Kategorie: Videoproduktion Praxis

Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

Video als Teil meines Funnels

Warum gibst du so viele Tipps gratis auf Youtube oder deiner Webseite?
Verdienst du überhaupt Geld und wie findest du Teilnehmer für deine Videokurse?
In diesem Video erkläre ich dir was ein Funnel ist und wie dieser Funktioniert.

Auf meiner Webseite judithsteiner.tv, da habe ich in meinem Blog ganz viele Artikel zum Thema „Videos produzieren“. Es hat auch eine Seite mit Ratgebern, die man gratis herunterladen kann. Solche Inhalte zu produzieren, das braucht Zeit und Energie. Warum mache ich das überhaupt?

Zuerst ist da mal das Thema Video. Ich bin überzeugt, dass Video sehr viel Kraft hat. Mit Video kannst du sichtbar werden. Du kannst dein Wissen, und deine Botschaft in die Welt bringen und ein Publikum dafür finden. Ich möchte den Menschen helfen auch solche Videos zu produzieren.

Welche Power Video hat, habe ich auch schon in meinem Blog geschrieben und ich verlinke dir gerne den Blogartikel hier, da kannst du nachlesen, was alles mit Video möglich ist.

Wenn ich die Inhalte gratis raus gebe, kann ich viel mehr Menschen erreichen. Es ist aber auch ein Teil meines Marketingsystems ein Teil meines „Funnels“.

Ein Funnel ist ein Marketingtrichter. Oben in meinem Trichter erreiche ich viele Leute mit meinen Inhalten aber daran verdiene ich noch nichts. Ich verdiene ein bisschen mit meinen YouTube Videos aber das ist wirklich nicht viel, davon kann ich nicht leben.

Grundsätzlich glaube ich aber an das Prinzip, „Wer gibt kriegt auch was zurück!“ Das erlebe ich auch in den Kommentaren oder Emails, die ich bekomme von Leuten, die sich bedanken für Tutorials oder Ratgeber, die ihnen weiter geholfen haben.

Da gibt es aber auch Leute, die meine Kurse kaufen. Das sind dann die, welche am Ende des Funnels sind, zu diesem Trichter rauskommen, meine Kunden werden und so mein Leben finanzieren.

Wie funktioniert ein Funnel?

Ich möchte dir hier genauer erklären, wie dieser Funnel aufgebaut ist. Ganz oben am Trichter sind diese Menschen, welche schon mal etwas über „Video produzieren“ gegoogelt haben. Zum Beispiel das Video über die 3-Punkte- Ausleuchtung welches von 30´000 Leuten angesehen wurde. Weiter unten im Trichter sind diejenigen Leute, welche vielleicht schon mal einen Ratgeber zum Licht heruntergeladen haben und ich dafür ihre Emailadresse bekommen habe.

Natürlich läuft alles DSGVO-konform ab, indem die Leute mir bestätigen, dass sie dies auch wollen und kommen so weiter nach unten in meinem Trichter (Funnel). Ich habe jetzt ihre Emailadresse und kann ihnen meinen Newsletter schicken. In meinen Newsletter gebe ich weitere Video-Tipps und ich schreibe auch über meine Kurse.

Ganz unten im Trichter sind dann diese Leute, welche sich für einen solchen Kurs anmelden, was auch etwas kostet. Wenn sie dann einen Kurs kaufen, so sichern sie auch mein Einkommen.

Das schöne an diesem System ist, je grösser der Trichter oben ist, desto mehr Menschen kann ich helfen und die Wahrscheinlichkeit ist auch grösser, dass unten beim Trichter mehr herauskommt.

Wenn du mehr Menschen mit deinem Wissen, deiner Erfahrung, deiner Dienstleitung oder deiner Botschaft erreichen willst, dann empfehle ich dir auch einen solchen Funnel aufzubauen.

Wer hilft mir einen solchen Funnel zu bauen?

Mein Mann Sam Steiner und sein Partner Chris, haben mit ihrer Firma convertible.ch, geholfen meinen Funnel aufzubauen. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön dafür. Ich bin nun schon lange dabei und es funktioniert immer besser. Die beiden führen regelmässig solche Funnel-Bootcamps durch. Sie helfen Unternehmen, auch solche Marketingsysteme aufzubauen. Ich kann euch diese Bootcamps nur von Herzen empfehlen.

Das nächste Bootcamp startet Ende dieses Monats am 26. Oktober . Der Kurs hilft dir, dass auch du die Kraft von Video nutzen kannst und dein Unternehmen sichtbar wird. Sam und Chris werden dir helfen in 8 Wochen deinen Funnel aufzubauen, damit du eben noch mehr Menschen erreichen kannst.
Bei einer Buchung über unten stehenden Link bekommst du meinen Videokurs Selbst&Sicher gratis dazu.

Hier kannst du das Bootcamp buchen:
https://judithsteiner.tv/fbc

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag „The Power of Video“: https://judithsteiner.tv/the-power-of…

Hier kannst du meinen im Text erwähnten Licht Ratgeber gratis herunterladen:

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Meine Videokurse findest du unter: https://online.judithsteiner.tv

4 Schnittprogramme im Vergleich

Oft werde ich gefragt, welches Schnittprogramm nun das Beste ist. Da gibt es natürlich verschiedene Kriterien wie, was hast Du für ein Betriebsystem, was für Videos möchtest Du schneiden oder welche Ansprüche hast Du an ein Schnittprogramm.

