Kategorie: Facebook

Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

Video als Teil meines Funnels

Warum gibst du so viele Tipps gratis auf Youtube oder deiner Webseite?
Verdienst du überhaupt Geld und wie findest du Teilnehmer für deine Videokurse?
In diesem Video erkläre ich dir was ein Funnel ist und wie dieser Funktioniert.

Auf meiner Webseite judithsteiner.tv, da habe ich in meinem Blog ganz viele Artikel zum Thema „Videos produzieren“. Es hat auch eine Seite mit Ratgebern, die man gratis herunterladen kann. Solche Inhalte zu produzieren, das braucht Zeit und Energie. Warum mache ich das überhaupt?

Zuerst ist da mal das Thema Video. Ich bin überzeugt, dass Video sehr viel Kraft hat. Mit Video kannst du sichtbar werden. Du kannst dein Wissen, und deine Botschaft in die Welt bringen und ein Publikum dafür finden. Ich möchte den Menschen helfen auch solche Videos zu produzieren.

Welche Power Video hat, habe ich auch schon in meinem Blog geschrieben und ich verlinke dir gerne den Blogartikel hier, da kannst du nachlesen, was alles mit Video möglich ist.

Wenn ich die Inhalte gratis raus gebe, kann ich viel mehr Menschen erreichen. Es ist aber auch ein Teil meines Marketingsystems ein Teil meines „Funnels“.

Ein Funnel ist ein Marketingtrichter. Oben in meinem Trichter erreiche ich viele Leute mit meinen Inhalten aber daran verdiene ich noch nichts. Ich verdiene ein bisschen mit meinen YouTube Videos aber das ist wirklich nicht viel, davon kann ich nicht leben.

Grundsätzlich glaube ich aber an das Prinzip, „Wer gibt kriegt auch was zurück!“ Das erlebe ich auch in den Kommentaren oder Emails, die ich bekomme von Leuten, die sich bedanken für Tutorials oder Ratgeber, die ihnen weiter geholfen haben.

Da gibt es aber auch Leute, die meine Kurse kaufen. Das sind dann die, welche am Ende des Funnels sind, zu diesem Trichter rauskommen, meine Kunden werden und so mein Leben finanzieren.

Wie funktioniert ein Funnel?

Ich möchte dir hier genauer erklären, wie dieser Funnel aufgebaut ist. Ganz oben am Trichter sind diese Menschen, welche schon mal etwas über „Video produzieren“ gegoogelt haben. Zum Beispiel das Video über die 3-Punkte- Ausleuchtung welches von 30´000 Leuten angesehen wurde. Weiter unten im Trichter sind diejenigen Leute, welche vielleicht schon mal einen Ratgeber zum Licht heruntergeladen haben und ich dafür ihre Emailadresse bekommen habe.

Natürlich läuft alles DSGVO-konform ab, indem die Leute mir bestätigen, dass sie dies auch wollen und kommen so weiter nach unten in meinem Trichter (Funnel). Ich habe jetzt ihre Emailadresse und kann ihnen meinen Newsletter schicken. In meinen Newsletter gebe ich weitere Video-Tipps und ich schreibe auch über meine Kurse.

Ganz unten im Trichter sind dann diese Leute, welche sich für einen solchen Kurs anmelden, was auch etwas kostet. Wenn sie dann einen Kurs kaufen, so sichern sie auch mein Einkommen.

Das schöne an diesem System ist, je grösser der Trichter oben ist, desto mehr Menschen kann ich helfen und die Wahrscheinlichkeit ist auch grösser, dass unten beim Trichter mehr herauskommt.

Wenn du mehr Menschen mit deinem Wissen, deiner Erfahrung, deiner Dienstleitung oder deiner Botschaft erreichen willst, dann empfehle ich dir auch einen solchen Funnel aufzubauen.

Wer hilft mir einen solchen Funnel zu bauen?

Mein Mann Sam Steiner und sein Partner Chris, haben mit ihrer Firma convertible.ch, geholfen meinen Funnel aufzubauen. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön dafür. Ich bin nun schon lange dabei und es funktioniert immer besser. Die beiden führen regelmässig solche Funnel-Bootcamps durch. Sie helfen Unternehmen, auch solche Marketingsysteme aufzubauen. Ich kann euch diese Bootcamps nur von Herzen empfehlen.

Das nächste Bootcamp startet Ende dieses Monats am 26. Oktober . Der Kurs hilft dir, dass auch du die Kraft von Video nutzen kannst und dein Unternehmen sichtbar wird. Sam und Chris werden dir helfen in 8 Wochen deinen Funnel aufzubauen, damit du eben noch mehr Menschen erreichen kannst.
Bei einer Buchung über unten stehenden Link bekommst du meinen Videokurs Selbst&Sicher gratis dazu.

