Kategorie: Videokurs

Videokurs bei Schindler

Die Kommunikationsabteilung der Firma Schindler lud mich zu einer internen Videoschulung bei ihnen in Ebikon ein. Das Team ist bereits mit zwei Kameras und Stativen ausgerüstet und hat damit ein wenig Erfahrung gesammelt.

In Zukunft möchten sie in ihren Niederlassungen auf der ganzen Welt sogenannte „Walk the Talks“ aufnehmen. Ein Gespräch zwischen zwei Mitarbeitern, die sich durch die Räumlichkeiten von Schindler bewegen.

Schwerpunkt Interview

In einem ersten Block setzten wir uns mit dem normalen Interview auseinander. Wir beschäftigten uns mit dem Licht, Ton und der Bildgestaltung, damit der Interviewpartner möglichst authentisch und kompetent wirkt.

Herausforderung Spiegelreflexkamera

Die Kommunikationsabteilung haben eine Canon 60D und 70D. Mit diesen möchten sie gerne den „Walking Talk“ aufnehmen. Zum Fotografieren sind die beiden Kameras relativ ähnlich, zum Filmen aber komplett verschieden.  Wir setzten uns deshalb mit den allgemeinen Herausforderungen beim Filmen mit DSLR Kameras auseinander, aber auch mit den Besonderheiten der einzelnen Canon Kameras (Erfahrungsbericht: Unterschied Canon 60D und 70D).

Praktische Übung: Walk the Talk

Videokurs bei Schindler
In einer zweiten Übung legten wir gleich mit den zwei Kameras los und übten den „Walk the Talk“. Dabei konnten die Erfahrungen aus dem ersten Block einfliessen. Die Herausforderungen mit Bewegung/Stabilisation und Licht waren diesmal grösser. Die vier Teilnehmer setzten die Übung jedoch sehr gut um.

Beim Filmen im Schnitt denken

In einem dritten Block setzten wir uns noch vertieft mit der Bildgestaltung auseinander.  Bei der folgenden Übung mussten die Teilnehmer eine kleine „Tätigkeit“ filmen (eine kleine Geschichte über den Lift entstand). Herausforderung dabei: Wie muss ich filmen, damit ich die Bilder nachher im Schnitt natürlich zusammen setzen kann? Keine ewigen, langweiligen Einstellungen, keine Anschlussfehler etc.

Feedback zum Videokurs

Das Team war den ganzen Tag voll motiviert dabei. Folgendes Feedback durfte ich nach dem intensiven Tag entgegennehmen:

Dear Judith,

I would like to express my sincere appreciation for the excellent day-long course in video filming principles and techniques you gave to us at Schindler’s global headquarters in Ebikon, Switzerland, last week.

The content of your course was not only very well constructed and delivered, it also met precisely the level and requirements of the group to which you were presenting. We were able to benefit to the full from your own extensive experience in a training environment that balanced well-explained theory with expertly guided practice for all participants. I particularly appreciated that your focus remained exclusively upon the trainees and their specific needs, and that at no time did you fall prey to the temptation to use our beginners‘ clumsiness and ineptitude as a pretext to place yourself and your undoubted expertise centre-stage. Instead, you worked with each of us intelligently and patiently until we had mastered – or at least understood the necessity of – the principles you were helping us to practise.

It was a thoroughly enjoyable and extremely beneficial day, and I have no hesitation in recommending your services to other companies or organizations.

Thank you again, and I look forward to following up with you for further media-related training activities in future.

Neil Runcieman | Head of Employee and Customer Communications

Mehr Informationen zu firmeninternen Videoschulungen.

Video-Workshop für die Video-Generation

Kürzlich gab ich einen Video-Workshop für Jugendliche der Reformierten Kirche Gossau SG. Die 6 Jungs und 2 Girls haben alle mit ihrem Smartphones schon Videos gedreht. Damit sie ihre Videos verbessern können, organisierte der Jugendarbeiter Samuel Krucker einen Videokurs für die angehenden Konfirmanden.

Spannend in diesem Kurs war für mich, wie unbeschwert die Jugendlichen mit dem Thema Video umgehen. Sie stehen vor die Kamera, geben Interviews, erfinden Geschichten und filmen sie. Ganz lockeres Storytelling mit Video – weil Video für sie normal ist.

Für diesen Kurs wählten wir für den Schnitt die App iMovie auf dem iPhone/iPad und auf dem Mac (kostengünstig und trotzdem einiges möglich…) Die Software war für alle neu.

Keine Berührungsängste mit neuer Software

Nach der ersten Gruppenarbeit importierten wir das Videomaterial von ihren Smartphones ins iMovie auf dem Mac. Ich zeigte kurz, wie man das Rohmaterial in die Timeline bringt und dort bearbeitet. Kaum war ich fertig, legten sie ohne weiteren Fragen los. Musik, Farb- und Toneffekte wurden gleich selber gesucht und auf die Videoclips gelegt.

Intuition für Apps

Nach den zweiten Aufnahmen arbeiteten wir mit dem iMovie auf dem iPhone/iPad. Während wir nach dem Dreh noch auf die letzte Gruppe warteten, schnitt einer der Jungs schon sein Video in der App. Für einen „Handgriff“ holte er kurz Hilfe bei mir, fertig war der Film.

Ich habe eine Anleitung für iMovie auf dem iPhone veröffentlicht: iMovie auf dem iPhone.

