Tag: filmen-mit-smartphone

Nutze das Potenzial deiner Smartphone-Kamera

Nutzt Du bereits das volle Potenzial deiner Smartphone Kamera?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Leute gar nicht alle Möglichkeiten kennen, die ein Smartphone beim Filmen bietet.

In diesem Video zeige ich Dir welche Möglichkeiten mein iPhone 13 Pro hat und zeige Dir anhand von dem, wie Du das volle Potenzial bei deinem Smartphone ausschöpfen kannst.

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3 Linsen

Ich habe bei meinem iPhone 13 Pro, 3 Linsen. Das sind 3 kleine Objektive, die ich immer dabei habe. Vorne habe ich noch eine 4. Linse (die Selfiecam) und in der Kamera versteckt ist noch eine 5. Linse, welche ich später noch vorstelle.

Wenn Du nun ein Smartphone hast, welches hinten nur 1 Linse hat, dann hast Du einfach ein Weitwinkel.

Weitwinkel

Wenn ich nun mit meinem iPhone filme und die Kamera anwähle, dann öffnet sich die Standard Linse. Diese Linse ist in der Regel eine 26mm Linse. Diese ist etwas weitwinklicher und zeigt ein wenig von meinem Büro.

Ultraweitwinkel

Ich kann beim iPhone 13 die Linse wechseln auf das Ultraweitwinkel. Wenn ich auf 0.5 einstelle, erscheint mein Bild noch weitwinkliger und ich habe noch mehr Bild. In meinem Fall sieht man nun schon fast das halbe Büro.

Ich habe an meinem Smartphone noch eine 3. Linse, das ist die Telelinse, damit kann ich ein Objekt viel näher holen. Beim iPhone 13 ist dies eine 3-fach Vergrösserung, beim iPhone 12 war es 2.5 und bei den Vorgängern war die Telelinse noch 2-Fach.

Die Telelinse finde ich etwas sehr praktisches, diese Linse brauche ich sehr oft. Gerade wenn ich unterwegs bin und verschiedene Videoshots sammle, dann habe ich mehr Möglichkeiten.

Die Einstellungen mit der Standardkamera sieht etwa so aus:

Mit der Telelinse komme ich schon viel näher ran:

Mit dem Ultraweitwinkel sieht es so aus:

Hier habe ich das heilige Hüsli beim Rapperswiler Holzsteg gefilmt

Näher ran gehen

In der Regel bin ich beim Filmen immer in Bewegung, kann uns sollte auch näher ans Objekt ran gehen. Dies ist aber nicht immer möglich, dann bin ich froh, wenn ich die Telelinse zur Hand habe.

Nahaufnahme Blumen

Aufnahme mit der Telelinse

Rad beim iPhone für das digitale Zoom

Du kannst natürlich beim Filmen mit 2 Finger das Bild näher holen aber Achtung! Das ist ein digitaler Zoom. Das heisst, das Bild wird zwar näher geholt aber die Bildqualität nimmt dabei ab. Das ist kein Wechsel der Objektive. Die 3 Linsen auf der Rückseite wurden dafür gebaut, dass man ohne Bildverlust das Objekt näher holen kann. In jeder Linse steckt ein eigener Sensor, 3 verschiedene Minikameras. Wenn Du also verschiedene Linsen hast, dann versuche doch anstelle des digitalen Zooms, eine von diesen Kameras zu nutzen.

Mindestens 2 Linsen, haben alle Smartphones. Wenn Du hinten nur eine Kamera hast, so hast Du vorne noch die Selfiecam. Diese nutze ich sehr oft. Bei einer Videobotschaft ist es einfacher die Selfie Kamera zu benutzen, weil ich mich da sehen und richtig ins Bild stellen kann.

Die Selfie Cam

Die Selfie Cam ist auch weitwinklig, da sie aber noch kleiner ist, als die anderen Linsen, ist die Videoqualität auch ein bisschen schlechter. Der Bildstabilisator und auch die Lichtempfindlichkeit sind weniger gut.

Wenn Du aber genug Licht hast und auch noch mit einem Stativ arbeitest, ist die Qualität gut genug, damit Du auch mit der Selfie Kamera gute Aufnahmen machen kannst, wenn es schnell gehen soll.

Die 5. Linse (Makrolinse)

Die 5. Linse ist in den digitalen Einstellungen versteckt. Beim iPhone gibt es diese erst ab dem Modell iPhone 13 Pro. Das ist die Makrolinse. Früher wurden die Aufnahmen (z.B von einer Blume) immer unscharf, wenn Du nah ran gegangen bist. In den Einstellungen von meinem Iphone kann ich nun die Makrosteuerung aktivieren. Wenn ich jetzt nah ran gehe, wechselt die Kamera automatisch in diesen Makroeinstellungsmodus. Dieser funktioniert auch auf der Telelinse, so dass ich eine wirklich schöne Grossaufnahme einer Blume bekommen kann. Ich empfehle, die Markosteuerung immer aktiviert zu haben, damit es in den Makrobereich wechselt, sobald du ein Objekt von nahem filmen möchtest.

Schau doch bei Deinem Smartphone nach, welche Linsen du hast und wie du sie wechselst und welche Settings es dazu noch gibt, damit auch Du das volle Potenzial deines Smartphones nutzen kannst.

Falls Du ein iPhone 13 Pro hast und den Kinomodus noch nicht kennst, dann schau unbedingt noch mein Video „Kinomodus beim iPhone 13„.

Mit dem Kinomodus hast Du auch noch eine Spiegelreflexkamera in deiner Hosentasche und bringst eben auch Tiefenunschärfe ins Bild. Ich habe dies in meinem Video in verschiedenen Situationen ausgetestet und bin wirklich begeistert, wie es funktioniert.

Wenn Du kein iPhone 13 Pro hast oder nur 2 Linsen, kannst Du trotzdem mit deinem Smartphone tolle Videos aufnehmen. Es gibt wichtigere Dinge als diese Linsen, die zeige ich Dir in meinen „10 Tipps für bessere Videos“. Du kannst diesen Ratgeber hier herunterladen.

