Kategorie: Online-Video

Diese 7 Vorteile sprechen für das iPhone als Videokamera

Ich bin begeistert vom iPhone als Videokamera. Beruflich bin ich meist mit professionellem Equipment unterwegs, doch das iPhone kann wahnsinnig viel.

Wir haben es immer dabei, es bietet eine Fülle an Möglichkeiten und ist dabei leicht und handlich. Sogar für Unternehmen, die mit Video arbeiten möchten, ist das iPhone als Videokamera nicht zu unterschätzen.

1. Wir haben es immer dabei.

Das Smartphone ist unser treuer Begleiter. In meinem Fall ist es ein iPhone, das ich immer dabei habe. Wenn ich etwas sehe, das ich gerne als Foto oder Video festhalten möchte, zücke ich das kleine Kästchen. Ich weiss gar nicht mehr, wann ich mich das letzte Mal darüber geärgert habe, keine Kamera zur Hand zu haben – das kommt eigentlich nicht mehr vor.

2. Es ist handlich.

Das iPhone ist – im Vergleich mit der Videokamera – klein und handlich. Wie praktisch das ist, habe ich auch in den Ferien in der Mongolei gemerkt. Zwar hatte ich eine super Videoausrüstung mitgenommen, griff im Alltag aber doch spontan zum iPhone. Denn entweder war die ganze Ausrüstung im Bus, oder es war zu schwierig, mit Kameraausrüstung und Tochter auf dem Pferd zu sitzen.

3. Es ist das schnellste Video-Produktionsgerät der Welt.

Für mich ist das iPhone das schnellste Video-Produktionsgerät der Welt. Und ich muss nicht einmal auf wichtige Funktionen verzichten. Mit nur einem Gerät kann ich filmen, schneiden und direkt veröffentlichen.

iMovie ist beim iPhone schon mit dabei. Damit kann man sehr schnell und simpel Clips zu Videos zusammenschneiden. Mein Tutorial zu den Basic-Funktionen von iMovie findest Du hier.

4. Es ist beliebig erweiterbar mit den richtigen Apps.

Fürs Filmen, aber auch für die Postproduktion gibt es zahlreiche weitere Apps, mit denen du dein iPhone in ein All-in-One-Gerät verwandelst.

Ich bin besonders Fan von der Filmic Pro App. Sie hat viele Funktionen, die auch bei professionellen Filmkameras vorhanden sind. Hier mein Tutorial zur neusten Version.

Eine Übersicht über die verschiedenen Apps findest du in meinen Blogposts „Videos schnell produzieren mit Instagram, Vivavideo oder Google Photos“, „Zwei weitere Apps: Adobe Clip und Filmic Pro“ sowie zusammengefasst als PDF-Ratgeber zum Download.

5. Mit dem passenden Zubehör wird es zu einer Profikamera.

Auch bei Bewegtbild kommt es auf den guten Ton an. Das iPhone lässt sich mit der richtigen Hardware (Mikrofon für den Ton, Stativ und Objektive fürs Bild) mit relativ wenig Geld zu einer Profikamera ausbauen, die keine Wünsche offen lässt.

Zu meiner Standard-Ausrüstung fürs Filmen mit dem iPhone gehört beispielsweise das iRig Mic Lav.

Welches Zubehör sich besonders eignet, erfährst du in meinem kostenlosen Ratgeber zu Video-Ausrüstung mit Smartphone.

Etwas mehr ins Detail gehen diese beiden Ratgeber:

6. Ich kann damit live streamen.

Heute passiert im Internet vieles live. Mit dem iPhone kann ich z.B. via Facebook Live direkt Videos streamen. Was dafür spricht, Live-Video zu nutzen, habe ich in diesem Blogeintrag zusammengefasst.

7. Das Handling ist schnell erlernbar.

Anders als mit einer Profikamera kannst du das Handling des iPhones sehr schnell erlenen. In meinem Videoworkshop zeige ich dir, worauf du beim Filmen mit dem iPhone achten musst. Du erfährst, wie du das Bild kontrollierst, worauf du beim Ton achten musst und wie du für ein ruhiges Bild sorgst. Ich zeige dir, wie du die Clips direkt auf dem iPhone schneidest und bearbeitet. Zudem stelle ich dir verschiedenes Zubehör vor, mit welchem du dein Smartphone optimal ergänzt. Weitere Informationen zu meinem Online-Kurs findest du auf videoworkshop.ch.

Hier kannst Du Dir gratis eine Probelektion holen.

Probelektion iPhone-Videokurs

Auch offline biete ich Kurse an für die Videoproduktion mit dem Smartphone/iPhone an: Zum Beispiel für Firmen, die mit Video arbeiten möchten. Hier gibt’s nähere Infos dazu. 

Was sind deine Erfahrungen mit dem iPhone als Videokamera? Welche Apps nutzt du?

Videos schnell produzieren mit Instagram, VivaVideo oder Google Photos

Kürzlich las ich in einem Artikel der Washington Post, dass im Jahr 2020  80 Prozent des Inhaltes im Internet Videos sein werden. Das heisst, es werden immer mehr Videos produziert und veröffentlicht.

Das freut mich, denn Videos herzustellen ist toll und macht Spass – ist aber auch sehr aufwendig. Du brauchst eine Idee oder eine Geschichte, die du erzählst. Du machst dir Gedanken, wie du diese erzählst und filmst. Doch vor allem die Postproduktion, also die Nachbearbeitung, beansprucht sehr viel Zeit. Und oft bleibt der Film dort liegen. 

