Kategorie: Strategie

Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

Video als Teil meines Funnels

Warum gibst du so viele Tipps gratis auf Youtube oder deiner Webseite?
Verdienst du überhaupt Geld und wie findest du Teilnehmer für deine Videokurse?
In diesem Video erkläre ich dir was ein Funnel ist und wie dieser Funktioniert.

Auf meiner Webseite judithsteiner.tv, da habe ich in meinem Blog ganz viele Artikel zum Thema „Videos produzieren“. Es hat auch eine Seite mit Ratgebern, die man gratis herunterladen kann. Solche Inhalte zu produzieren, das braucht Zeit und Energie. Warum mache ich das überhaupt?

Zuerst ist da mal das Thema Video. Ich bin überzeugt, dass Video sehr viel Kraft hat. Mit Video kannst du sichtbar werden. Du kannst dein Wissen, und deine Botschaft in die Welt bringen und ein Publikum dafür finden. Ich möchte den Menschen helfen auch solche Videos zu produzieren.

Welche Power Video hat, habe ich auch schon in meinem Blog geschrieben und ich verlinke dir gerne den Blogartikel hier, da kannst du nachlesen, was alles mit Video möglich ist.

Wenn ich die Inhalte gratis raus gebe, kann ich viel mehr Menschen erreichen. Es ist aber auch ein Teil meines Marketingsystems ein Teil meines „Funnels“.

Ein Funnel ist ein Marketingtrichter. Oben in meinem Trichter erreiche ich viele Leute mit meinen Inhalten aber daran verdiene ich noch nichts. Ich verdiene ein bisschen mit meinen YouTube Videos aber das ist wirklich nicht viel, davon kann ich nicht leben.

Grundsätzlich glaube ich aber an das Prinzip, „Wer gibt kriegt auch was zurück!“ Das erlebe ich auch in den Kommentaren oder Emails, die ich bekomme von Leuten, die sich bedanken für Tutorials oder Ratgeber, die ihnen weiter geholfen haben.

Da gibt es aber auch Leute, die meine Kurse kaufen. Das sind dann die, welche am Ende des Funnels sind, zu diesem Trichter rauskommen, meine Kunden werden und so mein Leben finanzieren.

Wie funktioniert ein Funnel?

Ich möchte dir hier genauer erklären, wie dieser Funnel aufgebaut ist. Ganz oben am Trichter sind diese Menschen, welche schon mal etwas über „Video produzieren“ gegoogelt haben. Zum Beispiel das Video über die 3-Punkte- Ausleuchtung welches von 30´000 Leuten angesehen wurde. Weiter unten im Trichter sind diejenigen Leute, welche vielleicht schon mal einen Ratgeber zum Licht heruntergeladen haben und ich dafür ihre Emailadresse bekommen habe.

Natürlich läuft alles DSGVO-konform ab, indem die Leute mir bestätigen, dass sie dies auch wollen und kommen so weiter nach unten in meinem Trichter (Funnel). Ich habe jetzt ihre Emailadresse und kann ihnen meinen Newsletter schicken. In meinen Newsletter gebe ich weitere Video-Tipps und ich schreibe auch über meine Kurse.

Ganz unten im Trichter sind dann diese Leute, welche sich für einen solchen Kurs anmelden, was auch etwas kostet. Wenn sie dann einen Kurs kaufen, so sichern sie auch mein Einkommen.

Das schöne an diesem System ist, je grösser der Trichter oben ist, desto mehr Menschen kann ich helfen und die Wahrscheinlichkeit ist auch grösser, dass unten beim Trichter mehr herauskommt.

Wenn du mehr Menschen mit deinem Wissen, deiner Erfahrung, deiner Dienstleitung oder deiner Botschaft erreichen willst, dann empfehle ich dir auch einen solchen Funnel aufzubauen.

Wer hilft mir einen solchen Funnel zu bauen?

Mein Mann Sam Steiner und sein Partner Chris, haben mit ihrer Firma convertible.ch, geholfen meinen Funnel aufzubauen. An dieser Stelle auch ein grosses Dankeschön dafür. Ich bin nun schon lange dabei und es funktioniert immer besser. Die beiden führen regelmässig solche Funnel-Bootcamps durch. Sie helfen Unternehmen, auch solche Marketingsysteme aufzubauen. Ich kann euch diese Bootcamps nur von Herzen empfehlen.

Das nächste Bootcamp startet Ende dieses Monats am 26. Oktober . Der Kurs hilft dir, dass auch du die Kraft von Video nutzen kannst und dein Unternehmen sichtbar wird. Sam und Chris werden dir helfen in 8 Wochen deinen Funnel aufzubauen, damit du eben noch mehr Menschen erreichen kannst.
Bei einer Buchung über unten stehenden Link bekommst du meinen Videokurs Selbst&Sicher gratis dazu.

Hier kannst du das Bootcamp buchen:
https://judithsteiner.tv/fbc

Hier geht es zu meinem Blogbeitrag „The Power of Video“: https://judithsteiner.tv/the-power-of…

Hier kannst du meinen im Text erwähnten Licht Ratgeber gratis herunterladen:

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Meine Videokurse findest du unter: https://online.judithsteiner.tv

10 Gründe, warum Du noch keine Videos machst – und wie Du sie überwindest.

Mit Video kannst Du Deine Persönlichkeit zeigen. Andere Menschen können Dich kennenlernen und Vertrauen aufbauen, wenn Sie Deine Videos schauen. Trotzdem nutzen viele diese Möglichkeit noch nicht.

In diesem Video zeige ich 10 Gründe, warum so viele Leute die Kraft von Video noch nicht nutzen. Und gebe Dir Tipps, wie Du die Hürden überwinden kannst.

Die 10 Punkte sind weiter unten im Text nochmals aufgelistet.

 

Melde Dich für die #videochallenge

Wie am Schluss im Video erwähnt, möchte ich Dir helfen, diese Hürden wegzuräumen und ins Tun zu kommen. Damit Du auch die Kraft von Video nutzen kannst. Melde Dich jetzt für die #videochallenge an.

 

1. Nicht für Deine Branche…

Was ist Deine Mission, Deine Message, Dein Anliegen? Was möchtest Du teilen, weiter geben? Mit was möchtest Du andere Menschen inspirieren, ihnen helfen. Ist es Wissen? Ein Produkt, eine Dienstleistung? Möchtest Du Dein Anliegen nicht nur in Deinem engeren Umkreis weiter geben, sondern einen grösseren Kreis von Menschen erreichen? Wenn ja, dann kann Dir Video dabei helfen.

Vielleicht dachtest Du bis jetzt, dass Video vor allem für Leute ist, die mit YouTube ihr Geld verdienen wollen, oder Filmer sind, oder in der Tourismusbranche arbeiten.

Das stimmt nicht. Egal, für welches Thema Du Dich einsetzt. Video ist einfach ein Medium, um das zu transportieren. Ein sehr effektives Medium. Weil Du gleichzeitig zu vielen Menschen auf der ganzen Welt sprechen kannst. Es ist zeit- und ortsunabhängig. Und egal, wo Dein Zuschauer sitzt, er oder sie kann Dich kennenlernen, Deine Stimme hören, Dir in die Augen schauen. Das schafft Vertrauen.

Es spielt auch keine Rolle, ob Du eine Einzelperson oder ein Unternehmen vertrittst. Wir Menschen möchten von Menschen und nicht von Marken inspiriert werden. Wir wollen wissen, wer hinter einer Botschaft, einer Dienstleistung oder einem Produkt steckt.

Video kann auch in Deiner Branche die Kommunikation unterstützen.

 

2. Videos produzieren ist teuer.

Wenn Du ein Aufwändiges Firmenporträt auf einem High-End-Level willst. Ja, dann kostet das viel Geld, weil Du dafür ein Profi-Team engagierst. Es braucht aber nicht für alles ein Top-Produktion.

Das Konsumverhalten von Video hat sich in den letzten 10 Jahren sehr verändert. Heute werden online auch gerne Videos geschaut, die echt sind, authentisch, die uns Einblick ins echte Leben geben und nicht von Schauspielern inszeniert sind. Es gibt Inhalte, die wir selber filmen und veröffentlichen können und es keine Filmcrew braucht.

 

3. Ich habe keine Austüstung.

Gehörst Du zu den 80% der Menschen im Deutschsprachigen Raum, die ein Smartphone besitzen? Ja? Dann bist Du ausgerüstet. Du kannst mit dem Smartphone Videoinhalte machen, um sichtbarer im Netz zu werden. Du brauchst nicht das neuste Smartphone, es geht auch mit einem alten Gerät.

Es gibt Hilfsmittel wie Mikrofone und Stative, welche Dir helfen, die Videos noch aufs nächste Level zu bringen. Aber es geht auch ohne. Das wichtigste ist die Kamera und die steckt in Deinem Smartphone. Du kannst damit gleich loslegen.

Wenn Du lieber gleich mit zusätzlicher Hardware beginnen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

 

4. Ich weiss nicht, wo beginnen.

Der Anfang ist oft die grösste Hürde. Wie bei allem braucht es eine Entscheidung. Ja, ich nutze ab jetzt The Power of Video. Ich nehme heute mein erstes Video auf und in einer Woche wieder eines.

Vielleicht beginnst Du im kleinen Rahmen. Du nimmst jeden Montag eine kleine Video-Message für Deine Liebsten auf, die Du Ihnen schickst. Das sind erste Schritte. Da kannst Du Dich an die Kamera gewöhnen, Dich selber im Video zu sehen, Deine Stimme «von aussen zu hören».

Im nächsten Schritt ersetzt das Video vielleicht ein E-Mail- Eine persönliche Videobotschaft, die Du einem Kunden schickst. Das nächste Video ist auf Facebook, oder einer anderen sizialen Plattform. Überschreite Deine Komfortzone, mit kleinen Schritten, die Du Dir zutraust.

 

5. Ich sehe nicht gut aus vor der Kamera.

Das ist wohl eine der grössten Ängste. Wir sind aber selber auch die grössten Kritiker. Am Anfang ist es immer komisch, sich selber im Video zu sehen und seine Stimme zu hören. Daran gewöhnt man sich.

Wir vergleichen uns selber mit Schauspielern und Nachrichtensprechern. Aber Du sollst Dich nicht mit denen vergleichen. Es ist ihr Job vor der Kamera zu stehen. Die müssen jemand spielen oder präsentieren. Du aber sollst Dich selber sein. Es geht darum, dass Menschen Dich kennen lernen, Dir in die Augen schauen und Vertrauen aufbauen können.

Leute entscheiden sich auch auf Grund des Videos: Diese Stimme holt mich nicht ab, diese blonden Haare mag ich nicht, zu der möchte ich lieber nicht in den Videokurs. Diese Personen suchen sich lieber jemand anders. Es soll ja auf beiden Seiten passen. Wenn es aber passt, entscheiden sich die Leute, z. Bsp. mal einen Videokurs bei mir zu besuchen.

 

6. Ich weiss nicht was sagen.

Dinge, die Du in einem E-mail schreiben würdest, kannst Du in einem Video sagen. Fragen von Kunden aufnehmen und sie in einem Video beantworten. Erklären, wie Dein Produkt funktioniert. Tipps zu Deinem Fachgebiet geben. Deine Geschichte erzählen. Deine Erfahrungen teilen. Alle Worte, die rund um Dein Anliegen zusammen kommen, können auch in ein Video gepackt werden.

 

7. Wer will schon meine Videos schauen?

Wer ist Dein Zielpublikum, Dein Wunschkunde, Dein Adressat? Wenn Dir niemand einfällt, der Deine Videos schauen möchte, dann findest Du auch keine Person, die sich für Dein Anliegen interessiert. Es geht nicht darum, riesige Massen von Menschen zu erreichen, sondern diejenigen Personen, die sich für Dein Angebot interessieren.

Heute suchen die Leute die Informationen im Internet. Video hilft Dir, dass Deine Informationen besser gefunden werden. Die meisten Leute schauen lieber ein Video, als dass sie einen langen Text lesen. Google und die sozialen Medien pushen Video. Du wirst besser gefunden, wenn Du Videos machst. 

