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4 Schnittprogramme im Vergleich

Oft werde ich gefragt, welches Schnittprogramm nun das Beste ist. Da gibt es natürlich verschiedene Kriterien wie, was hast Du für ein Betriebsystem, was für Videos möchtest Du schneiden oder welche Ansprüche hast Du an ein Schnittprogramm.

Ich zeige Dir hier vier Schnittprogramme (Premiere Pro, Final Cut Pro X, iMovie und Adobe Rush) und zeige Dir was in diesen Programmen möglich ist und was die Vor- und Nachteile sind.

iMovie

ist das Programm, welches bei jedem Mac gratis dabei ist. Es ist ein gutes, intuitives Programm, welches man auf dem iPhone sowie auf dem Mac nutzen kann. Hat man mit dem Schneiden auf dem iPhone begonnen, kann man zu Hause auf dem Mac gleich weiterarbeiten. Es hat alle wichtigen Funktionen die man braucht um ein Video schneiden zu können wie z.B.

Der Vorteil beim iMovie ist, dass es einfach in der Bedienung ist und man geräteübergreifend damit arbeiten kann. Ausserdem ist es kostenlos. Nachteile beim iMovie ist, dass kein quadratisches oder Hochformat Video eingefügt werden kann und bei den Textvorlagen ist man auch sehr eingeschränkt. Ausserdem kann es nur auf iPhones oder Macs installiert werden.

Final Cut Pro X

ist ein professionelles Programm, welches Du einsetzen solltest, wenn Du mit mehreren Kameras oder externen Audiogeräten arbeitest und diese synchronisieren möchtest. Da lohnt es sich die ca. CHF 350 zu investieren. FCPX bietet schon viele Möglichkeiten mehr als das iMovie. Ausserdem ist es möglich viele Ton- oder Videospuren übereinander zu legen, so hast du noch mehr Möglichkeiten beim Schnitt. Du kannst externe Plugins dazu kaufen, wenn Du das Spektrum noch erweitern willst. Final Cut Pro X hat eigentlich alles was man braucht um professionell einen Video zu produzieren

Vorteil ist, dass du das einmalig gekaufte Programm auf 5 Geräten installieren kannst. Du musst also nicht für jeden Mac das wieder kaufen.
Nachteil ist der Videoimport, Final Cut rechnet alle Clips in ein sogenanntes ProRes Format um, da es damit am besten arbeiten kann und das dauert manchmal sehr lange bis alle Videos importiert sind.

Für Windows Plattformen gibt es auch ein gratis Tool den Video Editor. Ich selber habe Ihn noch nicht ausprobiert, es scheint aber ähnlich wie iMovie die Grundlagen zu besitzen um ein Video schneiden zu können.

Adobe Rush

ist ein Schnittprogramm welches auf Windows sowie auch auf Macs installiert werden kann. Das Geniale an diesem Programm ist, dass es sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Laptop oder Desktop installiert werden und man Betriebsystem übergreifend damit arbeiten kann. Das Projekt wird in der Cloud synchronisiert, so ist es möglich, von jedem Gerät einfach daran weiter zu arbeiten.

Rush ist ein sehr gutes Einsteiger-Programm, da es sehr bedienerfreundlich und übersichtlich ist.

Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen. Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 10.00 p/Monat

Adobe Premiere Pro

ist der grosse Bruder von Rush und bietet alle Möglichkeiten was man von einem professionellen Programm erwartet. Allerdings könnte dies auch ein Nachteil sein, da man sich darin schnell verlieren kann und die vielen Möglichkeiten einem die Übersicht raubt. Premiere Pro ist nur im Abo erhältlich für ca. CHF 40.00.
In einem Bundle mit anderen Adobe Programmen oder je nach Cloud Speicherplatz variiert der Preis aber. Ich selber arbeite meistens mit Premiere Pro, da ich gemerkt habe, dass viele Leute auf Windows Rechner dieses Programm verwenden und ich Ihnen so besser helfen kann, wenn ich es gut kenne. Ausserdem hat es den Vorteil, dass es auf beiden Betriebssystemen Window oder Mac installiert werden kann und es mit anderen Adobe Programmen kompatibel ist, wie zum Beispiel Adobe After Effects. So kann man Clips welche in After Effects erstellt wurden, ganz einfach im Premiere integrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Premiere nicht das ganze Material importiert, sondern nur ein Link zur Originaldatei macht. So ist man viel schneller zum schneiden bereit und muss nicht warten bis das Material importiert ist.

