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Meine Video-Ausrüstung, Teil 1: Filmen mit dem Smartphone

Manchmal fragen mich Leute, ob ich mal meine Ausrüstung vorstellen könnte.

Das ist gar nicht so einfach.

Eigentlich habe ich drei verschiedene Ausrüstungen:

  1. zum Filmen mit dem Smartphone
  2. für Reisen und Freizeit
  3. für Videoaufnahmen bei Kunden

Zusätzlich besitze ich ziemlich viele Stative und Mikrofone für meine Workshops. Denn dort filmen jeweils mehrere Teams gleichzeitig, denen ich Zubehör zur Verfügung stelle.

Ich stelle euch die drei verschiedenen Ausrüstungen gerne vor. Und zwar in drei Videos bzw. Blogposts.

Hier das erste Video:

Das iPhone X

Aktuell gehört zu meiner Ausrüstung das iPhone X. Gerade, wenn ich zum Beispiel mit meinen Kids unterwegs bin und etwas festhalten will, dann filme ich mit dem iPhone.

Beim iPhone X bin ich immer wieder froh um die Tele-Linse. Damit komme ich ein bisschen näher ans Geschehen als nur mit der weitwinkligen Linse.

Smartphone-Kit klein

Unterwegs trage ich praktisch immer mein „Smartphone-Kit“ mit. Das ist ein Lederetui, in dem sich folgendes Zubehör befindet:

  • ein zusätzlicher Akku
  • Ladekabel mit Stecker
  • Kopfhörer für Musik und Podcasts
  • Lightning-Adapter für Kopfhörer und Mikrofon
  • Knopfmikrofon Røde SmartLav+: Damit kann ich auch spontan unterwegs mal vloggen und habe sicher einen guten Ton.

Filmen mit Smartphone Zubehör

 

Smartphone-Kit gross

Wenn ich einen Dreh mit dem Smartphone plane, kommen noch ein paar Gegenstände dazu.

  • Stativ Velbon DV-7000N. Es ist zwar relativ gross, aber wenn ich ein Interview führe, kann ich so das Smartphone auf der richtigen Höhe befestigen. Das Stativ hat einen Kopf, der schön dreht, da ist auch mal ein schöner Schwenk möglich. Und verglichen mit meinem Profi-Stativ spare ich mit dem Velbon-Stativ dennoch Platz und Gewicht.
  • Smartphone-Adapter (JJC) fürs Stativ
  • kleines Tisch-Stativ
  • Lavaliermikrofon VT506 Mobile. Es hat ein längeres Kabel als das SmartLav+ und eine bessere Soundqualität.
  • Adapter Røde SC6, damit ich Mikrofon und Kopfhörer am Smartphone anschliessen kann (Tipps zum Audiomonitoring mit dem SC6 hier)
  • Manchmal schafft es auch eine kleine LED-Lampe von Manfrotto inkl. Farbfiltern in diese Ausrüstung. Ich arbeite zwar am liebsten mit dem Licht vor Ort, aber manchmal bin ich dennoch froh, wenn ich ein bisschen aufhellen kann. Dazu mehr in meinem Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“.

Nächster Blogpost: Meine Ausrüstung zum Filmen auf Reisen

Mit welcher Ausrüstung bist Du gerne unterwegs?

Im nächsten Video/Blogpost erzähle ich Dir mehr über meine Ausrüstung, die ich auf Reisen mitnehme – rechtzeitig zu den Sommerferien!

PDF-Ratgeber: So wird Dein Smartphone zur Profi-Kamera

In diesem kostenlosen PDF findest Du die Produkte, die ich empfehle, wenn Du mit Deinem Smartphone professionelle Videos drehen möchtest. Auf meiner give-away-Seite gibt es noch mehr Ausrüstungs-Ratgeber (Licht, Mikrofone etc.).

 

Richtmikrofon, Lavaliermikrofon und Handmikrofon: Drei Mikrofontypen im Vergleich

Heute gibt’s eine Premiere in meinem Blog: Es kommt ein Richtmikrofon vor!

Nicht jedes Mikrofon eignet sich für jede Aufnahmesituation – und genau darüber rede ich in meinem Video und schreibe ich in diesem Blogpost. Du erfährst, wann Du Dich für welchen Mikrofontypen entscheiden solltest und was die Stärken und Schwächen von Hand-, Lavalier- und Richtmikrofon sind. Und Du hörst vor allem auch den Unterschied in diesem Video:

Willst Du das Ganze einfach kurz und knapp zusammengefasst, mit Produktempfehlungen für jeden Mikrofontypen, dann hol Dir meinen PDF-Ratgeber.

Handmikrofon

Vorteile: Volle Kontrolle, sicherer Ton

Das Handmik ist ein typisches Interview-Mikrofon. Das heisst: Du stellst die Fragen, Dein Interviewpartner antwortet und dabei führst Du ihn, indem du ihm das Mikrofon hinhältst. Du entscheidest ganz klar, wer wann redet, und kannst beispielsweise auch eine Antwort unterbrechen oder nachhaken. Gerade bei einem kritischen Interview ein Vorteil!

Damit sind auch Frage und Antwort gut verständlich. Das Hand-Mik sorgt für den sichersten Ton.

Damit das gelingt, hältst du es knapp unter das Kinn der sprechenden Person. Das Gesicht bleibt frei, aber Du hast dennoch einen optimalen Ton.

Auch bei lauten Umgebungsgeräuschen ist das Handmikrofon die beste Wahl für ein Interview.

Nachteile: Mikrofon ist im Bild

Normalerweise sollte nur die Interviewpartnerin, der Interviewpartner im Bild zu sehen sein. Das heisst für die Bildgestaltung, dass Du als Bildausschnitt eine Nahaufnahme wählen solltest. Wenn man ein wenig von den Fingern des Reporters am Mikrofon sieht, macht das nichts, aber Dein Arm sollte keinesfalls ins Bild kommen.