Hier kannst du das Bootcamp buchen:
https://judithsteiner.tv/fbc

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag „The Power of Video“: https://judithsteiner.tv/the-power-of…

Hier kannst du meinen im Text erwähnten Licht Ratgeber gratis herunterladen:

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Meine Videokurse findest du unter: https://online.judithsteiner.tv

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

SRT-Untertitel erstellen:
8 Möglichkeiten

In meinem letzten Blogeintrag habe ich 5 Gründe für Untertitel aufgezählt und das SRT-Format vorgestellt. Mit dem SRT-Format können die Zuschauer Deiner Videos selber einstellen, ob, in welcher Sprache und in welcher Darstellung sie Untertitel anschauen wollen.

Jetzt geht es darum, was das für Dich als Videoproduzent/in heisst: Wie erstellst Du Untertitel? Und welche Tools bieten YouTube, Facebook und Co. dafür?

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

Vorgehen je nach Zweck des Videos

Ich stelle Dir 8 Möglichkeiten vor, wie sich Untertitel erstellen lassen.

Je nachdem, wie professionell Du arbeitest und was Du mit Deinen Videos bezweckst, eignet sich die eine oder andere Möglichkeit besser: Wenn Du zum Beispiel vor allem auf YouTube einen Vlog betreibst, kannst Du die Untertitel direkt auf der Plattform erstellen (Möglichkeit Nr. 3).

Wenn Du für Kunden Videos produzierst und diese in Adobe Premiere Pro schneidest (wie ich häufig), kannst Du in diesem Schnittprogramm auch Untertitel erstellen (Möglichkeit Nr. 2).

Wenn Du keine Zeit hast, um Untertitel zu erstellen, und diese auch nicht für einen Kunden brauchst, kannst Du trotzdem die Variante offen lassen, dass die YouTube-Community das Video im Nachhinein für Dich untertitelt (Möglichkeit Nr. 5). Vielleicht hast Du ja Fans in einer anderen Sprachregion, die Dein Video gerne für ihre Bekannten zugänglich machen wollen?

Wir sprechen dabei immer von SRT-Untertiteln. Wenn Du Dir nicht sicher bist, was das ist, lies doch noch schnell den zweiten Teil meines letzten Blogeintrags.

Jetzt aber fertig um den Brei geredet.

So kannst Du SRT-Untertitel erstellen:

1. Mit Hilfe einer Untertitel-Software

Meine Mitarbeiterin Andrea Wildisen erstellte in den letzten Wochen für mich und meine Kunden viele Untertitel. Sie hat einige Programme ausprobiert. Am liebsten arbeitet sie mit dem Programm Aegisub, ursprünglich ein Karaoke-Programm. Es läuft auf Mac und Windows und ist gratis. In Teil 3 dieser Blogserie zeige ich Dir, wie das Programm Aegisub funktioniert.

Nur für Mac erhältlich ist „Subtitles theEditor“. Das Lieblingsprogramm von Thinh-Lay Bosshart, einer Expertin in Sachen Barrierefreiheit und Untertitelung.

Neben diesen beiden gibt es verschiedene andere Programme, mit denen Du Untertitel erstellen kannst. Netzwelt.de hat kürzlich eine Liste von geeigneten Programmen veröffentlicht.

2. In Adobe Premiere Pro

Wenn ich ein Video in Adobe Premiere Pro schneide, mache ich die Untertitel auch gleich dort. Neben .srt kann die fertige Untertiteldatei danach auch in anderen Dateiformaten exportiert werden.

Hier eine Seite von Adobe, welche die Arbeit mit Untertiteln in Adobe Premiere Pro ausführlich erklärt, und hier ein Video-Tutorial.

3. Untertitel von Profis machen lassen

Es gibt es im deutschsprachigen Raum und auch für Schweizerdeutsche Videoinhalte Diction, einen zuverlässigen und guten Service, den ich auch schon genutzt habe. Sie machen normalerweise nur Übersetzungen, auf Anfrage auch SRT-Untertitel. Auch Easytranslate und Redsmoke machen Untertitelungen.

Dieser Service hat natürlich seinen Preis.

4. YouTube, Facebook: Direkt auf der Plattform

YouTube bietet neben den automatisch generierten und von der Community erstellten Untertiteln auch die Möglichkeiten, Untertitel selber, quasi „manuell“ einzufügen.

Auch auf Facebook ist dies möglich, Du musst jedoch einen etwas mühsamen Umweg über die Funktion „automatisch generieren“ gehen und die erstellten Untertitel danach korrigieren.

Auf Vimeo kannst Du nur fertige Untertiteldateien hochladen. Auch in Wistia kannst Du nicht direkt Untertitel erstellen. Dort gibt es jedoch die Option, SRT-Dateien hochzuladen und diese nachträglich direkt auf der Plattform zu bearbeiten.

Untertitel-Tool von YouTube

5. (Halb-)Automatisch erstellte Untertitel

Auf YouTube sind manchmal ziemlich schlechte Untertitel zu sehen. Das kann daran liegen, dass sie automatisch erzeugt wurden.

YouTube bietet für zehn verschiedene Sprachen, u.a. Deutsch, die Option zum automatischen Erstellen von Untertiteln. Das heisst, dass Dein Video durch ein Spracherkennungs-Programm läuft und dieses „transkribiert“, was gesagt wird.

Facebook bietet diese Funktion bisher nur auf Englisch an. Auf Vimeo und Wistia gibt es sie (noch?) gar nicht.

Sowohl bei YouTube als auch bei Facebook kannst Du die Untertitel überprüfen und korrigieren, bevor sie dem Video hinzugefügt werden.

Dies ist auch nötig, denn auch wenn die Spracherkennung immer besser wird, ist sie von der Perfektion zum jetzigen Zeitpunkt noch weit entfernt. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man automatische Untertitel erstellen lässt.

In diesem Video zeige ich Dir wie Du einfach Untertitel in YouTube erstellen kannst.

6. Alternative: Die Community nutzen

Auf YouTube kannst Du auch die Community für Dich arbeiten lassen. Dazu musst Du nur die entsprechende Funktion für Deine Videos freischalten und eine entsprechende „Infokarte“ erstellen (das sind die kleinen bunten „Post-its“, die jeweils am Rand der Videos erscheinen). Zum Beispiel: „Würde bitte jemand mein Video auf Arabisch übersetzen?“

Dann können interessierte Personen unentgeltlich Untertitel schreiben oder von anderen erstellte Untertitel überprüfen. Du kannst sie danach freischalten. Hier die Anleitung von YouTube/Google dazu.

Auf der Crowd-Idee basiert auch Amara: Amaras Mission ist, dass Video-Inhalte in möglichst vielen Sprachen zugänglich gemacht werden. Freiwillige untertiteln so zum Beispiel TED Talk-Videos.

7. Online auf Amara.org

Amara ist eine coole Organisation für Barrierefreiheit im Netz, die, wie bereits erwähnt, nach dem Crowd-Prinzip funktioniert und daneben auch einen Untertitel-Service anbietet.

Es gibt auf Amara aber auch die praktische Möglichkeit, selber Untertitel zum fertigen Video zu erstellen.

Die Untertiteldateien, die Du auf Amara erstellt hast, kannst Du danach mit YouTube synchronisieren und/oder als SRT-Datei herunterladen.

Einen Haken hat die Sache: Das Video muss bereits online sein, damit ich es mit Amara untertiteln kann. Für Facebook-Videos ist dies also keine Möglichkeit.

Bei YouTube und Vimeo kann man die Videos schon mal hochladen, aber ungelistet lassen, bis die Untertitel fertig sind.

Geschäftlich kommt für mich Amara deswegen meistens nicht in Frage. Meine Kunden möchten als Produkt Videodateien und nicht einen Link. Für nicht-geschäftliche Videos wäre dies aber kein Problem.

8. Im Text-Editor

SRT-Dateien sind Textdateien (mit der Endung .srt). Mit der nötigen Kenntnis kannst Du sie also auch in einem Text-Editor erstellen, während du parallel dazu das Video laufen lässt und die genauen Einblende-Zeiten notierst.

Noch einmal der Screenshot aus meinem letzten Blogeintrag zum .srt-Format.

Wichtig: Die Endung der SRT-Datei muss stimmen!

Der Dateiname muss dem SRT-Standard entspricht. Jede Sprache bekommt eine andere Endung:

Das sieht folgendermassen aus:

Dateiname.Sprachcode_Ländercode.srt

Eine Liste der Sprach- und Ländercodes findest Du zum Beispiel auf Facebook. (Die Schweiz existiert dort nicht, also wähle für Deutsche Untertitel „de_DE“.)

Achtung: Untertitel für weniger bekannte Player

Manche Firmen verwenden einen weniger bekannten oder einen eigenen Video-Player auf der Website. Dann sind die Möglichkeiten und Vorgaben unterschiedlich.

Ein Beispiel: Für einen Kunden machte ich Videos mit dazugehörigen SRT-Untertiteldateien. Der Kunde verwendet auf seiner Website einen Flash-Player namens „Flowplayer“. Dieser erfordert WebVTT-Untertitel, welche im Video eingebettet sind. Meine Mitarbeiterin Andrea hat unsere SRT-Datei in ein vtt-File umgewandelt und mit Subtitle Edit die Untertitel in das Video eingebettet. Das Resultat ist eine mp4-Datei mit einem „versteckten“ SRT-File.

Diese App könnte auch helfen, wenn man die Untertitel einer SRT Datei ins Video einbrennen möchte (harte Untertitel). Diese App ist nur für Mac und ich finde sie, wenn ich im App Store „Subtitle Edit“ eingebe. Ich empfehle diese App nicht unbedingt, um Untertitel zu erstellen, aber im oben erwähnten Fall war das die Lösung, damit wir Video und SRT verbinden konnten. Es sieht so aus:

Nützliche Links zu den einzelnen Plattformen

In diesem Blogeintrag habe ich vor allem auf YouTube und Facebook Bezug genommen, die beiden beliebtesten Videoplattformen. Dazu kommen Vimeo, ebenfalls ein grösserer Anbieter, und Wistia, wo ich einige meiner Videos hosten lasse.

Alle diese Plattformen haben FAQ- oder Hilfe-Seiten zum Thema Untertitel, wo Du noch genauere Infos bekommst. Hier die Liste mit den Links:

YouTube

Facebook

Vimeo

Wistia (Englisch)

Hol Dir den PDF-Ratgeber:

Alle 8 Möglichkeiten, wie Du SRT-Untertitel selber erstellen kannst, findest Du in diesem Ratgeber nochmals kompakt zusammengefasst.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

5 Gründe für Untertitel – und wie das SRT-Format Dich weiterbringt

Untertitel finde ich eigentlich störend. Als Videoproduzentin ist mir ein schönes Bild wichtig. Allerdings…

Oft bringen SRT-Untertitel in deinen YouTube- oder Facebook-Videos dir mehr Vorteile, als erwartet.

Vor etwa zwei Jahren bekam ich von einem Auftraggeber die Anweisung, ein deutsch gesprochenes YouTube-Video noch deutsch zu untertiteln. Warum? Aus guten Gründen.

Untertitel werden immer gefragter

Viele Leute schauen Videos auf dem Smartphone unterwegs und haben manchmal keine Kopfhörer eingesteckt. Mit Untertiteln kommt der Inhalt des Videos dennoch rüber.

Das Video, das ich damals untertitelt habe, war vom gesamten Konzept her auf Mobile ausgelegt.

Und das mobile unterwegs-sein ist nur einer der Gründe.

Was Untertitel dir sonst noch bringen, darauf gehe ich in diesem Artikel ein: Ich gebe Dir 5 gute Gründe für Untertitel.

Und dann geht es auch darum, dass Untertitel immer mehr können. Dass sie flexibler sind und man als Konsumentin mehr individuell einstellen kann. Ich stelle Dir das SRT-Format vor, das dies ermöglicht.

Wie Du selber SRT-Untertitel erstellen kannst, zeige ich Dir in meinem Ratgeber „SRT-Untertitel erstellen“.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

5 Gründe für Untertitel

1. Übersetzung

Ganz klar: Sehr häufig werden Untertitel immer noch als Übersetzung gebraucht.

Wenn der Interviewpartner Französisch spricht, aber das Video auch in der Deutschschweiz gesehen wird, ist eine Untertitelung die beste und kostengünstigste Lösung. Auch wenn Du ein Schweizerdeutsch gesprochenes Video in Standard-Deutsch untertitelst, ist das eine Übersetzung!

Die Alternativen: Bei Newsbeiträgen im Fernsehen kommen selten Untertitel zum Einsatz. Dort spricht häufig ein Sprecher in der Zielsprache über die leiser gemachten fremdsprachigen Aussagen („overvoice“). Bei Filmen und in der Werbung wird oft synchronisiert.

2. Unterwegs oder im Büro ohne Kopfhörer

Einen der wichtigsten Gründe für Untertitel habe ich bereits erwähnt: Leute schauen Videos häufig ohne Ton. Im Zug ohne Kopfhörer, während der Arbeit (Kopfhörerverbot in vielen Büros), in einer lauten Umgebung, oder wenn es einfach gerade zu umständlich wäre, die Kopfhörer hervorzusuchen, aber mit Ton in dieser Situation gerade nicht geht.

Ganze 82% der Videos auf Facebook werden ohne Ton angeschaut. Für in Websites eingebettete Videos habe ich keine solche Zahl, doch es wird dort ähnlich sein.

Es ist also eigentlich unverzichtbar, ein Video zu untertiteln, damit Deine Message oder die Deines Interviewpartners rüberkommt. Du erschliesst Dir damit ein Publikum, das sonst nichts von Deinem Video hat und es deshalb auch nicht beachtet.

Achtung: Beim Untertiteln nicht freestylen

Wenn Ton- und Untertitelsprache die gleiche ist, empfehle ich, 1:1 das Gleiche zu übernehmen und in den Untertiteln wenn immer möglich nicht zu kürzen oder zu paraphrasieren. Denn wenn jemand gleichzeitig zuhört und liest, stört es extrem, wenn die Untertitel vom Gesprochenen abweichen. (Natürlich ohne „ähm“s u.ä. 😉 )

Übrigens unterscheidet man bei Untertiteln zwischen „Closed Captions“, die ein- oder ausgeschaltet werden können, und „Open Captions“, die fix zum Video gehören.

3. Videos starten im Autoplay-Modus

Facebook pusht Videoinhalte. Dazu gehört Autoplay: Videos starten schon, ohne dass man darauf klickt. Auch bei Twitter und LinkedIn ist das so, und auch YouTube-Videos starten automatisch, wenn sie über einen Link geöffnet werden.

Die meisten Videos (ausser YouTube) starten dabei ohne Ton, zumindest wenn das Smartphone auf lautlos gestellt ist. Wenn Dein Video Untertitel hat, holst Du die Aufmerksamkeit der Internetnutzer in diesem Moment ab. Denn das Auge liest Text automatisch mit. Unvermittelt schenkt man einem solchen Video und seinem Inhalt Aufmerksamkeit, ohne dies bewusst gewollt zu haben.

Facebook gibt an, dass die Dauer, die Videos mit Untertiteln angeschaut werden, um 12% länger ist als ohne Untertitel.

Das kann sich positiv auf die Reichweite Deiner Videos auswirken: Facebook schliesst aus der längeren Sehdauer, dass Deine Inhalte interessant sind, und positioniert sie deshalb an höherer Stelle.

4. Barrierefreiheit

Thinh-Lay Bosshart ist mit ihrer Agentur BossharTong spezialisiert auf barrierefreies Web. Ich habe sie schon ein paar Mal um Tipps gebeten, weil sie sich mit dem Erstellen von Untertiteln sehr gut auskennt.

Für diesen Blogeintrag habe ich Thinh-Lay gefragt, ob es in diesem Bereich auch gesetzliche Richtlinien gibt. Sie gab mir folgende Auskunft:

„In der Schweiz ist seit 2004 das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Das BehiG betrifft auch die Barrierefreiheit im Web. Was als barrierefrei gilt, ist in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0) des W3C festgelegt. Diese Richtlinien dienen als Grundlage für die Anforderungen an Behörden und Unternehmen.

Ein Grundprinzip ist, dass Informationen für alle Menschen wahrnehmbar sein sollen. Im Idealfall werden damit zwei oder mehr Sinne angesprochen.

Bei Video-Content braucht es also eine gleichwertige Textalternative. Das kann in Form eines beschreibenden Textes sein, oder in Form einer Audio-Deskription; einer zusätzlichen Tonspur, in der die Szenen beschrieben werden. Auf diese Weise ist der Inhalt auch für Menschen mit Sehbehinderung oder für Blinde zugänglich.

Für gesprochene Inhalte braucht es Untertitel, damit der Inhalt für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich ist.“

Untertitel: Nicht Empfehlung, sondern Pflicht

Grundsätzlich sind auch private Unternehmen gesetzlich verpflichtet, alle Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen, um niemanden zu diskriminieren. Untertitel sind also mehr als nur empfohlen – sie sind Pflicht. Halten sich Unternehmen an diese Richtlinien?

„In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass die Mehrheit aller Unternehmen dieser Pflicht nicht nachkommen“, bedauert Thinh-Lay Wonesky. Betroffene, die sich diskriminiert fühlen, müssten nämlich tatsächlich rechtlich aktiv werden. „Das macht verständlicherweise kaum jemand.“

Auf der Website von Thinh-lay Wonesky gibt es weiterführende Informationen und Links zum Thema Barrierefreiheit .

5. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Nicht zuletzt verschaffen Dir Untertitel auch einen Vorteil bei den Suchmaschinen. Wenn Du sie in eine separate Textdatei verpackst, ist diese für Suchroboter sichtbar. Dadurch wird Dein gesamtes Video indexiert, nicht nur der Titel und die Kurzbeschreibung.

Das verbessert das Ranking Deiner Videos bei Google etc. Das Video kann bei einer Suche besser gefunden werden.

Auch innerhalb einer firmeneigenen Website werden Videos mit einer separaten Untertitel-Textdatei bei einer Begriffs-Suche mit einbezogen.

Aus der Not eine Tugend

Untertitel sind also nicht einfach störende Elemente im Video. Sie können auch einiges und bringen Dir als Videoproduzentin durchaus Vorteile.

Kennst Du die Online-News-Videos, die mit auffallendem, weiss/gelb/schwarzem Text funktionieren? AJ+, oder in der Schweiz Nouvo SRF. Sie machen sozusagen aus der Not eine Tugend:

Diese Formate machen die Untertitel zu ihrem Programm. Sie vermitteln News kurz, direkt und rein visuell – ohne Einbusse, wenn man das Video ohne Ton anschaut. Der Text (von „Untertiteln“ kann man hier eigentlich nicht mehr sprechen) spielt eine zentrale Rolle. Die Videos sind optimiert für ein junges Zielpublikum und für Mobile.

Das SRT-Format

Untertitel ausblenden, die Sprache wechseln, die Schrift vergrössern – all das ist möglich mit dem SRT-Untertitelformat. Es gibt auch noch andere solche Formate (.sub, .ass, .ssa), aber SRT ist am gängigsten.

Was bedeutet SRT? SRT steht für SubRip. Die Untertitel sind in einer Textdatei verpackt, die zusätzlich zum Video produziert wird und die Endung .srt hat. SRT kann in Facebook oder YouTube usw. genutzt werden.

Du kannst eine SRT-Datei entweder im Text-Editor oder mit einem speziellen Programm erstellen. Praktische Tipps dazu findest du in meinem SRT-Ratgeber unten.

Untertitel-Einstellungen personalisieren

So sieht die Subtitle-Optionen bei YouTube aus, wenn ein Video SRT-Untertitel enthält und man „Einstellungen“ > „Untertitel“ > „Optionen“ öffnet:

So können z.B. Personen mit einer leichten Sehbehinderung die Untertitel vergrössert anzeigen lassen.

Auch bei Facebook kann man die Anzeigeoptionen für Videos mit SRT-Untertitel festlegen, und zwar über „Einstellungen“ > „Videos“ > „Anzeige der Untertitel“ > „bearbeiten“:

Zeit- und Sprachcode

Wann welcher Untertitel einzublenden ist, wird über einen genauen Timecode festgelegt. Wenn man eine SRT-Datei in einem Textprogramm öffnet, sieht das dann zum Beispiel so aus:

Auch der Dateiname ist codiert, und zwar bezüglich der Sprache: Auf Deutsch z.B. Untertitel_Apfelvideo.de_DE.srt – das heisst: Deutsch, wie es in Deutschland gesprochen wird.

Ein zweites Beispiel: Die Endung für Spanisch, wie es in Kolumbien gesprochen wird, ist es_CO, Spanisches Spanisch wird es_ES codiert. (Die Schweiz ist in der SRT-Sprachenliste nicht vorhanden.)

Nützlich: Transkripts aus SRT-Untertiteln

SRT-Untertitel kann man sich bei YouTube auch als Transkript zum jeweiligen Video anzeigen lassen. So kann man anhand des Textes an einen bestimmten Punkt im Video springen.

Die Transkript-Funktion ist auch besonders nützlich, wenn jemand mit Inhalten aus einem Video weiterarbeiten will.

Zum Beispiel im Rahmen einer Recherche: Dann kann man sich beispielsweise das Transkript speichern oder ausdrucken, oder ein Zitat direkt und deswegen auch bestimmt korrekt heraus kopieren.

So sieht das zum Beispiel auf YouTube aus, wenn ein Video SRT-Untertitel hat und ich die Transkript-Funktion einschalte:

Anleitung zum Erstellen von SRT-Untertiteln

Du kannst SRT-Untertitel relativ einfach selber erstellen. YouTube versucht sogar, Untertitel automatisch zu erstellen. Es gibt verschiedene Tools und auch kostenlose Apps, die dir dabei helfen. In einem anderen Blogbeitrag stelle ich 8 Möglichkeiten für das Erstellen von SRT-Untertitel vor.

Oder Du kannst Dir hier die Übersicht herunterladen: Ratgeber „SRT-Untertitel erstellen“.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

Live-Videos im Trend: 5 Gründe, warum sie sich lohnen

Früher war es undenkbar, dass Privatpersonen eigene Videos in die ganze Welt verbreiten. Nur Fernsehstationen konnten live senden. Heute hat sich das verändert: Live-Videos sind ein Riesen-Trend. Alles, was man braucht, sind ein Smartphone und Internetempfang.

In den USA boomen Live-Videos. Sie sind auch spannend für Firmen und Geschäftsleute: Experten machen Live-Schaltungen zu Produkten und Themen und erreichen damit sehr viele Zuschauer.

Videos bringen uns Menschen näher. Live-Videos noch mehr.

1. Live schafft Nähe

Kommunikation wird auch übers Internet immer unmittelbarer. YouTube ist bereits sehr direkt, da es jedem erlaubt, Videos zu verbreiten. Aber es ist vorproduziert (teilweise sehr aufwändig) und nicht zeitgleich. Live wirkt noch authentischer und weil man als Zuschauer die Gelegenheit hat, direkt dabei zu sein, auch exklusiver. Live schafft Nähe und damit Vertrauen.

 

2. Es ist super-simpel, Inhalte schnell ins Netz zu bringen

Periscope war die erste App, welche das live-streamen vom Smartphone extrem einfach machte. Inzwischen ist Facebook ganz vorne mit dabei und pusht Live-Videos sogar aktiv, indem sie in den Timelines weiter oben angezeigt werden. YouTube verfügt über eine Live-Funktion, und neuerdings lassen sich auch auf Instagram und Twitter Videos streamen. Instagram Stories und Snapchat ermöglichen das einfache Produzieren von (fast) Live-Videos. Eine spannende Variante, schnell Inhalte zu produzieren und direkt ins Netz zu bringen!

