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Musik für YouTube-Videos – Drei Plattformen für jedes Budget

Als YouTuberin oder YouTuber hast Du spezielle Ansprüche an Musik für Deine Videos. In diesem Beitrag gebe ich Dir Tipps, wie Du an solche Musik kommst. Günstig (oder sogar gratis) und rechtlich korrekt.

Ich habe schon zweimal zum Thema Musik und Video gebloggt. Die Links dazu findest Du am Ende dieses Beitrags.

 

Ich stelle Dir hier drei Varianten vor – und zwar für jedes Budget:

  1. YouTube Audio Library (gratis)
  2. Epidemic Sound (13 € monatlich)
  3. Artlist.io (199 $ jährlich)

Denn nur wenn Du Quellen kennst, wo Du lizenzfreie Musik holen kannst, bist Du rechtlich auf der sicheren Seite. Wenn Du darüber nicht Bescheid weisst, kann es richtig teuer werden. Oder YouTube sperrt Deinen Kanal mit all Deinen Videos.

 

Das Spezielle bei YouTube-Videos

Wenn ich ein Video für meine Kunden produziere, kaufe ich oft die Musik oft auf Smartsound.com oder Premiumbeat.com. Damit habe ich alle Rechte am Song, und das ist zentral: Oft habe ich ja nicht den Überblick, wo und wie mein Kunde das Video veröffentlicht.

Bei diesen Plattformen kostet ein Song so um die 70 Dollar. Wenn ich die Musik komponieren lassen würde, wäre es viel teurer… 🙂

Aber wenn ich ein YouTube-Video für meinen Kanal produziere, sind 70 Dollar für mich zu viel. Und wenn ich zum Beispiel ein Drohnen-Video produziere, brauche ich teilweise fünf Songs pro Video, um die Stimmungen zu unterstützen. Da wäre ich schnell bei einigen Hundert Franken.

Es ist also wichtig, dass ich nicht jeden Song einzeln bezahlen muss. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

1. YouTube Audio Library – gratis

Wenn Du wirklich gar kein Geld für Musik ausgeben willst, dann suche im Archiv von YouTube selber. YouTube hat ein grosses Musikarchiv, das extra für euch YouTuber da ist.

Die Musik ist nicht SUISA- oder GEMA-pflichtig. Du kannst sie also gratis herunterladen.

Aufgepasst:

Es gibt zwei Sorten von Songs.

Die einen sind wirklich lizenzfrei und Du kannst sie für alles brauchen.

Dann gibt es Songs mit CC-Lizenzen („Creative Commons“). Leute stellen ihre Songs kostenlos zur Verfügung, aber meistens ist die Bedingung, dass Du irgendwo im Video den Urheber, die Urheberin erwähnst.

Das mache ich in meinen Videos nicht. Deswegen wähle ich wirklich nur lizenzfreie Musik.

In der YouTube Audio Library ist dies aber ganz klar deklariert. Du siehst, wo Du den Urheber angeben musst und wo nicht.

 

2. Epidemic Sound – 13 € pro Monat

Epidemic Sound hatte ich bisher nicht ausführlich erwähnt. In meinem PDF-Ratgeber habe ich die Plattform aber hinzugefügt.

Das Spannende an Epidemic Sound ist, dass sie verschiedene Preiskategorien haben.

Wenn Du wie ich unter 500’000 Views pro Tag auf Deinem YouTube-Kanal hast, kannst Du für 13 € im Monat ein Abo machen. Für diese 13 € kannst Du so viel Musik herunterladen, wie Du willst.

Flatrate für grosse Musik-Auswahl

Und es gibt wirklich viel tolle Musik auf der Plattform: Von Klassik bis Pop-Rock gibt es diverse Genres. Es gibt zum Beispiel auch eine spezielle Rubrik für Drohnen-Videos.

Diese Lösung finde ich grossartig und kann sie wirklich nur empfehlen.

