Wireless Go ist eigentlich für eine normale Kamera. Wenn Du dieses Mikrofon mit dem Smartphone nutzen möchtest, dann brauchst Du noch einen Übergangsstecker ein Rode SC4 Adapter, der macht aus einem Mikrofoneingang für die normale Kamera (TRS) einen TRRS Stecker, damit Du dieses Mikrofon beim Smartphone nutzen kannst.

Wenn Du also ein Coach bist und näher bei der Kamera stehst, arbeite trotzdem mit Mikrofon, denn dann bist Du einfach präsenter. Denn sobald Du Umgebungsgeräusche hast wird es schwierig Dich zu verstehen.

Die vorgestellt Mikrofonlösung funktioniert auch mit einem Mac-Rechner und den meisten Windowsgeräten. Du kannst das Mikrofon auch mit dem Rode SC4 Adapter (TRS zu TRRS Stecker) verbinden. Mehr zum Thema TRRS und TRS gibt es im Blogbeitrag Hilfe, mein Mikrofon funktioniert nicht.

Ich habe mein Smartphone auf einem Stativ befestigt mit einem Adapter. Auch diese Informationen findest Du in meinem Ratgeber.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

PDF-Ratgeber


Mein Video-Tutorial für Zoom findest Du hier.

Hier geht es zu meinen Lampen-Tipps.

Teamgefühl trotz Home-Office

Studien zeigen, wer Home-Office macht ist oft effizient, aber der Austausch und das Teamgefühl fehlen. Video-Tools können helfen, diese Brücke zueinander zu schlagen. Video macht es möglich, dass wir trotzdem einander sehen können und den persönlichen Touch hinein bringen.

In diesem Video gebe ich Dir drei Ideen, wie Du das Teamgefühl im Home-Office aufrecht erhalten kannst und verrate Dir, welche Tools Dir dabei helfen können.

Das sind meine drei Tipps, wie Ihr aus dem Home-Office euer Team totzdem noch beleben könnt.

Das erste Tool ist Zoom

Mit Zoom kannst du Meetings machen, Onlinekonferenzen oder du kannst dich mit verschiedenen Leuten online treffen. Mit Zoom kann ich mit der Webcam ein Video aufnehmen und andere Leute können sich dazu schalten. Per Link welcher verschickt wird, können sie mit Bild und Ton dabei sein und auch miteinander kommunizieren. Mit Zoom kann man einen virtuellen Klassenraum machen, wie ich ihn nutze bei meinen „Video hat Kraft“ Kurs.

Das zweite Tool ist Loom

Loom habe ich schon vor einigen Wochen vorgestellt und ist super um Videobotschaften aufzunehmen. Oft ist es einfacher und verständlicher per Video eine Botschaft zu senden als komplexe Texte aufzuschreiben. Loom unterstützt mich bei einem schnellen Workflow, wo ich nicht noch das Video bearbeiten, auf eine Plattform laden und verlinken muss. Loom lädt das Video direkt auf eine Plattform, generiert einen Link, welchen ich dann nur noch verschicken kann .

Das dritte Tool ist WhatsApp Video

WhatsApp Video ist sehr geeignet um sich mit Kollegen und Freunden zu unterhalten wenn man zu Hause im Home-Office isoliert ist. WhatsApp ist ein Tool bei welchem man vielleicht auch mal einen Kaffee zusammen trinken und sich persönlich unterhalten kann, wenn einem das Team fehlt.

Mein Tutorial für Zoom:

Zoom: https://zoom.us/

Mein Tutorial zu Loom

Mein Tutorial für Loom: https://www.youtube.com/watch?v=xqnYp…
Loom: https://loom.com

7 Tipps, um natürlicher zu wirken vor der Kamera: https://www.youtube.com/watch?v=7kPPO…

Firmeninterner Videokurs: Lernen und gleich anwenden

„Ein kurzes Video zu produzieren, ist gar nicht so einfach, aber es macht wahnsinnig viel Spass! Was ich aber vor allem gemerkt habe: Ohne Unterstützung einer Fachperson ist es fast nicht möglich, das zu lernen.“
Beni von Allmen

Beni von Allmen und drei andere Mitarbeitende des Vereins „GO! Mikrokredite“ lernten kürzlich bei mir die Basics der Videoproduktion. In einem firmeninternen Videokurs vermittelte ich ihnen einen Tag lang:

  • Grundlagen der Bildgestaltung
  • Wie man eine Person kompetent interviewt und zusätzlich B-Roll filmt
  • Hilfsmittel und Apps, um in kurzer Zeit ein ansprechendes Video zu produzieren, inkl. Schnitt (mit dem Smartphone oder Videocam)

 

Hier einige Eindrücke des Kurses:

 

Nutze die Kraft von Videos für Dein Unternehmen

Video hat Power! Video schafft Vertrauen, es vermittelt Informationen einfach und attraktiv. Das sind nur zwei von mindestens fünf Gründen, warum Du Video für Dein Unternehmen nutzen solltest.

In einem firmeninternen Kurs kann ich spezifisch auf die Video-Bedürfnisse und Chancen des Unternehmens eingehen. Ich richte den Workshop gezielt auf die jeweilige Firma aus (im Unterschied zu meinen öffentlichen Starterkursen).

So sehen Mitarbeitende die konkreten Chancen und Einsatzbereiche für Video und sind motiviert, das Gelernte auch anzuwenden.

„Der Kurs hat mir die Angst genommen, einfach mal mit dem Smartphone ein Video zu produzieren.“
Susanna von Känel

 

Nicht nur reden, sondern gleich machen

„Schon im Theorieteil am Vormittag waren sehr viele Praxistipps dabei“, fand Teilnehmerin Nadine Caprez.

Am Nachmittag produzierten die Mitarbeitenden von „GO! Mikrokredite“ dann alle ein eigenes Video. Dazu gingen wir zu „Lola’s Kitchen“: eine vegane Konditorei, die als Start-Up mithilfe von „GO!“ angefangen hat.

Backen ist ein sinnliches Unternehmen: Zutaten mit unterschiedlichen Farben und Texturen werden vorbereitet, und in einem guten Video glaubt man richtig, sie zu schmecken und zu riechen.

Interview führen, B-Roll filmen…

Die Konditorei war also perfekt, um nicht nur ein Interview zu führen, sondern auch gleich B-Roll zu filmen (Aufnahmen von Tätigkeiten und Abläufen).

Doch auch in jedem anderen Unternehmen findet man geeignete Sujets für B-Roll – wenn man die Grundlagen kennt und mit offenen Augen und etwas Fantasie an die Videoproduktion herangeht!

…und Schnitt!

Anschliessend an den Dreh wurden die Clips gleich geschnitten, entweder direkt auf dem Smartphone oder am Computer.

Dieses Video ist während des Kurses entstanden:

Die Hürde „erstes Video“ unter Anleitung bewältigen

In meinen Videokursen wechseln sich die Übungen und die Vermittlung von Video-Basics ab. Der zweite Teil ist aber immer dafür reserviert, ein erstes Video zu produzieren. Das erworbene Wissen wird so gleich angewandt und bleibt viel besser hängen.

Damit wird auch die Hürde genommen, ein erstes Video zu produzieren, und ich kann vor Ort auf Fragen eingehen und individuelle Tipps geben.

Wo und was man filmt, dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Das Video wird in der Firma selbst produziert. Mit Protagonisten, die etwas über ihre Tätigkeit erzählen oder z.B. einen praktischen Tipp für Kundinnen geben.
  2. Die Person, welche in der Firma den Workshop organisiert, plant im Voraus zusammen mit mir einen Videodreh ausserhalb des Unternehmens.

Kleine Gruppe, Raum für Fragen

Im Kurs bei „GO! Mikrokredite“ waren vier Teilnehmende dabei. Für einige war der Kurs eine Auffrischung. Andere fingen hingegen komplett neu mit Video an.

Dank der kleinen Gruppe ist es möglich, dies auszugleichen, sodass alle vom Videokurs profitieren. Und alle Teilnehmenden sind am Schluss motiviert und fähig, eigene Videos zu produzieren.

Das Fazit von Beni von Allmen:

„Unterhaltsam, spannend, keine Sekunde langweilig und total informativ!“

Gerne komme ich bei Euch vorbei und helfe Euch, damit Ihr auch eigenen Videos produzieren könnt. Lade Dir unverbindlich meine Offerte herunter.