Ich zeige Dir hier vier Schnittprogramme (Premiere Pro, Final Cut Pro X, iMovie und Adobe Rush) und zeige Dir was in diesen Programmen möglich ist und was die Vor- und Nachteile sind.

iMovie

ist das Programm, welches bei jedem Mac gratis dabei ist. Es ist ein gutes, intuitives Programm, welches man auf dem iPhone sowie auf dem Mac nutzen kann. Hat man mit dem Schneiden auf dem iPhone begonnen, kann man zu Hause auf dem Mac gleich weiterarbeiten. Es hat alle wichtigen Funktionen die man braucht um ein Video schneiden zu können wie z.B.

Der Vorteil beim iMovie ist, dass es einfach in der Bedienung ist und man geräteübergreifend damit arbeiten kann. Ausserdem ist es kostenlos. Nachteile beim iMovie ist, dass kein quadratisches oder Hochformat Video eingefügt werden kann und bei den Textvorlagen ist man auch sehr eingeschränkt. Ausserdem kann es nur auf iPhones oder Macs installiert werden.

Final Cut Pro X

ist ein professionelles Programm, welches Du einsetzen solltest, wenn Du mit mehreren Kameras oder externen Audiogeräten arbeitest und diese synchronisieren möchtest. Da lohnt es sich die ca. CHF 350 zu investieren. FCPX bietet schon viele Möglichkeiten mehr als das iMovie. Ausserdem ist es möglich viele Ton- oder Videospuren übereinander zu legen, so hast du noch mehr Möglichkeiten beim Schnitt. Du kannst externe Plugins dazu kaufen, wenn Du das Spektrum noch erweitern willst. Final Cut Pro X hat eigentlich alles was man braucht um professionell einen Video zu produzieren

Vorteil ist, dass du das einmalig gekaufte Programm auf 5 Geräten installieren kannst. Du musst also nicht für jeden Mac das wieder kaufen.
Nachteil ist der Videoimport, Final Cut rechnet alle Clips in ein sogenanntes ProRes Format um, da es damit am besten arbeiten kann und das dauert manchmal sehr lange bis alle Videos importiert sind.

Für Windows Plattformen gibt es auch ein gratis Tool den Video Editor. Ich selber habe Ihn noch nicht ausprobiert, es scheint aber ähnlich wie iMovie die Grundlagen zu besitzen um ein Video schneiden zu können.

Adobe Rush

ist ein Schnittprogramm welches auf Windows sowie auch auf Macs installiert werden kann. Das Geniale an diesem Programm ist, dass es sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Laptop oder Desktop installiert werden und man Betriebsystem übergreifend damit arbeiten kann. Das Projekt wird in der Cloud synchronisiert, so ist es möglich, von jedem Gerät einfach daran weiter zu arbeiten.

Rush ist ein sehr gutes Einsteiger-Programm, da es sehr bedienerfreundlich und übersichtlich ist.

Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen. Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 10.00 p/Monat

Adobe Premiere Pro

ist der grosse Bruder von Rush und bietet alle Möglichkeiten was man von einem professionellen Programm erwartet. Allerdings könnte dies auch ein Nachteil sein, da man sich darin schnell verlieren kann und die vielen Möglichkeiten einem die Übersicht raubt. Premiere Pro ist nur im Abo erhältlich für ca. CHF 40.00.
In einem Bundle mit anderen Adobe Programmen oder je nach Cloud Speicherplatz variiert der Preis aber. Ich selber arbeite meistens mit Premiere Pro, da ich gemerkt habe, dass viele Leute auf Windows Rechner dieses Programm verwenden und ich Ihnen so besser helfen kann, wenn ich es gut kenne. Ausserdem hat es den Vorteil, dass es auf beiden Betriebssystemen Window oder Mac installiert werden kann und es mit anderen Adobe Programmen kompatibel ist, wie zum Beispiel Adobe After Effects. So kann man Clips welche in After Effects erstellt wurden, ganz einfach im Premiere integrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Premiere nicht das ganze Material importiert, sondern nur ein Link zur Originaldatei macht. So ist man viel schneller zum schneiden bereit und muss nicht warten bis das Material importiert ist.

Hier noch ein Vergleich der verschiedenen Programme:

Ich habe einen Ratgeber dazu erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für alle 4 Schnittprogramme einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00 in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

Wie bringe ich beim Filmen Tiefenschärfe ins Bild?

Viel Tiefenschärfe ist heute in Fotos und Videos sehr beliebt, denn wenn der Hintergrund so unscharf wird, so hebt es das Hauptobjekt schön hervor.
Wie bringe ich aber diese Tiefenschärfe ins Bild und geht es auch mit dem Smartphone?

Tiefenschärfe oder ich sage auch Tiefenunschärfe, weil wir es gerne unscharf im Hintergrund möchten, das hängt von 4 verschiedenen Faktoren ab.

  1. Faktor die Kamera
  2. Die Entfernung zum Objekt
  3. Die Brennweite (da spielt das Objektiv eine Rolle)
  4. Die Blende

Beginnen wir bei der Hardware. Im ersten Beispiel filme ich mit der Sony a7 III, das ist eine Vollformat Kamera oder man sagt auch „Full Frame“. Das heisst, diese Kamera hat einen sehr grossen Bildsensor. Wenn ich nun damit filme kriege ich eine gewisse Tiefenschärfe ins Bild. Der Hintergrund wird etwas unscharf.

Im zweiten Beispiel filme ich mit der Panasonic Lumix GH4, dies ist keine Vollformat Kamera. Die hat einen Micro Four Third Sensor, damit bekomme ich nicht so viel Tiefenschärfe ins Bild. Obwohl ich die selben Einstellungen habe wie bei der Sony A7 Kamera und sogar eine kleinere Blendenzahl und trotzdem habe ich weniger Tiefenunschärfe.

