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Nutze das Potenzial deiner Smartphone-Kamera

Nutzt Du bereits das volle Potenzial deiner Smartphone Kamera?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Leute gar nicht alle Möglichkeiten kennen, die ein Smartphone beim Filmen bietet.

In diesem Video zeige ich Dir welche Möglichkeiten mein iPhone 13 Pro hat und zeige Dir anhand von dem, wie Du das volle Potenzial bei deinem Smartphone ausschöpfen kannst.

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3 Linsen

Ich habe bei meinem iPhone 13 Pro, 3 Linsen. Das sind 3 kleine Objektive, die ich immer dabei habe. Vorne habe ich noch eine 4. Linse (die Selfiecam) und in der Kamera versteckt ist noch eine 5. Linse, welche ich später noch vorstelle.

Wenn Du nun ein Smartphone hast, welches hinten nur 1 Linse hat, dann hast Du einfach ein Weitwinkel.

Weitwinkel

Wenn ich nun mit meinem iPhone filme und die Kamera anwähle, dann öffnet sich die Standard Linse. Diese Linse ist in der Regel eine 26mm Linse. Diese ist etwas weitwinklicher und zeigt ein wenig von meinem Büro.

Ultraweitwinkel

Ich kann beim iPhone 13 die Linse wechseln auf das Ultraweitwinkel. Wenn ich auf 0.5 einstelle, erscheint mein Bild noch weitwinkliger und ich habe noch mehr Bild. In meinem Fall sieht man nun schon fast das halbe Büro.

Ich habe an meinem Smartphone noch eine 3. Linse, das ist die Telelinse, damit kann ich ein Objekt viel näher holen. Beim iPhone 13 ist dies eine 3-fach Vergrösserung, beim iPhone 12 war es 2.5 und bei den Vorgängern war die Telelinse noch 2-Fach.

Die Telelinse finde ich etwas sehr praktisches, diese Linse brauche ich sehr oft. Gerade wenn ich unterwegs bin und verschiedene Videoshots sammle, dann habe ich mehr Möglichkeiten.

Die Einstellungen mit der Standardkamera sieht etwa so aus:

Mit der Telelinse komme ich schon viel näher ran:

Mit dem Ultraweitwinkel sieht es so aus:

Hier habe ich das heilige Hüsli beim Rapperswiler Holzsteg gefilmt

Näher ran gehen

In der Regel bin ich beim Filmen immer in Bewegung, kann uns sollte auch näher ans Objekt ran gehen. Dies ist aber nicht immer möglich, dann bin ich froh, wenn ich die Telelinse zur Hand habe.

Nahaufnahme Blumen

Aufnahme mit der Telelinse

Rad beim iPhone für das digitale Zoom

Du kannst natürlich beim Filmen mit 2 Finger das Bild näher holen aber Achtung! Das ist ein digitaler Zoom. Das heisst, das Bild wird zwar näher geholt aber die Bildqualität nimmt dabei ab. Das ist kein Wechsel der Objektive. Die 3 Linsen auf der Rückseite wurden dafür gebaut, dass man ohne Bildverlust das Objekt näher holen kann. In jeder Linse steckt ein eigener Sensor, 3 verschiedene Minikameras. Wenn Du also verschiedene Linsen hast, dann versuche doch anstelle des digitalen Zooms, eine von diesen Kameras zu nutzen.

Mindestens 2 Linsen, haben alle Smartphones. Wenn Du hinten nur eine Kamera hast, so hast Du vorne noch die Selfiecam. Diese nutze ich sehr oft. Bei einer Videobotschaft ist es einfacher die Selfie Kamera zu benutzen, weil ich mich da sehen und richtig ins Bild stellen kann.

Die Selfie Cam

Die Selfie Cam ist auch weitwinklig, da sie aber noch kleiner ist, als die anderen Linsen, ist die Videoqualität auch ein bisschen schlechter. Der Bildstabilisator und auch die Lichtempfindlichkeit sind weniger gut.

Wenn Du aber genug Licht hast und auch noch mit einem Stativ arbeitest, ist die Qualität gut genug, damit Du auch mit der Selfie Kamera gute Aufnahmen machen kannst, wenn es schnell gehen soll.

Die 5. Linse (Makrolinse)

Die 5. Linse ist in den digitalen Einstellungen versteckt. Beim iPhone gibt es diese erst ab dem Modell iPhone 13 Pro. Das ist die Makrolinse. Früher wurden die Aufnahmen (z.B von einer Blume) immer unscharf, wenn Du nah ran gegangen bist. In den Einstellungen von meinem Iphone kann ich nun die Makrosteuerung aktivieren. Wenn ich jetzt nah ran gehe, wechselt die Kamera automatisch in diesen Makroeinstellungsmodus. Dieser funktioniert auch auf der Telelinse, so dass ich eine wirklich schöne Grossaufnahme einer Blume bekommen kann. Ich empfehle, die Markosteuerung immer aktiviert zu haben, damit es in den Makrobereich wechselt, sobald du ein Objekt von nahem filmen möchtest.

Schau doch bei Deinem Smartphone nach, welche Linsen du hast und wie du sie wechselst und welche Settings es dazu noch gibt, damit auch Du das volle Potenzial deines Smartphones nutzen kannst.

Falls Du ein iPhone 13 Pro hast und den Kinomodus noch nicht kennst, dann schau unbedingt noch mein Video „Kinomodus beim iPhone 13„.

Mit dem Kinomodus hast Du auch noch eine Spiegelreflexkamera in deiner Hosentasche und bringst eben auch Tiefenunschärfe ins Bild. Ich habe dies in meinem Video in verschiedenen Situationen ausgetestet und bin wirklich begeistert, wie es funktioniert.

Wenn Du kein iPhone 13 Pro hast oder nur 2 Linsen, kannst Du trotzdem mit deinem Smartphone tolle Videos aufnehmen. Es gibt wichtigere Dinge als diese Linsen, die zeige ich Dir in meinen „10 Tipps für bessere Videos“. Du kannst diesen Ratgeber hier herunterladen.

Frieden schliessen mit der Technik

Technik ist nicht mein Ding…
Deshalb kann ich auch keine Videos produzieren.

Dies höre ich sehr oft, gerade auch von Frauen. Liebe Ladys, Technik ist nicht schlecht und kann uns wunderbare Möglichkeiten geben. Gerade in der Videoproduktion diesem Powermedium eröffnet uns die Technik neue Welten.

In diesem Video möchte ich Dir zeigen, wie uns die Technik entgegenkommt und vieles damit einfacher wird.

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Du hast doch bestimmt auch schon mal bei Deinem Smartphone den „REC“ Knopf gedrückt. Das ist schon mal ein guter Anfang. Mit dem Smartphone kann Du filmen und die Qualität wird immer besser.

Technik Bildstabilisatoren

Wenn früher die Videos noch verwackelt waren, so sind die Bildstabilisatoren in den heutigen Smartphones und auch Kameras so gut, dass man die Bilder fast nicht mehr verwackeln kann. Die Videos sind schon dank dieser Technik weit professioneller.

Vielleicht kannst Du dich auch daran erinnern, dass man früher kaum filmen konnte, wenn die Sonne langsam unterging, weil das Bild sich so verpixelte wegen der digitalen Aufhellung des Gerätes. Heute sind die Geräte so viel lichtempfindlicher, dass diese auch bei wenig Licht großartige Videos generieren. Diese Technik entwickelt sich auch immer weiter, so dass es auch immer einfacher wird Videos zu produzieren.

Technik beim Filmen

Wenn Du mich schon ein wenig kennst, dann denkst Du vielleicht, dass ich viel über Mikrofone, Stative und Licht rede. Dies sind aber keine Monster, diese Mittel helfen Dir deine Videos zu verbessern.
Dazu habe ich bereits einige Ratgeber veröffentlicht, die Du herunterladen kannst, wie z.B.

In meinen Videokursen geht es also auch immer um die technischen Aspekte aber immer nur so viel wie es braucht. Ich zeige Dir, wo ein Mikrofon Sinn macht, welches Du brauchst, wo Du es weglassen kannst, welches Stativ, warum und warum nicht, etc.
Damit Du dich so einrichten kannst und weisst, was Du brauchst, was Du aber auch weglassen kannst. Wenn Du das alles kennst, kannst Du Dich auch wieder mehr um deine Inhalte kümmern.

Lernprozesse bei der Technik

Das ist wie einen Text schreiben. Die Kinder nehmen mal einen Stift zur Hand und kritzeln, später lernen sie die Buchstaben, irgendwann das 10-Finger-System und dann schreiben sie Texte. So ist es auch mit diesen Geräten. Ich zeige Dir wie Du damit umgehst und damit Video produzieren kannst. Danach kannst Du Dich wieder besser um deine Botschaft kümmern und was Du weitergeben möchtest.

Technik erlernen

Ich möchte Dich dazu befähigen, die Kraft von Video zu nutzen, damit Du sichtbar wirst und die Leute, die auf Deine Botschaft warten, sie kennenlernen und hören können.

