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Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

Schlüssel-Erlebnisse im Starterkurs Videoproduktion

Hallo – mein Name ist Evelyne!

Ich arbeite seit rund einem Jahr in Judiths Team mit, hauptsächlich als Texterin. Damit ich ihre Arbeit noch besser verstehe, hat Judith mich kürzlich eingeladen, bei einem ihrer Videoproduktion-Starterkurse dabei zu sein.

Meine Eindrücke davon in diesem Blogeintrag: Wie ich meine „Chefin“, die übrigens auch meine WG-Mitbewohnerin ist, von einer neuen Seite kennengelernt habe. Was für mich das heimliche Highlight des Tages war, und wie ein verlorener Schlüssel die Grenzen von Realität und Fiktion verschwimmen liess.

Ich hielt mich für ziemlich gut vorbereitet…

Bevor ich 2016 nochmals ein Studium begann, war ich rund zehn Jahre als Journalistin für verschiedene Medien tätig. Video war dabei immer wieder ein Thema, auch wenn ich zuerst im Print und später beim Radio arbeitete.

In den Anfangszeiten der Newsrooms, als Print- und Onlinejournalismus begannen, sich zu überschneiden, hatten wir Journis von der Aargauer Zeitung mal eine eintägige Schulung mit einer ganz simplen Videokamera. In meiner Erinnerung war diese ein schwarzer „Knochen“ und bestand hauptsächlich aus einem kleinen Display und einem grossen roten Knopf.

Das Ziel war, dass wir mit diesem idiotensicheren Gerät noch ein wenig Videomaterial von Interviews und Reportagen „nach Hause“ bringen würden, das dann der Online-Redaktion übergeben wurde. Die meisten machten davon, um ehrlich zu sein, lange nur wenig Gebrauch.

Heute trage ich tagtäglich mein iPhone mit mir herum. Der rote Knopf ist auch dort noch vorhanden – wenn auch nur auf dem Screen im Videomodus. Und mit dem iPhone habe ich privat und beruflich doch immer wieder Videos aufgenommen und teilweise auch gleich auf der iMovie-App geschnitten. Etwa Reiseerinnerungen aus Israel/Palästina.

Durch die Zusammenarbeit mit Judith habe ich im letzten Jahr immer mehr dazugelernt. Zum Beispiel, wie ein Stativ einem Video sofort eine viel höhere Qualität verleiht. In der Theorie kenne ich diverse Mikrofonlösungen für verschiedene Situationen und weiss, woher ich für meine Videos legal Musik kriegen kann.

Ich hielt mich also eigentlich schon für einen halben Profi, als ich am frühen Morgen zusammen mit Judith zum Kursort bei Walter lernt in Zürich fuhr 😉 .

Von den Bergen ins „Walter lernt“-Studio

Von Judith und ihrem Mann Sam, der dort ebenfalls Workshops gibt, hatte ich schon häufig von „Walter lernt“ gehört. Nun war ich auch mal dort: Ein kleiner, aber feiner und von Beamer, Steckdosen bis Kaffeemaschine gut ausgestatteter Kursort. Für die Workshops mit kleinen Gruppen, was ja genau das Konzept ist, perfekt.

Sechs Teilnehmende plus ich als Mitarbeiterin von Judith trudelten an diesem Tag bei „Walter lernt“ ein. Diese Leute mit ihren verschiedensten Hintergründen kennen zu lernen, das war für mich ein heimliches Kurs-Highlight.

Da war die Versicherungsangestellte, die nebenbei leidenschaftlich als Sängerin tätig ist und für ihre Fans mehr Videos machen möchte. Der Sozialpädagoge, der mit seinen Jugendlichen Videoprojekte durchführen möchte. Die temperamentvolle Frau über 50, die ein YouTube-Projekt ins Leben rufen möchte darüber, was Schönheit nach dem Alter von 20-30 bedeutet.

Der Austausch mit ihnen – auch später beim Mittagessen – war sehr spannend. So vielseitig, was für Ideen und Visionen sie haben und wozu ihnen die Video-Grundkenntnisse helfen werden. Das war inspirierend!

Überraschenderweise kam sogar jemand zur Tür herein, den ich schon kannte: Eine Bekannte, mit der ich über eine gemeinsame Freundin schon mehrmals in den Bergen wandern war. Nun trafen wir uns in einem ganz anderen Setting wieder.