10 Gründe, warum Du noch keine Videos machst – und wie Du sie überwindest.

Mit Video kannst Du Deine Persönlichkeit zeigen. Andere Menschen können Dich kennenlernen und Vertrauen aufbauen, wenn Sie Deine Videos schauen. Trotzdem nutzen viele diese Möglichkeit noch nicht.

In diesem Video zeige ich 10 Gründe, warum so viele Leute die Kraft von Video noch nicht nutzen. Und gebe Dir Tipps, wie Du die Hürden überwinden kannst.

Die 10 Punkte sind weiter unten im Text nochmals aufgelistet.

 

Melde Dich für die #videochallenge

Wie am Schluss im Video erwähnt, möchte ich Dir helfen, diese Hürden wegzuräumen und ins Tun zu kommen. Damit Du auch die Kraft von Video nutzen kannst. Melde Dich jetzt für die #videochallenge an.

 

1. Nicht für Deine Branche…

Was ist Deine Mission, Deine Message, Dein Anliegen? Was möchtest Du teilen, weiter geben? Mit was möchtest Du andere Menschen inspirieren, ihnen helfen. Ist es Wissen? Ein Produkt, eine Dienstleistung? Möchtest Du Dein Anliegen nicht nur in Deinem engeren Umkreis weiter geben, sondern einen grösseren Kreis von Menschen erreichen? Wenn ja, dann kann Dir Video dabei helfen.

Vielleicht dachtest Du bis jetzt, dass Video vor allem für Leute ist, die mit YouTube ihr Geld verdienen wollen, oder Filmer sind, oder in der Tourismusbranche arbeiten.

Das stimmt nicht. Egal, für welches Thema Du Dich einsetzt. Video ist einfach ein Medium, um das zu transportieren. Ein sehr effektives Medium. Weil Du gleichzeitig zu vielen Menschen auf der ganzen Welt sprechen kannst. Es ist zeit- und ortsunabhängig. Und egal, wo Dein Zuschauer sitzt, er oder sie kann Dich kennenlernen, Deine Stimme hören, Dir in die Augen schauen. Das schafft Vertrauen.

Es spielt auch keine Rolle, ob Du eine Einzelperson oder ein Unternehmen vertrittst. Wir Menschen möchten von Menschen und nicht von Marken inspiriert werden. Wir wollen wissen, wer hinter einer Botschaft, einer Dienstleistung oder einem Produkt steckt.

Video kann auch in Deiner Branche die Kommunikation unterstützen.

 

2. Videos produzieren ist teuer.

Wenn Du ein Aufwändiges Firmenporträt auf einem High-End-Level willst. Ja, dann kostet das viel Geld, weil Du dafür ein Profi-Team engagierst. Es braucht aber nicht für alles ein Top-Produktion.

Das Konsumverhalten von Video hat sich in den letzten 10 Jahren sehr verändert. Heute werden online auch gerne Videos geschaut, die echt sind, authentisch, die uns Einblick ins echte Leben geben und nicht von Schauspielern inszeniert sind. Es gibt Inhalte, die wir selber filmen und veröffentlichen können und es keine Filmcrew braucht.

 

3. Ich habe keine Austüstung.

Gehörst Du zu den 80% der Menschen im Deutschsprachigen Raum, die ein Smartphone besitzen? Ja? Dann bist Du ausgerüstet. Du kannst mit dem Smartphone Videoinhalte machen, um sichtbarer im Netz zu werden. Du brauchst nicht das neuste Smartphone, es geht auch mit einem alten Gerät.

Es gibt Hilfsmittel wie Mikrofone und Stative, welche Dir helfen, die Videos noch aufs nächste Level zu bringen. Aber es geht auch ohne. Das wichtigste ist die Kamera und die steckt in Deinem Smartphone. Du kannst damit gleich loslegen.

Wenn Du lieber gleich mit zusätzlicher Hardware beginnen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

 

4. Ich weiss nicht, wo beginnen.

Der Anfang ist oft die grösste Hürde. Wie bei allem braucht es eine Entscheidung. Ja, ich nutze ab jetzt The Power of Video. Ich nehme heute mein erstes Video auf und in einer Woche wieder eines.

Vielleicht beginnst Du im kleinen Rahmen. Du nimmst jeden Montag eine kleine Video-Message für Deine Liebsten auf, die Du Ihnen schickst. Das sind erste Schritte. Da kannst Du Dich an die Kamera gewöhnen, Dich selber im Video zu sehen, Deine Stimme «von aussen zu hören».

Im nächsten Schritt ersetzt das Video vielleicht ein E-Mail- Eine persönliche Videobotschaft, die Du einem Kunden schickst. Das nächste Video ist auf Facebook, oder einer anderen sizialen Plattform. Überschreite Deine Komfortzone, mit kleinen Schritten, die Du Dir zutraust.

 

5. Ich sehe nicht gut aus vor der Kamera.

Das ist wohl eine der grössten Ängste. Wir sind aber selber auch die grössten Kritiker. Am Anfang ist es immer komisch, sich selber im Video zu sehen und seine Stimme zu hören. Daran gewöhnt man sich.

Wir vergleichen uns selber mit Schauspielern und Nachrichtensprechern. Aber Du sollst Dich nicht mit denen vergleichen. Es ist ihr Job vor der Kamera zu stehen. Die müssen jemand spielen oder präsentieren. Du aber sollst Dich selber sein. Es geht darum, dass Menschen Dich kennen lernen, Dir in die Augen schauen und Vertrauen aufbauen können.

Leute entscheiden sich auch auf Grund des Videos: Diese Stimme holt mich nicht ab, diese blonden Haare mag ich nicht, zu der möchte ich lieber nicht in den Videokurs. Diese Personen suchen sich lieber jemand anders. Es soll ja auf beiden Seiten passen. Wenn es aber passt, entscheiden sich die Leute, z. Bsp. mal einen Videokurs bei mir zu besuchen.

 

6. Ich weiss nicht was sagen.

Dinge, die Du in einem E-mail schreiben würdest, kannst Du in einem Video sagen. Fragen von Kunden aufnehmen und sie in einem Video beantworten. Erklären, wie Dein Produkt funktioniert. Tipps zu Deinem Fachgebiet geben. Deine Geschichte erzählen. Deine Erfahrungen teilen. Alle Worte, die rund um Dein Anliegen zusammen kommen, können auch in ein Video gepackt werden.

 

7. Wer will schon meine Videos schauen?

Wer ist Dein Zielpublikum, Dein Wunschkunde, Dein Adressat? Wenn Dir niemand einfällt, der Deine Videos schauen möchte, dann findest Du auch keine Person, die sich für Dein Anliegen interessiert. Es geht nicht darum, riesige Massen von Menschen zu erreichen, sondern diejenigen Personen, die sich für Dein Angebot interessieren.

Heute suchen die Leute die Informationen im Internet. Video hilft Dir, dass Deine Informationen besser gefunden werden. Die meisten Leute schauen lieber ein Video, als dass sie einen langen Text lesen. Google und die sozialen Medien pushen Video. Du wirst besser gefunden, wenn Du Videos machst. 

 

8. Ich will doch gar kein YouTube-Star werden.

Es ist auch nicht das Ziel, dass alle YouTube Stars werden. Videos können ganz verschieden eingesetzt werden. Du kannst z. Bsp. ein Dankesvideo aufnehmen, um Dich bei Kunden für den Einkauf zu bedanken. Oder Du hast eine Community auf Facebook und machst regelmässig live Videos in der Gruppe. Vielleicht begrüsst Du Deine Followers auf Instagram in einem Video in Deiner Story. Ist Linkedin Deine Plattform? Videos werden dort gerade recht gepusht, dann lohnt es sich dort mit Video sichtbar zu werden.

YouTube möchte ich aber nicht ausschliessen. YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine. Die meisten Leute fragen zuerst Google, wenn sie eine Information suchen. Aber ganz viele Leute suchen direkt auf YouTube nach Hilfe. In dieser riesigen Bibliothek können die Menschen Deine Inhalte finden. YouTube bietet auch die Möglichkeit, Deine Videos mit Deiner Website zu verknüpfen. Mehr dazu findest Du in meinem Blogbeitrag: Warum YouTube für mich die wichtigste Plattform ist.

 

9. Ich habe keine Zeit.

Diesen Satz versuche ich aus meinem Vocabular zu streichen. Klar, ich wünsche mir auch oft, dass mein Tag mehr Stunden hätte. Aber es ist immer meine Entscheidung, mit was ich meine 24 Stunden fülle. Ich setze die Prioritäten. Wenn ich mich entschieden habe, dass ich Videos aufnehmen will, dann blockiere ich mir im Kalender Zeit für das.