Im dritten Beispiel filme ich mit dem Smartphone. Da habe ich gar keine Tiefenschärfe mehr im Bild, weil das Smartphone einen sehr kleinen Bildsensor hat. Beim filmen bekomme ich nur Tiefenschärfe ins Bild, wenn ich ganz nah zum Objekt hingehe.

Jetzt sagst du vielleicht, mein Smartphone hat doch eine Portraitfunktion. Das hat das iPhone 11 Pro auch und das Objekt wird scharf und der Hintergrund unscharf. Das ist aber ein Fotomodus und eigentlich eine Fotomontage. Du bringst die Tiefenunschärfe nicht ins Bild wegen der Hardware, sondern wenn du ein Foto machst, dann macht die Kamera gleich 3 Fotos, von unscharf bis scharf und kombiniert diese miteinander. Wenn du mit dem Smartphone filmst, dann filmt es mit 30 Frames pro Sekunde, das heisst es macht in der Sekunde 30 Bilder. Wenn du jetzt das 3fache machst, dann wären das 90 Bilder in der Sekunde und muss diese gleich noch kombinieren und neu berechnen und das braucht sehr viel Rechenleistung. Deshalb kann das Smartphone dies beim Video nicht oder vielleicht noch nicht? Was denkst du? Kommt das? Können unsere Smartphones auch beim Filmen solche Tiefenunschärfe ins Bild bringen? Ich denke schon aber es wird wohl noch eine Weile dauern.

Der zweite Faktor ist die Entfernung zum Objekt. Einerseits wenn ich hier nun mehr Raumtiefe hätte oder die Mauer wegsprengen würde, würde man irgendwo im Hintergrund das Schloss Rapperswil schön unscharf sehen. Es hängt aber auch davon ab, wie nah ich zum Hauptobjekt komme. Wenn ich das Smartphone ganz nah zu mir nehme, dann kriege ich den Hintergrund unscharf, allerdings ist das nicht so vorteilhaft für meine Videotutorials

Wenn ich von einer Brennweite von 70mm zurück zoome und die Brennweite auf 35mm wechsle, dann habe ich auch nicht mehr soviel Tiefenschärfe. Deshalb gehe ich so nah ran wie möglich, bei meinem Objektiv sind es die 70mm. Dann habe ich wieder einen leeren Bildausschnitt bin mit der Kamera etwas weiter weg und habe dafür die Tiefenunschärfe im Bild.

Der vierte Faktor ist die Blende. Wenn ich bei einer Kamera die Blende verändere, dann geht diese normalerweise mechanisch auf und zu. Je weiter ich die Blende öffne umso mehr Tiefenunschärfe bekomme ich ins Bild. Bei meiner Sony Kamera habe ich nun die Blende soweit wie möglich geöffnet.

Wenn ich nun die Blende schliesse, vom f/5.6 auf eine f/16, so wird das Bild auch dunkler, somit muss ich noch das ISO erhöhen, damit das Bild wieder heller wird und ich habe dann fast keine Tiefenunschärfe mehr im Bild, weil ich die Blende geschlossen habe.
Die kleinste Blendenzahl bei meinem Objektiv ist eine f/5.6, das ist eine relativ grosse Blende, Wenn ich mit meiner Panasonic Lumix arbeite, dann kann ich eine f/2.8 Blende einstellen, damit hätte ich eigentlich noch mehr Tiefenunschärfe aber da der Sensor kleiner ist, doch nicht.

Die Blende ist nicht überall gleich, je kleiner die Zahl der Blende ist, desto mehr Tiefenunschärfe bekomme ich. Die kleinste Blendenzahl ist f/1.2. Die gibt es nur bei wenigen Objektiven und wenn man mit dieser Blende arbeitet, hat man gerade noch die Augenpartie scharf und beim Ohr wird es bereits unscharf.

Objektive mit kleiner Blendenzahl, das heisst, wo man die Blende weit öffnen kann, sind meist teurer und gerade Zoom Objektive haben meistens nicht so kleine Blendenzahlen. Dann habe ich eher eine Festbrennweite am Objektiv wenn ich mit so kleinen f/1.2 Blende arbeiten will.

Zusammengefasst, wenn ich eine Tiefenunschärfe in meinem Bild will, dann filme ich mit der Sony a7 III, weil sie einen grossen Bildsensor hat. Ich stelle die Kamera nicht gleich vor die Nase sonder etwas weiter weg und nehme ein Objektiv mit einer Brennweite welche gross ist. In diesem Fall ist es das 70mm und stelle die Blende auf eine möglichst kleine Blendenzahl. Damit habe ich das Maximum heraus geholt.

Nochmals zurück zum Smartphone, hier habe ich nur einen kleinen Sensor und kann die Blende nicht manuell öffnen. Ich kann teilweise die Brennweite verändern. z.B bei meinem iPhone 11 Pro, habe ich 3 Objektive. Da kann ich vom Weitwinkel auf das Teleobjektiv wechseln, das kann mir in gewissen Fällen mehr Tiefenunschärfe ins Bild geben

Warum ich dir aber trotzdem empfehle, wenn du ein Teleobjektiv am Smartphone hast und dich selber filmen willst oder ein Interview aufnimmst, das erkläre ich dir in einem anderen Video
welches ist das beste Smartphone um zu filmen, wenn du eine Person vor der Kamera hast„.
Da geht es zwar nicht um die Tiefenunschärfe aber ich zeige dir warum das Teleobjektiv „schön macht“

Möchtest du noch weiter Tipps erhalten, hol dir hier die 10 Tipps für bessere Videos https://judithsteiner.tv/10tipps

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7 Tipps: Wie Du vor der Kamera natürlich wirkst

Wenn Du Video nutzen möchtest, um eine Beziehung mit Deinen Zuschauern aufzubauen, dann solltest Du möglichst natürlich und Dich selbst vor der Kamera sein. Das ist gar nicht so einfach. In diesem Video gebe ich Dir 7 Tipps, damit es gelingt.