In meinem Kurs „Video hat Kraft“ da geht es um die Technik aber auch darum, wie Du überhaupt filmst, was die verschiedenen Elemente sind in der Videoproduktion und wie Du sie im Schnitt zusammenbringst, damit am Schluss dein eigenes Video entsteht.

Melde Dich jetzt an für den Kurs „Video hat Kraft“ und warte nicht länger. Kinder warten auch nicht auf den Tag X, sondern nehmen einen Stift und beginnen zu malen und irgendwann entsteht dann ein Bild daraus. Das wird bei Dir auch so sein. Du wirst Fortschritte machen und nach diesem Kurs dein eigenes Video produzieren können.

Den Link zum Kurs findest Du hier.

Kinomodus beim iPhone 13

Kinomodus beim iPhone 13
Besser als eine Systemkamera?

Was ich beim Filmen mit dem Smartphone bis jetzt am meisten vermisste, soll jetzt mit dem neuen iPhone 13 möglich sein. Ich kann jetzt mit dem Kinomodus Tiefenunschärfe ins Bild bringen.

Tiefenunschärfe ist ein sehr schönes, ästhetisches Mittel beim Filmen, um den Hintergrund verschwimmen zu lassen und dem Vordergrund mehr Präsenz zu geben.

Ob dieser Kinomodus beim iPhone 13 jetzt die Systemkamera ersetzt, das habe ich in meinen Ferien in Italien ausprobiert.

Das Resultat seht ihr in diesem Video.

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Bisher konnte man zwar mit dem Porträt Modus den Hintergrund verschwimmen lassen, allerdings funktionierte das bisher nur im Foto Modus. Der Fotomodus hat mehrere Fotos gemacht, übereinander gelegt und dem Hintergrund eine Unschärfe verliehen.

Beim Video haben wir 30 Frames (Bilder) in der Sekunde welches das Smartphone aufnimmt. Diese 30 Bilder müssen sofort berechnet und der Hintergrund unscharf gemacht werden.

Die Herausforderung beim Filmen ist die Bewegung mit dem Kopf oder mit den Händen. Die Kamera muss immer berechnen, was in den Vorder- und was in den Hintergrund gehört. Die Ränder sind die größte Herausforderung dabei.

Bei der Systemkamera kann ich dies manuell machen und selber entscheiden, was im Fokus sein soll, wo die Unschärfe oder Schärfe sein soll. Das gibt dann auch schöne Ränder

Dazu habe ich auch schon einmal ein Video gemacht:

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Wie funktioniert nun der Kinomodus beim iPhone 13?

Wenn mit dem Kinomodus gefilmt wird, suchen die Sensoren des iPhones die Bewegung im Vordergrund und setzt einen gelben Rahmen, damit klar ist was scharf sein soll. Der Bildstabilisator sorgt zusätzlich dafür, dass das Bild möglichst flüssig und nicht verwackelt wirkt.

Hase fokkusiert

Schwieriger wird es, wenn sich das Objekt schneller bewegt. Da ist es für die Kamera nicht immer klar, was genau scharf sein soll. Da kann es vorkommen, dass sie die Tiefenunschärfe ganz verliert. Das Tracking ist trotzdem erstaunlich gut. Je näher man heranzoomt umso besser wird die Tiefenunschärfe.

Shaya auf dem Trampolij
Shaya nahaufnahme

Wie sieht es aus mit feinen Rändern?

Schön in Italien ist ja auch das feine Essen und der gute Wein. Da haben wir uns auch öfters mal eine Glas gegönnt.

Zapfenzieher

Mit dem Kinomodus habe ich auch solche Situationen erfasst, um zu schauen, ob dieser auch Bewegung und feine Ränder erfassen kann. Damit hatte aber das iPhone Probleme und war mit den Bildkompositionen öfters überfordert.

3 Dinge welche ich in Italien gelernt habe.

  1. Wenn Du mit den Kinomodus filmst, sind 4K Aufnahmen nicht möglich. Die Kamera filmt alles in 1080HD
  2. Die Blende kann manuell eingestellt werden um die Tiefenunschärfe zu verändern.
  3. Sogar in der Nachbearbeitung eines bereits aufgenommenen Videos, kann die Blende manuell verändert werden.

 

Mit dem Kinomodus kannst Du nun noch professionellere Videos mit dem iPhone aufnehmen.

Wenn Du auch solche Videos aufnehmen möchtest, dann brauchst Du einfach noch ein Stativ mit Adapter und ein Mikrofon.

In meinem Ratgeber „Ausrüstung für das Smartphone“ habe ich Dir aufgelistet welches Equipment ich benutze. Dieser Ratgeber kannst Du hier  herunterladen.

Mein Fazit:

Nachdem ich die Videos geschnitten und alles nochmals angeschaut habe, fällt das Fazit noch besser aus.

Ich bin beeindruckt, wie gut es funktioniert.
Das Smartphone gewinnt sehr viel mit diesem Modus. Ich kann mit der Ästhetik des Bildes besser arbeiten und noch mehr herausholen.
Ich persönlich werden diesen Kinomodus öfters einsetzen, werde aber meine Systemkamera nicht verkaufen. Bei größeren Projekten habe ich immer noch mehr Kontrolle über Schärfe und Unschärfe mit der Systemkamera.

Der Kinomodus ist eine super Ergänzung, ersetzt aber die Systemkamera nicht.

Nachrichten mit Loom

Einfach und schnell Videobotschaften mit Loom verschicken

Stell dir vor Du öffnest Dein E-mail und der Absender schickt Dir eine Videobotschaft per Video.

Nachrichten mit Loom sind ganz einfach und schnell aufgenommen.

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Loom

Loom ist ein wirklich cooles, praktisches Tool, wenn ich ganz schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen und verschicken will.
In meiner, vor Kurzem durchgeführten Videochallenge, haben über 80 Personen ihr eigenes Video in unsere Gruppe gepostet und ich konnte allen 80 Teilnehmern am ersten Tag ein Videofeedback schicken.
So viele Videos in so kurzer Zeit aufnehmen konnte ich nur, weil ich einen sehr schnellen Workflow gefunden habe.
Mit Loom einer externen Webcam und einem Mikrofon habe ich auf meinen Macbook, die Videos aufgenommen und gleich verschickt.

Ich arbeite lieber mit externer Hardware, da diese meist bessere Qualität liefern als die eingebauten Webcams.,

Wie funktioniert Loom?

Loom ist sehr einfach zu bedienen. Mit nur ganz wenigen Clicks, kann ich ganz leicht, eine Botschaft aufnehmen. Dabei kann ich auswählen, ob ich nur den Bildschirm, die Webcam oder beides aktiviert haben will. Nach der Aufnahme wird gleich das Video automatisch auf Loom hochgeladen und ich kann es mit einem Link an die entsprechende Emailadresse verschicken.
Durch die „Share“ Option kann ich auch ein GIF erstellen und ein bewegtes Bild weiterschicken oder ich kann es direkt in den Social Media Kanälen veröffentlichen.

Durch solche Videobotschaften kann dich dein Gegenüber einfach noch persönlicher sehen und hören.

Ist Loom teuer?

Du kannst Loom gratis nutzen und beliebig viele Videos aufnehmen. Allerding kannst Du nur 25 Personen Zugang zu Deinen Videos erteilen. Ansonsten müsstest Du die kostenpflichtige Version bestellen für ca. 8$ pro Monat.
https://www.loom.com/

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, wie Du Deine Videobotschaft zu jemandem bringen oder auf einer Plattform veröffentlichen kannst. Wichtig ist einfach, dass Du weisst auf was Du achten musst, damit Du authentisch wirkst.

Möchtest Du wissen, wie du Kompetent vor der Kamera auftreten kannst? Dann kaufe doch meinen Online Videokurs „Kompetent vor und hinter der Kamera, damit Deine Botschaft ankommt“. In diesem Kurs zeige ich Dir, auf was Du achten musst, damit Du im besten Licht stehst, dein Ton gut ist und Deine Botschaft ankommt.

Hier lernst Du, wie Du dich im Bild positionieren musst und was es alles sonst noch braucht um die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken. Ich gebe Dir klare Anweisungen und Hilfe, damit Du coole, authentische und echte Vidobotschaften verschicken kannst.

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

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  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

Welches ist das beste Smartphone zum Filmen, wenn Du eine Person vor der Kamera hast?

Oft werde ich gefragt: Welches Smartphone hat die beste Kamera zum Filmen?

Detaillierte Vergleiche verschiedener Smartphone-Videos findest Du bei mir nicht. Es gibt verschiedene Kriterien für das richtige Smartphone und hängt auch davon ab, was Du filmen willst.

Wenn Du solche Videos aufnehmen möchtest, wie mein Video weiter unten, also Dich selber oder Deine Interviewpartner vor der Smartphone Linse platzieren willst, dann gibt es für mich ein wichtiges Kriterium. Das Kriterium verrate ich Dir im Video oder im Text weiter unten.