 

8. Ich will doch gar kein YouTube-Star werden.

Es ist auch nicht das Ziel, dass alle YouTube Stars werden. Videos können ganz verschieden eingesetzt werden. Du kannst z. Bsp. ein Dankesvideo aufnehmen, um Dich bei Kunden für den Einkauf zu bedanken. Oder Du hast eine Community auf Facebook und machst regelmässig live Videos in der Gruppe. Vielleicht begrüsst Du Deine Followers auf Instagram in einem Video in Deiner Story. Ist Linkedin Deine Plattform? Videos werden dort gerade recht gepusht, dann lohnt es sich dort mit Video sichtbar zu werden.

YouTube möchte ich aber nicht ausschliessen. YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine. Die meisten Leute fragen zuerst Google, wenn sie eine Information suchen. Aber ganz viele Leute suchen direkt auf YouTube nach Hilfe. In dieser riesigen Bibliothek können die Menschen Deine Inhalte finden. YouTube bietet auch die Möglichkeit, Deine Videos mit Deiner Website zu verknüpfen. Mehr dazu findest Du in meinem Blogbeitrag: Warum YouTube für mich die wichtigste Plattform ist.

 

9. Ich habe keine Zeit.

Diesen Satz versuche ich aus meinem Vocabular zu streichen. Klar, ich wünsche mir auch oft, dass mein Tag mehr Stunden hätte. Aber es ist immer meine Entscheidung, mit was ich meine 24 Stunden fülle. Ich setze die Prioritäten. Wenn ich mich entschieden habe, dass ich Videos aufnehmen will, dann blockiere ich mir im Kalender Zeit für das.

Wenn ich zu etwas ja sage, dann sage ich zu etwas anderem nein, um diese Zeit zu finden: Weniger Videos konsumieren, dafür selber produzieren? Eine andere Arbeit delegieren? Die Mails höchstens einmal am Tag beantworten. Am Morgen nicht mehr snoozen? Wenn Du wirklich willst Videos aufnehmen, dann wirst Du einen Weg finden.

 

10. Zuerst muss ich noch…

Zum Coiffeur? Neue Kleider einkaufen? Die Fingernägel schneiden? Ins Solarium? Die Wand im Hintergrund streichen? Ein neues Smartphone kaufen….

Es gibt immer was zum Optimieren, aber Perfektionismus hindert uns daran ins Tun zu kommen. Deshalb fang einfach an. Es geht nicht ums perfekt sein. Wenn Du an der Bushaltestelle einen Kollegen triffst und ihm von Deinen neuen Geschäftsideen erzählst, dann warst Du auch nicht jedes Mal vorher beim Coiffeur.

Ich selber plane meistens, wann ich meine Videos aufnehme. Und ja, dann überlege ich mir am Morgen schon einmal mehr, was ich jetzt anziehe und ob ich meine Haare noch wasche. Das hilft mir schon, dass ich mich vor der Kamera wohl fühle. Aber es sind einfache, kleine Dinge, die keinen grossen Unterschied machen und zur Hürde werden. Und ich versuche auch immer wieder über meinen Schatten zu springen.

Das ist mir ganz wichtig, ich möchte mich selbst sein, auch vor der Kamera. Sei auch Dich selbst.

Einladung zur #videochallenge

Alle Hürden weggeräumt? Ja? Dann lass es uns umsetzen. Ich fordere Dich zu einer #videochallenge heraus. Sie dauert zwei Wochen in denen wir gemeinsam 10 Videos produzieren. Du bekommst jeden Morgen von mir ein Video mit einem Input. Ich gebe Dir Tipps, wie Du das Video aufnehmen sollst und auch Ideen, wie Du den Inhalt gestalten kannst.

Wir beginnen im geschützten Rahmen: In der ersten Woche veröffentlichen wir fünf Videos in einer geschlossenen Gruppe auf Linkedin. Dort geben wir einander konstruktives Feedback, um die Videos auf ein ansprechendes Level zu bringen.

In der zweiten Woche posten wir die Videos öffentlich auf Linkedin, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und unsere Ideen in die Welt zu bringen.

Bist Du dabei? Melde Dich jetzt für die Video-Challenge an. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

Ich freue mich auf Deine Stimme, Dein Gesicht und Deine Botschaft.

Power of Video: 5 Gründe, warum auch Du Videos nutzen solltest

„Video ist das Medium der Zukunft“ – das war wie ein Mantra der Marketing-Forschung in den letzten Jahren. Der Boom hält an.

Dazu kommt, dass die Personalisierung immer wichtiger wird. Video macht das möglich.

  • Mittlerweile nutzen 87% der Unternehmen Video für ihr Marketing (2017: 63%)
  • 89% finden, es lohne sich (der Return on Investment sei gut)
  • 80 % sind der Meinung, dass der Einsatz von Video-Content ihre Verkäufe erhöht hat.
  • 2/3 der Menschen lernen ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung am liebsten durch ein Video kennen (Artikel: 15%, Infografik: 4%, Bedienungsanleitung: 3%)

Quelle: Wyzowl.com
Update 2020: veedyou.com

Videokonsum in Deutschland

Kürzlich veröffentlichte die Arbeitsgemeinschaft Videoforschung (AGF) zusammen mit YouTube eine Studie über den Videokonsum in Deutschland. Der ist ungebrochen.

Ich selber war überrascht, wie gross der TV-Anteil noch ist. Aber YouTube ist unterdessen ein wichtiger Player.

Quelle: AGF

Der Konsum von Online-Video wächst weiter:

Cisco, Mark Zuckerberg und andere Analysten gehen davon aus, dass 2021 80% der Inhalte im Netz Videos sein werden.

Kostenlose Probelektion Videokurs

 

1. Informationswunder

Untersuchungen zeigen, dass unser Hirn Bilder 60’000 mal schneller aufnimmt als Text. 60’000 mal. Wahnsinn!

Videosequenzen sind nichts anderes als aneinandergereihte Bilder.

Video bringt unser Hirn in Höchstform.

Video kombiniert verschiedene mediale Ebenen und liefert dem Zuschauer alles in einem Paket: Bilder, Ton, Dialog, Musik, Einblenden von kurzen Texten.

Im Videoschnitt verweben wir all das sanft und übergangslos. Wir kreieren eine Einheit, die es uns erlaubt, eine fast endlose Anzahl von Informationen in kürzester Zeit aufzunehmen.

Der Film, ein kompaktes Informationswunder

Dank der überlappenden Ebenen berühren wir den Zuschauer. Wir schenken ihm Wörter und Emotionen, die in Bildern dargestellt sind. Der Lerneffekt passiert fast nebenbei.

Eines meiner Lieblingsvideos auf YouTube ist dieser Kurzfilm – schau ihn Dir unbedingt kurz an!

The Power of Video und The Power of Words. Wörter haben Power. Wickelt man sie in Film, hinterlegt sie mit Musik und erzählt eine berührende Story, werden ihre Möglichkeiten fast grenzenlos.

Wir wollen lernen und zwar schnell

Bewegtbild hat in der heutigen Informations-Welt einen riesigen Impact. Wissen will im Fast-Food-Stil konsumiert werden. Weiterbildungen sollen nebenbei geschehen. Die verschiedenen Informationsebenen im Video unterstützen dieses Ziel bestens.

Ein sehr schönes Beispiel dazu stammt von YouTube selber:

YouTube zeigt uns vor, was mit Video alles möglich ist. Das Video ist schon älter, drückt es aber perfekt aus.

 

2. Beziehung aufbauen

Einmal sass ich mit meinem Mann in Rapperswil am See. Vor unserer Bank standen zwei Männer, die sich miteinander unterhielten. Ich überlegte die ganze Zeit, von wo ich den einen kannte. Ich hatte das Gefühl, ich hätte mit ihm mal im Lehrervolley gespielt.

Ich war kurz davor, ihn darauf anzusprechen, als mein Mann mir erklärte, das sei der bekannte Schweizer Fussballexperte Alain Sutter. Ich kannte ihn also nur vom TV – und er hätte keine Ahnung gehabt, wer ich bin. Ich war ganz froh, dass mein Mann mich noch kurz aufklärte… 😉

Was macht eine Beziehung aus?

Wir sehen einen Menschen, hören seine Stimme und beobachten seine Mimik. Langsam wird er uns vertraut. Wir fühlen uns verbunden, ihm nahe, er scheint uns autenthisch.

Haben wir uns schon mal getroffen? Nicht zwingend.

Videos können diese Wirkung haben.

Wir begleiten einen Menschen auf dem Bildschirm, immer wieder und in verschiedenen Situationen. Vielleicht hilft uns dieser Mensch, ein Problem zu verstehen. Vielleicht gibt uns dieser Mensch in einem Tutorial seine persönliche Expertise weiter. Oder er lässt uns ein Stück seines Weges mit ihm gehen.

Die Person wird uns vertraut, als ob wir sie persönlich kennen würden.

Vertrauen entsteht

Wenn wir eine Person regelmässig sehen, wenn sie uns einen Mehrwert bietet, uns berührt, begeistert und mit Authentizität überzeugt, dann entsteht Vertrauen.

Aber nicht nur in diese Person, sondern auch in ein Produkt und/oder eine Marke. Denn auch diese haben durch das Video ein Gesicht bekommen. Eben: The Power of Video.

„Ich kenne Sie!“

So sprach mich vor einigen Wochen ein Mann an. Er bat mich um eine Offerte. „Es fühlt sich einfach richtig an“, meinte er begeistert, „als ob wir uns schon lange kennen würden.“

In der Tat hatten wir uns noch nie getroffen oder zusammen gesprochen.

Er kannte mich von meinen Videotutorials und hatte Vertrauen in mich und meine Kompetenzen aufgebaut. The Power of Video hatte ihn überzeugt.

Solche Begegnungen habe ich immer wieder!

Erfolgsbeispiele gibt es viele

So macht es auch Horst Lüning, der Whisky-Kenner. Horst zeigt der Welt, wie man mit Video ganz einfach eine Beziehung schafft!

Sein beliebtestes Video wurde über eine halbe Million mal angeschaut. Und dabei hat Horst weder viel für seine Videos ausgegeben, noch sieht er aus wie ein Superstar.

Horst hat für sich genau das Erfolgsrezept entdeckt, von dem ich hier spreche: Beziehung aufbauen, Vertrauen schaffen.

Die wichtigsten Grundelemente

Horsts Videos sind einfach gemacht. Er stellt eine Kamera auf, die auf ihn zeigt, und verköstigt und kommentiert vor den Zuschauern verschiedene Whiskys. Daran ist wirklich nichts Besonderes.

Aber die wichtigsten Grundelemente einer Videoproduktion stimmen:

  • Das Licht ist angenehm – man sieht Horst gut.
  • Die Tonaufnahme ist professionell – man hört Horst gut.

Vor laufender Kamera schenkt sich Horst andächtig Whisky ein, schwenkt ihn hin und her, riecht daran, nimmt einen Schluck und lässt die Zuschauer an seinem Trinkerlebnis teilhaben. Die Videos verlinken zu seinem Onlineshop.

Prost, Horst! Whisky-Liebhaber kennen Horst und trinken mit ihm, als ob er ihr Trinkgenosse wäre.

Live-Video als Zusatzfeature

Zwei Neuerungen gibt es aber bei Horst: Mittlerweile ist auch sein Sohn und Nachfolger in den Videos dabei, und sie nutzen auch regelmässig Live-Video.

Das Grundkonzept ist aber immer das gleiche. Es wird Whisky degustiert und fachmännisch darüber gesprochen.

Mit seinem Konzept hat er grossen Erfolg: Knapp 50’000 Abonnenten hat er auf seinem YouTube Kanal, mehr als 31 Millionen Aufrufe.

Diese Zahlen stammen von Mai 2019: Beim ersten Erscheinen dieses Blogposts im Mai 2015 waren es noch 20’000 Abonnenten und nur 3 Millionen Aufrufe – die Erfolgsgeschichte ging also steil weiter!

 

3. Soforthilfe dank Video

Horst Lüning, der Whisky-Kenner, wird öfters zu Degustationen eingeladen. Und er sagt regelmässig dankend ab.

Seine Begründung: „Ich mache lieber Videos!“

Bei Degustationen beschränkt er sein Wissen auf die anwesenden Leute, auf einen Zeitpunkt und auf einen Ort. Seine Videos vermitteln hingegen sein Know-how einem grösseren Publikum – egal wo, wann und wem.