1. Zuerst ist mal die Haltung ganz wichtig.
Du kannst stehen oder sitzen. Im Stehen ist man meistens präsenter. In meinem Video sitze ich weil der Hintergrund besser passt wenn ich sitze und meine Videos oft auch etwas länger dauern. Wenn ich sitze achte ich auf eine aufrechte Haltung damit ich aufrecht und präsent bin. Nimm die Schultern nach hinten und zeige, dass du offen bist.

2. Schau in die Linse!
Wenn du nicht in die Linse schaust hat dein Betrachter das Gefühl, dass du nicht mit ihm sprichst. Wenn du aber in die Linse schaust nimmst du eine direkte Verbindung zu ihm auf und er hat das Gefühl, dass du mit ihm sprichst.
Stell dir einen Freund / Freundin vor wenn du in die Linse schaust, du kannst auch ein Bild oder Foto deines Freundes / Freundin neben die Kamera stecken. Wichtig ist aber, dass du dann nur kurz das Bild anschaust und dann wieder in die Linse guckst und dir vorstellst, dass du mit diesem Freund / Freundin sprichst.

3. Lächle!
Und zwar bevor du das Video beginnst. Schau in die Linse und lächle und wenn du bereit bist dann lege los. Behalte das Lächeln immer solange du sprichst. Wenn du dich konzentrierst auf den Text, kann es sein, dass du das lächeln verlierst und dann sieht es meistens nicht mehr so präsent aus. Also lächle und zwar bis ganz am Schluss bis die Kamera aus ist, ansonsten gibt es oft ein komisches Schlussbild. Also lächle, dass du bis am Schluss präsent und nett wirkst.

4. Schau deine Videos an!
Es kann am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig wirken, wenn man sich selber im Video sieht und hört. Aber man gewöhnt sich daran und je öfters man sich selber anschaut je entspannter steht man vor der Kamera. Dann siehst du auch wie du vor der Kamera wirkst, ob du etwa den Kopf schief hältst und kannst sehen, was du an dir korrigieren möchtest.

5. Rede über dein Thema!
Du wirst wahrscheinlich keinen Food Blog eröffnen, wenn du lieber Fertiggerichte hast und gar nicht gerne kochst. Aber wenn du es gerne tust, und kochst und ausprobierst und die verschiedenen Zutaten miteinander mischt, dann wird dir das leicht fallen, weil es deine Leidenschaft ist. Natürlich bereitest du dich darauf vor und überlegst dir, was der Inhalt des Videos sein soll und was du sagen möchtest aber dann kommt es wirklich aus dem Herzen und wirkt natürlich.

6. Arbeite in Sequenzen!
Du musst nicht alles an einem Stück aufnehmen. In meinem Video habe ich auch ganz viele Wiederholungen rausgeschnitten. Zwischendurch kannst du auf deine Notizen schauen und dich auf deinen nächsten Tipp konzentrieren. Dann kannst du das Video so schneiden, dass alle Unterbrechungen, Versprecher etc. rausgeschnitten werden. Überlege dir Vorher, wie du es aufnehmen und schneiden willst damit du diese verschiedenen Sequenzen hast.
Ich werde oft von Leuten gefragt ob der Einsatz eines Teleprompters hilfreich ist. Ich empfehle es nicht, da man beim Teleprompter jeweils den Text abliest und wenn du kein Profi bist, dann der Betrachter das Gefühl hat, dass du ihn nicht richtig anschaust.

7. Übung macht den Meister.
Üben, üben, üben und du wirst besser, wie bei Allem im Leben. Du musst jetzt aber nicht denken, dass du üben musst bis du perfekt bist und erst dann das Video aufnehmen kannst. Wenn ich meine Videos von früher betracht, sehen die auch ganz anders aus als heute. Wichtig ist, dass du Videos aufnimmst und veröffentlichst und das immer wieder, damit du daraus lernst und dich weiterentwickelst.

Falls Du bei der nächsten #videochallenge mitmachen möchtest. Dann melde Dich jetzt hier an: https://judithsteiner.tv/videochallenge/

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Wie Du Deine Lektionen online gibst – Yogastunde, Musikunterricht, Coaching…

Kannst Du Deine Yoga-Stunde wegen Corona nicht mehr geben? Der Musikunterricht fällt aus? Die Fitnessstunde? Der Kochunterricht…. Du möchtest aber gerne auch jetzt Dein Wissen online weitergeben, weisst aber nicht recht wie?

In diesem Video zeige ich Dir:

1. Wie Du die Kamera positionierst
2. Welche Ausrüstung Du brauchst
3. Mit welchen Tools Du live gehen kannst.

Welchen Bildausschnitt du wählst und wo Du die Kamera positionierst, das hängt davon ab, was Du für Inhalte vermitteln willst. Wenn du ein Yoga- oder Fitnessvideo machen willst, wo man Deinen ganzen Körper sehen muss, weil Du dich bewegst, dann muss Du relativ weit weg. Bei dieser Einstellung bist du aber recht distanziert, deshalb wenn es nicht nötig ist gehe näher ran. Wenn Du sowas machen willst, dann geh zuerst nah an die Kamera und sag „Hallo“ und dann gehst Du nach hinten auf die Matte und erteilst die Lektion.

Ob Du das Video Hoch- oder Breitformat machst, dass ist Dir überlassen. Früher war es eher breit aber heutzutage werden auch viele Hochformat Videos gemacht. Das hängt auch von der Plattform ab. Wenn du über Instagram live gehst, dann mach es besser Hochformat. Bei den anderen Plattformen ist es Dir überlassen. Gerade bei so Fitnessvideos würde ich es Breitformat machen, einfach weil es mir besser gefällt.

Wenn Du ein Coach bist, dann komm näher zu der Kamera. Damit man Dir in die Augen schauen kann und man Dein Gesicht sieht. Hier beginnt die Beziehung, hier kannst Du vertrauen aufbauen.

Wenn Du etwas vermitteln oder erzählen willst, dann ist es wichtig, dass man Dich gut verstehen kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass Du mit einem externen Mikrophon arbeitest. Ich arbeite in diesem Video mit einem Lavalier Mikrofon und einer Funkstrecke, ein kleines Kästchen, dass ich an meiner Hose befestigen kann. Wenn Du aber näher bei der Kamera stehst, kannst Du auch mit einem Mikrofon arbeiten, welches Du direkt in der Kamera einstecken kannst.

Gerade bei Sport Videos, wo Du dich bewegst, ist es natürlich wichtig, dass Du kein Kabel hast, hier ist natürlich eine Funkstrecke die beste Lösung.
Das Mikrofon welches ich hier angesteckt habe ist ein Rode Wireless Go. Ich habe vorne das kleine Lavalier Mikrofon und kann es mit dem kleinen Sender verbinden. Dieser Sender schickt ein Signal zum Empfänger welcher beim Smartphone angesteckt ist. Wichtig! Diese Mikrofon „Wireless Go ist eigentlich für eine normale Kamera. Wenn Du dieses Mikrofon mit dem Smartphone nutzen möchtest, dann brauchst Du noch einen Übergangsstecker ein Rode SC4 Adapter, der macht aus einem Mikrofoneingang für die normale Kamera (TRS) einen TRRS Stecker, damit Du dieses Mikrofon beim Smartphone nutzen kannst.

Wenn Du also ein Coach bist und näher bei der Kamera stehst, arbeite trotzdem mit Mikrofon, denn dann bist Du einfach präsenter. Denn sobald Du Umgebungsgeräusche hast wird es schwierig Dich zu verstehen.

Die vorgestellt Mikrofonlösung funktioniert auch mit einem Mac-Rechner und den meisten Windowsgeräten. Du kannst das Mikrofon auch mit dem Rode SC4 Adapter (TRS zu TRRS Stecker) verbinden. Mehr zum Thema TRRS und TRS gibt es im Blogbeitrag Hilfe, mein Mikrofon funktioniert nicht.

Ich habe mein Smartphone auf einem Stativ befestigt mit einem Adapter. Auch diese Informationen findest Du in meinem Ratgeber.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

PDF-Ratgeber


Mein Video-Tutorial für Zoom findest Du hier.

Hier geht es zu meinen Lampen-Tipps.

Teamgefühl trotz Home-Office

Studien zeigen, wer Home-Office macht ist oft effizient, aber der Austausch und das Teamgefühl fehlen. Video-Tools können helfen, diese Brücke zueinander zu schlagen. Video macht es möglich, dass wir trotzdem einander sehen können und den persönlichen Touch hinein bringen.

In diesem Video gebe ich Dir drei Ideen, wie Du das Teamgefühl im Home-Office aufrecht erhalten kannst und verrate Dir, welche Tools Dir dabei helfen können.

Das sind meine drei Tipps, wie Ihr aus dem Home-Office euer Team totzdem noch beleben könnt.

Das erste Tool ist Zoom

Mit Zoom kannst du Meetings machen, Onlinekonferenzen oder du kannst dich mit verschiedenen Leuten online treffen. Mit Zoom kann ich mit der Webcam ein Video aufnehmen und andere Leute können sich dazu schalten. Per Link welcher verschickt wird, können sie mit Bild und Ton dabei sein und auch miteinander kommunizieren. Mit Zoom kann man einen virtuellen Klassenraum machen, wie ich ihn nutze bei meinen „Video hat Kraft“ Kurs.

Das zweite Tool ist Loom

Loom habe ich schon vor einigen Wochen vorgestellt und ist super um Videobotschaften aufzunehmen. Oft ist es einfacher und verständlicher per Video eine Botschaft zu senden als komplexe Texte aufzuschreiben. Loom unterstützt mich bei einem schnellen Workflow, wo ich nicht noch das Video bearbeiten, auf eine Plattform laden und verlinken muss. Loom lädt das Video direkt auf eine Plattform, generiert einen Link, welchen ich dann nur noch verschicken kann .

Das dritte Tool ist WhatsApp Video

WhatsApp Video ist sehr geeignet um sich mit Kollegen und Freunden zu unterhalten wenn man zu Hause im Home-Office isoliert ist. WhatsApp ist ein Tool bei welchem man vielleicht auch mal einen Kaffee zusammen trinken und sich persönlich unterhalten kann, wenn einem das Team fehlt.

Mein Tutorial für Zoom:

Zoom: https://zoom.us/

Mein Tutorial zu Loom

Mein Tutorial für Loom: https://www.youtube.com/watch?v=xqnYp…
Loom: https://loom.com

7 Tipps, um natürlicher zu wirken vor der Kamera: https://www.youtube.com/watch?v=7kPPO…

Firmeninterner Videokurs: Lernen und gleich anwenden

„Ein kurzes Video zu produzieren, ist gar nicht so einfach, aber es macht wahnsinnig viel Spass! Was ich aber vor allem gemerkt habe: Ohne Unterstützung einer Fachperson ist es fast nicht möglich, das zu lernen.“
Beni von Allmen

Beni von Allmen und drei andere Mitarbeitende des Vereins „GO! Mikrokredite“ lernten kürzlich bei mir die Basics der Videoproduktion. In einem firmeninternen Videokurs vermittelte ich ihnen einen Tag lang:

  • Grundlagen der Bildgestaltung
  • Wie man eine Person kompetent interviewt und zusätzlich B-Roll filmt
  • Hilfsmittel und Apps, um in kurzer Zeit ein ansprechendes Video zu produzieren, inkl. Schnitt (mit dem Smartphone oder Videocam)

 

Hier einige Eindrücke des Kurses:

 

Nutze die Kraft von Videos für Dein Unternehmen

Video hat Power! Video schafft Vertrauen, es vermittelt Informationen einfach und attraktiv. Das sind nur zwei von mindestens fünf Gründen, warum Du Video für Dein Unternehmen nutzen solltest.

In einem firmeninternen Kurs kann ich spezifisch auf die Video-Bedürfnisse und Chancen des Unternehmens eingehen. Ich richte den Workshop gezielt auf die jeweilige Firma aus (im Unterschied zu meinen öffentlichen Starterkursen).

So sehen Mitarbeitende die konkreten Chancen und Einsatzbereiche für Video und sind motiviert, das Gelernte auch anzuwenden.

„Der Kurs hat mir die Angst genommen, einfach mal mit dem Smartphone ein Video zu produzieren.“
Susanna von Känel

 

Nicht nur reden, sondern gleich machen

„Schon im Theorieteil am Vormittag waren sehr viele Praxistipps dabei“, fand Teilnehmerin Nadine Caprez.

Am Nachmittag produzierten die Mitarbeitenden von „GO! Mikrokredite“ dann alle ein eigenes Video. Dazu gingen wir zu „Lola’s Kitchen“: eine vegane Konditorei, die als Start-Up mithilfe von „GO!“ angefangen hat.

Backen ist ein sinnliches Unternehmen: Zutaten mit unterschiedlichen Farben und Texturen werden vorbereitet, und in einem guten Video glaubt man richtig, sie zu schmecken und zu riechen.

Interview führen, B-Roll filmen…

Die Konditorei war also perfekt, um nicht nur ein Interview zu führen, sondern auch gleich B-Roll zu filmen (Aufnahmen von Tätigkeiten und Abläufen).

Doch auch in jedem anderen Unternehmen findet man geeignete Sujets für B-Roll – wenn man die Grundlagen kennt und mit offenen Augen und etwas Fantasie an die Videoproduktion herangeht!

…und Schnitt!

Anschliessend an den Dreh wurden die Clips gleich geschnitten, entweder direkt auf dem Smartphone oder am Computer.

Dieses Video ist während des Kurses entstanden:

Die Hürde „erstes Video“ unter Anleitung bewältigen

In meinen Videokursen wechseln sich die Übungen und die Vermittlung von Video-Basics ab. Der zweite Teil ist aber immer dafür reserviert, ein erstes Video zu produzieren. Das erworbene Wissen wird so gleich angewandt und bleibt viel besser hängen.

Damit wird auch die Hürde genommen, ein erstes Video zu produzieren, und ich kann vor Ort auf Fragen eingehen und individuelle Tipps geben.

Wo und was man filmt, dazu gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Das Video wird in der Firma selbst produziert. Mit Protagonisten, die etwas über ihre Tätigkeit erzählen oder z.B. einen praktischen Tipp für Kundinnen geben.
  2. Die Person, welche in der Firma den Workshop organisiert, plant im Voraus zusammen mit mir einen Videodreh ausserhalb des Unternehmens.

Kleine Gruppe, Raum für Fragen

Im Kurs bei „GO! Mikrokredite“ waren vier Teilnehmende dabei. Für einige war der Kurs eine Auffrischung. Andere fingen hingegen komplett neu mit Video an.

Dank der kleinen Gruppe ist es möglich, dies auszugleichen, sodass alle vom Videokurs profitieren. Und alle Teilnehmenden sind am Schluss motiviert und fähig, eigene Videos zu produzieren.

Das Fazit von Beni von Allmen:

„Unterhaltsam, spannend, keine Sekunde langweilig und total informativ!“

Gerne komme ich bei Euch vorbei und helfe Euch, damit Ihr auch eigenen Videos produzieren könnt. Lade Dir unverbindlich meine Offerte herunter.

Welches ist das beste Smartphone zum Filmen, wenn Du eine Person vor der Kamera hast?

Oft werde ich gefragt: Welches Smartphone hat die beste Kamera zum Filmen?

Detaillierte Vergleiche verschiedener Smartphone-Videos findest Du bei mir nicht. Es gibt verschiedene Kriterien für das richtige Smartphone und hängt auch davon ab, was Du filmen willst.

Wenn Du solche Videos aufnehmen möchtest, wie mein Video weiter unten, also Dich selber oder Deine Interviewpartner vor der Smartphone Linse platzieren willst, dann gibt es für mich ein wichtiges Kriterium. Das Kriterium verrate ich Dir im Video oder im Text weiter unten.