 

3. Artlist.io – 199 $ pro Jahr

Die dritte Variante ist Artlist.io. Das ist ebenfalls eine Plattform mit Flatrate; sie kostet 199 $ pro Jahr (also mit knapp 17 $ pro Monat ein bisschen mehr als Epidemic Sound).

Ich arbeite schon länger mit Artlist und finde es auch eine super Variante.

Diverse Rubriken

Am Anfang war es noch eine Betaversion und die Auswahl der Musik war relativ klein. Inzwischen haben sie die Auswahl stark vergrössert und ich finde sehr viele tolle Songs dort.

Es gibt auch dort diverse Rubriken wie „Reisen“, „Business“, verschiedene Stimmungen wie „happy“, und Du kannst somit recht spezifisch suchen.

 

Rechtlich sicher und gut informiert

Neben diesen drei Varianten gibt es auch andere Plattformen. Vor allem, wenn Du mehr Geld zur Verfügung hast, gibt es diverse Möglichkeiten. Zum Beispiel, dass die Songs nicht eine fixe Länge haben, oder wenn Du Loops und Effekte suchst.

Ich habe diverse Plattformen in meinem Ratgeber „Musik in Online-Videos verwenden“ zusammengestellt. Der Ratgeber enthält auch eine Infografik: Diese kannst Du konsultieren, um zu sehen, was die rechtliche Seite der Musik ist, die Du verwendest. Du kannst Dir den Ratgeber mit einem Klick aufs Bild unten gratis herunterladen.

Zudem habe ich schon zweimal ausführlich über Musik gebloggt: In „Musik in Online-Videos verwenden“ stelle ich Dir ganz viele Musikplattformen vor, wo Du Musik für Deine Videos kaufen oder gratis herunterladen kannst.

Wenn Du bekannte Songs auf YouTube verwenden willst, dann lies meinen zweiten Blogbeitrag „So verwendest Du Musik in Deinen YouTube-Videos“. Es gibt da ein paar Sonderregeln, die in diesem Blogbeitrag ganz genau beschrieben werden. Dieser Weg ist aber rechtlich schwammig, deshalb empfehle ich Dir, mit anderen Quellen zu arbeiten.

Falls Du noch andere Plattformen kennst, freue ich mich, von Dir zu hören!

 

PDF Musik für Online-Videos

Ein Trick, wie Deine Drohne trotz Wind nicht abstürzt

Kürzlich habe ich im Blog erzählt, wie in den Ferien auf den Lofoten meine Drohne abgestürzt ist. (Hier kannst Du Dir das Video dazu nochmals anschauen…)

Heute gebe ich Dir einen super Trick weiter, wie Du mit der Drohne trotz Wind tolle Aufnahmen machen kannst. Und das ganz ohne Absturzrisiko!

 

Drohne trotz Wind zum Filmen brauchen

An einem sonnigen, warmen Tag in den Ferien, während meine Kinder im Polarmeer badeten, stieg ich auf einen Berg an der Küste. Von dort aus hatte ich geplant, die Drohne zu starten. Es hatte jedoch viel zu viel Wind dafür.

Die Sicht war aber fantastisch! Fast so gut, wie wenn ich aus der Luft gefilmt hätte… Und das brachte mich auf eine Idee.

Ich packte meine Drohne trotzdem aus. Der Trick, damit sie mir nicht abstürzte:

Ich filmte damit aus der Hand, anstatt sie in die Luft zu lassen.

 

Die Drohne als Handkamera nutzen

Zwei Gründe, warum meine Drohne, die DJI Mavic Pro, auch so prima zum Filmen zu gebrauchen ist:

  1. Sie hat ein weitwinkliges Objektiv für gute Panoramaaufnahmen.
  2. Sie besitzt einen Gimbal, der Bewegungen ausgleicht und das Bild stabilisiert, wenn man kein Stativ dabei hat.