Bei Degustationsveranstaltungen baut er einen Zaun um sein Können, auf YouTube gibt es keine Schranken.

Dank Power of Video kommt Horst an die Leute ran. Das kannst Du auch für Dich nutzen:

Video-Support auch im B2B-Bereich

„Schickt mal eure Spezialistin vorbei, wir haben ein Problem!“ Die Spezialistin kommt und erklärt zum x-ten Mal den gleichen Ablauf. Bereits summt ihr iPhone, sie sollte an einem weiteren Ort sein und noch einmal dasselbe zeigen.

Videoanleitungen bieten für wiederkehrende, einfachere Aufgaben und Probleme die ideale Lösung. Kostengünstig und effizient, da sie gleichzeitig mehrere Leute erreichen.

„Schickt mal eure Spezialistin vorbei, wir haben ein Problem.“ – „Klar, wir senden euch gleich den Link zur Spezialistin!“

Webinare für FAQ

Webinare, das sind Videoseminare im Internet, ermöglichen ebenfalls einen interaktiven Online-Support. Bei Webinaren werden die Fragen der Teilnehmenden live von Spezialisten beantwortet, wobei auch die anderen Webinargäste profitieren.

Auf Video aufgezeichnete Webinare stellen zudem eine ausgezeichnete Know-how-Quelle dar, auf die wieder und wieder zugegriffen werden kann.

Egal von wo und von wem. The Power of Video halt.

„Ich sollte überall gleichzeitig sein können“

Eine Kursteilnehmerin meines Videoworkshops coacht Eltern und Lehrpersonen in Konfliktsituationen.

Regelmässig reist sie durch die ganze Schweiz, verbringt Stunden unterwegs. Oft geht es bei den Besuchen darum, die gleichen Grundkenntnisse und Schritte zur Selbsthilfe zu erklären.

Das Bedürfnis für Hilfe und Unterstützung ist gross. Die Möglichkeit, sich in mehrere Stücke zu teilen gibt es nicht. Oder doch?

The Power of Video ist auch hier die Antwort.

Liefert die Beraterin ihre Grundkenntnisse zur ersten Selbsthilfe per Video, erreicht sie gleichzeitig – und ohne zu reisen – viele Leute. Somit unterstützt sie diese effizient und hat dabei mehr Zeit, sich um die schwerwiegenderen Fälle zu kümmern, die trotz Videotipps nicht klarkommen.

Video als Soforthilfe im Alltag

Einmal im Jahr entkalke ich unsere Kaffeemaschine und jedes Mal vergesse ich, welche Knöpfe ich dabei drücken muss. Geht es Dir auch so?

Ich stehe in der Küche, bereit, das in Angriff zu nehmen und mag jetzt nicht meine Schubladen nach einer Anleitung durchsuchen. Wo war die überhaupt?

Instinktiv ziehe ich mein Smartphone aus der Hosentasche – das haben wir eh alle immer dabei – tippe bei YouTube die relevanten Stichworte ein und werde fündig. Den Anleitungen folge ich schon, während das Video noch läuft, und kurz nachdem die Frau auf dem Bildschirm mit dem Entkalken fertig ist, beende auch ich die Arbeit.

Soforthilfe per Videotutorial, egal wann und wo. Praktischer gehts wirklich nicht!

 

4. Für jeden Lerntyp

Wie lernst Du? Mit den Augen, den Ohren oder den Händen?

Oft wird nach Lerntyp unterschieden: auditiv (Ohren), visuell (Augen) und kinästhetisch (Hände).

Mit Videoinhalten kann ich alle Lerntypen abholen: den visuellen Typ mit Videobildern, den auditiven mit Dialogen, Interviews und Off-Texten. Und da die meisten Leute eine Kobination dieser beiden Lerntypen sind, nehmen sie Inhalte über Video sehr rasch auf.

Aber wie holen wir den kinästhetischen Lerntyp ab?

Mit Tutorials. Wenn wir im Video Schritt für Schritt zeigen, wie eine Rose richtig geschnitten wird, kann der Lernende das Smartphone ins Rosenbeet legen und gleich mitschneiden. Ich sag’s schon lange: Video hat Power und steht anderen Medien voran!

Mit Video zum Lernerfolg

Wissenschaftliche Studien belegen, dass sich der Lernerfolg erhöht, wenn mehrere Sinneskanäle gleichzeitig eingesetzt werden.

Hören wir Informationen, behalten wir davon im Schnitt magere 20%. Sehen wir den gleichen Lernstoff, schaffen wir es schon auf 30%. Bei einer Kombination des Auditiven mit dem Visuellen erreichen wir bereits 50%.

Den Lerneffekt erhöhen wir auf 70%, wenn wir über das Gelernte sprechen, es weitergeben und teilen.

Diverse Social Media Kanäle ermöglichen nicht nur eine Integration von Video und anschliessende Diskussionen und Kommentare zum Thema, sondern laden regelrecht dazu ein.

90% vom Gelernten behalten: The Power of Video

Es kommt noch besser: Wenn wir Informationen hören, sehen und über sie sprechen und zudem das Gelernte aktiv umsetzen, schaffen wir ganze 90%. (Quelle: brainfit)

Und wie soll das bitte gehen?

Am besten wieder mit einem Videotutorial: „Setze die Schere so nah am Stil der Rose an…“ Auch Videos, die keine Anleitungen sind, können zu einem aktiven Schritt auffordern:

  • Wenn ich am Ende des Videos sage: „Abonniert doch gleich meinen Kanal“
  • In der Beschreibung des Videos geschrieben: „Folgt diesem Link zu meinem E-Book“
  • Oder mit einem „Call to Action-Button“ zum Video auf Facebook

Anwendervideo für alle Lerntypen

Ein gutes Beispiel dafür, wie Lernvideos aussehen können, gibt die Schweizer Firma Lascaux in ihrer Anleitung zum Reinigen von Pinseln.

Das Anwendervideo ist klar aufgebaut und gibt Schritt für Schritt Anweisungen, denen Zuschauer zeitgleich folgen können, und Tipps. Das Video spricht alle Lerntypen an.

Videokurse für alle Lerntypen

Nicht nur Videos sprechen verschiedene Lerntypen an, sondern auch meine Videokurse. Teilnehmende hören und schauen zu, bekommen Wissen vermittelt, diskutieren über Fragen und Antworten, legen selber Hand an und setzen das Gelernte um.

So bleibt Wissen hängen.

 

5. Gut sichtbar im Netz

YouTube macht Videos sichtbar. Wollen wir etwas wissen, suchen wir nach einer Information, schauen wir gerne auf YouTube nach. Nicht umsonst ist YouTube nach Google die zweitbeliebteste Suchmaschine.

Die Wahrscheinlichkeit, dass unser Video zu einem bestimmten Thema auf YouTube gefunden wird, ist gross.

Aber auch Google zeigt Videos bei den Suchresultaten gerne hoch oben an, denn YouTube ist eine Tochterfirma von Google.

Google mag Beiträge mit Videos

Suche ich zum Beispiel bei Google nach „Orangen verzieren“, erscheint ein Video zu diesem Thema bereits an dritter Stelle. Ich könnte wetten, dass Deine Augen auch sofort zum Vorschaubild des Videos wandern, anstatt sich beim Text des ersten Suchresultates aufhalten!

Das Video ist einfach und unspektakulär gemacht, aber nützlich: Und wenn ein Video eine konkrete Frage beantwortet (in diesem Fall, wie ich eine Orange hübsch aufschneiden kann), dann drücken wir in Punkto Qualität auch mal ein Auge zu.

Filme werden gerne geteilt

Wer mag schon keine Filme? Dass wir Menschen lieber Video schauen als lange Texte lesen, zeigt sich auch im Share-Verhalten von Social-Media-Usern. Auf Twitter allein gibt es pro Minute mehr als 400 Tweets, in denen YouTube-Links geteilt werden!

Aber auch Facebook pusht seinen Videobereich stark. Vor allem die Videos, die direkt in Facebook hochgeladen werden, sowie Live-Videos.

Täglich sollen weltweit auf Facebook über eine Milliarde Mal Videos geschaut werden. Stell Dir das mal vor!

Da sag ich nur noch eins: The Power of Video ist enorm – mach ihn Dir zunutze!

Auch Du kannst gute Videos machen!

In meinem Onlinekurs „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt“ nehme ich Dir die Angst vor der Kamera.

Sowohl als Produzent*in und Interviewer*in als auch als Moderator*in gewinnst Du. Hol Dir jetzt die kostenlose Probelektion mit einem Klick aufs Bild:

Kostenlose Probelektion Videokurs

Wohin schaut die Person vor der Kamera?

Auf diese Frage gibt es keine allgemein gültige Antwort. Aber je nach Art des Videos gibt es bessere und ungünstigere Optionen.

Generell kann man sagen:

  • Bei einer Moderation blickst Du bzw. die Moderatorin direkt in die Kamera.
  • Bei einem Interview schaut die interviewte Person zum Journalisten, zur Redaktorin – also NICHT in die Linse.

 

Moderation: Der Blick geht direkt in die Kamera

Vielleicht kennst Du meine Videotipps auf YouTube? Dort begrüsse ich meine ZuschauerInnen am Anfang mit „Hallo“ und heisse sie willkommen.

Da wäre es ganz seltsam, wenn ich nicht in die Linse schauen würde. Ich schaue direkt ins Objektiv meiner Kamera und nehme dadurch Blickkontakt auf mit jedem einzelnen Menschen vor dem Bildschirm.

Er oder sie bekommt das Gefühl, dass ich ihn anschaue, ihm in die Augen schaue und direkt mit ihm spreche.

Dafür muss ich direkt in die Linse schauen.

Augenkontakt schafft Nähe

Das macht zum Beispiel auch eine Tagesschau-Moderatorin, die Menschen abholt für einen Tagesüberblick. Oder ein Vlogger auf YouTube, der Kontakt aufnimmt über ein Thema, das viele interessiert.

Wenn Du ein Video aufnimmst und Deine ZuschauerInnen direkt ansprechen willst, dann blick direkt in die Linse. So bist Du voll präsent.

Sobald der Augenkontakt nicht mehr besteht, ist die Verbindung zum Publikum gekappt.

Es sind meistens die gleichen zwei Gründe, die dazu führen, dass jemand vor der Kamera den Blickkontakt abbricht:

Der Blick auf die Notizen

ModeratorInnen beim Fernsehen haben einen Teleprompter. Der ist direkt vor der Kamera angebracht, sodass es wirkt, als schauten sie geradeaus in die Linse.

Teleprompter lesen ist aber gar nicht so einfach. Das braucht viel Übung, sonst sieht man, wie die Augen dem Text folgen, und der Blick geht ins Leere.

Sogar, wenn Du Deine Notizen direkt neben dem Objektiv befestigst: Sobald Du nicht mehr genau in die Linse schaust, ist dies bemerkbar. Etwa wie ein leichtes Schielen – das verwirrt beim Zuschauen.

Heisst das also, alles auswendig lernen?

Nein – das mache auch ich nicht 🙂

Es gibt Tricks, damit Du nicht Deine ganze Moderation auswendig lernen musst und dennoch im Video total präsent bist.

In meinem Online-Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt“ lernst Du, wie Du bei der Vorbereitung und beim Schnitt vorgehst, damit der Blickkontakt nicht unterbrochen wird.

Kostenlose Probelektion Videokurs

Der Blick aufs Display

Der zweite häufige Grund, dass der Augenkontakt abbricht, ist, wenn Du während der Moderation aufs Display schaust.

Dieses Problem stellt sich vor allem auch beim Filmen mit der Selfie-Kamera beim Smartphone: Der Blick wird automatisch vom Display angezogen. Dazu kommt, dass die Linse der Selfie-Kamera sehr klein ist und z.B. bei Gegenlicht fast nicht sichtbar ist.

Als Trick klebe ich mir manchmal einen kleinen Pfeil neben die Linse – damit ich weiss, wo sie ist, und damit ich es nicht vergesse.

Live-Video/Webinar: Nicht zu lange wegblicken

Bei Live-Videos und Webinars können Dir die Leute Kommentare oder Fragen schreiben. Um diese zu lesen, muss ich natürlich aufs Display schauen.

Das gibt einen Moment der Verwirrung. Aber ich nehme den Faden gleich wieder auf: Nach dem Lesen schaue ich gleich wieder bewusst in die Kamera.