Wenn ich zu etwas ja sage, dann sage ich zu etwas anderem nein, um diese Zeit zu finden: Weniger Videos konsumieren, dafür selber produzieren? Eine andere Arbeit delegieren? Die Mails höchstens einmal am Tag beantworten. Am Morgen nicht mehr snoozen? Wenn Du wirklich willst Videos aufnehmen, dann wirst Du einen Weg finden.

 

10. Zuerst muss ich noch…

Zum Coiffeur? Neue Kleider einkaufen? Die Fingernägel schneiden? Ins Solarium? Die Wand im Hintergrund streichen? Ein neues Smartphone kaufen….

Es gibt immer was zum Optimieren, aber Perfektionismus hindert uns daran ins Tun zu kommen. Deshalb fang einfach an. Es geht nicht ums perfekt sein. Wenn Du an der Bushaltestelle einen Kollegen triffst und ihm von Deinen neuen Geschäftsideen erzählst, dann warst Du auch nicht jedes Mal vorher beim Coiffeur.

Ich selber plane meistens, wann ich meine Videos aufnehme. Und ja, dann überlege ich mir am Morgen schon einmal mehr, was ich jetzt anziehe und ob ich meine Haare noch wasche. Das hilft mir schon, dass ich mich vor der Kamera wohl fühle. Aber es sind einfache, kleine Dinge, die keinen grossen Unterschied machen und zur Hürde werden. Und ich versuche auch immer wieder über meinen Schatten zu springen.

Das ist mir ganz wichtig, ich möchte mich selbst sein, auch vor der Kamera. Sei auch Dich selbst.

Einladung zur #videochallenge

Alle Hürden weggeräumt? Ja? Dann lass es uns umsetzen. Ich fordere Dich zu einer #videochallenge heraus. Sie dauert zwei Wochen in denen wir gemeinsam 10 Videos produzieren. Du bekommst jeden Morgen von mir ein Video mit einem Input. Ich gebe Dir Tipps, wie Du das Video aufnehmen sollst und auch Ideen, wie Du den Inhalt gestalten kannst.

Wir beginnen im geschützten Rahmen: In der ersten Woche veröffentlichen wir fünf Videos in einer geschlossenen Gruppe auf Linkedin. Dort geben wir einander konstruktives Feedback, um die Videos auf ein ansprechendes Level zu bringen.

In der zweiten Woche posten wir die Videos öffentlich auf Linkedin, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und unsere Ideen in die Welt zu bringen.

Bist Du dabei? Melde Dich jetzt für die Video-Challenge an. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

Ich freue mich auf Deine Stimme, Dein Gesicht und Deine Botschaft.

Welches ist das beste Smartphone zum Filmen, wenn Du eine Person vor der Kamera hast?

Oft werde ich gefragt: Welches Smartphone hat die beste Kamera zum Filmen?

Detaillierte Vergleiche verschiedener Smartphone-Videos findest Du bei mir nicht. Es gibt verschiedene Kriterien für das richtige Smartphone und hängt auch davon ab, was Du filmen willst.

Wenn Du solche Videos aufnehmen möchtest, wie mein Video weiter unten, also Dich selber oder Deine Interviewpartner vor der Smartphone Linse platzieren willst, dann gibt es für mich ein wichtiges Kriterium. Das Kriterium verrate ich Dir im Video oder im Text weiter unten.

Eins verrate ich Dir schon, es muss nicht immer das neuste Smartphone sein.

 

Mit jedem Smartphone, das auf den Markt kommt, wird die Kamera noch etwas besser. Vor allem die Lichtempfindlichkeit ist immer höher, finde ich.

Erinnerst Du Dich: Wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, konnte man mit den ersten iPhones (z.B. iPhone 4) kaum mehr filmen. Das Smartphone hellte das Bild automatisch auf und es ergab so ein „Pumpen“ ins Bild.

Kamera beim Smartphone wird immer besser

Heute kriegt man mit Smartphones auch bei wenig Licht super Bilder. Zudem wurden Bildstabilisator, Farbstärke und Kontraste in den letzten Jahren besser, doch in diesen Bereichen sind für mich sind die Unterschiede weniger markant als bei der Lichtempfindlichkeit.

Überlegst Du Dir, ein neues Smartphone zu kaufen? Dann findest Du im Netz genaue Vergleiche, ob nun das iPhone 11 oder das Google Pixel 4 besser ist. Für mich ergibt dieser Direktvergleich minime Unterschiede, die für mich persönlich nicht so wichtig sind.

Der eine wirklich grosse Unterschied: die Dual-Kamera

Wenn Du Dich selber mit dem Smartphone filmen willst, um Deine Botschaft, Dein Produkt, Diene Idee in die Welt zu bringen, dann lohnt es sich ein Smartphone mit dualem Kamerasystem zu benutzen. Auch wenn Du andere Menschen für Interviews, Statements, Testimonials usw. vor die Kamera stellt, hast Du einen Vorteil mit dem Zwei-Linsen-System.

Zwei Linsen beim iPhone XS
Links ist das Weitwinkel, rechts die Tele-Linse des iPhone XS.

Bei Smartphones wie dem iPhone 7 Plus, X oder XS kann ich zwischen der normalen und der Tele-Linse wechseln. Ich habe dann einen anderen Bildausschnitt.

Die normale Linse ist eher ein Weitwinkel, ca. 128mm. Das heisst, es kommt rechts und links von mir sehr viel mit ins Bild:

Judith Steiner Weitwinkelobjektiv iPhone Smartphone-Kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, normale Kamera (Weitwinkel)

Bei der Telelinse habe ich ca. ein 50mm-Objektiv. Das ist in etwa das, was ich auch mit dem Auge natürlich sehe. Auf der Seite kommt da weniger ins Bild und man sagt auch, es „mache schön“: Für Porträtaufnahmen ist diese Einstellung vorteilhafter.

iPhone 11 Judith Steiner Telelinse dual camera Smartphone-kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, Telelinse

Siehst Du den Unterschied? Die Person im Bild wirkt präsenter und das Gesicht ausgewogener, weil die Kamera weniger nahe ran muss. Es ist weniger Hintergrund im Bild und lenkt von der Person ab, die spricht.

Die Telelinse macht den Unterschied

Ob Du nun mit dem iPhone 7Plus ist (dem ersten Smartphone mit dualem Linsensystem) oder mit dem neusten, dem iPhone 11, spielt weniger eine Rolle. Klar wird die Kamera immer besser – aber für mich ist wichtig, dass ich überhaupt zwischen Telelinse und Weitwinkel wechseln kann.

Achtung bei iPhone 11: Das iPhone 11 verfügt nur noch über Weit- und Ultraweitwinkel. Dafür habe ich mit dem iPhone 11 Pro/Pro Max sogar drei Linsen: Tele-, Weit- und Ultraweitwinkel.

Toll ist der Ultraweitwinkel, wenn Du zum Beispiel viel in der Natur bist und eine Landschaft im Bild festhalten willst. Zum Filmen von Personen ist sie aber ungeeignet: Die gefilmte Person verschwindet total im Bild und verliert alle Präsenz.

Aufgenommen mit der Ultraweitwinkel-Linse.

Fallbeispiel aus einem Kurs

Kürzlich gab ich in einer Firma einen dreitägigen Workshop. Ziel dieser Kurse ist, dass die Teilnehmenden mit ihren eigenen Smartphones Videos produzieren können. Wir übten dies auch und nahmen ein Video auf, ein Interview mit einer Fachfrau für Beckenbodentraining.

Wir waren bei dieser Frau zu Hause, von wo aus sie auch arbeitet, und richteten den Ort für den Dreh her: Wir stellten Stative auf, suchten einen guten Hintergrund und versuchten, das natürliche Licht vor Ort optimal zu nutzen.

Vanessa, eine Kursteilnehmerin, filmte mit ihrem iPhone. Es war aber total schwierig, ein schönes Bild hinzukriegen: Immer war zu viel Hintergrund da und lenkte von der Expertin ab – sie ging im Bild unter.

Ich fragte dann, ob es OK wäre, wenn wir doch mein iPhone nehmen. So kriegten wir ein gutes Video und ich konnte gleich zeigen, was für einen enormen Unterschied die Telelinse macht: Das Bild war ruhiger, die Beckenbodenexpertin wirkte präsent und ihre Botschaft kam optimal rüber.

Das duale Linsensystem ist wirklich toll, wenn Du Menschen filmen möchtest, die eine Botschaft haben.

