Kategorie: YouTube

Canon M50 als Webcam

3-Minuten Anleitung

Jetzt kann man die Canon EOS M50, sowie auch viele andere Canon Modelle ganz einfach über USB mit einem MacBook und als Webcam direkt mit einem Streaming-Programm z.B Zoom verbinden. Mit Windows funktioniert das schon länger.

Wie Du das installierst, zeige ich Dir in diesem Video. Ebenfalls zeige ich Dir hier die Vor- und Nachteile.

Verlosung der Canon EOS M50

Ich verlose diese EOS M50. Wenn Du dabei sein und diese gewinnen willst, dann schaue das Video bis zum Schluss.

Die Software „Canon EOS Webcam Utility“

Zuerst musst Du die Software auf der Canon Webseite
https://www.canoneurope.com/cameras/eos-webcam-utility/
herunterladen und installieren.
Anschliessend muss Du dein Gerät neu starten, damit die Software aktiv wird.

Settings einstellen bei der Canon EOS M50

Jetzt kannst Du dein Streaming Programm z.B Zoom starten. Bevor Du aber die Kamera anschliessen kannst, musst Du die Settings so einstellen, wie Du es gerne haben möchtest. (Fokus, Helligkeit, Auflösung etc.) Dann kannst Du die Kamera anschliessen und im Streaming Programm die Kamera anwählen.

Zwar konnte ich schon vorher mit dem CamLink die Kamera mit dem MacBook verbinden aber da waren die Markierungen der Kamera auch auf dem Streaming Bild. Mit der USB Lösung ist das aber nicht mehr so.

Vorteile?

Gibt es nun diese 29 Minuten Limite, die man bei den meisten Kameras beim Filmen hat, immer noch?
– Mit dieser Lösung ist das nicht mehr so. Du kannst so auch länger als 29 Minuten streamen.

Reicht den die Batterie aus um auch länger zu streamen?
– Es gibt Dummy Batterien, mit denen die Kamera lange laufen gelassen werden kann.

In meinem Ratgeber „Canon EOS M50 – passende Hardware für professionelle Videoaufnahmen“ findest du das nötige Zubehör wie Licht, Stativ, Mikrofon und auch einen Vorschlag für einen solchen Dummy-Akku.

Nachteile?

Ein grosser Nachteil bleibt leider. Bei der Canon EOS M50 gibt es keine Mikrofon Anschlussmöglichkeit. Du kannst mit dem internen Mikrofon arbeiten, wenn die Kamera nah bei Dir steht. Wenn Du ein anderes Mikrofon z.B ein Tischmikrofon an Deinem Computer anschliesst, kann es zu kleinen Synchronisation Problemen kommen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass das Programm mit dem neuen M1 Chip von Apple und dem macOS BigSur-Betriebssystem noch nicht kompatibel ist.

Möchtest Du nun diese Kamera gewinnen?

Wenn Du nun mit dieser Kamera trotzdem arbeiten möchtest und sie auch gewinnen möchtest, dann komm auf mein Instagram Profil https://www.instagram.com/judith_steiner/
Abonniere judith_steiner auf Instagram und hinterlasse einen Kommentar bis 20. Juli 2021.
Erzähle mir, was Du mit dieser Kamera aufnehmen möchtest.

Möchtest Du weitere Infos über Zubehör, Licht oder einfach Video-Tipps? Dann kannst Du gerne kostenlos einen meiner Ratgeber https://judithsteiner.tv/give-aways/ herunterladen.

Drei Webcam-Tools

Die nur wenige kennen

Webcams haben nie eine leere Batterie, haben eine stabile Verbindung und überhitzen nicht. Es gibt verschiedene Tools, die die Webcam unterstützen können. 3 davon stelle ich hier vor:

1. Webcam Settings App

Basic Webcam Einstellungen

Nach dem Start der „Webcam Settings App“ kann in der Leiste angewählt werden, ob eine interne oder externe Webcam genutzt werden soll. Hat man die Webcam ausgewählt, gibt es die Möglichkeit in den Webcam Settings zwischen Basic oder Advanced zu wählen.