Das Resultat siehst Du im Video! Ruhige Panorama-Aufnahmen der wunderschönen norwegischen Küstenlandschaft.

 

Ratgeber mit Drohnen-Tipps

Ich habe meine Drohne seit Anfang Jahr und habe inzwischen schon viele Erfahrungen gesammelt. Die wertvollsten Learnings habe ich in einem PDF-Ratgeber zusammengestellt, den Du Dir hier holen kannst.

PDF-Ratgeber

Drone Crash! Wie meine Drohne auf den Lofoten abstürzte…

… und ob sie es überlebt hat?

Mit meiner Familie war ich diesen Sommer in den Ferien im Norden. Unter anderem auf den Lofoten, einer Inselgruppe, die nördlich des Polarkreises liegt. Wunderschöne Landschaften, die ich natürlich mit meiner Drohne festhalten wollte!

Meine Freude erhielt jedoch einen massiven Dämpfer, als die Drohne mitten in felsigem Gebiet abstürzte…

 

Bilder vom Crash im Video

Am besten siehst Du Dir das Ganze gleich im Video an. Dort siehst Du, wie der Crash passiert und wie meine Familie und ich die Drohne zwischen den Felsen suchen. Und Du erfährst, in welchem Zustand wir sie schliesslich gefunden haben…

Nicht zu vergessen: Du erhältst im Video einen Eindruck von der Schönheit der Lofoten 🙂

Erzähl mir von Deinem Drone Crash!

Hast Du auch eine Drohne und schon mal etwas ähnliches erlebt? Dann hinterlasse mir doch einen Kommentar und erzähle von Deinem Drone Crash…

 

PDF: Tipps zum Filmen mit Drohne

Meine wichtigsten Tipps und Erfahrungen zum Drohnenfliegen habe ich in einem kostenlosen PDF zusammengefasst. Hier kannst Du es Dir runterladen.

PDF-Ratgeber

Videoaufnahmen mit der Drohne: 10 Tipps rund ums Fliegen

In den letzten Monaten bin ich immer wieder mit meiner Drohne raus. Ich liebe die Verbindung von Technik und schönen Videoaufnahmen und kombiniere gerne Familienausflüge mit einem Drohnenflug!

Meine wichtigsten Learnings

Aus Problemen, Fragen und Fehlern habe ich inzwischen einiges gelernt. Nicht zuletzt dank Tipps meiner Blog- und Newsletter-Leser – danke euch!

Ich gebe diese Learnings gerne weiter. Meine 10 besten Tipps zum Drohnenfliegen also ich in diesem Blogpost. Ich habe sie auch in einem PDF zum Download zusammengestellt.

Es geht in den Tipps primär ums Fliegen, nicht ums Filmen oder Fotografieren mit der Drohne.

Wenn Dich interessiert, warum ich mich für die DJI Mavic Pro entschieden habe, kannst Du das in meinem ersten Drohnen-Blogpost nachlesen. Dort habe ich auch die in der Schweiz geltenden Richtlinien zusammengefasst.

 

Vor dem ersten Flug

1 Schliess eine Haftpflichtversicherung ab

Du brauchst zum Drohnenfliegen in der Schweiz eine Haftpflichtversicherung. Eine Schadensumme von CHF 1 Mio. muss mindestens gedeckt sein.

Ich habe inzwischen, obwohl ich privat eine Haftpflichtversicherung habe, geschäftlich noch eine spezielle Versicherung für die Drohne abgeschlossen.

 

2 Lerne die wichtigsten Funktionen kennen

Bei meinem ersten Video habe ich meine Drohne gleich mal im Schnee versenkt. Ich wusste nicht, wie ich die Propeller abstellen kann, und suchte verzweifelt nach dem Stopp-Knopf. Die Drohne stoppte zwar irgendwann, aber etwas spät.

Deswegen: Lies vor dem ersten Flugversuch in der Anleitung nach, google oder frag jemanden, wie man die Propeller Deiner Drohne stoppt. Dies ist auch nützlich, wenn Du sie in der Hand halten willst.