Je nach Einstellung sind die Videos danach noch 24 Stunden sichtbar oder bleiben online, damit man sie auch später noch anschauen kann. Bei Snapchat und Instagram lassen sich die Videos auch gezielt an einzelne Leute verschicken oder löschen sich nach dem Anschauen selbst.

 

3. Zwei-Weg-Kommunikation dank Live-Videos

Bei Live-Videos gibt es nicht einfach „Sender“ und „Empfänger“. Die Kommunikation läuft auf beide Seiten: Zuschauerinnen und Zuschauer können Kommentare schreiben oder mit Herzchen ausdrücken, dass ihnen der Stream gefällt. Ich als Produzentin sehe, wer neu dazukommt und kann die Leute begrüssen. Beide Seiten können Fragen stellen und beantworten. Das schafft neue Möglichkeiten.

Der Vergleich mit Webinars drängt sich auf. Diese Tools können zwar verglichen mit Livestreams mehr, aber sie sind fürs Publikum weniger einfach. Im Live-Video muss man sich nicht anmelden, sondern kann ganz einfach reinzappen. Jeder, der deine Seite abonniert hat, sieht im Feed, wenn du live bist. Umgekehrt kann ein Live-Video auch ganz spontan gemacht werden, ohne Ankündigung.

 

4. Es muss nicht perfekt sein

Live-Videos sind casual. Ein Live-Video kann auch aus der Hand gefilmt werden, ohne Stativ, es darf Hochformat sein.

Die Regeln sind aber die gleichen wie allgemein bei der Videoproduktion: Gibt es zu viele Umgebungsgeräusche, lohnt es sich, ein Mikrofon zu verwenden. Wenn ein Video zu verwackelt ist, schalten die Leute weg. Ein Stativ macht die Hände frei, damit man zum Beispiel etwas demonstrieren kann.

Hol dir meinen kostenlosen Ratgeber: „Zubehör fürs Filmen mit dem Smartphone“. Dort findest Du Empfehlungen für Mikrofone und Stative.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

 

5. In der Schweiz noch viel Potenzial

Die Zeitverschiebung zu den USA bewirkt, dass weniger Leute aus Europa zu den amerikanischen Videos zuschalten. Die Konkurrenz ist also begrenzt. Hier gibt es im deutschsprachigen Raum noch viel Potenzial. Gerade weil hierzulande noch nicht viele Leute Live-Videos machen, ist es möglich, vieles einfach mal frei auszuprobieren.

 

Live-Videos für Firmen

Ich gebe viele Video-Workshops für Firmen, die mit selbst produzierten Videos näher zu ihren Kunden möchten. Noch näher kommt man mit Live-Videos – da eröffnen sich viele einfache Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Das erste Mal habe ich Facebook Live erlebt, als ich in Basel im Auftrag von V-Zug an der Messe „Swissbau“ filmte. Der „Koch des Jahres“ war am Messe-Stand, und anstatt dass man mit Verzögerung darüber berichtet hätte, machten die Verantwortlichen gleich ein Live-Video mit ihm. So erhielten die Facebook-Fans von V-Zug das Gefühl, live etwas mitzuerleben.

 

Zusätzliche Software für Live-Videos

Kürzlich habe ich Facebook Live ausprobiert (schau’s Dir an). Auch auf YouTube habe ich einen Livestream gemacht.

Bei Facebook habe ich direkt in der App auf meinem iPhone den Livestream gestartet, ohne etwas zu installieren. Für den Livestream auf YouTube musste zuerst eine Software installieren. Dieser Weg war einiges umständlicher. Für den YouTube live Test habe ich „Wirecast“ (Testversion) verwendet. Im Video kannst Du deshalb ein Wasserzeichen sehen. Ich habe den Stream mit meiner Webcam aufgenommen.

Mit Airserver“ könnte ich mein iPhone auf dem MacBook spiegeln und so auch von meiner iPhone Kamera ein YouTube-Live-Video senden.

Unterdessen empfahl mir mein Mann Sam Steiner die Software „OBS“. Sie ist gratis. Man kann damit sowohl Live-Videos für YouTube als auch Facebook machen. Der Vorteil einer solchen Software: Man kann mehrere Kameras benutzen und zum Beispiel auch Bauchbinden einblenden. Hier mein YouTube Live-Video:

 

Meine Live-Video-Strategie

Ich werde zukünftig alle zwei Wochen, am Freitagmorgen um ca. 9.30 Uhr, live auf meiner Facebook Fanseite Judith Steiner Videoproduktion sein. Dort werde ich über die Inhalte meines neusten Blogbeitrags sprechen und kurze Fragen beantworten. Alternierend in den Wochen dazwischen gibt es auf meinem privaten Profil einen Stream, in dem ich etwas über das Leben plaudere 🙂

Ich nutze die Kraft von Video, habe aber im Unterschied zu meinen YouTube-Videos keinen Schnitt-Aufwand.