Frieden schliessen mit der Technik

Technik ist nicht mein Ding…
Deshalb kann ich auch keine Videos produzieren.

Dies höre ich sehr oft, gerade auch von Frauen. Liebe Ladys, Technik ist nicht schlecht und kann uns wunderbare Möglichkeiten geben. Gerade in der Videoproduktion diesem Powermedium eröffnet uns die Technik neue Welten.

In diesem Video möchte ich Dir zeigen, wie uns die Technik entgegenkommt und vieles damit einfacher wird.

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Du hast doch bestimmt auch schon mal bei Deinem Smartphone den „REC“ Knopf gedrückt. Das ist schon mal ein guter Anfang. Mit dem Smartphone kann Du filmen und die Qualität wird immer besser.

Technik Bildstabilisatoren

Wenn früher die Videos noch verwackelt waren, so sind die Bildstabilisatoren in den heutigen Smartphones und auch Kameras so gut, dass man die Bilder fast nicht mehr verwackeln kann. Die Videos sind schon dank dieser Technik weit professioneller.

Vielleicht kannst Du dich auch daran erinnern, dass man früher kaum filmen konnte, wenn die Sonne langsam unterging, weil das Bild sich so verpixelte wegen der digitalen Aufhellung des Gerätes. Heute sind die Geräte so viel lichtempfindlicher, dass diese auch bei wenig Licht großartige Videos generieren. Diese Technik entwickelt sich auch immer weiter, so dass es auch immer einfacher wird Videos zu produzieren.

Technik beim Filmen

Wenn Du mich schon ein wenig kennst, dann denkst Du vielleicht, dass ich viel über Mikrofone, Stative und Licht rede. Dies sind aber keine Monster, diese Mittel helfen Dir deine Videos zu verbessern.
Dazu habe ich bereits einige Ratgeber veröffentlicht, die Du herunterladen kannst, wie z.B.

In meinen Videokursen geht es also auch immer um die technischen Aspekte aber immer nur so viel wie es braucht. Ich zeige Dir, wo ein Mikrofon Sinn macht, welches Du brauchst, wo Du es weglassen kannst, welches Stativ, warum und warum nicht, etc.
Damit Du dich so einrichten kannst und weisst, was Du brauchst, was Du aber auch weglassen kannst. Wenn Du das alles kennst, kannst Du Dich auch wieder mehr um deine Inhalte kümmern.

Lernprozesse bei der Technik

Das ist wie einen Text schreiben. Die Kinder nehmen mal einen Stift zur Hand und kritzeln, später lernen sie die Buchstaben, irgendwann das 10-Finger-System und dann schreiben sie Texte. So ist es auch mit diesen Geräten. Ich zeige Dir wie Du damit umgehst und damit Video produzieren kannst. Danach kannst Du Dich wieder besser um deine Botschaft kümmern und was Du weitergeben möchtest.

Technik erlernen

Ich möchte Dich dazu befähigen, die Kraft von Video zu nutzen, damit Du sichtbar wirst und die Leute, die auf Deine Botschaft warten, sie kennenlernen und hören können.

In meinem Kurs „Video hat Kraft“ da geht es um die Technik aber auch darum, wie Du überhaupt filmst, was die verschiedenen Elemente sind in der Videoproduktion und wie Du sie im Schnitt zusammenbringst, damit am Schluss dein eigenes Video entsteht.

Melde Dich jetzt an für den Kurs „Video hat Kraft“ und warte nicht länger. Kinder warten auch nicht auf den Tag X, sondern nehmen einen Stift und beginnen zu malen und irgendwann entsteht dann ein Bild daraus. Das wird bei Dir auch so sein. Du wirst Fortschritte machen und nach diesem Kurs dein eigenes Video produzieren können.

Den Link zum Kurs findest Du hier.

Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

Muss ich jetzt auch tanzen, Grimassen schneiden oder Witze erzählen?
Solche Fragen gehen mir schon manchmal durch den Kopf, wenn ich sehe, wie TikTok durch die Decke geht und solche Videos gerne geschaut werden. Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

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Videoplattform Instagram

Vor kurzem hat Adam Mosserie von Instagram bekannt gegeben, dass sie diese Plattform noch mehr zur Videoplattform entwickeln wollen. Dort boomen vor allem die Reels, die Kurzvideos.

Ein Reel darf nicht länger als eine Minute sein.
Meine Videos auf YouTube dauern oft 10 Min. Ist dieses lange Format bald tot?

Adam Mosseri

Vorteile von Reels

Ich habe auch gerne Reels. Sie sind kurz, oft recht unterhaltsam, schön und kreativ.
Wenn ich mich damit ein bisschen berieselt habe, kann ich mich wieder etwas anderem zuwenden und verbrauche da gar nicht viel Zeit. Oft erinnere ich mich gar nicht mehr, von wem das Reel war, sondern nur an den Inhalt, wenn z.B eine Katze einige Dominosteine umgeworfen hat.

Vorteile von YouTube

Auf YouTube lande ich meistens ganz anders. Dort bin ich auf der Suche nach etwas was ich wissen will und finde dort fast alles.

Einmal habe ich nach einem Tutorial gesucht für den Gimbal Ronin S. Ich wollte wissen, wie ich die Kamera darauf ausbalancieren kann. Ich habe dann zwei Tutorials geschaut, die recht kurz waren. Diese waren mir aber viel zu schnell, so dass ich gar nicht recht mitgekriegt habe, wie es wirklich funktioniert. Ich musste noch ein drittes Tutorial anschauen, wo mir auf ausführliche Weise erklärt wurde, wie alles funktioniert. Die ersten beiden Videos haben mich eher frustriert, für das Dritte war ich sehr dankbar.

Es ist nicht immer das kürzeste, unterhaltsamste und schnellst geschnittene Video das Beste. Es kommt immer darauf an, was man für ein Ziel hat.

Oft nehme ich mir auch bewusst Zeit um auf YouTube Videos anzuschauen, weil ich mir dort Wissen holen möchte.

