Kategorie: Tipps zum Filmen

Meine Video-Ausrüstung, Teil 1: Filmen mit dem Smartphone

Manchmal fragen mich Leute, ob ich mal meine Ausrüstung vorstellen könnte.

Das ist gar nicht so einfach.

Eigentlich habe ich drei verschiedene Ausrüstungen:

  1. zum Filmen mit dem Smartphone
  2. für Reisen und Freizeit
  3. für Videoaufnahmen bei Kunden

Zusätzlich besitze ich ziemlich viele Stative und Mikrofone für meine Workshops. Denn dort filmen jeweils mehrere Teams gleichzeitig, denen ich Zubehör zur Verfügung stelle.

Ich stelle euch die drei verschiedenen Ausrüstungen gerne vor. Und zwar in drei Videos bzw. Blogposts.

Hier das erste Video:

 

Das iPhone X

Aktuell gehört zu meiner Ausrüstung das iPhone X. Gerade, wenn ich zum Beispiel mit meinen Kids unterwegs bin und etwas festhalten will, dann filme ich mit dem iPhone.

Beim iPhone X bin ich immer wieder froh um die Tele-Linse. Damit komme ich ein bisschen näher ans Geschehen als nur mit der weitwinkligen Linse.

 

Smartphone-Kit klein

Unterwegs trage ich praktisch immer mein „Smartphone-Kit“ mit. Das ist ein Lederetui, in dem sich folgendes Zubehör befindet:

  • ein zusätzlicher Akku
  • Ladekabel mit Stecker
  • Kopfhörer für Musik und Podcasts
  • Lightning-Adapter für Kopfhörer und Mikrofon
  • Knopfmikrofon Røde SmartLav+: Damit kann ich auch spontan unterwegs mal vloggen und habe sicher einen guten Ton.

Filmen mit Smartphone Zubehör

Smartphone-Kit gross

Wenn ich einen Dreh mit dem Smartphone plane, kommen noch ein paar Gegenstände dazu.

  • Stativ Velbon DV-7000N. Es ist zwar relativ gross, aber wenn ich ein Interview führe, kann ich so das Smartphone auf der richtigen Höhe befestigen. Das Stativ hat einen Kopf, der schön dreht, da ist auch mal ein schöner Schwenk möglich. Und verglichen mit meinem Profi-Stativ spare ich mit dem Velbon-Stativ dennoch Platz und Gewicht.
  • Smartphone-Adapter (JJC) fürs Stativ
  • kleines Tisch-Stativ
  • Lavaliermikrofon VT506 Mobile. Es hat ein längeres Kabel als das SmartLav+ und eine bessere Soundqualität.
  • Adapter Røde SC6, damit ich Mikrofon und Kopfhörer am Smartphone anschliessen kann
  • Manchmal schafft es auch eine kleine LED-Lampe von Manfrotto inkl. Farbfiltern in diese Ausrüstung. Ich arbeite zwar am liebsten mit dem Licht vor Ort, aber manchmal bin ich dennoch froh, wenn ich ein bisschen aufhellen kann. Dazu mehr in meinem Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“.

 

Nächster Blogpost: Meine Ausrüstung zum Filmen auf Reisen

Mit welcher Ausrüstung bist Du gerne unterwegs?

Im nächsten Video erzähle ich Dir mehr über meine Ausrüstung, die ich auf Reisen mitnehme – rechtzeitig zu den Sommerferien!

 

PDF-Ratgeber: So wird Dein Smartphone zur Profi-Kamera

In diesem kostenlosen PDF findest Du die Produkte, die ich empfehle, wenn Du mit Deinem Smartphone professionelle Videos drehen möchtest. Auf meiner give-away-Seite gibt es noch mehr Ausrüstungs-Ratgeber (Licht, Mikrofone etc.).

Videoaufnahmen mit der Drohne: 10 Tipps rund ums Fliegen

In den letzten Monaten bin ich immer wieder mit meiner Drohne raus. Ich liebe die Verbindung von Technik und schönen Videoaufnahmen und kombiniere gerne Familienausflüge mit einem Drohnenflug!

Meine wichtigsten Learnings

Aus Problemen, Fragen und Fehlern habe ich inzwischen einiges gelernt. Nicht zuletzt dank Tipps meiner Blog- und Newsletter-Leser – danke euch!

Ich gebe diese Learnings gerne weiter. Meine 10 besten Tipps zum Drohnenfliegen fasse ich in diesem Blogpost zusammen.

Es geht in den Tipps primär ums Fliegen, nicht ums Filmen oder Fotografieren mit der Drohne.

Wenn Dich interessiert, warum ich mich für die DJI Mavic Pro entschieden habe, kannst Du das in meinem ersten Drohnen-Blogpost nachlesen. Dort habe ich auch die in der Schweiz geltenden Richtlinien zusammengefasst.

 

Vor dem ersten Flug

1 Schliess eine Haftpflichtversicherung ab

Du brauchst zum Drohnenfliegen in der Schweiz eine Haftpflichtversicherung. Eine Schadensumme von CHF 1 Mio. muss mindestens gedeckt sein.

Ich habe inzwischen, obwohl ich privat eine Haftpflichtversicherung habe, geschäftlich noch eine spezielle Versicherung für die Drohne abgeschlossen.

 

2 Lerne die wichtigsten Funktionen kennen

Bei meinem ersten Video habe ich meine Drohne gleich mal im Schnee versenkt. Ich wusste nicht, wie ich die Propeller abstellen kann, und suchte verzweifelt nach dem Stopp-Knopf. Die Drohne stoppte zwar irgendwann, aber etwas spät.

Deswegen: Lies vor dem ersten Flugversuch in der Anleitung nach, google oder frag jemanden, wie man die Propeller Deiner Drohne stoppt. Dies ist auch nützlich, wenn Du sie in der Hand halten willst.

Bei der Mavic Pro muss man den Joystick nach links unten ziehen und etwas warten, dann halten die Propeller an. Kürzlich probierte ich die kleine No-Name-Drohne eines Kollegen aus, dort funktionierte es genau gleich.

 

Flug-Vorbereitung

3 Kläre ab, wo Du fliegen darfst – und wo nicht

Vor allem rund um Flugplätze und Flughäfen sind Drohnen in der Luft nicht erlaubt. Für die Schweiz findest Du hier eine interaktive Karte, auf der die Sperrzonen markiert sind.

Wenn Du an einem bestimmten Ort filmen möchtest, der in einer Sperrzone liegt, hole frühzeitig die nötige Bewilligung ein.

 

4 Vergiss die Updates nicht

Wenn ich weiss, dass ich in den nächsten Tagen Drohnenfliegen gehe, mache ich anstehende Updates vorher. Entweder zu Hause, oder dann spätestens im Auto. Mit Updates kann man nämlich wahnsinnig viel Zeit verlieren.

 

5 Akkus nochmals ganz aufladen

Wenn ich von einem Flug zurückkomme, lade ich die Akkus gleich wieder auf und entferne sie am nächsten Tag von der Ladestation. Leider entladen sich die Akkus relativ schnell wieder von selber, vor allem, wenn es kalt ist. Wenn es also eine Weile dauert, bevor ich das nächste Mal fliege, schliesse ich die Akkus am Abend vorher nochmals an die Ladestation und habe so die volle Flugzeit.

 

Mit der Drohne unterwegs

6 No-Fly bei Menschenmengen

In der Schweiz ist es verboten, ohne die entsprechende Bewilligung über Menschenansammlungen zu fliegen. Achte also darauf, dass du einen Abstand von mindestens 100 Metern einhältst.

Übrigens fasst das Schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL die häufigsten rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Fliegen von Drohnen hier übersichtlich zusammen.

 

7 Schütze Deine Drohne

Achte auf eine gute Verpackung für unterwegs! Der Vorteil der DJI Mavic Pro, meiner Drohne, ist ja, dass sie klein ist und in jeden Rucksack passt. Trotzdem hat sie empfindliche Teile, vor allem der Joystick des Controllers und die Propeller der Drohne sind zerbrechlich.

Deswegen habe ich neu je ein Etui für den Controller und die Drohne. Die Drohne ist immer noch handlich und ich kann sie überall hin mitnehmen, aber sie kann sich im Rucksack nicht verheddern und ist gut geschützt.

In der Schweiz fand ich keinen online Shop, der solche Etuis verkauft, ich habe sie deshalb bei AliExpress bestellt.

8 Akkus nicht an die Kälte

Jetzt im Frühling ist das kein Problem mehr, zumindest im Flachland sind die Temperaturen mittlerweile höher 🙂 Wenn Du aber im Winter fliegst oder an einem sehr kalten Ort, nimm die Akkus, die Du gerade nicht benutzt, in die Hosen- oder Jackentasche. So entladen sie sich nicht wegen der Kälte und sind etwas aufgewärmt für den Einsatz.

 

9 Sorge für einen Landeplatz

Wenn es Schnee hat oder der Boden nass ist, ist es gut, einen Landeplatz für die Drohne zu haben.

Nach meinem ersten Drohnenvideo, wo ich den Rucksack in den Schnee gelegt habe und von dort aus losgeflogen bin, haben mir verschiedene Leute ihre Tipps geschrieben. Sie nehmen eine Fussmatte mit oder sogar einen spezielle Drohnen-Landeplatz.