Bei der Mavic Pro muss man den Joystick nach links unten ziehen und etwas warten, dann halten die Propeller an. Kürzlich probierte ich die kleine No-Name-Drohne eines Kollegen aus, dort funktionierte es genau gleich.

 

Flug-Vorbereitung

3 Kläre ab, wo Du fliegen darfst – und wo nicht

Vor allem rund um Flugplätze und Flughäfen sind Drohnen in der Luft nicht erlaubt. Für die Schweiz findest Du hier eine interaktive Karte, auf der die Sperrzonen markiert sind.

Wenn Du an einem bestimmten Ort filmen möchtest, der in einer Sperrzone liegt, hole frühzeitig die nötige Bewilligung ein.

 

4 Vergiss die Updates nicht

Wenn ich weiss, dass ich in den nächsten Tagen Drohnenfliegen gehe, mache ich anstehende Updates vorher. Entweder zu Hause, oder dann spätestens im Auto. Mit Updates kann man nämlich wahnsinnig viel Zeit verlieren.

 

5 Akkus nochmals ganz aufladen

Wenn ich von einem Flug zurückkomme, lade ich die Akkus gleich wieder auf und entferne sie am nächsten Tag von der Ladestation. Leider entladen sich die Akkus relativ schnell wieder von selber, vor allem, wenn es kalt ist. Wenn es also eine Weile dauert, bevor ich das nächste Mal fliege, schliesse ich die Akkus am Abend vorher nochmals an die Ladestation und habe so die volle Flugzeit.

 

Mit der Drohne unterwegs

6 No-Fly bei Menschenmengen

In der Schweiz ist es verboten, ohne die entsprechende Bewilligung über Menschenansammlungen zu fliegen. Achte also darauf, dass du einen Abstand von mindestens 100 Metern einhältst.

Übrigens fasst das Schweizerische Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL die häufigsten rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit dem Fliegen von Drohnen hier übersichtlich zusammen.

 

7 Schütze Deine Drohne

Achte auf eine gute Verpackung für unterwegs! Der Vorteil der DJI Mavic Pro, meiner Drohne, ist ja, dass sie klein ist und in jeden Rucksack passt. Trotzdem hat sie empfindliche Teile, vor allem der Joystick des Controllers und die Propeller der Drohne sind zerbrechlich.

Deswegen habe ich neu je ein Etui für den Controller und die Drohne. Die Drohne ist immer noch handlich und ich kann sie überall hin mitnehmen, aber sie kann sich im Rucksack nicht verheddern und ist gut geschützt.

In der Schweiz fand ich keinen online Shop, der solche Etuis verkauft, ich habe sie deshalb bei AliExpress bestellt.

8 Akkus nicht an die Kälte

Jetzt im Frühling ist das kein Problem mehr, zumindest im Flachland sind die Temperaturen mittlerweile höher 🙂 Wenn Du aber im Winter fliegst oder an einem sehr kalten Ort, nimm die Akkus, die Du gerade nicht benutzt, in die Hosen- oder Jackentasche. So entladen sie sich nicht wegen der Kälte und sind etwas aufgewärmt für den Einsatz.

 

9 Sorge für einen Landeplatz

Wenn es Schnee hat oder der Boden nass ist, ist es gut, einen Landeplatz für die Drohne zu haben.

Nach meinem ersten Drohnenvideo, wo ich den Rucksack in den Schnee gelegt habe und von dort aus losgeflogen bin, haben mir verschiedene Leute ihre Tipps geschrieben. Sie nehmen eine Fussmatte mit oder sogar einen spezielle Drohnen-Landeplatz.