Video-Workshop und Seminare

Hast du Interesse an einem firmeninternen Videokurs für dein Team? Weitere Infos zu Firmenkursen.

Ich führe in Zürich (und manchmal an anderen Orten) regelmässig meinen beliebten Tageskurs „Videoproduktion Starter“ sowie Aufbaukurse durch. Hier findest du Daten und Infos.

FiLMiC Pro – die ultimative Film-App für das iPhone

Update: Zur neusten Version V6 habe ich einen separaten Blogpost geschrieben.

Am liebsten filme ich mit dem iPhone mit der Filmic Pro App. Diese Kamera bietet einige Möglichkeiten, welche ich bei der normalen Kamera App von Apple vermisse.

Es gibt die App jetzt auch für Android.

Was ich vor allem an Filmic Pro schätze:

  • Gitternetz einblenden
  • Audiomonitoring: Kontrolle über den Ton
  • Blende fixieren: Wenn die Lichtverhältnisse sich verändern, bleibt die Blende gleich.
  • Weissabgleich fixieren
  • Fokus und Blende sind separat.

Die App kann noch viel mehr, ich zeige Dir alle Funktionen in diesem Video.

Offizielle Website von Filmic Pro

Filmic Pro auf Facebook: Postet regelmässig interessante Beiträge

Ratgeber Apps

In meinem kostenlosen PDF-Ratgeber vergleiche ich sechs verschiedene Apps für die schnelle Videoproduktion auf dem Smartphone.

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Interner Videokurs bei den SBB

Die interne Kommunikation der SBB möchte vermehrt Videos produzieren. In eine Videokamera und Stativ investierte der Arbeitsgeber bereits. Als Startschuss durfte ich einem achtköpfigen Team eine Schulung geben. In Theorieblocks zeigte ich, wie man z. Bsp. Interviews führt oder mit verschiedenen Kameraperspektiven Stimmungen einfängt.

Die Crossmedia Redaktorin Nadine Barcos-Trimaglio wirft einen Blick zurück auf den Kurs und verrät, was sie als Redaktion mit Video in Zukunft planen.

Kleine Anekdote aus dem Videokurs

In meinem Video-Workshop kommen rechtliche Themen auch kurz zur Sprache. Eine wichtige Frage vor einem Dreh ist: Wo ist die Location? Sind wir auf öffentlichem Grund oder brauchen wir eine Drehbewilligung? Ich erwähne jeweils die Schweizer Bahnhöfe. Wer dort filmen möchte, muss zuerst eine Drehbewilligung bei der SBB einholen. Das Team diskutierte kurz, ob die Regelung bei ihnen auch gelte, was sie abschliessend mit „ja“ beantworteten.

Bei einer Übung mussten die Teilnehmer mit der Kamera viele „Shots“ aus verschiedenen Perspektiven und unterschiedlichen Bildausschnitten einfangen. Da sich unser Kursraum im Bahnhofgebäude Bern befand, bot sich der Bahnhof für spannende Stimmungsbilder an. Eine Gruppe wählte diese Kulisse und wurde nach ein paar Minuten von der Bahnpolizei gestoppt. Ein Teilnehmer konnte dank und Videokurs-Einladung auf seinem Smartphone beweisen, dass die Bilder für eine interne Weiterbildung sind.

Videokurs in der Firma Hamilton

Die Lehrlinge waren begeistert vom Video-Workshop. Es ist ja heute nicht mehr so einfach, die jungen Leute für etwas zu gewinnen.

Mit diesem Feedback kam Ricco, der IT-Servicedesk Teamleader der Firma Hamilton, ins Sitzungszimmer. Ich war zu ihnen nach Bonaduz gereist, um die Lehrlinge der IT-Abteilung einen Tag lang zum Thema „Videoproduktion“ zu schulen. Ziel der Abteilung ist es, selber kleine Videos zu erstellen, die sie auf ihr Jobportal stellen können. Die Clips sollen Einblick in die Abteilung geben, welche eine neue Stelle zu besetzen hat.

Günstige Ausrüstung für gute Videos

Für den Start soll es bei Hamilton eine kleine, günstige Ausrüstung sein. Die heutigen Handycams können sehr gute Videos erstellen. Um dem Video eine gewisse Professionalität zu verleihen, braucht es noch ein Stativ und ein externes Mikrofon. Ich berate sie bezüglich Ausrüstung und vermittelte in Theorieblöcken, was wichtig ist bei der Produktion eines Videos.

Interview Übung

Theorie und Übungen wechseln sich ab. Wie stelle ich eine Person vor die Kamera und in gutes Licht? Wo halte ich das Mikrofon hin, um neben dem schönen Bild auch noch klare, gut verständliche Antworten beim Interview zu bekommen? Die Jungs der IT-Abteilung erzählen von ihren Hobbies und von ihrem Job und filmen tolle Interviews.

Kamerabewegungen und Cadragen

Ein wichtiges Thema: Wie bringe ich Bewegung in meine Filme, ohne langweilige Schwenks und Zooms zu produzieren? Das Zauberwort ist „Cadrage“. Kurz gesagt, ich schwenke nicht meine Kamera hin und her, sondern schiesse „Shots“ aus naher und weiter Distanz, die ich aneinander schneide. Um das „Denken in Shots“ zu schulen, filmen wir eine „Tätigkeit“. Zwei der Azubis filmten, wie sie eine Festplatte in den Computer einbauen. Die Umsetzung der Übung ist gut gelungen, wie ihr hier selbst sehen könnt:

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