Ich habe seither Verschiedenes ausprobiert: Ein Raddeckel des Autos ist zu klein und zu rutschig. Eine Wolldecke kann von den Propellern der Drohne fortgeweht werden und ist dann auch nicht mehr hilfreich. Schliesslich habe ich mir einen speziellen Drohnen-Landeplatz gekauft. Er ist schön leicht, ich kann ihn zusammenlegen und wie die Drohne selber überallhin mitnehmen. Damit er nicht weggeweht wird, hat es wie bei einem Zelt kleine Heringe dabei, mit denen ich den Landeplatz am Boden befestigen kann.

Nützlich ist auch, wenn sich der Landeplatz farblich gut abhebt von der Umgebung. Dann finde ich ihn vom Videobild aus der Luft her besser wieder und weiss, wo ich die Drohne landen muss.

Meinen Drohne Landeplatz habe ich bei camforpro.com bestellt.

 

10 Im Auto Strom tanken

Bei meiner Mavic Pro Platinum Edition hat es ein Netzteil fürs Auto dabei. So kann ich unterwegs zwischen zwei Spots den Akku am Zigarrettenanzünder nochmals laden und länger fliegen, das finde ich sehr praktisch!

Ein solches Netzteil kannst Du für verschiedene Modelle auch zusätzlich kaufen, falls zu Deiner Drohne keines geliefert wurde.

 

Und jetzt: Guten Flug!

Mit diesen zehn Tipps hast Du als Anfänger einen Vorsprung: Du ersparst Dir einige Probleme, mit denen ich mich am Anfang herumgeschlagen habe.

Jetzt hoffe ich, dass Dir das Drohnenfliegen genauso Spass macht wie mir!

 

Musik zu den Luftaufnahmen

Das fertige Video möchtest Du sicher mit passender Musik unterlegen. In meinem Ratgeber „Musik in Online-Videos verwenden“ stelle ich verschiedene Portale vor, wo Du Musik kaufen oder kostenlos herunterladen kannst und auch hier rechtlich auf der sicheren Seite bist.

Richtmikrofon, Lavaliermikrofon und Handmikrofon: Drei Mikrofontypen im Vergleich

Heute gibt’s eine Premiere in meinem Blog: Es kommt ein Richtmikrofon vor!

Nicht jedes Mikrofon eignet sich für jede Aufnahmesituation – und genau darüber rede ich in meinem Video und schreibe ich in diesem Blogpost. Du erfährst, wann Du Dich für welchen Mikrofontypen entscheiden solltest und was die Stärken und Schwächen von Hand-, Lavalier- und Richtmikrofon sind. Und Du hörst vor allem auch den Unterschied in diesem Video:

Willst Du das Ganze einfach kurz und knapp zusammengefasst, mit Produktempfehlungen für jeden Mikrofontypen, dann hol Dir meinen PDF-Ratgeber.

Handmikrofon

Vorteile: Volle Kontrolle, sicherer Ton

Das Handmik ist ein typisches Interview-Mikrofon. Das heisst: Du stellst die Fragen, Dein Interviewpartner antwortet und dabei führst Du ihn, indem du ihm das Mikrofon hinhältst. Du entscheidest ganz klar, wer wann redet, und kannst beispielsweise auch eine Antwort unterbrechen oder nachhaken. Gerade bei einem kritischen Interview ein Vorteil!

Damit sind auch Frage und Antwort gut verständlich. Das Hand-Mik sorgt für den sichersten Ton.

Damit das gelingt, hältst du es knapp unter das Kinn der sprechenden Person. Das Gesicht bleibt frei, aber Du hast dennoch einen optimalen Ton.

Auch bei lauten Umgebungsgeräuschen ist das Handmikrofon die beste Wahl für ein Interview.

 

 

Nachteile: Mikrofon ist im Bild

Normalerweise sollte nur die Interviewpartnerin, der Interviewpartner im Bild zu sehen sein. Das heisst für die Bildgestaltung, dass Du als Bildausschnitt eine Nahaufnahme wählen solltest. Wenn man ein wenig von den Fingern des Reporters am Mikrofon sieht, macht das nichts, aber Dein Arm sollte keinesfalls ins Bild kommen.

Der Mikrofonkopf bleibt aber zu sehen – sonst heisst es, dass er zu weit weg ist und der Ton leidet. Bei einer Strassenumfrage stört das Mikrofon im Bild nicht. Bei anderen Videos jedoch, zum Beispiel bei einem Porträt einer Person, ist es unschön. Manchmal möchtest Du auch von weiter weg filmen, damit auch die Umgebung wahrgenommen wird.

In solchen Fällen arbeitest Du besser mit dem Lavaliermikrofon.

 

 

Lavaliermikrofon (Ansteck-/Knopfmikrofon)

Vorteile: Diskret und unkompliziert

Das Lavaliermikrofon eignet sich am besten für längere Gespräche und für ein Videoporträt einer Person, wo man nicht kritisch nachfragen muss. Auch wenn Du eine Moderation oder ein Interview aufnimmst, kannst Du damit arbeiten.

Der erste Vorteil liegt wörtlich auf der Hand: Du hast die Hände frei.

Zudem fällt das Mikrofon weniger auf, es ist diskreter oder kann sogar versteckt werden.

Drittens kannst Du auch aus grösserer Entfernung filmen, weil Du Deiner Gesprächspartnerin nicht immer ein Mikrofon hinstrecken musst. So kannst Du auch die Umgebung mit ins Bild nehmen.

Du musst nur zu Beginn darauf achten, dass das Mikrofon an der richtigen Stelle angebracht ist, danach musst du dich nicht mehr darum kümmern.

 

 

Nachteile: Mehr Umgebungsgeräusche

Doch auch das Lavaliermikrofon bringt Nachteile mit sich: Gut hörbar sind nur die Antworten, weil nur Dein Gesprächspartner ein Mikrofon hat. Deine Fragen sind schlecht oder gar nicht hörbar. Die Lösung dafür wäre, ein Doppelmikrofon zu verwenden.

Zudem eignet sich das Lav-Mik nicht für Situationen, wo es lauter ist, zum Beispiel auf einer Baustelle, in Maschinenräumen oder neben einer vielbefahrenen Strasse. Es nimmt mehr Umgebungsgeräusche auf, weil es weiter unten als das Handmik angebracht ist. Es eignet sich also vor allem für Aufnahmen in ruhigen Situationen.

 

So nutzen Profis das Lavaliermik

Lavaliermikrofone gibt es mit Kabel oder mit Funk. Profis arbeiten meistens mit Funkstrecken. Funk hat den Vorteil, dass sich der Referent oder Gesprächspartner frei bewegen kann. Es ist aber teurer als ein Lavalier-Mik mit Kabel. Kabellose Mikrofone habe ich in diesem Artikel schon vorgestellt.

 

 

Richtmikrofon

Vorteile: Leichte Handhabung

Zu guter Letzt nun also die Premiere: das Richtmikrofon. Viele Vlogger arbeiten mit diesem Mikrofontyp und auch bei mir kommt es manchmal zur Verwendung.

Das Richtmikrofon ist vor allem praktisch, weil es direkt auf der Kamera befestigt wird. Es muss nicht separat gehandhabt werden und es gibt kein störendes Kabel.

In einem ruhigen Raum funktioniert das gut. Der Ton ist besser, als wenn Du nur mit dem eingebauten Mikrofon der Kamera arbeitest, denn das Mikrofon ist nach vorne gerichtet.

Das Richtmikrofon eignet sich aber auch, wenn Du draussen eine Szene filmst, in der niemand spricht. Zum Beispiel B-Roll mit Ambi, Naturaufnahmen oder Situationen auf Reisen. Wenn Du einen Windschutz verwendest, dann hast Du so auf jeden Fall den besseren Ton als mit dem kameraeigenen Mikrofon.

 

Nachteil: Nur für ruhige Umgebung

Das Mikrofon muss zur Tonquelle – das ist die goldene Regel. Je weiter ich mich von der Kamera und damit vom Richtmikrofon entferne, desto leiser wird auch der Ton. Auch wenn ich die Kamera auf etwas anderes richte als auf die sprechende Person, versteht man nur noch wenig.

Auch in Situationen mit stärkeren Hintergrundgeräuschen versteht man mit einem Richtmikrofon praktisch nichts. Es funktioniert wirklich nur in ganz ruhiger Umgebung.

 

Achte auf den Stecker:

Viele Mikrofone haben heute einen 3,5mm-Klinkenstecker. Es sieht aus, als könne man diese Mikrofone sowohl fürs Smartphone als auch für Videocams/DSLR-Kameras benutzen. Dies stimmt aber nicht ganz. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den Steckern für die jeweiligen Geräte:

Der Stecker mit drei Ringen (TRRS genannt) ist fürs Smartphone, derjenige mit nur zwei Ringen (TRS) für DSLR/Videocam.

Mit einem kleinen Adapter lassen sich die Mikrofone aber in der Regel auch „umfunktionieren“ für das andere Gerät. Darüber habe ich hier ausführlicher geschrieben.

Was ist mit Kauf-Tipps?

Ja – habe ich! 🙂 Wofür man die verschiedenen Mikrofontypen brauchen kann, habe ich nochmals ganz kurz zusammengefasst und zu jedem Typ ein von mir getestetes Produkt aufgeführt. Hol Dir den Ratgeber hier als PDF!

Weitere Mikrofonempfehlungen habe ich bereits in einem Mikrofon-Ratgeber zum Filmen speziell mit Smartphone sowie in kompletten Ausrüstungs-Ratgebern für Videocam und Smartphone zusammengestellt. Du kannst Dir alle kostenlos als PDF herunterladen, entweder direkt über den Link oder auf meiner Give-Away-Seite.