Der Mikrofonkopf bleibt aber zu sehen – sonst heisst es, dass er zu weit weg ist und der Ton leidet. Bei einer Strassenumfrage stört das Mikrofon im Bild nicht. Bei anderen Videos jedoch, zum Beispiel bei einem Porträt einer Person, ist es unschön. Manchmal möchtest Du auch von weiter weg filmen, damit auch die Umgebung wahrgenommen wird.

In solchen Fällen arbeitest Du besser mit dem Lavaliermikrofon.

Lavaliermikrofon (Ansteck-/Knopfmikrofon)

Vorteile: Diskret und unkompliziert

Das Lavaliermikrofon eignet sich am besten für längere Gespräche und für ein Videoporträt einer Person, wo man nicht kritisch nachfragen muss. Auch wenn Du eine Moderation oder ein Interview aufnimmst, kannst Du damit arbeiten.

Der erste Vorteil liegt wörtlich auf der Hand: Du hast die Hände frei.

Zudem fällt das Mikrofon weniger auf, es ist diskreter oder kann sogar versteckt werden.

Drittens kannst Du auch aus grösserer Entfernung filmen, weil Du Deiner Gesprächspartnerin nicht immer ein Mikrofon hinstrecken musst. So kannst Du auch die Umgebung mit ins Bild nehmen.

Du musst nur zu Beginn darauf achten, dass das Mikrofon an der richtigen Stelle angebracht ist, danach musst du dich nicht mehr darum kümmern.

 

Nachteile: Mehr Umgebungsgeräusche

Doch auch das Lavaliermikrofon bringt Nachteile mit sich: Gut hörbar sind nur die Antworten, weil nur Dein Gesprächspartner ein Mikrofon hat. Deine Fragen sind schlecht oder gar nicht hörbar. Die Lösung dafür wäre, ein Doppelmikrofon zu verwenden.

Zudem eignet sich das Lav-Mik nicht für Situationen, wo es lauter ist, zum Beispiel auf einer Baustelle, in Maschinenräumen oder neben einer vielbefahrenen Strasse. Es nimmt mehr Umgebungsgeräusche auf, weil es weiter unten als das Handmik angebracht ist. Es eignet sich also vor allem für Aufnahmen in ruhigen Situationen.

So nutzen Profis das Lavaliermik

Lavaliermikrofone gibt es mit Kabel oder mit Funk. Profis arbeiten meistens mit Funkstrecken. Funk hat den Vorteil, dass sich der Referent oder Gesprächspartner frei bewegen kann. Es ist aber teurer als ein Lavalier-Mik mit Kabel. Kabellose Mikrofone habe ich in diesem Artikel schon vorgestellt und hier findest Du einen Vergleich von 6 Lavalier-Mikrofonen.

Richtmikrofon

Vorteile: Leichte Handhabung

Zu guter Letzt nun also die Premiere: das Richtmikrofon. Viele Vlogger arbeiten mit diesem Mikrofontyp und auch bei mir kommt es manchmal zur Verwendung.

Das Richtmikrofon ist vor allem praktisch, weil es direkt auf der Kamera befestigt wird. Es muss nicht separat gehandhabt werden und es gibt kein störendes Kabel.

In einem ruhigen Raum funktioniert das gut. Der Ton ist besser, als wenn Du nur mit dem eingebauten Mikrofon der Kamera arbeitest, denn das Mikrofon ist nach vorne gerichtet.

Das Richtmikrofon eignet sich aber auch, wenn Du draussen eine Szene filmst, in der niemand spricht. Zum Beispiel B-Roll mit Ambi, Naturaufnahmen oder Situationen auf Reisen. Wenn Du einen Windschutz verwendest, dann hast Du so auf jeden Fall den besseren Ton als mit dem kameraeigenen Mikrofon.

Nachteil: Nur für ruhige Umgebung

Das Mikrofon muss zur Tonquelle – das ist die goldene Regel. Je weiter ich mich von der Kamera und damit vom Richtmikrofon entferne, desto leiser wird auch der Ton. Auch wenn ich die Kamera auf etwas anderes richte als auf die sprechende Person, versteht man nur noch wenig.

Auch in Situationen mit stärkeren Hintergrundgeräuschen versteht man mit einem Richtmikrofon praktisch nichts. Es funktioniert wirklich nur in ganz ruhiger Umgebung.

Achte auf den Stecker:

Viele Mikrofone haben heute einen 3,5mm-Klinkenstecker. Es sieht aus, als könne man diese Mikrofone sowohl fürs Smartphone als auch für Videocams/DSLR-Kameras benutzen. Dies stimmt aber nicht ganz. Es gibt einen kleinen Unterschied zwischen den Steckern für die jeweiligen Geräte:

Der Stecker mit drei Ringen (TRRS genannt) ist fürs Smartphone, derjenige mit nur zwei Ringen (TRS) für DSLR/Videocam.

Mit einem kleinen Adapter lassen sich die Mikrofone aber in der Regel auch „umfunktionieren“ für das andere Gerät. Darüber habe ich hier ausführlicher geschrieben.

 

Was ist mit Kauf-Tipps?

Ja – habe ich! 🙂 Wofür man die verschiedenen Mikrofontypen brauchen kann, habe ich nochmals ganz kurz zusammengefasst und zu jedem Typ ein von mir getestetes Produkt aufgeführt. Hol Dir den Ratgeber hier als PDF!

Ratgeber: Mikrofontypen im Vergleich

Weitere Mikrofonempfehlungen habe ich bereits in einem Mikrofon-Ratgeber zum Filmen speziell mit Smartphone sowie in kompletten Ausrüstungs-Ratgebern für Videocam und Smartphone zusammengestellt. Du kannst Dir alle kostenlos als PDF herunterladen, entweder direkt über den Link oder auf meiner Give-Away-Seite.