Es gibt zum Glück einige Apps, mit denen du bereits beim Filmen die Postproduktion vornimmst. In meinem letzten Blogpost „Mit Snapchat Videogeschichten produzieren“ habe ich Snapchat als „Videoproduktions-App“ kurz vorgestellt. Es gibt aber auch weitere Möglichkeiten, rasch und einfach Videos zu produzieren. Drei dieser Möglichkeiten stelle ich in diesem Blogpost vor.

Bestelle ein PDF mit einer Übersicht über die Apps für eine schnelle Postproduktion

Instagram: Clips im quadratischen Format

Instagram ist ja vor allem für Fotos bekannt, doch ist es auch möglich, Videos zu veröffentlichen. Diese durften früher maximal 12 Sekunden lang sein, seit kurzem sind 60 Sekunden erlaubt.
Das Tolle an Instagram ist, dass ich den Schnitt bereits beim Filmen machen kann. Hierfür tippe ich auf den blauen Auslöse-Button, wähle „Video“ aus, tippe auf den roten Kreis und halte diesen gedrückt, um mit der Aufnahme zu beginnen. Nehme ich den Finger vom Kreis, halte ich die Aufnahme an. Sobald ich den Kreis wieder gedrückt halte, kann ich die Aufnahme fortsetzen und den nächsten „Videoshot“ aufnehmen. Der zweite Shot wird gleich an den ersten gereiht, dazwischen ist „ein Schnitt“.

Du siehst, der Aufwand ist sehr klein, weil du keine andere App oder Software brauchst, um die Clips zu einem Video zusammenzufügen. Falls erwünscht, kann ich einen Filter über das Video legen und das Video anschliessend gleich hochladen.

Eine Besonderheit ist, dass die Videos bei Instragram quadratisch sind. Nach dem Veröffentlichen kann ich das Video bei mir abspeichern und weiterverwenden.

 

VivaVideo: Filmen und Schneiden mit einer App

Es kann aber auch sein, dass ich ein Video nicht erst veröffentlichen will, damit ich es abspeichern kann. Diese Möglichkeit bietet VivaVideo. Diese App gibt es sowohl für iPhones, als auch für Android-Geräte. VivaVideo funktioniert sehr ähnlich wie Instagram: Auch hier filme ich einzelne Sequenzen, welche sich gleich automatisch aneinanderreihen. 

Anders als bei Instagram kann ich die Sequenzen im Nachhinein aber auch nochmals kürzen oder die Reihenfolge ändern. Ich kann VivaVideo also fürs unmittelbare Filmen und Schneiden in einem Schritt verwenden, aber auch als „Schnittapp“ mit den Funktionen, die ich beispielsweise von iMovie kenne.

Bei Bedarf kann ich einen Filter darüber legen, Text hinzufügen oder mit Musik ergänzen – Letzteres ist bei Instagram nicht möglich. Du siehst, VivaVideo bietet mehr Möglichkeiten als Instagram. Und dass ich das Video nicht erst veröffentlichen muss, um es abspeichern zu können, ist für mich ein sehr grosser Vorteil. Erst kürzlich habe ich unsere Kids gefilmt, um es ihrem Papi zu schicken. Gerade bei privaten Aufnahmen will ich das Video nicht veröffentlichen, sondern direkt privat versenden.

Wenn du die kostenlose Version von VivaVideo nutzt, hat das Video ein kleines Wasserzeichen unten rechts. Es gibt aber auch eine Pro-Version und ich nehme an, dass das Wasserzeichen dort wegfällt.

Links:

Google Photos Auto Awesome: So awesome kann Filmemachen sein

Die allerschnellste Variante, um Videos zu produzieren, ist die Funktion „Auto Awesome“ von Google Photos. Das funktioniert so: Wenn du mit deinem Smartphone Fotos machst, kannst du diese direkt in Google Drive speichern. Wenn du an einem Tag viele Fotos und Videos hochlädst, macht Google daraus eine Fotostrecke beziehungsweise ein Video daraus. Das heisst, ich sammle einfach alle Bilder und Google übernimmt den Schnitt.

Den Film kann ich im Nachhinein bearbeiten, ich kann weitere Fotos hinzufügen oder verwendete Fotos wieder rausnehmen. Google fügt übrigens auch Musik hinzu oder legt einen Filter über den Film.

Ich habe hier ein Beispiel von einem solchen Auto Awesome Video:

Dieses Material schnitt ich auch im iMovie, um die App auf dem iPhone vorzustellen.  Was mich erstaunt: Das automatisch erzeugte Video von Google ist sehr ähnlich wie das, das ich manuell geschnitten habe. Die Unterschiede: Ich habe keinen solchen Weichfilter verwendet, weil mir harte Übergänge besser gefallen. Auch habe ich die Umgebungsgeräusche drin gelassen, weil ich es schön finde, wenn man hört, wie die Kinder reden oder wie das Wasser plätschert. Es hat einige „Anschlussfehler“ im Schnitt. Wenn ich den Beitrag manuell schneide, versuche ich natürlich solche Schnitte zu vermeiden.

Aber der manuelle Schnitt braucht Zeit und im Alltag kommt es oft vor, dass ich gar nicht dazu komme, das gesammelte Material zu einem Video zu verarbeiten. Deshalb finde ich Google Photos Auto Awesome eine gute Möglichkeit, rasch und gratis meine Videos von Google zusammen schneiden zu lassen, um unsere Erinnerungen festzuhalten.

Übrigens kann ich die Videos von Google im Nachhinein nochmals bearbeiten. Das heisst, ich kann mir die meiste Arbeit abnehmen lassen und später Anpassungen vornehmen.