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Howe angeschaut. Er redete darüber wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird. Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm geschaut habe und ich hatte schon dann das Gefühl ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

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Chris Hau

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Hau angeschaut.
Er redete darüber, wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird.
Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm gesehen habe und trotzdem hatte ich hatte das Gefühl, ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

Video hat Kraft

Video hat die Kraft, dass ich Menschen in die Augen schauen, kennenlernen und Vertrauen aufbauen kann. Deshalb haben solche, längere Videos immer noch Wert.
Wir wollen Beziehungen aufbauen und mit Menschen interagieren.

Die grosse Herausforderung ist, dass ich Videos aufnehme, die inhaltlich nicht langweilig oder in die Länge gezogen werden, die aber auch nicht zu kurz sind, so dass der Inhalt gar nicht wahrgenommen werden kann.

Heisst das, dass Du jetzt tanzen sollst vor der Kamera?

Wenn Du gerne tanzt und Dich gerne so ausdrückst, dann tu es, ansonsten lass es lieber sein. Es geht darum, dass Du authentisch bist vor der Kamera. Dann kann Dich auch niemand kopieren.

Solche Videobotschaften sind wertvoll, da die Zuschauer Dir in die Augen schauen, die Stimme hören,  Zeit mit Dir verbringen und Vertrauen aufbauen können. Damit kannst Du Deine Botschaft, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung vorstellen und  den Zuschauern näher bringen.

Was heisst das für mich?

Ich tanze sehr gerne, vorallem zu Lifekonzerten aber nicht unbedingt vor der Kamera.

Allerdings mache ich mir natürlich Gedanken, was die ganze Entwicklung für mich bedeutet und probiere auch Neues aus.

Ich probiere vor Allem auf Instagram die Reels aus. Wichtig ist es auch da, mich selber und kreativ zu sein um Mehrwert weiterzugeben.

Meine Kurse

In meinem Kurs „Video hat Kraft – nutze sie richtig“, vermittle ich alle Grundlagen der Videoproduktion. Wenn Du diese kennst, kannst Du für alle Videoplattformen Videos kreieren.

Im „Storyteller“ Kurs zeige ich Dir wie Du Inhalte aufbaust, damit die Leute auch an längeren Videos dranbleiben. Ich zeige Dir wie Du Dein Publikum mit diesen Videos erreichst auf allen sozialen Plattformen.

Ratgeber

Hier findest Du meine Ratgeber über Themen im Zusammenhang mit der Videoproduktion
Meine Video-Ratgeber: https://judithsteiner.tv/give-aways

Nachrichten mit Loom

Einfach und schnell Videobotschaften mit Loom verschicken

Stell dir vor Du öffnest Dein E-mail und der Absender schickt Dir eine Videobotschaft per Video.

Nachrichten mit Loom sind ganz einfach und schnell aufgenommen.

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Loom

Loom ist ein wirklich cooles, praktisches Tool, wenn ich ganz schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen und verschicken will.
In meiner, vor Kurzem durchgeführten Videochallenge, haben über 80 Personen ihr eigenes Video in unsere Gruppe gepostet und ich konnte allen 80 Teilnehmern am ersten Tag ein Videofeedback schicken.
So viele Videos in so kurzer Zeit aufnehmen konnte ich nur, weil ich einen sehr schnellen Workflow gefunden habe.
Mit Loom einer externen Webcam und einem Mikrofon habe ich auf meinen Macbook, die Videos aufgenommen und gleich verschickt.

Ich arbeite lieber mit externer Hardware, da diese meist bessere Qualität liefern als die eingebauten Webcams.,

Wie funktioniert Loom?

Loom ist sehr einfach zu bedienen. Mit nur ganz wenigen Clicks, kann ich ganz leicht, eine Botschaft aufnehmen. Dabei kann ich auswählen, ob ich nur den Bildschirm, die Webcam oder beides aktiviert haben will. Nach der Aufnahme wird gleich das Video automatisch auf Loom hochgeladen und ich kann es mit einem Link an die entsprechende Emailadresse verschicken.
Durch die „Share“ Option kann ich auch ein GIF erstellen und ein bewegtes Bild weiterschicken oder ich kann es direkt in den Social Media Kanälen veröffentlichen.

Durch solche Videobotschaften kann dich dein Gegenüber einfach noch persönlicher sehen und hören.

Ist Loom teuer?

Du kannst Loom gratis nutzen und beliebig viele Videos aufnehmen. Allerding kannst Du nur 25 Personen Zugang zu Deinen Videos erteilen. Ansonsten müsstest Du die kostenpflichtige Version bestellen für ca. 8$ pro Monat.
https://www.loom.com/

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, wie Du Deine Videobotschaft zu jemandem bringen oder auf einer Plattform veröffentlichen kannst. Wichtig ist einfach, dass Du weisst auf was Du achten musst, damit Du authentisch wirkst.

Möchtest Du wissen, wie du Kompetent vor der Kamera auftreten kannst? Dann kaufe doch meinen Online Videokurs „Kompetent vor und hinter der Kamera, damit Deine Botschaft ankommt“. In diesem Kurs zeige ich Dir, auf was Du achten musst, damit Du im besten Licht stehst, dein Ton gut ist und Deine Botschaft ankommt.

Hier lernst Du, wie Du dich im Bild positionieren musst und was es alles sonst noch braucht um die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken. Ich gebe Dir klare Anweisungen und Hilfe, damit Du coole, authentische und echte Vidobotschaften verschicken kannst.

Zoom Anleitung: Hardware für Deine Videokonferenz

Hast du deine Meetings schon begonnen oder deine Lektionen schon online gegeben? Ich habe dazu ein Zoom-Tutorial veröffentlicht oder auch wie du mit deinem Smartphone deine Lektionen online geben kannst.

In diesem Video zeige ich dir, wenn du nicht mit dem Smartphone arbeitest, welches Equipment dir helfen kann, damit du auch gute Online Videos aufnehmen kannst.

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Wenn ich mit meiner Webcam arbeite und ein Zoom, Skype oder anderes Tool brauche um mit Leuten in Kontakt zu treten, gibt es auch Hardware welche mir hilft, ein besseres Bild oder einen besseren Ton zu bekommen.