In den Basics kann die Belichtung auf manuell oder automatisch gesetzt werden. Bei der manuellen Auswahl gibt es verschiedene Einstellungen, wie Belichtung, Kontrast, Sättigung oder Schärfe. Das Wichtigste ist sicher die Belichtung. Es ist aber besser mit dem Licht vor Ort so zu arbeiten, dass in den Einstellung nicht mehr viel verändert werden muss.

Auch die Farbtemperatur kann manuell oder automatisch eingestellt werden, je nachdem welchen Farbton man bevorzugt. Die manuelle Auswahl kann man nutzen, wenn z.B Leuchten eingesetzt werden, die eher ein kühles Licht ausstrahlen, man aber lieber eine wärmeres Licht haben möchte. Du kannst die Einstellungen auch während eines Onlinevideos verändern. Ich selber arbeite aber lieber mit meinen LED-Panels, damit das Licht vor Ort gut ist.

Wenn Du mehr über das Thema Lampen oder das Licht vor Ort nutzen, erfahren möchtest, dann kannst Du hier meinen Ratgeber zum Thema Licht „Gutes Licht für Deine Videos“ runterladen.

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Advanced Webcam Einstellungen

Unter den Advanced Einstellung hat man noch die Möglichkeit die Frequenz-Einstellungen zu ändern. Das hilft vielleicht wenn der Bildschirm flackert, wenn die Frequenzen sich stören.
Ebenfalls kann hier die die Gegenlicht-Kompensation (Backlight Compensation) verändert werden, wenn Du ein Fenster im Hintergrund hast und man Dein Gesicht nicht so gut sehen kann. Besser ist es aber, wenn das Licht von vorne kommt.
Eine weitere Einstellung ist der Fokus welcher von automatisch auf manuell gestellt werden kann, damit dieser nicht immer sich neu einstellen muss.
Mit dem Zoom kannst Du das Bild vergrössern. Dies ist allerdings ein Digitaler Zoom welche die Bildqualität eher verschlechtert. Versuche deshalb besser näher an die Kamera zu kommen.

Die Webcam Settings App ist für den Mac, für Windows gibt es aber im System bei der Kamera bereits Einstellungen, die Du verändern kannst. Schau doch mal nach, was bei Deiner Webcam alles eingestellt werden kann.

Logitech Capture Software für Videoaufnahmen und Streaming

2. Logitech Webcam Capture App

Für alle die eine Logitech Webcam benutzen, gibt es die Capture App. Diese funktioniert sowohl auf dem Mac als auch auf Windows Geräten.

Nachdem die App gestartet und die Quelle ausgewählt ist, kann unter dem Kamera-Icon die Framezahl verändert werden. Standard ist 30FPS, das würde ich so belassen. Es kann auch ein externes Mikrofon angeschlossen werden, wenn man ein solches hat.
Das Sichtfeld ist wie ein Objektiv, wo man den Weitwinkel verändert und mal mehr oder weniger vom Raum einblenden kann.
Es gibt noch weitere Einstellungsmöglichkeiten wie Fokus, Weissabgleich etc., ganz ähnlich wie bei der Webcam Settings App.

Eine spezielle Einstellung ist der Zauberstab, mit welchem man direkt noch einen Text einblenden, z.B eine Bauchbinde und die Farbe und Schriftart auch anpassen kann. Auch gibt es die Möglichkeit, das Video inkl. Text gleich aufzunehmen, damit kann man für die spätere Postproduktion Zeit sparen.
Ich selber arbeite nicht mit dieser App, da sie etwas schwerfällig ist. Ausserdem läuft sie (noch) nicht auf dem neuen Mac mit dem M1 Chip, da muss Logitech erst ein Update dafür rausbringen.

QuickTime Player Icon - Lade PNG und Vektor kostenlos herunter

3. Quick Time Player

Ist bei mir häufig im Einsatz, wenn auch oft nur kurz.

Der Quick Time Player wird über die App geöffnet und über die Leiste „neue Filmaufnahme“ aktiviert. Diese Funktion benutze ich sehr oft. Auch bei dieser App kann die Kamera und auch das Mikrofon ausgewählt und eine Aufnahme gemacht werden, wenn man das Video vorproduzieren möchte.