Fazit

Mit Instagram, VivaVideo und Google Photos Auto Awesome ist es ein Kinderspiel, kurze Videoclips zu produzieren. Vor allem für kleine „Stimmungsberichte“ eignet sich diese Art von Videoschnitt.

Willst Du aber volle Kontrolle über Deine Postproduktion, den Ton bearbeiten, den Schnitt auf die Musik anpassen, Clips rausschneiden, andere wieder einsetzen usw., dann empfehle ich Dir iMovie für das iPhone.  Für Android ist VideoShow eine Variante.

Bestelle ein PDF mit einer Übersicht über die Apps für eine schnelle Postproduktion

Mit Snapchat Videogeschichten produzieren

In meinem Blog-Beitrag „Darf mein Video Hochformat sein“, wies
ich auf die Hochformat Videos in Snapchat hin. Unterdessen habe ich auch meine ersten Hochformat Videos produziert.

Spannend finde ich vor allem die Möglichkeiten, in Snapchat mit Bildern Geschichten zu erzählen.

Mein Video im Hochformat:

Kurz und knackig wie Chicorée

Die Videoproduktion mit Snapchat hat viele Vorteile. Weil ich Videos höchstens sechs Sekunden lang aufnehmen kann, bin ich zur Kürze gezwungen. Dies macht die kurzen Videos schön dynamisch und bringt ausserdem einen natürlichen Schnitt.

Nach der Aufnahme kann ich ganz einfach ein Filter oder Ikon auf mein Video legen und sogar mit meinem Finger darauf schreiben (Zum Beispiel „En Guete“ wie in meinem Video) oder mit der Tastatur die Rezeptangaben.

Schnell produziert, schnell veröffentlicht

Charakteristisch für Snapchat ist, dass jedes Bild und Video gleich nach der Aufnahme veröffentlicht wird. Meine Freunde können so also jedes einzelne Bild immer anschauen bevor die Geschichte komplett ist.

Das heisst ich muss jedes aufgenommene Video und Bild mit Filter, Logo und Signatur „überziehen“ und danach sofort veröffentlichen, sonst ist es weg.

Meine Bilder werden auf Snapchat nach 24 Stunden gelöscht. Ich kann mir die Story aber als Film herunter laden und speichern.

Abenteuer einfach festhalten

Normalerweise halte ich mich sehr zurück, Bilder oder Videos meiner Kinder zu posten. Da es aber auf Snapchat nach 24 Stunden gelöscht wird, veröffentliche ich ab und zu auch Bilder von ihnen. Vor allem wenn ich die Geschichte nachher herunterlade und als Erinnerung abspeichere. 
 Zum Beispiel habe ich über Ostern mit meiner Familie ein Iglu-Abenteuer erlebt und mit Snapchat gefilmt.
Danach konnte ich den Film speichern und über WhatsApp meinen Eltern schicken.
Für Ferienerinnerungen sehr erholsam und erfrischend: Nach dem Filmen muss ich nicht noch schneiden, sondern meine Produktion ist gleich fertig.
Mein Bruder konnte auf seinem Samsung-Gerät aber nur die halbe Geschichte anschauen. Zwischendurch hatte das Bild Störungen. Die Technologie funktioniert noch nicht überall einwandfrei.

 

Snapchat Basics

Wenn Du Snapchat noch gar nicht kennt, zeigt Dir mein Mann in diesem Video, wie es funktioniert:

Anbei noch ein sehr interessanter Beitrag über die Herausforderungen beim vertikalen Filmen:
Wie es National Geographic und andere machen

Ein Leitfaden für vertikales Filmen:
Australisches VERTICAL FILM FESTIVAL  

Sharing is caring: Wie du Videos einfach versendest

Du hast ein tolles Video gedreht? Dann schick es deinen Freunden!

In meinen Video-Workshops und Kursen geht es hauptsächlich um die Produktion eines Videos. Eine häufig gestellte Frage ist jedoch: Wie kann ich mein Video nachher verschicken? Denn da es sich dabei meist um grosse Daten handelt, ist das gar nicht so einfach.

Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten Videos zu verschicken
Im Folgenden erläutere jeweils deren Vor- und Nachteile. Ich empfehle Variante Vier.

1. Direkte Variante wie WhatsApp

Vorteil:
Scheint auf den ersten Blick die einfachste Variante, da ich auf diesen Wegen bereits mit Freunden kommuniziere und mit ihnen verbunden bin.  Das Versenden geht sehr schnell. Alle wissen wie es funktioniert.

Nachteil:
Du kannst nur kleine Videos versenden.

Beispiel Mail:
Die Grösse für den Anhang ist beschränkt. Selbst wenn mein Provider grosse Dateien senden kann, bedeutet das nicht, dass der Empfänger es auch sicher herunterladen kann. Grosse Dateien im Anhang verstopfen die Mailbox und sind deshalb nicht beliebt.

Beispiel Whats App:
Der Anhang darf nicht länger als 3 Minuten sein. Das Video liegt nachher auf dem Handy des Empfängers, wo es Platz braucht. Häufig wissen die Benutzer nicht, wo sie die Dateien löschen können.

2. Videoplattformen wie YouTube

Ein sehr praktisches Instrument um Videos zu verschicken ist YouTube. Dort kannst Du Videos auf „öffentlich“ stellen, damit jeder sie finden kann. Oder Du wählst für Dein Video „ungelistet“. Schicke den Link einem Freund. Nur wer den Link hat, kann das Video anschauen. Das Video erscheint sonst nirgendwo auf YouTube. 