Ich habe seither Verschiedenes ausprobiert: Ein Raddeckel des Autos ist zu klein und zu rutschig. Eine Wolldecke kann von den Propellern der Drohne fortgeweht werden und ist dann auch nicht mehr hilfreich. Schliesslich habe ich mir einen speziellen Drohnen-Landeplatz gekauft. Er ist schön leicht, ich kann ihn zusammenlegen und wie die Drohne selber überallhin mitnehmen. Damit er nicht weggeweht wird, hat es wie bei einem Zelt kleine Heringe dabei, mit denen ich den Landeplatz am Boden befestigen kann.

Nützlich ist auch, wenn sich der Landeplatz farblich gut abhebt von der Umgebung. Dann finde ich ihn vom Videobild aus der Luft her besser wieder und weiss, wo ich die Drohne landen muss.

Meinen Drohne Landeplatz habe ich bei camforpro.com bestellt.

 

10 Im Auto Strom tanken

Bei meiner Mavic Pro Platinum Edition hat es ein Netzteil fürs Auto dabei. So kann ich unterwegs zwischen zwei Spots den Akku am Zigarettenanzünder nochmals laden und länger fliegen, das finde ich sehr praktisch!

Ein solches Netzteil kannst Du für verschiedene Modelle auch zusätzlich kaufen, falls zu Deiner Drohne keines geliefert wurde.

 

Und jetzt: Guten Flug!

Mit diesen zehn Tipps hast Du als Anfänger einen Vorsprung: Du ersparst Dir einige Probleme, mit denen ich mich am Anfang herumgeschlagen habe.

Jetzt hoffe ich, dass Dir das Drohnenfliegen genauso Spass macht wie mir!

 

PDF-Ratgeber „10 praktische Drohnen-Tipps“

Ich habe die 10 Tipps auch in einem PDF zusammengestellt – kompakt und kostenlos. Du kannst es Dir mit einem Klick auf das Bild herunterladen!

PDF-Ratgeber

Neue Perspektiven beim Filmen: Meine Drohne DJI Mavic Pro

 

Kürzlich habe ich mir eine Drohne gekauft. Damit will ich beim Filmen Neues ausprobieren. Bisher macht es grossen Spass!

In diesem Blogpost erzähle ich Dir, wie ich mich für eine Drohne entschieden habe, und was ich damit schon für Erfahrungen gemacht habe.

Im zweiten Teil fasse ich die Regeln zusammen, die beim Drohnenfliegen in der Schweiz zu beachten sind. Ich kann Dich beruhigen: Sie sind nicht sehr kompliziert. Aber einige wichtige Punkte gibt es zu beachten, damit Du mit Deiner Drohne niemanden in Gefahr bringst und auch keine Anzeige riskierst.

Meine wichtigsten Learnings gebe ich gerne weiter! Hol Dir doch meinen PDF-Ratgeber mit 10 Tipps zum Drohnen-Fliegen – vom Akkuhandling bis zum idealen Landeplatz.

Wie ich meine erste Drohne in eine Wand crashen liess

Vor etwa fünf Jahren hat mein Mann Sam eine Drohne gekauft. Damals kamen langsam Drohnen auf, die man mit dem Handy bedienen konnte. Die Drohne war ein Quadrocopter, AR.Parrot 2.0.

Quadrocopter AR Parrot

Quadcopter AR. Parrot 2.0

Diese Drohne war gar nicht so einfach zu steuern! Und leider flog ich damit bald einmal in eine Hauswand…

Zum Glück ging nichts kaputt. Aber seither hatte ich etwas Respekt vor dem Drohnenfliegen. Ich hatte Angst, aus Versehen eine teure Drohne kaputt zu machen, wenn ich es wieder mal versuchen würde.

 

Der zweite Versuch:

Vor knapp drei Jahren dann wurde ich von einem Startup eingeladen, ihre Drohne auszuprobieren: einen Fotokite Phi. Ich habe darüber ein Video gemacht, Du findest es hier.

Diese Drohne hat eine Schnur wie ein Drache, darum auch das „Kite“ im Namen. Dank dieser Schnur hat man sie besser unter Kontrolle – das fand ich sympathisch!