Eins verrate ich Dir schon, es muss nicht immer das neuste Smartphone sein.

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https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Mit jedem Smartphone, das auf den Markt kommt, wird die Kamera noch etwas besser. Vor allem die Lichtempfindlichkeit ist immer höher, finde ich.

Erinnerst Du Dich: Wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, konnte man mit den ersten iPhones (z.B. iPhone 4) kaum mehr filmen. Das Smartphone hellte das Bild automatisch auf und es ergab so ein „Pumpen“ ins Bild.

Kamera beim Smartphone wird immer besser

Heute kriegt man mit Smartphones auch bei wenig Licht super Bilder. Zudem wurden Bildstabilisator, Farbstärke und Kontraste in den letzten Jahren besser, doch in diesen Bereichen sind für mich sind die Unterschiede weniger markant als bei der Lichtempfindlichkeit.

Überlegst Du Dir, ein neues Smartphone zu kaufen? Dann findest Du im Netz genaue Vergleiche, ob nun das iPhone 11 oder das Google Pixel 4 besser ist. Für mich ergibt dieser Direktvergleich minime Unterschiede, die für mich persönlich nicht so wichtig sind.

Der eine wirklich grosse Unterschied: die Dual-Kamera

Wenn Du Dich selber mit dem Smartphone filmen willst, um Deine Botschaft, Dein Produkt, Diene Idee in die Welt zu bringen, dann lohnt es sich ein Smartphone mit dualem Kamerasystem zu benutzen. Auch wenn Du andere Menschen für Interviews, Statements, Testimonials usw. vor die Kamera stellt, hast Du einen Vorteil mit dem Zwei-Linsen-System.

Zwei Linsen beim iPhone XS
Links ist das Weitwinkel, rechts die Tele-Linse des iPhone XS.

Bei Smartphones wie dem iPhone 7 Plus, X oder XS kann ich zwischen der normalen und der Tele-Linse wechseln. Ich habe dann einen anderen Bildausschnitt.

Die normale Linse ist eher ein Weitwinkel, ca. 128mm. Das heisst, es kommt rechts und links von mir sehr viel mit ins Bild:

Judith Steiner Weitwinkelobjektiv iPhone Smartphone-Kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, normale Kamera (Weitwinkel)

Bei der Telelinse habe ich ca. ein 50mm-Objektiv. Das ist in etwa das, was ich auch mit dem Auge natürlich sehe. Auf der Seite kommt da weniger ins Bild und man sagt auch, es „mache schön“: Für Porträtaufnahmen ist diese Einstellung vorteilhafter.

iPhone 11 Judith Steiner Telelinse dual camera Smartphone-kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, Telelinse

Siehst Du den Unterschied? Die Person im Bild wirkt präsenter und das Gesicht ausgewogener, weil die Kamera weniger nahe ran muss. Es ist weniger Hintergrund im Bild und lenkt von der Person ab, die spricht.

Die Telelinse macht den Unterschied

Ob Du nun mit dem iPhone 7Plus ist (dem ersten Smartphone mit dualem Linsensystem) oder mit dem neusten, dem iPhone 11, spielt weniger eine Rolle. Klar wird die Kamera immer besser – aber für mich ist wichtig, dass ich überhaupt zwischen Telelinse und Weitwinkel wechseln kann.

Achtung bei iPhone 11: Das iPhone 11 verfügt nur noch über Weit- und Ultraweitwinkel. Dafür habe ich mit dem iPhone 11 Pro/Pro Max sogar drei Linsen: Tele-, Weit- und Ultraweitwinkel.

Toll ist der Ultraweitwinkel, wenn Du zum Beispiel viel in der Natur bist und eine Landschaft im Bild festhalten willst. Zum Filmen von Personen ist sie aber ungeeignet: Die gefilmte Person verschwindet total im Bild und verliert alle Präsenz.

Aufgenommen mit der Ultraweitwinkel-Linse.

Fallbeispiel aus einem Kurs

Kürzlich gab ich in einer Firma einen dreitägigen Workshop. Ziel dieser Kurse ist, dass die Teilnehmenden mit ihren eigenen Smartphones Videos produzieren können. Wir übten dies auch und nahmen ein Video auf, ein Interview mit einer Fachfrau für Beckenbodentraining.

Wir waren bei dieser Frau zu Hause, von wo aus sie auch arbeitet, und richteten den Ort für den Dreh her: Wir stellten Stative auf, suchten einen guten Hintergrund und versuchten, das natürliche Licht vor Ort optimal zu nutzen.

Vanessa, eine Kursteilnehmerin, filmte mit ihrem iPhone. Es war aber total schwierig, ein schönes Bild hinzukriegen: Immer war zu viel Hintergrund da und lenkte von der Expertin ab – sie ging im Bild unter.

Ich fragte dann, ob es OK wäre, wenn wir doch mein iPhone nehmen. So kriegten wir ein gutes Video und ich konnte gleich zeigen, was für einen enormen Unterschied die Telelinse macht: Das Bild war ruhiger, die Beckenbodenexpertin wirkte präsent und ihre Botschaft kam optimal rüber.

Das duale Linsensystem ist wirklich toll, wenn Du Menschen filmen möchtest, die eine Botschaft haben.

Worauf Du achten solltest, wenn Du ein neues Smartphone kaufst

Ich finde nicht, dass Du immer das neuste Smartphone brauchst. Wenn Dein Smartphone aber schon älter ist und Du Dir überlegst, ein neues zu kaufen, dann würde ich wirklich darauf achten, dass es ein duales Kamerasystem hat.

Auch dann brauchst Du nicht zwingend das neuste Modell – auch ein „älteres“ Smartphone tut’s, das neben der normalen auch noch eine Telelinse hat.

Tipp: Schau doch, dass Du Dein gebrauchtes Smartphone verkaufen oder weitergeben kannst! Es sind viele wertvolle Rohstoffe drin und deswegen ist es toll, wenn ein Smartphone so lange wie möglich verwendet werden kann.

Und so wird Dein Video noch besser:

Das Video wird noch professioneller, wenn Du mit Stativ und Mikrofon arbeitest. Damit wirkst Du oder die Person vor Deiner Kamera einfach kompetenter und authentischer!

Wenn Du Tipps für Deine Ausrüstung zum filmen mit Smartphone willst, lade Dir doch meinen PDF-Ratgeber herunter:

Gesicht zeigen, Vertrauen schaffen: Video macht es möglich!

In einer Welt, wo viel Vertrauen in Institutionen, Medien und Politik verloren geht, suchen die Menschen Personen, denen sie vertrauen können.

Wenn wir Gesicht zeigen, können wir Vertrauen aufbauen und Nähe schaffen.

GIF Trailer Judith Onlinekurs

Das merke ich selber immer wieder:

Kürzlich war ich an einem Netzwerktag von SWONET und gab dort einen Workshop für Schweizer Geschäftsfrauen. Einige, die in mein Training kamen, sagten mir, dass sie mich schon kennen. Wir hatten uns aber noch nie getroffen – das Gefühl der Bekanntschaft kam davon, dass sie schon Videos von mir angeschaut haben.

Judith Steiner Talk SWONET

An der SWONET durfte ich ein kurzes Videotraining geben. (Foto: Barbara Bamberger)

Welche Art von personalisierten Videos kann ich produzieren?

Es gibt verschiedene Arten von Videos, in denen Du Dein Gesicht zeigen kannst:

  • Tipps und Tutorials
  • Produkte und Dienstleistungen vorstellen
  • Menschen vorstellen
  • Testimonials und Interviews
  • Persönliche 1:1-Videos

Im Folgenden sage ich noch etwas ausführlicher etwas zu diesen Möglichkeiten.

Soeben habe ich übrigens meinen zweiten Online-Videokurs veröffentlicht: „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt.“ Hol Dir hier eine kostenlose Probelektion!

 

Probelektion Perspektive Judith Steiner

Tipps und Tutorials

Diese Videos sind sehr beliebt. Viele InternetnutzerInnen suchen direkt ein Video auf YouTube, wenn sie eine Anleitung für etwas brauchen.

Je nach Bereich, in dem Du arbeitest, kann das ganz unterschiedlich aussehen:

Ein Coach könnte z.B. Tipps weitergeben, wie ich im Alltag besser mit Stress umgehen kann. Eine IT-Firma kann Tipps geben, wie man seine Daten sichert. Ein Schreiner könnte zeigen, wie man den Esstisch pflegt, damit das Holz möglichst lange schön bleibt.

Tutorials sind meine meistgeschauten Videos auf YouTube:

Mein Tutorial „Videos schneiden auf dem iPhone mit iMovie“ hat mittlerweile 150’000 Views, und „3 praktische iPhone-Funktionen für Video-Cracks“ geht auch auf die 100’000er-Marke zu.

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Produkte und Dienstleistungen vorstellen

Wyzowl führt seit einigen Jahren Umfragen zum Thema Video und Marketing durch. Beim letzten Report gaben 2/3 der Leute an, dass sie gerne ein Produkt zuerst in einem Video sehen, bevor sie es kaufen (Report von Wyzowl).