Zeitweise ist es okay, wegzublicken. Aber im grösseren Teil eines Videos willst Du präsent sein und Deine Zuschauer direkt ansprechen.

Das verlangt Disziplin, aber es lohnt sich: Augenkontakt stellt Vertrauen und Beziehung her.

Sonnenbrille als Lösung?

Kennst Du den YouTuber Casey Neistat? Er trägt oft eine Sonnenbrille.

Ich dachte erst, das sei einfach sein Style. Dann erklärte mir ein Kollege, dass man damit nicht sieht, wenn er nicht in die Linse schaut.

Eine Sonnenbrille gibt Distanz. Ich selber würde deshalb keine anziehen und ich bitte auch meine Interviewpartner, die Sonnenbrille nicht vor den Augen zu lassen.

 

Der Unterschied zwischen Moderation und Interview

Beim Interview ist die Situation ein bisschen anders als bei der Moderation.

Bei einem Interview stehst Du als Journalistin oder Interviewer neben der Kamera. Dein Gesprächspartner spricht mit Dir und schaut Dich an.

Er oder sie blickt folglich nicht in die Kamera, sondern daran vorbei.

Ein Interviewpartner, der in die Linse schaut, wirkt seltsam. Das ist ein wichtiger Unterschied zur Moderation.

Bei einer Moderation geht der Blick direkt in die Linse, bei einem Interview geht der Blick zur Fragestellerin.

Das ist die Faustregel.

Wichtig für Dich ist, dass Du vor jeder Aufnahme definierst, ob es sich eher um ein Interview oder um eine Moderation handelst.

Damit überlegst Du Dir selber bewusst, wohin Dein Blick geht, bzw. kannst die Person vor der Kamera entsprechend instruieren.

 

Mischformen: Wenn es nicht ganz klar ist

Es gibt auch Situationen, wo nicht eindeutig ist, ob es sich um ein Interview oder eine Moderation handelt. Eine davon ist das Video-Statement.

Ein Beispiel:

Als das Netzwerk „Medienfrauen Schweiz“ gegründet wurde, habe ich ein Video aufgenommen. Ich habe Journalistinnen gefragt: Warum ist ein Netzwerk für Medienfrauen wichtig?

Ich habe die Frauen angewiesen, bei ihrer Antwort in die Kamera zu schauen.

Warum? Handelte es sich nicht um ein Interview, wenn ich doch Fragen stellte?

Nein, denn die Antworten waren vorbereitet und ich habe auch nicht nachgehakt. Die Fragen dienten dazu, den Medienfrauen den Ball zuzuspielen, dass sie ihre Botschaft vermitteln konnten.

Zudem hatte ich sie gebeten, die Fragen in ihrer Antwort aufzugreifen. Ihre Statements begannen also mit: „Es braucht ein Netzwerk von Journalistinnen in der Schweiz, um…“

So konnten die Videobotschaften auch für sich stehen und ich konnte meine Fragen danach herausschneiden.

Testimonials – Interview oder Moderation?

Ein „Testimonial“ ist ein Statement von zufriedenen Kunden.

Ein Testimonial mit Video aufzunehmen, kann die Wirkung enorm verstärken, denn wie bereits erwähnt: Video schafft Vertrauen.

Filmst Du ein Testimonial wie ein Interview oder wie eine Moderation?

Am einfachsten ist es, jemanden vor die Kamera zu stellen und Dich selbst neben der Kamera zu positionieren und ein klassisches Interview zu führen.

Du fragst die Kundin, warum sie so begeistert von Deinem Produkt ist. Und die Person kann einfach erzählen und Dich anstrahlen.

Das ist zwar nicht ganz so direkt, wie wenn der Blick in die Kamera geht. Aber: Das schafft jeder und jede.

Manchen Leuten fällt es schwer, nicht jemandem in die Augen blicken zu können, sondern in eine starre Kameralinse.

Ein klassisches Interview ist definitiv einfacher. Häufig ist es dann auch leichter, frei zu sprechen.

Dies ist also eine Option, wenn jemand keine Videobotschaft mit Blick in die Kamera sprechen will oder kann.

Wichtig: Wenn jemand nicht in die Kamera blickt, sollten folglich auch keine „Du“-Botschaften an die Zuschauenden gerichtet werden.

Viele weitere Tipps im Onlinekurs

In meinem Online-Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt“ lernst Du noch viel mehr, um tolle Moderationen und Interviews zu produzieren.

Zum Beispiel, wie Du die Kamera aufstellen kannst oder wie Du mit Licht arbeitest. Ich gebe Dir Tipps zur Bildgestaltung und zu Kameraeinstellungen und zeige Dir, wie Du vorgehen kannst, um Deine Moderation nicht auswendig lernen zu müssen.

Schau Dir doch die kostenlose Probelektion an!

Und wenn sie Dir gefällt, kauf Dir den Onlinekurs. Damit kannst Du das Potenzial von Video noch viel besser ausschöpfen und wirkungsvoll einsetzen!

Kostenlose Probelektion Videokurs

Gestaltete Thumbnails: Mehr Aufmerksamkeit für Deine Videos

„YouTube-Thumbnails sind die Buchcover des 21. Jahrhunderts“ – das steht in einem Tutorial von Canva.

Ein „Thumbnail“ ist das Vorschaubild zu einem Video, wie es bei YouTube und anderen Videoplattformen angezeigt wird.

So sieht das z.B. auf meinem YouTube-Kanal aus:

Screenshot YouTube-Kanal Judith Steiner Thumbnails

Häufig entscheidet sich am Thumbnail, ob jemand ein Video anklickt oder nicht. Eben wie wenn Du in der Buchhandlung stöberst und ein Buch näher anschaust, wenn Dich das Cover anspricht.

Thumbnails bestimmen also über den Erfolg Deiner Videos massgeblich mit!

So erstellst Du ganz einfach ein gutes Thumbnail

In meinem Video und im Text unten zeige ich Dir:

  1. Warum ein gutes Thumbnail wichtig ist.
  2. Was auf ein gutes Thumbnail gehört.
  3. Wie Du in Canva ein cooles Vorschaubild erstellen kannst.

 

Machst Du diesen Fehler?

Viele meinen, das Thumbnail sei einfach das Anfangsbild des Videos. Sie gestalten dann ein Bild mit Titel und lassen es am Anfang zwei Sekunden stehen.

Das ist ein Fehler, der Dich Views kosten kann.

In dieser Zeit sind gerade jüngere Leute, die sich schnelle Bilder gewohnt sind, bereits gelangweilt. Sie haben das Bild meist schon gesehen, bevor sie auf das Video geklickt haben, und wollen jetzt zum eigentlichen Inhalt kommen.

Du erzeugst mit diesem Standbild am Anfang ein negatives Gefühl, das dazu beitragen kann, dass Leute wegklicken.

Das Thumbnail ist unabhängig vom Startbild eines Videos.

Ich zeige Dir nun drei Varianten, wie Du zu Deinem Video ein Thumbnail erstellen kannst.

 

1. Die schlechteste Variante: Zufälliges Frame aus dem Video

Standardmässig wählen die Videoplattformen einfach ein Frame aus dem Video aus oder sie machen Dir ein paar Vorschläge.

Diese Vorschaubilder sind meistens nicht optimal. Sei es, weil die Person im Video während dem Sprechen ein komisches Gesicht macht, oder weil die Szene nicht repräsentativ für das Video ist.

Screenshot Thumbnails Judith Steiner
Das Thumbnail links habe ich separat gestaltet und hochgeladen, die anderen Bilder sind die Vorschläge von YouTube

Ich empfehle Dir diese Variante also nicht.

Mit der nächsten Möglichkeit hast Du nur einen minimalen Zusatzaufwand, und dennoch ist das Resultat viel besser.

 

2. Die Minimalvariante: Zum Video gleich noch ein Foto aufnehmen

Nochmals ein Screenshot von meinem YouTube-Kanal:

Das ist eine Playlist mit Live-Videos. Dort wird man vor der Aufzeichnung von YouTube aufgefordert, ein Foto fürs Vorschaubild zu machen.

Das ist eine gute Minimalvariante, wenn du viele Videos machst und keine Zeit hast, jedesmal ein aufwendigeres Thumbnail zu erstellen:

Mach während des Drehs ein separates Foto, das du als Vorschaubild verwenden kannst.

Der Vorteil:

Du hast ein scharfes Bild, auf dem Du, das vorgestellte Produkt oder Deine Interviewpartnerin gut drauf ist.

Ein freundlich lächelndes Gesicht ist psychologisch schon mal ein starker Anreiz, auf ein Video zu klicken.

Es geht aber noch besser 🙂

 

3. Optimal: Individuelles Thumbnail designen

Ich mache für meine Videos mit Tipps und Tutorials jeweils ein separates Thumbnail. Dazu nutze ich Canva (es gibt diverse andere Programme wie z.B. Fotojet oder Adobe Spark).

Die folgende Anleitung kann für alle Programme angewendet werden.

So erstellst Du ein gutes Thumbnail

Das Format des Thumbnails sollte gleich sein wie das Deines Videos. Im Normalfall ist das 16:9.

YouTube-Richtlinien: 1280 x 720 px, Dateiformat: jpg, gif, bmp oder png, Grösse: max 2 MB

1. Wähle ein gutes Bild aus.

Entweder Du spielst eines aus dem Video aus, oder (wie in Möglichkeit 2 erklärt) nimmst separat noch eines auf.

Mein Tipp: Zeig Gesicht!

Ansonsten sollte das Bild auch im Kleinstformat gut erkennbar sein („Thumbnail“ heisst auf Deutsch „Daumennagel“…). Es sollte scharf sein und keine Details enthalten.

2. Kontrast etwas erhöhen

Schraube in den Bildeinstellungen Kontrast, Belichtung und Sättigung ein wenig hoch.

Das hilft, dass das Bild noch besser erkennbar wird.

An diesem Beispiel kannst Du das gut sehen: Das fertige Thumbnail ist im Vergleich mit dem Originalfoto klarer und mein Gesicht ist deutlicher sichtbar.

Thumbnail vorher nachher Judith steiner

3. Schaffe Klarheit

Reduziere das Bild, d.h. entferne Bildelemente, die ablenken:

Thumbnail vorher nachher Judith Steiner

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kannst Du auch eine Figur freistellen, um sie noch stärker in den Fokus zu rücken.

Trick für Apple-NutzerInnen: Wenn Dein Bild einen einigermassen homogenen Hintergrund hast, kannst Du es auch in Keynote ruckzuck freistellen. Wähle dazu bei den Bildanpassungen die „Transparenz“-Funktion und ziehe mit gedrückter Maustaste, bis die gewünschte Fläche gelöscht ist. (Im Video zu diesem Artikel zeige ich Dir, wie das geht.)

4. Gut lesbarer Text

Da das Thumbnail vor allem auf Smartphones sehr klein angezeigt wird, sollte der Text optimal lesbar sein. Dazu gehören verschiedene Aspekte.

Möglichst wenig Text, dafür möglichst gross:

Thumbnail Drohne Judith Steiner

Wähle eine klare, unverschnörkelte, eher fette Schriftart:

Verwende kontrastreiche Farben:

Lege den Text allenfalls über einen Balken oder einfarbigen Kasten, damit er auf dem Bild besser lesbar ist:

Thumbnail Webinar Balken Judith Steiner

An diesem Beispiel siehst Du auch gleich, wie mit unterschiedlichen Schriftgrössen das betont wird, was wichtig ist (Keywords).

Was suchen die Leute, die auf Dein Video stossen sollen? Welche Frage beantwortet Dein Tipp, welches Produkt stellt Dein Tutorial vor? Überleg Dir, was die Leute ins Suchfeld eingeben, und mach daraus den Titel für Dein Video.

Fürs Thumbnail soll er möglichst kurz sein, damit er gross und gut lesbar auf dem Bild Platz hat.

Überleg Dir auch, ob Du bei Deinen Videos ein konstistentes Branding durchziehen willst, also jeweils die gleiche Farbe, Schrift, Stil…

Ich mache das bei meinen Videos nicht generell. Aber es gibt z.B. Serien, bei denen ich mit dem Thumbnail klar signalisiere, dass sie zusammengehören.

Branding Thumbnail Design Judith Steiner

Fertig!