Photokite Phi Drohne

Fotokite Phi

Seither ist nochmals viel gegangen.

Die Drohnen haben sich weiterentwickelt. Sie haben inzwischen viele Sensoren und rasen nicht mehr so schnell in eine Hauswand… 😉

Ich war mehrmals mit Leuten unterwegs, die Drohnen fliegen, und immer wieder überlegte ich mir, doch auch selber eine Drohne zu kaufen. Aber irgendwie waren die Modelle mir immer zu gross.

Dann habe ich die DJI Mavic Pro gesehen. Sie ist klein und macht trotzdem sehr gute Bilder (4K).

DJI Mavic Pro Drohne

DJI Mavic Pro

Neues ausprobieren dank Drohne

Ich möchte beim Filmen gerne mehr experimentieren und neue Dinge ausprobieren.

Die Drohne ermöglicht mir neue Perspektiven: Sie filmt und fotografiert Dinge, die ich sonst nicht festhalten könnte. Aus der Luft gibt es schöne und coole, besondere Bilder.

Was mir auch sehr gefällt, ist, dass die Drohne Video und Technik vereint. Ich finde beides mega spannend und die Drohne kommt meiner Leidenschaft entgegen 🙂

 

Drohnenfliegen: Ein neues Familienhobby?

Ich habe meine Mavic Pro auch schon zu Ausflügen mit meiner Familie mitgenommen. Mein Mann findet sie cool, mein Sohn Cadon hat ebenfalls Freude daran und sogar meine vierjährige Tochter Shaya hat letztes Mal schon den Controller in die Hand genommen.

Mit der Drohne kann ich Familienzeit und Filmen auf eine neue Art kombinieren!

Auch auf Reisen: Ich plane, die Drohne auf unsere Reisen mitzunehmen und auch dort zu filmen.

Ich erhoffe mir davon tolle Bilder für meinen YouTube-Kanal, aber auch Fotos für Instagram. Erste Bilder hat es schon gegeben – inzwischen war ich schon viermal mit der Drohne draussen.

Luftaufnahme Baum Schnee Drohne

Meine Erfahrungen bisher

Es sieht also einfacher aus, als es ist. Man muss das Fliegen mit dem Joystick üben.

Am Anfang war es ganz schön tricky, die Orientierung zu behalten: Wo ist meine Drohne? Blicke ich auf den Controller oder zur Drohne?

Kontrolliert zu fliegen, dass die Drohne dorthin fliegt, wo ich will – das will gelernt sein. Und auch, sie dann wieder zurückzubringen! Es gibt zwar einen „Come Home“-Button, den man betätigen kann, wenn man am Anfang die eigene Location gesetzt hat. Aber es ist sicher gut, wenn man die Drohne auch manuell zurückholen kann, im Fall, dass das „Come Home“ mal nicht funktioniert.

Fliegen ist das eine.

Wenn ich filme, möchte ich aber auch, dass die Aufnahmen auch von der Bewegung her schön sind. Die Kamera richtig zu bedienen, dass sie in die gewünschte Richtung zeigt, ist am Anfang gar nicht so leicht.

Hier lernte ich vor allem in der Postproduktion mehr dazu. Es ist schön, wenn die Drohne sich bewegt. Vorwärts und rückwärts. Die seitwärts Bewegung bringt bildtechnisch nicht viel, dann lieber ein Schwenk mit der Kamera, wenns vom Panorama her passt.

Und dann muss ich jetzt im Winter auch noch schauen, dass ich mir die Finger nicht abfriere!

Falls Du das Video oben noch nicht geschaut hast, meine ersten Flugversuche siehst Du hier:

 

Regeln, Gesetze und Bewilligungen

Für meine ersten Flugversuche musste ich weg von meinem Wohnort. Weil es in der Nähe einen kleinen Flugplatz hat, darf ich die Drohne nämlich dort nicht fliegen lassen.