Filmen: DSLR-Kamera vs. Smartphone-Kamera

Im letzten Blogpost habe ich über die Unterschiede von verschiedenen Kameras geschrieben. In diesem Artikel geht’s dazu weiter.

In diesem Beitrag vergleiche ich das Smartphone, mit Kameras, bei denen Du das Objektiv wechseln kannst: DSLR-Kamera, Systemkamera, professionelle Videokamera.

 

Das Smartphone als Videokamera hat viele Vorteile. Die wichtigsten davon: Es ist schnell, man hat alles in einem Gerät, und mittlerweile sind (auch wegen Apps und Zubehör) mit dem Smartphone Videos von sehr guter Qualität möglich.

Man kommt mit dem Smartphone aber auch an gewisse Grenzen.

 

Die filmischen Grenzen des Smartphones

Am Schluss meines Videoproduktion-Starterkurses zeige ich jeweils folgendes Video. Ich erkläre den Teilnehmenden, dass sie mit dem Wissen, das sie an diesem Tag gelernt haben, solche gestalteten Beiträge umsetzen können.

Natürlich braucht es noch Übung. Aber grundsätzlich machen wir auch im Starterkurs einen ersten Beitrag in diese Richtung, mit einem Mix aus geführten Interviews und B-Roll.

Eine Frage wird nach diesem Video immer wieder gestellt: „Kann man das auch mit dem Smartphone machen?“

Die Antwort: „Jein“.

Inhaltlich und was den Aufbau betrifft: Ja. Von der Bildästhetik her: Nein.

Hier merken wir die Unterschiede zwischen dem Smartphone und professionellen Kameras (DSLR, Systemkamera, professionelle Videokamera).

 

Unterschied 1: Die Tiefenschärfe

Beim Interview:

Wenn ich ein Interview aufzeichne, dann soll der Hintergrund nicht vom Gesprochenen ablenken.

Das erreiche ich mit Tiefenunschärfe. Mein Hauptobjekt ist scharf, während der Hintergrund eher verschwommen ist. So wird der Fokus auf die sprechende Person und ihre Botschaft gelenkt.

Mit einer Kamera mit Wechselobjektiven kann ich auch bei einem unruhigen Hintergrund die Details „verwischen“. Man bekommt noch ein Gefühl für die Umgebung, aber sie lenkt nicht ab.

Mit dem Smartphone ist Tiefenunschärfe fast nicht möglich. Darüber habe ich schon einmal geschrieben. Der Porträtmodus, der bei Fotos Tiefenunschärfe ermöglicht, ist für Video nicht verfügbar. Ich muss also einen neutralen, ruhigen Hintergrund suchen, damit sich meine Interviewpartnerin vom Hintergrund abhebt.

 

Hier ein Beispiel aus einem Interview im Café Good in Rapperswil.

Das erste Bild habe ich mit der Sony PWX FS5 aufgenommen. Mit einem Speed Booster von Meta Bones habe ich das Canon 24-70 mm Objektiv befestigt.

 

Das nächste Bild ist mit dem iPhone X und der „normalen“ Kameralinse aufgenommen, also mit der weitwinkligen Linse. (Diese Linse haben auch die anderen iPhones, welche keine zweite Linse besitzen.) In der Breite ist mehr im Bild, das ist wegen der kleineren Brennweite. Aber es ist jedes Detail scharf. Das Bild wirkt viel unruhiger. Wer das Video sieht, ist beim Zuhören mehr abgelenkt von all den Details im Café.

 

Das dritte Bild ist mit der Telelinse des iPhones X aufgenommen. (Mit Apps wie Filmic Pro kann man die Linsen separat ansteuern, in der normalen Kamera-App geht das nicht.) Ich bin hier mit der Kamera weiter weg von Bea, meiner Interviewpartnerin, als vorher. Trotzdem sehen wir in der Breite weniger vom Café. Somit haben wir zwar weniger Ablenkung. Aber die Tiefenschärfe ist etwa gleich, die Details im Hintergrund bleiben sichtbar.

 

Die Tiefenschärfe beim B-Roll

Auch beim B-Roll bekomme ich durch die geringe Tiefenschärfe verschiedene Ebenen ins Bild. Das gibt mehr Tiefe, und mit etwas Übung kann ich sogar in einer Aufnahme den Fokus zwischen verschiedenen Ebenen wechseln.

 

Wie bekomme ich Tiefenunschärfe?

Bei einer geringen Tiefenschärfe gibt es nur einen kleinen Schärfebereich, weiter vorne und weiter hinten ist das Bild unscharf.

Ob das geht, ist von der Hardware der Kamera abhängig, vom Sensor und vom Objektiv.

Beim Smartphone ist der Sensor klein, das Objektiv ist fix. Bei einer DSLR-Kamera kann ich das Objektiv wechseln.

Das Video in der Posamenterie habe ich im Januar 2017 aufgenommen. Ich hatte gerade meine Sony PWX FS5 gekauft und wollte die Kamera mit Canon-Objektiven ausprobieren, vor allem mit dem Canon 24-70 mm.

Um geringe Tiefenschärfe zu erreichen, brauche ich eine grosse Brennweite. Das heisst, ich habe zuerst hineingezoomt, auf die Brennweite 70. Dann habe ich die Blende so weit wie möglich geöffnet (möglichst kleine Blendenzahl). Hier hatte ich die Blendenzahl 2.0.

Unterschied 2: Die Lichtempfindlichkeit

Smartphones haben eine kleine Linse und einen kleinen Sensor. Deshalb kommt nur wenig Licht in die Linse.

Wenn die Lichtverhältnisse schlecht sind, wird das Bild automatisch aufgehellt. Schwarz ist dann nicht mehr wirklich schwarz, sondern es wirkt verpixelt und rauscht.

Zwei Beispiele dazu.

Als ich dieses Video für Beyer Chronometrie aufnahm, war der Raum dunkel und nur punktuell beleuchtet. Ein schönes Ambiente, das ich mit Video einfangen sollte – aber eine Herausforderung wegen der schlechten Lichtverhältnisse.

Der Event war der Härtetest für meine Sony FS5.

 

Wenn möglich, habe ich den Gain auf meiner Kamera immer auf 0. Dann wird digital im Bild nichts aufgehellt. Der Gain ist das gleiche wie die ISO bei DSLR und Systemkameras, die Zahlenwerte sind aber nicht vergleichbar. Bei meiner Panasonic Lumix GH4 ist z.B. der kleinste ISO-Wert 200. Der Effekt ist aber der gleiche: Wenn die ISO bzw. der Gain zu hoch ist, beginnt das Bild zu rauschen.

Bei den Lichtverhältnissen an diesem Event stellte ich den Gain auf +6. Es funktionierte. In dem Screenshot aus dem Video (unten) ist schwarz wirklich schwarz und es hat kein Rauschen im Bild.

Ich habe hier auch mit der Sony FS5, dem Speedbooster und dem Canon Objektiv 24 bis 70mm gearbeitet.

Ich versuchte es kurz noch mit dem Zoomobjektiv, welches mit der FS5 neu mitgeliefert wurde (18 bis 105mm). Dieses Objektiv lässt aber viel weniger Licht in die Kamera und ich hätte den Gain mindestens auf +12 stellen müssen. Das Bild wäre nicht mehr so klar gewesen.

Auch mit dem Smartphone würde ich bei diesen Lichtverhältnissen nie so satte Bilder hinkriegen!

 

Dazu ebenfalls ein Beispiel:

Letzten Sommer wurde ich zu einem Outdoor Dinner von Extreme Dining eingeladen. Feines Essen in tollem Ambiente.

Spontan habe ich mit dem iPhone 7 Plus gefilmt. Auch noch, als es langsam Nacht wurde. Im Video sieht man, dass es mehr „pumpt“ im Bild, je dunkler es wird.

 

Das Smartphone kam hier an seine Grenzen, ich vermisste meine FS5. In der Situation im Bild unten ist mir der Unterschied am meisten aufgefallen. Es dämmerte erst und war noch gar nicht so dunkel, aber das Bild rauschte bereits sehr stark:

 

Für diese Nahaufnahme habe ich das Teleobjektiv des iPhones benutzt. Dieses nimmt weniger Licht auf als die normale Linse, es ergibt also noch ein stärkeres Rauschen.

 

Unterschied 3: Die fixe Brennweite

Diesen Unterschied habe ich im letzten Blogbeitrag schon erwähnt: Die fixe Brennweite ist ein Nachteil des Smartphones.

Letztes Jahr besuchte ich mit meiner Familie den Minneriya Nationalpark in Sri Lanka. Ich habe die Elefanten in diesem Park gefilmt. Mit dem iPhone 7 Plus gab es dieses Bild:

 

Die gleiche Situation mit GH4 und Zoomobjektiv:

Was für ein Unterschied!

 

Zoomobjektiv: Verstellbare Brennweite bringt mehr Gestaltungsfreiheit

Das erste Bild ist auch toll: Es erlaubt eine Übersicht über die Szene. Aber mit dem Smartphone kann ich nur diese Einstellung filmen. In meinem Ferienfilm möchte ich verschiedene Bildausschnitte zusammenschneiden: Naheinstellungen, mehr Distanz und viele Einstellungen irgendwo dazwischen.

Dazu muss ich die Brennweite ändern können. Entweder ich wechsle die Objektive, was in solchen Situationen eher stressig ist. Oder ich habe ein Zoom-Objektiv.

Lieber Schnitte als Zoom-Bewegungen

Wichtig: Zoom-Bewegungen, das heisst, dass innerhalb eines Videoshots die Brennweite verändert wird, braucht man ganz selten. Es wirkt unnatürlich, weil unser Auge das auch nicht kann.