Du kannst mit der normal eingebauten Webcam des Rechners arbeiten. Die sind in der Qualität nicht so gut aber wichtig ist, dass man dich sieht und das funktioniert mit diesen Kameras.
Bei der eingebauten Webcam hast du das Problem, dass wenn du den Rechner vor dir hast, den Bildschirm schräg stellst, dann schaust du von oben in die Kamera, die sogenannte Froschperspektive und wirkst dadurch etwas überheblich und das möchten wir nicht.
Wenn du aber eine Webcam hast oder eine kaufen kannst, dann bekommst du eine besseren Bildqualität und ein allgemein schärferes Bild. Deshalb habe ich meine Webcam auf ein Stativ gestellt. So kannst du die Kamera auf Augenhöhe platzieren oder irgendwo in den Raum stellen, wo man dich gut sieht. Deinen Rechner kannst du dann als Monitor, den du woanders aufstellen kannst damit du alles gut siehst.

Ich selber arbeite mit der Logitech Brio 4K und bin sehr zufrieden mit dieser Webcam. Ich kann sie einfach mit dem Rechner per Kabel verbinden, dazu brauche ich einen USB-C Adapter, da die Webcam einen normalen USB Anschluss hat.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du deine Videokamera oder Systemkamera mit dem Rechner verbinden kannst. Ich habe dazu kürzlich ein Video aufgenommen „3 Möglichkeiten wie du Live streamen kannst“. In diesem Video zeige ich dir wie du mit einem Cam-Link Adapter eine normale Kamera mit deinem Rechner verbinden und so auch mit Zoom oder anderen Tools arbeiten kannst.

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Ganz wichtig ist auch der Ton. Wenn du etwas erzählst und mit Leuten sprichst ist es wichtig, dass man dich auch versteht. Wiederum kannst du mit dem eingebauten Mikrophon deines Rechners arbeiten aber diese sind in der Qualität einfach nicht so gut. Versuche einfach möglichst nah an der Tonquelle zu sein. Wenn du also vom Rechner weggehst brauchst du unbedingt ein externes Mikrofon. Egal mit welcher Tonquelle du arbeitest, schau das du möglichst keine Geräusche im Hintergrund hast, damit man dich auch gut versteht.

Wenn du ein Gespräch aufzeichnet, bei welchem du nah bei der Kamera bist, kannst du mit einem Tischstativ arbeiten. Ich arbeite z.B mit dem Røde Podcaster, den kann ich per USB mit meinem Rechner verbinden und kann das Mikrofon in den verschiedenen Tools anwählen. Ich könnte zusätzlich mit einem Kopfhörer mithören, wenn ich ein Online-Meeting habe, damit ich die anderen gut verstehe.

Eine andere Möglichkeit um den Ton aufzunehmen ist ein Lavalier Mikrofon ein kleines Mikrofon welches, man sich anklemmen kann. Wenn du mit einem Lavalier Mikrofon arbeiten willst, ist es wichtig, dass du eines hast mit einem TRRS Stecker. Das ist eigentlich ein Mikrofon für ein Smartphone und dieses wird bei einer Kopfhörer Buchse eingesteckt. Die meisten Rechner haben keinen Mikrofon Eingang und deshalb brauche ich einen Stecker, der aus meinem Kopfhörer Buchse eine Mikrofon Eingang macht. Bei den meisten Mac und Windows Rechnern hat es funktioniert. Dieser Stecker mit den 3 Ringen wird bei der Kopfhörer Buchse eingesteckt und somit habe ich das Mikrofon auch bei mir. Das kann ich aber nur machen, wenn ich keinen Kopfhörer brauche, da durch dieses Mikrofon der Kopfhörer Eingang besetzt ist.

Es gibt da aber Abhilfe mit dem Røde ST6 Stecker. Mit diesem Stecker kann ich mein Lavalier Mikrofon und ebenfalls einen Kopfhörer einstecken und dann diesen Stecker mit der Kopfhörer Buchse verbinden. Wenn du einen Bluetooth Kopfhörer verwendest ist das Problem auch gelöst.In meinem letzten Video habe ich gezeigt, wie du mit einem Smartphone eine Online Konferenz oder eine Online Lektion geben kannst und dabei auch gezeigt, wie Leute Fitness- oder Yogalektionen geben und dazu weiter weg von der Kamera stehen und sich bewegen müssen. Da hilft es mit einer Funkstrecke zu arbeiten. z.B mit dem Røde Wireless Go. Das Lavilier Mikrofon, kann man sich anstecken und das Kästchen am Hosenbund befestigen. Der Sender dazu steckt man bei der Kopfhörerbuchse am Rechner ein. Wichtig ist das man noch einen TRRS Adapter (Stecker mit 3 Ringen) dazwischen steckt. Dieser TRRS Adapter ist kein Bestandteil der Funkstrecke und muss zusätzlich bestellt werden.

Ich habe noch 2 LED Panels aufgestellt. Es ist natürlich auch wichtig, dass dein Gegenüber dir in die Augen schauen kann und dein Gesicht sieht. Du kannst aber auch das Licht vor Ort nutzen. Schau einfach, dass du nicht im Hintergrund das Fenster hast, denn dann kann man dein Gesicht nicht sehen, wenn du dich aber dem Licht entgegen stellst, fällt das Licht auf das Gesicht und der Hintergrund ist dunkel. Wenn es draussen dunkel ist versuche es mit eine Leuchte. Möglichst hinten dunkel und von vorne Licht und dann kann man dich auch sehen.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

Falls du lieber Lampen möchtest, kannst du hier den „Licht Ratgeber“ gratis herunterladen

Persönlich Videobotschaften

Du öffnest ein Mail und anstatt ein langer Text erwartet Dich der lächelnde Absender. Eine Videobotschaft kann viel persönlicher sein als ein Video. Und ich habe ein Tool entdeckt, mit dem es ganz schnell und einfach geht. Damit habe ich in einem Tag 82 persönliche Videobotschaften aufgenommen.

