Drei verschiedene Möglichkeiten der Videoproduktion

Drei Möglichkeiten der Videoproduktion

Es muss nicht immer die teure Highend-Videoproduktion sein

Schaut man sich heute die sozialen Netzwerke an, sind die geposteten Videos der User kaum zu übersehen. Videobotschaften werden heute immer wichtiger, nicht nur für Privatpersonen.

Auch Unternehmen bedienen sich dieser Technik – jedoch nur teilweise, da viele dieser Unternehmen noch der Meinung sind, dass Videoproduktionen zu aufwendig und zu teuer sind. Doch hier muss unterschieden werden: früher wurden viele Werbespots für das Fernsehen produziert, die dementsprechend in einer hohen Qualität (Highend-Produktion) hergestellt werden müssen. Zusätzlich kostet der Sendeplatz im TV viel Geld, sodass hier einige 100.000 CHF an Kosten entstehen.

Mittlerweile gibt es deutlich einfachere Möglichkeiten Videos zu erstellen, die zudem wesentlich günstiger sind. Heute ist der Anspruch der User ein anderer als früher. Auf YouTube sind Videos gefragt, die authentisch, echt und hilfreich sind.

1. Möglichkeit: Videos selber drehen

Die meisten von uns besitzen ein Smartphone, welches bereits mit einer guten Kamera ausgestattet ist.

Apps wie Instagram und Vine laden regelrecht dazu ein, kleine Videos selbst zu gestalten, um einen Einblick in die Situation und der Stimmung des Ortes wiederzugeben. Zudem gibt es Apps, die die Kamera unseres Smartphones erheblich verbessern können. Mit der App „Filmic Pro“ können wir sogar den Fokus und die Blende manuell festlegen und damit hervorragend Stimmungsbilder sammeln.

Will ich diese Bilder unterwegs zu einem kleinen Clip zusammen fügen, bearbeite ich das Video in der iPhone App iMovie und dann den kurzen Stimmungsbericht gleich auf Facebook, YouTube und Co. teilen.

Auch kleine Handycams und Fotokameras stehen für den Videodienst bereit. Schnittprogramme werden immer günstiger, sodass für die Eigenproduktion kaum Geld investiert werden muss.

2. Möglichkeit: Produktionen über VJs

Bei dieser Variante gibt es eine Person, die die Produktion von A bis Z selbst übernimmt. Man sagt ihr VideojournalistIn (VJ). Das heisst, sie führt die Kamera, leitet das Interview, schneidet im Nachgang, schreibt und vertont einen Off-Text und legt Musik in den Hintergrund.

Diese Person nimmt also alle Arbeiten vor, bis der Beitrag vollständig fertig ist. Eine eigene Ausrüstung und ein eigener Schnittplatz sind heutzutage sehr kostengünstig und machen somit diese One-WoMan-Show möglich. Das spart Zeit und Manpower und führt zu günstigeren Preisen.

Was kann ein Videojournalist demnach bieten: Er/sie kann Interviews führen, Testimonials aufnehmen, Eventberichte mit Stimmungsbildern und Stimmen der Besucher erstellen, kleine Imagefilme drehen, Portraits sowie redaktionelle Newsberichte anfertigen.

Die fertigen Videoproduktionen kann das Unternehmen auf seiner Webseite oder auf sozialen Netzwerke veröffentlichen.

3. Möglichkeit: Highend-Produktionen

Highend-Produkte werden für aufwendige Firmenfilme, TV-Spots für Fernseh oder Kino und Werbefilme im Internet erstellt.

Hierzu wird zum einen eine Agentur für das Drehbuch benötigt. Zum anderen sind ein Regisseur, ein Kameramensch sowie Personen für Licht und Ton unerlässlich. Das Licht wird aufwendig und perfekt gesetzt. Der Ton mit verschiedenen Mikrofonsystemen aufgenommen. Dazu kommen oft Schauspieler, Visagisten etc. Was grosse Kosten mit sich bringt.

Die Produktionsgrössen dazwischen

Dennoch gibt es auch Produktionsformen, die zwischen den drei Genannten liegen.

Beispiel:
Eine Firma will in ihren Kursen zu Beginn ein kleines Anleitungsvideo zeigen, Anweisungen für Raucher, für Esser und Flüchtende im Fall, dass es brennt. Diese Videos sollen klare „Verhaltensregeln“ transportieren, aber lustig, unterhaltsam und „kinomässig“ daher kommen.

Eine solche Produktion kann ein Videojournalist nicht alleine umsetzen. Es besteht jedoch die Möglichkeit, den Beitrag in einem kleinen Team zu erstellen. Videojournalisten haben ein grosses Netzwerk und können dementsprechend die richtigen Personen organisieren. Ich biete diese Zwischenlösungen auch an.

Zwischen den selbstgedrehten Videos und den VJ-Produktionen liegen auch kleine Filmwelten. Wer einige Tricks der Videokunst kennt, kann aber schon mit einem Smartphone Filme erstellen, die professioneller wirken, als viele Videobotschaften im weltweiten Netz.

Hilfreiche Tipps findet Ihr hier in meinem Blog, bekommt Ihr mit meinem Newsletter oder lernt Ihr in meinem Videokurs.