Vorteil:
Auf diesem Weg braucht die Datei keinen Platz beim Empfänger. YouTube kennen die Leute, es ist einfach zu bedienen.

Nachteil:
Ganz private Inhalte würde ich nicht auf YouTube stellen, auch wenn sie „ungelistet“ sind. Jeder mit dem Link kann sie anschauen. Ein weiterer Nachteil ist, dass man natürlich Internet braucht um die Videos anzuschauen. Der Empfänger kann die Datei nicht bei sich ablegen.

 

3. Clouddienste

Vorteil:
Clouddienste bieten eine praktische Kombination, da man die Videos online anschauen, und sie bei Bedarf einfach herunter laden kann.

Nachteil:
Die Speichermöglichkeiten und das Datenvolumen sind begrenzt. Je nach Dienst und Browser finden die Empfänger oft die Download-Möglichkeiten nicht.

Ich habe schon einige Clouddienste eingesetzt, um Videos meinen Kunden zu schicken. Bei jedem Anbieter gab es Probleme.

Dropbox

Ich arbeite sehr gerne mit Dropbox. Ich habe fast alle meine Daten in der Dropbox gespeichert. Die Videos nicht, weil sie zu viel Speichervolumen brauchen.

Oft teile ich Dokumente über Dropbox, was problemlos funktioniert. Beim Teilen von Videos über Dropbox hatte ich aber verschiedene Probleme:

  • Wenn der Empfänger die Gratisversion Dropbox benutzt, kann er/sie eventuell die Datei nicht herunterladen, da das Video zu gross ist für den vorhandenen Speicherplatz.
  • Nach Videokursen habe ich schon mehreren Leuten auf einen geteilten Ordner Zugriff gegeben. Dropbox hat dann für eine Weile aus Sicherheitsgründen den Zugriff gesperrt, weil zu viel Aktivität herrschte.
  • Geschätzte 20% der Empfänger konnten nicht auf die Videos zugreifen, weil die Sicherheitseinstellungen auf dem Computer den Zugang blockierten.

Google Drive:

Dieser Anbieter bietet günstigen Speicherplatz und ein einfaches Handling.

Doch auch hier machte ich negative Erfahrungen:

  • Leute ohne Google Account hatten Mühe, aufs Material zuzugreifen.
  • Gleich wie bei Dropbox waren es gefühlte 20%, welche wegen Sicherheitseinstellungen das Video weder anschauen noch herunter laden konnte.

Amazon Cloud Drive

Für 60$ im Jahr bekomme ich unbegrenzten Speicherplatz. Die Uploadgrösse einer Datei ist begrenzt auf 2 GB. Die meisten meiner Kundenvideos sind kleiner.

Auch bei Cloud Drive kann ich ein Video freigeben und dem Empfänger den Link schicken. Bis jetzt konnten die meisten Leute ohne Probleme die Videos aus meiner Cloud Drive herunterladen. Aber keine Regel ohne Ausnahme: Auch hier gab es manchmal Probleme mit den Sicherheitssystemen.

4. Transfer Dienst wie WeTrasfer

Heute nutze ich meistens WeTransfer um Videos zu verschicken. Dazu öffne ich einfach die Website wetransfer.com, gebe die Email-Adresse des Empfängers ein und wähle das Videos aus. Dazu kann ich einen Text schreiben. Der Empfänger bekommt den Text per Mail und einen Link dazu. Klickt er/sie den Link an, wird das Video herunter geladen.

Weitere Vorteile:

  • Es ist für beide Seiten sehr einfach zu bedienen.
  • Ich kann bis zu 2 GB grosse Datei gratis versenden.
  • Mittlerweile gibt es die Anwendung auch für Smartphones. Mit dieser kann ich mein Video ganz einfach direkt vom Smartphone versenden.
  • Ich bekomme eine Bestätigungsmail, wenn der Empfänger das Video herunter geladen hat.
  • Bis jetzt konnten alle meine Empfänger die Dateien herunterladen.

Vorteile Pro Account (120$ im Jahr):

  • Ich kann bis zu 20 GB verschicken.
  • Ich bekomme 100GB Storage, dort werden meine verschickten Daten „zwischengelagert“. Will ich einen Film nochmals jemandem schicken, muss ich die Datei nicht nochmals hochladen.
  • Ich kann nachschauen, wer die Datei wann herunter geladen hat.
  • Personalisierung der WeTransfer-Seite mit Verlinkung auf meine Webseite.

Nachteil:
Vor dem Download bekomme ich keine Vorschau. Um das Video anzuschauen, muss ich die Datei herunter laden. Sie braucht Platz auf meinem Rechner.

Fazit: 
Soll Dein Empfänger das Video anschauen, aber nicht bei sich abspeichern, veröffentliche es als „ungelistet“ auf YouTube und schicke ihm den Link. In allen anderen Fällen empfehle ich Dir WeTransfer. Für die meisten Benutzer reicht die Gratisvariante.

Doppelt gemoppelt: Wenn die zweite Kameraperspektive ablenkt

Vor kurzem schaute ich mir ein Video von Todd Herman, einem erfolgreichen Geschäftsmann, der viele Menschen coacht und weiterbringt. Seine Videos finden ein riesiges Publikum, seine Inhalte sind sehr inspirierend.

Doch die Kameraführung in diesem Video lenkte mich total ab. Deshalb beschloss ich, einen Blogbeitrag über das Thema zu verfassen.