Meine Live-Videos werde ich im Querformat filmen. Erstens gefällt mir der breite Ausschnitt besser. Zweitens kann ich Breitformat mit jedem Stativ aufnehmen – bei Hochformat ist nicht jedes Stativ mit dem iPhone kompatibel.

Verbinde dich mit mir auf Facebook, damit du die Live-Sessions nicht verpasst!

Facebook erkennt die Kraft von Video

Facebook dank Autoplay bald das Nummer 1 Videoportal?

Verschlaft eure Möglichkeiten nicht.

Auf Facebook werden immer mehr Videos geschaut, das Wachstum ist extrem gross. Mehr dazu in diesem Video:

Quelle der Statistiken: http://techcrunch.com/2014/09/07/facebook-puts-its-video-reach-in-the-spotlight/

Mein letzter Blogbeitrag The Power of Video – sichtbar im Netz zeigt, wie Videos auf dem Internet gefunden werden. Google und YouTube stehen dabei ganz oben. Aber…

Nach Google ist Facebook in der Schweiz die zweitmeist aufgerufene Website

Das sieht ausserhalb der Landesgrenze nicht anders aus. Als Videoportal buhlt Facebook (noch) mit YouTube um den ersten Platz. In den USA werden von Firmen bereits mehr Filme direkt auf Facebook geladen als auf YouTube.

Autoplay heisst das Erfolgsrezept des Facebook Video

Videos auf Facebook spielen im Newsfeed ohne sie anzuklicken und ziehen unsere Aufmerksamkeit magisch an. Aber Achtung: Autoplay funktioniert nur, wenn das Video direkt bei Facebook hochgeladen wird. Wie das geht, zeige ich im Video oben. Zudem gibt Facebook natürlich den auf Facebook hochgeladenen Videos Priorität über YouTube Videos. Sie werden im Newsfeed öfters angezeigt.

Meine persönliche Empfehlung: Videos bei YouTube und Facebook hochladen.  

Über 1000 Views in weniger als einer Woche – meine Erfahrung

Vor drei Jahren stellte ich mein erstes Video auf YouTube und verlinkte es auf Joody.tv.  Levin Deger, der romantische Schweizer Sänger, stellt darin seine neue Single vor. Knapp 3000 Views hat das Interview seither verzeichnet, rund 1000 pro Jahr.

Vor einigen Wochen lud ich mein Interview mit Michi Seelig hoch, dieses Mal nicht nur auf YouTube/Joody.tv, sondern auch auf Facebook und freute mich an einer organischen Reichweite von über 1000 Views innerhalb weniger Tage! Dank Faceboook.

Das Video wurde geteilt, geliked und kommentiert. Auch der Call to Action, eine Verlinkung zu meinem Blog, wurde geklickt.

Statistik zum Video Seelig

Eine wahre Freude, Videos zu produzieren.

Wir wissen ja selbst, dass wir Videos auf Facebook eher teilen als Texte. Deshalb: produziert Videos!

Es braucht nicht viel, weder eine teure Ausrüstung, noch ein riesiges Budget. Guter Inhalt ist, was zählt.

Klopf, klopf… Aufmerksamkeit erhaschen ohne Ton

Facebooks Autoplay spielt direkt hochgeladene Videos ohne euer Zutun im Newsfeed ab, jedoch ohne Ton und nur der Anfang des Films. Eure Aufgabe: bringt den flüchtigen Zuschauer dazu, auf Play zu drücken, um euer ganzes Video abzuspielen und zwar mit Ton.

Videos können kurz und einfach sein. Sie können mit dem Smartphone, dem Fotoapparat oder der Videokamera aufgenommen werden. Das kannst du auch!

Ich gebe dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu: 

  1.  Hole meine 9 Video-Tipps zum Herunterladen und produziere mit Spass bessere Videos.
  2. Lerne in einem meiner iPhone Videokurse das Filmen und Schneiden direkt auf dem Smartphone. (Für nicht iPhoners empfehle ich meinen Blogbeitrag zu Video-Apps für Android und Windows.)
  3. Für ausführlicheres Video-Wissen empfehle ich meinen Video Starterkurs. Egal, mit was du filmst, du lernst im Kurs wie du dich richtig vor die Kamera setzt, Interview führst und kleine Geschichten erfolgreich erzählst. (perfekt für eure Ferienvideos…).
  4. Video erstellen, auf gute Inhalte achten.
  5. Video auf YouTube hochladen und auf eurer Website/Blog einbinden.
  6. Video auf Facebook hochladen.
  7. Verlinken, darüber berichten, weiterleiten, Call to Action, kommentieren, interagieren, diskutieren und Spass haben.

Hast du in meinem Beitrag Neues erfahren? Findest du meine Tipps hilfreich? Ich danke dir fürs Teilen.

Facebook YouTube

Copyright © 2020 Judith Steiner Videoproduktion