Ich benutze diese App oft, wenn ich ein Zoom Meeting habe und die Einstellungen überprüfen möchte. Ebenfalls für die Loom Aufnahme, wenn ich jemandem eine Videobotschaft senden möchte. In Loom selber sieht man nie genau wie man im Bild ist. Man sieht das erst, wenn das Video bereits aufgenommen ist. Was Loom ist und wofür man es braucht, darüber habe ich auch bereits ein Videotutorial veröffentlicht, der Link dazu findest Du hier. „Persönliche Videobotschaften verschicken – mit Loom geht´s ganz schnell und einfach“

Interne oder externe Webcams?

Warum ich lieber mit externen als mit internen Webcams arbeite, habe ich kürzlich in einem anderen Video erzählt, den Link zum Beitrag findest Du unter „Externe Webcam, so wirkst Du im online-Unterricht professionell“

Wenn Du wissen möchtest, welche Webcams, Stative oder Mikrofone ich empfehle, dann hole Dir doch den gratis Ratgeber „Ausrüstung für Deine online Lektionen“

Angst vor negativen Kommentaren

Meine Finger lagen starr auf der Tastatur, in meiner Brust war es irgendwie verengt, der Atem schaffte es nicht mehr bis zum Zwerchfell, er blieb irgendwo in der Halsgegend stecken. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken von den Zuschauern, die dann mal mein Video anschauen. Ihr Urteil lastete schon schwer auf meinen Schultern, bevor irgend jemand überhaupt das Video gesehen hatte. Würden sie mir ein „Daumen runter“ geben? Oder sogar einen negativen Kommentar hinterlassen? Soll ich das Video wirklich veröffentlichen? Das war vor 10 Jahren als ich meinen damaligen YouTube Kanal judith.tv startete.

Meine erste Sendung

Ich hatte ein Talk-Format lanciert und meine erste Sendung nahm ich mit dem Musiker Levin auf. In dieser Zeit arbeitete ich noch als Videojournalistin bei einer Agentur und ich kannte mich mit Technik aus. Ich war es mir aber gewohnt hinter der Kamera zu stehen und jetzt war ich plötzlich vor der Kamera und die Kommentare kamen dann direkt zu mir. Wollte ich das wirklich wagen und warum?

Der Newsdruck bei der Arbeit war sehr gross und ich wollte mir nebenbei noch etwas anderes aufbauen. Ich wollte ein Format schaffen, wo ich selber die Themen setzen konnte und wo ich Zeit hatte mit meinen Fragen auch in die Tiefe zu gehen. Dazu kam, dass die Smartphones damals noch recht neu waren und ich wollte ausprobieren, was mit diesen Geräten möglich war. Wie konnte ich ein Mikrofon anschliessen oder sie auf ein Stativ stellen und wie kann ich meine eigene Sendung aufnehmen und auf YouTube stellen? Denn wenn ich schon meinen eigenen YouTube Kanal habe, dann gehört es natürlich dazu, dass ich die Videos auch veröffentliche.

Ich legte also meine Hand auf die Maus, atmete ein, klick, das Video war veröffentlicht. Da passierte natürlich noch nichts, das braucht ja auch eine Weile. Es hat auch nicht die ganze Welt darauf gewartet, dass mein Video gesehen werden kann. Ich habe mal den Link geteilt auf den Sozialen Plattformen und Levin hat das auch getan und so kamen dann die ersten Leute, welche das Video gesehen haben. Es waren vor Allem Leute, die ich kannte und Feedback bekam ich dann grösstenteils aus meinem Freundeskreis. Von Leuten die meinten: „Cool was du da gemacht hast!“ oder auch „Wow, spannend, was mit dem Smartphone überhaupt möglich ist!“

Weitere Videos

Ich nahm weitere Talks auf und auch die ersten Tutorials, in denen ich aufzeigte, wie ich ein Mikrofon an mein Smartphone anschliessen konnte. Ich musste das ganze Zubehör in der USA bestellen, weil es hier sowas noch gar nicht gab. Und dann kam auch der Kommentar, welcher mir wieder den Magen zusammenzog und ein Gewicht auf die Schultern legte. Ein Journalist schrieb: „Was hast du da für ein Hintergrund, dein Bücherregal? Du schreibst, dass Du eine journalistische Ausbildung am MAZ gemacht hast, dann solltest du doch wissen, dass man nicht einen solchen Hintergrund wählt!“