Zoombewegungen ergeben die typischen, langatmigen Ferienvideos. Nach jedem Schnitt kommt wieder ein langer Zoom von der Elefantenherde zum Elefantenbaby und zurück. Hingegen ist eine wechselnde Brennweite super, um den Bildausschnitt zu ändern. Dazwischen wird aber geschnitten – das Tempo ist höher!

Im Video unten siehst Du, wie ich das meine. Ein kleiner Zusammenschnitt mit vielen Elefantenbildern aus dem Park in Sri Lanka. Die verschiedenen Brennweiten geben Abwechslung und verschiedene Ansichten der Herde.

Hier konnten nicht meine Füsse mein Zoom sein; es wäre gefährlich gewesen, den Jeep zu verlassen 🙂

Fazit des Vergleichs

Das Smartphone als Videokamera hat viele Vorteile. Es ist das schnellste Videoproduktions-Gerät der Welt und man hat es meistens dabei. Wenn Du jedoch in schwierigeren Lichtverhältnissen filmen möchtest oder die Möglichkeiten der Bildgestaltung wirklich ausnutzen willst, greifst Du besser zu einer richtigen Kamera. Oder nicht? Deine Meinung interessiert mich!

 

Egal, ob Smartphone oder DSLR: Mit der richtigen Lichtgestaltung holst Du aus Deinen Videos viel mehr heraus. In meinem Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ (PDF) gebe ich Dir Tipps, wie Du bei Filmaufnahmen das Licht vor Ort optimal nutzen kannst.

Smartphone – DSLR – Videocam – VJ-Cam – Action Camera: Das sind die Vor- und Nachteile

Was sind eigentlich die Vor- und Nachteile der verschiedenen „Kamera-Arten“?

Ich nutze vor allem das Smartphone, eine Systemkamera und eine ENG „VJ-Kamera“.

In diesem Artikel erzähle ich Dir, wo die Stärken der jeweiligen Kamera liegen und welcher Nachteile Du Dir bewusst sein musst.

Der Teil zum Smartphone ist sehr ausführlich, weil immer mehr Leute mit dem Smartphone filmen und auch in meine Videokurse kommen. Weil das Smartphone immer noch ein Gerät ist, das in erster Linie kommunizieren will, sind beim Filmen mit dem Smartphone ein paar zusätzliche Dinge zu beachten.

Ich hoffe, der Blogbeitrag hilft Dir bei Deiner Entscheidung, mit welcher Kamera Du unterwegs sein möchtest.

 

Das Smartphone: Das kleinste und schnellste Videoproduktions-Gerät

Das Smartphone ist die Kamera, die wir immer dabei haben.

Egal, ob meine Tochter die ersten Schritte geht oder ob ich an einer Messe die neuste Innovation sehe – ich kann die Kamera zücken, ein Video machen und es sofort verschicken.

Damit habe ich auch den zweiten Vorteil schon angesprochen: Mit keiner anderen Kamera bin ich so schnell im Netz und habe mein Video geteilt. Alles, was ich dafür brauche, ist Internetempfang.

Verbesserungspotenzial dank Apps

Zum Smartphone gibt es auch viele Apps, um noch eine bessere Kamera daraus zu machen: von Kamera- über Schnitt-Apps bis zu speziellen Apps für Livestreams.

Das Smartphone hat jedoch auch Nachteile.

Fehlender optischer Zoom

Mit dem Zoom sollte man zwar sehr sparsam umgehen. Der beste Zoom sind unsere Füsse! Wenn ich etwas auf der anderen Seite des Raumes filmen möchte, dann ist die beste Lösung, mit dem Smartphone näher heranzugehen.

Es gibt aber Momente, da können wir nicht hingehen. Ich kann einen Fluss nicht einfach überbrücken, zum Beispiel. In dieser Situation bin ich froh um einen Zoom.

Erst die neusten Smartphones verfügen jedoch über einen optischen Zoom. Bei vielen Modellen komme ich mit der Kamera einfach nicht näher heran.

Das kann für Enttäuschungen sorgen. Zum Beispiel in den Ferien auf einer Safari: Dort kann ich nicht einfach aus dem Auto steigen und näher an die Löwen herangehen. Auf dem Smartphone-Video sind die Tiere dann nur kleine dunkle Flecken in der Steppe.

 

Fehlende Lichtempfindlichkeit

Der Sensor im Smartphone wird zwar immer besser, aber er kann immer noch nicht so viel Licht empfangen wie der Chip einer Systemkamera.

Das Smartphone versucht immer, im Bild so gutes Licht wie möglich zu erreichen. Bei schlechten Lichtverhältnissen hellt es das Bild automatisch auf. Dann beginnt das Bild manchmal zu „rauschen“: Es wirkt „verpixelt“, schwarz ist nicht mehr richtig schwarz.

 

Fixes Speichermedium

Ich kaufe meine iPhones immer mit dem grösstmöglichen Speicherplatz. Im Moment sind das 256 Gigabyte. Auch dieser ist jedoch regelmässig voll.

Ich filme viel, und neuerdings ist auch 4K möglich. Das sind wahnsinnig viele Daten, die den Speicherplatz schnell füllen.

 

Akku begrenzt

Bei jeder anderen Kamera kann ich den Akku ganz einfach herausnehmen und ersetzen, wenn er leer ist, und weiterfilmen.

Beim Smartphone ist dies nicht möglich. Es gibt natürlich Powerbanks, mit denen ich mir auch unabhängig von einer Steckdose Strom holen kann. Aber damit auch noch zu filmen, ist umständlich.

Das ist also nur eine Notfall-Lösung. Besser vor geplanten Filmaufnahmen das Smartphone nochmals aufladen.

 

Schlechte Frontkamera

Die Frontkamera („Selfie-Kamera“) ist viel schlechter als die Hauptkamera.

Achte also darauf, dass Du möglichst mit der Hauptkamera filmst. Diese hat die besseren Farben, den besseren Kontrast, die bessere Auflösung, und mit den neueren Smartphone-Modellen auch zwei verschiedene Linsen, mit denen Du filmen kannst.

 

Störungen

Das Smartphone sucht ständig Netz-Empfang. Das sind Funkwellen, die vom Gerät versendet und empfangen werden. Diese können Störgeräusche hervorrufen.

Beim Filmen kann deswegen ein Rauschen auftreten, das man in der Postproduktion nicht mehr wegkriegt. Du solltest Dir also angewöhnen, beim Filmen den Flugmodus anzuschalten. Dann kann Dich auch niemand anrufen und so die Aufnahme unterbrechen.

 

Hoch- oder Querformat?

Speziell beim Smartphone ist auch noch, dass viele Leute Hochformat filmen. Lange war das verpönt und ich hätte nie gedacht, dass auch ich irgendwann mal einzelne Videos gezielt im Hochformat filmen würde!

Bei Filmen, die ausschliesslich mobil angeschaut werden, haben wir uns heute nämlich ans Hochformat gewöhnt. Nicht zuletzt hat es sich auch durchgesetzt, weil die Video-Player inzwischen beide Formate erkennen.

Wenn Du aber für YouTube Filme machst oder für eine Website, die auch an Desktop-Computern angeschaut wird, ist Querformat immer noch Standard. Auch Ferienvideos, die ich später am TV-Bildschirm der Familie zeigen möchte, sind viel schöner so.

Ein Problem ist es auch, wenn Du zwischen den Formaten abwechselst, aber dann ein Video aus verschiedenen Clips zusammenschneiden möchtest.

Achtung: Entscheide Dich für ein Format, bevor Du den Rec-Knopf drückst! Denn wenn Du das Smartphone im Nachhinein drehst, musst Du das Video im Schnittprogramm drehen, um es richtig anschauen zu können.

 

Die Videocam: Überall dabei und nahe dran

Eine Videocam ist die nächstgrössere Option nach dem Smartphone. Sie ist klein, leicht, und ich kann sie überall hin in der Handtasche mitnehmen.

Der grosse Vorteil gegenüber dem Smartphone ist der optische Zoom. Wenn ich auf Safari bin, kann ich vom Auto aus hinzoomen und sehe auf meinem Video die Löwen gross und in guter Bildqualität.

 

Oft keine Mikrofonbuchse

Bei Videocams findet man im Internet viele Infos zur Bildqualität des jeweiligen Modells, aber nur wenig zum Ton. Nach dem Kauf stellt sich dann heraus, dass die Kamera keine Buchse für ein externes Mikrofon besitzt.

Das ist der Nachteil vieler Videocams.

Wenn Du Interviews, Moderationen oder Referate aufzeichnen willst – eine Botschaft, die man gut verstehen soll – ist es für die Tonqualität viel besser, ein externes Mikrofon zu benutzen.

Es lohnt sich also extrem, vor dem Kauf abzuklären, ob eine Videocam einen Audio-Eingang hat.

Fehlende manuelle Einstellungen

Oft nutzen wir einfach den automatischen Fokus. Doch manchmal ist es praktisch, den Fokus manuell setzen zu können.

Zum Beispiel bei einer Moderation, bei der die Distanz zur Kamera gleich bleibt: Dort stelle ich den Fokus auf die Augen und fixiere ihn manuell. Dann kann ich mich darauf verlassen, dass die Augen scharf sind und der Fokus sich nicht plötzlich wegen einer Bewegung im Hintergrund verschiebt.