Unterschiedliche Beziehungen zum Zuschauer

Bei Videos gibt es zwei grundlegende Arten von Beziehung, die die sprechende Person mit dem Zuschauer aufbaut.

In einem Interview erhält der Zuschauer eine Aussenperspektive: Die Person im Interview spricht nicht mit dem Zuschauer, sondern mit dem Interviewpartner. Deshalb schaut die interviewte Person nicht direkt in die Kamera, sondern zum Gesprächspartner.

Als Zuschauer spüre ich quasi die angesprochene Person neben der Kamera, so dass der Blickkontakt zu mir nicht fehlt.

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Anders ist es bei einer Moderation: Katja Stauber beginnt beispielsweise die Tagesschau mit „Grüezi, herzlich willkommen zur Tagesschau“ und blickt dabei in die Kamera.

Als ZuschauerIn fühle ich mich direkt angesprochen durch die Anrede, dazu gehört der Blickkontakt. Ohne Blickkontakt wäre es befremdlich.

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Heute ist es einfach, mit zwei Kameras zu arbeiten

Man findet heutzutage immer häufiger Videos, die mit zwei Kameras gefilmt wurden.

Dies liegt zum einen daran, dass das Equipment nicht mehr so teuer ist und man leichter an zwei Kameras, beziehungsweise Smartphones gelangt.

Zum anderen ist die Bearbeitung dank diverser Schnittprogramme um einiges einfacher geworden.

Bei Interview ist eine zweite Kamera schön…

Bei der Frage nach einer oder zwei Kameras muss der Schnitt in den Mittelpunkt gestellt werden.

Wie erwähnt, gibt es zwei Szenarien, in denen wir zwei Kameras einsetzen können: Interviews und Moderationen.

Wenn ich ein Interview schaue, kann die Technik mit zwei Kameras sehr schön und angenehm sein, da ich dadurch unterschiedliche Blickwinkel erhalte. Ich bin Beobachter eines Gesprächs.

Bei einem Interview kann eine Aufnahme mit zwei Kameras also sehr gut funktionieren. Dies zeigt folgendes Beispiel meines Kollegen Markus Bärtschi von videokommunikator.ch.

Die Übersetzerin im Bild erklärt ihre Arbeit bei Diction.ch. Als Zuschauer erhält man eine Aussenansicht, die Übersetzerin spricht nicht direkt zu mir.

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(Quelle: Markus Bärtschi, videokom.ch)

… bei Moderation störend

Bei Moderationen verhält es sich anders.

Der Moderator muss sich bei der Aufnahme entscheiden, in welche Kamera er schaut. Hat es zwei Kameras gleichzeitig, schaut der Moderator an einer Kamera vorbei.

Das im Einstieg erwähnte Video von Todd Hermann wurde mit zwei Kameras aufgenommen. Beim ersten Bild schaut er mich an, beim zweiten schaut er an mir vorbei.

Inhaltlich spricht er im Video aber immer direkt zu mir. Jedes mal wenn er „you“ in der zweiten Einstellung sagt, bin ich irritiert, weil er mich nicht anschaut.

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Todd Herman

Natürlich springt mir ein solcher Schönheitsfehler wohl schneller ins Auge als den meisten Betrachtern.

Aber ich glaube, dass der direkte Blick in die Kamera auch unbewusst mich besser abholt und mehr Vertrauen schafft.

Lieber zweimal filmen als mit zwei Kameras

Meine Empfehlung für dich lautet: Wenn du in deinem Video direkt zum Zuschauer sprichst, nimm es nicht mit zwei Kameras auf. Denn du möchtest eine Verbindung herstellen und Vertrauen aufbauen.

Statt zwei Kameras empfehle ich dir, das Video zweimal mit verschiedenen Einstellungen oder gleich mit einer 4K-Kamera aufzunehmen. Die Cadrage kannst du anschliessend in der Postproduktion verändern.

Die verschiedenen Schnittmöglichkeiten zeige ich Dir im Blogbeitrag „Die Videoauflösung 4K bringt Vorteile in der Postproduktion“.

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Wie ergeht es dir mit solchen Zwei-Kamera-Aufnahmen? Empfindest du sie ebenfalls als irritierend oder hast du eine andere Sicht auf die Dinge? Es gibt ja schliesslich immer mehrere Einstellungen für jede Thematik!

Darf ein Video im Hochformat sein?

Früher war Video einfach ein Breitformat. Und das war selbstverständlich, denn der Fernseherbildschirm und auch die Kinoleinwand waren einfach breit.

Und heute? Immer mehr Leute filmen mit Ihrem Smartphone Hochformat. Gibt es eine Berechtigung für Videos im Hochformat?

Querformat oder Hochformat

Schaust du so Fernsehen?

Bisher habe ich immer Querformat gepredigt. Jedoch hat sich online einiges getan. Das Bild oben, das „Filmemacher Deutschland“ auf Facebook gepostet haben, hat dort für viel Aufregung gesorgt.

Ich wurde auf dieses Bild aufmerksam, weil mich dort auch jemand in den Kommentaren erwähnt hat. Hier möchte ich mich ausführlicher zum Thema äussern:

Hochformat entwickelt neuen Markt

„Hochformat-Video-Vertreter“ sagen, dass ein Smartphone im Hochformat natürlich in der Hand liegt und es umständlich ist, das Handy für jedes Video ins Querformat zu drehen. Der Instant-Messaging-Dienst Snapchat hat das Problem erkannt und bietet neuerdings Videos auch im Hochformat an.