Zubehör: So wird aus Deinem Smartphone eine Profikamera

Aus Deinem Smartphone kannst Du eine Profi-Kamera machen: Du brauchst dazu nur das richtige Zubehör.

So holst Du beim Filmen viel mehr heraus und Deine Videos wirken professioneller.

Dafür braucht es gar nicht viel!

Meine Tipps habe ich in einem PDF-Ratgeber zusammengestellt. In diesem Blogeintrag (oder im Video, wenn Du Dir lieber das anschaust) erkläre ich, wozu welcher Gegenstand dient.

Kontrollierte Kameraführung statt verwackelte Bilder

Mit einem Stativ erhältst Du ein ruhigeres, kontrollierteres Bild, als wenn Du das Smartphone von Hand festhältst.

Für Interviews oder Moderationen ist ein Stativ unverzichtbar: Du kannst schliesslich nicht gleichzeitig filmen und vor der Kamera stehen – ausser natürlich, Du machst ein „Selfie-Video“.

Stative gibt es diverse Modelle, zum Beispiel von Velbon.

Wichtig: Um Dein Smartphone auf einem Stativ festzumachen, brauchst Du einen Adapter. Der Adapter von Manfrotto, den ich benutze, ist universal: Er passt auf jedes Stativ und eignet sich für Smartphones in verschiedenen Grössen. Sogar mein iPhone 7 Plus passt gerade noch rein.

Klarer Ton – direkte Message

Du willst, dass Deine Botschaft gehört wird! Ein Mikrofon steigert die Tonqualität Deines Videos massiv.

Wenn Du nur mit dem internen Mikrofon des Smartphones arbeitest, werden auch sämtliche Umgebungsgeräusche aufgezeichnet. Die Stimme geht dann oft ein wenig unter und ist nicht mehr klar und deutlich zu hören.

Auch in ruhigen, geschlossenen Räumen bist Du – bzw. Deine Interviewpartnerin – mit Mikrofon auf dem Video präsenter, der Ton ist klarer.

Zuverlässig für Interviews: das Handmikrofon

Einerseits gibt es dafür das Handmikrofon. Es ist das klassische Interviewmikrofon.

Damit kannst Du jederzeit das Gespräch wieder an Dich nehmen und hast die Kontrolle sowohl über den Verlauf des Interviews als auch über den Ton. Denn Du sorgst selber dafür, dass das Mikrofon nahe genug am Mund des Sprechenden ist.

Handmikrofone, die auch von Musikern für den Gesang verwendet werden, haben XLR-Anschlüsse für eine optimale Tonqualität. Um ein Handmikrofon am Smartphone anzuschliessen, ist deshalb ein Adapter nötig.

Ich benutze das iRig Pre: Am Kästchen des Adapters selber befindet sich der Anschluss für den XLR-Stecker des Mikrofonkabels und das ausgehende Kabel mit einem TRRS-Stecker fürs iPhone. (Ab dem iPhone 7 brauchst Du zusätzlich noch einen Lightning-Adapter, da die Kopfhörerbuchse fehlt.)

Mit dem Handmikrofon hört man die Umgebungsgeräusche praktisch nicht mehr. Im Ratgeber empfehle ich das Røde Reporter Handmik.

Klein und diskret: das Lavaliermikrofon

Wenn ich selber vor der Kamera stehe und etwas erkläre, möchte ich aber meistens nicht noch ein Mikrofon halten müssen. Deshalb arbeite ich auch gerne mit einem Lavaliermikrofon.

Ein Lavaliermikrofon ist ein kleines Mik, das Du Dir ans Hemd oder an die Bluse steckst. Das ist diskret und dennoch nahe dran an der Tonquelle.

Es gibt diverse Modelle – in diesem Artikel habe ich 6 miteinander verglichen.

Adapter nötig?

Vorsicht: Einige Lavaliermikrofone sind für normale Videokameras und nicht für Smartphones konzipiert. Dann brauchst Du einen zusätzlichen Adapter, der in der Kopfhörerbuchse des Smartphones den Mikrofon-Zugang erreicht.

In der Fachsprache wird dieser TRS-zu-TRRS-Adapter genannt.

Kompliziert? Wann Du welchen Adapter brauchst, erkläre ich in diesem Blogbeitrag.

Ansteckmik im Doppelpack

In Interviewsituationen hat das Lavaliermikrofon Nachteile: Wenn ich nur eines davon habe und dieses meiner Interviewpartnerin an die Bluse hefte, sind auf dem Video nur ihre Antworten gut hörbar – meine Fragen jedoch nicht.

Dafür gibt es aber eine tolle Lösung: Das iRig Mic Lav gibt es auch im Doppelpack. Mit dem Doppelstecker kann man zwei Mikrofone verbinden und beide direkt am Smartphone anschliessen. So ist das gesamte Gespräch in gutem Ton auf dem Video zu hören.

Zum iRig Mic Lav 2 Pack habe ich einmal einen Blogpost geschrieben.

In welchen Situationen sich ein Handmikrofon besser eignet und in welchen ein Ansteckmik, beschreibe ich in diesem Blogeintrag.

Weiter weg mit der Kamera

Wenn Du weiter von der Kamera weg bist, gibt es für die iRig Mic Lav’s noch ein Verlängerungskabel.

Mit den zusätzlichen 6 Metern hast Du beim Filmen mehr Spielraum. Damit Du zum Beispiel auch die Umgebung ins Bild nehmen kannst.

Falls Dir 6 Meter zu viel sind, findest Du hier ein Kabel von 3 Meter Länge.