 

Die DSLR-Kamera: Schöne Bilder mit viel Tiefenunschärfe

Heute wird oft auch mit Spiegelreflexkameras oder mit sogenannten Systemkameras gefilmt.

Der grosse Vorteil ist, dass man viel Tiefenunschärfe ins Bild bringt. Eine bestimmte Bildebene ist scharf, die anderen eher verschwommen. Das erzeugt mehr Tiefe und mein Objekt tritt besser hervor.

Wenn ich viel Tiefenunschärfe habe, muss ich genau auf die Distanz der Kamera zum Objekt achten. Sobald sich diese leicht verändert, ist die gefilmte Person oder Sache unscharf.

 

Man muss sich Zeit nehmen können

Das ist jedoch auch gleich der Nachteil dieser Kamera: Mit einer DSLR-Kamera kann man nicht schnell arbeiten. Sie eignet sich also zum Beispiel nicht für Videojournalismus, wo es manchmal zackig gehen muss.

Für szenisches Arbeiten, bei dem man genau planen kann, wo der Fokus liegt und wo die gefilmte Person sich bewegen soll, geht das hingegen. Wenn man sich Zeit nehmen kann, Aufnahmen zu wiederholen, bis sie perfekt sind.

Auch das Wechseln der Objektive einer Systemkamera braucht Zeit.

Wenig Kontrolle über den Ton

Spiegelreflexkameras sind oft primär fürs Fotografieren ausgelegt. Auf Fotos gibt es keinen Ton. Deswegen sind die Audiofunktionen oft nicht so gut.

Das heisst, dass Kameras teilweise keine Mikrofonbuchsen haben, und erst recht keine zusätzliche Kopfhörerbuchse. Das ist für Interviews jedoch essenziell, um den Ton wirklich unter Kontrolle zu haben.

 

Beschränkte Aufnahmedauer

Grössere Videokameras laufen durch, bis der Akku leer oder der Speicher voll ist. sBei DSLR- und Systemkameras ist jedoch die Dauer für Videoaufnahmen in der Regel beschränkt.

Bei manchen Modellen kann man nur 10 Minuten aufzeichnen, bei den meisten liegt die Grenze bei 29 Minuten. Dann wird die Aufnahme beendet und gespeichert.

Dessen muss man sich bewusst sein. Wenn man ein einstündiges Referat aufzeichnen möchte, muss man also zwischendrin die Aufnahme neu starten und hat dort dann einen kleinen Unterbruch.

 

ENG-Kamera: Die professionelle VJ-Kamera

„Electronic News Gathering Camera“ – dafür steht die Abkürzung ENG. Das grösste Modell in diesem Kameravergleich ist also die typische Videojournalisten-(VJ)-Kamera.

Damit kann ich alleine Videos produzieren, was dann bei einer grossen Cinema-Kamera nicht mehr möglich ist. Dort werden Fokus und Ton von anderen Personen gesteuert, mit der VJ-Cam habe ich alles selber unter Kontrolle.

Zwei Audiospuren für mehr Freiheit beim Ton

Bei dieser Kamera habe ich zwei Audiospuren zur Verfügung. Ich kann also mit einem „Ambi“-Mikrofon die Umgebungstöne aufzeichnen und zum Beispiel mit einem Handmikrofon das Interview führen.

Zwei Spuren sind auch nützlich, wenn ich ein Interview mit zwei Personen führe und beide ein Mikrofon haben, oder wenn ich bei einem Interview meine Fragen mit einem separaten Mikrofon aufzeichne und meinem Gast ein Lavaliermikrofon anstecke.

In der Postproduktion kann ich dann das Verhältnis zwischen den Lautstärken der beiden Spuren gezielt einstellen. Wenn ich nur eine Spur genutzt habe (was meistens der Fall ist), lösche ich die zweite einfach.

 

Viele manuelle Einstellungen

Ein weiterer Vorteil der VJ-Cam ist, dass ich sehr schnell unterschiedliche manuelle Einstellungen vornehmen kann. Viele Knöpfe und Regler sind aussen am Gehäuse angebracht und somit gut zugänglich.

Das heisst jedoch auch, dass ich mich zuerst gut mit der Kamera vertraut machen muss und die verschiedenen Funktionen kennen muss, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

 

Action-Cam: Voll im Geschehen drin

In den Skiferien diesen Winter sah ich auf und neben der Piste viele, die auf ihrem Helm eine Action Cam befestigt hatten. GoPro ist dabei das bekannteste Modell.

Immer mehr Leute haben Action Cams: Deshalb gehören auch diese in meinen Kameravergleich.

Viel cooles Zubehör

Für Action Cams gibt es ganz viel tolles Zubehör. Damit kann man die Kamera ins Wasser nehmen, beim Skifahren auf den Helm schnallen, beim Fallschirmspringen an den Fuss – oder was auch immer.

Robust und wasserfest

Auch beim Tauchen an einem Korallenriff sieht man mittlerweile in jeder Tauchgruppe mehrere Leute mit einer Action Cam. Aufnahmen, die früher nur für Profis mit teurem Equipment möglich waren.

Dabei kommen wir zu einem Punkt, der Vor- und Nachteil zugleich ist:

Ungewohnte Perspektiven

Die Action Cam gibt neue, tolle Perspektiven: Das ist das coole an dieser Cam!

Kürzlich diskutierte ich mit jemanden, der im Winter an Eiswänden klettert. Er schnallt sich die GoPro auf den Kopf wie eine Stirnlampe. Das sei doch am besten zum Filmen, sagte er. Klar, eine super Sache, wenn man diese Eiswand sehen darf, ohne dass man selber hinauf klettern muss.

 

Zweitkamera, aber für sich schnell langweilig

Ungewohnte Perspektive – gerne! Aber wenn ich nur die GoPro Einstellung habe, wird auch diese schnell langweilig. Die Actioncam alleine eingesetzt ergibt wenig spannende Videos, denn Perspektive und Bildeinstellung bleiben während der ganzen Aufnahme gleich.

Ich möchte doch auch sehen, wie mein Bekannter in der Eiswand hängt, wie hoch oben er ist, etc.! Diese Relationen fallen bei seiner Action Cam in diesem Moment alle weg.

Deswegen ist die Action Cam eine Zweitkamera!

Kein brauchbares Display

Bei der Action Cam hat es machmal gar kein Display. Oder aber man sieht ihn nicht, weil die Kamera auf dem Helm befestigt ist.

Kein guter Ton

Es hat auch keine Mikrofonbuchse. Ja, es gibt zwar mit gewissen Adaptern die Möglichkeit, Miks über USB anzuschliessen. Aber die Kamera ist nicht gemacht für das.

Deshalb mein Fazit: Kombiniere die Action Cam mit einer der Kameras, die ich weiter oben vorgestellt habe. Und dann werden Deine Videos viiiiiiel spannender! Erst so bringt die Action Cam wirklich einen Mehrwert.

 

Mehr Know-How für professionellere Videos

Ich hoffe, dass dieser Blogpost Dir hilft, Dich bei Deinen Videos gezielt für eine Kamera zu entscheiden!

In meinem Ratgeber: „9 Tipps für bessere Videos“ erfährst Du, worauf Du sonst noch achten kannst, damit Deine Videos professioneller wirken.

3 praktische iPhone-Funktionen für Video-Cracks

In diesem Video und Blogpost stelle ich Dir 3 coole Funktionen des iPhones vor. Als Videoproduzentin schätze ich sie sehr, deswegen gebe ich sie gerne weiter.

1. Bildschirmaufnahme direkt auf dem iPhone

Eine neue Funktion (seit iOS 11) ist, dass Du den Bildschirm Deines iPhones filmen kannst. Vorher war das nur indirekt möglich.

Um zum Beispiel mein Tutorial fürs iMovie aufzunehmen, habe ich mein iPhone mit dem MacBook verbunden und den Bildschirm dann mit ScreenFlow aufgenommen.

Jetzt brauche ich weder MacBook noch Zusatz-Software. Sondern ich kann das, was ich auf dem iPhone mache, auch direkt dort als Video aufnehmen.

Dafür wählst Du in den Einstellungen „Kontrollzentrum“, gehst auf „Steuerelemente anpassen“ und aktivierst dort die Bildschirmaufnahme.

So machst Du die Aufnahme:

Wenn Du jetzt auf dem iPhone ins Kontrollzentrum gehst (also zu den Schnellzugriffen für W-Lan- und Bluetooth-Verbindung, Bildschirmhelligkeit, Taschenlampe etc.), hast Du dort neu den Button für die Bildschirmaufnahme.

Wenn Du den Button drückst, hast Du drei Sekunden Zeit, bis die Bildschirmaufnahme startet.

Um die Aufnahme zu stoppen, gehst Du einfach wieder ins Kontrollzentrum und drückst dort den Button nochmals. Das Video wird dann in der Camera Roll abgelegt.

 

 

2. Schnell Videos verschicken mit AirDrop

Wenn ich Videos von einem iPhone auf ein anderes übermitteln will, vom iPhone auf ein MacBook oder umgekehrt, dann verwende ich AirDrop. Es ist der schnellste Weg, um Daten von einem Apple-Gerät zu einem anderen zu schicken. (Voraussetzung: Die Geräte befinden sich nahe beieinander.)

Du gehst in der Camera Roll auf das Foto oder Video, das Du teilen möchtest (oder wählst gleich mehrere aus), gehst in die Teilen-Funktion und wählst dann AirDrop. Es wird Dir in diesem Menu prominent angezeigt.