Falls du Snapchat noch nicht kennst: Das ist ein Dienst der es ermöglicht, Daten an Freunde zu schicken. Diese Daten „zerstören“ sich jedoch nach kurzer Zeit von selbst und bleiben dem Empfänger nur kurz erhalten.

Vox produziert Videos im Hochformat

Doch auf Nachrichtenkanäle wie Vox haben Snapchat für sich entdeckt.  Vox bereitet jeden Tag ein Thema extra für Snapchat auf und produziert dafür Videos im Hochformat. Diese Videos füllen den Bildschirm aus, auch wenn das Smartphone nicht gedreht wird:

Periscope kann hoch und breit

In den Kommentaren zum Facebook-Bild der Deutschen Filmemacher wurde häufig mit Periscope argumentiert. Die Persicope-App ermöglicht Videoübertragungen in Echtzeit, und zwar zu Beginn nur im Hochformat.

Mittlerweile ist das Filmen und Übertragen auch im Querformat möglich.

Darf ich Hochformat filmen?

Meine Antwort: Wenn du ein Video auf deinem Smartphone drehst und dieses später bestimmt auch nur auf deinem Smartphone anschaust, ist Hochformat okay. Wenn du es jedoch auf einem anderen Medium anschauen möchtest, benutze bitte Querformat. Denn dieser „Vorhang-Effekt“ mit zwei schwarzen Balken ist einfach unansehlich.

Warum warnte mich niemand früher vor Hochformat?

Eine Mutter besuchte bei mir einen Final Cut Pro x Kurs, damit sie Ihre Familienvideos zusammen schneiden konnte. Die Videos im Querformat konnte sie schön aneinander reihen, die im hohen Format bekamen entweder zwei schwarze Balken auf der Seite oder sie musste das Bild stark aufziehen, damit es den Bildschirm ausfüllte. Dabei gingen Bildqualität und viele Bildinformationen verloren. Sie meinte enttäuscht: „Warum warnte mich niemand früher vor Hochformat?“

Eine kleine Handbewegung, die viel bewirkt

Deshalb warne ich hier alle iPhone- und Android-Filmer: Das Smartphone mag vielleicht im Hochformat natürlicher in der Hand liegen doch ein gutes Video sollte doch die Handbewegung um 90 Grad wert sein.

Die Veränderung des Videokonsums birgt Chancen für Selbstgedrehtes

Statistik Videokonsum online
Die Band The Buggles schrieb 1979 mit ihrem Welthit „Video killed the radio star“ Geschichte. Interessanterweise war dies das allererste Video, das jemals auf MTV ausgestrahlt wurde. Für die Buggles blieb es bei diesem einen Erfolg, das Phänomen neues Medium verdrängt altes Medium scheint jedoch aktueller denn je. Oder wie ein es die Band The Limousines vor ein paar Jahren ausdrückte: „Internet killed the video star„.

Videokonsum immer und überall

Für Freunde des Videos gab es früher bloss die Möglichkeit, TV zu schauen oder ins Kino zu gehen. Heutzutage scheinen die Möglichkeiten dank Kanälen wie Youtube oder Vimeo unendlich. Mit unseren Smartphones können wir jederzeit und überall auf diese Videos zugreifen. Das beeinflusst auch den Videokonsum.

1. Platz für Musikvideos

Am liebsten schauen die Leute Musikvideos online, wie die Statistik oben zeigt. Nicht selten sind die Superstars, die heute teure und hochwertige Videos drehen können dank Youtube berühmt geworden. Bekanntestes und umstrittenstes Beispiel dafür ist Justin Bieber.

Eine Kamera, ein Knopfdruck, ein Talent

Unter den Musikvideos gibt es die teuren „High-End-Produktionen“. Es gibt aber auch sehr viele Musikvideos, die ganz einfach gemacht sind. Der Musiker stellt eine Kamera auf, nimmt die Gitarre und beginnt zu singen. Ist er talentiert, kann er mit einer Kameraeinstellung Tausende von Leuten erreichen.

Das Video unten fand ich über Twitter mit der Frage „Kennt ihr die schon?“. Ich schaute hinein, dachte in den ersten drei Sekunden, dass ich schnell wegzappe, blieb aber bis am Schluss dran.“

2. Platz für selbstgedrehte Videos

Mit diesen Videos sind wir bereits beim zweiten Rang auf der Statistik. Die selbstgedrehten Videos punkten mit Charme, Ausstrahlung und Herz. Die Artisten sind „normale“ Menschen und könnten unsere Nachbarn sein oder am Elternabend neben uns sitzen.

3. Platz für Trailer

Ebenfalls stets beliebt sind und bleiben die Trailer. Es ist doch einfach praktisch, wenn man sich schnell einen Überblick verschaffen und entscheiden kann, ob der Film die 90 Minuten Lebenszeit oder zwanzig Franken Eintritt wert ist.

4. Platz für Gebrauchsanweisungen

Was früher die Gebrauchsanweisung war, nennt sich heute das Tutorial. Diese kommen entweder in professioneller Form daher und erklären beispielsweise die Handhabung des neusten Dyson Staubsaugers. Sie können jedoch auch ganz simpel im Wohnzimmer gedreht werden und die perfekte Anwendung eines Eyeliners aufzeigen. Tutorials sind wie geschaffen für Menschen wie mich, die sich kurz und bündig informieren möchten ohne dazu ewig in Papieren zu blättern.

Julia Graf brachte es mit Schmink-Tutorials zum erfolgreichsten privaten Schweizer YouTube Kanal. Ihr Video für 12 verschiedene Eyeliner-Anwendungen wurde über 4,5 Millionen Mal angeschaut.

Die letzten Plätze für die längeren Filme

Auf den letzten Plätzen der Beliebtheits-Umfragen finden sich Serien, Filme und auch Zeichentrickfilme. Diese Angebote konnten bisher kaum online konsumiert werden. Verschiedene Streamingangebote und Bezahlmöglichkeiten auf Videoplattformen machen das heute möglich. Sie werden aber diese Statistik nicht völlig auf den Kopf stellen.

„Kurz und knackig“ bleibt Leader

Weil wir in der Kaffeepause,  unterwegs oder vor dem Einschlafen einfach lieber auf kurze und knackige Filmchen zugreifen. So werden Youtube und Co. auch in Zukunft noch mehr Nutzer verzeichnen können. Nutzer, welche gerne auch Selbstgedrehtes schauen, weil es echt und authentisch ist, oder informativ und hilfreich, oder zum Lachen bringt und berührt.

Facebook erkennt die Kraft von Video

Facebook dank Autoplay bald das Nummer 1 Videoportal?

Verschlaft eure Möglichkeiten nicht.

Auf Facebook werden immer mehr Videos geschaut, das Wachstum ist extrem gross. Mehr dazu in diesem Video:

Quelle der Statistiken: http://techcrunch.com/2014/09/07/facebook-puts-its-video-reach-in-the-spotlight/

Mein letzter Blogbeitrag The Power of Video – sichtbar im Netz zeigt, wie Videos auf dem Internet gefunden werden. Google und YouTube stehen dabei ganz oben. Aber…

Nach Google ist Facebook in der Schweiz die zweitmeist aufgerufene Website

Das sieht ausserhalb der Landesgrenze nicht anders aus. Als Videoportal buhlt Facebook (noch) mit YouTube um den ersten Platz. In den USA werden von Firmen bereits mehr Filme direkt auf Facebook geladen als auf YouTube.

Autoplay heisst das Erfolgsrezept des Facebook Video

Videos auf Facebook spielen im Newsfeed ohne sie anzuklicken und ziehen unsere Aufmerksamkeit magisch an. Aber Achtung: Autoplay funktioniert nur, wenn das Video direkt bei Facebook hochgeladen wird. Wie das geht, zeige ich im Video oben. Zudem gibt Facebook natürlich den auf Facebook hochgeladenen Videos Priorität über YouTube Videos. Sie werden im Newsfeed öfters angezeigt.

Meine persönliche Empfehlung: Videos bei YouTube und Facebook hochladen.  

Über 1000 Views in weniger als einer Woche – meine Erfahrung

Vor drei Jahren stellte ich mein erstes Video auf YouTube und verlinkte es auf Joody.tv.  Levin Deger, der romantische Schweizer Sänger, stellt darin seine neue Single vor. Knapp 3000 Views hat das Interview seither verzeichnet, rund 1000 pro Jahr.

Vor einigen Wochen lud ich mein Interview mit Michi Seelig hoch, dieses Mal nicht nur auf YouTube/Joody.tv, sondern auch auf Facebook und freute mich an einer organischen Reichweite von über 1000 Views innerhalb weniger Tage! Dank Faceboook.

Das Video wurde geteilt, geliked und kommentiert. Auch der Call to Action, eine Verlinkung zu meinem Blog, wurde geklickt.

Statistik zum Video Seelig

Eine wahre Freude, Videos zu produzieren.

Wir wissen ja selbst, dass wir Videos auf Facebook eher teilen als Texte. Deshalb: produziert Videos!

Es braucht nicht viel, weder eine teure Ausrüstung, noch ein riesiges Budget. Guter Inhalt ist, was zählt.

Klopf, klopf… Aufmerksamkeit erhaschen ohne Ton

Facebooks Autoplay spielt direkt hochgeladene Videos ohne euer Zutun im Newsfeed ab, jedoch ohne Ton und nur der Anfang des Films. Eure Aufgabe: bringt den flüchtigen Zuschauer dazu, auf Play zu drücken, um euer ganzes Video abzuspielen und zwar mit Ton.

Videos können kurz und einfach sein. Sie können mit dem Smartphone, dem Fotoapparat oder der Videokamera aufgenommen werden. Das kannst du auch!

Ich gebe dir die Schritt-für-Schritt-Anleitung dazu: 

  1.  Hole meine 9 Video-Tipps zum Herunterladen und produziere mit Spass bessere Videos.
  2. Lerne in einem meiner iPhone Videokurse das Filmen und Schneiden direkt auf dem Smartphone. (Für nicht iPhoners empfehle ich meinen Blogbeitrag zu Video-Apps für Android und Windows.)
  3. Für ausführlicheres Video-Wissen empfehle ich meinen Video Starterkurs. Egal, mit was du filmst, du lernst im Kurs wie du dich richtig vor die Kamera setzt, Interview führst und kleine Geschichten erfolgreich erzählst. (perfekt für eure Ferienvideos…).
  4. Video erstellen, auf gute Inhalte achten.
  5. Video auf YouTube hochladen und auf eurer Website/Blog einbinden.
  6. Video auf Facebook hochladen.
  7. Verlinken, darüber berichten, weiterleiten, Call to Action, kommentieren, interagieren, diskutieren und Spass haben.

Hast du in meinem Beitrag Neues erfahren? Findest du meine Tipps hilfreich? Ich danke dir fürs Teilen.

The Power of Video – sichtbar im Netz

YouTube macht Videos sichtbar. Wollen wir etwas wissen, suchen wir nach einer Information, schauen wir gerne auf YouTube nach. Nicht umsonst ist YouTube nach Google die zweitbeliebteste Suchmaschine.