Wenn Du Dein Video auf eine Plattform hochlädst, gibt es bei den Einstellungen dazu jeweils einen Menupunkt, wo Du auch das Thumbnail dazu hochladen kannst.

 

Hol Dir noch mehr Video-Tipps!

Hat Dir diese Anleitung geholfen? Auf meiner give-away-Seite findest Du diverse Ratgeber mit Tipps zur Videoproduktion.

Alle 2 Wochen verschicke ich zudem meine Video-Tipps per Mail – trag Dich dafür in der rechten Spalte dieser Seite mit Vornamen und E-Mail ein.

Und mit einem Klick auf das Bild unten kannst Du Dir eine kostenlose Probelektion meines neuen Online-Kurses holen, „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt.“

Bis bald!

Kostenlose Probelektion Videokurs

Videos verwalten: So organisiere und sichere ich meine Dateien

Heute füllen wir nicht mehr unsere Schränke mit DVDs. Dafür füllen wir unsere Festplatten – und zwar ziemlich schnell.

Videos brauchen sehr viel Platz.

Wenn Du regelmässig filmst, brauchst Du also eine gute Organisation. Sonst sind Dein Smartphone oder Dein Computer schnell am Anschlag…

Wie ich das mache, verrate ich Dir in diesem Artikel.

Du erfährst, wo ich:

  • laufende Projekte und Rohmaterial speichere
  • Backups anlege, falls was schiefgeht
  • fertige Projekte und Rohmaterial archiviere
  • fertige Videos immer verfügbar habe
  • den Überblick behalte, wo sich welches Video befindet

 

Meine drei wichtigsten Tipps:

1. Leg die Videodateien, an denen Du arbeitest, nicht direkt auf Deinem Computer ab.

Dieser ist sonst ziemlich schnell voll.

2. Arbeite stattdessen mit einer externen SSD-Festplatte.

Die Mehrkosten für eine SSD-Festplatte lohnen sich absolut: Eine normale Festplatte ist für die Videoproduktion zu langsam.

3. Überleg Dir gut, wo Du fertige Projekte archivieren willst.

Wenn Du privat filmst, brauchst Du das Rohmaterial für ein Video vielleicht nicht mehr. Aber auch das fertige Video soll an einem sicheren Ort liegen.

 

Und jetzt etwas genauer 🙂

Im Folgenden beschreibe ich Dir, wie ich mich organisiere.

Wohin mit neuen Videos?

Professionelle Videos und auch grössere private Projekte schneide ich auf dem MacBook, mit einem Schnittprogramm wie Adobe Premiere Pro oder Final Cut.

Das heisst, das Videomaterial muss von meiner Kamera auf den Rechner. Sei es von der Speicherkarte meiner Sony FS 5 oder meiner Lumix GH4 oder vom Speicher meines iPhones.

Doch ich habe die Regel:

Kein Rohmaterial direkt auf den Rechner

Ich habe zwar auf meinem MacBook 1 Terabyte Speicher. Trotzdem lege ich nie ein Video dort ab – weder Projekte, noch fertig geschnittene Videos.

Und trotzdem sind schon etwa 400 GB besetzt. Wenn ich da noch meine Videodateien auf den Rechner legen würde, wäre er ziemlich schnell voll. Und ich habe Projekte, die sind grösser als 1 TB.

Wie mache ich das also?

Ich arbeite mit externen Festplatten.

Davon habe ich einige. Das Geniale daran ist: Sie werden immer kleiner, bieten aber immer mehr Daten Platz.

Ich übertrage also Rohmaterial von der Speicherkarte oder vom Smartphone via MacBook auf eine externe Festplatte.

Es gibt zwei Arten von externen Festplatten: SSD und HDD.

Ich habe beide im Einsatz, aber für unterschiedliche Zwecke.

SSD-Festplatte für das laufende Projekt

Für mich ist das Wichtigste: SSDs sind sehr schnell.

Das ist unbedingt nötig beim Video schneiden, denn mein MacBook muss laufend auf das Rohmaterial zugreifen können. So, als wäre es auf dem MacBook selber abgelegt.

Wenn die Festplatte bzw. die Schnittstelle langsam ist, hängt das Programm die ganze Zeit. Da kann der Rechner selber noch so schnell sein.

Ein weiterer Vorteil, der für mich wichtig ist: Es gibt heute sehr kleine und leichte SSD-Festplatten.

So habe ich Festplatten, die etwa halb so gross sind wie mein iPhone X, aber 1 TB bzw. sogar 3 TB Speicherplatz haben.

SSD Festplatte

Diese kleinen Festplatten kann man gut überallhin mitnehmen.

Manchmal schneidet eine Mitarbeiterin für mich Videos. Ich kann ihr dazu einfach die Festplatte mit dem Rohmaterial mitgeben und sie bringt mir darauf das fertig geschnittene Video (inkl. Rohmaterial) wieder zurück.

Damit ich den Überblick nicht verliere, klebt auf jeder SSD-Festplatte eine Etikette. Darauf schreibe ich jeweils mit Bleistift, welche Projekte gerade auf der Festplatte abgelegt sind.

Die Mehrkosten lohnen sich

SSD-Festplatten sind relativ teuer. Doch mit den genannten Vorteilen lohnen sich die Kosten absolut, wenn Du regelmässig Videos schneidest.

Ein weiterer Vorteil: SSD-Festplatten sind geräuschlos. Es stört Dich also kein Summen beim Videos schneiden.

Neben der SSD-Festplatte benutze ich aber auch „normale“ Festplatten:

HDD-Festplatte als Backup

HDDs sind günstiger als SSD-Festplatten, aber sie sind schwerer und grösser.

Ich brauche sie deswegen nicht, um direkt damit zu arbeiten, sondern um eine Sicherheitskopie des Rohmaterials eines laufenden Projekts abzulegen.

Wenn mal was schiefgehen würde oder die SSD-Festplatte verloren ginge, dann habe ich noch ein Backup.

Das Rohmaterial ist also doppelt abgelegt: Auf der SSD- und auf der HDD-Festplatte.

Zusätzlich: Dropbox / Cloud

Das Projekt selber befindet sich bisher nur auf der SSD-Festplatte. Alles, was ich also schon geschnitten oder kombiniert habe, ist dort gespeichert.

Damit auch diese Arbeit noch zusätzlich gesichert ist, macht mein Schnittprogramm automatisch regelmässig ein Backup.

Dieses wird auf Dropbox gespeichert. (Es gibt natürlich auch andere Cloud Services.)

Im Notfall kann ich also das Projekt von dort und das Rohmaterial von der HDD-Festplatte holen.

Das Schnittprogramm Premiere Pro bietet sogar noch ein zusätzliches Backup, indem Adobe mein Projekt auf ihrer eigenen Cloud speichert.

Nun ist auch das laufende Projekt doppelt oder sogar dreifach gesichert: Auf der SSD-Festplatte, auf der Dropbox und in der Cloud des Schnittprogramms.

Zusammengefasst:

Speicher für laufende Projekte

Rohmaterial: SSD- und HDD-Festplatte.

Projektdateien: SSD-Festplatte, Dropbox, (Adobe Cloud).

 

Und fertige Projekte?

Wenn ein Projekt abgeschlossen ist, müssen die Daten so schnell wie möglich weg von der Festplatte.

Denn es lohnt sich nicht, grosse Dateien dort liegen zu lassen, weil externe SSD-Festplatten doch recht teuer sind.

Also brauche ich einen anderen Ort, um Projekte zu archivieren.

Netzwerkspeicher (NAS) als Archiv

In einer Ecke meines Büros stehen drei kleine Server, sogenannte NAS. Sie haben je 8 TB Speicherplatz.

Darauf archiviere ich fertige Projekte inklusive Rohmaterial.

Kundenprojekte behalte ich mindestens ein Jahr lang.

Das verspreche ich in den Verträgen, und meine Kunden bezahlen auch für diese Archivierung.

Wenn ich das Projekt inkl. Rohmaterial auf dem NAS abgelegt habe, kann ich es von der SSD-Festplatte und von der HDD-Festplatte entfernen.

Dann habe ich aber nur noch eine Kopie… Das ist mir zu unsicher.

Was ist, wenn einer dieser Server ausfällt? Oder, noch schlimmer:

Was ist, wenn mein Büro abbrennt?

Meine Lösung:

Ich habe auch zu Hause drei solche NAS mit je 8 TB Speicher. Dort ist genau das gleiche drauf wie auf den NAS im Büro.

Um sie zu synchronisieren, gehört zu jedem NAS eine portable Festplatte mit ebenfalls 8TB Speicher.

2 NAS-Server mit Festplatte synchronisieren

Die portable Festplatte wurde mir von einem Kollegen speziell programmiert.

Wenn ich sie an einem NAS anschliesse, erkennt sie, welche Änderungen ich dort vorgenommen habe. Ob ich neue Dateien hinzugefügt oder alte Dateien gelöscht habe.

Die Festplatte übernimmt diese Änderungen, ohne dabei immer die gesamten 8 TB zu kopieren. Und wenn ich die Festplatte dann am zweiten NAS anschliesse, werden die Änderungen synchronisiert.

Das kann eine Weile dauern – je nach Grösse des Projekts rattert es die ganze Nacht durch.

Jetzt habe ich insgesamt drei Backups des fertigen Projekts: NAS zu Hause, NAS im Büro, portable Festplatte.

 

Fertige Videos immer verfügbar in der Cloud

Das fertige Video (ohne Projekt und Rohmaterial) archiviere ich zusätzlich noch in einer Cloud.

So kann ich jederzeit auch unterwegs darauf zugreifen. Zum Beispiel, wenn ich jemandem etwas zeigen möchte. Schliesslich ist nicht jedes Kundenvideo online verfügbar.

Ich teste immer noch verschiedene Anbieter von Cloud-Diensten… Deswegen habe ich meine fertigen Videos an verschiedenen Orten abgelegt.

In der Übersicht:

 

Ordnung muss sein

Damit ich bei all den Projekten und Videos nicht die Übersicht verliere, habe ich mir eine Liste angelegt.

  • Welches Projekt ist auf welchem Server archiviert?
  • Und wo liegt das fertige Video sonst noch?

So muss ich jeweils nicht lange suchen und weiss genau, was sich wo befindet.

 

Wie organisierst Du Deine Projekte?

Was sind Deine Erfahrungen? Ich freue mich, wenn Du mir einen Kommentar zu diesem Artikel schreibst oder mir Deine Tipps weitergibst!

 

Tipps für schöne Luftaufnahmen

Seit einem guten Jahr besitze ich eine Drohne. Hast Du auch eine?

Ich finde, schöne Luftaufnahmen kann man vielseitig einsetzen und immer wieder brauchen – wenn man sie gut archiviert und sie wieder findet! 🙂

Ich habe einen Ratgeber zusammengestellt mit meinen 10 besten Tipps für das Filmen mit Drohne. Hol ihn Dir mit einem Klick aufs Bild!

PDF-Ratgeber


YouTube-SEO: 10 Tipps, damit deine Videos besser gefunden werden

Willst du mehr Klicks auf YouTube?

Hast du dich gefragt, weshalb deine Videos fast nicht geschaut werden? Ich verrate einige Tipps für mehr Views auf YouTube.

Dazu kommen wir gleich…

Ist Dir aufgefallen, was ich häufig am Ende meiner Videos mache?

Ich bitte meine Zuschauer um ein Like oder um einen Kommentar zum Video. Und darum, meinen Kanal zu abonnieren.

Ich mache das aber nicht einfach nur für mein Ego 😉

Likes und Kommentare zeigen, dass die Zuschauer aktiv mit meinen Videos interagieren. Ich antworte gerne auf die Kommentare und nehme Inputs ernst. Dass ich um einen Like bitte, wenn jemandem das Video gefallen hat, hat noch einen Grund:

Wenn ein Video viele Likes hat, merken YouTube und Google, dass es interessant sein könnte, und zeigen es bei Suchanfragen höher oben an.

Darum geht es heute in meinem Blog: Wie kannst Du Dein Ranking in der YouTube-Suche verbessern, damit Deine Videos gefunden werden und mehr Leute erreichen?

Das nennt man „YouTube-SEO“.