Ratgeber für eine komplette Ausrüstung

Stativ, Mikrofon – und allenfalls Adapter und Kabel: Das ist es schon! Wenn Du Dein Smartphone zu einer Profi-Kamera aufrüsten möchtest, brauchst Du also gar nicht viel.

Ich habe die Produkte, die ich empfehle, in einem PDF-Ratgeber zusammengestellt. Zum kostenlosen Download geht’s hier.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

Welche Ausrüstung eignet sich für Webinare und online-Kurse?

Hallo Judith,

Ich plane ein Webinar zum Thema Backen, also einen Online-Kurs mit Video. Ich möchte mit ca. 2 Meter Abstand vor der Kamera stehen und erklären, was ich beim Backen gerade mache. Folgendes habe ich mir überlegt:

1. Welches Mikrofon?

Bei einem Lavaliermic (Ansteckmikrofon) müsste das Kabel entsprechend lang sein. Oder soll ich besser ein Funkmikro verwenden? Würde das Ganze auch mit einem Richtmikrofon funktionieren, das z.B. auf dem Handy steckt oder auf dem Tisch steht? Vielleicht gibt es dann aber Nebengeräusche, weil auf dem Tisch auch die Backutensilien stehen…

Am liebsten möchte ich ein Mikro, das mit dem Smartphone und auch an meiner DSLR-Kamera oder mit einer GoPro nutzen kann.

2. Welche Kamera?

Was sagst Du dazu, das Webinar mit dem iPhone zu filmen? Sollte ich lieber die DSLR-Kamera verwenden? Oder hast Du andere Vorschläge?

Welche Mikrofon-Kamera-Kombination würdest Du mir empfehlen? Es wäre super, wenn Du mir helfen würdest.

Viele Grüsse aus N.,
F.

Hallo F.

Das sind ziemlich viele Fragen 😉 Ich habe zu den Themen schon viele Blogbeiträge und Videos veröffentlicht. Gerne stelle ich Dir hier die Inhalte zusammen. Übrigens habe ich auch ein PDF zusammen gestellt, in dem Du alle Links zu meiner empfohlenen Hardware findest. Klicke hier oder unten auf das Bild, wenn ich Dir den gratis Ratgeber schicken soll.

 

1. Welches Mikrofon?

Jedes Mikrofon hat seine Vor- und Nachteile. Du zählst das Lavaliermikrofon und das Richtmikrofon auf. Beginnen wir beim zweiten:

Pro und Kontra Richtmikrofon

Viele Vlogger arbeiten mit einem Richtmikrof. Es ist sehr schnell: Mikrofon auf die Kamera stecken und loslegen.

Leider erfüllt das Richtmikrofon eine der wichtigsten Sound-Regeln nicht: Das Mikrofon muss zur Tonquelle. Je weiter die Kamera weg ist, desto weiter entfernt ist auch das Mikrofon, desto grösser wird das Rauschen und die Präsenz Deiner Stimme nimmt ab. Wenn Du Dein Webinar in einem ruhigen Raum aufnimmst, funktioniert es trotzdem. Sobald im Hintergrund zum Beispiel eine Knetmaschine rattert, wird man Dich nicht mehr gut verstehen.

In diesem Video vergleiche ich Richtmikrofon, Lavaliermikrofon und Handmikrofon. Im Video wird Du den Unterschied hören.

Lavaliermikrofon: Funkstrecke oder Kabel?

Im Video oben kannst Du hören, dass das Lavliermikrofon neben einer lauten Strasse auch nicht mehr funktioniert. Aber ich nehme an in Deinem Webinar wird es nicht so laut sein. Dann kannst Du gut mit dieser Variante arbeiten.

Der Vorteil des Kabels ist, dass Du den Stecker einsteckst und loslegst. Das finde ich praktisch für einen online-Kurs, wenn ich ich einfach vor der Kamera sitze und rede. In Deinem Webinar willst Du backen. Da würde ich mit einer Funkstrecke arbeiten. Beim Backen bewegst Du Dich und benutzt die Arbeitsfläche vor Dir. Nicht dass Du noch das Kabel in Deinen Teig knetest:-)

In meinem Ratgeber für Webinare und online-Kurse findest Du Vorschläge für eine Funkstrecke und für ein Lavaliermikrofon mit Kabel. Klicke auf das Bild und gib Deinen Namen und die E-mail Adresse ein und schon ist das PDF unterwegs zu Dir.

Gleiches Mikrofon für Smartphone und DSLR-Kamera?

Für das Smartphone gelten die gleichen Regeln für die Mikrofonwahl wie oben beschrieben. Jedes Mikrofon kann auch am Smartphone angeschlossen werden. Es ist immer eine Frage der richtigen Adapter. Für das Smartphone brauchst Du einen TRRS-Stecker, für die DSLR-Kamera einen TRS-Stecker (sofern sie überhaupt einen Mikrofon-Eingang hat). Mit dem richtigen Übergangsstecker kannst Du von TRS auf TRRS wechseln. In meinem Ratgeber für Webinare siehst Du genau, welche Kombination von Kabeln und Adapter du brauchst. sind die Adapter auch drin. Willst Du das mit dem TRS und TRRS genau verstehen? Dann lese meinen Blogeintrag „Hilfe – mein Mikrofon funktioniert nicht!“.

 

2. Welche Kamera für Webinare?

Die verschiedenen Kameras haben auch ihre Vor- und Nachteile. Für mich macht es vor allem einen Unterschied, ob Du nun ein live-Webinar machst oder die Videos für einen online-Kurs aufzeichnest. In der live-Situaion ist für mich vor allem wichtig, dass die Kamera läuft: Keine leeren Batterien, keine Überhitzung, keine 29 Minuten-Limite.