Worauf Du achten solltest, wenn Du ein neues Smartphone kaufst

Ich finde nicht, dass Du immer das neuste Smartphone brauchst. Wenn Dein Smartphone aber schon älter ist und Du Dir überlegst, ein neues zu kaufen, dann würde ich wirklich darauf achten, dass es ein duales Kamerasystem hat.

Auch dann brauchst Du nicht zwingend das neuste Modell – auch ein „älteres“ Smartphone tut’s, das neben der normalen auch noch eine Telelinse hat.

Tipp: Schau doch, dass Du Dein gebrauchtes Smartphone verkaufen oder weitergeben kannst! Es sind viele wertvolle Rohstoffe drin und deswegen ist es toll, wenn ein Smartphone so lange wie möglich verwendet werden kann.

Und so wird Dein Video noch besser:

Das Video wird noch professioneller, wenn Du mit Stativ und Mikrofon arbeitest. Damit wirkst Du oder die Person vor Deiner Kamera einfach kompetenter und authentischer!

Wenn Du Tipps für Deine Ausrüstung zum filmen mit Smartphone willst, lade Dir doch meinen PDF-Ratgeber herunter:

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

„Ich war total überrascht, wie viel Du in einen Kurstag gepackt hast!“

Balaram Furrer, ein Fotograf aus Rapperswil, war kürzlich in einem meiner Videoproduktion Starterkurse. Am Ende des Kurses kam er mit einem Video auf mich zu, dass er bereits vor dem Kurs aufgenommen hatte, und bat um Feedback.

Diese Video nahm Balaram vor dem Videoproduktion Starterkurs auf.

 

Ein paar Tage später schickte er mir ein weiteres, neu produziertes Video:

Dieses Video hat Balaram gleich nach dem Kurs umgesetzt.

 

Ich war absolut verblüfft, wie toll es war und wie gut er mein Feedback umgesetzt hatte! Darüber wollte ich mehr wissen und habe nochmals mit ihm gesprochen.

robfury Balaram Furrer
Balaram Furrer (Rob Fury Photography)

Balaram, Du bist Fotograf, hast Du dadurch einen Vorteil beim Filmen?
Balaram Furrer: Der einzige Vorteil ist eigentlich, dass ich meine Kamera und ihre Möglichkeiten gut kenne. Fotografie und Videografie sind aber komplett unterschiedlich – deswegen habe ich bei meinem ersten Video auch fast alles falsch gemacht…

Mit diesem Video, das Du vor dem Kurs gemacht hattest, bist Du am Ende des Kurses noch zu mir gekommen und hast mich um ein Feedback gebeten. War das hilfreich?
Absolut! Du hast sofort gesehen, was ich noch ändern muss, um meine Videos zu verbessern. So hast Du mir anhand von diesem konkreten Beispiel einiges mit auf den Weg gegeben, das ich umsetzen konnte.

Gab es etwas, was Dir besonders geholfen hat?
Als Reminder für die Basics habe ich jetzt beim Filmen immer die Karte dabei, die Du uns im Kurs abgegeben hast: Darauf sind die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst, worauf man achten muss, Perspektive, Einstellung etc.

Wie hast Du den Kurs erlebt?
Ich war total überrascht, wie viel Du in die paar Stunden gepackt hast! Ich hatte einfach erwartet, dass ich an diesem Tag die Grundkenntnisse lerne. Erst danach wurde mir bewusst, wie effizient Du als Instruktorin bist und wie viel ich tatsächlich mitgenommen habe! Du hast alles verständlich erklärt, mit vielen Beispielen, und super rübergebracht. Ich hatte auch den Eindruck, dass Du den Kurs perfekt auf die Teilnehmenden angepasst hast. Du hattest ja im Vorfeld gefragt, wozu wir Video brauchen und womit wir filmen.

Was war Deine Motivation, Dich für den Starterkurs anzumelden?
Ich bin in einer Zürcher Kunstgalerie (Ethnicity Gallery / Ethnicity Art Gallery) fürs Marketing zuständig. Hinter der Galerie steht ein Verein, der auch soziale Projekte durchführt. Diese dokumentieren und bewerben wir mit Video. Video ist ein starkes, aussagekräftiges Medium, gerade heute, wo die Welt von Social Media durchwoben ist. Wenn man das Grundwissen hat, muss man für Videos nicht mehr viel Geld ausgeben, sondern kann selber günstig tolle Sachen produzieren.

Wie bist Du nach dem Kurs an die Videoproduktion herangegangen?
Ich hatte den Kurs ja ganz gezielt ausgewählt, weil ich mir dieses Wissen für meine Arbeit aneignen wollte. Deswegen hatte ich auch gleich Gelegenheit, es anzuwenden: Noch in der gleichen Woche hatte ich einen Auftrag für ein Video.

Mit welcher Kamera arbeitest Du?
Mit einer Spiegelreflexkamera, Canon EOS 5D Mark III. Manchmal auch mit dem Smartphone.

Danke für das Gespräch!

Balaram Furrer a.k.a. Rob Fury Photography auf Instagram / Facebook

Sichere Dir jetzt ein Ticket für meinen Starterkurs!

Der nächste Kurs findet am 23. September in Rapperswil statt. Kaufe Dir jetzt Dein Ticket hier – und hier bekommst Du mehr Infos.

Falls Du momentan nicht nach Zürich/Rapperswil kommen kannst oder Dir den Kurs flexibler einteilen möchtest: Auch in meinem Onlinekurs vermittle ich Dir das Grundwissen der Videoproduktion.

Die Inhalte sind die gleichen wie im Theorieteil des Starterkurses. Wenn Du zusätzlich dazu auch Übungen und Feedback möchtest, biete ich Dir das in Spezialpaketen des Onlinekurses an. Alle Infos hier.

Kostenlose Probelektion Videokurs

Achtung Gimbal: Darum sind die Stabilisierungs-Geräte gefährlich!

Was ist ein Gimbal?

Ein Gimbal ist ein Stabilisierungssystem zum Filmen: Eine Art kleines Stativ, das man während dem Filmen in der Hand hält und das Bewegungen autonom ausgleicht.

Gimbals sind gerade total in.

Wenn man sie richtig einsetzt, bringen sie viel Mehrwert. Trotzdem halte ich mich mit Empfehlungen für Gimbals zurück – denn sie können auch gefährlich sein. Warum, erkläre ich Dir in diesem Artikel oder im Video.

Verwackelte Bilder wirken unprofessionell

Verwackelte Bilder lassen ein Video unprofessionell wirken. Da hört und sieht man nicht mehr gerne hin, und wenn Dein Video verwackelt ist, schalten die Leute schnell weg.

Das ist der grosse Vorteil eines Gimbals: Er sorgt für schöne, smoothe Bewegungen, und war in verschiedenen Situationen.

Warum nicht einfach ein Stativ?

Ich besitze einen ganzen „Wald“ von Stativen 🙂 Denn ich benutze beim Filmen sehr häufig eins.

Welches Stativ sich wofür eignet, habe ich in diesem Artikel/Video mal erzählt. Und hier erkläre ich den Schnur-Trick.

Ein Stativ sorgt nicht nur für ein ruhiges Bild, sondern verschafft mir auch freie Hände und Bewegungsfreiheit. So kann ich selber vor die Linse oder jemanden interviewen, ohne die Kamera halten zu müssen.

Manchmal will ich mich beim Filmen aber auch fortbewegen oder drehen! Dann nützt mir ein Stativ wenig.

Mit einem Gimbal kann ich rumlaufen oder mich in alle Richtungen drehen, und das Video wird dennoch ruhig und gleichmässig.

Gimbal und Selfie-Kamera – ein gutes Duo!

Ich habe schon vor einigen Jahren darüber geschrieben, wie gut heute die digitalen Bildstabilisatoren der Smartphones sind.

Das Problem dabei:

Das gilt nur für die Hauptkamera und nicht für die Frontkamera. Auch aktuell beim iPhone XS.

Die Front- oder Selfiekamera ist allgemein schlechter. Während Du mit der Hauptkamera aus der Hand gefilmt ein erstaunlich ruhiges Bild erhältst, ist die gleiche Aufnahme mit der Selfiekamera viel unruhiger. Wenn möglich, filme ich mit der Hauptkamera.

Wenn ich aber zum Beispiel ein Live-Video aufnehme, möchte ich während dem Filmen auch den Display im Blick haben, um zu sehen, wenn jemand eine Frage stellt oder hallo sagt. Da bin ich ganz froh um den Gimbal, denn er stabilisiert die Aufnahme auch mit der Selfiekamera.