Meine besten Tipps dazu gebe ich Dir in diesem Blogpost weiter. Dazu kannst Du Dir auch meinen neuen PDF-Ratgeber zu YouTube herunterladen.

PDF: YouTube-Tipps

SEO: Eine kurze Begriffsklärung

„SEO“ heisst „Search Engine Optimization“ – Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Darunter werden Methoden verstanden, mit denen eine Website bei der Suche mit relevanten Begriffen besser gefunden wird.

YouTube ist auch eine Suchmaschine. Und zwar sogar die zweitgrösste, nach Google, zu dem YouTube auch gehört. Es lohnt sich deshalb, sich mit SEO zu befassen.

Denn Du willst ja, dass Deine Videos gefunden und gesehen werden!

Gerade auch kleine YouTube-Kanäle können im Ranking eine gute Position haben, wenn einige relevante Punkte beachtet werden.

Die Tipps sind keine offiziellen Regeln

Die Tipps sind nicht offiziell von YouTube. Sie sind auch nicht in Stein gemeisselt, denn die Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich laufend.

Es sind Ratschläge, die von vielen Marketingfachleuten erprobt und weitergegeben wurden und von denen ich selber sehe, dass sie funktionieren.

Du wirst schnell merken, dass sich bei deinen Videos die Views erhöhen, wenn Du sie befolgst. Einige können schnell und einfach umgesetzt werden, einige bedeuten aber auch echt viel Arbeit.

Überrascht nicht wirklich, oder?

Viele der Tipps aus diesem Blogeintrag lassen sich übrigens auch auf Websites, Facebook-Seiten, Blogs etc. übertragen. Ich hoffe, dass sie Dich auch über YouTube hinaus weiterbringen!

Das Wichtigste:

Deine Videos sollten gut sein!

Und das meine ich nicht nur auf die Bildqualität bezogen, sondern ganz allgemein. Auch der Inhalt muss stimmen. Wenn Deine Videos lieblos oder uninteressant sind, bringen die besten SEO-Tipps nichts!

1. Pflege Deinen YouTube-Kanal

Es ist essentiell, dass Du Dich deutlich positionierst. Kennst Du Deine Nische? Wo bist Du stark, wo können Dir die Leute vertrauen? Welchen Nutzen bringst Du ihnen?

Damit wissen auch die Suchmaschinen, was bei Dir zu finden ist.

Denke daran, das Impressum („Kanalinfo“) auszufüllen, Deine Website zu verlinken und Deine sozialen Accounts.

Zeig Dich von Deiner besten Seite

Zu einem attraktiven YouTube-Kanal gehört auch, das Kanalbild zu optimieren, damit es auf allen Geräten gut angezeigt wird, und ein Kanalsymbol (oder „Logo“) mit Wiederkennungswert zu wählen.

YouTube empfiehlt für das Kanalbild die Masse 2560 x 1440 px. (Wenn Du das Bild mit Canva erstellst, gibt es eine Vorlage mit diesen Massen.) Der Fokus des Bildes sollte in der Mitte liegen. So wird er nicht vom Logo oder von den Social Sharing Buttons rechts unten verdeckt und ist bei allen Geräten gut erkennbar.

2. Poste regelmässig

Das ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Pflege Deines YouTube-Channels. Idealerweise postest Du 1x pro Woche oder häufiger. Dann merkt YouTube, dass auf Deinem Kanal etwas läuft, und unterstützt das.

1x pro Woche ist viel – das schaffe ich auf meinem YouTube-Kanal dank einem kleinen Trick: Live-Videos (das ist ein Thema für sich).

Es gibt aber Bereiche, in denen man gut vorproduzieren und so relativ effizient arbeiten kann.

Eine Hilfe dabei ist ein Redaktionsplan: Plane voraus, welche Themen wann aktuell sind und führe eine Liste mit Ideen. Dafür nutze ich Trello.

3. „Keyword Research“: Welche Themen werden gesucht?

Wenn Du Videos zu Themen veröffentlichst, die gar nicht gesucht werden, hast Du keine Chance. Gleichzeitig musst Du in Deinem Bereich wirklich gut sein, um in der Flut von beliebten Angeboten herauszustechen.

Arbeite mit Schlüsselbegriffen. Sie helfen Dir einerseits, herauszufinden, was Dein Publikum wirklich sucht. Und andererseits kannst Du Deine Videos gezielt mit Schlüsselbegriffen betiteln, um dieser Nachfrage entgegenzukommen.

Einige Tipps, wie Du solche Schlüsselbegriffe („Keywords“) findest:

  • Was fragen Dich Deine Kunden im Alltag? Für welche Probleme suchen sie eine Lösung? Notiere Dir nach Kundengesprächen Ideen. Auch Kommentare zu Deinen Beiträgen in den sozialen Medien sind hilfreich, denn dort stellen Leute oft konkrete Fragen oder machen Vorschläge für weitere Themen. Falls Du in einer grösseren Firma arbeitest, hol Dir Inspiration bei den Leuten, die häufig Kontakt zu Kunden haben.
  • Probiere die automatische Vervollständigung für Suchanfragen auf YouTube aus. Gibt ein Schlüsselwort aus Deinem Bereich ein. Dann zeigt Dir YouTube an, welche Themen dazu häufig gesucht werden. (Dieser Trick funktioniert auch auf Pinterest, Google und anderen Suchmaschinen.)

Sei bei deinen Schlüsselworten so präzise wie möglich. Beispiel: „Mikrofone“ ist zu allgemein. Besser ist: „Mikrofone zum Filmen mit dem iPhone X“.

Simpel: Wenn Du ein Video auf YouTube hochlädst, achte darauf, dass der Schlüsselbegriff schon im Dateinamen auftaucht und der Dateiname möglichst klar ist. Zum Beispiel „mehr-youtube-klicks.mp4“

4. Optimiere Titel und Beschreibung

Der Titel Deines Videos und die Beschreibung bilden die Textbasis, anhand der die Suchmaschinen Deine Inhalte indexieren, das heisst, in ihren „Katalog“ aufnehmen.

Der Titel sollte möglichst aussagekräftig sein.

Was würdest Du eher anklicken: „Kissen nähen“ oder „So nähst Du in einer Stunde ein Leinenkissen im Shabby-Chic-Stil“? Die Leute möchten wissen, was sie erwartet, und ob das Video ihre Fragen beantwortet. Du hast für den Titel maximal 100 Zeichen zur Verfügung.

Es gibt SEO-Profis, die empfehlen, die Schlüsselwörter gleich an den Anfang des Titels zu stellen. Trotzdem muss der Titel natürlich klingen.

Verwende auch in der Beschreibung die Schlüsselwörter Deines Videos. Am besten sogar mehrmals, aber auf keinen Fall so, dass es stört.

Beschreibe, was zu sehen ist, verlinke auf Deine Website (je weiter oben der Link, desto höher die Chance, dass jemand darauf klickt). Für die Beschreibung hast Du 5000 Zeichen Platz – das gibt einiges her.

Das ist auch einiges an Arbeit!

Achtung vor Click Bait (mit dem Titel ködern): Es nützt nichts, wenn Deine Videos zwar angeklickt werden, weil der Titel viel verspricht oder weil Du viel Werbung schaltest, aber die Zuschauer nach wenigen Sekunden wieder abspringen. Das kann sogar schaden.

YouTube achtet auf „Watch Time“. Also wie viele Minuten lang schauen die Leute deine Videos. Die durchschnittliche Wiedergabedauer ist ein wichtiger Faktor, anhand dessen YouTube Dein Video bewertet und in den Suchergebnissen anzeigt. Dazu später mehr…

5. YouTube-Thumbnail optimieren

Auch das Vorschaubild (Thumbnail-Bild) sollte anziehend wirken und gleichzeitig einen guten Eindruck davon vermitteln, was im Video zu sehen sein wird.

YouTube schlägt Dir zwar ein Vorschaubild vor. Besser ist aber, Du erstellst selber eines und lädst es hoch.

Einige Tipps zum Thumbnail:

  • Wenn Du ein Video aufnimmst, nimm Dir kurz die Zeit, ein Foto zu schiessen. Dann hast Du garantiert ein scharfes Bild, auf dem Du gut in die Kamera blickst. Oft ist es nämlich schwierig, einen geeigneten Screenshot aus einem Video zu exportieren.
  • Es hilft, wenn auf dem Vorschaubild eine Person (Gesicht) zu erkennen ist. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Video angeklickt wird.
  • Die Grösse der Thumbnails für YouTube sollte 1280 x 720 px sein.
  • Mit dem Online-Gestaltungs-Tool Canva kannst Du ganz einfach ein Foto hochladen und mit Textelementen gestalten. Ich nutze Canva auch für die Titelbilder meiner Blogposts. Es gibt eine Vorlage für YouTube-Thumbnails, die von der Grösse her genau passt.

  • Erhöhe den Kontrast und die Helligkeit des Fotos ein wenig. So ist es auf Smartphones besser erkennbar. In Canva ist das unter dem Menupunkt „Filter“ möglich, wenn Du das Bild angeklickt hast.
  • Es muss kein Text auf dem Vorschaubild sein. Falls Du Dich aber dafür entscheidest, verwende für den Text eine kontrastreiche Farbe und eine gut lesbare Schriftart. Der Text sollte auf dem Bild möglichst gross sein – auch dies für die Erkennbarkeit auf kleinen Screens.

Diese Punkte sind wirklich wichtig.

Das Vorschaubild entscheidet wesentlich darüber, ob dein Video in den Suchresultaten oder auch in vorgeschlagenen Videos angeklickt wird. Und die Klickzahlen wiederum signalisieren an YouTube, ob dein Video interessant erscheint.

5. Erstelle SRT-Untertitel / Transkript

SRT-Untertitel und Transkripte sind für Suchmaschinen lesbar, zusätzlich zu Titel und Beschreibung des Videos. Und sie tragen zur Barrierefreiheit bei: Hörbehinderte können sie lesen, Sehbehinderte sich vorlesen lassen.

Aus diesen Gründen steigern SRT-Untertitel die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Video gefunden und angezeigt wird.

Am besten ist, Du erstellst selber SRT-Untertitel zu Deinen Videos und lädst sie hoch. Wie das geht, habe ich hier in einem Blogpost erklärt und dazu auch einen Ratgeber zusammengestellt.

YouTube erstellt eine automatische Transkription Deiner Videos, wenn Du dies in den Einstellungen nicht deaktiviert hast. Diese automatischen Untertitel solltest Du unbedingt überarbeiten und korrigieren, wenn Du sie verwenden möchtest, die sind oft voller Fehler.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

6. Viewing Time und Anzahl Views erhöht das Ranking

Je mehr von Deinem Video die Leute sich ansehen, desto höher bewertet YouTube seine Qualität.

Auch die Anzahl Views zählt: Wenn YouTube merkt, dass Dein Video beliebt ist, wandert es bei den Suchanfragen zum entsprechenden Thema nach oben. Achte Dich mal bei Deinen eigenen Suchanfragen: Die obersten Videos haben auch am meisten Klicks.

Teilweise kannst Du dies beeinflussen: Erwähne Dein neustes Video in Deinem Newsletter, bette es in Deinen Blogposts ein, verlinke es auf Deinen sozialen Profilen, schalte Werbung dafür (dazu komme ich später noch).

7. Erstelle Playlists und passe die Reihenfolge an

YouTube will, dass die Leute möglichst viel Zeit bei ihnen verbringen.

Wenn Du das nachfolgende Video so auswählst, dass es thematisch zum ersten passt, ist die Chance grösser, dass die Leute auf Deinem Kanal bleiben. Dies merkt YouTube und belohnt es.

Gut ist auch, wenn Du thematische Playlists erstellst (und die Beschreibung entsprechend optimierst).

8. Nutze Cards und tritt mit Deinem Publikum in Kontakt!

In meinem letzten Blogpost habe ich erklärt, was Cards sind und wie Du sie verwendest. Speichere dir unbedingt diesen Link.

Mit Cards kannst Du entweder zu Deiner Website verlinken, oder aber zu anderen Videos. YouTube belohnt Dich, wenn Du in Deinem Video z.B. auf Deinem Endscreen einen Link zu anderen Videos setzt, denn das heisst, dass die Leute mehr Zeit auf der Plattform verbringen.