Ja, ich hatte das gelernt, Bücherwand und Kleingeschriebenes lenkt ab und nimmt die Aufmerksamkeit aber ich hatte ein kleines Büro. Da war das Bücherregal, ich hatte keine Videoleuchten, ich hatte das Fenster als meine Lichtquelle und wenn ich dieses Licht nutzte, hatte ich das Bücherregal im Hintergrund. Ich hatte im Moment nicht mehr Platz und ich wollte doch einfach Videos produzieren und ausprobieren. Aber es hat schon an meinem Stolz gekratzt. Ich habe dann versucht, etwas umzustellen und in meinem kleinen Büro den Hintergrund trotzdem ein wenig zu verändern und zu verbessern. Heute habe ich einen grösseren Raum, habe mehr Platz und ich habe Leuchten, zwei LDC-Panels, das macht das ganze natürlich einfacher. Unterdessen veröffentliche regelmässig Tutorials auf YouTube und ich habe auch Videos, welche schon über 100´000 Mal geschaut wurden. Bei so vielen Zuschauern nimmt natürlich die Wahrscheinlichkeit über einen Negativkommentar zu.

Negativkommentare

Ich habe dann experimentiert mit Werbung und plötzlich ist eines meiner Video in einen solchen Strudel geraten. Da kamen Kommentare, welche unter der Gürtellinie waren. Zuerst war es mehr: „Ey, was hast du da für ein Deutsch, aha Schweizerin!“, und dann ging es aber immer tiefer und verletzender „Vergrab dich, sei still, du hast überhaupt nichts zu sagen!“ Dieser Satz hat sich in mein Gedächtnis gegraben und ist immer wieder zum Vorschein gekommen. Es hat etwas mit mir gemacht. Auch wenn ich mir immer wieder gesagt habe, da sind doch auch so viele positive Kommentare. Es ist einfach nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Ich hatte dann die Werbung gestoppt. Spannenderweise hatte ich das selbe Video auch auf Facebook mit Werbung geschaltet und bekam dort sehr viele positive Feedbacks. Nur auf YouTube haben sich die Leute gegenseitig hochgeschaukelt mit bösen Kommentaren. Ich habe dann alle diese Kommentar einfach gelöscht und habe die Leute blockiert, damit sie nicht mehr auf meinem YouTube Kanal kommentieren konnten. Jemand hat sich dann gemeldet und meinte: „Aha, du kannst keine Kritik ertragen und löschst einfach die Kommentare?“ Ich habe geantwortet: „Konstruktive Kritik über den Inhalt könnt ihr gerne anbringen, darüber können wir reden aber nicht, wenn ich persönlich angegriffen werde oder wenn es über mein Äusseres geht!“

Es war hart und es war auch nicht so, dass trotz der Löschaktion diese Kommentare aus meinen Gedächtnis verschwunden waren aber ich habe einfach losgelassen und habe mich auf die positiven, dankbaren Kommentare fokussiert. Habe ich mir überlegt aufzuhören? Nein! Das war für mich keine Alternative. Es gibt wenige Leute die in den Kommentaren verletzen, die nicht konstruktiv oder beleidigend sind. Wenn wir uns zurückziehen, wegen solchen Kommentaren, wem überlassen wir dann den Platz? Den Beleidigungen, Beschimpfungen oder der lieblosen Worte?
Ich schaute was ich optimieren konnte bei meiner Werbung. Heute ist es so, dass ich wirklich sehr wenige negativen Kommentare bekomme und wenn, ist es meistens wegen meinem Deutsch, darüber kann ich aber stehen und auch lachen.

Mein Ziel ist es, dass ich Menschen helfen kann, mit einer positiven Botschaft aufzutreten, sie zu teilen und zu veröffentlichen mit positiven, inspirierenden und liebevollen Worten.

Ich möchte auch Dir helfen, dass auch Du deine Geschichte erzählen kannst. Dass auch Du vor der Kamera sein und Deine Botschaft weiter geben kannst. Dafür habe ich einen Kurs der heisst: „Selbst&Sicher vor der Kamera in einer Woche“.

Ich möchte in diesem Kurs zeigen, wie Du nicht die gleichen Fehler wie ich machen musst. Ich zeige Dir von Anfang an, was sind gute Hintergründe, wie stellst Du dich ins beste Licht, wie bekommst Du einen guten Ton und wie positionierst Du Dich im Bild, damit Du dich selber sein kannst und dabei kompetent wirkst. Das alles übst Du in einer Woche, danach hast Du alle Grundlagen damit Du loslegen kannst.