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Mit Loom kann man in kurzer Zeit schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen. In meiner „videochallenge“, konnte ich so jedem Teilnehmer ein kurzes Videofeedback geben.

Ich habe die Botschaften mit einer externen Webcam und dem Røde Potcaster aufgenommen, da die Webcam eine bessere Qualität liefert und man sie auf Augenhöhe einstellen kann. Der Røde Potcaster sorgt dabei auch auf eine bessere Tonqualität, als ich es mit dem MacBook gehabt hätte.

Wie Loom funktioniert siehst Du im Video.

Loom kann man gratis nutzen und dabei beliebig viele Videos aufzeichnen. Allerdings kann man mit der Gratisversion nur 25 Leuten Zugang zu den Videos geben. Mit der Pro Version ab $8 pro Monat, kann man aber bereits unlimitierte Botschaften verschicken.

Weiter Informationen zu Loom findest du hier: https://www.loom.com

Falls Du bei der nächsten #videochallenge mitmachen möchtest. Dann melde Dich jetzt hier an: https://judithsteiner.tv/videochallenge/

Infos zu meinem online Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera“ gibt es hier.

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

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  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

7 Tipps: Wie Du vor der Kamera natürlich wirkst

Wenn Du Video nutzen möchtest, um eine Beziehung mit Deinen Zuschauern aufzubauen, dann solltest Du möglichst natürlich und Dich selbst vor der Kamera sein. Das ist gar nicht so einfach. In diesem Video gebe ich Dir 7 Tipps, damit es gelingt.

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1. Zuerst ist mal die Haltung ganz wichtig.
Du kannst stehen oder sitzen. Im Stehen ist man meistens präsenter. In meinem Video sitze ich weil der Hintergrund besser passt wenn ich sitze und meine Videos oft auch etwas länger dauern. Wenn ich sitze achte ich auf eine aufrechte Haltung damit ich aufrecht und präsent bin. Nimm die Schultern nach hinten und zeige, dass du offen bist.

2. Schau in die Linse!
Wenn du nicht in die Linse schaust hat dein Betrachter das Gefühl, dass du nicht mit ihm sprichst. Wenn du aber in die Linse schaust nimmst du eine direkte Verbindung zu ihm auf und er hat das Gefühl, dass du mit ihm sprichst.
Stell dir einen Freund / Freundin vor wenn du in die Linse schaust, du kannst auch ein Bild oder Foto deines Freundes / Freundin neben die Kamera stecken. Wichtig ist aber, dass du dann nur kurz das Bild anschaust und dann wieder in die Linse guckst und dir vorstellst, dass du mit diesem Freund / Freundin sprichst.

3. Lächle!
Und zwar bevor du das Video beginnst. Schau in die Linse und lächle und wenn du bereit bist dann lege los. Behalte das Lächeln immer solange du sprichst. Wenn du dich konzentrierst auf den Text, kann es sein, dass du das lächeln verlierst und dann sieht es meistens nicht mehr so präsent aus. Also lächle und zwar bis ganz am Schluss bis die Kamera aus ist, ansonsten gibt es oft ein komisches Schlussbild. Also lächle, dass du bis am Schluss präsent und nett wirkst.

4. Schau deine Videos an!
Es kann am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig wirken, wenn man sich selber im Video sieht und hört. Aber man gewöhnt sich daran und je öfters man sich selber anschaut je entspannter steht man vor der Kamera. Dann siehst du auch wie du vor der Kamera wirkst, ob du etwa den Kopf schief hältst und kannst sehen, was du an dir korrigieren möchtest.

5. Rede über dein Thema!
Du wirst wahrscheinlich keinen Food Blog eröffnen, wenn du lieber Fertiggerichte hast und gar nicht gerne kochst. Aber wenn du es gerne tust, und kochst und ausprobierst und die verschiedenen Zutaten miteinander mischt, dann wird dir das leicht fallen, weil es deine Leidenschaft ist. Natürlich bereitest du dich darauf vor und überlegst dir, was der Inhalt des Videos sein soll und was du sagen möchtest aber dann kommt es wirklich aus dem Herzen und wirkt natürlich.

6. Arbeite in Sequenzen!
Du musst nicht alles an einem Stück aufnehmen. In meinem Video habe ich auch ganz viele Wiederholungen rausgeschnitten. Zwischendurch kannst du auf deine Notizen schauen und dich auf deinen nächsten Tipp konzentrieren. Dann kannst du das Video so schneiden, dass alle Unterbrechungen, Versprecher etc. rausgeschnitten werden. Überlege dir Vorher, wie du es aufnehmen und schneiden willst damit du diese verschiedenen Sequenzen hast.
Ich werde oft von Leuten gefragt ob der Einsatz eines Teleprompters hilfreich ist. Ich empfehle es nicht, da man beim Teleprompter jeweils den Text abliest und wenn du kein Profi bist, dann der Betrachter das Gefühl hat, dass du ihn nicht richtig anschaust.

7. Übung macht den Meister.
Üben, üben, üben und du wirst besser, wie bei Allem im Leben. Du musst jetzt aber nicht denken, dass du üben musst bis du perfekt bist und erst dann das Video aufnehmen kannst. Wenn ich meine Videos von früher betracht, sehen die auch ganz anders aus als heute. Wichtig ist, dass du Videos aufnimmst und veröffentlichst und das immer wieder, damit du daraus lernst und dich weiterentwickelst.

Falls Du bei der nächsten #videochallenge mitmachen möchtest. Dann melde Dich jetzt hier an: https://judithsteiner.tv/videochallenge/

Möchtest du noch weiter Tipps erhalten, hol dir hier die 10 Tipps für bessere Videos https://judithsteiner.tv/10tipps

10 Gründe, warum Du noch keine Videos machst – und wie Du sie überwindest.

Mit Video kannst Du Deine Persönlichkeit zeigen. Andere Menschen können Dich kennenlernen und Vertrauen aufbauen, wenn Sie Deine Videos schauen. Trotzdem nutzen viele diese Möglichkeit noch nicht.