Hier noch ein Vergleich der verschiedenen Programme:

Ich habe einen Ratgeber dazu erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für alle 4 Schnittprogramme einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00 in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

„Ich war total überrascht, wie viel Du in einen Kurstag gepackt hast!“

Balaram Furrer, ein Fotograf aus Rapperswil, war kürzlich in einem meiner Videoproduktion Starterkurse. Am Ende des Kurses kam er mit einem Video auf mich zu, dass er bereits vor dem Kurs aufgenommen hatte, und bat um Feedback.

Diese Video nahm Balaram vor dem Videoproduktion Starterkurs auf.

 

Ein paar Tage später schickte er mir ein weiteres, neu produziertes Video:

Dieses Video hat Balaram gleich nach dem Kurs umgesetzt.

 

Ich war absolut verblüfft, wie toll es war und wie gut er mein Feedback umgesetzt hatte! Darüber wollte ich mehr wissen und habe nochmals mit ihm gesprochen.

robfury Balaram Furrer
Balaram Furrer (Rob Fury Photography)

Balaram, Du bist Fotograf, hast Du dadurch einen Vorteil beim Filmen?
Balaram Furrer: Der einzige Vorteil ist eigentlich, dass ich meine Kamera und ihre Möglichkeiten gut kenne. Fotografie und Videografie sind aber komplett unterschiedlich – deswegen habe ich bei meinem ersten Video auch fast alles falsch gemacht…

Mit diesem Video, das Du vor dem Kurs gemacht hattest, bist Du am Ende des Kurses noch zu mir gekommen und hast mich um ein Feedback gebeten. War das hilfreich?
Absolut! Du hast sofort gesehen, was ich noch ändern muss, um meine Videos zu verbessern. So hast Du mir anhand von diesem konkreten Beispiel einiges mit auf den Weg gegeben, das ich umsetzen konnte.

Gab es etwas, was Dir besonders geholfen hat?
Als Reminder für die Basics habe ich jetzt beim Filmen immer die Karte dabei, die Du uns im Kurs abgegeben hast: Darauf sind die wichtigsten Infos kurz zusammengefasst, worauf man achten muss, Perspektive, Einstellung etc.

Wie hast Du den Kurs erlebt?
Ich war total überrascht, wie viel Du in die paar Stunden gepackt hast! Ich hatte einfach erwartet, dass ich an diesem Tag die Grundkenntnisse lerne. Erst danach wurde mir bewusst, wie effizient Du als Instruktorin bist und wie viel ich tatsächlich mitgenommen habe! Du hast alles verständlich erklärt, mit vielen Beispielen, und super rübergebracht. Ich hatte auch den Eindruck, dass Du den Kurs perfekt auf die Teilnehmenden angepasst hast. Du hattest ja im Vorfeld gefragt, wozu wir Video brauchen und womit wir filmen.

Was war Deine Motivation, Dich für den Starterkurs anzumelden?
Ich bin in einer Zürcher Kunstgalerie (Ethnicity Gallery / Ethnicity Art Gallery) fürs Marketing zuständig. Hinter der Galerie steht ein Verein, der auch soziale Projekte durchführt. Diese dokumentieren und bewerben wir mit Video. Video ist ein starkes, aussagekräftiges Medium, gerade heute, wo die Welt von Social Media durchwoben ist. Wenn man das Grundwissen hat, muss man für Videos nicht mehr viel Geld ausgeben, sondern kann selber günstig tolle Sachen produzieren.

Wie bist Du nach dem Kurs an die Videoproduktion herangegangen?
Ich hatte den Kurs ja ganz gezielt ausgewählt, weil ich mir dieses Wissen für meine Arbeit aneignen wollte. Deswegen hatte ich auch gleich Gelegenheit, es anzuwenden: Noch in der gleichen Woche hatte ich einen Auftrag für ein Video.

Mit welcher Kamera arbeitest Du?
Mit einer Spiegelreflexkamera, Canon EOS 5D Mark III. Manchmal auch mit dem Smartphone.

Danke für das Gespräch!

Balaram Furrer a.k.a. Rob Fury Photography auf Instagram / Facebook

Sichere Dir jetzt ein Ticket für meinen Starterkurs!

Der nächste Kurs findet am 23. September in Rapperswil statt. Kaufe Dir jetzt Dein Ticket hier – und hier bekommst Du mehr Infos.

Falls Du momentan nicht nach Zürich/Rapperswil kommen kannst oder Dir den Kurs flexibler einteilen möchtest: Auch in meinem Onlinekurs vermittle ich Dir das Grundwissen der Videoproduktion.

Die Inhalte sind die gleichen wie im Theorieteil des Starterkurses. Wenn Du zusätzlich dazu auch Übungen und Feedback möchtest, biete ich Dir das in Spezialpaketen des Onlinekurses an. Alle Infos hier.

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