Externe Webcam

Deshalb arbeite ich in Webinaren gerne mit einer externen Webcam. Auf die ist Verlass. Ich habe dazu auch ein Video produziert.

iPhone – Direkt ins Internet streamen

Du kannst live-Videos direkt vom Smartphone streamen. Dort hast Du eine gute Kamera und kannst Mikrofone anschliessen. Die meisten Apps für Webinare sind vom Desktop aus besser zu bedienen. Deshalb mache ich Webinare und online-Kurse in Zoom lieber auf dem Desktop. Spontane live-Videos auf den sozialen Plattformen mache ich jedoch gerne mit dem Smartphone.

Es gibt Apps um das Smartphone mit dem Computer zu verbinden, dann kannst Du es als externe Webcam benutzen. Ich habe die Epoccam getestet. Die Verbindung war unzuverlässig, warum ich sie für Webinare nicht einsetzen würde.

Wenn Du die Videos aufzeichnest, dann kannst Du sehr gut mit dem Smartphone arbeiten. Die Bildqualität der heutigen Smartphones ist super.

Systemkamera DSLR – Schöne Bilder

Die schönsten Bilder machst Du mit der Systemkamera. Du kannst mit Tiefenschärfe arbeiten und hast somit mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Oft sind die Farben schöner und die Lichtempfindlichkeit der Kameras ist besser. Wenn Du Deine Systemkamera gut bedienen kannst und Dich gerne um manuelle Settings kümmerst, dann würde ich Deinen online-Kurs mit dieser Kamera aufzeichnen.

Es ist möglich mit DSLR-Kamera zu streamen. Immer mehr Kamerahersteller bieten Software-Lösungen mit denen Du Deine Kamera über USB mit dem Desktop verbinden kannst. Ich arbeite mit einen Adapter (CamLink), damit ich meine SonyA7III über HDMI am MacBook anschliessen kann.

3. Licht für Dein Webinar:

Neben der Kamera und dem Mikrofon ist das Licht wichtig in Deinem Webinar und online-Kursen. Du kannst das Licht vor Ort nutzen. Das funktioniert manchmal recht gut, manchmal auch nicht. Es ist von der Tageszeit, dem Wetter und künstlichen Lichquellen im Raum abhängig.

Ich habe dazu auch einen Ratgeber erstellst, in dem ich Dir zeige, wie Du das Licht vor Ort richtig nutzen kannst. Falls Du lieber mit Video-Leuchten arbeiten möchtest, zeige ich Dir im Ratgeber, wie Du eine Dreipunkte-Ausleuchtung machst und welche Lampen sich für Dein Webinar am besten eignen. Klicke hier und trage Deinen Namen und die E-mail Adresse ein, damit ich Dir das PDF schicken kann.

4. Weiter Links:

Ich hoffe das hilft, um etwas mehr den Durchblick zu haben und wünsche dir viel Erfolg mit deinen Webinaren.

Herzliche Grüsse
Judith

5 Mikrofone im Test mit dem iPhone 7 Plus

Wer meinen Newsletter abonniert hat, weiss, dass ich mir kürzlich das neue iPhone 7 gekauft habe. Ein grosser Unterschied zum iPhone 6 ist, dass das iPhone 7 keinen Kopfhörerausgang mehr hat. Es gibt nur noch die Buchse fürs Lightning-Kabel.

Mikrofone über Adapter anschliessen

Was bedeutet die fehlende Kopfhörerbuchse fürs Filmen mit dem iPhone 7, wenn man ein Mikrofon anschliessen will?

Da ein Adapter für 3,5mm-Kabel mitgeliefert wird, ist dies auch weiterhin möglich. Ob die Mikrofone, die ich bisher auf meinem Blog empfohlen habe, mit dem iPhone 7 auch wirklich funktionieren, habe ich für euch getestet.

Die 5 Mikrofone im Test

Das Fazit: Alle fünf Mikrofone funktionieren auch mit dem iPhone 7.

Mit einer Einschränkung beim iRig Mic: Mit einem Kopfhörer mithören, ist beim Filmen mit dem iPhone 7 nicht möglich. IK Multimedia verkauft unterdessen jedoch auch ein iRig Mic (Handmikrofon) mit Lightninganschluss. Ich konnte diese nicht ausprobieren, finde das Produkt aber sehr spannend.

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Je mehr Adapter, desto unsicherer

Falls Du ein neues Mikrofon kaufen willst und das iPhone 7 hast, macht ein Mik mit Lightninganschluss mehr Sinn. Je mehr Adapter Du brauchst, desto störungsanfälliger wird der Sound. Im Video „6 Lavalier-Mikrofone im Vergleich“ hatte ich all diese Mikrofone schon einmal für euch getestet. Dort war auch das Sennheiser clip mic digital dabei. Das Mikrofon hat einen Lightninganschluss und passt deshalb perfekt zum iPhone 7. Wichtig: Für gute Resultate muss die dazugehörende App Metarecorder von Apogee im Hintergrund laufen.

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Meine Favoriten in meiner Ausrüstung

Da alle Mikrofone für iPhone 7 noch funktionieren, werde ich mit diesen weiterarbeiten. Mit dem iRig Pre kann ich mein professionelles Sennheiser Mik e845 anschliessen. Mein Lavaliermikrofon-Favorit ist das iRig Mic Lav 2 Pack. (Update März 2018: Neu arbeite ich mit dem VT 506 – hier mein Testbericht dazu.)

Wann welches Mikrofon zum Einsatz kommt, kannst Du im Blogbeitrag „Mikrofontypen im Vergleich“ nachlesen.

Mit dem kleinen Alleskönner-Adapter SC6 von Røde kann ich zusätzlich einen Kopfhörer und ein zweites Mikrofon ans Smartphone anschliessen. (Falls Du damit Probleme beim Audiomonitoring hast, findest Du in diesem Blogpost eine Lösung.)