In diesem Video zeige ich 10 Gründe, warum so viele Leute die Kraft von Video noch nicht nutzen. Und gebe Dir Tipps, wie Du die Hürden überwinden kannst.

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Die 10 Punkte sind weiter unten im Text nochmals aufgelistet.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Melde Dich für die #videochallenge

Wie am Schluss im Video erwähnt, möchte ich Dir helfen, diese Hürden wegzuräumen und ins Tun zu kommen. Damit Du auch die Kraft von Video nutzen kannst. Melde Dich jetzt für die #videochallenge an.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

1. Nicht für Deine Branche…

Was ist Deine Mission, Deine Message, Dein Anliegen? Was möchtest Du teilen, weiter geben? Mit was möchtest Du andere Menschen inspirieren, ihnen helfen. Ist es Wissen? Ein Produkt, eine Dienstleistung? Möchtest Du Dein Anliegen nicht nur in Deinem engeren Umkreis weiter geben, sondern einen grösseren Kreis von Menschen erreichen? Wenn ja, dann kann Dir Video dabei helfen.

Vielleicht dachtest Du bis jetzt, dass Video vor allem für Leute ist, die mit YouTube ihr Geld verdienen wollen, oder Filmer sind, oder in der Tourismusbranche arbeiten.

Das stimmt nicht. Egal, für welches Thema Du Dich einsetzt. Video ist einfach ein Medium, um das zu transportieren. Ein sehr effektives Medium. Weil Du gleichzeitig zu vielen Menschen auf der ganzen Welt sprechen kannst. Es ist zeit- und ortsunabhängig. Und egal, wo Dein Zuschauer sitzt, er oder sie kann Dich kennenlernen, Deine Stimme hören, Dir in die Augen schauen. Das schafft Vertrauen.

Es spielt auch keine Rolle, ob Du eine Einzelperson oder ein Unternehmen vertrittst. Wir Menschen möchten von Menschen und nicht von Marken inspiriert werden. Wir wollen wissen, wer hinter einer Botschaft, einer Dienstleistung oder einem Produkt steckt.

Video kann auch in Deiner Branche die Kommunikation unterstützen.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

2. Videos produzieren ist teuer.

Wenn Du ein Aufwändiges Firmenporträt auf einem High-End-Level willst. Ja, dann kostet das viel Geld, weil Du dafür ein Profi-Team engagierst. Es braucht aber nicht für alles ein Top-Produktion.

Das Konsumverhalten von Video hat sich in den letzten 10 Jahren sehr verändert. Heute werden online auch gerne Videos geschaut, die echt sind, authentisch, die uns Einblick ins echte Leben geben und nicht von Schauspielern inszeniert sind. Es gibt Inhalte, die wir selber filmen und veröffentlichen können und es keine Filmcrew braucht.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

3. Ich habe keine Austüstung.

Gehörst Du zu den 80% der Menschen im Deutschsprachigen Raum, die ein Smartphone besitzen? Ja? Dann bist Du ausgerüstet. Du kannst mit dem Smartphone Videoinhalte machen, um sichtbarer im Netz zu werden. Du brauchst nicht das neuste Smartphone, es geht auch mit einem alten Gerät.

Es gibt Hilfsmittel wie Mikrofone und Stative, welche Dir helfen, die Videos noch aufs nächste Level zu bringen. Aber es geht auch ohne. Das wichtigste ist die Kamera und die steckt in Deinem Smartphone. Du kannst damit gleich loslegen.

Wenn Du lieber gleich mit zusätzlicher Hardware beginnen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

4. Ich weiss nicht, wo beginnen.

Der Anfang ist oft die grösste Hürde. Wie bei allem braucht es eine Entscheidung. Ja, ich nutze ab jetzt The Power of Video. Ich nehme heute mein erstes Video auf und in einer Woche wieder eines.

Vielleicht beginnst Du im kleinen Rahmen. Du nimmst jeden Montag eine kleine Video-Message für Deine Liebsten auf, die Du Ihnen schickst. Das sind erste Schritte. Da kannst Du Dich an die Kamera gewöhnen, Dich selber im Video zu sehen, Deine Stimme «von aussen zu hören».

Im nächsten Schritt ersetzt das Video vielleicht ein E-Mail- Eine persönliche Videobotschaft, die Du einem Kunden schickst. Das nächste Video ist auf Facebook, oder einer anderen sizialen Plattform. Überschreite Deine Komfortzone, mit kleinen Schritten, die Du Dir zutraust.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

5. Ich sehe nicht gut aus vor der Kamera.

Das ist wohl eine der grössten Ängste. Wir sind aber selber auch die grössten Kritiker. Am Anfang ist es immer komisch, sich selber im Video zu sehen und seine Stimme zu hören. Daran gewöhnt man sich.

Wir vergleichen uns selber mit Schauspielern und Nachrichtensprechern. Aber Du sollst Dich nicht mit denen vergleichen. Es ist ihr Job vor der Kamera zu stehen. Die müssen jemand spielen oder präsentieren. Du aber sollst Dich selber sein. Es geht darum, dass Menschen Dich kennen lernen, Dir in die Augen schauen und Vertrauen aufbauen können.

Leute entscheiden sich auch auf Grund des Videos: Diese Stimme holt mich nicht ab, diese blonden Haare mag ich nicht, zu der möchte ich lieber nicht in den Videokurs. Diese Personen suchen sich lieber jemand anders. Es soll ja auf beiden Seiten passen. Wenn es aber passt, entscheiden sich die Leute, z. Bsp. mal einen Videokurs bei mir zu besuchen.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

6. Ich weiss nicht was sagen.

Dinge, die Du in einem E-mail schreiben würdest, kannst Du in einem Video sagen. Fragen von Kunden aufnehmen und sie in einem Video beantworten. Erklären, wie Dein Produkt funktioniert. Tipps zu Deinem Fachgebiet geben. Deine Geschichte erzählen. Deine Erfahrungen teilen. Alle Worte, die rund um Dein Anliegen zusammen kommen, können auch in ein Video gepackt werden.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

7. Wer will schon meine Videos schauen?

Wer ist Dein Zielpublikum, Dein Wunschkunde, Dein Adressat? Wenn Dir niemand einfällt, der Deine Videos schauen möchte, dann findest Du auch keine Person, die sich für Dein Anliegen interessiert. Es geht nicht darum, riesige Massen von Menschen zu erreichen, sondern diejenigen Personen, die sich für Dein Angebot interessieren.