Ganz viele Aha-Momente

Dass Judith super sympathisch ist, weiss ich als Mitbewohnerin natürlich 😉 Sie nun mal in ihrer Rolle als Dozentin zu erleben, war spannend. Genauso sympathisch wie im Alltag stand sie vorne, und gleichzeitig total professionell.

Von Anfang an kamen immer wieder mal Zwischenfragen von den Teilnehmenden. Ich staunte, wie schnell und kompetent sie aus dem Stand auf die unterschiedlichsten Fragen eingehen konnte. Über jedes technische Problem, das beim Filmen auftreten kann, schien sie Bescheid zu wissen. Hier kamen ihre Erfahrung und ihr Wissen voll zum Tragen.

Judith erklärt die richtige Kamerahöhe.

Inspiration direkt aus dem Leben

Der Tag war eine Mischung aus Theorie und Praxis. Es gab wahnsinnig viel zu lernen. Ich, die am Anfang gedacht hatte, schon ziemlich viel zu wissen, hatte ganz viele Aha-Momente.

Einiges erklärte Judith in ihrer Präsentation, anhand von schematischen Darstellungen oder kurzen Videos und Fotos. Bei diesen tauchten immer wieder mal ihre Familie als Modelle auf. Falls Du diesen Blog regelmässig liest, hast Du sie auch hier schon manchmal angetroffen.

Vieles demonstrierte Judith aber nicht auf der Leinwand, sondern gleich live. Zum Beispiel, wie man die richtige Stativ-Höhe für ein Interview findet oder wie man die Interviewpartnerin richtig platziert, damit das Gesicht auch ohne Lampen optimal ausgeleuchtet ist.

Als „Assistentin“ stellte ich mich für diese Teile als Modell hin, während die anderen Kursteilnehmenden über Judiths Schulter auf den Kamera-Display schauten.

Übrigens hatten die Teilnehmenden als Filmkamera sowohl Handycams als auch Smartphones dabei. Der Kurs eignete sich für beide Varianten, denn es ging vor allem um Grundkenntnisse in Bildgestaltung und Zubehör.

Auch am Nachmittag war ich noch einmal Modell: In Zweier- bzw. Dreiergruppen (in meinem Fall) drehten wir ein kurzes Video. Es ging darum, die verschiedenen Bildausschnitte für die Dramaturgie eines Videos zu üben. Während die anderen zwei Regie führten und filmten, spielte ich die Protagonistin des Kurzfilms.

Ich als „Schauspielerin“ in der Kurzfilm-Übung

Inspiration dafür lieferte – wie wohl bei den meisten Filmen – das Leben. Während des ersten kurzen Praxisteils, bei dem wir alle draussen standen und gegenseitig Interviews führten, war die Tür zum „Walter lernt“-Studio plötzlich zugefallen. Alle draussen – der Schlüssel drinnen. Glücklicherweise gelang es Judith, mit einem Ersatzschlüssel wieder aufzuschliessen.

Wie wir dies in unserem Gruppenvideo umgesetzt haben, kannst Du dir gerne anschauen:

Dicht und inspirierend

Wir schnitten die Videos auf den MacBooks, die Judith mitgebracht hatte. Dafür hatten wir gerade genug Zeit. Es kam uns jetzt zu gute, dass wir über das Konzept und die unterschiedlichen Bildfolgen schon vor und während dem Dreh ziemlich fix entschieden hatten. Genauso, wie es wohl auch „in echt“ sein sollte, um sich beim Schnitt Arbeit zu ersparen.

Nachdem wir die Videos gemeinsam angeschaut und Judith uns darauf ein Feedback gegeben hatte, war der Kurstag bereits zu Ende. Ehrlich gesagt, rauchte mir jetzt auch ziemlich der Kopf!

Der Workshop war sehr dicht und abwechslungsreich, die Zeit optimal genutzt. Super, dass wir bereits die Möglichkeit hatten, die gelernte Theorie in die Praxis umzusetzen.

Und falls bei all den Informationen schon wieder etwas vergessen gegangen war: Am nächsten Tag flatterten die Kursunterlagen in die Mailbox.

Wenn Du diesen Blogeintrag liest, habe ich Ferien und bin in Kuba unterwegs. Und ich nehme dort bestimmt immer wieder das iPhone zur Hand, um Erinnerungen als Video festzuhalten.

Hier findest du die nächsten Kurstermine von Judith in Zürich (Videoproduktion Starter und Aufbau). Und wenn Du jetzt schon bessere Videos produzieren willst: Kennst Du ihren PDF-Ratgeber: „9 Tipps für bessere Videos“ schon?

PDF: 9 Tipps für bessere Videos

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