Kategorie: YouTube

Hochwertiger Videohintergrund

Grün, Rot, Gelb, Grau oder Weiss? Welche Farbe eignet sich am besten für einen hochwertigen Videohintergrund?

Das ist kein Tutorial wie Du Wände streichst. Ich zeige Dir welche Farbe sich als Hintergrund eignen und drei Möglichkeiten, wie Du deine Hintergrundfarbe im Video gestalten kannst.

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Vor einigen Monaten bin ich mit meinem Büro umgezogen und habe seither einen grauen Hintergrund. Ich finde diese dunkle Farbe superschön aber sie bringt auch einige Herausforderungen mit sich. Ich habe deshalb meinen weissen Hintergrund auch schon vermisst. Ich erzähle hier auch wieso.

  1. Wände

    Worauf musst Du achten, wenn Du deine Wand selber streichen kannst?

  1. Licht

    Mit Lichtquelle wie z.B. mit der Godox CL10 gewisse Farbakzente setzen.

  1. Roll-Up

    Mit einem Roll-Up oder Greenscreen die Farbe wechseln.

Dunkler Hintergrund

Ich habe meine Wand streichen lassen und habe eine dunkle Farbe gewählt. Wieso?
Weil ich blonde Haare und helle Haut habe gibt es einen Kontrast, welcher besser hervorgehoben wird. Es unterstreicht meine Präsenz. Ich sagte aber meiner Malerin auch, dass es nicht zu dunkel sein darf, da ich gerne dunkle Sachen trage. Wenn sich die Kleider nicht vom Hintergrund abheben, verliere ich ebenfalls an Präsenz. Deshalb muss ich wieder mehr auf die Garderobe achten, wie bei einem weissen Hintergrund. Wenn Du also eine dunkle Farbe möchtest, dann überlege Dir welche Farben Du gerne trägst und ob Du dunkle Haare ev. dunklere Haut hast, damit es sich gut vom Hintergrund abhebt.

Einstellungen der Hardware

Wenn Du einen starken Kontrast hast, könnte dies auch deine Hardware überfordern. In einem meiner letzten Videos, wo ich 5 verschiedene Kameras zum Livestreamen vorstellte, passierte mir genau das. Meine CenterCam, welche klein und nicht so lichtempfindlich ist, hat mein Gesicht völlig überbelichtet. Diese konnte den Kontrast nicht auflösen. Für eine solche kleine Kamera wäre ein heller Hintergrund wohl besser gewesen.

viel zu hell

Weiss- oder Graukarten

Mein Videohintergrund im Büro ist nicht einfach grau, sondern hat noch einen Grünanteil drin. Das macht es nicht unbedingt einfacher. Vielleicht hast Du auch schon gesehen, dass Profis solche Weiss- oder Graukarten verwenden um die Farbtemperatur zu messen, damit die Kamera weiss, welche Farben sie im Video wiedergeben soll. Normalerweise macht der Automat der Kamera dies sehr gut aber bei meinem Hintergrund kann es wieder zu Problemen kommen, da ich kein Weiss und auch nicht wirklich Grau drin habe. Die Kamera kann so nicht genau messen, welche Farbe sie wiedergeben soll.

Beim Filmen mit meiner Webcam Logitech Brio 4K z.B, hat es oft einen Rotstich drin, weil die Farbmessung nicht stimmt.

rotes Gesicht

Weissabgleich

Mit der Sony FX3, dachte ich immer, dass diese Kamera mit der Umgebung umgehen kann. Meine Cutterin meine dann aber: „Judith, wenn ich deine Videos schneide, verändern sich die Farben manchmal, obwohl das Licht gleich bleibt.“ Also auch meine Kamera ist manchmal überfordert. Ich habe nun den Weissabgleich auf meiner Kamera manuell eingestellt, damit es sich nicht verändert.

Wenn Du also einen dunklen Videohintergrund möchtest, dann ist es einfacher, wenn Du ein klares Grau oder ev. auch schwarz wählst, wenn Du eher hellere Farben trägst.

Natürlich können es auch andere Farben sein, wie braun, blau oder grün. Überlege Dir einfach ob es zu Dir, deiner Marke oder zu deinen Kleidern oder Style passt.

Der Vorteil von Grün, die Komplementärfarbe von Rot ist, dass es das Rot aus der Gesichtsfarbe ein wenig herausnimmt.

Wenn du Rot als Hintergrund wählst, könnte es wieder sein, dass Du mehr Rottöne im Gesicht hast. Da solltest du ein wenig darauf achten. Aber sonst kannst Du einfach deine Lieblingsfarbe wählen.

Weisser Hintergrund

Ein weisser Hintergrund ist recht neutral. Man kann ihn mit fast allen Kleidern kombinieren. Der Kontrast zu meinem Gesicht ist hier nicht so gross aber man sieht mein Gesicht gut und das ist die Hauptsache,

Wenn Du eine dunklere Hautfarbe hast, dann ist der Kontrast zum Hintergrund grösser, dann musst Du schauen, dass Du genügend Licht auf dein Gesicht bekommst.

Bei weiss, kann ich auch mit Lichtquellen farbige Akzente setzen, wie z.B mit der Godox CL-10. Dazu habe ich noch eine kleine Fernbedienung. Ich kann diese Lampe auch mit meinem Smartphone und einer App verbinden und die Farben ändern. Mit mehreren Leuchten kann man natürlich noch eine grössere Fläche ausleuchten oder verschiedene Farben kombinieren. Ist der Hintergrund hell, kommen natürlich die Farben am besten zur Geltung.

Roll-Ups

Wenn Du keine geeignete Wand hinter Dir hast oder sie auch nicht streichen kannst, dann gibt es noch solche Roll-Ups in verschiedenen Farben.

Ein helles Grün, würde ich aber nur nehmen, wenn Du wirklich mit „Greenscreen“ arbeiten möchtest. Der Vorteil vom Greenscreen ist, dass Du in der Postproduktion im Schnitt dieses grün verschwinden lassen und je nach Jahreszeit oder Laune andere Hintergründe benutzen kannst.

Greenscreen

Der Greenscreen ist zwar in der Postproduktion sehr schnell entfernt und mit etwas Anderem ersetzt. Ich selbst mag den Greenscreen aber nicht besonders, weil der ersetzte Hintergrund oft etwas künstlich wirkt. Ich habe auch schon mal in einem Blogbeitrag darüber berichtet. „Achtung, virtuelle Hintergründe – so zerstörst Du deinen Auftritt“

farbige Bretterwand

Ich persönlich habe lieber natürliche Hintergründe aber es könnte eine Lösung sein, wenn Du mit deinem Hintergrund sehr eingeschränkt bist.

Auch bei meinem dunklen Hintergrund, kann ich noch mit einer Lampe einen farbigen Akzent setzen. Es gibt dadurch noch ein wenig mehr Tiefe ins Bild. Mit der Godox CL-10 kann man via Fernbedienung oder App, die Farbe ändern, je nachdem was einem gefällt.

Willst Du mehr erfahren, wie Du Licht nutzen kannst und welche Leuchten ich Dir empfehle, so kannst Du meinen Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunterladen.

Frieden schliessen mit der Technik

Technik ist nicht mein Ding…
Deshalb kann ich auch keine Videos produzieren.

Dies höre ich sehr oft, gerade auch von Frauen. Liebe Ladys, Technik ist nicht schlecht und kann uns wunderbare Möglichkeiten geben. Gerade in der Videoproduktion diesem Powermedium eröffnet uns die Technik neue Welten.

In diesem Video möchte ich Dir zeigen, wie uns die Technik entgegenkommt und vieles damit einfacher wird.

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Du hast doch bestimmt auch schon mal bei Deinem Smartphone den „REC“ Knopf gedrückt. Das ist schon mal ein guter Anfang. Mit dem Smartphone kann Du filmen und die Qualität wird immer besser.

Technik Bildstabilisatoren

Wenn früher die Videos noch verwackelt waren, so sind die Bildstabilisatoren in den heutigen Smartphones und auch Kameras so gut, dass man die Bilder fast nicht mehr verwackeln kann. Die Videos sind schon dank dieser Technik weit professioneller.

Vielleicht kannst Du dich auch daran erinnern, dass man früher kaum filmen konnte, wenn die Sonne langsam unterging, weil das Bild sich so verpixelte wegen der digitalen Aufhellung des Gerätes. Heute sind die Geräte so viel lichtempfindlicher, dass diese auch bei wenig Licht großartige Videos generieren. Diese Technik entwickelt sich auch immer weiter, so dass es auch immer einfacher wird Videos zu produzieren.

Technik beim Filmen

Wenn Du mich schon ein wenig kennst, dann denkst Du vielleicht, dass ich viel über Mikrofone, Stative und Licht rede. Dies sind aber keine Monster, diese Mittel helfen Dir deine Videos zu verbessern.
Dazu habe ich bereits einige Ratgeber veröffentlicht, die Du herunterladen kannst, wie z.B.

In meinen Videokursen geht es also auch immer um die technischen Aspekte aber immer nur so viel wie es braucht. Ich zeige Dir, wo ein Mikrofon Sinn macht, welches Du brauchst, wo Du es weglassen kannst, welches Stativ, warum und warum nicht, etc.
Damit Du dich so einrichten kannst und weisst, was Du brauchst, was Du aber auch weglassen kannst. Wenn Du das alles kennst, kannst Du Dich auch wieder mehr um deine Inhalte kümmern.

Lernprozesse bei der Technik

Das ist wie einen Text schreiben. Die Kinder nehmen mal einen Stift zur Hand und kritzeln, später lernen sie die Buchstaben, irgendwann das 10-Finger-System und dann schreiben sie Texte. So ist es auch mit diesen Geräten. Ich zeige Dir wie Du damit umgehst und damit Video produzieren kannst. Danach kannst Du Dich wieder besser um deine Botschaft kümmern und was Du weitergeben möchtest.

Technik erlernen

Ich möchte Dich dazu befähigen, die Kraft von Video zu nutzen, damit Du sichtbar wirst und die Leute, die auf Deine Botschaft warten, sie kennenlernen und hören können.

In meinem Kurs „Video hat Kraft“ da geht es um die Technik aber auch darum, wie Du überhaupt filmst, was die verschiedenen Elemente sind in der Videoproduktion und wie Du sie im Schnitt zusammenbringst, damit am Schluss dein eigenes Video entsteht.

Melde Dich jetzt an für den Kurs „Video hat Kraft“ und warte nicht länger. Kinder warten auch nicht auf den Tag X, sondern nehmen einen Stift und beginnen zu malen und irgendwann entsteht dann ein Bild daraus. Das wird bei Dir auch so sein. Du wirst Fortschritte machen und nach diesem Kurs dein eigenes Video produzieren können.

Den Link zum Kurs findest Du hier.

Wo soll ich meine Videos veröffentlichen?

YouTube, Facebook, Instagram, LinkedIn, TikTok.
Wo soll ich meine Videos veröffentlichen?
Soll ich auf allen Plattformen oder muss ich sie miteinander verlinken?

Solche Fragen erreichen mich oft. In diesem Video helfe ich Dir diese Fragen zu beantworten.

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Jede Plattform hat Ihre Vor- und Nachteile und ist nicht für jedermann dasselbe.

Grundsätzlich kannst Du die Kraft von Video auf allen Plattformen nutzen. Um ein Beziehung per Video aufzubauen spielt es keine Rolle wo du präsent bist, das funktioniert überall.

Die Regeln aber sind auf den verschiedenen Plattformen unterschiedlich.

Z.B kannst Du auf YouTube stundenlange Videos veröffentlichen, während auf Instagram, je nach Inhalt, ein Reel nicht länger als eine Minute sein darf. Die Leute sind auch auf den Plattformen unterschiedlich unterwegs.
Auf YouTube bin ich oft, wenn ich eine Antwort suche, z.B wie meine Kamera funktioniert und ich nach den Einstellungen suche. Dann google ich es und schaue ein YouTube Video an um die nötigen Informationen zu bekommen und eine gute Erklärung zu finden.

Auf Instagram bin ich nur schnell im Feed unterwegs und nicht bereit, mir ein halbstündiges Tutorial anzusehen.

Du kannst also nicht jedes Video auf jede Plattform posten. Im Idealfall würdest Du für jede soziale Plattform ein eigenes Video produzieren, weil es überall etwas anders funktioniert und auch unterschiedliches Publikum erreicht wird. Das wäre aber sehr aufwendig.

Wenn Du also Video produzieren möchtest um sichtbar zu werden, dann startet Du am besten mal mit einer Plattform. Welche soll das sein? Dafür gibt es zwei Kriterien.

1. Kriterium

Wo ist mein Zielpublikum?

Es ist nicht wichtig ob Du wie viele Klicks Dein Video bekommt. Viel wichtiger ist es, ob Du Deine Wunschkunden erreichst.
Es macht natürlich keinen Sinn ein Video auf TikTok zu posten, wenn Dein Wunschkunde etwa 35 Jahre alt ist. TikTok ist eher für die jüngere Generation.

Vielleicht ist Dein Wunschkunde auch gar nicht so oft auf Social Media, dafür eher auf LinkedIn, weil dort sein Netzwerk ist?

Jemand aus meiner Mastermind Gruppe brachte das Thema auch auf den HotSeat und sagte: „Meine Kunden sind gar nicht so auf Social Media aber es sind doch alle auf YouTube!“

Warum ist das so?

Alle Googlen nach etwas, weil sie mehr Informationen darüber wollen und damit sie nicht so viel Text lesen müssen, schauen sie lieber ein Video auf YouTube.
Es kann gut sein, dass Du auf YouTube deine Kunden am besten erreichst.

Jede Plattform hat ihre Vor- und Nachteile. Man kann sie auch miteinander kombinieren. 

2. Kriterium

Wo bewegst Du Dich gerne?
Welche ist Deine Lieblingsplattform?
Ich z.B. bin oft auf YouTube, vor Allem aber weil ich etwas suche.

Weil ich auch selber gerne Mehrwert biete und gerne ausführlich erkläre, bietet sich YouTube auch an. Diese Plattform bietet auch wirklich viele Vorteile.
Selbst bin ich vor allem auf Instagram unterwegs. Diese Plattform finde ich einfach schön mit ihren Videos und Bildinhalten. Für mich hat Instagram einen positiven Groove und ich bin deshalb dran dort eine Community aufzubauen.
Auf Facebook bin ich dafür fast nicht mehr, weil mir diese Plattform nicht so viel gibt. Dinge, die ich auf Instagram veröffentliche, gehen automatisch auch auf Facebook. Mein Hauptakzent liegt aber bei Instagram.

Wo bist Du am liebsten unterwegs?
Welche Plattform sagt Dir zu und wo möchtest Du Deine Community aufbauen?

Überlege es Dir. Wenn du noch mehr Kriterien an die Hand möchtest oder eben vielleicht Dich auch gerne auf verschiedenen Plattformen bewegst, dann komm doch in mein Webinar. In diesem Webinar zeige ich, wie lange auf welcher Plattform ein Video sein kann, wie man eben den Vorteil von YouTube nutzen kann, was aber auch die Vorteile von Instagram, LinkedIn usw. sein können.
Was es aber auch für Dich heisst, als Video Creator, wenn Du Videos für die Plattformen produzierst und wie Du Synergien nutzen kannst.

Der Link zur Anmeldung für das Webinar vom
22. Februar 2022, 16.00 Uhr findest Du hier.

Welche Kamera für Zoom Calls?

Welche Kamera eignet sich am besten für Zoom Calls?

Für deine Online Meetings kannst du verschiedene Kameras einsetzen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. In diesem Video zeige ich Dir die Systemkamera, die externe Webcam, die interne Webcam, Smartphone und eine CenterCam. Ich erkläre dir für jede Kamera die Vor- und Nachteile und welche Kamera für Zoom Calls ist geeignet ist.

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Play Video about 5 verschiedene Kameras

Sony FX3 Systemkamera

Dieses Video habe ich mit meiner Sony FX3 Systemkamera aufgenommen, welche ich mit meinem Macbook verbunden habe.

Vorteil

Der Vorteil bei der Systemkamera ist, dass Du mehr Möglichkeiten in der Bildgestaltung hast. Je nach Kameratyp, Objektive etc.
Ich habe kürzlich auch eine Lösung mit einen Teleprompter veröffentlicht, wo ich die Systemkamera hinter meinem Teleprompter platziert habe. Damit kann ich den Leuten immer in die Augen schauen und meine Teilnehmer immer auf dem Bildschirm sehen. (Hier geht es zum Blogbeitrag)

Um die Kamera an deinem Computer anzuschliessen, gibt es bei den meisten Herstellern eine Software. Ich selber arbeite mit einem CamLink (schaut in etwa aus wie ein USB-Stick). Mit diesem kann ich die Kamera über HDMI mit dem Computer verbinden und so auch direkt streamen.

Nachteil

Nachteil bei der Systemkamera ist, dass diese ab und zu einfach ausschaltet, weil sie zu warm wird. Das ist natürlich nicht ganz ideal, wenn bei online Schulungen, plötzlich das Bild weg ist. Deshalb habe ich immer noch ein Backup mit einer Webcam bereit, damit ich im Notfall wechseln könnte.
Ein zweiter Nachteil könnte sein, dass der Akku nicht ausreicht. Ich habe es bei mir so gelöst, dass ich einen Dummy Akku angeschlossen habe (ein leerer Akku, welcher mit einem Kabel an den Strom angeschlossen werden kann). Diesen Akku habe ich in meine Sony Kamera eingesetzt. Somit habe ich immer Strom

Externe Webcam

Ich habe die Brio 4K Webcam von Logitech.

Der Vorteil

Der grosse Vorteil einer Webcam ist, dass sie keine Batterie benötigt. Sie hat noch nie überhitzt und läuft einfach durch.
Sie kann individuell platziert werden, indem man sie z.B auf ein Stativ montiert und so auf Augenhöhe setzen kann, damit man einen schönen Bildausschnitt bekommt.

Nachteil

Das Bild ist weitwinkliger wie bei einer Systemkamera. Bei vielen Kameras kann aber noch der Bildausschnitt in den Einstellungen angewählt werden.

Briol 4k
Logitech Brio 4K

Interne Webcam

Bei der internen Webcam ist es natürlich wichtig, dass der Bildausschnitt stimmt.

Vorteil

Vorteil dieser Webcam ist natürlich, dass ich nicht noch extra eine Hardware kaufen muss. Ich habe alles immer dabei und kein Akku der plötzlich leer oder eine Kamera die überhitzen könnte.

Nachteil

Die Bildqualität ist meistens nicht so gut wie bei einer externen Webcam oder einer Systemkamera. Ausserdem muss das Notebook so hoch platziert werden, dass man auf Augenhöhe kommunizieren kann. Dann wird es schwierig auch noch gleichzeitig am Notebook zu arbeiten.

Smartphone

Du kannst direkt vom Smartphone streamen oder das Smartphone als Webcam einsetzen, damit du über deinen Rechner übertragen kannst.

Vorteil

Du hast es bereits und musst keine zusätzliche Hardware kaufen. Es überhitzt nicht und kann an einer externen Stromquelle angeschlossen werden.

Nachteil

Der Weitwinkel ist relativ gross und man braucht einen breiteren, schöneren Hintergrund. Man bekommt beim Smartphone keine Tiefenunschärfe und weil mehr ins Bild kommt, nimmt das einem die Präsenz weg.

Center Cam

Die Centercam wird in der Mitte des Notebooksdisplays befestigt.

Vorteil

Die Kamera wird so am Notebook befestigt, dass die Kamera in der Mitte des Displays ist. Somit schaue ich immer in die Richtung des Teilnehmers. Auch wenn ich am Notebook arbeite, gebe ihm das Gefühl ihn anzuschauen.

Nachteil

Die Kamera hat recht Mühe mit dem Licht. In meinem Fall, mit meinen Lichtquellen ist alles viel zu hell. Die Bildqualität überzeugt mich nicht besonders.

Im einem anderen Setting z.B einem helleren Hintergrund und einem Fenster, wie man es oft im Homeoffice hat, funktioniert diese Kamera viel besser. Die Kamera hat wohl Mühe mit meinem dunklen Bürohintergrund.

CenterCam
Centercam
ueberbelichtetes Bild
Bild ist überbelichtet

Faszit:

Ich arbeite am liebsten mit der Systemkamera, da ich mit dieser, das beste Bild bekomme. Ich habe bei mir das Setting mit einem Teleprompter nun so eingerichtet, damit ich bei online Treffen meine Zuschauer / Teilnehmer sehe und trotzdem in die Kamera schauen kann. Mit diesem Setting bin ich nun sehr happy.

Ich habe mich aber auch schon geärgert. Gerade als ich meine Mastermind Gruppe gestartet habe, ist meine Kamera ziemlich schnell ausgefallen und ich musste auf mein Backup (externe Webcam) wechseln. Dabei konnte ich aber nicht mehr gleichzeitig in die Kamera und auf mein Notebook schauen.

Ideal wäre eine Systemkamera die nicht erhitzt, sondern einfach durchläuft.

Wichtig ist…

  • die Kamera macht nicht den grössten Unterschied. Du kannst einen professionellen Auftritt auch mit einer Webcam haben.
  • dass das Licht stimmt, Du einen guten Ton hast, damit man dich gut versteht, Positionierung, Perspektive etc.

Wenn Du bei der Ausrüstung noch Unterstützung brauchst, dann lade Dir doch meinen Ratgeber herunter: „Ausrüstung Webinare und online Kurse“ Du findest hier alle nötigen Informationen über die benötigte Hardware.

Welche Kleider vor der Kamera?

Welche Kleider soll ich vor der Kamera anziehen?

Welche Kleider passen? Diese Frage unterscheidet den Vlogger vom Audio-Podcaster, welcher auch im Pijama vor dem Mikrofon sitzen kann.
Es gibt einige Dinge, die Du vermeiden solltest bei deiner Kleiderwahl. Es gibt aber auch Dinge, die Deine Persönlichkeit unterstreicht. 

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Play Video about Welche Kleider vor der Kamera?

Früher als ich als Redakteurin für einen TV Talk gearbeitet habe, stand jeweils auf der Einladung für die Gäste, dass sie keine Kleider mit kleinem Muster tragen sollen. Auch ein reines Schwarz sei nicht ideal. Das mit dem Muster sehe ich auch heute noch so, allerdings das mit dem Schwarz bin ich nicht ganz einverstanden.

kariertes Hemd

Kleinkariert?

Bei einem kleinkarierten Hemd, wie es oft in Männerschränken anzutreffen ist, flimmert es oft vor der Kamera. Das ist ein Effekt, der auf ein technisches Problem basiert. Die Kamera hat Mühe die kleinen, feinen Linien aufzulösen und klar darzustellen. Dabei entsteht das sogenannte Moire. Der Moireeffekt lenkt von der Person ab und stört, deshalb sollte man es vermeiden.

Kein Schwarz?

Diese Regel teile ich nicht ganz, denn ich trage selber gerne schwarz. Warum wird es nicht empfohlen? Warum gibt es diese Regel?
Schwarz ist sehr dunkel. Wenn ich nun einen hellen Teint habe, dann gibt es einen starken Kontrast zwischen Gesicht und Kleidungsstück. 

Bei Schwarz gibt es aber auch noch ein physikalisches Problem. Schwarz verschluckt alles Licht und gibt keine Farben zurück. Die Falten in einem Kleidungsstück sind so nicht mehr sichtbar und es scheint als sei das Kleidungsstück ein schwarzer Block. Natürlich kann dies auch ein Vorteil sein, da es die Kurven ein wenig versteckt.

schwarze Bluse

Wenn Du nun eine Kamera hast, welche nicht sehr lichtempfindlich ist, bekommst Du kein schönes Bild hin. Das Gesicht scheint dann überbelichtet und wirkt fast ein bisschen gruselig.
Auf diesem Bild habe ich mit der Selfiecam gefilmt. Da diese Kamera sehr klein ist, kommt auch nicht viel Licht rein, hätte ich dasselbe mit der Handykamera gefilmt, wäre dies nicht passiert.

Die heutigen Kameras sind sehr viel lichtempfindlicher. Deshalb ist der Kontrast zwischen dem Schwarz und dem Gesicht nicht mehr so stark und man kann deshalb auch gut schwarz tragen.

Weiss?

Bei Weiss passiert genau das Gegenteil. Weil ich hier eine grosse helle Fläche habe, ist nicht mein Gesicht, sondern das Kleidungsstück das hellste. Eigentlich sollte aber das Gesicht das Hellste sein, damit der Zuschauer mir ins Gesicht schaut und somit besser zuhören kann. Die Augen gehen immer automatisch dorthin, wo es am hellsten ist. 

Es hilft schon, wenn man über die weisse Bluse einen Blazer anzieht. So habe ich sofort wieder mehr Aufmerksamkeit auf meinem Gesicht.

weisse Bluse
grauer Pullover

Ton-in-Ton?

Ton in Ton würde ich nicht tragen. Damit verschwindest Du im Hintergrund. Du solltest Dich mit deinen Kleidern vom Hintergrund abheben, damit Du Deine Präsenz aufbauen kannst.

Was darf ich, was soll ich?

Es gibt auch ganz viele Dinge, die du darfst. Du kannst eigentlich alle Farben tragen. Nimm diejenigen, die Dir gefallen, die zu Dir passen,
Es darf auch bunt sein. Vielleicht nicht mit zu vielen Mustern, da dies unruhig machen kann und Dir damit die Präsenz nimmt. Wenn Du aber gerne buntgemusterte Kleider trägst, kann dies Deine Persönlichkeit auch unterstreichen. Achte dann einfach auf einen ruhigen Hintergrund.

Das wichtigste ist, dass Du Dich in Deinen Kleidern wohl fühlst. Trage das, was Du auch sonst trägst. Du sollst niemanden imitieren oder spielen, Du sollst Dich selbst sein. Auch wenn Du gerne einen Hoodie trägst, dann trag diesen Hoodie, dann passt das auch und unterstützt Deinen Stil.

Wenn ich Videos aufnehme, stehe ich länger vor dem Kleiderschrank als sonst. Ich muss auch nicht ständig etwas Neues anziehen. Mir ist Nachhaltigkeit z.B sehr wichig. Ich kaufe wenig Kleider und versuche diese, lange zu tragen und das möchte ich auch in meinen Videos vermitteln.

Setze also Deine Akzente, unterstreiche Deine Persönlichkeit und mach Dir vor allem keinen Stress daraus, was Du vor der Kamera anziehen sollst.

Wenn Du noch immer unsicher bist, wie Du Dich vor der Kamera verhalten sollst, damit Du auch wirklich echt wirkst.
Dann besuche doch meinen Kurs «Selbst&Sicher vor der Kamera»

Für diejenigen die wirklich weiterkommen wollen, habe ich auch noch eine Videochallenge eingebaut. Alle Informationen über diesen Kurs findest Du hier.

Copyright © 2021 Judith Steiner Videoproduktion

Augenkontakt mit Teleprompter

So wirkst Du total präsent in Deinen Zoom-Meetings

Bisher gab es in meinen online-Meetings jeweils einen Knackpunkt, den ich als Nachteil gegenüber einem wirklichen Treffen im realen Leben empfand. Diesen habe ich nun gelöst. Ich finde diese Lösung einfach super weil es mir einem echten Gespräch mit Augenkontakt viel näher bringt. In diesem Video stelle ich Dir diese Lösung vor.

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Bisher war es ein Problem: Während meinen Zoom-Meetings konnte ich den Kursteilnehmenden zwar das Gefühl vermitteln, dass ich sie direkt anschaue. Um diese Präsenz aufzubauen, muss ich direkt in die Linse der Kamera schauen. 

Dies ist aber nicht einfach bei einem Zoom-Meeting. Wenn ich sie anschaue, geht mein Blick zum Monitor und nicht mehr zur Kamera. Dabei verliere ich an Präsenz. Beim Versuch nur in die Kamera zu schauen, habe ich dann meine Kursteilnehmer nicht mehr im Blick oder nur aus den Augenwinkeln. Das ist der Unterschied zu einem persönlichen Gespräch, wo ich dem Kursteilnehmer direkt gegenüberstehe und mit ihm interagieren kann.

Hier bin ich präsent, wenn ich in die Linse schaue.

Beim Blick auf den Bildschirm verliere an Präsenz.

Bisher habe ich das auch nicht vermisst. Ich trainierte, während meinen Kursen in die Linse zu schauen. 

Du wirst nicht dank Teleprompter automatisch präsent sein vor der Kamera. Es gibt zuerst ein paar Grundlagen, die Du beachten solltest. Die lernst Du in diesem Blogbeitrag: 

Wie Du natürlich vor der Kamera wirkst

Den Link dazu findest Du hier:

„7 Tipps, wie Du natürlich wirkst vor der Kamera“.

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Neuerdings führe ich auch 1:1 Coachings durch oder tausche mich aus in meiner Mastermind-Gruppe. Da präsentiere ich keine Inhalte, es ist mehr ein Austausch. 

Mich störte es, dass ich nicht gleichzeitig sprechen und der Person gegenüber in die Augen schauen konnte. Damit die Verbindung zum Gegenüber entsteht, ist dies  wichtig, so kann ich die Körpersprache und Mimik sehen. Dieses Problem habe ich nun gelöst.

ca. € 150.-

Ich habe mir einen Teleprompter und einen kleinen Monitor angeschafft. Mit diesen beiden Geräten, kombiniert mit meiner Kamera, bringe ich das so hin, dass ich gleichzeitig sprechen und die Leute am Bildschirm sehen kann.

CHF 319.-

Brauche in ein solches Set-up?

Wenn Du nur ab und zu Zoom Meeting hälst, dann brauchst Du das sicher nicht.

Bei einem Bewerbungsgespräch oder einem Pitch ist es wichtig, dass Du präsent bist. Du musst aber die Leute am Bildschirm nicht anschauen dabei. Schaue einfach in diese Linse, setze meine 7 Tipps um dann brauchst du diesen Teleprompter nicht.

Wenn Du Kurse gibst mit mehreren Teilnehmern, dann kannst Du auch gut, mit etwas Übung, zwischen Linse und Monitor wechseln.

Wenn Du aber oft 1:1 Gespräche führst, z.B in Coachings und die gleiche Qualität liefern möchtest wie bei einem persönlichen Gespräch, dann ist das für Dich eine gute Lösung.

Was kostet dieses Set-up?

Ein solches Set-up ist nicht ganz günstig. Es kostet ein paar hundert Franken oder Euros.
Die Preise für den Teleprompter und den Monitor findest Du in meinen Ratgeber „Ausrüstung für Deine Onlinekurse“, welchen ich mit den neuen Geräten ergänzt habe.

Geht es auch günstiger?

Ja, Du kannst eine externe Webcam anstelle einer teueren Kamera hinter dem Teleprompter installieren.

Wenn Du ein MacBook und ein neueres iPad hast, bei welchem sich der Bildschirm spiegeln und als Zweitmonitor einsetzen lässt, kannst Du Dir den Monitor sparen und anstelle das iPad einsetzen.

So baue ich das Set-up auf.

Du brauchst ein Stativ, darauf befestigst Du den Teleprompter, ein Stromkabel für den Anschluss und ein HDMI Kabel für die Verbindung zum Notebook. Hinter den Spiegel des Teleprompters  befestigst Du die Kamera.

Auf der Scheibe des Teleprompters wird nun der Inhalt des Macbooks oder Notebooks angezeigt. In den Settings deines Macbook kannst Du nun die Bildschirme synchronisieren

Fazit?

Der Teleprompter ist für persönlichen Austausch in online-Meetings sehr hilfreich. Für meine Mastermind-Gruppe und die 1:1 Coachings möchte ich nicht mehr verzichten. Webinare und online-Kurse funktionieren auch gut ohne dieses Set-up. 

Ausrüstung für Online-Lektionen

In meinem PDF-Ratgeber „Ausrüstung Webinare und online Kurse“ findest Du die Links und Preise zu den vorgestellten Geräten und andere nützliche Hardware. Du kannst ihn hier herunterladen

Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

Muss ich jetzt auch tanzen, Grimassen schneiden oder Witze erzählen?
Solche Fragen gehen mir schon manchmal durch den Kopf, wenn ich sehe, wie TikTok durch die Decke geht und solche Videos gerne geschaut werden. Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

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Videoplattform Instagram

Vor kurzem hat Adam Mosserie von Instagram bekannt gegeben, dass sie diese Plattform noch mehr zur Videoplattform entwickeln wollen. Dort boomen vor allem die Reels, die Kurzvideos.

Ein Reel darf nicht länger als eine Minute sein.
Meine Videos auf YouTube dauern oft 10 Min. Ist dieses lange Format bald tot?

Adam Mosseri

Vorteile von Reels

Ich habe auch gerne Reels. Sie sind kurz, oft recht unterhaltsam, schön und kreativ.
Wenn ich mich damit ein bisschen berieselt habe, kann ich mich wieder etwas anderem zuwenden und verbrauche da gar nicht viel Zeit. Oft erinnere ich mich gar nicht mehr, von wem das Reel war, sondern nur an den Inhalt, wenn z.B eine Katze einige Dominosteine umgeworfen hat.

Vorteile von YouTube

Auf YouTube lande ich meistens ganz anders. Dort bin ich auf der Suche nach etwas was ich wissen will und finde dort fast alles.

Einmal habe ich nach einem Tutorial gesucht für den Gimbal Ronin S. Ich wollte wissen, wie ich die Kamera darauf ausbalancieren kann. Ich habe dann zwei Tutorials geschaut, die recht kurz waren. Diese waren mir aber viel zu schnell, so dass ich gar nicht recht mitgekriegt habe, wie es wirklich funktioniert. Ich musste noch ein drittes Tutorial anschauen, wo mir auf ausführliche Weise erklärt wurde, wie alles funktioniert. Die ersten beiden Videos haben mich eher frustriert, für das Dritte war ich sehr dankbar.

Es ist nicht immer das kürzeste, unterhaltsamste und schnellst geschnittene Video das Beste. Es kommt immer darauf an, was man für ein Ziel hat.

Oft nehme ich mir auch bewusst Zeit um auf YouTube Videos anzuschauen, weil ich mir dort Wissen holen möchte.

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Howe angeschaut. Er redete darüber wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird. Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm geschaut habe und ich hatte schon dann das Gefühl ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

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Chris Hau

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Hau angeschaut.
Er redete darüber, wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird.
Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm gesehen habe und trotzdem hatte ich hatte das Gefühl, ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

Video hat Kraft

Video hat die Kraft, dass ich Menschen in die Augen schauen, kennenlernen und Vertrauen aufbauen kann. Deshalb haben solche, längere Videos immer noch Wert.
Wir wollen Beziehungen aufbauen und mit Menschen interagieren.

Die grosse Herausforderung ist, dass ich Videos aufnehme, die inhaltlich nicht langweilig oder in die Länge gezogen werden, die aber auch nicht zu kurz sind, so dass der Inhalt gar nicht wahrgenommen werden kann.

Heisst das, dass Du jetzt tanzen sollst vor der Kamera?

Wenn Du gerne tanzt und Dich gerne so ausdrückst, dann tu es, ansonsten lass es lieber sein. Es geht darum, dass Du authentisch bist vor der Kamera. Dann kann Dich auch niemand kopieren.

Solche Videobotschaften sind wertvoll, da die Zuschauer Dir in die Augen schauen, die Stimme hören,  Zeit mit Dir verbringen und Vertrauen aufbauen können. Damit kannst Du Deine Botschaft, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung vorstellen und  den Zuschauern näher bringen.

Was heisst das für mich?

Ich tanze sehr gerne, vorallem zu Lifekonzerten aber nicht unbedingt vor der Kamera.

Allerdings mache ich mir natürlich Gedanken, was die ganze Entwicklung für mich bedeutet und probiere auch Neues aus.

Ich probiere vor Allem auf Instagram die Reels aus. Wichtig ist es auch da, mich selber und kreativ zu sein um Mehrwert weiterzugeben.

Meine Kurse

In meinem Kurs „Video hat Kraft – nutze sie richtig“, vermittle ich alle Grundlagen der Videoproduktion. Wenn Du diese kennst, kannst Du für alle Videoplattformen Videos kreieren.

Im „Storyteller“ Kurs zeige ich Dir wie Du Inhalte aufbaust, damit die Leute auch an längeren Videos dranbleiben. Ich zeige Dir wie Du Dein Publikum mit diesen Videos erreichst auf allen sozialen Plattformen.

Ratgeber

Hier findest Du meine Ratgeber über Themen im Zusammenhang mit der Videoproduktion
Meine Video-Ratgeber: https://judithsteiner.tv/give-aways

Canon M50 als Webcam

3-Minuten Anleitung

Jetzt kann man die Canon EOS M50, sowie auch viele andere Canon Modelle ganz einfach über USB mit einem MacBook und als Webcam direkt mit einem Streaming-Programm z.B Zoom verbinden. Mit Windows funktioniert das schon länger.

Wie Du das installierst, zeige ich Dir in diesem Video. Ebenfalls zeige ich Dir hier die Vor- und Nachteile.

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Verlosung der Canon EOS M50

Ich verlose diese EOS M50. Wenn Du dabei sein und diese gewinnen willst, dann schaue das Video bis zum Schluss.

Die Software „Canon EOS Webcam Utility“

Zuerst musst Du die Software auf der Canon Webseite
https://www.canoneurope.com/cameras/eos-webcam-utility/
herunterladen und installieren.
Anschliessend muss Du dein Gerät neu starten, damit die Software aktiv wird.

Settings einstellen bei der Canon EOS M50

Jetzt kannst Du dein Streaming Programm z.B Zoom starten. Bevor Du aber die Kamera anschliessen kannst, musst Du die Settings so einstellen, wie Du es gerne haben möchtest. (Fokus, Helligkeit, Auflösung etc.) Dann kannst Du die Kamera anschliessen und im Streaming Programm die Kamera anwählen.

Zwar konnte ich schon vorher mit dem CamLink die Kamera mit dem MacBook verbinden aber da waren die Markierungen der Kamera auch auf dem Streaming Bild. Mit der USB Lösung ist das aber nicht mehr so.

Vorteile?

Gibt es nun diese 29 Minuten Limite, die man bei den meisten Kameras beim Filmen hat, immer noch?
– Mit dieser Lösung ist das nicht mehr so. Du kannst so auch länger als 29 Minuten streamen.

Reicht den die Batterie aus um auch länger zu streamen?
– Es gibt Dummy Batterien, mit denen die Kamera lange laufen gelassen werden kann.

In meinem Ratgeber „Canon EOS M50 – passende Hardware für professionelle Videoaufnahmen“ findest du das nötige Zubehör wie Licht, Stativ, Mikrofon und auch einen Vorschlag für einen solchen Dummy-Akku.

Nachteile?

Ein grosser Nachteil bleibt leider. Bei der Canon EOS M50 gibt es keine Mikrofon Anschlussmöglichkeit. Du kannst mit dem internen Mikrofon arbeiten, wenn die Kamera nah bei Dir steht. Wenn Du ein anderes Mikrofon z.B ein Tischmikrofon an Deinem Computer anschliesst, kann es zu kleinen Synchronisation Problemen kommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Programm mit dem neuen M1 Chip von Apple und dem macOS BigSur-Betriebssystem noch nicht kompatibel ist.

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Möchtest Du weitere Infos über Zubehör, Licht oder einfach Video-Tipps? Dann kannst Du gerne kostenlos einen meiner Ratgeber https://judithsteiner.tv/give-aways/ herunterladen.

Drei Webcam-Tools

Die nur wenige kennen

Webcams haben nie eine leere Batterie, haben eine stabile Verbindung und überhitzen nicht. Es gibt verschiedene Tools, die die Webcam unterstützen können. 3 davon stelle ich hier vor:

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1. Webcam Settings App

Basic Webcam Einstellungen

Nach dem Start der „Webcam Settings App“ kann in der Leiste angewählt werden, ob eine interne oder externe Webcam genutzt werden soll. Hat man die Webcam ausgewählt, gibt es die Möglichkeit in den Webcam Settings zwischen Basic oder Advanced zu wählen.


In den Basics kann die Belichtung auf manuell oder automatisch gesetzt werden. Bei der manuellen Auswahl gibt es verschiedene Einstellungen, wie Belichtung, Kontrast, Sättigung oder Schärfe. Das Wichtigste ist sicher die Belichtung. Es ist aber besser mit dem Licht vor Ort so zu arbeiten, dass in den Einstellung nicht mehr viel verändert werden muss.

Auch die Farbtemperatur kann manuell oder automatisch eingestellt werden, je nachdem welchen Farbton man bevorzugt. Die manuelle Auswahl kann man nutzen, wenn z.B Leuchten eingesetzt werden, die eher ein kühles Licht ausstrahlen, man aber lieber eine wärmeres Licht haben möchte. Du kannst die Einstellungen auch während eines Onlinevideos verändern. Ich selber arbeite aber lieber mit meinen LED-Panels, damit das Licht vor Ort gut ist.

Wenn Du mehr über das Thema Lampen oder das Licht vor Ort nutzen, erfahren möchtest, dann kannst Du hier meinen Ratgeber zum Thema Licht „Gutes Licht für Deine Videos“ runterladen.

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Advanced Webcam Einstellungen

Unter den Advanced Einstellung hat man noch die Möglichkeit die Frequenz-Einstellungen zu ändern. Das hilft vielleicht wenn der Bildschirm flackert, wenn die Frequenzen sich stören.
Ebenfalls kann hier die die Gegenlicht-Kompensation (Backlight Compensation) verändert werden, wenn Du ein Fenster im Hintergrund hast und man Dein Gesicht nicht so gut sehen kann. Besser ist es aber, wenn das Licht von vorne kommt.
Eine weitere Einstellung ist der Fokus welcher von automatisch auf manuell gestellt werden kann, damit dieser nicht immer sich neu einstellen muss.
Mit dem Zoom kannst Du das Bild vergrössern. Dies ist allerdings ein Digitaler Zoom welche die Bildqualität eher verschlechtert. Versuche deshalb besser näher an die Kamera zu kommen.

Die Webcam Settings App ist für den Mac, für Windows gibt es aber im System bei der Kamera bereits Einstellungen, die Du verändern kannst. Schau doch mal nach, was bei Deiner Webcam alles eingestellt werden kann.

Logitech Capture Software für Videoaufnahmen und Streaming

2. Logitech Webcam Capture App

Für alle die eine Logitech Webcam benutzen, gibt es die Capture App. Diese funktioniert sowohl auf dem Mac als auch auf Windows Geräten.

Nachdem die App gestartet und die Quelle ausgewählt ist, kann unter dem Kamera-Icon die Framezahl verändert werden. Standard ist 30FPS, das würde ich so belassen. Es kann auch ein externes Mikrofon angeschlossen werden, wenn man ein solches hat.
Das Sichtfeld ist wie ein Objektiv, wo man den Weitwinkel verändert und mal mehr oder weniger vom Raum einblenden kann.
Es gibt noch weitere Einstellungsmöglichkeiten wie Fokus, Weissabgleich etc., ganz ähnlich wie bei der Webcam Settings App.

Eine spezielle Einstellung ist der Zauberstab, mit welchem man direkt noch einen Text einblenden, z.B eine Bauchbinde und die Farbe und Schriftart auch anpassen kann. Auch gibt es die Möglichkeit, das Video inkl. Text gleich aufzunehmen, damit kann man für die spätere Postproduktion Zeit sparen.
Ich selber arbeite nicht mit dieser App, da sie etwas schwerfällig ist. Ausserdem läuft sie (noch) nicht auf dem neuen Mac mit dem M1 Chip, da muss Logitech erst ein Update dafür rausbringen.

QuickTime Player Icon - Lade PNG und Vektor kostenlos herunter

3. Quick Time Player

Ist bei mir häufig im Einsatz, wenn auch oft nur kurz.

Der Quick Time Player wird über die App geöffnet und über die Leiste „neue Filmaufnahme“ aktiviert. Diese Funktion benutze ich sehr oft. Auch bei dieser App kann die Kamera und auch das Mikrofon ausgewählt und eine Aufnahme gemacht werden, wenn man das Video vorproduzieren möchte.

Ich benutze diese App oft, wenn ich ein Zoom Meeting habe und die Einstellungen überprüfen möchte. Ebenfalls für die Loom Aufnahme, wenn ich jemandem eine Videobotschaft senden möchte. In Loom selber sieht man nie genau wie man im Bild ist. Man sieht das erst, wenn das Video bereits aufgenommen ist. Was Loom ist und wofür man es braucht, darüber habe ich auch bereits ein Videotutorial veröffentlicht, der Link dazu findest Du hier. „Persönliche Videobotschaften verschicken – mit Loom geht´s ganz schnell und einfach“

Interne oder externe Webcams?

Warum ich lieber mit externen als mit internen Webcams arbeite, habe ich kürzlich in einem anderen Video erzählt, den Link zum Beitrag findest Du unter „Externe Webcam, so wirkst Du im online-Unterricht professionell“

Wenn Du wissen möchtest, welche Webcams, Stative oder Mikrofone ich empfehle, dann hole Dir doch den Ratgeber „Ausrüstung für Deine online Lektionen“

Angst vor negativen Kommentaren

Meine Finger lagen starr auf der Tastatur, in meiner Brust war es irgendwie verengt, der Atem schaffte es nicht mehr bis zum Zwerchfell, er blieb irgendwo in der Halsgegend stecken. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken von den Zuschauern, die dann mal mein Video anschauen. Ihr Urteil lastete schon schwer auf meinen Schultern, bevor irgend jemand überhaupt das Video gesehen hatte. Würden sie mir ein „Daumen runter“ geben? Oder sogar einen negativen Kommentar hinterlassen? Soll ich das Video wirklich veröffentlichen? Das war vor 10 Jahren als ich meinen damaligen YouTube Kanal judith.tv startete.

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Meine erste Sendung

Ich hatte ein Talk-Format lanciert und meine erste Sendung nahm ich mit dem Musiker Levin auf. In dieser Zeit arbeitete ich noch als Videojournalistin bei einer Agentur und ich kannte mich mit Technik aus. Ich war es mir aber gewohnt hinter der Kamera zu stehen und jetzt war ich plötzlich vor der Kamera und die Kommentare kamen dann direkt zu mir. Wollte ich das wirklich wagen und warum?

Der Newsdruck bei der Arbeit war sehr gross und ich wollte mir nebenbei noch etwas anderes aufbauen. Ich wollte ein Format schaffen, wo ich selber die Themen setzen konnte und wo ich Zeit hatte mit meinen Fragen auch in die Tiefe zu gehen. Dazu kam, dass die Smartphones damals noch recht neu waren und ich wollte ausprobieren, was mit diesen Geräten möglich war. Wie konnte ich ein Mikrofon anschliessen oder sie auf ein Stativ stellen und wie kann ich meine eigene Sendung aufnehmen und auf YouTube stellen? Denn wenn ich schon meinen eigenen YouTube Kanal habe, dann gehört es natürlich dazu, dass ich die Videos auch veröffentliche.

Ich legte also meine Hand auf die Maus, atmete ein, klick, das Video war veröffentlicht. Da passierte natürlich noch nichts, das braucht ja auch eine Weile. Es hat auch nicht die ganze Welt darauf gewartet, dass mein Video gesehen werden kann. Ich habe mal den Link geteilt auf den Sozialen Plattformen und Levin hat das auch getan und so kamen dann die ersten Leute, welche das Video gesehen haben. Es waren vor Allem Leute, die ich kannte und Feedback bekam ich dann grösstenteils aus meinem Freundeskreis. Von Leuten die meinten: „Cool was du da gemacht hast!“ oder auch „Wow, spannend, was mit dem Smartphone überhaupt möglich ist!“

Weitere Videos

Ich nahm weitere Talks auf und auch die ersten Tutorials, in denen ich aufzeigte, wie ich ein Mikrofon an mein Smartphone anschliessen konnte. Ich musste das ganze Zubehör in der USA bestellen, weil es hier sowas noch gar nicht gab. Und dann kam auch der Kommentar, welcher mir wieder den Magen zusammenzog und ein Gewicht auf die Schultern legte. Ein Journalist schrieb: „Was hast du da für ein Hintergrund, dein Bücherregal? Du schreibst, dass Du eine journalistische Ausbildung am MAZ gemacht hast, dann solltest du doch wissen, dass man nicht einen solchen Hintergrund wählt!“

Ja, ich hatte das gelernt, Bücherwand und Kleingeschriebenes lenkt ab und nimmt die Aufmerksamkeit aber ich hatte ein kleines Büro. Da war das Bücherregal, ich hatte keine Videoleuchten, ich hatte das Fenster als meine Lichtquelle und wenn ich dieses Licht nutzte, hatte ich das Bücherregal im Hintergrund. Ich hatte im Moment nicht mehr Platz und ich wollte doch einfach Videos produzieren und ausprobieren. Aber es hat schon an meinem Stolz gekratzt. Ich habe dann versucht, etwas umzustellen und in meinem kleinen Büro den Hintergrund trotzdem ein wenig zu verändern und zu verbessern. Heute habe ich einen grösseren Raum, habe mehr Platz und ich habe Leuchten, zwei LDC-Panels, das macht das ganze natürlich einfacher. Unterdessen veröffentliche regelmässig Tutorials auf YouTube und ich habe auch Videos, welche schon über 100´000 Mal geschaut wurden. Bei so vielen Zuschauern nimmt natürlich die Wahrscheinlichkeit über einen Negativkommentar zu.

Negativkommentare

Ich habe dann experimentiert mit Werbung und plötzlich ist eines meiner Video in einen solchen Strudel geraten. Da kamen Kommentare, welche unter der Gürtellinie waren. Zuerst war es mehr: „Ey, was hast du da für ein Deutsch, aha Schweizerin!“, und dann ging es aber immer tiefer und verletzender „Vergrab dich, sei still, du hast überhaupt nichts zu sagen!“ Dieser Satz hat sich in mein Gedächtnis gegraben und ist immer wieder zum Vorschein gekommen. Es hat etwas mit mir gemacht. Auch wenn ich mir immer wieder gesagt habe, da sind doch auch so viele positive Kommentare. Es ist einfach nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Ich hatte dann die Werbung gestoppt. Spannenderweise hatte ich das selbe Video auch auf Facebook mit Werbung geschaltet und bekam dort sehr viele positive Feedbacks. Nur auf YouTube haben sich die Leute gegenseitig hochgeschaukelt mit bösen Kommentaren. Ich habe dann alle diese Kommentar einfach gelöscht und habe die Leute blockiert, damit sie nicht mehr auf meinem YouTube Kanal kommentieren konnten. Jemand hat sich dann gemeldet und meinte: „Aha, du kannst keine Kritik ertragen und löschst einfach die Kommentare?“ Ich habe geantwortet: „Konstruktive Kritik über den Inhalt könnt ihr gerne anbringen, darüber können wir reden aber nicht, wenn ich persönlich angegriffen werde oder wenn es über mein Äusseres geht!“

Es war hart und es war auch nicht so, dass trotz der Löschaktion diese Kommentare aus meinen Gedächtnis verschwunden waren aber ich habe einfach losgelassen und habe mich auf die positiven, dankbaren Kommentare fokussiert. Habe ich mir überlegt aufzuhören? Nein! Das war für mich keine Alternative. Es gibt wenige Leute die in den Kommentaren verletzen, die nicht konstruktiv oder beleidigend sind. Wenn wir uns zurückziehen, wegen solchen Kommentaren, wem überlassen wir dann den Platz? Den Beleidigungen, Beschimpfungen oder der lieblosen Worte?
Ich schaute was ich optimieren konnte bei meiner Werbung. Heute ist es so, dass ich wirklich sehr wenige negativen Kommentare bekomme und wenn, ist es meistens wegen meinem Deutsch, darüber kann ich aber stehen und auch lachen.

Mein Ziel ist es, dass ich Menschen helfen kann, mit einer positiven Botschaft aufzutreten, sie zu teilen und zu veröffentlichen mit positiven, inspirierenden und liebevollen Worten.

Ich möchte auch Dir helfen, dass auch Du deine Geschichte erzählen kannst. Dass auch Du vor der Kamera sein und Deine Botschaft weiter geben kannst. Dafür habe ich einen Kurs der heisst: „Selbst&Sicher vor der Kamera in einer Woche“.

Ich möchte in diesem Kurs zeigen, wie Du nicht die gleichen Fehler wie ich machen musst. Ich zeige Dir von Anfang an, was sind gute Hintergründe, wie stellst Du dich ins beste Licht, wie bekommst Du einen guten Ton und wie positionierst Du Dich im Bild, damit Du dich selber sein kannst und dabei kompetent wirkst. Das alles übst Du in einer Woche, danach hast Du alle Grundlagen damit Du loslegen kannst.

Ich würde Dir gerne helfen, dass Du zu den Leuten gehörst, welche sich nicht zurückhalten lassen wegen den Negativkommentaren, sondern zu denen gehörst, welche etwas Gutes beisteuern und eine Botschaft weitergeben und es mit anderen teilen möchten.

Möchtest Du noch weitere Tipps? Hier geht es zu meinen Blogbeitrag „7 Tipps wie du natürlich wirkst vor der Kamera

Für gutes Licht, kannst Du hier den Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunter laden

Ratgeber Licht Video Judith Steiner