Mit drei Kameras im Gepäck in die Stadt mit der höchsten Mordrate der Welt

Michael Seelig besucht eine Familie in einem Armenviertel in Recife, Brasilien.

Michael Seelig besucht eine Familie in einem Armenviertel in Recife, Brasilien.

 

Letzten Dezember reiste ich mit meiner Familie nach Brasilien. Auf Facebook entdeckte ein Bekannter, dass wir ganz nah, für brasilianische Verhältnisse, von ihm und seiner Familie weilten. Er, Michael Seelig, lud uns spontan zu ihnen nach Hause ein.

Ich hatte Michael bei Aufnahmen fürs „Fenster zum Sonntag“ kennengelernt. Wir drehten mit ihm eine Sendung, kurz bevor er mit Frau, vier Kindern und Hund nach Brasilien auswanderte. Genauer gesagt nach Recife, eine Stadt mit einer der höchsten Mordraten der Welt. In seinem Rucksack mit dabei: seine Krankheitsgeschichte – HIV.

2 Erwachsene, 2 Kinder, 1 Filmstudio, 1 Taxi

Wir fuhren am Morgen in João Pessoa los und kamen gegen Mittag in Recife an. Familie Seelig reiste am nächsten Morgen in ein Camp, wir konnten deshalb nicht sehr viel Zeit mit ihnen verbringen. Ich packte jedoch die Chance und nahm mit Michi spontan eine Joody.tv Sendung auf. Im Talk erzählt er seine Geschichte.

Mein mobiles Studio in Brasilien.

Mein mobiles Studio in Brasilien.

Meine technische Reiseausrüstung

Ich suchte all mein technisches Equipment zusammen. Klar, als Videofreak habe ich ein bisschen mehr dabei, als Otto-Normalverbraucher:-) Mein Mann, Sam, ergänzte es mit seinen Gadgets.

Kameras:

Audio:

Stabilisation:
Drei Reisestative. Gast Michi konnte noch eines beisteuern. Und mein Stativ-Adapter, um das iPhone auf das Stativ zu stellen.

Et voilà, so war mein mobiles Studio in kurzer Zeit aufgebaut. Falls du auch wissen willst, wie du dein Smartphone zu einer guten Camera pimpen kannst, findest du die ergänzende Ausrüstung in meinem Ratgeber Videoausrüstung für Smartphone.

Und hier geht’s zur Joody.tv-Sendung „Michael Seelig – Trotz Krankheit hilft er Kindern in Brasilien“.