Heute suchen die Leute die Informationen im Internet. Video hilft Dir, dass Deine Informationen besser gefunden werden. Die meisten Leute schauen lieber ein Video, als dass sie einen langen Text lesen. Google und die sozialen Medien pushen Video. Du wirst besser gefunden, wenn Du Videos machst. 

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

8. Ich will doch gar kein YouTube-Star werden.

Es ist auch nicht das Ziel, dass alle YouTube Stars werden. Videos können ganz verschieden eingesetzt werden. Du kannst z. Bsp. ein Dankesvideo aufnehmen, um Dich bei Kunden für den Einkauf zu bedanken. Oder Du hast eine Community auf Facebook und machst regelmässig live Videos in der Gruppe. Vielleicht begrüsst Du Deine Followers auf Instagram in einem Video in Deiner Story. Ist Linkedin Deine Plattform? Videos werden dort gerade recht gepusht, dann lohnt es sich dort mit Video sichtbar zu werden.

YouTube möchte ich aber nicht ausschliessen. YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine. Die meisten Leute fragen zuerst Google, wenn sie eine Information suchen. Aber ganz viele Leute suchen direkt auf YouTube nach Hilfe. In dieser riesigen Bibliothek können die Menschen Deine Inhalte finden. YouTube bietet auch die Möglichkeit, Deine Videos mit Deiner Website zu verknüpfen. Mehr dazu findest Du in meinem Blogbeitrag: Warum YouTube für mich die wichtigste Plattform ist.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

9. Ich habe keine Zeit.

Diesen Satz versuche ich aus meinem Vocabular zu streichen. Klar, ich wünsche mir auch oft, dass mein Tag mehr Stunden hätte. Aber es ist immer meine Entscheidung, mit was ich meine 24 Stunden fülle. Ich setze die Prioritäten. Wenn ich mich entschieden habe, dass ich Videos aufnehmen will, dann blockiere ich mir im Kalender Zeit für das.

Wenn ich zu etwas ja sage, dann sage ich zu etwas anderem nein, um diese Zeit zu finden: Weniger Videos konsumieren, dafür selber produzieren? Eine andere Arbeit delegieren? Die Mails höchstens einmal am Tag beantworten. Am Morgen nicht mehr snoozen? Wenn Du wirklich willst Videos aufnehmen, dann wirst Du einen Weg finden.

https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

10. Zuerst muss ich noch…

Zum Coiffeur? Neue Kleider einkaufen? Die Fingernägel schneiden? Ins Solarium? Die Wand im Hintergrund streichen? Ein neues Smartphone kaufen….

Es gibt immer was zum Optimieren, aber Perfektionismus hindert uns daran ins Tun zu kommen. Deshalb fang einfach an. Es geht nicht ums perfekt sein. Wenn Du an der Bushaltestelle einen Kollegen triffst und ihm von Deinen neuen Geschäftsideen erzählst, dann warst Du auch nicht jedes Mal vorher beim Coiffeur.

Ich selber plane meistens, wann ich meine Videos aufnehme. Und ja, dann überlege ich mir am Morgen schon einmal mehr, was ich jetzt anziehe und ob ich meine Haare noch wasche. Das hilft mir schon, dass ich mich vor der Kamera wohl fühle. Aber es sind einfache, kleine Dinge, die keinen grossen Unterschied machen und zur Hürde werden. Und ich versuche auch immer wieder über meinen Schatten zu springen.

Das ist mir ganz wichtig, ich möchte mich selbst sein, auch vor der Kamera. Sei auch Dich selbst.

Einladung zur #videochallenge

Alle Hürden weggeräumt? Ja? Dann lass es uns umsetzen. Ich fordere Dich zu einer #videochallenge heraus. Sie dauert zwei Wochen in denen wir gemeinsam 10 Videos produzieren. Du bekommst jeden Morgen von mir ein Video mit einem Input. Ich gebe Dir Tipps, wie Du das Video aufnehmen sollst und auch Ideen, wie Du den Inhalt gestalten kannst.

Wir beginnen im geschützten Rahmen: In der ersten Woche veröffentlichen wir fünf Videos in einer geschlossenen Gruppe auf Linkedin. Dort geben wir einander konstruktives Feedback, um die Videos auf ein ansprechendes Level zu bringen.

In der zweiten Woche posten wir die Videos öffentlich auf Linkedin, um unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und unsere Ideen in die Welt zu bringen.

Bist Du dabei? Melde Dich jetzt für die Video-Challenge an. Die Teilnahme ist kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

Ich freue mich auf Deine Stimme, Dein Gesicht und Deine Botschaft.

Welches ist das beste Smartphone zum Filmen, wenn Du eine Person vor der Kamera hast?

Oft werde ich gefragt: Welches Smartphone hat die beste Kamera zum Filmen?

Detaillierte Vergleiche verschiedener Smartphone-Videos findest Du bei mir nicht. Es gibt verschiedene Kriterien für das richtige Smartphone und hängt auch davon ab, was Du filmen willst.

Wenn Du solche Videos aufnehmen möchtest, wie mein Video weiter unten, also Dich selber oder Deine Interviewpartner vor der Smartphone Linse platzieren willst, dann gibt es für mich ein wichtiges Kriterium. Das Kriterium verrate ich Dir im Video oder im Text weiter unten.

Eins verrate ich Dir schon, es muss nicht immer das neuste Smartphone sein.

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https://youtu.be/o25ygrbhDlQ

Mit jedem Smartphone, das auf den Markt kommt, wird die Kamera noch etwas besser. Vor allem die Lichtempfindlichkeit ist immer höher, finde ich.