Eins verrate ich Dir schon, es muss nicht immer das neuste Smartphone sein.

 

Mit jedem Smartphone, das auf den Markt kommt, wird die Kamera noch etwas besser. Vor allem die Lichtempfindlichkeit ist immer höher, finde ich.

Erinnerst Du Dich: Wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, konnte man mit den ersten iPhones (z.B. iPhone 4) kaum mehr filmen. Das Smartphone hellte das Bild automatisch auf und es ergab so ein „Pumpen“ ins Bild.

Kamera beim Smartphone wird immer besser

Heute kriegt man mit Smartphones auch bei wenig Licht super Bilder. Zudem wurden Bildstabilisator, Farbstärke und Kontraste in den letzten Jahren besser, doch in diesen Bereichen sind für mich sind die Unterschiede weniger markant als bei der Lichtempfindlichkeit.

Überlegst Du Dir, ein neues Smartphone zu kaufen? Dann findest Du im Netz genaue Vergleiche, ob nun das iPhone 11 oder das Google Pixel 4 besser ist. Für mich ergibt dieser Direktvergleich minime Unterschiede, die für mich persönlich nicht so wichtig sind.

Der eine wirklich grosse Unterschied: die Dual-Kamera

Wenn Du Dich selber mit dem Smartphone filmen willst, um Deine Botschaft, Dein Produkt, Diene Idee in die Welt zu bringen, dann lohnt es sich ein Smartphone mit dualem Kamerasystem zu benutzen. Auch wenn Du andere Menschen für Interviews, Statements, Testimonials usw. vor die Kamera stellt, hast Du einen Vorteil mit dem Zwei-Linsen-System.

Zwei Linsen beim iPhone XS
Links ist das Weitwinkel, rechts die Tele-Linse des iPhone XS.

Bei Smartphones wie dem iPhone 7 Plus, X oder XS kann ich zwischen der normalen und der Tele-Linse wechseln. Ich habe dann einen anderen Bildausschnitt.

Die normale Linse ist eher ein Weitwinkel, ca. 128mm. Das heisst, es kommt rechts und links von mir sehr viel mit ins Bild:

Judith Steiner Weitwinkelobjektiv iPhone Smartphone-Kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, normale Kamera (Weitwinkel)

Bei der Telelinse habe ich ca. ein 50mm-Objektiv. Das ist in etwa das, was ich auch mit dem Auge natürlich sehe. Auf der Seite kommt da weniger ins Bild und man sagt auch, es „mache schön“: Für Porträtaufnahmen ist diese Einstellung vorteilhafter.

iPhone 11 Judith Steiner Telelinse dual camera Smartphone-kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, Telelinse

Siehst Du den Unterschied? Die Person im Bild wirkt präsenter und das Gesicht ausgewogener, weil die Kamera weniger nahe ran muss. Es ist weniger Hintergrund im Bild und lenkt von der Person ab, die spricht.

Die Telelinse macht den Unterschied

Ob Du nun mit dem iPhone 7Plus ist (dem ersten Smartphone mit dualem Linsensystem) oder mit dem neusten, dem iPhone 11, spielt weniger eine Rolle. Klar wird die Kamera immer besser – aber für mich ist wichtig, dass ich überhaupt zwischen Telelinse und Weitwinkel wechseln kann.

Achtung bei iPhone 11: Das iPhone 11 verfügt nur noch über Weit- und Ultraweitwinkel. Dafür habe ich mit dem iPhone 11 Pro/Pro Max sogar drei Linsen: Tele-, Weit- und Ultraweitwinkel.

Toll ist der Ultraweitwinkel, wenn Du zum Beispiel viel in der Natur bist und eine Landschaft im Bild festhalten willst. Zum Filmen von Personen ist sie aber ungeeignet: Die gefilmte Person verschwindet total im Bild und verliert alle Präsenz.

Aufgenommen mit der Ultraweitwinkel-Linse.

Fallbeispiel aus einem Kurs

Kürzlich gab ich in einer Firma einen dreitägigen Workshop. Ziel dieser Kurse ist, dass die Teilnehmenden mit ihren eigenen Smartphones Videos produzieren können. Wir übten dies auch und nahmen ein Video auf, ein Interview mit einer Fachfrau für Beckenbodentraining.

Wir waren bei dieser Frau zu Hause, von wo aus sie auch arbeitet, und richteten den Ort für den Dreh her: Wir stellten Stative auf, suchten einen guten Hintergrund und versuchten, das natürliche Licht vor Ort optimal zu nutzen.

Vanessa, eine Kursteilnehmerin, filmte mit ihrem iPhone. Es war aber total schwierig, ein schönes Bild hinzukriegen: Immer war zu viel Hintergrund da und lenkte von der Expertin ab – sie ging im Bild unter.

Ich fragte dann, ob es OK wäre, wenn wir doch mein iPhone nehmen. So kriegten wir ein gutes Video und ich konnte gleich zeigen, was für einen enormen Unterschied die Telelinse macht: Das Bild war ruhiger, die Beckenbodenexpertin wirkte präsent und ihre Botschaft kam optimal rüber.

Das duale Linsensystem ist wirklich toll, wenn Du Menschen filmen möchtest, die eine Botschaft haben.

Worauf Du achten solltest, wenn Du ein neues Smartphone kaufst

Ich finde nicht, dass Du immer das neuste Smartphone brauchst. Wenn Dein Smartphone aber schon älter ist und Du Dir überlegst, ein neues zu kaufen, dann würde ich wirklich darauf achten, dass es ein duales Kamerasystem hat.

