Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

Video als Teil meines Funnels

Warum gibst du so viele Tipps gratis auf Youtube oder deiner Webseite?
Verdienst du überhaupt Geld und wie findest du Teilnehmer für deine Videokurse?
In diesem Video erkläre ich dir was ein Funnel ist und wie dieser Funktioniert.

Auf meiner Webseite judithsteiner.tv, da habe ich in meinem Blog ganz viele Artikel zum Thema „Videos produzieren“. Es hat auch eine Seite mit Ratgebern, die man gratis herunterladen kann. Solche Inhalte zu produzieren, das braucht Zeit und Energie. Warum mache ich das überhaupt?

Zuerst ist da mal das Thema Video. Ich bin überzeugt, dass Video sehr viel Kraft hat. Mit Video kannst du sichtbar werden. Du kannst dein Wissen, und deine Botschaft in die Welt bringen und ein Publikum dafür finden. Ich möchte den Menschen helfen auch solche Videos zu produzieren.

Welche Power Video hat, habe ich auch schon in meinem Blog geschrieben und ich verlinke dir gerne den Blogartikel hier, da kannst du nachlesen, was alles mit Video möglich ist.

Wenn ich die Inhalte gratis raus gebe, kann ich viel mehr Menschen erreichen. Es ist aber auch ein Teil meines Marketingsystems ein Teil meines „Funnels“.

Ein Funnel ist ein Marketingtrichter. Oben in meinem Trichter erreiche ich viele Leute mit meinen Inhalten aber daran verdiene ich noch nichts. Ich verdiene ein bisschen mit meinen YouTube Videos aber das ist wirklich nicht viel, davon kann ich nicht leben.

Grundsätzlich glaube ich aber an das Prinzip, „Wer gibt kriegt auch was zurück!“ Das erlebe ich auch in den Kommentaren oder Emails, die ich bekomme von Leuten, die sich bedanken für Tutorials oder Ratgeber, die ihnen weiter geholfen haben.

Da gibt es aber auch Leute, die meine Kurse kaufen. Das sind dann die, welche am Ende des Funnels sind, zu diesem Trichter rauskommen, meine Kunden werden und so mein Leben finanzieren.

Wie funktioniert ein Funnel?

Ich möchte dir hier genauer erklären, wie dieser Funnel aufgebaut ist. Ganz oben am Trichter sind diese Menschen, welche schon mal etwas über „Video produzieren“ gegoogelt haben. Zum Beispiel das Video über die 3-Punkte- Ausleuchtung welches von 30´000 Leuten angesehen wurde. Weiter unten im Trichter sind diejenigen Leute, welche vielleicht schon mal einen Ratgeber zum Licht heruntergeladen haben und ich dafür ihre Emailadresse bekommen habe.

Natürlich läuft alles DSGVO-konform ab, indem die Leute mir bestätigen, dass sie dies auch wollen und kommen so weiter nach unten in meinem Trichter (Funnel). Ich habe jetzt ihre Emailadresse und kann ihnen meinen Newsletter schicken. In meinen Newsletter gebe ich weitere Video-Tipps und ich schreibe auch über meine Kurse.

Ganz unten im Trichter sind dann diese Leute, welche sich für einen solchen Kurs anmelden, was auch etwas kostet. Wenn sie dann einen Kurs kaufen, so sichern sie auch mein Einkommen.

Das schöne an diesem System ist, je grösser der Trichter oben ist, desto mehr Menschen kann ich helfen und die Wahrscheinlichkeit ist auch grösser, dass unten beim Trichter mehr herauskommt.

Wenn du mehr Menschen mit deinem Wissen, deiner Erfahrung, deiner Dienstleitung oder deiner Botschaft erreichen willst, dann empfehle ich dir auch einen solchen Funnel aufzubauen.

Wer hilft mir einen solchen Funnel zu bauen?

Mein Mann Sam Steiner und sein Partner Chris, haben mit ihrer Firma convertible.ch, geholfen meinen Funnel aufzubauen. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön dafür. Ich bin nun schon lange dabei und es funktioniert immer besser. Die beiden führen regelmässig solche Funnel-Bootcamps durch. Sie helfen Unternehmen, auch solche Marketingsysteme aufzubauen. Ich kann euch diese Bootcamps nur von Herzen empfehlen.

Das nächste Bootcamp startet Ende dieses Monats am 26. Oktober . Der Kurs hilft dir, dass auch du die Kraft von Video nutzen kannst und dein Unternehmen sichtbar wird. Sam und Chris werden dir helfen in 8 Wochen deinen Funnel aufzubauen, damit du eben noch mehr Menschen erreichen kannst.
Bei einer Buchung über unten stehenden Link bekommst du meinen Videokurs Selbst&Sicher gratis dazu.

Hier kannst du das Bootcamp buchen:
https://judithsteiner.tv/fbc

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag „The Power of Video“: https://judithsteiner.tv/the-power-of…

Hier kannst du meinen im Text erwähnten Licht Ratgeber gratis herunterladen:

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Meine Videokurse findest du unter: https://online.judithsteiner.tv

Videoschnitt: Besser auf dem Smartphone oder Desktop?

Weisst Du nicht ob Du deine Videos auf dem Smartphone oder lieber auf dem Desktop schneiden sollst? In diesem Video zeige ich die die Vor- und Nachteile beim Schnitt auf dem Smartphone oder auf dem Desktop.

Schneiden auf dem Smartphone

Der grosse Vorteil vom Smartphone ist, Du kannst mit dem Smartphone filmen und gleich mit dem Schnitt beginnen. Du musst nicht noch zuerst das Filmmaterial auf deinen Rechner importieren, sondern Du hast es bereits auf deinem Gerät und kannst mit einer Schnitt App gleich mit dem Schneiden beginnen. Auch in der Auflösung von 4K sollte dies kein Problem sein.
Beim Desktop habe ich schon erlebt, dass Leute in 4k gefilmt haben und das Ganze am Desktop schneiden wollten und dieser mit der grossen Datei Probleme hatte. Die Rechenleistung auf dem Smartphone ist wirklich erstaunlich. Wenn Du das Video fertig geschnitten hast, kannst du es exportieren und auf einer Plattform veröffentlichen und das alles mit einem Gerät. Das Smartphone ist das kleinste und schnellste Video-Produktionsgerät der Welt mit dem Du filmen, schneiden und veröffentlichen kannst.

Wenn Du nicht schon eingerichtet bist und nicht oft auf dem Rechner schneidest, bist Du mit dem Smartphone einfach schneller. Du hast es immer dabei und kannst auch mal spontan entscheiden ein paar Impressionen zu filmen, zu schneiden, Musik darunter zu legen, Texte einzufügen und z.B auf Facebook zu veröffentlichen. Für Leute welche kurze, kleine Videos machen und flexibel sein wollen sind die Schnitt Apps auf dem Smartphone sehr gut.

Die meisten Schnitt Apps für das Smartphone gibt es auch für das Tablet. Der Vorteil vom Tablet ist, dass Du den grösseren Bildschirm hast und es einfacher ist das Video zu bearbeiten, als wenn Du auf dem Smartphone mit den Fingern die App bedienen musst. Ansonsten ist die Funktionalität die Selbe.

Die Videoschnitt Apps für diese Geräte sind wirklich erstaunlich gut. Es gibt da Profiprogramme wie LumaFusion oder Kinemaster die erstaunlich viel können. Es gibt da einen Blogbeitrag indem ich die verschiedenen Apps vergleiche sowie ein Schnitt-Tutorial für das Kinemaster.

Blogbeitrag:
https://judithsteiner.tv/videoschnitt-apps-fuer-android-und-iphone-5-apps-im-vergleich/(öffnet in neuem Tab)

Kinemaster Tutorial.

Schneiden auf dem Desktop

Wenn Du nicht auf dem Smartphone schneiden willst sondern lieber auf dem Desktop, dann hast Du natürlich den grossen Vorteil vom grossen Bildschirm. Den grössten Vorteil aber beim Schnitt mit dem Desktop sind die Shortcuts (Kurzbefehle). Mit diesen bin ich sehr schnell mit dem Schnitt und muss die Clips nicht lange hin und her schieben. Daher bin ich mit dem Desktop viel schneller auch wenn die Medienorganisation mehr Zeit braucht.

Wenn es darum geht mit Musik zu arbeiten ist es beim Smartphone schwierig die Musik taktgenau darunterzulegen. Das funktioniert beim Desktop viel einfacher. Wo man mit Markierungen die Musik markieren und so genau an den Clip anpassen kann. Auf dem Smartphone ist das schon sehr viel schwieriger.

Für den Desktop gibt es auch ganz viele Schnittprogramme. Wenn man ein Profitool wie Final Cut Pro X oder Adobe Premiere Pro benutzt, dann hat man schon viel mehr Möglichkeiten. Auch wenn du mit Multicam (mehreren Kameras) filmst oder mit externen Audiogeräten kannst du diese auf dem Desktop viel leichter synchronisieren. Auch die Arbeit mit grafischen Elementen ist auf dem Smartphone limitiert und Du hast auf dem Desktop viel mehr Möglichkeiten.

Smartphone oder Desktop?

Beide haben Ihre Vor- und Nachteile, man kann sie aber auch kombinieren. Ich selber arbeite lieber auf dem Desktop, da ich einen schnellen Rechner habe und so eingerichtet bin, dass ich meine Videodateien schnell auf meinen Rechner bringen und loslegen kann. Wenn ich aber unterwegs bin ist es praktisch wenn ich mit dem Smartphone schnell ein paar Impressionen filmen und zusammenschneiden kann und ich schnell ein kleines Video habe, dass ich veröffentlichen kann.

Ich habe einen Ratgeber über Schnittprogramme erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für 4 Schnittprogramme (iMovie, Final Cut Pro X, Adobe Rush und Adobe Premiere Pro) einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00, in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

4 Schnittprogramme im Vergleich

Oft werde ich gefragt, welches Schnittprogramm nun das Beste ist. Da gibt es natürlich verschiedene Kriterien wie, was hast Du für ein Betriebsystem, was für Videos möchtest Du schneiden oder welche Ansprüche hast Du an ein Schnittprogramm.

Ich zeige Dir hier vier Schnittprogramme (Premiere Pro, Final Cut Pro X, iMovie und Adobe Rush) und zeige Dir was in diesen Programmen möglich ist und was die Vor- und Nachteile sind.

iMovie

ist das Programm, welches bei jedem Mac gratis dabei ist. Es ist ein gutes, intuitives Programm, welches man auf dem iPhone sowie auf dem Mac nutzen kann. Hat man mit dem Schneiden auf dem iPhone begonnen, kann man zu Hause auf dem Mac gleich weiterarbeiten. Es hat alle wichtigen Funktionen die man braucht um ein Video schneiden zu können wie z.B.

Der Vorteil beim iMovie ist, dass es einfach in der Bedienung ist und man geräteübergreifend damit arbeiten kann. Ausserdem ist es kostenlos. Nachteile beim iMovie ist, dass kein quadratisches oder Hochformat Video eingefügt werden kann und bei den Textvorlagen ist man auch sehr eingeschränkt. Ausserdem kann es nur auf iPhones oder Macs installiert werden.

Final Cut Pro X

ist ein professionelles Programm, welches Du einsetzen solltest, wenn Du mit mehreren Kameras oder externen Audiogeräten arbeitest und diese synchronisieren möchtest. Da lohnt es sich die ca. CHF 350 zu investieren. FCPX bietet schon viele Möglichkeiten mehr als das iMovie. Ausserdem ist es möglich viele Ton- oder Videospuren übereinander zu legen, so hast du noch mehr Möglichkeiten beim Schnitt. Du kannst externe Plugins dazu kaufen, wenn Du das Spektrum noch erweitern willst. Final Cut Pro X hat eigentlich alles was man braucht um professionell einen Video zu produzieren

Vorteil ist, dass du das einmalig gekaufte Programm auf 5 Geräten installieren kannst. Du musst also nicht für jeden Mac das wieder kaufen.
Nachteil ist der Videoimport, Final Cut rechnet alle Clips in ein sogenanntes ProRes Format um, da es damit am besten arbeiten kann und das dauert manchmal sehr lange bis alle Videos importiert sind.

Für Windows Plattformen gibt es auch ein gratis Tool den Video Editor. Ich selber habe Ihn noch nicht ausprobiert, es scheint aber ähnlich wie iMovie die Grundlagen zu besitzen um ein Video schneiden zu können.

Adobe Rush

ist ein Schnittprogramm welches auf Windows sowie auch auf Macs installiert werden kann. Das Geniale an diesem Programm ist, dass es sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Laptop oder Desktop installiert werden und man Betriebsystem übergreifend damit arbeiten kann. Das Projekt wird in der Cloud synchronisiert, so ist es möglich, von jedem Gerät einfach daran weiter zu arbeiten.

Rush ist ein sehr gutes Einsteiger-Programm, da es sehr bedienerfreundlich und übersichtlich ist.

Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen. Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 10.00 p/Monat

Adobe Premiere Pro

ist der grosse Bruder von Rush und bietet alle Möglichkeiten was man von einem professionellen Programm erwartet. Allerdings könnte dies auch ein Nachteil sein, da man sich darin schnell verlieren kann und die vielen Möglichkeiten einem die Übersicht raubt. Premiere Pro ist nur im Abo erhältlich für ca. CHF 40.00.
In einem Bundle mit anderen Adobe Programmen oder je nach Cloud Speicherplatz variiert der Preis aber. Ich selber arbeite meistens mit Premiere Pro, da ich gemerkt habe, dass viele Leute auf Windows Rechner dieses Programm verwenden und ich Ihnen so besser helfen kann, wenn ich es gut kenne. Ausserdem hat es den Vorteil, dass es auf beiden Betriebssystemen Window oder Mac installiert werden kann und es mit anderen Adobe Programmen kompatibel ist, wie zum Beispiel Adobe After Effects. So kann man Clips welche in After Effects erstellt wurden, ganz einfach im Premiere integrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Premiere nicht das ganze Material importiert, sondern nur ein Link zur Originaldatei macht. So ist man viel schneller zum schneiden bereit und muss nicht warten bis das Material importiert ist.

Hier noch ein Vergleich der verschiedenen Programme:

Ich habe einen Ratgeber dazu erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für alle 4 Schnittprogramme einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00 in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

Wie bringe ich beim Filmen Tiefenschärfe ins Bild?

Viel Tiefenschärfe ist heute in Fotos und Videos sehr beliebt, denn wenn der Hintergrund so unscharf wird, so hebt es das Hauptobjekt schön hervor.
Wie bringe ich aber diese Tiefenschärfe ins Bild und geht es auch mit dem Smartphone?

Tiefenschärfe oder ich sage auch Tiefenunschärfe, weil wir es gerne unscharf im Hintergrund möchten, das hängt von 4 verschiedenen Faktoren ab.

  1. Faktor die Kamera
  2. Die Entfernung zum Objekt
  3. Die Brennweite (da spielt das Objektiv eine Rolle)
  4. Die Blende

Beginnen wir bei der Hardware. Im ersten Beispiel filme ich mit der Sony a7 III, das ist eine Vollformat Kamera oder man sagt auch „Full Frame“. Das heisst, diese Kamera hat einen sehr grossen Bildsensor. Wenn ich nun damit filme kriege ich eine gewisse Tiefenschärfe ins Bild. Der Hintergrund wird etwas unscharf.

Im zweiten Beispiel filme ich mit der Panasonic Lumix GH4, dies ist keine Vollformat Kamera. Die hat einen Micro Four Third Sensor, damit bekomme ich nicht so viel Tiefenschärfe ins Bild. Obwohl ich die selben Einstellungen habe wie bei der Sony A7 Kamera und sogar eine kleinere Blendenzahl und trotzdem habe ich weniger Tiefenunschärfe.

Im dritten Beispiel filme ich mit dem Smartphone. Da habe ich gar keine Tiefenschärfe mehr im Bild, weil das Smartphone einen sehr kleinen Bildsensor hat. Beim filmen bekomme ich nur Tiefenschärfe ins Bild, wenn ich ganz nah zum Objekt hingehe.

Jetzt sagst du vielleicht, mein Smartphone hat doch eine Portraitfunktion. Das hat das iPhone 11 Pro auch und das Objekt wird scharf und der Hintergrund unscharf. Das ist aber ein Fotomodus und eigentlich eine Fotomontage. Du bringst die Tiefenunschärfe nicht ins Bild wegen der Hardware, sondern wenn du ein Foto machst, dann macht die Kamera gleich 3 Fotos, von unscharf bis scharf und kombiniert diese miteinander. Wenn du mit dem Smartphone filmst, dann filmt es mit 30 Frames pro Sekunde, das heisst es macht in der Sekunde 30 Bilder. Wenn du jetzt das 3fache machst, dann wären das 90 Bilder in der Sekunde und muss diese gleich noch kombinieren und neu berechnen und das braucht sehr viel Rechenleistung. Deshalb kann das Smartphone dies beim Video nicht oder vielleicht noch nicht? Was denkst du? Kommt das? Können unsere Smartphones auch beim Filmen solche Tiefenunschärfe ins Bild bringen? Ich denke schon aber es wird wohl noch eine Weile dauern.

Der zweite Faktor ist die Entfernung zum Objekt. Einerseits wenn ich hier nun mehr Raumtiefe hätte oder die Mauer wegsprengen würde, würde man irgendwo im Hintergrund das Schloss Rapperswil schön unscharf sehen. Es hängt aber auch davon ab, wie nah ich zum Hauptobjekt komme. Wenn ich das Smartphone ganz nah zu mir nehme, dann kriege ich den Hintergrund unscharf, allerdings ist das nicht so vorteilhaft für meine Videotutorials

Wenn ich von einer Brennweite von 70mm zurück zoome und die Brennweite auf 35mm wechsle, dann habe ich auch nicht mehr soviel Tiefenschärfe. Deshalb gehe ich so nah ran wie möglich, bei meinem Objektiv sind es die 70mm. Dann habe ich wieder einen leeren Bildausschnitt bin mit der Kamera etwas weiter weg und habe dafür die Tiefenunschärfe im Bild.

Der vierte Faktor ist die Blende. Wenn ich bei einer Kamera die Blende verändere, dann geht diese normalerweise mechanisch auf und zu. Je weiter ich die Blende öffne umso mehr Tiefenunschärfe bekomme ich ins Bild. Bei meiner Sony Kamera habe ich nun die Blende soweit wie möglich geöffnet.

Wenn ich nun die Blende schliesse, vom f/5.6 auf eine f/16, so wird das Bild auch dunkler, somit muss ich noch das ISO erhöhen, damit das Bild wieder heller wird und ich habe dann fast keine Tiefenunschärfe mehr im Bild, weil ich die Blende geschlossen habe.
Die kleinste Blendenzahl bei meinem Objektiv ist eine f/5.6, das ist eine relativ grosse Blende, Wenn ich mit meiner Panasonic Lumix arbeite, dann kann ich eine f/2.8 Blende einstellen, damit hätte ich eigentlich noch mehr Tiefenunschärfe aber da der Sensor kleiner ist, doch nicht.

Die Blende ist nicht überall gleich, je kleiner die Zahl der Blende ist, desto mehr Tiefenunschärfe bekomme ich. Die kleinste Blendenzahl ist f/1.2. Die gibt es nur bei wenigen Objektiven und wenn man mit dieser Blende arbeitet, hat man gerade noch die Augenpartie scharf und beim Ohr wird es bereits unscharf.

Objektive mit kleiner Blendenzahl, das heisst, wo man die Blende weit öffnen kann, sind meist teurer und gerade Zoom Objektive haben meistens nicht so kleine Blendenzahlen. Dann habe ich eher eine Festbrennweite am Objektiv wenn ich mit so kleinen f/1.2 Blende arbeiten will.

Zusammengefasst, wenn ich eine Tiefenunschärfe in meinem Bild will, dann filme ich mit der Sony a7 III, weil sie einen grossen Bildsensor hat. Ich stelle die Kamera nicht gleich vor die Nase sonder etwas weiter weg und nehme ein Objektiv mit einer Brennweite welche gross ist. In diesem Fall ist es das 70mm und stelle die Blende auf eine möglichst kleine Blendenzahl. Damit habe ich das Maximum heraus geholt.

Nochmals zurück zum Smartphone, hier habe ich nur einen kleinen Sensor und kann die Blende nicht manuell öffnen. Ich kann teilweise die Brennweite verändern. z.B bei meinem iPhone 11 Pro, habe ich 3 Objektive. Da kann ich vom Weitwinkel auf das Teleobjektiv wechseln, das kann mir in gewissen Fällen mehr Tiefenunschärfe ins Bild geben

Warum ich dir aber trotzdem empfehle, wenn du ein Teleobjektiv am Smartphone hast und dich selber filmen willst oder ein Interview aufnimmst, das erkläre ich dir in einem anderen Video
welches ist das beste Smartphone um zu filmen, wenn du eine Person vor der Kamera hast„.
Da geht es zwar nicht um die Tiefenunschärfe aber ich zeige dir warum das Teleobjektiv „schön macht“

Möchtest du noch weiter Tipps erhalten, hol dir hier die 10 Tipps für bessere Videos https://judithsteiner.tv/10tipps

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Zoom Anleitung: Hardware für Deine Videokonferenz

Hast du deine Meetings schon begonnen oder deine Lektionen schon online gegeben? Ich habe dazu schon ein Zoom Tutorial veröffentlicht oder auch wie du mit deinem Smartphone deine Lektionen online geben kannst. In diesem Video zeige ich dir, wenn du nicht mit dem Smartphone arbeitest welches Equipment dir helfen kann, damit du auch gute Online Videos aufnehmen kannst.

Wenn ich mit meiner Webcam arbeite und ein Zoom, Skype oder anderes Tool brauche um mit Leuten in Kontakt zu treten, gibt es auch Hardware welche mir hilft, ein besseres Bild oder einen besseren Ton zu bekommen.

Du kannst mit der normal eingebauten Webcam des Rechners arbeiten. Die sind in der Qualität nicht so gut aber wichtig ist, dass man dich sieht und das funktioniert mit diesen Kameras.
Bei der eingebauten Webcam hast du das Problem, dass wenn du den Rechner vor dir hast, den Bildschirm schräg stellst, dann schaust du von oben in die Kamera, die sogenannte Froschperspektive und wirkst dadurch etwas überheblich und das möchten wir nicht.
Wenn du aber eine Webcam hast oder eine kaufen kannst, dann bekommst du eine besseren Bildqualität und ein allgemein schärferes Bild. Deshalb habe ich meine Webcam auf ein Stativ gestellt. So kannst du die Kamera auf Augenhöhe platzieren oder irgendwo in den Raum stellen, wo man dich gut sieht. Deinen Rechner kannst du dann als Monitor, den du woanders aufstellen kannst damit du alles gut siehst.

Ich selber arbeite mit der Logitech Brio 4K und bin sehr zufrieden mit dieser Webcam. Ich kann sie einfach mit dem Rechner per Kabel verbinden, dazu brauche ich einen USB-C Adapter, da die Webcam einen normalen USB Anschluss hat.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du deine Videokamera oder Systemkamera mit dem Rechner verbinden kannst. Ich habe dazu kürzlich ein Video aufgenommen „3 Möglichkeiten wie du Live streamen kannst“. In diesem Video zeige ich dir wie du mit einem Cam-Link Adapter eine normale Kamera mit deinem Rechner verbinden und so auch mit Zoom oder anderen Tools arbeiten kannst.

Ganz wichtig ist auch der Ton. Wenn du etwas erzählst und mit Leuten sprichst ist es wichtig, dass man dich auch versteht. Wiederum kannst du mit dem eingebauten Mikrophon deines Rechners arbeiten aber diese sind in der Qualität einfach nicht so gut. Versuche einfach möglichst nah an der Tonquelle zu sein. Wenn du also vom Rechner weggehst brauchst du unbedingt ein externes Mikrofon. Egal mit welcher Tonquelle du arbeitest, schau das du möglichst keine Geräusche im Hintergrund hast, damit man dich auch gut versteht.

Wenn du ein Gespräch aufzeichnet, bei welchem du nah bei der Kamera bist, kannst du mit einem Tischstativ arbeiten. Ich arbeite z.B mit dem Røde Podcaster, den kann ich per USB mit meinem Rechner verbinden und kann das Mikrofon in den verschiedenen Tools anwählen. Ich könnte zusätzlich mit einem Kopfhörer mithören, wenn ich ein Online-Meeting habe, damit ich die anderen gut verstehe.

Eine andere Möglichkeit um den Ton aufzunehmen ist ein Lavalier Mikrofon ein kleines Mikrofon welches, man sich anklemmen kann. Wenn du mit einem Lavalier Mikrofon arbeiten willst, ist es wichtig, dass du eines hast mit einem TRRS Stecker. Das ist eigentlich ein Mikrofon für ein Smartphone und dieses wird bei einer Kopfhörer Buchse eingesteckt. Die meisten Rechner haben keinen Mikrofon Eingang und deshalb brauche ich einen Stecker, der aus meinem Kopfhörer Buchse eine Mikrofon Eingang macht. Bei den meisten Mac und Windows Rechnern hat es funktioniert. Dieser Stecker mit den 3 Ringen wird bei der Kopfhörer Buchse eingesteckt und somit habe ich das Mikrofon auch bei mir. Das kann ich aber nur machen, wenn ich keinen Kopfhörer brauche, da durch dieses Mikrofon der Kopfhörer Eingang besetzt ist.

