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Virtuelle Hintergründe – So zerstörst Du Deinen Kamera-Auftritt

Es gibt immer mehr Leute, die in online-Sitzungen virtuelle Hintergründe einsetzen und damit ihren Auftritt ruinieren.
Wie Du deinen Hintergrund gestalten kannst und trotzdem deine Privatsphäre schützt, das erkläre ich Dir hier in diesem Blogbeitrag.

Virtueller Hintergrund

Die virtuellen Hintergründe einzusetzen, dass ist z.B in Zoom ganz einfach. Der virtuelle Hintergrund ist vor allem praktisch, wenn Du nicht aufgeräumt hast. Denn dann, kannst Du mit einem Klick aufräumen. Im Zoom kannst Du einfach auf die kleine Kamera gehen und wähle „virtueller Hintergrund“. Dort kannst Du ein Bild auswählen, z.B den Strand und dann hast Du gleich ein Strandbild hinten dran. Aufgeräumt würde ich sagen!! Und du kannst nun auch nicht mehr in mein Büro schauen, meine Privatsphäre ist also geschützt

Wenn ich Dir jetzt erzähle, wie cool mein Videokurs ist, dann hörst Du mir wahrscheinlich gar nicht mehr zu, weil Du lieber dem Rauschen des Windes in den Palmen zuschaust und Dich nach Deinen nächsten Strandferien sehnst. Dieser Hintergrund lenkt extrem ab.

Eine Kundin von mir hatte im Zoom Gespräch mit mir, die Stadt Rapperswil im Hintergrund. (Es kann also gut auch ein eigenes Bild eingesetzt werden) Als ich dann mit ihr sprach, überlegte ich die ganze Zeit, ob es wohl bei Ihr so ausschaut, ob Sie gerade am Fenster sitzt oder ob sie das Foto selber gemacht hat? Da habe ich gemerkt, dass die Aufmerksamkeit mehr auf dem Hintergrund und weniger bei Ihr war. Was man beim unteren Bild auch noch sieht, ist diese Morgenstimmung, welche recht warmes Licht bringt aber nicht auf meinem Gesicht. Es wirkt dann wieder unnatürlich, wenn das Licht auf dem Gesicht, nicht dasselbe wie auf dem Foto ist.

Wenn Du also mit einem virtuellen Hintergrund arbeiten möchtest, dann wähle lieber einen neutralen Hintergrund, wie z.B einen farbigen Verlauf oder ein Bild von einem Büro. Vielleicht ein bisschen unscharf mit wenigen Details, dann weckst du auch nicht irgendwelche Fernweh Sehnsüchte oder andere Fragen auf.

Achtung! Vielleicht ist ja Dir das auch schon aufgefallen. Beim Bewegen der Hände, verschwinden plötzlich die Finger oder gar die ganze Hand. Das ist schon sehr spooky. Das sehe ich so oft bei den virtuellen Hintergründen. Da ist plötzlich ein Ohr weg, ein Auge oder die Hände sind nicht mehr zu sehen. Das nimmt Dir natürlich die ganze Aufmerksamkeit. Man denkt sich dann beim Zuschauen immer, was wohl als nächstes verschwindet. Man findet es lustig, ist gut unterhalten aber der Inhalt, welcher die Person weitergeben möchte, wird nicht mitverfolgt.

Es gibt zwei bessere Varianten, wie Du Deinen Hintergrund gestalten kannst.

1. Variante

Du benutzt einen Greenscreen. Das heisst eine grüne Wand, einen grünen Stoff oder einen grünen Roll-Up. Damit kannst Du mit der Greenscreen Technik arbeiten und einen virtuellen Hintergrund einsetzen.

Das funktioniert im Zoom fast genau gleich. Du wählst wieder „virtueller Hintergrund“, machst dann ein Häkchen bei Greenscreen-Technik und setzt wieder einen Hintergrund ein. Auf den ersten Blick sieht es fast so aus wie vorher aber wenn ich nun meine Hände bewege, dann verschwinden diese nicht. Weil das Programm nur die grüne Farbe und nicht den ganzen Hintergrund rausfiltern muss, ist es viel einfacher. Hier funktioniert der virtuelle Hintergrund viel besser. Allerdings wenn Du nun eine wilde Frisur hast, dir durch die Haare fährst, sieht man wie die Details verschwinden und das sieht auch nicht so schön aus.

Damit es gut funktioniert, brauchst du viel Licht und vielleicht eine geeignete Kamera für den Greenscreen.

Wenn Du also noch keine Zusatzlampe hast, dann empfehle ich dir eine zu kaufen. Du kannst hier meinen
Lampen-Ratgeber „Gutes Licht für deine Videos“ herunterladen, wenn Du nicht weisst, was Du kaufen sollst.

Ich persönlich mag den Greenscreen nicht so gerne, da es doch immer ein wenig unnatürlich aussieht.

2. Variante

Arbeit mit einen natürlichen Hintergrund. Die Zuschauer wissen dann gleich: Aha! Judith sitz in diesem Raum. Klar, ein Bett im Hintergrund wirft natürlich andere Fragen auf als wenn Du nur einfach eine weisse Wand hast. Eine weisse Wand ist zwar langweilig aber sie ist auch neutral. Du gibst damit nichts von Dir preis.

Youtube-Floggers haben oft noch ein Regal im Hintergrund mit ein paar schönen Dingen drin, vielleicht noch schön ausgeleuchtet. Das ist natürlich auch ganz bewusst so inszeniert. Wenn wir einen solchen Hintergrund schaffen, hat der Zuschauer auch das Gefühl, dass er mit in diesem Raum kommen darf, dass er einen Blick in unsere Privatsphäre werfen darf ohne dass wir viel von uns preisgeben.

Vielleicht ist Dein Raum sehr klein, Du hast kein Platz für ein Regal oder Du teilst ihn mit anderen Menschen und hast einfach nicht solche Gestaltungsmöglichkeiten, dann versuche doch einfach eine Ecke zu suchen, die etwas von Dir verrät aber doch nicht mehr, als du möchtest.

Ich habe z.B ein Büro, dass mir ein wenig Abstand von zu Hause gibt aber trotzdem in wenigen Gehminuten erreichbar ist. Es ist aber nicht mein Traumstudio. Wir haben Dachschrägen die zum Filmen nicht geeignet sind aber ich versuche immer das Beste daraus zu machen. Ich habe mit dem Tisch ein bisschen Tiefe im Bild und bringe im Hintergrund mit einer Blume noch einen persönlichen Touch hinein.

Natürlich macht der Hintergrund alleine deinen Auftritt noch nicht ganz professionell. Da braucht es noch einen guten Ton, gutes Licht und Du musst Dich selber in ein gutes Licht setzen damit du Selbst & Sicher vor der Kamera auftreten kannst.

Wenn Du dabei noch Unterstützung brauchst, dann kaufe doch meinen Kurs „SELBST&SICHER vor der Kamera“ und das in einer Woche, dann wirst du nach einer Woche ganz viel Sicherheit gewinnen und bereit sein für Deine professionellen Auftritt.

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