Ruhige Kamerafahrten dank Gimbal

In unseren Frühlingsferien waren wir auf einem Bauernhof und durften mit Zwergponys spazieren gehen. Ich machte davon ein Video, und für eine Kamerafahrt war der Gimbal genau das Richtige.

Die Ponys gaben ziemlich Gas, und um mit ihnen Schritt halten zu können und gleichzeitig ein ruhiges Video zu erhalten, war ich froh, dass mein Smartphone in einem guten Stabilisierungssystem eingespannt war.

Für solche Situationen nutze ich den DJI Osmo Mobile 2.

Und damit ich auch mit grösseren Kameras schöne Kamerafahrten aufnehmen kann, habe ich mir auch noch den DJI Ronis S gekauft.

Warum ist ein Gimbal denn nun gefährlich?

Weil er oft falsch eingesetzt wird.

Viele Leute bewegen die Kamera beim Filmen viel zu oft. Und weil der Gimbal so schöne, smoothe Bewegungen macht, verleitet er dazu, noch viel mehr Kamerabewegungen einzusetzen. Das Video wird dadurch aber unprofessioneller.

Vielleicht willst Du schöne Ferienvideos machen, oder Deine tollen Produkte im Geschäft zeigen. Und weil der Gimbal sich so toll bewegen lässt, läufst Du herum, lässt die Kamera laufen, geniesst die wunderschöne Bewegung des Gimbals und filmst ganz lange Einstellungen…

STOP: So funktioniert Videoproduktion nicht.

Falls Du meine 10 Tipps für bessere Videos gesehen hast, weisst Du das bereits. In der Regel heisst es move – point – shoot – stop.

Das „Shoot“ dauert nur einige Sekunden, sonst wird es für die Zuschauer langweilig.

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Such die Bewegung vor der Kamera

Und vergiss „move“ und „point“ nicht: Suche vor allem die Bewegung vor der Kamera und setze Kamerabewegung bewusst ein. Anstatt dass Du wild durch die Gegend rennst, weil Du Dich so an Deinem Gimbal freust.

Es gibt drei Kamerabewegungen:

Zoom: Den solltest Du sparsam einsetzen, da er unnatürlich ist. Wir können unser Auge auch nicht einfach ausfahren, um etwas aus der Nähe zu sehen.

Schwenk: Ich schwenke die Kamera, am besten auf einem Stativ. Sie bleibt dabei am Ort.

Passive Schwenks sind angenehmer als aktive: Du verfolgst eine Bewegung vor der Kamera.

Kamerafahrt: Sobald sich die Kamera bewegt, spricht man von einer Kamerafahrt. Und hier kommt der Gimbal ins Spiel. Wenn Du eine schöne ruhige Kamerafahrt machen willst, dann unterstützt Dich der Gimbal darin.

Passive Kamerabewegungen machen mehr Spass

In meinen „10 Tipps für bessere Videos“ zeige ich Dir einen aktiven Kameraschwenk. Der ist sehr unangenehm.

Kamerafahrten machen oft mehr Spass, wenn sie passiv sind. Dabei hängst Du Dich an ein Objekt und gehst mit, wie ich mit den Zwergponys.

Wenn Du einen Gimbal hast, machst Du also nicht automatisch bessere Videos. Bewusst eingesetzt, gibt er Dir aber bessere kreative Möglichkeiten.

Wie Du wirklich bessere Videos machst

Die Grundlagen für bessere Videos zeige ich Dir, wie bereits erwähnt, in meinen „10 Tipps für bessere Videos“. Du kannst das Video auf YouTube schauen und auch ein ein gratis PDF mit den 10 Tipps herunterladen.

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KineMaster Tutorial: Ich zeige Dir, was diese Videoschnitt-App alles kann

KineMaster ist die beste Videoschnitt-App für Android. Finde ich.

Und es ist auch eine gute Alternative zu iMovie auf dem iPhone. Vor einigen Wochen machte ich einen Vergleich von 5 verschiedenen Apps zum Videos schneiden, KineMaster ist eine davon. Den Vergleich findest Du hier.

(KineMaster im App Store / bei Google Play)

Im Video-Tutorial stelle ich die App KineMaster ausführlich vor. Und hier im Artikel liste ich die wichtigsten Sachen auf, die mich an KineMaster so begeistern.

Intuitiv und vielseitig

Mit dem KineMaster kannst Du…

  • Hochformat, Breitformat und quadratische Videos schneiden
  • Emojis einfügen
  • mit dem Finger aufs Display malen
  • zwei Spuren schneiden
  • bei der Tonbearbeitung Keyframes setzen
  • den Audiopegel einstellen
  • ein Video schneller und langsamer machen

Gratis- und Pro-Version:

KineMaster gibt’s als Gratisversion. Die Videos haben dann ein Wasserzeichen drauf.

Die Pro-Version kostet monatlich CHF 5.50 oder jährlich CHF 44.

In der Pro-Version ist natürlich das Wasserzeichen weg. Dazu gibt es:

  • Sound-Effekte und eine Musik-Auswahl
  • Textvorlagen
  • Übergänge
  • Stickers zu ganz verschiedenen Themen
  • Filter

Persönliche Vorlieben

Ich persönlich schneide lieber auf einem Rechner als auf dem Smartphone. Aber für kleine Familienfilme benutze ich manchmal ganz gerne auch das Smartphone und schneide ein Video so auch mal, während wir noch unterwegs sind – z.B. auf dem Heimweg von einem Ausflug.

Beim KineMaster finde ich vor allem die verspielten Elemente cool. Zum Beispiel die Emojis und Handgekritzel, die ja auch in Instagram Stories sehr beliebt sind. Da kann ich im KineMaster wirklich sehr kreativ werden.

Da hat KineMaster sogar den „grossen“ Programmen etwas voraus:

Handschrift kann ich im Premiere Pro auf dem Rechner nicht hinein nehmen. Emojis und kleine Animationen brauchen einige Umwege im Profiprogramm.

 

10 Tipps für bessere Videos

Ein Video entsteht bereits beim Filmen, nicht erst im Schnitt.

Deshalb ist es wichtig, dass Du da schon die richtige Technik anwendest. Dann ist der Schnitt einfacher und wird auch viel natürlicher und spannender.

Gerne gebe ich Dir 10 einfache, aber wirkungsvolle Tipps rund ums Thema Bildgestaltung, Pespektive, Cadrage, Kamerabewegung, Ton, Licht… Du kannst mein Video dazu schauen oder Dir gleich hier die 10 Tipps als PDF gratis herunterladen. Klick dafür aufs Bild!

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10 Tipps für bessere Videos

Wenn Du anfängst, eigene Videos zu produzieren, kannst Du in kurzer Zeit sehr grosse Fortschritte machen. Vor allem, wenn Du Dir gezielt einige Basiskenntnisse aneignest.

In diesem Video gebe ich Dir 10 wertvolle Tipps, mit denen Du Deine Videos auf das nächste Level bringst.

Im Artikel hier ist alles nochmals beschrieben und ich habe die 10 Tipps als PDF zusammengestellt. Auf der letzte Seite zeige ich Dir, wie Du diese Tipps gleich auf dem Dreh anwendest. Dieses PDF kannst Du vor Deinen Videodrehs kurz zur Erinnerung hervorholen.

Tippe auf das Bild unten und das PDF ist schon auf halbem Weg zu Dir.

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1. Wähle das Format

Format Video Judith Steiner

Früher war Video immer ein Breitformat. Kino und TV sind Breitformat.

Wenn ich meine Ferienvideos gerne auf einem grossen Bildschirm schauen möchte, ist Breitformat schöner. Sonst habe ich schwarze Balken auf der Seite und das Bild ist halb so gross.

Alles was ich auf meinem Rechner schaue, ist deshalb in einem Breitformat schöner.

Heute filmen aber ganz viele Leute im Hochformat: Das Smartphone, wo heute sehr viele Videos konsumiert werden, hat man meistens Hochformat in der Hand. Wenn das Video im Hochformat ist, muss man das Gerät nicht jedesmal drehen.

Dies gilt zum Beispiel für soziale Plattformen wie Instagram: Im Feed haben wir vor allem das quadratische Format, seltener Breitformat. Instagram-Stories sind jedoch praktisch immer Hochformat, auch InstagramTV sendet nur in Hochformat.

Falls Du filmst und noch nicht weisst, was Du mit den Videos machst, empfehle ich Dir das Breitformat.