Vom MacBook aus bist Du am schnellsten, wenn Du mit cmd + Shift die Spotlight-Suche aktivierst und dort „AirDrop“ eingibst. Oder Du machst im Finder einen Rechtsklick auf das Video, das Du verschicken möchtest, wählst „Teilen“ und dann „AirDrop“.

Beim Empfänger-Gerät muss das W-Lan aktiviert sein. Und beim iPhone musst Du Dich für AirDrop auf „sichtbar“ schalten. Das machst Du bei den Einstellungen unter „Allgemein“ > „AirDrop“.

 

3. Manuell die Linse auswählen

Die dritte Funktion betrifft alle, die ein iPhone 7 Plus, 8 oder X haben.

Dann hat Dein iPhone nämlich bei der Kamera zwei verschiedene Linsen: ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv.

Wenn Du mit Deinem iPhone filmst, kannst Du optisch 2x zoomen und kannst so bei gleich bleibender Bildqualität näher an das gefilmte Objekt herangehen. Dazu drückst Du in der Kamera-App das „2x“-Symbol.

Die Sache hat aber einen Haken: Manchmal zoomt das iPhone nicht optisch, sondern digital. Ich erkläre Dir gleich warum und wie Du dies umgehen kannst.

Digitaler und optischer Zoom: der Unterschied

Beim optischen Zoom wechselt das iPhone vom Weitwinkel- auf das Teleobjektiv. Das ist ein mechanischer Vorgang: Die Brennweite wird verändert und und die Bildqualität bleibt gleich.

Beim digitalen Zoom wird nicht die Linse gewechselt, sondern die Kamera-App rechnet einfach das Bild hoch. Wie wenn Du ein Bild auf dem Computer vergrösserst, um es näher zu betrachten. Die Bildqualität nimmt ab, weil der vergrösserte Bildausschnitt nicht mehr Pixel enthält als ohne Zoom.

Warum macht das iPhone das, wenn es doch die Tele-Linse hat?

 

Das iPhone ist clever

Wenn wir in einem Raum sind, wo es nicht so viel Licht hat, ist das Weitwinkel-Objektiv besser geeignet zum Filmen als das Teleobjektiv. Dieser Linsentyp sammelt nämlich mehr Licht. Das gibt schönere Aufnahmen als wenn das iPhone das Bild im Nachhinein digital aufhellen muss. Dann sind die Farben nicht mehr so satt.

Deshalb ist die Standardeinstellung von Apple, bei suboptimalen Lichtverhältnissen lieber ein klares Bild und bei der Weitwinkel-Linse bleiben, als die maximale Bildauflösung behalten und auf die Tele-Linse wechseln.

Welche der beiden Linsen verwendet wird, um das schönere Bild zu erhalten, wird bei jeder Aufnahme mithilfe von Sensoren entschieden. Eigentlich ist das eine hilfreiche und sinnvolle Funktion.

Als Videoproduzentin möchte ich aber selber darüber bestimmen, ob ich mit Weitwinkel- oder Teleobjektiv filme.

 

So löst Du das Problem:

In der normalen Kamera-App ist es nicht möglich, die Linse manuell auszuwählen. Beim Filmen mit der Filmic Pro App kann ich das jedoch. Und beim Fotografieren geht es mit der App ProCamera.

 

Waren diese Tipps hilfreich?

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesen drei Funktionen weiterhelfen konnte! Wenn ja, freue ich mich, wenn Du diesen Blogpost teilst oder mir auf YouTube einen Daumen hoch gibst und ich freue mich über jeden Kommentar:-)

 

Videoproduktion Aufbaukurs: „Mich überzeugte das knackige Format“

Ein Feedback kriege ich immer wieder auf meine Kurse:

„Schön, dass es nicht so technisch war!“

Viele Leute haben etwas Angst vor der technischen Seite der Videoproduktion. Die vielen Einstellungen, die bei einer Kamera möglich sind (und auch auf dem Smartphone bei Video-Apps wie Filmic Pro), können schon abschreckend wirken…

Gute Videos auch ohne viel Technik

Mittlerweile ist es möglich, mit einem Minimum an technischem Wissen ansprechende Videos zu produzieren. Dies hängt damit zusammen, dass Videocams gute Automatik-Einstellungen haben und auch Smartphones eine tolle Videoqualität liefern.

Ich konzentriere mich in meinen Kursen deswegen gerne auf anderes: Grundlagen der Bildgestaltung, Interviewtechnik, und wie man mit Video Geschichten erzählt.

Geschichten erzählen mit Video

Das ist der Schwerpunkt bei meinen Aufbaukursen. Der Aufbaukurs richtet sich an Leute, welche die Basics bereits mitbringen. Das heisst, sie kommen mit ihrer Ausrüstung gut zurecht und haben erste Erfahrungen im Filmen.

Im Aufbaukurs lernst Du, wie man ein informatives, schönes Video plant und dreht. Dazu gehen wir (max. 4 Teilnehmende) jedes Mal zu Besuch in eine Firma, in der etwas produziert wird. Dann haben wir Bewegung vor der Kamera, ohne dass wir viel inszenieren müssen. Letztes Mal waren wir in der ältesten Kerzenfabrik der Schweiz: Hongler Kerzen AG in Altstätten SG.

Einer der Teilnehmer, Bernhard Schreck, ist für den Kurs extra aus Wien angereist.

Es hat mich wunder genommen, wie er den Kurs erlebt hat, und ich habe ihm nachträglich ein paar Fragen gestellt. Nach dem Interview findest Du auch das Video, das er im Aufbaukurs gedreht hat.

Bernhard Schreck: „In kurzer Zeit das Wichtigste gelernt“

Zur Person: Bernhard Schreck ist in der Werbebranche tätig und hatte bis vor wenigen Jahren eine eigene Firma für Werbeartikel. Er lebt und arbeitet ganz in der Nähe von Wien.

Judith: Bernhard, als Du Dich für meinen Aufbaukurs angemeldet hast, habe ich mich speziell gefreut. Du kommst nämlich aus Wien und bist nur für den Kurs in die Schweiz gereist. Wie bist Du überhaupt auf meinen Aufbaukurs aufmerksam geworden?

Bernhard: Es war ganz einfach: Ursprünglich hat Frau Google mir geholfen Dich zu finden 🙂 Der Basiskurs war einfach spitze, und zum Aufbaukurs hatte ich Zeit. Damit gab es eigentlich keine weiteren Fragen. Und meine Erwartungen an den Aufbaukurs wurden nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen.

Was hat Dich überzeugt, Dich ausgerechnet für diesen Kurs anzumelden und dafür so weit zu reisen?

Mich überzeugte das knackige Format, in möglichst kurzer Zeit Ergebnisse zu erzielen. Da brauche ich kein Diplom und kein Zeugnis.

Was war das Wichtigste, das Du im Kurs gelernt hast?

Wie setze ich eine Idee filmisch um? Was ist der rote Faden? Wie richte ich meine Fragen danach aus? Welche einfachen Stilmittel setze ich ein? Wie schneide und vertone ich den Film mit einfachen Mitteln?

Wie wirst Du das alles nun umsetzen?

Ich werde das Gelernte in meinem neuen Blog über Werbeartikel umsetzen.

Wem würdest Du diesen Kurs empfehlen?

Jeder, der in möglichst kurzer Zeit das Wichtigste zum Thema Film lernen will.

Hongler Kerzen waren grossartige Gastgeber für den Aufbaukurs. Auch sonst lohnt es sich wirklich, mal in der Fabrik und im dortigen Laden vorbeizugehen!

Eine Übersicht über meine aktuellen Videoproduktion Starter- und Aufbaukurse findest Du hier.

 

PDF-Ratgeber „Musik für Online-Videos“

Wenn Du regelmässig eigene Videos produzierst und auf YouTube, Vimeo oder Facebook hochlädst, sind Musik-Urheberrechte ein Thema, das Dich interessieren sollte. Dazu habe ich einen PDF-Ratgeber. Dieser hilft Dir im juristischen Dschungel weiter und enthält auch Tipps, wo Du lizenzfreie Musik bekommst.

Zubehör: So wird aus Deinem Smartphone eine Profikamera

Aus Deinem Smartphone kannst Du eine Profi-Kamera machen: Du brauchst dazu nur das richtige Zubehör.

So holst Du beim Filmen viel mehr heraus und Deine Videos wirken professioneller.

Dafür braucht es gar nicht viel!

Meine Tipps habe ich in einem PDF zusammengestellt. In diesem Blogeintrag (oder im Video, wenn Du Dir lieber das anschaust) erkläre ich, wozu welcher Gegenstand dient.

Kontrollierte Kameraführung statt verwackelte Bilder

Mit einem Stativ erhältst Du ein ruhigeres, kontrollierteres Bild, als wenn Du das Smartphone von Hand festhältst.

Für Interviews oder Moderationen ist ein Stativ unverzichtbar: Du kannst schliesslich nicht gleichzeitig filmen und vor der Kamera stehen – ausser natürlich, Du machst ein „Selfie-Video“.

Stative gibt es diverse Modelle, zum Beispiel von Velbon.

Wichtig: Um Dein Smartphone auf einem Stativ festzumachen, brauchst Du einen Adapter. Der Adapter von Manfrotto, den ich benutze, ist universal: Er passt auf jedes Stativ und eignet sich für Smartphones in verschiedenen Grössen. Sogar mein iPhone 7 Plus passt gerade noch rein.

Klarer Ton – direkte Message

Du willst, dass Deine Botschaft gehört wird! Ein Mikrofon steigert die Tonqualität Deines Videos massiv.