Ich habe früher nicht verstanden, warum „Unboxing“-Videos (in dem jemand ein bestelltes Produkt auspackt) so gut funktionieren.

Unterdessen verstehe ich es:

Ich suchte auch schon die Information, ob eine bestimmte Kamera einen Mikrofon Eingang hat oder nicht. In den Produktetexten findet man die Info manchmal kaum. In einem Unboxing-Video sehe ich, ob es eine Buchse hat, wo sie liegt, sie sie aussieht.

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Es gibt aber nicht nur die Möglichkeit, ein Produkt auszupacken: Seine Schönheit, seine Funktion, die Bedienung… Im Video kannst du alles mögliche zeigen.

Das gleiche mit Dienstleistungen:

Eine Yogalehrerin kann erzählen, welche Art von Yoga sie macht, was der Schwerpunkt ist, was sie den Kursbesuchern vor allem mit auf den Weg geben will. Das kann sich natürlich auch mit dem ersten Punkt, also mit Tipps zum Thema, vermischen.

Menschen vorstellen

Kürzlich gab ich eine Schulung bei Stadler Form. Die Firma produziert verschiedene Produkte für die Luftreinigung und -Befeuchtung in Wohnungen.

In ihren Videos auf YouTube stellen sie ihre Produkte vor oder geben Tipps, z.B. zum Entkalken eines Luftbefeuchters. Manchmal stellen sie aber auch jemanden aus dem Team vor.

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Hinter jeder Firma stecken Menschen mit Gesichtern. Wenn wir die zeigen, wird die Firma persönlicher und nahbar.

Was gibt es hier für Möglichkeiten?

Die Geschichte einer Person erzählen

Wir hören alle gerne Geschichten. Wir möchten wissen, warum jemand ein Produkt entwickelt hat, eine Hilfsorganisation gründete, Politiker wurde…

Menschen, die Ihre Geschichte erzählen, Ihre Werte vertreten, können Vertrauen schaffen. Ein solches Video könnte das Intro auf einem YouTube Kanal sein oder unter «Über mich» auf der Website.

Oder auch Erfolgsgeschichten: Ein Kunde erzählt, wie er dank des Ernährungsprogramms innerhalb von drei Monaten 8 kg Gewicht verloren hat. Wie er es geschafft hat, wie es sein Leben verändert hat und wie er dranbleiben wird, um dieses Gewicht und Lebensgefühl zu behalten.

Testimonials und Interviews

In einem „Testimonial“ erzählen reale Kunden, was sie begeistert an meinem Produkt, und wem sie es weiterempfehlen.

Auch Interviews sind eine gute Möglichkeit für Firmenvideos:

Wenn eine IT-Firma eine Software verkauft, welche Daten auf dem Computer schützen soll, könnten sie ein Interview mit einem Experten führen: Dieser zeigt auf, welche Gefahren im Netz lauern und was diese anrichten können.

Wer Gewürze verkauft, könnte Foodblogger fragen, welche Gewürze sie am liebsten haben und wie sie diese einsetzen.

Persönliche 1:1-Videos

In der direkten Kommunikation mit Kunden wird Video auch vermehrt eingesetzt.

Kürzlich hörte ich einen Podcast von Amy Porterfield zum Launch eines Kurses: Während zwei Wochen konnte man sich für diesen Kurs registrieren. Während dieser Zeit hat Amy alle Fragen zum Kurs mit einer Audionachricht beantwortet. Die Stimme zu hören ist persönlicher als eine E-Mail zu erhalten. Und der Adressat weiss, dass wirklich Amy geantwortet hat, und nicht sonst jemand aus dem Team. Gemäss Amy hat sich der Aufwand mehr als gelohnt…

Noch besser sei es, ein Video anstatt eine Audionachricht aufzunehmen. Da gebe ich ihr natürlich recht. Zur Stimme kommt dann auch noch das Gesicht dazu.

Vorproduziert oder live

Alle diese Inhalte können vorproduziert werden: Das heisst, man filmt es und kann auch Dinge wiederholen, wenn man nicht zufrieden ist. Das Video kann noch bearbeitet und geschnitten werden und landet erst dann im Internet.

Die Videos können aber auch live auf YouTube, Facebook oder Instagram gestreamt werden. Webinare gehören auch in die Live-Kategorie.

Live ist noch direkter und authentischer und ich spare mir die Arbeit der Postproduktion.

Das Tolle an diesen Live-Formaten ist auch, dass die Leute gleich direkt Fragen stellen können und ich im Video darauf eingehen kann.

Die Regeln sind immer die gleichen

Egal, welchen Inhalt die Videos haben, ob sie live oder aufgezeichnet sind: Wir möchten überall kompetent und echt wirken, bzw. unsere Kunden und InterviewpartnerInnen ins richtige Licht stellen.

Das heisst: Die Regeln für das Filmen bleiben die gleichen. Das macht es einfacher, Qualität zu erreichen und zu halten.

In meinem online Kurs zeige ich Dir alle Regeln, die zu beachten sind. In meinem Trailer bekommst Du bereits einen Vorgeschmack.

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Hast Du Angst vor Video?

Mit Video kannst Du Deine Botschaft in die ganze Welt senden. Ob Du ein Produkt verkaufst, eine Dienstleistung anbietest oder sonst etwas Wichtiges mit der Welt teilen möchtest: Mit Video ist das möglich.

Gleichzeitig höre ich immer wieder von Menschen, welche denken, Videos zu nutzen sei für sie zu aufwändig und zu schwierig.

Hier spielt die Angst vor der Technik rein, aber auch die Befürchtung, als Person vor der Kamera nervös oder inkompetent zu wirken.

„Was, wenn ich den Text vergesse?“

Oder: „Ich komme vor der Kamera nicht gut rüber!“ Das sind Sätze, die ich immer wieder höre.

Oft liegt es am falschen Bildausschnitt, an der Perspektive oder am Licht, dass jemand im Video nicht präsent wirkt. Und es gibt Tricks, wie man einen längeren Text sauber ins Video bringt, ohne dass man ihn auswendig lernen oder ablesen muss.

Video ist lernbar!

Nutzt Du die Kraft von Video schon?

In meinem neuen Online-Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt.“ gebe ich Dir die Grundlagen weiter, wie Du selber gute Videos produzieren kannst.

In 35 Video-Lektionen (Dauer: über 3 Stunden) lernst Du, wie Du Dich selber oder einen Interviewpartner vor der Kamera optimal positionierst, wie Du mit dem Licht vor Ort arbeitest etc.

Hol Dir jetzt eine kostenlose Probelektion!

 

Probelektion Perspektive Judith Steiner

Online-Videokurs für jede Kamera

Der Kurs eignet sich, egal ob Du mit Smartphone, DSLR oder Handycam filmen möchtest. Meistens spielt die Kamera auch gar keine so grosse Rolle, sondern dient einfach als Werkzeug zum erstellen von Videoinhalten.

Ich freue mich riesig, dass jetzt mein zweiter Videokurs online ist! Bist Du dabei?

In der Probelektion lernst Du schon viel für Deine Präsenz:

 

Probelektion Perspektive Judith Steiner

Im Test: Smartphone-Objektive

Fischauge, Makro, Teleobjektiv: – für Smartphones gibt es diverse Objektive, die man zusätzlich kaufen kann. Das bedeutet: mehr Möglichkeiten beim Filmen und Fotografieren mit dem Smartphone.

Ich werde häufig gefragt, ob ich Aufstecklinsen oder externe Objektive empfehlen kann. Hier stelle ich Dir einige Möglichkeiten vor, die ich getestet habe. Mit ihren Vor- und Nachteilen.

Update: Einige der Objektive, die ich im ersten Video vorgestellt habe, sind nicht mehr erhältlich. Du findest meine älteren Testberichte zu Aufsteck-Objektiven und die Videos dazu trotzdem noch weiter unten. Heute empfehle ich Dir das Objektivset von Black Eye, das ich Dir gleich näher vorstellen werde.

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Ratgeber „Objektive zum Filmen mit Smartphone“

Eine Übersicht über die Smartphone-Linsen, die ich getestet habe und empfehlen kann, findest Du in meinem Ratgeber, den Du gratis als PDF herunterladen kannst:

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Billige No-Name-Objektivsets

Es gibt im Internet unzählige billige Objektivsets zu kaufen. Auch ich habe mal ein solches bestellt. Und die Objektive sehr bald in den Müll geworfen.

Die Qualität ist zu schlecht: Es gibt häufig einen schwarzen Rand im Bild, die Linsen verrutschen die ganze Zeit oder passen von Anfang an nicht richtig.

Hier gibt es wirklich einen grossen Unterschied zu den teureren Produkten, die ich euch im Folgenden vorstellen werde.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Objektiv-Set von Black Eye

Das Set von Black Eye umfasst drei Objektive: Fischauge, Weitwinkel und Teleobjektiv. Thali.ch hat mir das Set zum Test zur Verfügung gestellt; auf ihrer Website findest Du alle Black Eye-Linsen hier.

Die Objektive passen wirklich auf jedes Smartphone, ob iPhone oder Android-Gerät. Und egal, ob Du eine Linse oder ein Dual-Kamera-Gerät hast. Deine Smartphone-Hülle musst Du jedoch vorher entfernen, damit die Linse wirklich gut sitzt. Kontrolliere mit einem Blick durch die Linse, ob das Objektiv präzise aufgesetzt ist.

Die Linsen wirken robust und lassen sich einfach mit einem Clip befestigen.

Ich habe die Objektive auf einen Ausflug nach Colmar mitgenommen und getestet. Im Video siehst Du diverse Aufnahmen, die ich damit gemacht habe. Auf der Bootsfahrt im beschaulichen Elsass gab’s sogar noch Action mit einem angriffslustigen Schwan…

Tele-Objektiv: Zwischen der normalen Tele-Einstellung des iPhone XS und der Black-Eye-Telelinse gibt es keinen grossen Unterschied. Wenn ich die beiden allerdings kombiniere, komme ich schon recht nah an mein Objekt heran. Aber die Verwacklungsgefahr ist riesig. Da brauchst Du definitiv ein Stativ.

Weitwinkel/Fischauge: Beim Filmen mit dem Weitwinkel-Objektiv wurden die Bildränder teilweise unscharf. Wahrscheinlich hatte ich den Clip trotz aller Sorgfalt nicht ganz präzise befestigt, was aber auch nicht ganz einfach ist. Die verzogenen Ecken sind aber oft ein Problem bei diesen Objektiven. Bei den Aufnahmen mit dem Fischauge ist es gewollt, dass die Ecken verzogen sind, so bekommt man diesen typischen gewölbten Effekt.

Vorteile: Die Objektive werden mit Clips am Smartphone befestigt, deshalb geht es recht schnell. Sie sind aus Metall und machen einen guten, hochwertigen Eindruck. Auch das kleine Etui mit Reissverschluss gefällt mir: Darin sind die drei Objektive handlich und sicher verpackt – also perfekt für ins Ferien-Gepäck!

Nachteil: Die Clips sind zwar schnell aufgesetzt, aber wenn sie nicht genau aufgesetzt sind, werden die Ecken unscharf. Das genaue Aufsetzen ist aber gar nicht so einfach. Mit fast 300 Franken ist das Black Eye PRO KIT G4 recht teuer. Zum Vergleich: Das 5-teilige Objektivset von LVG, das ich Dir auch gleich vorstelle (Testvideo hier), kostet nur knapp 90 Franken. Die Bildqualität beim Black Eye PRO KIT G4 ist vergleichbar.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Objektiv-Set von LVG

Aufstecklinsen Objektive Smartphone LVG

Fotichaestli.ch stellte mir ein Set mit verschiedenen Aufsatz-Objektiven von der chinesischen Marke LVG zum Testen zur Verfügung.

Ausprobieren konnte ich die Objektive bei einem Ausflug mit meinem tollen Team: Wir waren im Toggenburg in einem Seifenatelier. Ich habe die Gelegenheit gepackt und – wenn ich nicht gerade mit Düften und Ölen beschäftigt war – einige Clips mit dem iPhone und den Aufsatzlinsen gefilmt.

Im Video stelle ich das Set vor und Du siehst gleich selber, was die Linsen hergeben.

Das Set besteht aus 4 Objektiven, von denen man das eine auseinanderschrauben kann und so noch ein zusätzliches Objektiv erhält. Dazu gibt es ein kleines Täschchen und eine Sonnenblende.

Vorteile: Die Handhabung ist sehr einfach: Die Objektive lassen sich mit ihrer Klammer direkt auf dem Smartphone montieren. So sind sie schnell aufgesetzt und gewechselt. Sie scheinen auch recht robust zu sein (Objektiv: Metall, Klammer: Kunststoff).

Bild: Fotichaestli.ch

Das Set lässt sich mit diversen Smartphone-Modellen verwenden, auch bei solchen mit Dual-Linsen. Ich konnte die Aufsatz-Linsen problemlos über das Haupt-Objektiv meines iPhone XS setzen.

Auch die Auswahl der Linsen finde ich gut: Es ist alles dabei, was beim Filmen mit dem Smartphone Sinn macht.

Die 5 Linsen im Test: Am meisten begeistert bin ich vom 2-fach-Tele-Objektiv. Die Vergrösserung, die ich mit dieser kleinen Aufsatzlinse hinkriege, ist toll: Ich kann von relativ weit weg filmen und habe schöne Nahaufnahmen mit einem klaren Bild. Damit zu arbeiten, macht wirklich Spass!

Im Set enthalten sind auch zwei Weitwinkel-Objektive, „wide“ und „super-wide“. Damit kann man die Grösse von Astrids Seifenatelier im Video richtig erfassen und sieht, woran meine Mitarbeiterinnen gerade arbeiten. Doch in einem solchen Setting kommt man auch schnell an die Grenzen – ich finde Weitwinkel vor allem bei Landschaftsaufnahmen schön. Um Menschen bei der Arbeit oder bei einem Hobby zu zeigen, ist es sinnvoller, bald mal ins Detail zu gehen.

Zuletzt habe ich das 180-Grad-Weitwinkel getestet. Dieses „Fischauge“ erzeugt den typischen Kugel-Effekt und es ist ein schwarzer, kreisrunder Rand im Bild sichtbar. Das kann zwischendurch lustig sein, aber ich setze solche Effekte wirklich selten ein.

Bonus: Das Fischauge ist ein 2-in-1-Objektiv: Wenn man es auseinanderschraubt, wird der eine Teil zur Makro-Linse. Damit kann ich sehr nahe rangehen zum Filmen und erhalte gute Detail-Aufnahmen.

Fazit: Ich kann dieses Set sehr empfehlen! Es passt zu diversen Smartphones. Auch der Preis ist gut: Das LVG-Set ist für CHF 89 bei Fotichaestli.ch erhältlich.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

olloclip Active Objektivset

olloclip Active Objektivset

Das olloclip Active Objektivset besteht aus einem Teleobjektiv mit 2 x optischem Zoom und einem Weitwinkel. Weitwinkel wird auch „Action Camera“-Sichtfeld genannt, weil viel mehr ins Bild kommt, aber nicht so verzogen wie beim Fischauge.

Es gibt von olloclip auch ein Set mit Fischauge, Weitwinkel und Makroobjektiv; das olloclip Core Set.

Vorteile: Das Bild ist schön, klar und es gibt keine schwarzen Ränder.

Mit dem iPhone 7 Plus ist das Teleobjektiv besonders cool: Dieses iPhone verfügt ja bereits über einen 2x-Zoom in der einen Linse. Indem das olloclip-Teleobjektiv auf dieser Linse positioniert wird und ich diese bei Filmen gezielt anwähle (ist z.B. in Apps wie Filmic Pro oder Pro Camera möglich), habe ich sogar einen 4x optischen Zoom. Somit wird die Dualkamera voll ausgenutzt.

Weiterer Vorteil: Die Linsen sind robust und das Anstecksystem durchdacht: Am Clip kann ich beide Linsen befestigen, dann je nach Situation den Clip umgedreht aufstecken und so ganz schnell zwischen den beiden Objektiven wechseln.

Dazu gibt es einen Anhänger, mit dem ich den olloclip z.B. an meiner Tasche befestigen kann.

Nachteile: olloclip ist im Schweizer Apple-Store für iPhone 8/8 Plus und 7/7 Plus erhältlich. Für iPhone X gibt es momentan nur ein Set mit Fischauge, Makro und Superweitwinkel. Im olloclip-Online-Shop gibt es für andere Smartphones und iPhones Adapter bzw. Linsen-Sets.

Preis: Bei Apple kostet das olloclip Active Objektivset für iPhone 7/8 ca. CHF 160.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Beastgrip

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Beastgrip mit verschiedenen Linsen.

Beim Recherchieren zu Objektiven für das Smartphone lernte ich Célia kennen. Sie ist auf Instagram sehr aktiv und macht tolle Bilder.

Ich traf Célia in Zürich, wo sie mit ihr „Beastgrip“ vorstellte. Das ist eine Konstruktion, in die man verschiedene Smartphones hineinschrauben und dann ein Objektive aufstecken kann.

Vorteile: Das Beste am Beastgrip ist, dass die Grösse verstellbar ist. Ich kann also alte iPhones einsetzen, aber auch mein iPhone 7 Plus, Samsung Galaxy – sogar das iPad Mini könnte man noch damit verwenden. Durch die verstellbare Konstruktion halten sie alle sehr gut.

Vorne setzt man dann verschiedene Objektive ein. Zum Beastgrip gehören ein Weitwinkel mit Fischauge und ein Weitwinkel mit Makro.

Es gibt aber auch einen Adapter, mit dem man beliebige Canon- oder Nikon-SLR-Objektive am Beastgrip befestigen kann. Damit kriegt man Bilder im Film-Look mit viel Tiefenunschärfe, wie es sonst mit dem Smartphone nicht möglich ist.

Das Beastgrip kann man gut in der Hand halten und beim Filmen führen, ich kann es aber auch einfach auf ein Stativ schrauben.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist Clip0016-1024x576.jpg
Das Beastgrip im Test.

Preis: Das Set mit Beastgrip-Halterung, Weitwinkel-Fischauge, -Makro und Adapter für SLR-Objektive kostet direkt bei Beastgrip 335 $. Sets mit einzelnen dieser Bestandteile sind entsprechend günstiger.

Fazit: Das Beastgrip finde ich wirklich toll, vor allem, weil man mit verschiedenen Smartphones und Objektiven arbeiten kann.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Machen zusätzliche Objektive fürs Smartphone Sinn?

Vor allem beim Beastgrip drängt sich die Frage auf, warum man bei dem ganzen Equipment-Aufwand nicht gleich eine DSLR-Kamera verwendet. Macht es Sinn, ein solches Gerüst zu kaufen und Adapter für teure Objektive?

Ich persönlich werde mir kein Beastgrip kaufen. Der Grund: Zum Fotografieren mit dem Smartphone, zum Beispiel für Instagram, habe ich gerne die kleinen olloclip-Objektive oder das Sony Cybershot dabei. Diese reichen mir für Zoom- oder Weitwinkel-Aufnahmen völlig.

Wenn ich mit dem Smartphone filme, dann mache ich dies vor allem spontan und ohne zusätzliches Equipment. Für mich ist das Smartphone die Kamera, die ich schnell zücken und dann gleich loslegen kann. Das Aufstecken und der Wechsel von Objektiven braucht immer einen Moment, und ich muss jedesmal kontrollieren, ob die Linse wirklich richtig sitzt.

Wenn ich hingegen geplant filme, verwende ich lieber meine professionelle Ausrüstung, also meine Lumix GH4 oder Sony FS5. Da brauche ich kein zusätzliches Beastgrip.

4 Gründe für zusätzliche Objektive

Es gibt aber durchaus Gründe, warum ein zusätzliches Objektiv für das Smartphone in gewissen Situationen Sinn macht:

1. Das Smartphone als einzige Kamera

Wenn Du keine andere Kamera besitzt und Videos ausschliesslich mit dem Smartphone produzierst, geben Dir Zusatz-Objektive mehr Möglichkeiten in der Bildgestaltung.

2. Live-Videos

Das Smartphone macht es heute möglich, dass wir mit Facebook, Instagram etc. sehr einfach live in die ganze Welt streamen können. Wenn ich z.B. ein Teleobjektiv habe, komme ich auch bei einem Live-Video näher heran.

3. Produktion direkt auf dem Smartphone

Wenn es schnell und einfach gehen soll, zum Beispiel in den Ferien, kannst Du von einem einzigen Gerät aus Videos aufnehmen, schneiden und versenden oder online stellen. Zudem sind die Objektive klein und handlich und passen in jedes Reisegepäck.

4. Kein Umweg über den Computer

Auch Journalist*innen, die etwa ein Interview filmen und dieses möglichst schnell auf die Redaktion schicken sollen, können dies direkt vom Smartphone aus tun. Mit einem zusätzlichen Objektiv erreicht man aber unter Umständen schönere Bilder als nur mit der Smartphone-Kamera.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

PDF-Ratgeber

Die verschiedenen Objektive mit Vor- und Nachteilen sowie den Infos zu Preis und Onlineshops habe ich euch in einem PDF-Ratgeber zusammengestellt. Du kannst ihn mit einem Klick aufs Bild herunterladen.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Ältere Aufsteck-Objektive im Test

2017 erschien die erste Version dieses Blogposts. Mittlerweile sind einige der Objektive, die ich damals vorgestellt habe, nicht mehr erhältlich. Doch falls jemand gezielt danach sucht, behalte ich die Testberichte und das Video dazu noch im Blog.

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https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

ExoLens mit ZEISS Optik


ExoLens mit ZEISS Optik

ZEISS stellt sehr hochwertige, gute Objektive her, und die gab es eine Zeitlang auch für das Smartphone. Es gibt ExoLens-Objektive für iPhone 6/6s/7 noch zu kaufen. Eine Freundin lieh mir ihr Samsung Galaxy mit den beiden passenden ExoLens-ZEISS-Objektiven (nicht mehr erhältlich) zum Ausprobieren aus.

Makro- und Teleobjektiv finde ich eine gute Kombination: Wenn ich mir eine Kombination aussuchen könnte, wären dies genau die beiden Linsen, die ich wählen würde.

Für die Makro-Aufnahmen musste ich sehr nahe ans Objekt heran, dass es wirklich scharf wurde und man die Details sah. Das Video wurde deswegen ziemlich verwackelt. Doch gerade weil man so nahe ans Objekt herangeht, ist es sehr schwierig, mit einem Stativ zu arbeiten. Fazit: Für Fotos ist das Makro-Objektiv wunderbar und es gibt wirklich schöne Aufnahmen. Zum Filmen ist es weniger geeignet.

Das Teleobjektiv hingegen ist auch zum Filmen praktisch. Ich war am See und habe die Schwäne und Enten gefilmt, und mit dem Zoom komme ich näher ran, ohne dass der Schwan gleich beisst 😉

Vorteile: Die Bilder sind wirklich sehr schön und die Kombination Makro- und Teleobjektiv macht Sinn.

Nachteile: Wie erwähnt, ist das Makro-Objektiv zum Filmen eher nicht geeignet. Der grösste Nachteil ist aber, dass die ExoLens für Samsung-Geräte und neuere iPhones nicht mehr erhältlich sind.

Preis: Ziemlich hoch. Weitwinkel: CHF 209, Tele: CHF 259. Dazu kommt die Halterung für CHF 79 (iPhone 6/6s/7). Alles noch erhältlich bei Light+Byte.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Samsung-Set für Galaxy S7/S7 edge

Ich freue mich immer, wenn Blog-Leserinnen oder Leser mit mir Kontakt aufnehmen und mir ihre Erfahrungen weitergeben. So hat mich André Häring von „Aug & Ohr“ kontaktiert. Er besitzt ein Objektiv-Set für das Samsung Galaxy S7, hergestellt von Samsung selber.


Samsung Lens Cover ET-CG930 für Galaxy S7 (Bild: Samsung)

André hat für mich ein Video aufgenommen, in dem er das Set vorstellt. Ihr könnt es euch in meinem YouTube-Video zu diesem Blogeintrag anschauen. Ich fasse seine Erfahrungen zusammen:

Vorteile: Das Set, bestehend aus Tele- und Weitwinkel-Objektiv, Halterung und Abdeckungen, ist schön verarbeitet. Die Objektive sind wertig, aus Metall und mit Glaslinsen, und gut verpackt. Die Objektive werden in die Halterung geschraubt, danach wird die Halterung, eine Art Cover, auf das Smartphone gesteckt. Die Halterung passt perfekt auf das Galaxy S7.

Das Objektiv wird in die Halterung geschraubt. (Screenshot Video André Häring)

Auf mich machen die Linsen im Video einen guten Eindruck, die Bildqualität ist gut und die Verarbeitung, wie bereits erwähnt, ebenfalls.

Dieses Set ist nur fürs Galaxy S7/S7 edge geeignet. Bisher gibt es keine Nachfolgermodelle.

Preis: Bei Digitec ist das Objektivset noch für Samsung Galaxy S7 edge erhältlich. Es kostet CHF 99.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Sony Cybershot (DSC-QX10)

Eine Kamera, verpackt in einem Objektiv: Sony Cybershot DSC-QX10.

Dieses Objektiv von Sony habe ich schon seit drei Jahren. Es ist ein unabhängiges Objektiv, das sich mit dem Smartphone verbinden lässt. Das Smartphone dient nur noch als Display.

Das Objektiv kann entweder unabhängig verwendet oder ans Smartphone angesteckt werden. (Fürs iPhone 7 Plus funktioniert die Halterung gerade noch.)

Vorteile: Ein grosser Vorteil des Cybershot-Objektivs ist die hervorragende Bildqualität. Es verfügt über einen 10x optischen Zoom und einen optischen Bildstabilisator.

Diese Unabhängigkeit gibt viele Möglichkeiten für Kameraperspektiven: Ich kann das Objektiv zum Beispiel ins Gras legen und sehe auf dem Smartphone aus der Froschperspektive, wenn meine Protagonisten daran vorbeigehen. Wenn das Objektiv mal zu weit weg vom Smartphone sein sollte, dann sehe ich das mit einem Symbol auf dem Display. (Für andere Möglichkeiten eines externen Monitors beim Filmen mit Smartphone, siehe dieser Blogeintrag.)

Das Objektiv ist für verschiedene Smartphone-Modelle geeignet. Ich habe es mit dem iPhone 5 und 7 Plus getestet.

Nachteile: Die Verbindung zum Smartphone ist sehr langsam. Das Cybershot-Objektiv wird mit einer App verwendet, die ein WiFi aufbaut und sich mit dem Smartphone verbindet. Für Fotos und Filmaufnahmen ohne viel Bewegung funktioniert das einwandfrei. Ansonsten ist die Übertragung aber immer etwas verzögert oder stockt sogar.

Ein weiterer Nachteil ist, dass beim Filmen die Dateien nur auf der internen SD-Karte gespeichert werden. (Beim Fotografieren landen sie direkt auf dem iPhone-Speicher.) Wenn ich schon mit meinem Smartphone filme, möchte ich die Videos auch gleich anschauen oder schneiden können.

Zum Filmen würde ich dieses Objektiv also nicht empfehlen.

Preis: Bei Digitec.ch ist das Sony Cybershot DSC-QX10 zwar aufgeführt, aber auf unbestimmte Zeit nicht lieferbar. Bei Amazon kostet es 340 €. Für diesen Preis kauft man besser gleich eine richtige Kamera.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Was sind Deine Erfahrungen?

Ich würde mich freuen, in den Kommentaren von Dir zu lesen, welche Objektive Du verwendest und was Du für Erfahrungen damit machst!

So holst Du Musik ohne iTunes direkt auf Dein iPhone

Wolltest Du auch schon Musik aus dem Browser direkt auf Dein iPhone laden und wusstest nicht wie? Vielleicht wolltest Du Musik unter Dein Video legen, die Musik aber nicht aus dem iTunes nehmen? In diesem Video zeige ich Dir, wie es funktioniert:

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Mit meiner Familie verbrachte ich kürzlich ein Wochenende mit dem SAC Zindelspitze auf einem Gletscher. Ich filmte immer wieder etwas und wollte das Video noch während dem Wochenende zusammenschneiden.

Das Problem: Umweg über den Rechner

Um im iMovie, wo ich das Video schnitt, Musik einzufügen, muss ich den Song bereits in iTunes haben.

Und um einen Song von Epidemic Sound oder einer anderen Plattform ins iTunes zu importieren, brauche ich einen Rechner – Desktop oder Laptop. Mit den normalen Browser-Apps geht das nicht.

Natürlich hatte ich in der Hütte auf dem Gletscher mein MacBook nicht dabei… 🙂

Aber ich dachte: Es muss doch möglich sein, Musik direkt aufs Handy zu holen!

Und so suchte ich, bis ich eine Möglichkeit gefunden hatte:

Die Lösung: Die App „Total“

Es gibt eine Browser-App, die es ermöglicht, Musik herunterzuladen und von dort aus in die Schnitt-App zu exportieren: Sie heisst „Total“.

Total App Musik auf iPhone Judith Steiner

Anleitung:

  1. Total-App herunterladen: App Store
  2. Browser öffnen: Weltkugel-Symbol rechts unten
  3. Track suchen: Eine Zusammenstellung von Musikplattformen findest Du in meinem PDF-Ratgeber „Musik in Online Videos verwenden“
  4. Download: Total-App unterstützt DropBox, Google Drive, OneDrive und iCloud
  5. Im „Dateien“-Bereich (Akten-Symbol links unten) den Track anwählen
  6. Entweder: „Verschieben“ und in iTunes ablegen
    Oder: „Teilen“ und so direkt in die Schnitt-App exportieren

Ich finde die Total-App eine super Lösung. Sie ermöglicht es mir, ein Video von A bis Z auf dem iPhone zu produzieren.

Kennst Du meinen PDF-Ratgeber „Apps für die Videoproduktion auf dem Smartphone“? Darin findest Du eine Auswahl von Schnittprogrammen fürs Smartphone. Je nachdem, was Du für Bedürfnisse hast, eignet sich die eine oder andere App besser.

Achtung: YouTube-Musikarchiv

Die Total-App unterstützt Epidemic Sound, artlist.io und andere Musikplattformen.

Mit dem YouTube-Musikarchiv funktioniert die Total-App aber nicht. Ich kann mir zwar Songs anhören, aber wenn ich sie downloaden möchte, wird das geblockt.

Eine App, die mit der YouTube Audio Library funktioniert, ist „Documents by Readdle“. Damit kann ich Musik von YouTube herunterladen und im Video-Schnittprogramm verwenden.

(Die App hat mir einer meiner Blog-Leser empfohlen – danke!)

Musik für Deine Videos

In diesem PDF-Ratgeber habe ich diverse Optionen zusammengestellt, wo Du Musik für deine Online-Videos findest.

Der Knackpunkt ist ja, dass Du diese Musik dann auch legal verwenden darfst. Mit dem Ratgeber bist Du auf der sicheren Seite. Lade ihn Dir mit einem Klick aufs Bild kostenlos herunter:

PDF Musik für Online-Videos

Wenn Du keinen Tipp verpassen möchtest, kannst Du Dich auch für meinen Newsletter eintragen. Alle zwei Wochen kriegst Du dann Post von mir.

Übrigens: Auf meinem YouTube-Kanal veröffentliche ich im Moment auch regelmässig Live Videos. Dort erzähle ich aus meinem Arbeitsalltag und gebe auch Tipps weiter.

Videoschnitt-Apps für Android und iPhone – 5 Apps im Vergleich

Es gibt ganz viele verschiedene Apps, um auf dem Smartphone Videos zu schneiden. In diesem Blogpost stelle ich Dir fünf Schnitt-Apps vor.

  1. Adobe Rush (Adobe Clip nicht mehr verfügbar)
  2. KineMaster
  3. iMovie (nur für iPhone)
  4. LumaFusion (nur für iPhone)
  5. Cute CUT

Ich habe alle Apps ausprobiert und kann sie empfehlen.

Je nach Bedürfnis kannst Du eine andere Schnitt-App besser brauchen: Manche eignen sich für den schnellen Videoschnitt, andere bieten so viele Möglichkeiten wie ein Profi-Schnittprogramm, einige können nur Querformat, andere auch Hochformat und quadratisch. Und das Budget spielt auch eine Rolle.

 

YouTube

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1. Adobe Rush (ersetzt Adobe Clip)

Die App kann…

  • läuft auf iPhone, Android, Window und Apple Geräten
  • Kann alles was die meisten Leute im Schnitt brauche, inklusive zwei Video – und mehrere Tonspuren, einfach zu bedienen, Hoch-, Breit-, Quadrat-Format Kann ganz einfach Geräteübergreifend bearbeitet werden

Hier findest Du ein Tutorial von mir zur App Adobe Rush

Vorteil: Alle Formate möglich

Mit dieser App hast Du alles was Du brauchst um ein Video schneiden zu können.
Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen.
Mit Adobe Rush kannst Du Schneiden, Musik darunterlegen, Lautstärke individuell anpassen, Farbkorrekturen machen, mit mehreren Audio- und Videospuren arbeiten, Text einblenden, Geschwindigkeit anpassen und einen Offtext aufnehmen.

Nachteil: nur im Abo

Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 12.00 p/Monat

 

2. KineMaster

Die App kann…

  • Breit-, Hochformat und Quadrat
  • Zwei Videospuren, trimmen, schneiden
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Audiopegel einstellen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften, und Du kannst sogar Deine Handschrift aufs Video bringen
  • Musik herunterladen und aus der eigenen Datenbank verwenden
  • Farben bearbeiten
  • Stickers und Banners
  • Verschiedene Exporteinstellungen

Nachteil:

  • monatliche oder jährliche Kosten

Gratisversion: mit Wasserzeichen. Kaufversion: CHF 5.50/Monat oder CHF 44/Jahr.

Hier findest Du ein Tutorial von mir zur App Kinemaster

Die Alleskönner-App

KineMaster hat richtig viele Funktionen.

Der grosse Vorteil ist, dass Du nicht nur Breitformat hast, sondern auch Hochformat und Quadrat. Oft werden diese Formate heute für Facebook, Instagram und andere soziale Plattformen eingesetzt.

Neben den Basics, hast Du mit KineMaster noch viel mehr Funktionen. Du kannst zum Beispiel den Ton nur für eine einzelne Sequenz lauter oder leiser machen, Ton ein- und ausblenden oder eine zweite Tonspur machen.

Du kannst auch eine zweite Videospur machen – zum Beispiel wenn Du bei einem Interview noch Stimmungsbilder einblenden möchtest, während das Audio vom Interview weiterläuft.

 

Kreativität mit Stickers und Handschrift

Es gibt eine recht grosse Musikdatenbank.

Mit Schriften, Farben, Stickers und Emojis kannst Du Dein Video ergänzen. Du kannst sogar von Hand ins Video hineinschreiben. Für verspielte Videos, wie man sie heute häufig auf Social Media sieht, ist das ideal. Du kannst also mit KineMaster Deine Kreativität voll ausleben.

Auch bei den Exportmöglichkeiten bleiben nicht viele Wünsche offen.

 

Für Android die beste App

Gerade für Android ist der KineMaster eine sehr gute Variante. Wenn man häufig Videos auf dem Smartphone schneidet und dabei einen grossen Spielraum beim Bearbeiten haben möchte, lohnt es sich.

Für iPhone gibt es eine ähnliche App, die ich aber noch besser finde: LumaFusion. Die stelle ich weiter unten vor.

Die App läuft auch auf iPads oder Android-Tablets. Das ist eine gute Alternative zum Smartphone – dort hast Du etwas mehr Übersicht dank dem grösseren Bildschirm.

 

Nachteil: Monatliche oder jährliche Kosten

Der Nachteil für mich ist, dass man bei der Gratisversion immer ein „KineMaster“-Wasserzeichen oben im Film hat. Das möchte ich auch bei meinen Ferienvideos nicht.

In der Kaufversion der App ist dieses Wasserzeichen weg. Auch die Auswahl an Stickers und Musik ist in der Kaufversion noch grösser.

Leider ist es aber kein Einmal-Kauf, sondern kostet pro Monat CHF/€ 5.50. Oder pro Jahr CHF 44/€ 45.99.

Das ist sicher für viele Leute schon recht viel, vor allem, wenn man nur hin und wieder mal ein Video schneidet oder schon auf dem Computer ein grosses, teures Schnittprogramm hat.

Und auch wenn es nach wenig Geld klingt, summieren sich doch die Kosten für solche Abos schnell und werden unübersichtlich.

 

3. iMovie (nur für iPhone)

Die App kann…

  • Breitformat
  • Zwei Videospuren (auch Bild-in-Bild)
  • Bild verschnellern, verlangsamen
  • Texte (beschränkt auf Vorlagen)
  • Musik (Auswahl klein)
  • Stickers und Banners
  • Tonspur trennen
  • Off-Text aufnehmen
  • Mit Vorlagen einen schönen Trailer gestalten

Nachteile:

  • Kannst Video nicht drehen
  • Keine Farbbearbeitung, nur Farbfilter
  • Keine Stickers
  • Übergänge sind mühsam
  • Keine grossen Spielereien (ausser Trailer-Funktion)
  • Musik und Schriften: Auswahl klein
  • Kein Audiopegel

iMovie ist gratis.

Zu iMovie habe ich ein ausführliches Tutorial gemacht.

Hervorragende Gratis-App

Dafür, dass iMovie gratis ist, kann es wahnsinnig viel. Du kannst mit zwei Videospuren arbeiten, den Ton ein- und ausfaden, Du kannst mit verschiedenen Farbfiltern arbeiten, Texte und Musik einfügen etc.

Für die meisten Bedürfnisse reicht iMovie sehr gut. Wenn’s darum geht, ein schönes Ferienvideo zu erstellen, ist die App super.

 

Nachteil: Nicht sehr flexibel, weiche Übergänge, nur Breitformat

Bei den Vorlagen, was Text, Musik, Gestaltungsmöglichkeiten angeht, gibt es nicht so viel Auswahl.

Ich kann vielleicht auswählen, ob der Titel oben oder unten im Bild sein soll, aber ich kann ihn zum Beispiel nicht vergrössern oder die Schrift beliebig ändern. Wenn Du also gerne mit Text in Video arbeitest, bist Du mit iMovie schnell an der Grenze.

Was mich auch sehr stört bei der App, ist, dass es immer am Anfang eine Überblendung macht, wenn ich Videos in die Timeline hineinnehme. Das wirkt unprofessionell. Profis arbeiten eigentlich immer mit harten Übergängen. Ich kann das zwar ändern, muss das aber bei jedem Schnitt manuell anpassen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man nur Breitformat bearbeiten kann. Heute braucht man für die verschiedenen Sozialen Medien aber auch andere Formate. Instagram-TV nimmt zum Beispiel nur hochformatige Videos. Wenn man vor allem für Social Media Videos produziert, ist iMovie also ungeeignet.

 

4. LumaFusion (nur iPhone)

Die App kann…

  • Breitformat, Hochformat, Quadrat
  • Mehrere Videospuren
  • Mehrere Audiospuren die ich mit Reglern verschieben kann
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen, Tonspur trennen
  • Audiopegel
  • Off-Text aufnehmen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften
  • Farbbearbeitung
  • Sehr viele Farbfilter
  • Verschiedene Vignetten
  • Unschärfen
  • Marker setzen
  • Viele verschiedene Exportmöglichkeiten

Nachteile:

  • Relativ kleine Auswahl an Musik

LumaFusion kostet CHF 20/€ 21.99.

Profi-Schnittprogramm fürs iPhone

LumaFusion ist praktisch ein Profi-Schnittprogramm. Es bietet so viele Möglichkeiten! Und die App ist auch super aufgebaut, sie ist übersichtlich und man kann zügig damit arbeiten.

Sie bietet alle Features, die ich bei den anderen Apps bereits aufgezählt habe. Aber bei der Farb-, Bild- und Tonbearbeitung habe ich nochmals viel mehr Möglichkeiten und kann wirklich in die Tiefe gehen.

Ich habe diverse Bildformate, aus denen ich wählen kann, und auch beim Export habe ich verschiedene Möglichkeiten und Einstellungen.

 

Audiopegel für die optimale Tonbearbeitung

Ich habe (wie Kine Master) einen Audiopegel – das finde ich sehr wichtig. Wenn ich ein Video beim Bearbeiten anhöre, zeigt es mir auf der Seite an, wie laut es ist. Je nachdem, was für Boxen oder Kopfhörer ich habe, kann ich es beim Bearbeiten nur nach gehört gar nicht genau einschätzen. Da hilft der Pegel.

Vor allem Interviews müssen laut genug sein, dass Leute sie auch beim Anschauen mit Kopfhörern im Zug gut verstehen.

 

Fairer Preis

Die App kostet CHF 20. Das klingt nach viel Geld, weil wir uns gewohnt sind, dass Apps gratis sind. Aber für dieses Programm ist es ein sehr fairer Preis.

Fürs iPhone finde ich LumaFusion definitiv eine bessere Wahl als Kine Master.

 

Für grössere Projekte wechsle ich zum Computer

Als ich vor einigen Wochen ein Projekt in Luma Fusion geschnitten habe, war ich wirklich begeistert. Ich kann die App sehr empfehlen.

Aber: Auch wenn die App eigentlich alle Funktionen mitbringt, die man braucht, schneide ich grössere Projekte dennoch lieber am Computer als auf dem Tablet oder auf dem Smartphone.

Mir fehlen die Kurzbefehle, die ich mit einer Tastatur habe. So bin ich immer weniger schnell, als wenn ich auf meinem MacBook mit Premiere Pro oder Final Cut arbeite.

Wenn es Dir ähnlich geht: In Kürze werde ich Dir hier im Blog und auf meinem YouTube-Kanal meine liebsten Schnittprogramme für die Arbeit am Laptop oder Desktop-Computer vorstellen.

 

5. Cute CUT

Die App kann…

  • Breitformat, Hochformat, Quadrat
  • Zwei Videospuren
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen, Tonspur trennen
  • Audiopegel anzeigen
  • Off-Text aufnehmen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften, Handschrift möglich
  • Farbbearbeitung
  • Formen rein

Nachteile:

  • Keine Sticker
  • Kein 4K!
  • Fehlende Audiopegel-Anzeige
  • Sehr langsam, reagiert manchmal nicht so gut

Gratisversion: mit Wasserzeichen, Begrenzung auf 30 Sekunden Video beim Export. Kaufversion: kostet einmalig CHF 6/€ 6.99.

Kreatives Tool für einen guten Preis

Cute CUT kann fast so viel wie der Kine Master. Wem der Kine Master also zu teuer ist, ist mit Cute CUT gut bedient.

Auch hier kannst Du mit zwei Videospuren arbeiten, Musik darunterlegen, den Ton gut bearbeiten, aufs Video malen, verschiedene Schriften wählen, das Video verschnellern und verlangsamen, die Farbe bearbeiten etc.

Es ist ein sehr kreatives Tool. Die Auswahl der Funktionen ist fast so gross wie bei einem Profi-Programm.

 

Nachteile: Video-Export nicht in 4K, läuft sehr langsam

Du kannst mit Cute CUT nur HD 1080 exportieren und nicht 4K. Das reicht zwar in den meisten Fällen. Aber wenn ich schon 4K gefilmt habe, möchte ich auch die Möglichkeit haben, das fertige Video in dieser Auflösung zu haben.

Ich habe mit Cute CUT auch schon in meinen Video-Workshops gearbeitet, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich super.

Trotzdem war ich nie ganz glücklich damit.

Der Grund: Die App ist teilweise recht langsam. Bis sich etwas öffnet, bis ich weiterarbeiten kann, geht es manchmal einfach zu lang. Man ist dann nie sicher, ob man einfach warten muss, oder ob die App hängt. Vielleicht ist die App auch deshalb nicht auf 4K-Videos ausgelegt.

 

Alles kompakt als PDF

Ich habe meine Video-App-Empfehlungen als  Ratgeber zusammengestellt. Du kannst ihn Dir hier herunterladen.

 

Hast Du Fragen oder Ergänzungen? Dann schreib mir einen Kommentar zu diesem Post!