Damit hältst Du Dir mehr Möglichkeit offen.

Zum Beispiel, an Deinem nächsten runden Geburtstag ein Video zusammenzuschneiden und Deinen Gästen an der Party bildschirmfüllend auf Grossleinwand zu zeigen 🙂

2. Aktiviere Raster für Bildgestaltung

Bildgestaltung Judith Steiner Video Duene Kind

Wenn Du noch nicht viel Erfahrung beim Fotografieren oder filmen hast, dann schalte das Gitternetz ein. Das hilft Dir bei der Bildgestaltung. Die Linien helfen Dir, dass das Bild nicht schräg wird. Horizonte, Gebäude und anderes sollten möglichst gerade im Bild sein.

Wenn Du Dein Hauptobjekt ins Bild stellst, positioniere es nicht in der Mitte, sondern in der Nähe der Schnittpunkte dieses Drittelrasters.

3. Wechsle die Perspektiven

Perspektive Judith Steiner Video Vogelperspektive

Die drei Hauptperspektiven, die wir beim Filmen kennen, sind die Vogelperspektive, die Froschperspektive, und die Augenhöhe.

Die Vogelperspektive bekommst Du, wenn Du von oben herab filmst. Das kann mit dem Stativ oder aus der Hand sein, wenn Du irgendwo oben eine Kamera aufhängst oder eine Drohne fliegst.

Die Vogelperspektive gibt Übersicht. Menschen lässt sie aber klein und hilflos wirken, ist also bei Interviews zu vermeiden.

Die Froschperspektive ergibt sich, wenn man von unten filmt. Dinge im Vordergrund nehmen so plötzlich mehr Platz ein. Ich kann auch eine gewisse Tiefe ins Bild bringen.

Die Froschperspektive lässt Menschen dominant oder sogar gefährlich erscheinen. In Spielfilmen kann sie deshalb ein tolles Stilmittel sein, aber auch hier gilt: für Interviewsituationen ungeeignet.

Auf Augenhöhe bin ich, wenn ich das Stativ gerade stelle. So sehen wir unseren Alltag. Wenn Du Personen filmst, die eine wichtige Botschaft haben, dann solltest Du auf Augenhöhe filmen.

Das ist aber auch die langweiligste Perspektive. Deshalb ist es spannend, wenn wir auch mal Abwechslung suchen.

4. Anstatt Fotos: Video-Shots

Blumentopf faellt runter Judith Steiner Video Bewegung

Was unterscheidet ein Video von einem Foto? Es ist die Bewegung im Bild.

In einem Videoshot hat es ein Nomen und ein Verb. Zum Beispiel ein Blumenstrauss: Das ist das Nomen, das Objekt. Wenn jemand daran riecht oder der Blumenstrauss runterfällt, kommt ein Verb ins Spiel – es wird zu einem Videoshot.

Suche also die Bewegung vor der Kamera!

5. Verwende passive Kamerabewegungen

Kamerabewegung Video Judith Steiner

Bewegung kann man auch mit der Kamera ins Bild bringen. Aber hier ist weniger oft mehr.

Mach nicht zu viele Schwenks, sondern dort, wo es Sinn macht, oder wo Du damit die Bewegung vor der Kamera unterstützen kannst.

Das heisst: passive statt aktive Kamerabewegungen.

Die drei bekanntesten Kamerabewegungen sind der Zoom, der Kameraschwenk und die Kamerafahrt.

Eine Zoombewegung setzt Du nur ganz sparsam ein oder lässt sie ganz weg. Sie ist unnatürlich. Ich sage häufig: Die Füsse sind der beste Zoom – wenn ich etwas von Nahem anschauen möchte, dann gehe ich hin.

Der Schwenk hingegen ist eine natürliche Bewegung. Auch meinen Kopf kann ich horizontal und vertikal drehen.

Ein aktiver Schwenk geschieht unabhängig von der Bewegung im Bild. Wenn ich zum Beispiel eine Person filme und dann die Kamera drehe, um ein Geschehen nebenan zu zeigen. Bildlich gesprochen, dreht die Kamera dem Zuschauer den Kopf rum und sagt: „Hey, schau mal hier drüben!“

Ein passiver Schwenk ist, wenn die Kamera einer Bewegung im Bild folgt. Wenn jemand durchs Bild läuft und die Kamera mit ihm geht. Der passive Schwenk wirkt natürlicher und ist für den Zuschauer angenehmer.

6. Ändere den Bildausschnitt

Bildausschnitt Cadrage Judith Steiner Video

Such immer wieder einen anderen Bildausschnitt. Wir Schweizer Kameraleute sprechen auch von der „Cadrage“.

Geh mal ganz weit weg, filme eine Supertotale, wechsle dann z.B. auf eine Halbtotale oder auf eine Grossaufnahme. Vielleicht macht zwischendurch sogar eine Detailaufnahme Sinn.

Jede Cadrage hat eine andere Aussage. Indem Du diese Bildausschnitte wechselst, wird Dein Video dynamischer und abwechslungsreicher.

7. Move – Point – Shoot – Stop

Move Point Shoot Stop Judith Steiner Steve STockman

Der Videoproduzent Steve Stockman hat es so gesagt: Move – Point – Shoot – Stop, oder nach meiner Übersetzung: Bewegen – Shot wählen – filmen – stoppen. Und dann beginnt es wieder von vorn.

Das heisst, Du bist zwischen den Videoshots ständig in Bewegung.

Move: Du überlegst Dir zuerst, welchen Bildausschnitt Du willst, dann läufst Du dort hin.

Point: Du nimmst den gewählten Bildausschnitt, wählst die Perspektive, achtest auf den goldenen Schnitt und all die Regeln, die ich Dir vorher verraten habe.

Wenn Dir das Bild gefällt: Shoot. Drücke die Rec-Taste und lasse die Aufnahme ca. 10 Sekunden lang laufen. Dann drückst Du Stop.

Dann beginnt es wieder von vorn. Du bewegst Dich wieder, um den nächsten Shot zu suchen, usw.

8. Zeige Gesicht

Video Gesichter Judith Steiner Paar Selfie

Wir Menschen schauen gerne andere Menschen an. Wir wollen wissen, wer das ist, wollen in Beziehung treten. Und wenn wir Inhalte weitergeben, kommen sie viel besser an, wenn wir eine Person damit verbinden.

Ich zeige in meinen Videos mein Gesicht, damit Du mich kennen lernen kannst. Oder ich führe Interviews mit Personen.

Auch in Tutorials oder bei einem Unpacking-Video ist es interessant, wenn man am Anfang und/oder zwischendurch mal das Gesicht der Person sieht und nicht nur ihre Hände. Das stellt eine Beziehung her.

In unserem Ferienvideo über Sri Lanka habe ich z.B. meine Kinder interviewt. Sie erzählen, was wir unternommen und erlebt haben. So füllen wir die Ferienvideos mit Inhalt und schaffen eine schöne Erinnerung.

Übrigens habe ich einen Onlinekurs, wo ich Dir ganz genau zeige, wie Du Dich selber oder Deine Interviewpartner vor die Kamera stellst, damit sie möglichst natürlich wirken.

Kostenlose Probelektion Videokurs

9. Nutze das Licht

Licht Video Judith Steiner Wolken Sonne

Nutze das Licht vor Ort. Lass es in erster Linie auf Dein Hauptobjekt im Bild fallen. Meistens hast Du als Kameramensch die Sonne oder andere Lichtquellen im Rücken.

Wenn Du eine Person filmst, dann lass das Licht auf ihr Gesicht fallen. Wichtig ist vor allem, dass wir die Augen sehen. Da liegt unsere Identität drin.

Wie Du Personen vor der Kamera ins beste Licht stellst, zeige ich Dir in meinem Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“. Dort findest Du auch Tipps für Deine Lampen-Ausrüstung.

10. Achte auf den Ton

Ton Kind Mikrofon Video Judith Steiner

Der Ton ist beim Video mindestens so wichtig wie das Bild.

Achte auf einen sauberen Ton: Bei Wind, benutze einen Windschutz. Schalte Musik im Hintergrund aus (so kannst Du auch besser schneiden). Und wenn jemand etwas sagt, eine Botschaft hat, die bei den Zuschauern ankommen soll, dann benutze ein externes Mikrofon.

Zum Thema Mikrofon findest Du einige Ratgeber auf meiner give-away-Seite.

 

Ganz kompakt als PDF

Das waren die 10 Tipps. Falls Du Dir nicht alles merken konntest, ich habe ein PDF zusammengestellt, wo ich die Tipps nochmals zusammenfasse, mit Texten und Bildern.