Das bringt mich zum zweiten Teil dieses Blogeintrags: Welche Regeln gilt es zu beachten, wenn Du in der Schweiz eine Drohne fliegen lassen willst?

 

Wo darf ich meine Drohne fliegen lassen?

In der Schweiz darfst Du Drohnen mit einem Gewicht von weniger als 30 Kilogramm grundsätzlich überall fliegen lassen. Du musst Deine Drohne aber jederzeit in Sicht haben.

Es gibt aber Gegenden, wo Drohnenfliegen verboten oder nur eingeschränkt möglich ist. Für die Schweiz gibt es eine interaktive Drohnenkarte vom Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL), wo diese Gebiete eingezeichnet sind.

Screenshot Drohnenkarte Bazl

Interaktive Drohnenkarte des BAZL (Link) – Screenshot. Die bunt markierten Gebiete sind Zonen, in denen Drohnenfliegen nicht oder nur eingeschränkt erlaubt ist.

Auf der Website des BAZL gibt es nicht nur die interaktive Karte, sondern auch grundsätzliche Informationen zum Drohnenfliegen in der Schweiz und nützliche Links. Zum Beispiel zu den rechtlichen Grundlagen oder zum Antragsformular für spezielle Bewilligungen.

Das BAZL hat auch ein Video gemacht, in dem die Regeln kurz erklärt werden.

Zwei Dokumente des BAZL kann ich Dir besonders empfehlen:

Privatsphäre und Menschenmengen

Drohnen, die schwerer sind als 500 Gramm, dürfen nicht über Menschenmengen geflogen werden. Sie müssen zu Menschenmengen auch einen Abstand von mindestens 100 Metern haben. Auch Tiere darfst Du natürlich mit Deiner Drohne nicht in Gefahr bringen!

(Mit Drohnen unter 500 Gramm darfst Du über Menschenmengen fliegen, wenn aber etwas passiert, haftest Du dafür.)

Ansonsten solltest Du auch die Privatsphäre andere Personen respektieren (Datenschutz!): Deine Nachbarn freuen sich nicht, wenn du während ihres Gartenfestes eine Drohne über ihnen schweben lässt.

Fliegen mit Videobrille

Es gibt spezielle Videobrillen, mit denen Du verfolgen kannst, was die Kamera Deiner Drohne sieht. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten:

Du bist verpflichtet, Deine Drohne jederzeit in Sichtweite zu behalten. Fliegen mit Videobrille ist grundsätzlich nicht erlaubt. Ausnahme: Wenn eine zweite Person neben Dir steht, welche die Drohne in Sicht behält und jederzeit die Steuerung übernehmen kann, ist Fliegen mit Videobrille erlaubt.

Dies gleiche gilt für das Steuern von Drohnen, während man einen Feldstecher benutzt.

 

Bist Du ausreichend versichert?

Bevor Du mit Deiner Drohne in die Luft gehst, wirf auch noch einen Blick auf die Police Deiner Haftpflicht-Versicherung. Schadensummen von 1 Mio. CHF müssen mindestens gedeckt sein.

 

Viel Spass mit Deiner Drohne!

Meine Drohne kommt in Zukunft fix mit auf Ausflüge, und die Resultate wirst Du auch auf meinem YouTube-Kanal zu sehen bekommen.

Und jetzt wünsche ich auch Dir viel Spass beim Fliegen Deiner Drohne!

 

Achtung: Ich habe die Informationen in diesem Blogeintrag gründlich recherchiert. Dennoch lehne ich jede Haftung für Unfälle oder für Anzeigen und Bussen ab, die trotz dieser Informationen erfolgen.

 

PDF-Ratgeber: 10 praktische Drohnen-Tipps!

Meine Learnings mit der Drohne gebe ich gerne weiter! Deswegen habe ich einen PDF-Ratgeber zusammengestellt, den Du Dir kostenlos herunterladen kannst.

PDF-Ratgeber

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