Soundcheck mit dem iPhone 7

In einem zweiten Video habe ich mit jedem Mikrofon eine Frage aufgezeichnet. Dort kannst Du den Sound vergleichen. Die Bedingungen sind nicht für alle Mikrofone ganz gleich. Ein Handmikrofon tönt anders als ein Lavaliermikrofon. Auch macht es einen Unterschied, ob Ich einen Popschutz auf dem Mikrofon habe oder nicht. Der Popschutz nimmt noch etwas die hohen Töne aus dem Klang. Die Mikrofone habe ich so eingesetzt, wie sie bei der Bestellung geliefert werden. Welcher Klang gefällt Dir?

PDF: Mikrofone zum Filmen mit Smartphone

Meinen kostenlosen Ratgeber „Mikrofone zum Filmen mit Smartphone“ halte ich immer up to date. Hol ihn Dir hier als PDF!

Ratgeber Mikrofone zum Filmen mit Smartphone

Hand- oder Lavaliermikrofon: Wofür eignet sich welches Mikrofon?

Für guten Ton sorgen entweder ein Mikrofon, das du in der Hand hältst, oder ein Lavaliermikrofon (auch Ansteckmikrofon oder Knopfmikrofon genannt), das du am Kragen der sprechenden Person befestigst.

Als Videojournalist ist man in der Regel alleine unterwegs und arbeitet deshalb mit einem der beiden Mikrofone. Beide haben Vor- und Nachteile.

Das Handmikrofon: Vor- und Nachteile und worauf du achten musst

Das Handmikrofon ist ein typisches Interview-Mikrofon. Das heisst: du stellst die Fragen, dein Interviewpartner antwortet und dabei führst du ihn, indem du ihm das Mikrofon hinhältst. Du entscheidest dadurch, wer wann redet und kannst beispielsweise auch eine Antwort unterbrechen oder nachhaken.

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Das Hand-Mik sorgt für den sichersten Ton. Damit das gelingt, hältst du es etwa zehn Zentimeter unters Kinn. So hast du kein Mikrofon im Gesicht und dennoch einen optimalen Ton, selbst bei Lärm rundherum.

Nachteile des Handmikrofons: Man hat die Hand nicht mehr frei und das Mikrofon ist aufgrund seiner Positionierung nahe am Gesicht auch im Bild zu sehen. Bei einer Strassenumfrage passt das auch, bei einem Personenporträt eher nicht.
Handmik darf im Bild sein, wenn man ein wenig von den Fingern sieht, ist es auch noch ok. Es sollte aber nicht der Arm des Reporters im Bild sein. Bei klassischen Interviews ist man deshalb relativ nah beim Interviewpartner. Möchtest du von weiter weg filmen, damit beim Porträtierten auch die Umgebung wahrgenommen wird, empfehle ich ein Lavaliermikrofon.

Das Lavaliermikrofon: Vor- und Nachteile und worauf du achten musst

Das Lavaliermikrofon eignet sich am besten für längere Gespräche und für ein Videoporträt einer Person. Die Vorteile liegen wörtlich auf der Hand: Du hast die Hände frei, das Mikrofon fällt weniger auf und du kannst wie erwähnt auch von weiter weg filmen. Du musst nur zu Beginn darauf achten, dass das Mikrofon an der richtigen Stelle angebracht ist, danach musst du dich nicht mehr darum kümmern.

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Doch auch das Lavaliermikrofon bringt Nachteile mit sich: Gut hörbar sind nur die Antworten, weil nur dein Gesprächspartner ein Mikrofon hat. Deine Fragen sind  schlecht oder gar nicht hörbar. Zudem eignet sich das Lav-Mik nicht für Situationen, wo es lauter ist, zum Beispiel auf einer Baustelle, in Maschinenräumen oder neben einer vielbefahrenen Strasse. Es nimmt mehr Umgebungsgeräusche auf, weil es weiter unten als das Handmik ist und von der Charakteristik her mehr Umgebungsgeräusche aufnimmt.

So nutzen Profis das Lavaliermik

Das Lavaliermikrofon gibt es mit Kabel und mit Funk. Die Profis arbeiten meistens mit Funkstrecken. Funk hat den Vorteil, dass sich der Referent oder Gesprächspartner frei bewegen kann, ist aber teurer als ein Lavalier-Mik mit Kabel.

In diesem Artikel stelle ich einige Funkstrecken verschiedener Preisklassen vor.

Eine gute Lösung mit Kabel ist das iRig Mic Lav, das es auch im 2er-Pack gibt. Damit löst du auch gleich das Problem, dass die Fragen im Gespräch nicht gut zu hören sind: Ein Mikrofon gibst du dem Interviewpartner, das andere nutzt du selber.

In diesem Blogpost vergleiche ich 6 Lavaliermikrofone miteinander.

Mikrofonvorschläge in meinem Ratgeber

In meinen beiden Ratgeber „Video-Ausrüstung Smartphone“ und „Video-Ausrüstung Videocam“ findest Du Kaufvorschläge für Handmikrofone und Lavaliermikrofone. Der Ratgeber „Mikrofone zum Filmen mit Smartphone“ stellt Produkte spezifisch für Smartphones vor.

3 Mikrofontypen im Vergleich

Zusätzlich zum Handmikrofon und zum Lavaliermik gibt es auch noch das Richtmikrofon. Auch dieses hat seine Vor- und Nachteile und eignet sich für spezifische Situationen.

Ich vergleiche die drei Typen in einem Blogartikel und einem PDF-Ratgeber.

Ratgeber: Mikrofontypen im Vergleich

3 Mikrofone im Vergleich – Teil 2

Vor wenigen Wochen verglich ich 6 Lavaliermikrofone miteinander. Nun bekam ich nochmals zwei Knopfmiks zum ausprobieren und ein kabelloses Stereomikrofon dazu.

Update (März 2018): Hier ein Vergleich der Lavaliermiks VT506 Mobile, Røde SmartLav+ und iRig Mic Lav.

Im Video hörst Du den Sound der drei Mikrofone. Im Blogbeitrag unten erkläre ich Dir noch genauer, welches Mikrofon in welcher Situation am meisten Vorteile hat.

„MVL von Shure“ für Periscope und schnell produzierte Videoclips

Das Lavaliermikrofon MVL von Shure bietet für den Preis von 60.- eine gute Audioqualität. Da es keinen App im Hintergrund braucht, ist man sehr schnell. 

Die App „Periscope“ wird immer beliebter. Dank Periscope brauche ich nur ein Handy und Internet und kann dann „meine Botschaft“ in die ganze Welt senden.  Periscope ist eher „casual“, das heisst, um zu senden muss nicht gleich ein Studio gemietet werden. Periscoper sind irgendwo unterwegs, gehen live um spontan mit „ihren Followern zu connecten“. Ein Mikrofon hilft, damit die Botschaft deutlich ankommt.

Wer sich selbst vor das Smartphone setzt, ein Gadget vorstellt, Tipps weitergibt, aus dem Alltag erzählt… und solche kleine Videobotschaften mit möglichst wenig Aufwand produzieren will, ist mit einem solchen Knopfmik gut bedient: Mikrofon einstecken – Aufnehmen – Video hochladen. 

 

„MKE 2 digital“ von Sennheiser macht das Smartphone zum idealen externen Audiogerät

Die beiden Lavaliermikrofone von Sennheiser und Apogee (Clipmic digital und MKE 2 digital) empfehle ich für geplante Drehs,in welche mehr Zeit fliesst. Der Meta Recorder kann vorher eingestellt, der Ton sauber gepegelt werden.

Interessant finde ich diese Mikrofone vor allem, wenn das Smartphone als Audiogerät dient. Viele kleine Videocams und Fotoapparate haben keine Mikrofonbuchse. Auch bei DSLR Kameras sind die Audiomöglichkeiten oft schwach. Ein Smartphone, das MKE 2 digital und der Meta Recorder schaffen neue Möglichkeiten. Ich kann den Ton pegeln, den Ton mit verschiedenen Einstellungen beeinflussen und in jedem Schnitt- oder Audioprogramm kann ich nochmals den Ton verbessern.

Wenn ich mir das MKE 2 an den Kragen klippe, das Kabel unter der Bluse verstecke und das Smartphone in meine Hosentasche stecke, habe ich sogar ein kabelloses Mikrofonsystem und erspare mir eine Funkstrecke. (Inzwischen gibt es jedoch auch sehr preiswerte Funkstrecken – mehr dazu hier.)

 

„MV88 von Shure“ für schönes B-Roll

Für Moderationen, Referate und Interviews empfehle ich Hand- oder Lavaliermikrofone. Das Mik muss zur Tonquelle, je näher, desto präsenter der Ton, desto weniger Nebengeräusche und Rauschen.

Videoshots ohne gesprochene Texte haben andere Voraussetzungen. Man spricht vom „Ambi“. Es werden die Umgebungsgeräusche aufgenommen. Wird der Ton in der Postproduktion sowieso leiser gemacht, weil ein Off-Text oder Musik darunter kommt, dann reichen die eingebauten Kameramiks. Spielen die Umgebungsgeräusche im Film eine wichtige Rolle, sollte mit einem zusätzlichen Mikrofon, wie z. Bsp. das MV88, gearbeitet werden.

Ich empfehle das Mikrofon vor allem Musikern, welche ihre Songs auf Video aufnehmen wollen: Smartphone auf ein Stativ stellen, MV88 einstecken, Recording App Shure Plus MOTIV starten, in den Einstellungen Musik wählen, App im Hintergrund laufen lassen, Kamera auf dem Smartphone starten und loslegen.

 

Handmik oder Lavaliermikrofon?

In welchen Situationen Du besser ein Handmik, in welchen eher ein Lavaliermikrofon verwendest, dazu dieser Artikel.

Ratgeber Mikrofone

In meinem kostenlosen Ratgeber „Mikrofone zum Filmen mit Smartphone“ erhältst Du eine gute Übersicht über die aktuell erhältlichen Produkte, die ich empfehlen kann. Hol ihn Dir jetzt gleich als PDF!

6 Lavalier-Mikrofone im Vergleich

Auf Twitter kommt die Frage öfters: Welches Lavaliermikrofon eignet sich für Smartphone-Filmer?

Ich habe sechs Knopfmikrofone an mein iPhone gehängt und für euch getestet. Das Resultat hat mich selber überrascht. Hört genau hin…

Mikrofone fürs Smartphone und Mikrofone für die Kamera

Grundsätzlich teile ich die sechs getesteten Ansteckmikrofone in zwei Kategorien: die, die extra fürs Smartphone gemacht sind und die, die nur mit Adaptern ans Smartphone angeschlossen werden können.

Das VT402 iPhone von Voice Technology Switzerland, das Sennheiser Clipmic Digital und das RØDE SmartLav eignen sich besonders für das Filmen mit dem Smartphone. Das VT402 und das SmartLav gibt es auch für Android-Benutzer.

Das Audio Technica ATR3350, die Sennheiser Funkstrecke EW100 G3 mit Laveliermikrofon und das VT500 Water von Voice Technologies Switzerland sind klassiche Videokameramikrofone und können nur mithilfe eines Adapters ans Smartphone angeschlossen werden.

Mein Tipp fürs Smartphone

Für Leute, die unkomplizierte Lösungen suchen für Periscope, für Selfie-Videos oder um ab und zu andere zu filmen, empfehle ich entweder das RØDE SmartLav oder das VT402 iPhone von Voice Technology Switzerland.

Der Ton der beiden Lavaliermikrofone ist ohne Apps im Hintergrund und Zusatzgeräten gut. Das VT402 schlägt das SmartLav+ in der Soundqualität. Es kostet normalerweise auch das x-fache. Im Moment gibt es bei Audio Bauer Pro AG das VT402 zum unschlagbaren Preis von Fr. 69.- anstatt Fr. 298.-. Es hat, so lange es hat. Da würde ich gleich zuschlagen. (Bereits zu spät. Das Produkt ist nicht mehr erhältlich). Das VT506 Mobile ist das neue Lavaliermik von Voice Technology Switzerland. Hier mein Testbericht dazu.

Das SmartLav kommt mit dem praktischen sechs Meter Verlängerungskabel, über das ich in einem früheren Blogbeitrag berichtet habe.

Das Sennheiser Clipmic Digital empfehle ich vor allem denen, die während dem Filmen mit Kopfhörern mithören wollen, was bei Interviews manchmal ganz schön praktisch ist oder zum Beispiel auch Musikern beim Aufzeichnen von Sound behilflich sein könnte.

High-End Lösungen passen nicht aufs Smartphone

Der Wandler im Smartphone, der digital zu analog macht, lässt eure Tonqualität leiden. Das beste Mikrofon bringt deswegen nicht die gleichen Sound-Resultate wie beim Filmen mit Videokameras.

Deshalb empfehle ich für Smartphones Mikrofone, die gut sind, aber nicht High-End. Der Preis soll sich dem Endprodukt anpassen.

Lavaliermikrofone für Kameras

Grundsätzlich ist der Ton bei allen drei Mikrofonen, dem Audio Technica ATR3350, dem Sennheiser Funkstrecke EW100 G3 mit Lavaliermikrofon und dem VT500 Water von Voice Technologies Switzerland mit passenden Übergangsstecker fürs Smartphone sehr leise. Er wird in der Postproduktion angepasst, wobei bessere Ergebnisse erzielt werden können, als beim Filmen mit den Smartphone Mikrofonen.

Die Audio Technica ATR3350 testete ich in Brasilien bei meinem Interview mit Michael Seelig inmitten von viel Hintergrundlärm, war mit dem Resultat ok.

Wer von Kabeln unabhängig und dadurch flexibler sein will, kann mit einer Funkstrecke arbeiten.

Ich werde die Funkstrecke mit dem Sennheiser Mikrofon und dem VT500 noch mit meiner Sony PMW200 testen. Die Kombination mit Adapter und iPhone ist nicht die richtige, um ein Urteil über diese beiden Mikrofone zu fällen.

Zwei spannende Extras

Das VT500 Water von Voice Technologies Switzerland trumpft mit zwei weiteren Nice-to-Have. Es ist wasserdicht, eignet sich ausgezeichnet zum Filmen im Regen und kommt mit praktischen Zusatzteilen, die es ermöglichen, das Mikrofon direkt auf die Haut kleben zu können. Damit wird das Mikrofon unter dem T-shirt unsichtbar.

Zu guter Letzt erwähne ich in meinem Video das Audio-Interface Fostex AR101. Es kommt mit zwei kleinen Mikrofonen und kann, zur Verbesserung der Audioaufnahme, auf das iPhone gesteckt werden.

Ich habe für euch alle sechs Lavaliermikrofone auf einem praktischen PDF zusammengefasst, mit Nach- und Vorteilen der jeweiligen Produkte und den Links zum Bestellen. Zum Download.

Haben dich meine Resultate überrascht? Und hast du dich entschieden? Welches Mikrofon wählst du?

6 Meter mehr Spielraum für das smartLav+

Beim Filmen von Interviews und Moderationen empfehle ich mit externen Mikrofonen zu arbeiten. Das SmartLav+ ist eine Möglichkeit für Smartphones. Ein kleines Lavaliermik, welches den richtigen Stecker besitzt, um die Kopfhörerbuchse in einen Mikrofoneingang zu verwandeln. Neu habe ich jetzt ein 6 Meter langes Kabel (SC1)  dazu (, welches mir mehr Spielraum gibt.

Beides bestellen bei digitec.ch

Falls Dir 6 Meter zu viel sind, kann ich Dir dieses 3 Meter-Kabel empfehlen.

Neues Ansteckmikrofon für iOS Geräte

RØDE stellt ein neues Lavaliermikrofon vor, das smartLav. Smart ist es, weil es direkt mit allen iOS Geräten verbunden werden kann. Mit den richtigen Adaptern kann ich zwar schon heute Ansteckmikrofone mit meinem iPhone verbinden, brauche dazu aber zwei bis drei Adapter (Videos dazu: Neue Mikrofon-Lösung für iPhone und Android, Mikrofonmöglichkeiten für das iPhone). Je mehr Stecker und Schnittstellen ich habe, desto anfälliger wird der Ton für Störgeräusche. SmartLav tönt deshalb nach einer guten Lösung.

Taugt es als Kameramikrofon?

Mit der RØDE Rec App wird das smartLav vor allem ein Audioaufnahmegerät. Das Mikrofon funktioniert aber auch mit anderen Applikationen wie Kameraapps, könnte also eine günstige Variante für Videoaufnahmen bieten. Da bei Videoaufnahmen das iPhone natürlich nicht in die dunkle Tasche gesteckt wird, müsste das Kabel eine gewisse Länge aufweisen.

In der Schweiz erhältlich

Laut dem Schweizer General-Importeur von RØDE, Go Wild, sollten die Mikrofone bis Anfangs April in die Schweiz geliefert werden. Bestellungen liegen von verschiedenen Shops vor. Bei Musix.ch fand ich es bereits im online Shop. Gerne werde ich es für Euch austesten, sobald es geliefert wird.

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