In meinen Kursen gehe ich noch ausführlicher auf alle diese Themen ein.

Du kannst das PDF hier gratis herunterladen.

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Power of Video: 5 Gründe, warum auch Du Videos nutzen solltest

„Video ist das Medium der Zukunft“ – das war wie ein Mantra der Marketing-Forschung in den letzten Jahren. Der Boom hält an.

Dazu kommt, dass die Personalisierung immer wichtiger wird. Video macht das möglich.

  • Mittlerweile nutzen 87% der Unternehmen Video für ihr Marketing (2017: 63%)
  • 89% finden, es lohne sich (der Return on Investment sei gut)
  • 80 % sind der Meinung, dass der Einsatz von Video-Content ihre Verkäufe erhöht hat.
  • 2/3 der Menschen lernen ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung am liebsten durch ein Video kennen (Artikel: 15%, Infografik: 4%, Bedienungsanleitung: 3%)

Quelle: Wyzowl.com
Update 2020: veedyou.com

Videokonsum in Deutschland

Kürzlich veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Videoforschung (AGF) zusammen mit YouTube eine Studie über den Videokonsum in Deutschland. Der ist ungebrochen.

Ich selber war überrascht, wie gross der TV-Anteil noch ist. Aber YouTube ist unterdessen ein wichtiger Player.

Quelle: AGF

Der Konsum von Online-Video wächst weiter:

Cisco, Mark Zuckerberg und andere Analysten gehen davon aus, dass 2021 80% der Inhalte im Netz Videos sein werden.

Kostenlose Probelektion Videokurs

 

1. Informationswunder

Untersuchungen zeigen, dass unser Hirn Bilder 60’000 mal schneller aufnimmt als Text. 60’000 mal. Wahnsinn!

Videosequenzen sind nichts anderes als aneinandergereihte Bilder.

Video bringt unser Hirn in Höchstform.

Video kombiniert verschiedene mediale Ebenen und liefert dem Zuschauer alles in einem Paket: Bilder, Ton, Dialog, Musik, Einblenden von kurzen Texten.

Im Videoschnitt verweben wir all das sanft und übergangslos. Wir kreieren eine Einheit, die es uns erlaubt, eine fast endlose Anzahl von Informationen in kürzester Zeit aufzunehmen.

Der Film, ein kompaktes Informationswunder

Dank der überlappenden Ebenen berühren wir den Zuschauer. Wir schenken ihm Wörter und Emotionen, die in Bildern dargestellt sind. Der Lerneffekt passiert fast nebenbei.

Eines meiner Lieblingsvideos auf YouTube ist dieser Kurzfilm – schau ihn Dir unbedingt kurz an!

The Power of Video und The Power of Words. Wörter haben Power. Wickelt man sie in Film, hinterlegt sie mit Musik und erzählt eine berührende Story, werden ihre Möglichkeiten fast grenzenlos.

Wir wollen lernen und zwar schnell

Bewegtbild hat in der heutigen Informations-Welt einen riesigen Impact. Wissen will im Fast-Food-Stil konsumiert werden. Weiterbildungen sollen nebenbei geschehen. Die verschiedenen Informationsebenen im Video unterstützen dieses Ziel bestens.

Ein sehr schönes Beispiel dazu stammt von YouTube selber:

YouTube zeigt uns vor, was mit Video alles möglich ist. Das Video ist schon älter, drückt es aber perfekt aus.

 

2. Beziehung aufbauen

Einmal sass ich mit meinem Mann in Rapperswil am See. Vor unserer Bank standen zwei Männer, die sich miteinander unterhielten. Ich überlegte die ganze Zeit, von wo ich den einen kannte. Ich hatte das Gefühl, ich hätte mit ihm mal im Lehrervolley gespielt.

Ich war kurz davor, ihn darauf anzusprechen, als mein Mann mir erklärte, das sei der bekannte Schweizer Fussballexperte Alain Sutter. Ich kannte ihn also nur vom TV – und er hätte keine Ahnung gehabt, wer ich bin. Ich war ganz froh, dass mein Mann mich noch kurz aufklärte… 😉

Was macht eine Beziehung aus?

Wir sehen einen Menschen, hören seine Stimme und beobachten seine Mimik. Langsam wird er uns vertraut. Wir fühlen uns verbunden, ihm nahe, er scheint uns autenthisch.

Haben wir uns schon mal getroffen? Nicht zwingend.

Videos können diese Wirkung haben.

Wir begleiten einen Menschen auf dem Bildschirm, immer wieder und in verschiedenen Situationen. Vielleicht hilft uns dieser Mensch, ein Problem zu verstehen. Vielleicht gibt uns dieser Mensch in einem Tutorial seine persönliche Expertise weiter. Oder er lässt uns ein Stück seines Weges mit ihm gehen.

Die Person wird uns vertraut, als ob wir sie persönlich kennen würden.

Vertrauen entsteht

Wenn wir eine Person regelmässig sehen, wenn sie uns einen Mehrwert bietet, uns berührt, begeistert und mit Authentizität überzeugt, dann entsteht Vertrauen.

Aber nicht nur in diese Person, sondern auch in ein Produkt und/oder eine Marke. Denn auch diese haben durch das Video ein Gesicht bekommen. Eben: The Power of Video.

„Ich kenne Sie!“

So sprach mich vor einigen Wochen ein Mann an. Er bat mich um eine Offerte. „Es fühlt sich einfach richtig an“, meinte er begeistert, „als ob wir uns schon lange kennen würden.“

In der Tat hatten wir uns noch nie getroffen oder zusammen gesprochen.

Er kannte mich von meinen Videotutorials und hatte Vertrauen in mich und meine Kompetenzen aufgebaut. The Power of Video hatte ihn überzeugt.

Solche Begegnungen habe ich immer wieder!

Erfolgsbeispiele gibt es viele

So macht es auch Horst Lüning, der Whisky-Kenner. Horst zeigt der Welt, wie man mit Video ganz einfach eine Beziehung schafft!

Sein beliebtestes Video wurde über eine halbe Million mal angeschaut. Und dabei hat Horst weder viel für seine Videos ausgegeben, noch sieht er aus wie ein Superstar.

Horst hat für sich genau das Erfolgsrezept entdeckt, von dem ich hier spreche: Beziehung aufbauen, Vertrauen schaffen.

Die wichtigsten Grundelemente

Horsts Videos sind einfach gemacht. Er stellt eine Kamera auf, die auf ihn zeigt, und verköstigt und kommentiert vor den Zuschauern verschiedene Whiskys. Daran ist wirklich nichts Besonderes.

Aber die wichtigsten Grundelemente einer Videoproduktion stimmen:

  • Das Licht ist angenehm – man sieht Horst gut.
  • Die Tonaufnahme ist professionell – man hört Horst gut.

Vor laufender Kamera schenkt sich Horst andächtig Whisky ein, schwenkt ihn hin und her, riecht daran, nimmt einen Schluck und lässt die Zuschauer an seinem Trinkerlebnis teilhaben. Die Videos verlinken zu seinem Onlineshop.

Prost, Horst! Whisky-Liebhaber kennen Horst und trinken mit ihm, als ob er ihr Trinkgenosse wäre.

Live-Video als Zusatzfeature

Zwei Neuerungen gibt es aber bei Horst: Mittlerweile ist auch sein Sohn und Nachfolger in den Videos dabei, und sie nutzen auch regelmässig Live-Video.

Das Grundkonzept ist aber immer das gleiche. Es wird Whisky degustiert und fachmännisch darüber gesprochen.

Mit seinem Konzept hat er grossen Erfolg: Knapp 50’000 Abonnenten hat er auf seinem YouTube Kanal, mehr als 31 Millionen Aufrufe.

Diese Zahlen stammen von Mai 2019: Beim ersten Erscheinen dieses Blogposts im Mai 2015 waren es noch 20’000 Abonnenten und nur 3 Millionen Aufrufe – die Erfolgsgeschichte ging also steil weiter!

 

3. Soforthilfe dank Video

Horst Lüning, der Whisky-Kenner, wird öfters zu Degustationen eingeladen. Und er sagt regelmässig dankend ab.

Seine Begründung: „Ich mache lieber Videos!“

Bei Degustationen beschränkt er sein Wissen auf die anwesenden Leute, auf einen Zeitpunkt und auf einen Ort. Seine Videos vermitteln hingegen sein Know-how einem grösseren Publikum – egal wo, wann und wem.

Bei Degustationsveranstaltungen baut er einen Zaun um sein Können, auf YouTube gibt es keine Schranken.

Dank Power of Video kommt Horst an die Leute ran. Das kannst Du auch für Dich nutzen:

Video-Support auch im B2B-Bereich

„Schickt mal eure Spezialistin vorbei, wir haben ein Problem!“ Die Spezialistin kommt und erklärt zum x-ten Mal den gleichen Ablauf. Bereits summt ihr iPhone, sie sollte an einem weiteren Ort sein und noch einmal dasselbe zeigen.

Videoanleitungen bieten für wiederkehrende, einfachere Aufgaben und Probleme die ideale Lösung. Kostengünstig und effizient, da sie gleichzeitig mehrere Leute erreichen.

„Schickt mal eure Spezialistin vorbei, wir haben ein Problem.“ – „Klar, wir senden euch gleich den Link zur Spezialistin!“

Webinare für FAQ

Webinare, das sind Videoseminare im Internet, ermöglichen ebenfalls einen interaktiven Online-Support. Bei Webinaren werden die Fragen der Teilnehmenden live von Spezialisten beantwortet, wobei auch die anderen Webinargäste profitieren.

Auf Video aufgezeichnete Webinare stellen zudem eine ausgezeichnete Know-how-Quelle dar, auf die wieder und wieder zugegriffen werden kann.

Egal von wo und von wem. The Power of Video halt.

„Ich sollte überall gleichzeitig sein können“

Eine Kursteilnehmerin meines Videoworkshops coacht Eltern und Lehrpersonen in Konfliktsituationen.

Regelmässig reist sie durch die ganze Schweiz, verbringt Stunden unterwegs. Oft geht es bei den Besuchen darum, die gleichen Grundkenntnisse und Schritte zur Selbsthilfe zu erklären.

Das Bedürfnis für Hilfe und Unterstützung ist gross. Die Möglichkeit, sich in mehrere Stücke zu teilen gibt es nicht. Oder doch?

The Power of Video ist auch hier die Antwort.

Liefert die Beraterin ihre Grundkenntnisse zur ersten Selbsthilfe per Video, erreicht sie gleichzeitig – und ohne zu reisen – viele Leute. Somit unterstützt sie diese effizient und hat dabei mehr Zeit, sich um die schwerwiegenderen Fälle zu kümmern, die trotz Videotipps nicht klarkommen.

Video als Soforthilfe im Alltag

Einmal im Jahr entkalke ich unsere Kaffeemaschine und jedes Mal vergesse ich, welche Knöpfe ich dabei drücken muss. Geht es Dir auch so?

Ich stehe in der Küche, bereit, das in Angriff zu nehmen und mag jetzt nicht meine Schubladen nach einer Anleitung durchsuchen. Wo war die überhaupt?

Instinktiv ziehe ich mein Smartphone aus der Hosentasche – das haben wir eh alle immer dabei – tippe bei YouTube die relevanten Stichworte ein und werde fündig. Den Anleitungen folge ich schon, während das Video noch läuft, und kurz nachdem die Frau auf dem Bildschirm mit dem Entkalken fertig ist, beende auch ich die Arbeit.

Soforthilfe per Videotutorial, egal wann und wo. Praktischer gehts wirklich nicht!

 

4. Für jeden Lerntyp

Wie lernst Du? Mit den Augen, den Ohren oder den Händen?

Oft wird nach Lerntyp unterschieden: auditiv (Ohren), visuell (Augen) und kinästhetisch (Hände).

Mit Videoinhalten kann ich alle Lerntypen abholen: den visuellen Typ mit Videobildern, den auditiven mit Dialogen, Interviews und Off-Texten. Und da die meisten Leute eine Kobination dieser beiden Lerntypen sind, nehmen sie Inhalte über Video sehr rasch auf.

Aber wie holen wir den kinästhetischen Lerntyp ab?

Mit Tutorials. Wenn wir im Video Schritt für Schritt zeigen, wie eine Rose richtig geschnitten wird, kann der Lernende das Smartphone ins Rosenbeet legen und gleich mitschneiden. Ich sag’s schon lange: Video hat Power und steht anderen Medien voran!

Mit Video zum Lernerfolg

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich der Lernerfolg erhöht, wenn mehrere Sinneskanäle gleichzeitig eingesetzt werden.

Hören wir Informationen, behalten wir davon im Schnitt magere 20%. Sehen wir den gleichen Lernstoff, schaffen wir es schon auf 30%. Bei einer Kombination des Auditiven mit dem Visuellen erreichen wir bereits 50%.

Den Lerneffekt erhöhen wir auf 70%, wenn wir über das Gelernte sprechen, es weitergeben und teilen.

Diverse Social Media Kanäle ermöglichen nicht nur eine Integration von Video und anschliessende Diskussionen und Kommentare zum Thema, sondern laden regelrecht dazu ein.

90% vom Gelernten behalten: The Power of Video

Es kommt noch besser: Wenn wir Informationen hören, sehen und über sie sprechen und zudem das Gelernte aktiv umsetzen, schaffen wir ganze 90%. (Quelle: brainfit)

Und wie soll das bitte gehen?

Am besten wieder mit einem Videotutorial: „Setze die Schere so nah am Stil der Rose an…“ Auch Videos, die keine Anleitungen sind, können zu einem aktiven Schritt auffordern:

  • Wenn ich am Ende des Videos sage: „Abonniert doch gleich meinen Kanal“
  • In der Beschreibung des Videos geschrieben: „Folgt diesem Link zu meinem E-Book“
  • Oder mit einem „Call to Action-Button“ zum Video auf Facebook

Anwendervideo für alle Lerntypen

Ein gutes Beispiel dafür, wie Lernvideos aussehen können, gibt die Schweizer Firma Lascaux in ihrer Anleitung zum Reinigen von Pinseln.

Das Anwendervideo ist klar aufgebaut und gibt Schritt für Schritt Anweisungen, denen Zuschauer zeitgleich folgen können, und Tipps. Das Video spricht alle Lerntypen an.

Videokurse für alle Lerntypen

Nicht nur Videos sprechen verschiedene Lerntypen an, sondern auch meine Videokurse. Teilnehmende hören und schauen zu, bekommen Wissen vermittelt, diskutieren über Fragen und Antworten, legen selber Hand an und setzen das Gelernte um.

So bleibt Wissen hängen.

 

5. Gut sichtbar im Netz

YouTube macht Videos sichtbar. Wollen wir etwas wissen, suchen wir nach einer Information, schauen wir gerne auf YouTube nach. Nicht umsonst ist YouTube nach Google die zweitbeliebteste Suchmaschine.

Die Wahrscheinlichkeit, dass unser Video zu einem bestimmten Thema auf YouTube gefunden wird, ist gross.

Aber auch Google zeigt Videos bei den Suchresultaten gerne hoch oben an, denn YouTube ist eine Tochterfirma von Google.

Google mag Beiträge mit Videos

Suche ich zum Beispiel bei Google nach „Orangen verzieren“, erscheint ein Video zu diesem Thema bereits an dritter Stelle. Ich könnte wetten, dass Deine Augen auch sofort zum Vorschaubild des Videos wandern, anstatt sich beim Text des ersten Suchresultates aufhalten!

Das Video ist einfach und unspektakulär gemacht, aber nützlich: Und wenn ein Video eine konkrete Frage beantwortet (in diesem Fall, wie ich eine Orange hübsch aufschneiden kann), dann drücken wir in Punkto Qualität auch mal ein Auge zu.

Filme werden gerne geteilt

Wer mag schon keine Filme? Dass wir Menschen lieber Video schauen als lange Texte lesen, zeigt sich auch im Share-Verhalten von Social-Media-Usern. Auf Twitter allein gibt es pro Minute mehr als 400 Tweets, in denen YouTube-Links geteilt werden!

Aber auch Facebook pusht seinen Videobereich stark. Vor allem die Videos, die direkt in Facebook hochgeladen werden, sowie Live-Videos.

Täglich sollen weltweit auf Facebook über eine Milliarde Mal Videos geschaut werden. Stell Dir das mal vor!

Da sag ich nur noch eins: The Power of Video ist enorm – mach ihn Dir zunutze!

Auch Du kannst gute Videos machen!

In meinem Onlinekurs „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt“ nehme ich Dir die Angst vor der Kamera.

Sowohl als Produzent*in und Interviewer*in als auch als Moderator*in gewinnst Du. Hol Dir jetzt die kostenlose Probelektion mit einem Klick aufs Bild:

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