Wenn Du nur mit dem internen Mikrofon des Smartphones arbeitest, werden auch sämtliche Umgebungsgeräusche aufgezeichnet. Die Stimme geht dann oft ein wenig unter und ist nicht mehr klar und deutlich zu hören.

Auch in ruhigen, geschlossenen Räumen bist Du – bzw. Deine Interviewpartnerin – mit Mikrofon auf dem Video präsenter, der Ton ist klarer.

Zuverlässig für Interviews: das Handmikrofon

Einerseits gibt es dafür das Handmikrofon. Es ist das klassische Interviewmikrofon.

Damit kannst Du jederzeit das Gespräch wieder an Dich nehmen und hast die Kontrolle sowohl über den Verlauf des Interviews als auch über den Ton. Denn Du sorgst selber dafür, dass das Mikrofon nahe genug am Mund des Sprechenden ist.

Handmikrofone, die auch von Musikern für den Gesang verwendet werden, haben XLR-Anschlüsse für eine optimale Tonqualität. Um ein Handmikrofon am Smartphone anzuschliessen, ist deshalb ein Adapter nötig.

Ich benutze das iRig Pre: Am Kästchen des Adapters selber befindet sich der Anschluss für den XLR-Stecker des Mikrofonkabels und das ausgehende Kabel mit einem TRRS-Stecker fürs iPhone. (Ab dem iPhone 7 brauchst Du zusätzlich noch einen Lightning-Adapter, da die Kopfhörerbuchse fehlt.)

Mit dem Handmikrofon hört man die Umgebungsgeräusche praktisch nicht mehr. Im Ratgeber empfehle ich das Røde Reporter Handmik.

Klein und diskret: das Lavaliermikrofon

Wenn ich selber vor der Kamera stehe und etwas erkläre, möchte ich aber meistens nicht noch ein Mikrofon halten müssen. Deshalb arbeite ich auch gerne mit einem Lavaliermikrofon.

Ein Lavaliermikrofon ist ein kleines Mik, das Du Dir ans Hemd oder an die Bluse steckst. Das ist diskret und dennoch nahe dran an der Tonquelle.

Es gibt diverse Modelle – ich verwende das iRig Mic Lav von IK Multimedia.

Adapter nötig?

Vorsicht: Einige Lavaliermikrofone sind für normale Videokameras und nicht für Smartphones konzipiert. Dann brauchst Du einen zusätzlichen Adapter, der in der Kopfhörerbuchse des Smartphones den Mikrofon-Zugang erreicht.

In der Fachsprache wird dieser TRS-zu-TRRS-Adapter genannt.

Kompliziert? Wann Du welchen Adapter brauchst, erkläre ich in diesem Blogbeitrag.

Ansteckmik im Doppelpack

In Interviewsituationen hat das Lavaliermikrofon Nachteile: Wenn ich nur eines davon habe und dieses meiner Interviewpartnerin an die Bluse hefte, sind auf dem Video nur ihre Antworten gut hörbar – meine Fragen jedoch nicht.

Dafür gibt es aber eine tolle Lösung: Das iRig Mic Lav gibt es auch im Doppelpack. Mit dem Doppelstecker kann man zwei Mikrofone verbinden und beide direkt am Smartphone anschliessen. So ist das gesamte Gespräch in gutem Ton auf dem Video zu hören.

Zum iRig Mic Lav 2 Pack habe ich einmal einen Blogpost geschrieben.

In welchen Situationen sich ein Handmikrofon besser eignet und in welchen ein Ansteckmik, beschreibe ich in diesem Blogeintrag.

Weiter weg mit der Kamera

Wenn Du weiter von der Kamera weg bist, gibt es für die iRig Mic Lav’s noch ein Verlängerungskabel.

Mit den zusätzlichen 6 Metern hast Du beim Filmen mehr Spielraum. Damit Du zum Beispiel auch die Umgebung ins Bild nehmen kannst.

Ratgeber für eine komplette Ausrüstung

Stativ, Mikrofon – und allenfalls Adapter und Kabel: Das ist es schon! Wenn Du Dein Smartphone zu einer Profi-Kamera aufrüsten möchtest, brauchst Du also gar nicht viel.

Ich habe die Produkte, die ich empfehle, in einem PDF-Ratgeber zusammengestellt. Zum kostenlosen Download geht’s hier.

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Gutes Licht für Deine Videos (3/3): Das sind meine Lampen-Tipps

In meinen letzten zwei Blogeinträgen habe ich die Grundlagen des Arbeitens mit Licht erklärt:

(Hast Du Dir meinen Ratgeber zu diesen beiden Themen schon geholt? Dort hast Du alle Infos kompakt beieinander.)

 

Endlich gibt es preiswerte Lampen!

Wenn ich vor wenigen Monaten nach meinen Lichtempfehlungen gefragt wurde, habe ich jeweils LED Panels für 1000.- pro Stück empfohlen, weil ich einfach keine günstige, gute Variante kannte.

Als ich vor einigen Wochen bei Fotichästli vorbei ging und die verschiedenen Lampen in ihrem Sortiment sah, die gute Qualität haben und preiswert sind, wusste ich, jetzt ist es endlich Zeit, Lampen-Tipps zusammenzustellen.

In diesem Blogpost erkläre ich Dir verschiedene gängige Typen von Lampen, die beim Filmen verwendet werden, und liste ihre Vor- und Nachteile auf.

Dazu habe ich Dir ein PDF zusammengestellt, wo ich Dir verschiedene Modelle aufliste, die ich zum Kauf empfehle.

Softbox: Weiches Licht, einfach zu handeln

Vielleicht hast Du schon eines meiner Videos gesehen. Die filme ich meistens bei mir in meinem Büro. Für gutes Licht stelle ich jeweils zwei Softboxen auf.

Softboxen sind „Schirme“, die innen weiss oder silbern reflektierend sind und in der Mitte eine Lampe oder einen Blitz haben.

Softbox

Vorteile von Softboxen:

  • Sie geben weiches Licht, das nicht blendet. Auch die Schatten sind weich.
  • Falls Dein Interviewpartner eine Brille hat, gibt es mit Softboxen weniger Spiegelungen.
  • Einfach zu handeln! Mit Softboxen kannst Du nicht viel falsch machen.
  • Kaltes Licht, gut kombinierbar mit Tageslicht von draussen (z.B. Fenster als Hairlight).

Nachteile von Softboxen:

  • Das Aufstellen und Zusammenräumen ist eher aufwändig, wenn man die Box immer wieder zusammenbauen muss. Das kommt aber auch aufs Produkt an. Meine beiden Softboxen bleiben immer im Büro stehen und deshalb habe ich sie schnell aufgestellt.
  • Fixe Lichtstärke, nicht dimmbar (z.B. Softboxen als Key und Fill light wären gleich stark – nicht optimal).
  • Lichttemperatur nicht veränderbar (kalt).
  • Das Licht ist nicht so stark, man muss mit den Lampen relativ nah zum Gesicht. Wenn man nur alleine eine Moderation aufnimmt oder ein Einzelinterview filmt, ist das kein Problem. Aber bei einer Talk-Situation mit zwei oder mehr Personen wären die Lampen schnell mal im Bild.
  • Oft haben Softboxen nur ein Kabel und können nicht mit Akku betrieben werden. Auch hier wieder: Bei mir im Büro ist das kein Problem, aber wenn man unterwegs oder auch draussen filmt, muss man sich immer um den Stromanschluss kümmern.

LED-Panel: Starkes Licht, vielfältig einsetzbar

Wenn ich auf Dreh bin, habe ich zwei LED-Panels dabei. Das sind „Licht-Platten“, deren Fläche mit LED-Lämpchen bestückt ist.

LED-Panel

Vorteile von LED-Panels:

  • Starkes Licht. Und je grösser die Fläche, desto mehr LEDs und desto mehr Licht (im Ratgeber habe ich Panels in zwei verschiedene Grössen).
  • Dimmbar, je nach Stimmung oder wenn es jemanden blendet. Dann brennen einfach weniger Lämpchen.
  • Kann gut mit Akku betrieben werden (Sehr praktisch – früher kein Akku, würde ihn nicht mehr hergeben)

Nachteile von LED-Panels:

  • Hartes Licht – das heisst: mehr Schatten, es blendet eher, Vorsicht wegen Spiegelungen in der Brille.
  • Achtung: Es gibt LED-Panels mit Lüftung. Die darf man natürlich im Video nicht hören…

Es gibt verschiedene Modelle von LED-Panels:

  • Es gibt LED Panels, die sind nicht beweglich. Die steckt man gerade auf Lichtstativ und das Licht kommt dann von vorn. Ich gebe aber gerne Licht von oben, weil die Schatten schöner fallen und vor allem bei Brillenträger ist das wegen den Spiegelungen in der Brille sehr hilfreich.
  • Nur Kalt, plus „Diffuser“, das ist eine matte Kunststoffplatte) für weicheres Licht.
  • Mit Diffuser für Lichttemperatur (blaue oder gelbe Tafel). Das finde ich unpraktisch, weil das Licht dann meist extrem blau oder extrem gelb ist, und meistens braucht man etwas dazwischen.

    Verschiedene Diffuser

  • Bi-Color: Diese LED-Panels empfehle ich. Hier ist die Farbtemperatur stufenlos verstellbar, Lämpchen mit kaltem und warmem Licht werden einfach je nach Bedarf ein- oder ausgeschaltet. So kann ich die Lampe z.B. an das Raumlicht anpassen. Allerdings heisst das auch: Wenn ich nur warmes oder nur kaltes Licht will, leuchtet nur die Hälfte der Lämpchen. Ich empfehle wegen dieser Lichteinbusse eher das grosse LED-Panel. Je nachdem reicht aber auch die halbe Lichtstärke, denn die Kameras sind heute lichtstärker als früher.

