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Stop-Motion und Time-Lapse – die Unterschiede

Was ist der Unterschied zwischen Stop-Motion- und Time-Lapse-Videos? Bei Stop-Motion sieht man keine Hände. Sprich: bei Stop-Motion-Animationen wird die Szene gestellt und erst wenn sie bereit ist, werden Bilder aufgenommen. Bei Time-Lapse werden auch in Abständen einzelne Bilder aufgenommen, in diesem Fall aber immer im gleichen Zeitabstand. Ein Beispiel.

Ich habe eine Giraffe gebaut. Nur einmal. Zweimal gefilmt. Damit versuche ich, die Unterschiede zwischen Stop-Motion und Time-Lapse anschaulich zu machen. Die genau gleiche Szene habe ich einerseits in Stop-Motion-Verfahren mit der Canon XF-100 aufgenommen (professionelle VJ-Kamera). Andererseits habe ich die Entstehung des Tieres als Time-Lapse mit meinem Smartphone aufgenommen. Da ich Android verwende habe ich dafür die App „Lapse It Pro“ eingesetzt (gibt es auch kostenlos). Für iPhone nimmt Judith die App Miniatures Pro (Beispiel-Video). Auch diese App gibt es in einer Free-Version.

Stop-Motion Giraffe

Für ein solches Projekt passt Stop-Motion besser. Es ist etwas aufwändiger als Timelapse, da man manuell die Bilder schiesst. Ich musste also nach jedem Stein per Fernbedienung die Videokamera dazu veranlassen, zwei Frames zu schiessen. Die Kamera muss stabil bleiben – wie man das mit einem Smartphone (ohne Fernbedienung) hinkriegen würde, weiss ich nicht. Bei Time-Lapse stellt man einfach hin und wartet.

Giraffe Micro-Lego Stop-Motion from Sam Steiner on Vimeo.

Time-Lapse Giraffe

Ich habe mein Samsung Galaxy Nexus auf ein kleines Stativ mit Smartphone-Halterung gestellt und die Time-Lapse-App „Lapse It Pro“ gestartet. In den Einstellungen hatte ich einen Abstand von 4 Sekunden für die Schnappschüsse eingestellt (statt 5 Sekunden Standard), um einen etwas längeren Clip zu erhalten. Hat auf Anhieb beim ersten Test super funktioniert:

Giraffe Micro-Lego Timelapse from Sam Steiner on Vimeo.

Man sieht natürlich in der Bildqualität einen deutlichen Unterschied. Primär geht’s hier darum zu zeigen, wie man im Time-Lapse-Verfahren die Hände im Spiel hat – im Gegensatz zu Stop-Motion, wo meine Hände aus Versehen auf zwei Frames zu sehen sind.

Time-lapse: Ein Bett entsteht

Ein IKEA-Bettrost ist dank Time-lapse (Zeitraffer) in Windeseile zusammengebaut. Dieser Film fasst in zwei Minuten fünf Stunden Arbeit zusammen.

Der Zeitraffer ist nach Wikipedia „eine filmische Methode zur Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen“. Die Kamera schiesst alle paar Sekunden ein Foto und setzt am Schluss die gesammelten Bilder zu einem Film zusammen.

Aufgenommen habe ich diesen Clip mit dem iPhone 4 und der App Miniatures. Wichtig: Die Kamera muss auf einem Stativ oder sonst auf einem unbewegten Gegenstand stehen.

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