Es gibt da aber Abhilfe mit dem Røde ST6 Stecker. Mit diesem Stecker kann ich mein Lavalier Mikrofon und ebenfalls einen Kopfhörer einstecken und dann diesen Stecker mit der Kopfhörer Buchse verbinden. Wenn du einen Bluetooth Kopfhörer verwendest ist das Problem auch gelöst.In meinem letzten Video habe ich gezeigt, wie du mit einem Smartphone eine Online Konferenz oder eine Online Lektion geben kannst und dabei auch gezeigt, wie Leute Fitness- oder Yogalektionen geben und dazu weiter weg von der Kamera stehen und sich bewegen müssen. Da hilft es mit einer Funkstrecke zu arbeiten. z.B mit dem Røde Wireless Go. Das Lavilier Mikrofon, kann man sich anstecken und das Kästchen am Hosenbund befestigen. Der Sender dazu steckt man bei der Kopfhörerbuchse am Rechner ein. Wichtig ist das man noch einen TRRS Adapter (Stecker mit 3 Ringen) dazwischen steckt. Dieser TRRS Adapter ist kein Bestandteil der Funkstrecke und muss zusätzlich bestellt werden.

Ich habe noch 2 LED Panels aufgestellt. Es ist natürlich auch wichtig, dass dein Gegenüber dir in die Augen schauen kann und dein Gesicht sieht. Du kannst aber auch das Licht vor Ort nutzen. Schau einfach, dass du nicht im Hintergrund das Fenster hast, denn dann kann man dein Gesicht nicht sehen, wenn du dich aber dem Licht entgegen stellst, fällt das Licht auf das Gesicht und der Hintergrund ist dunkel. Wenn es draussen dunkel ist versuche es mit eine Leuchte. Möglichst hinten dunkel und von vorne Licht und dann kann man dich auch sehen.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

PDF-Ratgeber

Falls du lieber Lampen möchtest, kannst du hier den „Licht Ratgeber“ gratis herunterladen

Zoom Tutorial: Damit machst Du Deine online Meetings

Zoom ist ein super Tool, wenn Du Sitzungen oder auch 1:1 Gespräche online machen willst. Mit Zoom können sich mehrere Leute zuschalten. Die Software ist einfach zu bedienen und auch die gratis Version bietet schon viele Möglichkeiten. In diesem Video zeige ich Dir, wie Zoom funktioniert.

 

 

Möchtest Du lernen, wie Du kompetent vor der Kamera wirkst? Dann empfehle ich Dir meinen online Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera – damit Deine Botschaft ankommt!“ Lade Dir doch unten die Probelektion herunter.

Kostenlose Probelektion Videokurs

Persönlich Videobotschaften

Du öffnest ein Mail und anstatt ein langer Text erwartet Dich der lächelnde Absender. Eine Videobotschaft kann viel persönlicher sein als ein Video. Und ich habe ein Tool entdeckt, mit dem es ganz schnell und einfach geht. Damit habe ich in einem Tag 82 persönliche Videobotschaften aufgenommen.

Mit Loom kann man in kurzer Zeit schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen. In meiner „videochallenge“, konnte ich so jedem Teilnehmer ein kurzes Videofeedback geben.

Ich habe die Botschaften mit einer externen Webcam und dem Røde Potcaster aufgenommen, da die Webcam eine bessere Qualität liefert und man sie auf Augenhöhe einstellen kann. Der Røde Potcaster sorgt dabei auch auf eine bessere Tonqualität, als ich es mit dem MacBook gehabt hätte.

Wie Loom funktioniert siehst Du im Video.

Loom kann man gratis nutzen und dabei beliebig viele Videos aufzeichnen. Allerdings kann man mit der Gratisversion nur 25 Leuten Zugang zu den Videos geben. Mit der Pro Version ab $8 pro Monat, kann man aber bereits unlimitierte Botschaften verschicken.

Weiter Informationen zu Loom findest du hier: https://www.loom.com

Falls Du bei der nächsten #videochallenge mitmachen möchtest. Dann melde Dich jetzt hier an: https://judithsteiner.tv/videochallenge/

Infos zu meinem online Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera“ gibt es hier: https://online.judithsteiner.tv

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

7 Tipps: Wie Du vor der Kamera natürlich wirkst

Wenn Du Video nutzen möchtest, um eine Beziehung mit Deinen Zuschauern aufzubauen, dann solltest Du möglichst natürlich und Dich selbst vor der Kamera sein. Das ist gar nicht so einfach. In diesem Video gebe ich Dir 7 Tipps, damit es gelingt.

1. Zuerst ist mal die Haltung ganz wichtig.
Du kannst stehen oder sitzen. Im Stehen ist man meistens präsenter. In meinem Video sitze ich weil der Hintergrund besser passt wenn ich sitze und meine Videos oft auch etwas länger dauern. Wenn ich sitze achte ich auf eine aufrechte Haltung damit ich aufrecht und präsent bin. Nimm die Schultern nach hinten und zeige, dass du offen bist.

2. Schau in die Linse!
Wenn du nicht in die Linse schaust hat dein Betrachter das Gefühl, dass du nicht mit ihm sprichst. Wenn du aber in die Linse schaust nimmst du eine direkte Verbindung zu ihm auf und er hat das Gefühl, dass du mit ihm sprichst.
Stell dir einen Freund / Freundin vor wenn du in die Linse schaust, du kannst auch ein Bild oder Foto deines Freundes / Freundin neben die Kamera stecken. Wichtig ist aber, dass du dann nur kurz das Bild anschaust und dann wieder in die Linse guckst und dir vorstellst, dass du mit diesem Freund / Freundin sprichst.

3. Lächle!
Und zwar bevor du das Video beginnst. Schau in die Linse und lächle und wenn du bereit bist dann lege los. Behalte das Lächeln immer solange du sprichst. Wenn du dich konzentrierst auf den Text, kann es sein, dass du das lächeln verlierst und dann sieht es meistens nicht mehr so präsent aus. Also lächle und zwar bis ganz am Schluss bis die Kamera aus ist, ansonsten gibt es oft ein komisches Schlussbild. Also lächle, dass du bis am Schluss präsent und nett wirkst.

4. Schau deine Videos an!
Es kann am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig wirken, wenn man sich selber im Video sieht und hört. Aber man gewöhnt sich daran und je öfters man sich selber anschaut je entspannter steht man vor der Kamera. Dann siehst du auch wie du vor der Kamera wirkst, ob du etwa den Kopf schief hältst und kannst sehen, was du an dir korrigieren möchtest.

5. Rede über dein Thema!
Du wirst wahrscheinlich keinen Food Blog eröffnen, wenn du lieber Fertiggerichte hast und gar nicht gerne kochst. Aber wenn du es gerne tust, und kochst und ausprobierst und die verschiedenen Zutaten miteinander mischt, dann wird dir das leicht fallen, weil es deine Leidenschaft ist. Natürlich bereitest du dich darauf vor und überlegst dir, was der Inhalt des Videos sein soll und was du sagen möchtest aber dann kommt es wirklich aus dem Herzen und wirkt natürlich.

6. Arbeite in Sequenzen!
Du musst nicht alles an einem Stück aufnehmen. In meinem Video habe ich auch ganz viele Wiederholungen rausgeschnitten. Zwischendurch kannst du auf deine Notizen schauen und dich auf deinen nächsten Tipp konzentrieren. Dann kannst du das Video so schneiden, dass alle Unterbrechungen, Versprecher etc. rausgeschnitten werden. Überlege dir Vorher, wie du es aufnehmen und schneiden willst damit du diese verschiedenen Sequenzen hast.
Ich werde oft von Leuten gefragt ob der Einsatz eines Teleprompters hilfreich ist. Ich empfehle es nicht, da man beim Teleprompter jeweils den Text abliest und wenn du kein Profi bist, dann der Betrachter das Gefühl hat, dass du ihn nicht richtig anschaust.

7. Übung macht den Meister.
Üben, üben, üben und du wirst besser, wie bei Allem im Leben. Du musst jetzt aber nicht denken, dass du üben musst bis du perfekt bist und erst dann das Video aufnehmen kannst. Wenn ich meine Videos von früher betracht, sehen die auch ganz anders aus als heute. Wichtig ist, dass du Videos aufnimmst und veröffentlichst und das immer wieder, damit du daraus lernst und dich weiterentwickelst.

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