Auch dann brauchst Du nicht zwingend das neuste Modell – auch ein „älteres“ Smartphone tut’s, das neben der normalen auch noch eine Telelinse hat.

Tipp: Schau doch, dass Du Dein gebrauchtes Smartphone verkaufen oder weitergeben kannst! Es sind viele wertvolle Rohstoffe drin und deswegen ist es toll, wenn ein Smartphone so lange wie möglich verwendet werden kann.

Und so wird Dein Video noch besser:

Das Video wird noch professioneller, wenn Du mit Stativ und Mikrofon arbeitest. Damit wirkst Du oder die Person vor Deiner Kamera einfach kompetenter und authentischer!

Wenn Du Tipps für Deine Ausrüstung zum filmen mit Smartphone willst, lade Dir doch meinen PDF-Ratgeber herunter:

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

„Ich war total überrascht, wie viel Du in einen Kurstag gepackt hast!“

Balaram Furrer, ein Fotograf aus Rapperswil, war kürzlich in einem meiner Videoproduktion Starterkurse. Am Ende des Kurses kam er mit einem Video auf mich zu, dass er bereits vor dem Kurs aufgenommen hatte, und bat um Feedback.

Diese Video nahm Balaram vor dem Videoproduktion Starterkurs auf.

 

Ein paar Tage später schickte er mir ein weiteres, neu produziertes Video:

Dieses Video hat Balaram gleich nach dem Kurs umgesetzt.

 

Ich war absolut verblüfft, wie toll es war und wie gut er mein Feedback umgesetzt hatte! Darüber wollte ich mehr wissen und habe nochmals mit ihm gesprochen.

robfury Balaram Furrer
Balaram Furrer (Rob Fury Photography)

Balaram, Du bist Fotograf, hast Du dadurch einen Vorteil beim Filmen?
Balaram Furrer: Der einzige Vorteil ist eigentlich, dass ich meine Kamera und ihre Möglichkeiten gut kenne. Fotografie und Videografie sind aber komplett unterschiedlich – deswegen habe ich bei meinem ersten Video auch fast alles falsch gemacht…

Mit diesem Video, das Du vor dem Kurs gemacht hattest, bist Du am Ende des Kurses noch zu mir gekommen und hast mich um ein Feedback gebeten. War das hilfreich?
Absolut! Du hast sofort gesehen, was ich noch ändern muss, um meine Videos zu verbessern. So hast Du mir anhand von diesem konkreten Beispiel einiges mit auf den Weg gegeben, das ich umsetzen konnte.

Gab es etwas, was Dir besonders geholfen hat?
Als Reminder für die Basics habe ich jetzt beim Filmen immer die Karte dabei, die Du uns im Kurs abgegeben hast: Darauf sind die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst, worauf man achten muss, Perspektive, Einstellung etc.

Wie hast Du den Kurs erlebt?
Ich war total überrascht, wie viel Du in die paar Stunden gepackt hast! Ich hatte einfach erwartet, dass ich an diesem Tag die Grundkenntnisse lerne. Erst danach wurde mir bewusst, wie effizient Du als Instruktorin bist und wie viel ich tatsächlich mitgenommen habe! Du hast alles verständlich erklärt, mit vielen Beispielen, und super rübergebracht. Ich hatte auch den Eindruck, dass Du den Kurs perfekt auf die Teilnehmenden angepasst hast. Du hattest ja im Vorfeld gefragt, wozu wir Video brauchen und womit wir filmen.

Was war Deine Motivation, Dich für den Starterkurs anzumelden?
Ich bin in einer Zürcher Kunstgalerie (Ethnicity Gallery / Ethnicity Art Gallery) fürs Marketing zuständig. Hinter der Galerie steht ein Verein, der auch soziale Projekte durchführt. Diese dokumentieren und bewerben wir mit Video. Video ist ein starkes, aussagekräftiges Medium, gerade heute, wo die Welt von Social Media durchwoben ist. Wenn man das Grundwissen hat, muss man für Videos nicht mehr viel Geld ausgeben, sondern kann selber günstig tolle Sachen produzieren.

Wie bist Du nach dem Kurs an die Videoproduktion herangegangen?
Ich hatte den Kurs ja ganz gezielt ausgewählt, weil ich mir dieses Wissen für meine Arbeit aneignen wollte. Deswegen hatte ich auch gleich Gelegenheit, es anzuwenden: Noch in der gleichen Woche hatte ich einen Auftrag für ein Video.

Mit welcher Kamera arbeitest Du?
Mit einer Spiegelreflexkamera, Canon EOS 5D Mark III. Manchmal auch mit dem Smartphone.

Danke für das Gespräch!

Balaram Furrer a.k.a. Rob Fury Photography auf Instagram / Facebook

Sichere Dir jetzt ein Ticket für meinen Starterkurs!

Der nächste Kurs findet am 23. September in Rapperswil statt. Kaufe Dir jetzt Dein Ticket hier – und hier bekommst Du mehr Infos.

Falls Du momentan nicht nach Zürich/Rapperswil kommen kannst oder Dir den Kurs flexibler einteilen möchtest: Auch in meinem Onlinekurs vermittle ich Dir das Grundwissen der Videoproduktion.

Die Inhalte sind die gleichen wie im Theorieteil des Starterkurses. Wenn Du zusätzlich dazu auch Übungen und Feedback möchtest, biete ich Dir das in Spezialpaketen des Onlinekurses an. Alle Infos hier.

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