Google mag Beiträge mit Videos

Die Wahrscheinlichkeit, dass unser Video zu einem bestimmten Thema auf YouTube gefunden wird, ist gross. Google zeigt Videos bei den Suchresultaten gerne hoch oben an.

Suche ich zum Beispiel bei Google nach „Bonsai züchten“, erscheint ein Video zu diesem Thema bereits an dritter Stelle. Ich könnte wetten, dass Deine Augen auch grad zum Vorschaubild des Videos wandern, anstatt sich beim Text der ersten beiden Suchresultate aufzuhalten!

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Das besagte Video hat bereits über 70’000 Views, obwohl seine Qualität nicht einmal besonders gut ist. Wenn nämlich ein Video meine Frage beantwortet (in diesem Fall, wie ich einen Bonsai züchten kann), dann drücken wir in Punkto Qualität auch mal ein Auge zu.

Filme werden gerne geteilt

Wer mag schon keine Filme? Dass wir Menschen lieber Video schauen als lange Texte lesen, zeigt sich auch im Share-Verhalten von Social Media Usern. Auf Twitter allein gibt es pro Minute mehr als 400 Tweets, in denen YouTube-Links geteilt werden!

Aber auch Facebook pusht seinen Videobereich stark. Vor allem die Videos, die direkt in Facebook hochgeladen werden, sowie Live-Videos. Die Statistiken hierzu sind überwältigend.

Täglich sollen weltweit auf Facebook über eine Milliarde Mal Videos geschaut werden. Stell Dir das mal vor!

Da sag ich nur noch eins: The Power of Video ist enorm – mach ihn Dir zunutze!

Videos haben Power!

In der fünfteiligen Serie The Power of Video sind folgende Beiträge erschienen:

The Power of Video – für jeden Lerntyp

Wie lernst Du? Mit den Augen, den Ohren oder den Händen?

Oft wird nach Lerntyp unterschieden: auditiv (Ohren), visuell (Augen) und kinästhetisch (Hände). Mit Videoinhalten kann ich alle Lerntypen abholen: den visuellen Typ mit Videobildern, den auditiven mit Dialogen, Interviews und Off-Texten. Und da die meisten Leute eine Kobination dieser beiden Lerntypen sind, nehmen sie Inhalte über Video sehr rasch auf.

Aber wie holen wir den kinästhetischen Lerntyp ab?

Mit Tutorials. Wenn wir im Video Schritt für Schritt zeigen, wie eine Rose richtig geschnitten wird, kann der Lernende das Smartphone ins Rosenbeet legen und gleich mitschneiden. Ich sag’s schon lange: Video hat Power und steht anderen Medien voran!

Mit Video zum Lernerfolg

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich der Lernerfolg erhöht, wenn mehrere Sinneskanäle gleichzeitig eingesetzt werden.

Hören wir Informationen, behalten wir davon im Schnitt magere 20%. Sehen wir den gleichen Lernstoff, schaffen wir es schon auf 30%. Bei einer Kombination des Auditiven mit dem Visuellen erreichen wir bereits 50%.

Den Lerneffekt erhöhen wir auf 70%, wenn wir über das Gelernte sprechen, es weitergeben und teilen. Diverse Social Media Kanäle ermöglichen nicht nur eine Integration von Video und anschliessende Diskussionen und Kommentare zum Thema, sondern laden regelrecht dazu ein.

90% vom Gelernten behalten – The Power of Video

Es kommt noch besser: Wenn wir Informationen hören, sehen und über sie sprechen und zudem das Gelernte aktiv umsetzen, schaffen wir ganze 90%. (Quelle: brainfit)

Und wie soll das bitte gehen?

Am besten wieder mit einem Videotutorial: „Setze die Schere so nah am Stil der Rose an…“ Auch Videos, die keine Anleitungen sind, können zu einem aktiven Schritt auffordern: gesprochen – „abonniert doch gleich meinen Kanal“, geschrieben – „folgt diesem Link zu meinem E-Book“, oder je nach Thema einen „Call to Action-Button“ auf Facebook eingefügt.

Anwendervideo für alle Lerntypen

Ein gutes Beispiel dafür, wie Lernvideos aussehen können, gibt die Schweizer Firma Lascaux in ihrer Anleitung zu Schillernden Patinaeffekten. Der Kunstschüler schaut sich das Video an und macht gleichzeitig am eigenen Werk mit.

Das Anwendervideo ist klar aufgebaut und gibt Schritt für Schritt Anweisungen, denen Zuschauer zeitgleich folgen können. Technik und Material werden beschrieben, das Video spricht alle Lerntypen an.

Lascaux ist nicht die einzige Firma, die den Power solcher Anwendervideos für sich entdeckt hat, aber sicher eine der innovativeren. Vor Kurzem durfte ich das Lascaux Team im Videobereich schulen, denn sie wollen auch in Zukunft Kreativität unterstützen und gleichzeitig ihre Videos professionalisieren.

Videokurse für alle Lerntypen

Nicht nur Videos sprechen verschiedene Lerntypen an, sondern auch meine Videokurse.  Teilnehmende hören und schauen zu, bekommen Wissen vermittelt, diskutieren über Fragen und Antworten, legen selber Hand an und setzen das Gelernte um. Wissen bleibt hängen.

Damit jeder den Power von Video auch selber einsetzen kann.

In der fünfteiligen Serie The Power of Video sind folgende Beiträge erschienen:

 

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