Wenn jemand am Schluss Deines Videos Deinen Kanal abonniert, sendet das ebenfalls ein wichtiges Signal an YouTube. Offenbar findet jemand dieses Video so gut, dass er oder sie mehr davon sehen will. Dies kannst Du begünstigen, indem Du im Endscreen dafür einen Link setzt.

Auch wenn ein Video geteilt wird, wirkt sich dies sehr positiv aus!

Wie ich am Anfang gesagt habe, bitte ich manchmal auch aktiv am Ende des Videos um einen Like oder einen Kommentar. Denn Likes und Kommentare sind ein wertvoller Faktor für ein höheres Ranking.

Zudem merken Deine Zuschauer, wenn Du auf Kommentare antwortest, dass Du für sie da bist und sie ernst nimmst! Sie danken Dir das mit ihrer Treue.

Deshalb: Interagiere mit Deinem Publikum. Stelle Fragen, fordere sie auf, von ihren Erfahrungen zu erzählen – und antworte dann auch darauf.

9. Werte Google Analytics und Deine YouTube-Statistik aus

In Deinen Google Analytics siehst Du, mit welchen Suchbegriffen die Nutzer auf Deine Videos oder Deine Website gelangen. Das kann Dir bei der Themenplanung helfen, Schwerpunkte zu setzen.

Ebenso hilfreich sind die YouTube-Statistiken für Deine Videos: Welche Videos werden angeklickt? Bei welchen springen die Leute schon früh wieder ab? Daraus kannst Du schliessen, was funktioniert und was nicht, und darauf reagieren.

10. Google Ads schalten

Vor einiger Zeit hat Juliane Jahn für mich Google Ads eingerichtet. Das heisst: Sie hat für meine Videos Werbung auf Google und YouTube geschaltet.

Ich merke an den Zahlen, dass dies meine Reichweite vergrössert hat. Deswegen habe ich Juliane gebeten, ihre wichtigsten Ratschläge zusammenzufassen.

„Google Ads ist die Werbemöglichkeit, die Google bietet.

Man kann beispielsweise Geld investieren, um in den Google-Suchergebnissen weiter oben angezeigt zu werden. Das ist hilfreich, wenn man noch nicht so viel auf SEO gesetzt hat und schnell Erfolge sehen will.

Ein Beispiel: Wenn jemand auf Google nach ‚Videos mit dem Handy aufnehmen‘ sucht, kann Judith für eine solche Anfrage einen Link zu einem ihrer Videos oder einem Blogartikel als Werbeanzeige schalten.

Aber auch direkt auf YouTube ist mit Google Ads Werbung möglich: Man kann z.B. einen kleinen Kanal-Trailer produzieren und lässt ihn als Werbung zwischen anderen Videos schalten. Oder man pusht die eigenen Videos bei den Suchanfragen oder bei den Video-Vorschlägen während der Wiedergabe.

Hier hat man den Vorteil, dass man die Nutzer direkt bei dem Thema abholt, für das sie sich gerade interessieren. Wenn etwa jemand ‚Beleuchtung für Film‘ sucht, kann Judith ihre Videos zu diesem Thema weiter oben anzeigen lassen. Oder wenn sich jemand schon Videos über Beleuchtung in Interviewsituationen ansieht, tauchen Judiths Videos bei den vorgeschlagenen Videos schneller auf, wenn sie dafür bezahlt.

Im ersten Fall handelt es sich um eine Keyword-bezogene Anzeige, im zweiten um eine interessenbezogene. Bei Anzeigen mit Schlüsselbegriff (Keyword) fragt man sich: Wonach sucht der Nutzer? Zu welchen Suchanfragen passt mein Video? Bei interessenbezogenen Anzeigen: Wofür interessiert sich die Nutzerin, wobei ihr mein Video helfen könnte – vielleicht, ohne dass sie es schon weiss?

So hat man die Möglichkeit, mit Google Ads neue Zuschauer und letztlich neue Abonnenten zu gewinnen, obwohl man noch kein ‚grosser Player‘ ist.

Der Vorteil: Du kannst schon mit kleinem Budget einiges erreichen.

Obwohl natürlich der Effekt umso grösser ist, je mehr Geld Du zur Verfügung hast. Mit Google Ads behältst Du aber immer die Kontrolle und kannst genau angeben, wie viel Du einsetzen möchtest. Die ausführlichen Statistiken helfen, das Werbebudget optimal einzusetzen.“

Danke für die Tipps, Juliane!

Es geht nicht um Zahlen!

Bei all diesen Tipps gilt es, im Kopf zu behalten, dass Deine Zuschauer Menschen sind und keine Nummern.

Es geht nicht um reine Statistiken oder darum, einfach möglichst viele Abonnenten auf Deinem Kanal zu haben. Sondern Du möchtest, dass Deine Inhalte gesehen werden, dass sie den Leuten weiterhelfen und Freude bereiten.

Behalte dies auch bei der Produktion Deiner Videos in Erinnerung. Wenn Du das tust, was Dir selber Freude macht, und weitergibst, wofür Du eine Leidenschaft hast, werden…

  1. Deine Videos besser und
  2. machst Du Dich nicht abhängig von deinen Zuschauerzahlen.

SEO können die Wirkung Deiner Videos verstärken. Sie können aber niemals inhaltliche Qualität ersetzen.

Was ist Deine Erfahrung?

Was hat bei Dir genutzt, damit Deine Videos mehr Reichweite hatten?

Zum Thema YouTube habe ich Dir einen Ratgeber mit Checkliste zusammengestellt. Dann kannst Du diese Tipps jederzeit wieder hervor nehmen oder auch ausdrucken und mit dem Schreiber ankreuzen. Hole Dir den Ratgeber hier:

PDF: YouTube-Tipps

Für diesen Blogpost habe ich neben meinem eigenen Wissen Artikel von Backlinko und Digital Media Manager als Informationsquelle verwendet.

5 Gründe für Untertitel – und wie das SRT-Format Dich weiterbringt

Untertitel finde ich eigentlich störend. Als Videoproduzentin ist mir ein schönes Bild wichtig. Allerdings…

Oft bringen SRT-Untertitel in deinen YouTube- oder Facebook-Videos dir mehr Vorteile, als erwartet.

Vor etwa zwei Jahren bekam ich von einem Auftraggeber die Anweisung, ein deutsch gesprochenes YouTube-Video noch deutsch zu untertiteln. Warum? Aus guten Gründen.

Untertitel werden immer gefragter

Viele Leute schauen Videos auf dem Smartphone unterwegs und haben manchmal keine Kopfhörer eingesteckt. Mit Untertiteln kommt der Inhalt des Videos dennoch rüber.

Das Video, das ich damals untertitelt habe, war vom gesamten Konzept her auf Mobile ausgelegt.

Und das mobile unterwegs-sein ist nur einer der Gründe.

Was Untertitel dir sonst noch bringen, darauf gehe ich in diesem Artikel ein: Ich gebe Dir 5 gute Gründe für Untertitel.

Und dann geht es auch darum, dass Untertitel immer mehr können. Dass sie flexibler sind und man als Konsumentin mehr individuell einstellen kann. Ich stelle Dir das SRT-Format vor, das dies ermöglicht.

Wie Du selber SRT-Untertitel erstellen kannst, zeige ich Dir in meinem Ratgeber „SRT-Untertitel erstellen“.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

5 Gründe für Untertitel

1. Übersetzung

Ganz klar: Sehr häufig werden Untertitel immer noch als Übersetzung gebraucht.

Wenn der Interviewpartner Französisch spricht, aber das Video auch in der Deutschschweiz gesehen wird, ist eine Untertitelung die beste und kostengünstigste Lösung. Auch wenn Du ein Schweizerdeutsch gesprochenes Video in Standard-Deutsch untertitelst, ist das eine Übersetzung!

Die Alternativen: Bei Newsbeiträgen im Fernsehen kommen selten Untertitel zum Einsatz. Dort spricht häufig ein Sprecher in der Zielsprache über die leiser gemachten fremdsprachigen Aussagen („overvoice“). Bei Filmen und in der Werbung wird oft synchronisiert.

2. Unterwegs oder im Büro ohne Kopfhörer

Einen der wichtigsten Gründe für Untertitel habe ich bereits erwähnt: Leute schauen Videos häufig ohne Ton. Im Zug ohne Kopfhörer, während der Arbeit (Kopfhörerverbot in vielen Büros), in einer lauten Umgebung, oder wenn es einfach gerade zu umständlich wäre, die Kopfhörer hervorzusuchen, aber mit Ton in dieser Situation gerade nicht geht.

Ganze 82% der Videos auf Facebook werden ohne Ton angeschaut. Für in Websites eingebettete Videos habe ich keine solche Zahl, doch es wird dort ähnlich sein.

Es ist also eigentlich unverzichtbar, ein Video zu untertiteln, damit Deine Message oder die Deines Interviewpartners rüberkommt. Du erschliesst Dir damit ein Publikum, das sonst nichts von Deinem Video hat und es deshalb auch nicht beachtet.

Achtung: Beim Untertiteln nicht freestylen

Wenn Ton- und Untertitelsprache die gleiche ist, empfehle ich, 1:1 das Gleiche zu übernehmen und in den Untertiteln wenn immer möglich nicht zu kürzen oder zu paraphrasieren. Denn wenn jemand gleichzeitig zuhört und liest, stört es extrem, wenn die Untertitel vom Gesprochenen abweichen. (Natürlich ohne „ähm“s u.ä. 😉 )

Übrigens unterscheidet man bei Untertiteln zwischen „Closed Captions“, die ein- oder ausgeschaltet werden können, und „Open Captions“, die fix zum Video gehören.

3. Videos starten im Autoplay-Modus

Facebook pusht Videoinhalte. Dazu gehört Autoplay: Videos starten schon, ohne dass man darauf klickt. Auch bei Twitter und LinkedIn ist das so, und auch YouTube-Videos starten automatisch, wenn sie über einen Link geöffnet werden.

Die meisten Videos (ausser YouTube) starten dabei ohne Ton, zumindest wenn das Smartphone auf lautlos gestellt ist. Wenn Dein Video Untertitel hat, holst Du die Aufmerksamkeit der Internetnutzer in diesem Moment ab. Denn das Auge liest Text automatisch mit. Unvermittelt schenkt man einem solchen Video und seinem Inhalt Aufmerksamkeit, ohne dies bewusst gewollt zu haben.

Facebook gibt an, dass die Dauer, die Videos mit Untertiteln angeschaut werden, um 12% länger ist als ohne Untertitel.

Das kann sich positiv auf die Reichweite Deiner Videos auswirken: Facebook schliesst aus der längeren Sehdauer, dass Deine Inhalte interessant sind, und positioniert sie deshalb an höherer Stelle.

4. Barrierefreiheit

Thinh-Lay Bosshart ist mit ihrer Agentur BossharTong spezialisiert auf barrierefreies Web. Ich habe sie schon ein paar Mal um Tipps gebeten, weil sie sich mit dem Erstellen von Untertiteln sehr gut auskennt.

Für diesen Blogeintrag habe ich Thinh-Lay gefragt, ob es in diesem Bereich auch gesetzliche Richtlinien gibt. Sie gab mir folgende Auskunft:

„In der Schweiz ist seit 2004 das Behindertengleichstellungsgesetz in Kraft. Das BehiG betrifft auch die Barrierefreiheit im Web. Was als barrierefrei gilt, ist in den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG 2.0) des W3C festgelegt. Diese Richtlinien dienen als Grundlage für die Anforderungen an Behörden und Unternehmen.

Ein Grundprinzip ist, dass Informationen für alle Menschen wahrnehmbar sein sollen. Im Idealfall werden damit zwei oder mehr Sinne angesprochen.

Bei Video-Content braucht es also eine gleichwertige Textalternative. Das kann in Form eines beschreibenden Textes sein, oder in Form einer Audio-Deskription; einer zusätzlichen Tonspur, in der die Szenen beschrieben werden. Auf diese Weise ist der Inhalt auch für Menschen mit Sehbehinderung oder für Blinde zugänglich.

Für gesprochene Inhalte braucht es Untertitel, damit der Inhalt für Menschen mit Hörbehinderung zugänglich ist.“

Untertitel: Nicht Empfehlung, sondern Pflicht

Grundsätzlich sind auch private Unternehmen gesetzlich verpflichtet, alle Inhalte barrierefrei zur Verfügung zu stellen, um niemanden zu diskriminieren. Untertitel sind also mehr als nur empfohlen – sie sind Pflicht. Halten sich Unternehmen an diese Richtlinien?