Erinnerst Du Dich: Wenn die Sonne langsam hinter dem Horizont verschwand, konnte man mit den ersten iPhones (z.B. iPhone 4) kaum mehr filmen. Das Smartphone hellte das Bild automatisch auf und es ergab so ein „Pumpen“ ins Bild.

Kamera beim Smartphone wird immer besser

Heute kriegt man mit Smartphones auch bei wenig Licht super Bilder. Zudem wurden Bildstabilisator, Farbstärke und Kontraste in den letzten Jahren besser, doch in diesen Bereichen sind für mich sind die Unterschiede weniger markant als bei der Lichtempfindlichkeit.

Überlegst Du Dir, ein neues Smartphone zu kaufen? Dann findest Du im Netz genaue Vergleiche, ob nun das iPhone 11 oder das Google Pixel 4 besser ist. Für mich ergibt dieser Direktvergleich minime Unterschiede, die für mich persönlich nicht so wichtig sind.

Der eine wirklich grosse Unterschied: die Dual-Kamera

Wenn Du Dich selber mit dem Smartphone filmen willst, um Deine Botschaft, Dein Produkt, Diene Idee in die Welt zu bringen, dann lohnt es sich ein Smartphone mit dualem Kamerasystem zu benutzen. Auch wenn Du andere Menschen für Interviews, Statements, Testimonials usw. vor die Kamera stellt, hast Du einen Vorteil mit dem Zwei-Linsen-System.

Zwei Linsen beim iPhone XS
Links ist das Weitwinkel, rechts die Tele-Linse des iPhone XS.

Bei Smartphones wie dem iPhone 7 Plus, X oder XS kann ich zwischen der normalen und der Tele-Linse wechseln. Ich habe dann einen anderen Bildausschnitt.

Die normale Linse ist eher ein Weitwinkel, ca. 128mm. Das heisst, es kommt rechts und links von mir sehr viel mit ins Bild:

Judith Steiner Weitwinkelobjektiv iPhone Smartphone-Kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, normale Kamera (Weitwinkel)

Bei der Telelinse habe ich ca. ein 50mm-Objektiv. Das ist in etwa das, was ich auch mit dem Auge natürlich sehe. Auf der Seite kommt da weniger ins Bild und man sagt auch, es „mache schön“: Für Porträtaufnahmen ist diese Einstellung vorteilhafter.

iPhone 11 Judith Steiner Telelinse dual camera Smartphone-kamera
Aufgenommen mit dem iPhone 11 Pro, Telelinse

Siehst Du den Unterschied? Die Person im Bild wirkt präsenter und das Gesicht ausgewogener, weil die Kamera weniger nahe ran muss. Es ist weniger Hintergrund im Bild und lenkt von der Person ab, die spricht.

Die Telelinse macht den Unterschied

Ob Du nun mit dem iPhone 7Plus ist (dem ersten Smartphone mit dualem Linsensystem) oder mit dem neusten, dem iPhone 11, spielt weniger eine Rolle. Klar wird die Kamera immer besser – aber für mich ist wichtig, dass ich überhaupt zwischen Telelinse und Weitwinkel wechseln kann.

Achtung bei iPhone 11: Das iPhone 11 verfügt nur noch über Weit- und Ultraweitwinkel. Dafür habe ich mit dem iPhone 11 Pro/Pro Max sogar drei Linsen: Tele-, Weit- und Ultraweitwinkel.

Toll ist der Ultraweitwinkel, wenn Du zum Beispiel viel in der Natur bist und eine Landschaft im Bild festhalten willst. Zum Filmen von Personen ist sie aber ungeeignet: Die gefilmte Person verschwindet total im Bild und verliert alle Präsenz.

Aufgenommen mit der Ultraweitwinkel-Linse.

Fallbeispiel aus einem Kurs

Kürzlich gab ich in einer Firma einen dreitägigen Workshop. Ziel dieser Kurse ist, dass die Teilnehmenden mit ihren eigenen Smartphones Videos produzieren können. Wir übten dies auch und nahmen ein Video auf, ein Interview mit einer Fachfrau für Beckenbodentraining.

Wir waren bei dieser Frau zu Hause, von wo aus sie auch arbeitet, und richteten den Ort für den Dreh her: Wir stellten Stative auf, suchten einen guten Hintergrund und versuchten, das natürliche Licht vor Ort optimal zu nutzen.

Vanessa, eine Kursteilnehmerin, filmte mit ihrem iPhone. Es war aber total schwierig, ein schönes Bild hinzukriegen: Immer war zu viel Hintergrund da und lenkte von der Expertin ab – sie ging im Bild unter.

Ich fragte dann, ob es OK wäre, wenn wir doch mein iPhone nehmen. So kriegten wir ein gutes Video und ich konnte gleich zeigen, was für einen enormen Unterschied die Telelinse macht: Das Bild war ruhiger, die Beckenbodenexpertin wirkte präsent und ihre Botschaft kam optimal rüber.

Das duale Linsensystem ist wirklich toll, wenn Du Menschen filmen möchtest, die eine Botschaft haben.

Worauf Du achten solltest, wenn Du ein neues Smartphone kaufst

Ich finde nicht, dass Du immer das neuste Smartphone brauchst. Wenn Dein Smartphone aber schon älter ist und Du Dir überlegst, ein neues zu kaufen, dann würde ich wirklich darauf achten, dass es ein duales Kamerasystem hat.

Auch dann brauchst Du nicht zwingend das neuste Modell – auch ein „älteres“ Smartphone tut’s, das neben der normalen auch noch eine Telelinse hat.

Tipp: Schau doch, dass Du Dein gebrauchtes Smartphone verkaufen oder weitergeben kannst! Es sind viele wertvolle Rohstoffe drin und deswegen ist es toll, wenn ein Smartphone so lange wie möglich verwendet werden kann.

Und so wird Dein Video noch besser:

Das Video wird noch professioneller, wenn Du mit Stativ und Mikrofon arbeitest. Damit wirkst Du oder die Person vor Deiner Kamera einfach kompetenter und authentischer!

Wenn Du Tipps für Deine Ausrüstung zum filmen mit Smartphone willst, lade Dir doch meinen PDF-Ratgeber herunter: