Kategorie: Allgemein

Canon M50 als Webcam

3-Minuten Anleitung

Jetzt kann man die Canon EOS M50, sowie auch viele andere Canon Modelle ganz einfach über USB mit einem MacBook und als Webcam direkt mit einem Streaming-Programm z.B Zoom verbinden. Mit Windows funktioniert das schon länger.

Wie Du das installierst, zeige ich Dir in diesem Video. Ebenfalls zeige ich Dir hier die Vor- und Nachteile.

Verlosung der Canon EOS M50

Ich verlose diese EOS M50. Wenn Du dabei sein und diese gewinnen willst, dann schaue das Video bis zum Schluss.

Die Software „Canon EOS Webcam Utility“

Zuerst musst Du die Software auf der Canon Webseite
https://www.canoneurope.com/cameras/eos-webcam-utility/
herunterladen und installieren.
Anschliessend muss Du dein Gerät neu starten, damit die Software aktiv wird.

Settings einstellen bei der Canon EOS M50

Jetzt kannst Du dein Streaming Programm z.B Zoom starten. Bevor Du aber die Kamera anschliessen kannst, musst Du die Settings so einstellen, wie Du es gerne haben möchtest. (Fokus, Helligkeit, Auflösung etc.) Dann kannst Du die Kamera anschliessen und im Streaming Programm die Kamera anwählen.

Zwar konnte ich schon vorher mit dem CamLink die Kamera mit dem MacBook verbinden aber da waren die Markierungen der Kamera auch auf dem Streaming Bild. Mit der USB Lösung ist das aber nicht mehr so.

Vorteile?

Gibt es nun diese 29 Minuten Limite, die man bei den meisten Kameras beim Filmen hat, immer noch?
– Mit dieser Lösung ist das nicht mehr so. Du kannst so auch länger als 29 Minuten streamen.

Reicht den die Batterie aus um auch länger zu streamen?
– Es gibt Dummy Batterien, mit denen die Kamera lange laufen gelassen werden kann.

In meinem Ratgeber „Canon EOS M50 – passende Hardware für professionelle Videoaufnahmen“ findest du das nötige Zubehör wie Licht, Stativ, Mikrofon und auch einen Vorschlag für einen solchen Dummy-Akku.

Nachteile?

Ein grosser Nachteil bleibt leider. Bei der Canon EOS M50 gibt es keine Mikrofon Anschlussmöglichkeit. Du kannst mit dem internen Mikrofon arbeiten, wenn die Kamera nah bei Dir steht. Wenn Du ein anderes Mikrofon z.B ein Tischmikrofon an Deinem Computer anschliesst, kann es zu kleinen Synchronisation Problemen kommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Programm mit dem neuen M1 Chip von Apple und dem macOS BigSur-Betriebssystem noch nicht kompatibel ist.

Möchtest Du nun diese Kamera gewinnen?

Wenn Du nun mit dieser Kamera trotzdem arbeiten möchtest und sie auch gewinnen möchtest, dann komm auf mein Instagram Profil https://www.instagram.com/judith_steiner/
Abonniere judith_steiner auf Instagram und hinterlasse einen Kommentar bis 20. Juli 2021.
Erzähle mir, was Du mit dieser Kamera aufnehmen möchtest.

Möchtest Du weitere Infos über Zubehör, Licht oder einfach Video-Tipps? Dann kannst Du gerne kostenlos einen meiner Ratgeber https://judithsteiner.tv/give-aways/ herunterladen.

Drei Webcam-Tools

Die nur wenige kennen

Webcams haben nie eine leere Batterie, haben eine stabile Verbindung und überhitzen nicht. Es gibt verschiedene Tools, die die Webcam unterstützen können. 3 davon stelle ich hier vor:

1. Webcam Settings App

Basic Webcam Einstellungen

Nach dem Start der „Webcam Settings App“ kann in der Leiste angewählt werden, ob eine interne oder externe Webcam genutzt werden soll. Hat man die Webcam ausgewählt, gibt es die Möglichkeit in den Webcam Settings zwischen Basic oder Advanced zu wählen.


In den Basics kann die Belichtung auf manuell oder automatisch gesetzt werden. Bei der manuellen Auswahl gibt es verschiedene Einstellungen, wie Belichtung, Kontrast, Sättigung oder Schärfe. Das Wichtigste ist sicher die Belichtung. Es ist aber besser mit dem Licht vor Ort so zu arbeiten, dass in den Einstellung nicht mehr viel verändert werden muss.

Auch die Farbtemperatur kann manuell oder automatisch eingestellt werden, je nachdem welchen Farbton man bevorzugt. Die manuelle Auswahl kann man nutzen, wenn z.B Leuchten eingesetzt werden, die eher ein kühles Licht ausstrahlen, man aber lieber eine wärmeres Licht haben möchte. Du kannst die Einstellungen auch während eines Onlinevideos verändern. Ich selber arbeite aber lieber mit meinen LED-Panels, damit das Licht vor Ort gut ist.

Wenn Du mehr über das Thema Lampen oder das Licht vor Ort nutzen, erfahren möchtest, dann kannst Du hier meinen Ratgeber zum Thema Licht „Gutes Licht für Deine Videos“ runterladen.

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Advanced Webcam Einstellungen

Unter den Advanced Einstellung hat man noch die Möglichkeit die Frequenz-Einstellungen zu ändern. Das hilft vielleicht wenn der Bildschirm flackert, wenn die Frequenzen sich stören.
Ebenfalls kann hier die die Gegenlicht-Kompensation (Backlight Compensation) verändert werden, wenn Du ein Fenster im Hintergrund hast und man Dein Gesicht nicht so gut sehen kann. Besser ist es aber, wenn das Licht von vorne kommt.
Eine weitere Einstellung ist der Fokus welcher von automatisch auf manuell gestellt werden kann, damit dieser nicht immer sich neu einstellen muss.
Mit dem Zoom kannst Du das Bild vergrössern. Dies ist allerdings ein Digitaler Zoom welche die Bildqualität eher verschlechtert. Versuche deshalb besser näher an die Kamera zu kommen.

Die Webcam Settings App ist für den Mac, für Windows gibt es aber im System bei der Kamera bereits Einstellungen, die Du verändern kannst. Schau doch mal nach, was bei Deiner Webcam alles eingestellt werden kann.

Logitech Capture Software für Videoaufnahmen und Streaming

2. Logitech Webcam Capture App

Für alle die eine Logitech Webcam benutzen, gibt es die Capture App. Diese funktioniert sowohl auf dem Mac als auch auf Windows Geräten.

Nachdem die App gestartet und die Quelle ausgewählt ist, kann unter dem Kamera-Icon die Framezahl verändert werden. Standard ist 30FPS, das würde ich so belassen. Es kann auch ein externes Mikrofon angeschlossen werden, wenn man ein solches hat.
Das Sichtfeld ist wie ein Objektiv, wo man den Weitwinkel verändert und mal mehr oder weniger vom Raum einblenden kann.
Es gibt noch weitere Einstellungsmöglichkeiten wie Fokus, Weissabgleich etc., ganz ähnlich wie bei der Webcam Settings App.

Eine spezielle Einstellung ist der Zauberstab, mit welchem man direkt noch einen Text einblenden, z.B eine Bauchbinde und die Farbe und Schriftart auch anpassen kann. Auch gibt es die Möglichkeit, das Video inkl. Text gleich aufzunehmen, damit kann man für die spätere Postproduktion Zeit sparen.
Ich selber arbeite nicht mit dieser App, da sie etwas schwerfällig ist. Ausserdem läuft sie (noch) nicht auf dem neuen Mac mit dem M1 Chip, da muss Logitech erst ein Update dafür rausbringen.

QuickTime Player Icon - Lade PNG und Vektor kostenlos herunter

3. Quick Time Player

Ist bei mir häufig im Einsatz, wenn auch oft nur kurz.

Der Quick Time Player wird über die App geöffnet und über die Leiste „neue Filmaufnahme“ aktiviert. Diese Funktion benutze ich sehr oft. Auch bei dieser App kann die Kamera und auch das Mikrofon ausgewählt und eine Aufnahme gemacht werden, wenn man das Video vorproduzieren möchte.

Ich benutze diese App oft, wenn ich ein Zoom Meeting habe und die Einstellungen überprüfen möchte. Ebenfalls für die Loom Aufnahme, wenn ich jemandem eine Videobotschaft senden möchte. In Loom selber sieht man nie genau wie man im Bild ist. Man sieht das erst, wenn das Video bereits aufgenommen ist. Was Loom ist und wofür man es braucht, darüber habe ich auch bereits ein Videotutorial veröffentlicht, der Link dazu findest Du hier. „Persönliche Videobotschaften verschicken – mit Loom geht´s ganz schnell und einfach“

Interne oder externe Webcams?

Warum ich lieber mit externen als mit internen Webcams arbeite, habe ich kürzlich in einem anderen Video erzählt, den Link zum Beitrag findest Du unter „Externe Webcam, so wirkst Du im online-Unterricht professionell“

Wenn Du wissen möchtest, welche Webcams, Stative oder Mikrofone ich empfehle, dann hole Dir doch den gratis Ratgeber „Ausrüstung für Deine online Lektionen“

Externe Webcam – so wirkst Du im online-Unterricht professionell

Je nachdem was für eine Notebook Du hast, je schlechter oder besser ist Deine integrierte Webcam.
In diesem Blog beschreibe ich Dir die Vorteile einer externen Webcam.

Unterschiede interne / externe Webcam

Der grösste Unterschied liegt sicherlich in der Bildqualität. Der Qualitätsunterschied der Aufnahmen ist gut zu sehen. Bei der externen Webcam bekommst Du auch mit weniger Licht die schöneren Bilder und weniger Bildrauschen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die externe Webcam auf einem Stativ platziert werden kann und so in der Höhe verstellbar ist. Ob ich sitze oder stehe, die Kamera kann so auf Augenhöhe angepasst werden.

Bei der internen Webcam ist das etwas schwieriger. Diese filmt meistens von unten nach oben. Diese Perspektive ist nicht so vorteilhaft, für das Bild. Man kann zwar leichte Korrekturen anbringen aber es ist einfacher, die Kamera mit dem Stativ zu verstellen.

Welche Kamera für den online Unterricht?

Wenn Du eine Fitnessstunde online unterrichten willst, ist es besser mit einer externen Webcam. Diese kann unabhängig vom Bildschirm von Dir weggestellt werden. Dann kannst Du das Notebook bei Dir in der Nähe haben, damit Du die Teilnehmer gut siehst und die Kamera ein wenig weiter weg, damit die Teilnehmer Dich, die Matte und den ganzen Körper sehen.

Auch beim sogenannten Hybridunterricht, wo Du einerseits online unterrichtest und andererseits auch Leute bei Dir im Raum hast, möchtest Du nicht den Rechner mitten in den Raum stellen. Du möchtest die Kamera so platzieren, dass man Dich gut sieht aber die Teilnehmer nicht mitten in ihrem Gesichtsfeld einen grossen Bildschirm haben. Mit einem längeren Kabel, kannst Du die Kamera und den Bildschirm getrennt voneinander aufstellen.

Systemkameras als Webcam nutzen

Du kannst auch eine Systemkamera oder Videokamera mit Deinem Rechner verbinden und als externe Webcam nutzen. Der Vorteil dabei ist, dass Du ein schönes Bild bekommst, teilweise noch ein schöneres als bei der Webcam. Du kannst damit noch Tiefenschärfe ins Bild bringen und eine bessere Lichtempfindlichkeit einstellen. Bei diesen Kameras gibt es allerdings noch ein paar Fehlerquellen. z.B überhitzen sie manchmal und stellen einfach aus, was bei den Webcam nicht passiert, da die eigens für sowas gebaut sind.

Wenn ich online unterrichte, arbeite ich am liebsten mit der externen Webcam. Auf diese kann ich mich verlassen, dass sie auch gut läuft. Wenn Du wissen willst, wie man eine Systemkamera oder Videokamera mit dem Rechner verbindet findest Du alle Informationen in meinem Blog „3 Möglichkeiten für Live Videos

Es gibt sogar Programme mit denen ich die Settings der Webcam einstellen, das Licht verändern, den Fokus fixieren oder den Bildausschnitt verändern kann. Solche Programme werde ich später in einem anderen Video vorstellen.

Nachteile der externen Webcam

Es gibt natürlich auch Nachteile bei den externen Webcams. Du brauchst noch zusätzliches Material, hast sie nicht einfach dabei wie die interne Kamera und generiert zusätzliche Kosten. Wenn Du regelmässig online unterrichtest lohnt es sich eine solche Webcam zu investieren.

Ich selber habe die Logitech Brio 4K und bin sehr zufrieden damit. Davor hatte ich die Logitech Pro HD 920C mit welcher ich auch sehr zufrieden war. Die Lichtempfindlichkeit und die Auflösung sind nicht so gut aber wenn ich online streame brauche ich auch keine 4K Auflösung. Die Logitech Brio 4K ist einiges teurer im Preis. Du kannst da Geld sparen, wenn Du die günstigere nimmst. Die Bildqualität ist aber bei der teureren Webcam schon einiges besser. Natürlich gibt es auch noch andere Webcams, ich persönlich habe mit den Logitech gute Erfahrungen gemacht.

Wenn ich mit der Brio 4K filme kann ich das interne Mikrofon anwählen. Allerdings benutze ich dieses fast nie, denn der Ton ist sehr wichtig. Ich habe schon öfters darauf hingewiesen auf diesem Kanal. Arbeite mit externen Mikrofonen, welche Du zu Dir nehmen kannst. Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bist Du ganz nah beim Rechner, dann funktioniert das auch ohne separates Mikrofon, ansonsten würde ich unbedingt ein Tischmikrofon, Lavalliermikrofon oder auch eine Funkstrecke empfehlen.

Du kannst Du meinen Ratgeber „Ausrüstung für Deine online Lektionen“ herunterladen, wenn du mehr darüber wissen willst. Darin findest Du alle diese Produkte:

Røde Wireless go II – Vermeide diese Fehler!

Hast Du Probleme im Umgang mit dem Røde Wireless go II? Hier zeige ich Dir 3 Möglichkeiten, wie Du Fehler vermeiden kannst. So holst Du aus dieser Funkstrecke das Maximum heraus.

Mit dem Røde Wireless go II gibt jetzt eine Funkstrecke mit 2 Mikrofonen, die ich auf einen Empfänger senden kann. Ich kann also 2 kabellose Mikrofone mit einer Kamera verbinden. Dieses System funktioniert mit dem Computer, Smartphone und mit jeder Kamera, auch wenn diese keinen Mikrofoneingang hat. Kaum zu glauben, oder?

Es gibt aber ein paar Dinge, die Du beachten musst, damit alle Systeme gut zusammen funktionieren.

Die Røde Wireless go II Funkstrecke, ist aber immer noch gleich einfach zu bedienen wie das bei der herkömmlichen Wireless go mit einem Mikrofon war, welche ich schon in einem anderen Beitrag „Kabellose Mikrofone – Bluetooth und Funkstrecken“ vorgestellt habe.

Bei beiden, dem Empfänger und dem Sender gibt es einen Knopf, welchen man drücken kann um die Geräte miteinander zu verbinden. Den Empfänger kannst Du mit dem mitgelieferten Kabel, mit der Kamera verbinden. Bevor ich nun filme, muss ich aber eine wichtige Entscheidung fällen um Fehler auszuschliessen.

Fehler 1: Mono oder Stereo?

Kameras haben in der Regel nur eine Tonspur. Jetzt habe ich aber 2 Mikrofone, welche beide auf die eine Tonspur gehen. Wenn ich nach der Aufnahme das Video bearbeite, habe ich die Videospuren nicht separat. Ich kann da aber trotzdem einen Unterschied machen, indem ich entscheide, ob ich in Stereo oder Mono aufnehmen will. Bei diesem Gerät kann das nämlich so eingestellt werden.

Stereo
Hier sieht man zwei Pegel
Nr. 1 für Mikrofon 1 und Nr. 2 für Mikrofon 2.

Sollte das Video aber nicht bearbeitet, sondern gleich so verwendet werden, dann habe ich „Stereoaufnahmen“.

Stereo heisst, wenn ich Musik höre, habe ich auf dem rechten Kopfhörer nicht das Selbe, wie auf dem Linken. In diesem Fall ist es dann so, dass ich dann in einem Ohr nur das Mikrofon 1 und beim anderen Ohr das Mikrofon 2 höre. Wenn also jemand spricht, dann höre ich das jeweils nur auf einer Seite, was überhaupt nicht ideal ist. Normalerweise nimmt man Gesprochenes auf beide Kopfhörer, damit man es gut versteht. Oder wenn man es über Lautsprecher hört, damit es nicht nur links aus dem Lautsprecher kommt, sondern auch rechts. Ich möchte also beide Personen auf beiden Kopfhörer sprechen hören. Das geht aber nicht wenn ich Stereo aufgenommen habe und es anschliessend nicht in einem Schnittprogramm bearbeite.

Ich kann aber auch umstellen indem ich die beiden Knöpfe hinten am Empfänger lange drücke, dann wird auf Mono umgeschaltet und ich habe nur noch einen Pegel. Dann ist es auch egal wie laut oder leise die Redner reden, die Lautstärke ist dann immer gleich.

Mono
Hier siehst Du nur einen Pegel für beide Mikrofone

Der Vorteil beim Mono ist, wenn ich das Video anschliessend so verwende ohne zu bearbeiten, habe ich beide Stimmen auf beiden Kopfhörern. Das ist die einfachste Variante, wenn ich nichts nachbearbeitet wird. Wenn Du das aber nutzen und im Schnitt nachbearbeiten möchtest, dann ist es besser, wenn Du in Stereo aufnimmst. Dazu musst Du aber auch noch das passende Schnittprogramm haben.

Wenn du nun das Stereosignal z.B ins iMovie importierst, hast Du nur eine Tonspur, welche Du nicht auseinander nehmen kannst. Die ist dann einfach Stereo und Du hörst die linke und rechte Spur separat im Kopfhörer oder Lautsprecher. In einem professionelleren Programm wie z.B im Premiere Pro, hast Du anfangs auch nur eine Audiospur aber Du kannst den Audiokanal vom Clip auf Mono stellen und 2 Audiospuren daraus machen. Danach kannst Du jede Tonspur separat bearbeiten. Wenn Du das in Deinem Schnittprogramm nicht kannst, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie Du es mit diesem System z.B. im iMovie lösen kannst. Dies erläutere ich aber weiter unten.

Audiospur vom Clip Umstellen auf Mono
und zwei Spuren erstellen
Clip neu hereinziehen um
2 separate Spuren zu erhalten

Die erste Entscheidung welche du fällst ist, ob Du in Mono oder Stereo aufnimmst. Es funktioniert gut in Mono, denn normalerweise werden die Leute abwechselnd sprechen und man kann das im Schnittprogramm sehr gut zusammenschneiden.

Fehler 2: Falsch mit dem Computer verbinden

Wenn jemand in Zoom unterrichtet und mit einer Funkstrecke arbeiten möchte, weil man sich vielleicht während des Unterrichts bewegen will, dann möchte man die Funkstrecke vielleicht direkt mit dem Computer verbinden. Das ist aber nicht bei jedem Rechner das Selbe. Ich habe auch schon verschiedenen Adapter vorgestellt aber bei jedem Rechner ist das wieder ein bisschen anders und zum Teil funktionierte das Mikrofon aber der Lautsprecher nicht mehr. Da hat jetzt Røde mit der zweiten Generation eine tolle Lösung mitgebracht.

Wenn ich die Wireless go II Funkstrecke bestelle, dann hat es ein Kabel dabei um die Geräte zu laden. Mit diesem Kabel kann ich aber auch mittels USB die Funkstrecke direkt mit dem Computer verbinden. Wenn ich das einstecke und starte, kann ich bei den Zoom Audiosettings die Funkstrecke auswählen. Dann habe ich die Möglichkeit, dass ich zwei Mikrofone für 2 Personen habe, die sich dann bewegen können.

Ich habe das auch ausprobiert, indem ich mal Stereo und Mono eingestellt habe. Beide Male war es für die Teilnehmer das selbe Ergebnis, indem sie beide Mikrofone auf beiden Kopfhörern hatten. Zoom wandelt offenbar das Stereosignal automatisch in Mono um.

Fehler 3: Nicht das ganze Potenzial nutzen

In dieser Funkstrecke steckt viel mehr als nur ein Mikrofon. Es ist eigentlich ein Audio Aufnahmegerät.

Hast Du das gewusst?

Wenn Du den Ton vom Mikrofon zu deinem Empfänger (Kamera) sendest, kannst Du gleichzeitig den Ton auch aufnehmen. Røde hat eine neue Software herausgebracht RØDECENTRAL, damit kannst Du anschliessend das Audio exportieren. Das hat verschiedene Vorteile. Wenn Du einmal zu weit weg vom Empfänger bist und der Ton nicht mehr sauber zum Video kommt, so hast Du immer noch ein Backup, welches Du benutzen kannst um später den Ton in der Videoproduktion darunter zu legen.

Das zweite ist, wenn Du in Stereo aufnehmen willst aber Du im iMovie mit nur einer Tonspur arbeiten kannst, so hast Du die Möglichkeit, die aufgenommenen Tonspuren im iMovie als zwei separate Tonspuren einzufügen. Dann hast Du auch dort nach dem Exportieren einen schönen Ton auf beiden Seiten des Kopfhörers.

Wenn Du jetzt noch eine Kamera hast ohne Mikrofoneingang, dann könntest Du auch mit dieser Funkstrecke arbeiten. Du kannst den Empfänger einfach auf die Kamera stecken und musst ihn gar nicht erst verbinden.

Wenn Du in den Einstellungen von RØDECENTRAL das so gespeichert hast, dass es automatisch ein Backup macht, zeichnet es automatisch den Ton auf, sobald Du das Gerät startest. Du hast dann einen Audioton, welcher Du für die Postproduktion benutzen kannst. Ich empfehle Dir es auch so einzustellen, damit Du immer noch eine separate Aufzeichnung machst, im Falle es Probleme mit dem Ton gibt und Du es immer noch als Backup benutzen kannst. Wenn der Speicher voll ist, beginnt es einfach wieder von vorn und überschreibt die alte Audiospur. Es hat aber einige Stunden Platz.

Die beiden Mikrofone, kann man sich irgendwo ans T-Shirt klemmen und loslegen. Es wird auch noch ein kleiner Windschutz mitgeliefert, der ist besser als in der ersten Variante. Ich würde dir aber trotzdem noch empfehlen, zusätzlich ein oder zwei Lavallier Mikrofone zu bestellen. Es ist einfach schöner, wenn man nicht so einen grossen Klotz angesteckt hat, man ist beweglicher und der Ton ist auch besser.

Dieses Lavalliermikrofon sowie auch die verschiedenen Adapter und wie Du diese Funkstrecke mit dem Smartphone verbinden kannst, findest Du in meinem Ratgeber „Ausrüstung für deine Onlinelektion“ Hole ihn Dir jetzt hier gratis!

Faszit: Diese Funkstrecke kann mehr als man denkt

Angst vor negativen Kommentaren

Meine Finger lagen starr auf der Tastatur, in meiner Brust war es irgendwie verengt, der Atem schaffte es nicht mehr bis zum Zwerchfell, er blieb irgendwo in der Halsgegend stecken. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken von den Zuschauern, die dann mal mein Video anschauen. Ihr Urteil lastete schon schwer auf meinen Schultern, bevor irgend jemand überhaupt das Video gesehen hatte. Würden sie mir ein „Daumen runter“ geben? Oder sogar einen negativen Kommentar hinterlassen? Soll ich das Video wirklich veröffentlichen? Das war vor 10 Jahren als ich meinen damaligen YouTube Kanal judith.tv startete.

Meine erste Sendung

Ich hatte ein Talk-Format lanciert und meine erste Sendung nahm ich mit dem Musiker Levin auf. In dieser Zeit arbeitete ich noch als Videojournalistin bei einer Agentur und ich kannte mich mit Technik aus. Ich war es mir aber gewohnt hinter der Kamera zu stehen und jetzt war ich plötzlich vor der Kamera und die Kommentare kamen dann direkt zu mir. Wollte ich das wirklich wagen und warum?

Der Newsdruck bei der Arbeit war sehr gross und ich wollte mir nebenbei noch etwas anderes aufbauen. Ich wollte ein Format schaffen, wo ich selber die Themen setzen konnte und wo ich Zeit hatte mit meinen Fragen auch in die Tiefe zu gehen. Dazu kam, dass die Smartphones damals noch recht neu waren und ich wollte ausprobieren, was mit diesen Geräten möglich war. Wie konnte ich ein Mikrofon anschliessen oder sie auf ein Stativ stellen und wie kann ich meine eigene Sendung aufnehmen und auf YouTube stellen? Denn wenn ich schon meinen eigenen YouTube Kanal habe, dann gehört es natürlich dazu, dass ich die Videos auch veröffentliche.

Ich legte also meine Hand auf die Maus, atmete ein, klick, das Video war veröffentlicht. Da passierte natürlich noch nichts, das braucht ja auch eine Weile. Es hat auch nicht die ganze Welt darauf gewartet, dass mein Video gesehen werden kann. Ich habe mal den Link geteilt auf den Sozialen Plattformen und Levin hat das auch getan und so kamen dann die ersten Leute, welche das Video gesehen haben. Es waren vor Allem Leute, die ich kannte und Feedback bekam ich dann grösstenteils aus meinem Freundeskreis. Von Leuten die meinten: „Cool was du da gemacht hast!“ oder auch „Wow, spannend, was mit dem Smartphone überhaupt möglich ist!“

Weitere Videos

Ich nahm weitere Talks auf und auch die ersten Tutorials, in denen ich aufzeigte, wie ich ein Mikrofon an mein Smartphone anschliessen konnte. Ich musste das ganze Zubehör in der USA bestellen, weil es hier sowas noch gar nicht gab. Und dann kam auch der Kommentar, welcher mir wieder den Magen zusammenzog und ein Gewicht auf die Schultern legte. Ein Journalist schrieb: „Was hast du da für ein Hintergrund, dein Bücherregal? Du schreibst, dass Du eine journalistische Ausbildung am MAZ gemacht hast, dann solltest du doch wissen, dass man nicht einen solchen Hintergrund wählt!“

Ja, ich hatte das gelernt, Bücherwand und Kleingeschriebenes lenkt ab und nimmt die Aufmerksamkeit aber ich hatte ein kleines Büro. Da war das Bücherregal, ich hatte keine Videoleuchten, ich hatte das Fenster als meine Lichtquelle und wenn ich dieses Licht nutzte, hatte ich das Bücherregal im Hintergrund. Ich hatte im Moment nicht mehr Platz und ich wollte doch einfach Videos produzieren und ausprobieren. Aber es hat schon an meinem Stolz gekratzt. Ich habe dann versucht, etwas umzustellen und in meinem kleinen Büro den Hintergrund trotzdem ein wenig zu verändern und zu verbessern. Heute habe ich einen grösseren Raum, habe mehr Platz und ich habe Leuchten, zwei LDC-Panels, das macht das ganze natürlich einfacher. Unterdessen veröffentliche regelmässig Tutorials auf YouTube und ich habe auch Videos, welche schon über 100´000 Mal geschaut wurden. Bei so vielen Zuschauern nimmt natürlich die Wahrscheinlichkeit über einen Negativkommentar zu.

Negativkommentare

Ich habe dann experimentiert mit Werbung und plötzlich ist eines meiner Video in einen solchen Strudel geraten. Da kamen Kommentare, welche unter der Gürtellinie waren. Zuerst war es mehr: „Ey, was hast du da für ein Deutsch, aha Schweizerin!“, und dann ging es aber immer tiefer und verletzender „Vergrab dich, sei still, du hast überhaupt nichts zu sagen!“ Dieser Satz hat sich in mein Gedächtnis gegraben und ist immer wieder zum Vorschein gekommen. Es hat etwas mit mir gemacht. Auch wenn ich mir immer wieder gesagt habe, da sind doch auch so viele positive Kommentare. Es ist einfach nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Ich hatte dann die Werbung gestoppt. Spannenderweise hatte ich das selbe Video auch auf Facebook mit Werbung geschaltet und bekam dort sehr viele positive Feedbacks. Nur auf YouTube haben sich die Leute gegenseitig hochgeschaukelt mit bösen Kommentaren. Ich habe dann alle diese Kommentar einfach gelöscht und habe die Leute blockiert, damit sie nicht mehr auf meinem YouTube Kanal kommentieren konnten. Jemand hat sich dann gemeldet und meinte: „Aha, du kannst keine Kritik ertragen und löschst einfach die Kommentare?“ Ich habe geantwortet: „Konstruktive Kritik über den Inhalt könnt ihr gerne anbringen, darüber können wir reden aber nicht, wenn ich persönlich angegriffen werde oder wenn es über mein Äusseres geht!“

Es war hart und es war auch nicht so, dass trotz der Löschaktion diese Kommentare aus meinen Gedächtnis verschwunden waren aber ich habe einfach losgelassen und habe mich auf die positiven, dankbaren Kommentare fokussiert. Habe ich mir überlegt aufzuhören? Nein! Das war für mich keine Alternative. Es gibt wenige Leute die in den Kommentaren verletzen, die nicht konstruktiv oder beleidigend sind. Wenn wir uns zurückziehen, wegen solchen Kommentaren, wem überlassen wir dann den Platz? Den Beleidigungen, Beschimpfungen oder der lieblosen Worte?
Ich schaute was ich optimieren konnte bei meiner Werbung. Heute ist es so, dass ich wirklich sehr wenige negativen Kommentare bekomme und wenn, ist es meistens wegen meinem Deutsch, darüber kann ich aber stehen und auch lachen.

Mein Ziel ist es, dass ich Menschen helfen kann, mit einer positiven Botschaft aufzutreten, sie zu teilen und zu veröffentlichen mit positiven, inspirierenden und liebevollen Worten.

Ich möchte auch Dir helfen, dass auch Du deine Geschichte erzählen kannst. Dass auch Du vor der Kamera sein und Deine Botschaft weiter geben kannst. Dafür habe ich einen Kurs der heisst: „Selbst&Sicher vor der Kamera in einer Woche“.

Ich möchte in diesem Kurs zeigen, wie Du nicht die gleichen Fehler wie ich machen musst. Ich zeige Dir von Anfang an, was sind gute Hintergründe, wie stellst Du dich ins beste Licht, wie bekommst Du einen guten Ton und wie positionierst Du Dich im Bild, damit Du dich selber sein kannst und dabei kompetent wirkst. Das alles übst Du in einer Woche, danach hast Du alle Grundlagen damit Du loslegen kannst.

Ich würde Dir gerne helfen, dass Du zu den Leuten gehörst, welche sich nicht zurückhalten lassen wegen den Negativkommentaren, sondern zu denen gehörst, welche etwas Gutes beisteuern und eine Botschaft weitergeben und es mit anderen teilen möchten.

Möchtest Du noch weitere Tipps? Hier geht es zu meinen Blogbeitrag „7 Tipps wie du natürlich wirkst vor der Kamera

Für gutes Licht, kannst Du hier den Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunter laden

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Virtuelle Hintergründe – So zerstörst Du Deinen Kamera-Auftritt

Es gibt immer mehr Leute, die in online-Sitzungen virtuelle Hintergründe einsetzen und damit ihren Auftritt ruinieren.
Wie Du deinen Hintergrund gestalten kannst und trotzdem deine Privatsphäre schützt, das erkläre ich Dir hier in diesem Blogbeitrag.

Virtueller Hintergrund

Die virtuellen Hintergründe einzusetzen, dass ist z.B in Zoom ganz einfach. Der virtuelle Hintergrund ist vor allem praktisch, wenn Du nicht aufgeräumt hast. Denn dann, kannst Du mit einem Klick aufräumen. Im Zoom kannst Du einfach auf die kleine Kamera gehen und wähle „virtueller Hintergrund“. Dort kannst Du ein Bild auswählen, z.B den Strand und dann hast Du gleich ein Strandbild hinten dran. Aufgeräumt würde ich sagen!! Und du kannst nun auch nicht mehr in mein Büro schauen, meine Privatsphäre ist also geschützt

Wenn ich Dir jetzt erzähle, wie cool mein Videokurs ist, dann hörst Du mir wahrscheinlich gar nicht mehr zu, weil Du lieber dem Rauschen des Windes in den Palmen zuschaust und Dich nach Deinen nächsten Strandferien sehnst. Dieser Hintergrund lenkt extrem ab.

Eine Kundin von mir hatte im Zoom Gespräch mit mir, die Stadt Rapperswil im Hintergrund. (Es kann also gut auch ein eigenes Bild eingesetzt werden) Als ich dann mit ihr sprach, überlegte ich die ganze Zeit, ob es wohl bei Ihr so ausschaut, ob Sie gerade am Fenster sitzt oder ob sie das Foto selber gemacht hat? Da habe ich gemerkt, dass die Aufmerksamkeit mehr auf dem Hintergrund und weniger bei Ihr war. Was man beim unteren Bild auch noch sieht, ist diese Morgenstimmung, welche recht warmes Licht bringt aber nicht auf meinem Gesicht. Es wirkt dann wieder unnatürlich, wenn das Licht auf dem Gesicht, nicht dasselbe wie auf dem Foto ist.

Wenn Du also mit einem virtuellen Hintergrund arbeiten möchtest, dann wähle lieber einen neutralen Hintergrund, wie z.B einen farbigen Verlauf oder ein Bild von einem Büro. Vielleicht ein bisschen unscharf mit wenigen Details, dann weckst du auch nicht irgendwelche Fernweh Sehnsüchte oder andere Fragen auf.

Achtung! Vielleicht ist ja Dir das auch schon aufgefallen. Beim Bewegen der Hände, verschwinden plötzlich die Finger oder gar die ganze Hand. Das ist schon sehr spooky. Das sehe ich so oft bei den virtuellen Hintergründen. Da ist plötzlich ein Ohr weg, ein Auge oder die Hände sind nicht mehr zu sehen. Das nimmt Dir natürlich die ganze Aufmerksamkeit. Man denkt sich dann beim Zuschauen immer, was wohl als nächstes verschwindet. Man findet es lustig, ist gut unterhalten aber der Inhalt, welcher die Person weitergeben möchte, wird nicht mitverfolgt.

Es gibt zwei bessere Varianten, wie Du Deinen Hintergrund gestalten kannst.

1. Variante

Du benutzt einen Greenscreen. Das heisst eine grüne Wand, einen grünen Stoff oder einen grünen Roll-Up. Damit kannst Du mit der Greenscreen Technik arbeiten und einen virtuellen Hintergrund einsetzen.

Das funktioniert im Zoom fast genau gleich. Du wählst wieder „virtueller Hintergrund“, machst dann ein Häkchen bei Greenscreen-Technik und setzt wieder einen Hintergrund ein. Auf den ersten Blick sieht es fast so aus wie vorher aber wenn ich nun meine Hände bewege, dann verschwinden diese nicht. Weil das Programm nur die grüne Farbe und nicht den ganzen Hintergrund rausfiltern muss, ist es viel einfacher. Hier funktioniert der virtuelle Hintergrund viel besser. Allerdings wenn Du nun eine wilde Frisur hast, dir durch die Haare fährst, sieht man wie die Details verschwinden und das sieht auch nicht so schön aus.

Damit es gut funktioniert, brauchst du viel Licht und vielleicht eine geeignete Kamera für den Greenscreen.

Wenn Du also noch keine Zusatzlampe hast, dann empfehle ich dir eine zu kaufen. Du kannst hier meinen
Lampen-Ratgeber „Gutes Licht für deine Videos“ herunterladen, wenn Du nicht weisst, was Du kaufen sollst.

Ich persönlich mag den Greenscreen nicht so gerne, da es doch immer ein wenig unnatürlich aussieht.

2. Variante

Arbeit mit einen natürlichen Hintergrund. Die Zuschauer wissen dann gleich: Aha! Judith sitz in diesem Raum. Klar, ein Bett im Hintergrund wirft natürlich andere Fragen auf als wenn Du nur einfach eine weisse Wand hast. Eine weisse Wand ist zwar langweilig aber sie ist auch neutral. Du gibst damit nichts von Dir preis.

Youtube-Floggers haben oft noch ein Regal im Hintergrund mit ein paar schönen Dingen drin, vielleicht noch schön ausgeleuchtet. Das ist natürlich auch ganz bewusst so inszeniert. Wenn wir einen solchen Hintergrund schaffen, hat der Zuschauer auch das Gefühl, dass er mit in diesem Raum kommen darf, dass er einen Blick in unsere Privatsphäre werfen darf ohne dass wir viel von uns preisgeben.

Vielleicht ist Dein Raum sehr klein, Du hast kein Platz für ein Regal oder Du teilst ihn mit anderen Menschen und hast einfach nicht solche Gestaltungsmöglichkeiten, dann versuche doch einfach eine Ecke zu suchen, die etwas von Dir verrät aber doch nicht mehr, als du möchtest.

Ich habe z.B ein Büro, dass mir ein wenig Abstand von zu Hause gibt aber trotzdem in wenigen Gehminuten erreichbar ist. Es ist aber nicht mein Traumstudio. Wir haben Dachschrägen die zum Filmen nicht geeignet sind aber ich versuche immer das Beste daraus zu machen. Ich habe mit dem Tisch ein bisschen Tiefe im Bild und bringe im Hintergrund mit einer Blume noch einen persönlichen Touch hinein.

Natürlich macht der Hintergrund alleine deinen Auftritt noch nicht ganz professionell. Da braucht es noch einen guten Ton, gutes Licht und Du musst Dich selber in ein gutes Licht setzen damit du Selbst & Sicher vor der Kamera auftreten kannst.

Wenn Du dabei noch Unterstützung brauchst, dann kaufe doch meinen Kurs „SELBST&SICHER vor der Kamera“ und das in einer Woche, dann wirst du nach einer Woche ganz viel Sicherheit gewinnen und bereit sein für Deine professionellen Auftritt.

https://online.judithsteiner.tv/selbstundsicher/

Beste Kameras für 2021- Noch besser als das Smartphone

Willst Du nicht nur mit dem Smartphone filmen sondern auch eine Kamera kaufen? Aber Du weisst nicht welche, weil die Auswahl so riesig ist? Es ist gar nicht so einfach, das passende Gerät zu finden. In diesem Beitrag zeige ich Dir, was die Kriterien sind, damit Du für Dich die richtige Kamera kaufen kannst.

Oft werde ich gefragt: «Judith, ich will eine Kamera kaufen, welche empfiehlst Du mir?» Und dann rechnen die Leute damit, dass ich einfach ein Modell sage. Aber so einfach ist das leider nicht. Zuerst frage ich nach, welche Art von Video sie überhaupt produzieren wollen. Weil nicht jede Kamera deckt alle Bedürfnisse gleich gut ab und die eierlegende Wollmilchsau unter den Kameras ist nicht so einfach zu finden.

Möchtest Du wissen, ob das Smartphone für Dich reicht?
Dann schaue hier doch meinen Beitrag „Reicht ein Smartphone für professionelle Videos?“ an.

Canon EOS M50

Die Canon EOS M 50 habe ich auch schon vorgestellt. Sie ist auch für 2021 eine der beliebtesten Vlogger-Kameras, weil das Preis-Leistungverhältnis sehr gut ist. Es gibt allerdings schon einen Nachfolger für diese Kamera dieses Modell ist allerdings in der Schweiz noch nicht erhältlich.

Aktuell kostet sie in der Schweiz mit diesem Objektiv als Kit ca. 530.-

Die Vorteile dieser Kamera sind:
– Klein und leicht
– Einen guten Bildstabilisator
– Guten Autofokus
– Drehbarer Display
– Einen Mikrofoneingang

Das sind die wichtigsten Dinge, welche ein Vlogger braucht, wenn Du dich selber filmst.

Die Nachteile dieser Kamera sind:
– keine Kopfhörerbuchse
(was ich sehr vermisse, denn ich höre selber gerne mit dem Kopfhörer rein)
– 29 Minuten Lock
(Wenn ich nun eine Schulung aufnehme und die Kamera laufen lasse, so schaltet diese nach 29 Min. 59 Sek. automatisch aus)
Der Grund dafür ist, weil die Kamera keine Film- sondern eine Fotokamera ist. Verschiedene Aspekte wie Zollgebühren oder Gebühren auf den Speichermedien bestimmen das mit. Würde die Kamera länger als 30laufen, würde sie automatisch auch teurer werden.

Sony Modelle

In dieser Preisklasse bis zu 1000 Franken findest Du viele verschiedene Modelle. Vor allem die Alpha Serie von Sony wie die Alpha 6300 oder Alpha 6400. Die bringen etwas die gleichen Voraussetzungen mit und haben aber auch alle den 30 Min. Lock und auch keine Kopfhörerbuchse.

Vorsicht: Alpha 6000 hat keinen Mikrofon-Eingang. Das ist für mich ein grosses Downgrade, denn die Mikrofonbuchse ist noch wichtiger als die Kopfhörerbuchse, denn sobald Du etwas zu erzählen hast, brauchst Du einen Mikrofoneingang.

Videokameras

Möchtest Du doch längere Videos aufnehmen, (z.B Gespräche die länger als 30 Min. dauern) wünschst Dir auch eine Kopfhörerbuchse, möchtest aber nicht mehr als CHF 1000 ausgeben? Dann könntest Du Dir auch eine Videocam kaufen.

Diese Videocams filmen bis der Akku leer oder die Speicherkart voll ist. Oft viel länger als eine halbe Stunde. Allerdings haben viele Videocams keinen Mikrofoneingang, geschweige denn eine Kopfhörerbuchse.

Nachteil hier: Du kannst die Objektive nicht wechseln. Im habe zwar im Gegensatz zum Smartphone einen optischen Zoom, aber ich bringe hier auch fast keinen Tiefenschärfe, also kein Bokeh ins Bild wie bei der Canon Kamera, habe somit weniger Gestaltungsmöglichkeiten.

Bei den Videcams kann ich Dir die Panasonic HC-VX11 empfehlen die kostet um die CHF 600 und bringt Mikrofon- sowie Kopfhörerbuchse mit.

Die Vorteile der Videocam ist:
– Klein und leicht
– Einen guten Bildstabilisator
– Guten Autofokus
– Drehbarer Display
– Einen Mikrofoneingang
– Kopfhörerbuchse
– und sie laufen länger als 30 Minuten

Sony A7III

Meine Sony A7III kostete mich vor einem Jahr ca. 2400.- Sie ist eine Fullframekamera, d.h. ich kann damit mehr Tiefenschärfe ins Bild bringen.

Wenn Du mehr zu dieser Tiefenschärfe wissen willst, dann schaue mein Video «Wie bringe ich Tiefenschärfe ins Bild».

Wenn Du also die Gestaltungsmöglichkeiten wie Tiefenschärfe im Bild willst und eben nicht mit der Videocam arbeiten aber länger als 30 Min. filmen und eine Kopfhörerbuchse benutzen möchtest, dann wird die Kamera teurer als CHF 1000.

Das heisst aber nicht, dass Du alle Vorteile hast, wenn Du z.B. über CHF 2000 ausgibst.

Diese Kamera Sony A7III hat zwar ein sehr schönes Bild, hat diesen Fullframe, aber ich kann den Display nicht drehen, was ich schon sehr oft vermisst habe. Denn wenn ich mich selber filme, ist es viel einfacher, wenn ich den Display drehen kann und die Informationen, welche erscheinen sehen kann (z.B. wenn der Akku leer ist). Ebenfalls stoppt auch diese Kamera nach einer halben Stunde, weil es eben eine Foto- und keine Filmkamera ist. Und was noch dazu kommt: Sie stellt oft schon nach 20 Minuten wegen Überhitzung einfach ab und das hat mich schon oft geärgert. Deshalb ist diese Kamera zum filmen gar nicht so gut geeignet.

Sony Alpha 6600

Die Sony Alpha 6600 filmt Dir bis der Akku leer oder der Speicher voll ist. Sie hat eine Kopfhörerbuchse und ein Display, das man zwar nicht auf die Seite drehen kann aber man kann es hinten hochstellen und dann sehe ich mich auch wenn ich mich selber filme. Ein Nachteil ist es, wenn Du oben beim Lichtschuh ein Mikrofon oder ein Licht einstecken willst, dann brauchst Du einen Adapter, wenn der Display hochgestellt ist. Diese Kamera kostet rund CHF 1760 und deckt alle Kriterien ab, welche ich zum Filmen brauche. Diese Kamera ist aber nicht Fullframe, ich bringe also nicht ganz so gute Tiefenschärfe ins Bild.

Sony A7c

Diese Kamera ist Fullframe ist sehr ähnlich wie die Alpha 6600 hat auch keinen Limit nach einer halben Stunde, hat eine Kopfhörerbuchse und alle die Kriterien, die ich aufgezählt habe. Sie überhitzt auch nicht so schnell, allerdings kostet diese Kamera etwa CHF 2500, ist also einiges teurer wie die Alpha 6600. Bei dieser Kamera kann man aber den Display zur Seite klappen, was ein Vorteil ist wenn man beim Lichtschuh etwas einstecken möchte.

Zusammenfassung

Im Idealfall deckt Deine Kamera folgende Punkte ab:
– Einen Mikrofoneingang
– Guten Autofokus
– Drehbarer Display
– Einen guten Bildstabilisator

Für längere Botschaften achte darauf dass:
– die Kamera keine 29 Min. Limit hat
– Kopfhörerbuchse, vor allem für Interviews

Wenn es Dir wichtig ist, dass Du das Bild gut gestalten kannst:
– Wechselobjektive
– Fullframe Kamera

Wenn das Budget nicht reicht für alle Kriterien und auch noch für Fullframe, dann überlege Dir, welche Kriterien Dir nicht so wichtig sind und streiche diese weg.

Wenn Du noch kein Mikrofon, kein Stativ und auch kein Licht hast, dann investiere lieber in eine günstigere Kamera und den Rest in die Hardware. Damit bringst Du mehr Professionalität in Deine Videos als mit dem grösseren Sensor.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt für die Canon M50 mit Licht, Mikrofon und Stativ-Vorschlägen, diese passen auch zu allen anderen Kameras. Du kannst den Ratgeber gratis herunterladen. Du findest den Link hier.

Online-Unterricht: So klingt Deine Stimme & Musik immer gut

Unterricht über Zoom? Ja, es ist gar nicht so einfach den Ton gut hinzukriegen, dass man Dich hört, die Teilnehmer hört und alle auch noch die Musik hören.

Nina von yoga.27.ch

In diesem Video habe ich mir noch Verstärkung geholt mit Nina von yoga27.ch, eine Yogalehrerin aus Rapperswil-Jona, welche im Moment über Zoom ihre Yogastunden gibt.

Wenn Du eine Yoga, oder andere Fitnessstunde online gibst, ist es wichtig, dass Deine Teilnehmenden Dich gut hören. Wenn Du nur mit dem internen Mikrofon arbeitest, funktioniert das einigermassen gut, solange Du direkt vor Deinem Rechner sitzt, sobald Du aber weiter weg gehst, wie Nina, funktioniert das nicht mehr gut. Deshalb hat Nina ein externes Mikrofon,

TRRS und USB-Adapter

Auf diesem YT-Kanal habe ich die Rode Wireless Funkstrecke auch schon vorgestellt. Nina hat jetzt den Sender bei sich und bei meinem Mac kann ich den Empfänger einstecken. Ich brauche einfach noch den TRRS Adapter. Das funktioniert nicht bei allen Computern. Wenn Du also keinen TRRS Eingang hast, dann gibt es auch die USB-Adapter, mit dem kann ich den Empfänger direkt mit meinen Mac verbinden.

Welche Adapter es gibt zeige ich Dir in meinen Ratgeber „Ausrüstung für Deine Online-Lektionen“, welcher Du gratis runterladen kannst.

Einstellungen Lautstärke

Wenn Du ein Mikrofon hast, dann macht Zoom automatisch einen Pegel, welcher automatisch schon recht gut ist. Den Ton kannst du in den Settings überprüfen. Dort kannst Du den Ton auf automatisch setzen oder manuell etwas lauter stellen.

Wichtig: Du hörst selber nicht, wie laut Dein Mikrofon ist. Das hören erst die Leute, wenn sie ins Zoom-Meeting hinein kommen. Du kannst das aber optisch kontrollieren, der Pegel sollte etwa bei 2/3 sein.

Zoom Einstellungen

Zoom macht es möglich, dass wir Sitzungen halten können, wo mehrere Menschen reden. Hier hört Zoom ganz genau mit und zeigt jeweils diese Person im Bild, welche gerade spricht, damit die Anderen sie sehen und hören können. Allerdings hört es auch auf andere Geräusche, z.B wenn jemand während Ninas Yoga Stunde das Mikrofon offen gelassen hat und im Hintergrund jemand zur Tür herein kommt, dann nimmt Zoom das war und verstärkt das Geräusch. Dann hören wir Nina nicht mehr so gut.

Nina geht damit folgendermaßen um:
„Am Anfang der Stunde, lass ich den Ton und die Kamera an, begrüsse die Leute und wir reden kurz. Wenn ich dann aber beginne zu unterrichten, mache ich ihren Ton aus, damit nicht zu viele Nebengeräusche entstehen. Dem Teilnehmer ist selber überlassen ob er die Kamera ein- oder ausgeschaltet haben möchte.“

Ich selber mache das in meinen Onlinekursen auch so. Anfangs begrüssen wir uns und da darf es auch ein bisschen laut sein. Aber ich sage dann den Leuten, dass ich sie auf stumm schalte in der Zeit während ich rede. Dann habe ich wirklich einen guten Ton, dann ist Zoom bei dem was ich sage und es gibt keinerlei Nebengeräusche, welche stören könnten.

Das empfehle ich auch Dir, wenn Du eine Gruppe unterrichtest, damit Dir die Teilnehmer zuhören und nicht abgelenkt sind. Wenn Du aber die Leute lieber wahrnehmen möchtest, empfehle ich Dir dies über die Kamera zu tun. Ich finde es immer schön, wenn die Leute dabei sind mit der Kamera und ich sie sehen kann, dann weiss ich, dass ich nicht alleine hier bin und nicht in den luftleeren Raum rede.

Musik freigeben

Möchtest Du auch noch Musik einsetzen? Dann sollte diese doch auch in guter Qualität bei Deinen Teilnehmern ankommen. Mach Dir eine Playlist in einem Player bereit. Der Browser oder Player sollte geöffnet sein, dann gehst Du im Zoom auf „Bildschirm freigeben“ -> „erweitert“ -> „nur Computerton“ und dann wird in Zoom bei deinen Teilnehmern die Musik in guter Qualität abgespielt.

Wenn Du das Gefühl hast, die Musik kommt zu laut bei den Teilnehmern an, dann kannst du auf deinem Rechner die Lautstärke einfach zurückdrehen.

Dann wird auch die Musik bei den Teilnehmern leiser. Die Stimme bleibt dabei konstant, da wir dies ja in den Settings eingestellt haben.

Musik selber hören

Wenn ich nun den Empfänger bei meinem Macbook einstecke, dann habe ich leider keinen Ton mehr auf den Boxen. Wenn ich nun meine Musik freigebe, dann hören zwar meine Teilnehmer die Musik aber ich nicht.
Ich könnte z.B mit einer Bluetooth Box arbeiten und diese mit dem Rechner verbinden. Ich könnte auch mit Bluetooth Kopfhörer arbeiten. Der Nachteil bei Bluetooth ist, dass vielleicht die Verbindung verloren geht oder der Akku der Box mal leer ist.

Ich persönlich fühle mich wohler wenn ich mit Kabel arbeiten kann. Da gibt es die Möglichkeit mit dem SC6 Stecker von Rode, wenn ich diesen verbinde und dann der Empfänger einstecke, kann ich zusätzlich auch noch die Box anschliessen und dann habe ich auch Ton ebenso geht es mit dem USB Adapter.

Diese Adapter und Mikrofone findest du alle in meinem Ratgeber, denn Du dir hier kostenlose runterladen kannst.

Lautstärke überprüfen

Wie kannst Du nun überprüfen ob nun die Lautstärke der Musik im Verhältnis zu Deiner Stimme passt? Dafür musst Du dich selber vorher ins Zoom Meeting einladen. Du kannst Dir den Link des Zoom Meetings auf dein Smartphone schicken, nachdem Du dort die App für Zoom installiert hast und dich anmelden. Am besten überprüfst Du mit dem Kopfhörer, wie das Verhältnis der Musik zur Stimme ist. Als Alternative kannst Du auch vor der Stunde einen Freund oder Freundin fragen ob er/sie ins Zoom Meeting eintreten und Dir ein Feedback geben können. Am besten schreibst Du dir auf, wie die Einstellungen gewesen sind damit Du weisst wie die Einstellungen sein müssen, damit das Verhältnis möglichst gut ist

Das ist der Weg wie Du den Ton kontrollierst, wenn Du keine zusätzliche Hardware oder Software einsetzen möchtest. Natürlich gibt es da auch noch andere Möglichkeiten wie Du die Einstellungen noch besser und schneller machen kannst.

Video Training Zoom

Wenn Du mehr darüber wissen willst, dann melde Dich doch für mein Video-Training Zoom an. Da werde ich Dir zeigen, wie Du mit einem kleinen Mischpult Deinen Ton und die Musik noch besser kontrollieren kannst und was es auch noch für Software gibt, um Dich in Deinem Online Unterricht zu unterstützen. Ich zeige dir auch noch weitere Tricks und Tipps und auch wie Du mit zwei Kameras arbeiten kannst. Natürlich kannst Du da auch Fragen stellen

Den Link für das Video-Training findest Du hier.

https://online.judithsteiner.tv/video-training-zoom

Ich würde mich sehr freuen, Dich dort zu begrüssen.

Willst Du noch mehr über Ninas Yogastunden wissen, findest Du alle Informationen unter:

www.yoga27.ch

Hier kannst du mein Ratgeber gratis herunterladen

https://judithsteiner.tv/online_lektion/

Reicht ein Smartphone für professionelle Videos?

Die Smartphones haben heute super Kameras. Es gibt Mikrofone und Stative für die Geräte. Aber reichen sie wirklich für professionelle Videoaufnahmen?

In diesem Video erzähle ich Dir mehr dazu:

Welcher Typ bist Du? Lieber mit dem Smartphone filmen und möglichst spontan aus der Hüfte schiessen? Oder möchtest Du doch lieber mit den passenden Objektiven, Blenden und Brennweiten Dein Bild mehr gestalten?

Wenn Du der zweite Typ bist, dann lese doch noch meinen Blogbeitrag: Wie bringe ich beim Filmen Tiefenschärfe ins Bild?

Du bist Typ eins und möchtest das volle Potential aus Deinem Smartphone herausholen? Dann buche mein Video-Training für das Smartphone. Ich zeige Dir live im zweistündigen online-Training, wie Du das volle Potential Deines Gerätes ausschöpfen kannst. 

Hier geht es zur Anmeldung. 


Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

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