„In der Praxis sieht es jedoch so aus, dass die Mehrheit aller Unternehmen dieser Pflicht nicht nachkommen“, bedauert Thinh-Lay Wonesky. Betroffene, die sich diskriminiert fühlen, müssten nämlich tatsächlich rechtlich aktiv werden. „Das macht verständlicherweise kaum jemand.“

Auf der Website von Thinh-lay Wonesky gibt es weiterführende Informationen und Links zum Thema Barrierefreiheit .

5. Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Nicht zuletzt verschaffen Dir Untertitel auch einen Vorteil bei den Suchmaschinen. Wenn Du sie in eine separate Textdatei verpackst, ist diese für Suchroboter sichtbar. Dadurch wird Dein gesamtes Video indexiert, nicht nur der Titel und die Kurzbeschreibung.

Das verbessert das Ranking Deiner Videos bei Google etc. Das Video kann bei einer Suche besser gefunden werden.

Auch innerhalb einer firmeneigenen Website werden Videos mit einer separaten Untertitel-Textdatei bei einer Begriffs-Suche mit einbezogen.

Aus der Not eine Tugend

Untertitel sind also nicht einfach störende Elemente im Video. Sie können auch einiges und bringen Dir als Videoproduzentin durchaus Vorteile.

Kennst Du die Online-News-Videos, die mit auffallendem, weiss/gelb/schwarzem Text funktionieren? AJ+, oder in der Schweiz Nouvo SRF. Sie machen sozusagen aus der Not eine Tugend:

Diese Formate machen die Untertitel zu ihrem Programm. Sie vermitteln News kurz, direkt und rein visuell – ohne Einbusse, wenn man das Video ohne Ton anschaut. Der Text (von „Untertiteln“ kann man hier eigentlich nicht mehr sprechen) spielt eine zentrale Rolle. Die Videos sind optimiert für ein junges Zielpublikum und für Mobile.

Das SRT-Format

Untertitel ausblenden, die Sprache wechseln, die Schrift vergrössern – all das ist möglich mit dem SRT-Untertitelformat. Es gibt auch noch andere solche Formate (.sub, .ass, .ssa), aber SRT ist am gängigsten.

Was bedeutet SRT? SRT steht für SubRip. Die Untertitel sind in einer Textdatei verpackt, die zusätzlich zum Video produziert wird und die Endung .srt hat. SRT kann in Facebook oder YouTube usw. genutzt werden.

Du kannst eine SRT-Datei entweder im Text-Editor oder mit einem speziellen Programm erstellen. Praktische Tipps dazu findest du in meinem SRT-Ratgeber unten.

Untertitel-Einstellungen personalisieren

So sieht die Subtitle-Optionen bei YouTube aus, wenn ein Video SRT-Untertitel enthält und man „Einstellungen“ > „Untertitel“ > „Optionen“ öffnet:

So können z.B. Personen mit einer leichten Sehbehinderung die Untertitel vergrössert anzeigen lassen.

Auch bei Facebook kann man die Anzeigeoptionen für Videos mit SRT-Untertitel festlegen, und zwar über „Einstellungen“ > „Videos“ > „Anzeige der Untertitel“ > „bearbeiten“:

Zeit- und Sprachcode

Wann welcher Untertitel einzublenden ist, wird über einen genauen Timecode festgelegt. Wenn man eine SRT-Datei in einem Textprogramm öffnet, sieht das dann zum Beispiel so aus:

Auch der Dateiname ist codiert, und zwar bezüglich der Sprache: Auf Deutsch z.B. Untertitel_Apfelvideo.de_DE.srt – das heisst: Deutsch, wie es in Deutschland gesprochen wird.

Ein zweites Beispiel: Die Endung für Spanisch, wie es in Kolumbien gesprochen wird, ist es_CO, Spanisches Spanisch wird es_ES codiert. (Die Schweiz ist in der SRT-Sprachenliste nicht vorhanden.)

Nützlich: Transkripts aus SRT-Untertiteln

SRT-Untertitel kann man sich bei YouTube auch als Transkript zum jeweiligen Video anzeigen lassen. So kann man anhand des Textes an einen bestimmten Punkt im Video springen.

Die Transkript-Funktion ist auch besonders nützlich, wenn jemand mit Inhalten aus einem Video weiterarbeiten will.

Zum Beispiel im Rahmen einer Recherche: Dann kann man sich beispielsweise das Transkript speichern oder ausdrucken, oder ein Zitat direkt und deswegen auch bestimmt korrekt heraus kopieren.

So sieht das zum Beispiel auf YouTube aus, wenn ein Video SRT-Untertitel hat und ich die Transkript-Funktion einschalte:

Anleitung zum Erstellen von SRT-Untertiteln

Du kannst SRT-Untertitel relativ einfach selber erstellen. YouTube versucht sogar, Untertitel automatisch zu erstellen. Es gibt verschiedene Tools und auch kostenlose Apps, die dir dabei helfen. In einem anderen Blogbeitrag stelle ich 8 Möglichkeiten für das Erstellen von SRT-Untertitel vor.

Oder Du kannst Dir hier die Übersicht herunterladen: Ratgeber „SRT-Untertitel erstellen“.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

Live-Videos im Trend: 5 Gründe, warum sie sich lohnen

Früher war es undenkbar, dass Privatpersonen eigene Videos in die ganze Welt verbreiten. Nur Fernsehstationen konnten live senden. Heute hat sich das verändert: Live-Videos sind ein Riesen-Trend. Alles, was man braucht, sind ein Smartphone und Internetempfang.

In den USA boomen Live-Videos. Sie sind auch spannend für Firmen und Geschäftsleute: Experten machen Live-Schaltungen zu Produkten und Themen und erreichen damit sehr viele Zuschauer.

Videos bringen uns Menschen näher. Live-Videos noch mehr.

1. Live schafft Nähe

Kommunikation wird auch übers Internet immer unmittelbarer. YouTube ist bereits sehr direkt, da es jedem erlaubt, Videos zu verbreiten. Aber es ist vorproduziert (teilweise sehr aufwändig) und nicht zeitgleich. Live wirkt noch authentischer und weil man als Zuschauer die Gelegenheit hat, direkt dabei zu sein, auch exklusiver. Live schafft Nähe und damit Vertrauen.

 

2. Es ist super-simpel, Inhalte schnell ins Netz zu bringen

Periscope war die erste App, welche das live-streamen vom Smartphone extrem einfach machte. Inzwischen ist Facebook ganz vorne mit dabei und pusht Live-Videos sogar aktiv, indem sie in den Timelines weiter oben angezeigt werden. YouTube verfügt über eine Live-Funktion, und neuerdings lassen sich auch auf Instagram und Twitter Videos streamen. Instagram Stories und Snapchat ermöglichen das einfache Produzieren von (fast) Live-Videos. Eine spannende Variante, schnell Inhalte zu produzieren und direkt ins Netz zu bringen!

Je nach Einstellung sind die Videos danach noch 24 Stunden sichtbar oder bleiben online, damit man sie auch später noch anschauen kann. Bei Snapchat und Instagram lassen sich die Videos auch gezielt an einzelne Leute verschicken oder löschen sich nach dem Anschauen selbst.

 

3. Zwei-Weg-Kommunikation dank Live-Videos

Bei Live-Videos gibt es nicht einfach „Sender“ und „Empfänger“. Die Kommunikation läuft auf beide Seiten: Zuschauerinnen und Zuschauer können Kommentare schreiben oder mit Herzchen ausdrücken, dass ihnen der Stream gefällt. Ich als Produzentin sehe, wer neu dazukommt und kann die Leute begrüssen. Beide Seiten können Fragen stellen und beantworten. Das schafft neue Möglichkeiten.

Der Vergleich mit Webinars drängt sich auf. Diese Tools können zwar verglichen mit Livestreams mehr, aber sie sind fürs Publikum weniger einfach. Im Live-Video muss man sich nicht anmelden, sondern kann ganz einfach reinzappen. Jeder, der deine Seite abonniert hat, sieht im Feed, wenn du live bist. Umgekehrt kann ein Live-Video auch ganz spontan gemacht werden, ohne Ankündigung.

 

4. Es muss nicht perfekt sein

Live-Videos sind casual. Ein Live-Video kann auch aus der Hand gefilmt werden, ohne Stativ, es darf Hochformat sein.

Die Regeln sind aber die gleichen wie allgemein bei der Videoproduktion: Gibt es zu viele Umgebungsgeräusche, lohnt es sich, ein Mikrofon zu verwenden. Wenn ein Video zu verwackelt ist, schalten die Leute weg. Ein Stativ macht die Hände frei, damit man zum Beispiel etwas demonstrieren kann.

Hol dir meinen kostenlosen Ratgeber: „Zubehör fürs Filmen mit dem Smartphone“. Dort findest Du Empfehlungen für Mikrofone und Stative.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

 

5. In der Schweiz noch viel Potenzial

Die Zeitverschiebung zu den USA bewirkt, dass weniger Leute aus Europa zu den amerikanischen Videos zuschalten. Die Konkurrenz ist also begrenzt. Hier gibt es im deutschsprachigen Raum noch viel Potenzial. Gerade weil hierzulande noch nicht viele Leute Live-Videos machen, ist es möglich, vieles einfach mal frei auszuprobieren.

 

Live-Videos für Firmen

Ich gebe viele Video-Workshops für Firmen, die mit selbst produzierten Videos näher zu ihren Kunden möchten. Noch näher kommt man mit Live-Videos – da eröffnen sich viele einfache Möglichkeiten.

Ein Beispiel: Das erste Mal habe ich Facebook Live erlebt, als ich in Basel im Auftrag von V-Zug an der Messe „Swissbau“ filmte. Der „Koch des Jahres“ war am Messe-Stand, und anstatt dass man mit Verzögerung darüber berichtet hätte, machten die Verantwortlichen gleich ein Live-Video mit ihm. So erhielten die Facebook-Fans von V-Zug das Gefühl, live etwas mitzuerleben.

 

Zusätzliche Software für Live-Videos

Kürzlich habe ich Facebook Live ausprobiert (schau’s Dir an). Auch auf YouTube habe ich einen Livestream gemacht.

Bei Facebook habe ich direkt in der App auf meinem iPhone den Livestream gestartet, ohne etwas zu installieren. Für den Livestream auf YouTube musste zuerst eine Software installieren. Dieser Weg war einiges umständlicher. Für den YouTube live Test habe ich „Wirecast“ (Testversion) verwendet. Im Video kannst Du deshalb ein Wasserzeichen sehen. Ich habe den Stream mit meiner Webcam aufgenommen.

Mit Airserver“ könnte ich mein iPhone auf dem MacBook spiegeln und so auch von meiner iPhone Kamera ein YouTube-Live-Video senden.

Unterdessen empfahl mir mein Mann Sam Steiner die Software „OBS“. Sie ist gratis. Man kann damit sowohl Live-Videos für YouTube als auch Facebook machen. Der Vorteil einer solchen Software: Man kann mehrere Kameras benutzen und zum Beispiel auch Bauchbinden einblenden. Hier mein YouTube Live-Video:

 

Meine Live-Video-Strategie

Ich werde zukünftig alle zwei Wochen, am Freitagmorgen um ca. 9.30 Uhr, live auf meiner Facebook Fanseite Judith Steiner Videoproduktion sein. Dort werde ich über die Inhalte meines neusten Blogbeitrags sprechen und kurze Fragen beantworten. Alternierend in den Wochen dazwischen gibt es auf meinem privaten Profil einen Stream, in dem ich etwas über das Leben plaudere 🙂

Ich nutze die Kraft von Video, habe aber im Unterschied zu meinen YouTube-Videos keinen Schnitt-Aufwand.

Meine Live-Videos werde ich im Querformat filmen. Erstens gefällt mir der breite Ausschnitt besser. Zweitens kann ich Breitformat mit jedem Stativ aufnehmen – bei Hochformat ist nicht jedes Stativ mit dem iPhone kompatibel.

Verbinde dich mit mir auf Facebook, damit du die Live-Sessions nicht verpasst!

Facebook YouTube

Copyright © 2020 Judith Steiner Videoproduktion