Mein Tipp: Setze bei einer Dreipunkte-Ausleuchtung als Fill Light eine Softbox ein und nimm als Keylight ein LED-Panel, das stärker ist. Das ist eine schöne Kombi.

Spot für Hair-Light

Mit einem einzelnen Spot kannst Du punktuelles Licht setzen, zum Beispiel als Hair Light in der Dreipunkte-Ausleuchtung.

Spots haben in der Regel kaltes Licht, aber oft aufsteckbare Farbfilter (wie der im Ratgeber).

Was ist mit der integrierten Kameralampe?

Als Videojournalistin hatte ich ein Kameralicht dabei. Das Ziel war ja, schnell arbeiten zu können und nicht noch Lampen mit mir herumtragen und aufstellen zu müssen.

Das kleine Lämpchen, das in der Kamera oder im Smartphone eingebaut ist, kann das Gesicht der gefilmten Person zusätzlich etwas aufhellen. Es kann auch ein Strahlen ins Auge geben – das bezeichnen Profis als „Leben“ im Auge.

Licht besser von der Seite als von vorne

Das Kameralicht sollte aber nur im absoluten Notfall als Hauptlicht eingesetzt werden. Denn wenn das Licht frontal von vorne kommt, wirkt das Gesicht flach.

Im Ratgeber empfehle ich ein Modell von Fotichästli, das mit einer Querstange an der Kamera befestigt wird. Das heisst, das Licht kommt von der Seite. Das ist viel schöner als ein frontales Licht, denn es entstehen leichte Schatten, welche die Gesichtszüge betonen.

Low-Budget-Option: Anstatt der integrierten Kameralampe kannst Du auch die Taschenlampe eines anderen Smartphones als zusätzliche Lichtquelle verwenden. Am besten funktioniert das mit einer Taschenlampen-App mit unterschiedlichen Lichtstärken und Wärmegraden, und wenn Du das Smartphone auf einem Stativ befestigst.

Zusätzlich: Lichtstative und Akkus

Wenn Du eine Lampe kaufst, ist normalerweise kein Licht-Stativ dabei. Es muss zusätzlich bestellt werden.

Lampen haben standardmässig nur ein Kabel dabei. Akkus erleichtern das Filmen extrem, wenn man mobil sein will – ich würde meine nie mehr hergeben. Beim Bestellen von Akkus die entsprechenden Ladegeräte nicht vergessen!

Ratgeber „Ausrüstung Licht“

Damit Du alles zusammen hast und nichts vergessen geht, habe ich Dir einen Ratgeber zusammen gestellt mit meinen Empfehlungen für Lampen, Stative und Akkus. Du kannst den Ratgeber kostenlos herunterladen.

Welche Erfahrungen mit Videolicht hast Du gemacht? Ich würde mich über Deinen Kommentar freuen.

An dieser Stelle Danke an Fotichaestli.ch, das mir die Produkte zum Testen zur Verfügung gestellt hat!

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Gutes Licht für Deine Videos (2/3): Die Dreipunkte-Ausleuchtung

Im letzten Blogeintrag ging es darum, wie Du mit dem Licht vor Ort arbeiten kannst, wenn Du ohne zusätzliche Lampen filmst.

Oft musst Du in diesen Situationen Kompromisse eingehen. Du stellst zum Beispiel Deinen Interviewpartner nahe ans Fenster, um sein Gesicht schön von der Seite auszuleuchten – dafür hast Du im Hintergrund eine Wand mit unschönen Schreibzetteln.

3 Vorteile von Lampen

Das ist für mich der grösste Vorteil davon, mit Lampen zu arbeiten. Du kannst dort filmen, wo der Hintergrund optimal ist. Du musst keine Kompromisse eingehen und hast sowohl einen schönen Hintergrund als auch gutes Licht auf dem Gesicht Deines Interviewpartners.

Es gibt aber noch weitere Vorteile, wenn Du Lampen zur Verfügung hast:

  • Du kannst beim Bild durch die Beleuchtung mehr herausholen und auch vor hellem Hintergrund filmen.
  • Du hast immer genügend Licht dabei und bist nicht auf das Tageslicht oder das Raumlicht angewiesen.

So arbeiten Profis

Die Standard-Methode beim Arbeiten mit Lampen ist die Dreipunkte-Ausleuchtung. Es ist die klassische Ausleuchtung für Interviews, Moderationen etc.

Vorher: Wähle Deinen Hintergrund

Die Regeln, nochmals kurz zusammengefasst:

  • nicht zu unruhig (störende Gegenstände allenfalls entfernen, Tiefenunschärfe nutzen)
  • so wenig Text wie möglich – das Auge beginnt automatisch zu lesen (Ablenkung vom gesprochenen Inhalt)
  • falls vor einer Wand, genügend Abstand lassen, damit kein harter Schatten entsteht und es nicht aussieht, wie „Verbrecherbilder“

1. Key Light

Das Key Light ist das hellste Licht im Setting. Es sorgt dafür, dass Deine Interviewpartnerin gut zu sehen ist.

In der klassischen Dreipunkte-Ausleuchtung scheint das Key Light auf die Gesichtshälfte, die näher bei der Mitte des Bildes ist.

Die Lampe stellst Du möglichst nahe bei der gefilmten Person auf, aber so, dass sie nicht mehr im Bild ist. Ich stelle das Key Light jeweils etwas höher, damit das Gesicht schön in einem schrägen Winkel beleuchtet wird. Dadurch entstehen Schatten und das Gesicht erhält Struktur.

Damit diese Schatten auf der anderen Gesichtshälfte nicht zu dunkel sind, verwenden wir noch eine zweite Lampe:

2. Fill Light

Das Fill Light ist weniger stark als das Key Light. Es kommt ebenfalls von schräg vorne, die Lampe wird relativ nahe bei der gefilmten Person aufgestellt, scheint aber auf die andere Seite des Gesichts.

Wir nehmen dafür weicheres Licht als für das Key Light oder einen Reflektor. Als Fill Light können auch ein Fenster, eine weisse Wand oder ein reflektierender Flipchart dienen!

Mit der Stärke des Fill Light lässt es sich variieren: Wenn das Key Light eindeutig stärker ist, bleibt mehr Schatten und das gibt mehr Charakter ins Gesicht.

3. Hair Light (Back Light)

Das Hair Light (auch „Back Light“ genannt) leuchtet schräg oben auf den Hinterkopf der gefilmten Person (hartes Licht, z.B. Spot). Es gibt mehr Tiefe ins Bild und hebt die Person deutlicher vom Hintergrund ab.

Das Hair Light ist in der Dreipunkte-Ausleuchtung diejenige Lichtquelle, die man am ehesten weglassen kann. Wenn jemand zum Beispiel nicht mehr so viel Haar auf dem Kopf hat, betont man dies mit dem Hair Light eher noch – in diesem Fall lasse ich es weg.

Herausforderung Brillenträger

In der Brille spiegeln sich Lichtquellen. Die Augen sind dann unter Umständen nicht mehr zu sehen. Das macht das Filmen von Personen, die Brille tragen, schwierig – vor allem bei grossen Brillen, wie sie momentan Mode sind.

Beim Aufstellen der Lampen musst Du beachten, dass keine Reflexionen auftauchen. Und wenn es sich nicht vermeiden lässt, dann höchstens am Rand der Brille.

Mein Trick:

Oft hilft es, das Licht leicht von oben herab zu setzen. Dann fallen Reflexionen nicht auf die Augen.

Brille abnehmen – ja oder nein?

Wenn Dein Interviewpartner die Brille immer trägt, gehört sie zur Person. In diesem Fall unbedingt anbehalten.

Ist Deine Interviewpartnerin jedoch manchmal auch mit Kontaktlinsen oder ohne Brille unterwegs, kann sie die Brille für die Aufnahmen auch abnehmen.

Zweipunkte-Ausleuchtung ohne Lampen

Nicht immer hat man drei Lampen. Je nach Budget und je nachdem, wie man unterwegs ist.

Achte jedoch darauf, dass Du mindestens zwei Lichtquellen aufs Gesicht scheinen lässt! Zwei Lampen sind in jedem Fall besser als eine.

Wenn Du nur eine einzige Lampe oder nur ein Fenster mit Tageslicht hast (dazu der erste Blogpost dieser Licht-Serie: „Das Licht vor Ort richtig nutzen“), gibt es Tricks, wie Du noch ein Fill Light erhalten kannst:

  • Zwei Fensterfronten: In diesem Fall stellst Du den Interviewpartner in die Ecke, in der er oder sie von vorne und von seitlich beleuchtet wird. (Hast Du im Hintergrund eine zweite Fensterfront, also Gegenlicht, musst Du diese entweder verdunkeln oder die Perspektive wechseln.)
  • Aber auch eine Wand oder ein Flipchart, welche das Licht etwas reflektieren, können ein zweites Licht (Fill Light) auf das Gesicht geben. Das macht es heller und mildert die Schatten.

Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“

Zur aktuellen Blogpost-Serie habe ich einen Ratgeber zusammengestellt. Er enthält Tipps, wie Du mit dem Licht vor Ort arbeiten kannst, aber auch kurz zusammengefasst die Erklärung zur Dreipunkte-Ausleuchtung. Hier kannst Du das PDF herunterladen.

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