Ich würde Dir gerne helfen, dass Du zu den Leuten gehörst, welche sich nicht zurückhalten lassen wegen den Negativkommentaren, sondern zu denen gehörst, welche etwas Gutes beisteuern und eine Botschaft weitergeben und es mit anderen teilen möchten.

Möchtest Du noch weitere Tipps? Hier geht es zu meinen Blogbeitrag „7 Tipps wie du natürlich wirkst vor der Kamera

Für gutes Licht, kannst Du hier den Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunter laden

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Mein Einkommen auf YouTube und wie es plötzlich einbrach

Ja, du kannst Geld mit YouTube verdienen, aber es ist gar nicht so einfach. In diesem Video zeige ich Dir, wieviel Geld ich auf YouTube einnehme, wie ein finanzieller Höhenflug von einem Tag auf den anderen zusammengebrochen ist und warum ich trotzdem weiterhin Videos für YouTube produziere.

Vor 8 Jahren veröffentlichte ich mein erstes Video auf diesem Kanal. Ich gab 3 Tipps zum Filmen mit dem Smartphone. Damals hatte ich mich gerade selbstständig gemacht und ich hatte noch kein Ziel was ich mit dieser Plattform erreichen wollte.

Wenige Jahre später führte YouTube ein Partnerprogramm ein und zwar konnte man als Partner Videos monetarisieren, d.h. man konnte also Geld mit YouTube Videos verdienen. Ich meldete mich für diese Partnerschaft an und brachte damit ein paar Franken pro Monat zusammen.

Seit 2.5 Jahren veröffentliche ich regelmäßig Videos auf YouTube und da ist das Einkommen auch mehr geworden. Im März gab es sogar einen richtigen Tweak aber die genauen Zahlen zeige ich dir jetzt gleich in meinem YouTube Analytics.

In dieser Analyse sieht man, dass der März 2020 der beste Monat war. Hier war mein Höhenflug aber auch mein Absturz.

April, Mai, Juni war etwa ausgeglichen mit ca. 250 Franken p./Monat. Im Juli / August wurde es dann weniger, teils weil die Leute in den Ferien waren und ich auch keine Videos gepostet hatte.

Wenn man mit dem letzten Jahr vergleicht, kann man doch eine deutliche Steigerung sehen.

Das Zoom Tutorial hat am meistens Geld eingebracht und ist das meist geschaute Video. Ich habe Dieses während dem Lockdown veröffentlicht, wo viele Leute im Homeoffice waren und Videokonferenzen oder Schulungen von zu Hause führen mussten. Es war der richtige Zeitpunkt um dieses Video zu veröffentlichen.

Am 25. März hatte ich den Peak erreicht und hatte Einnahmen von 70 Franken am Tag. Doch nur einen Tag später kam der Absturz mit nur noch 18 Rappen. Ich weiss nicht warum es so war. Zuerst dachten wir an einen Fehler doch offenbar war alles rechtens. Eine Zeitlang war es dann ganz bei Null. Mittlerweile kommt wieder ein bisschen Geld rein.

Hier kann man auch sehen, woher das Geld kommt und warum ich mit YouTube Videos Geld verdienen kann. Der grösste Anteil kommt von den Werbeclips, die jeweils vor dem Video gezeigt werden und nach ein paar Sekunden übersprungen werden können.

Mit diesen Einnahmen bezahle ich aber noch keine Wohnungsmiete und gerade dieser Absturz hat mir bestätigt, meine Geschäftsstrategie nicht auf diesen YouTube Einnahmen aufzubauen.

Es gibt jedoch YouTuber, die davon leben können. Diese nehmen ihr Geld aber nicht nur mit ihren YouTube Views ein, sondern mit Affiliate Links, indem sie Produkte, Ausrüstung etc. promoten und anschließend die Produkte über diese Affiliate Links verkaufen oder über Sponsoren die so ihr Produkt vermarkten wollen.

Warum werde ich aber weiterhin Videos hier veröffentlichen? Weil diese Videos eben einen Teil meines „Funnels“ sind. In meinen Letzten Video habe ich erklärt, was ein „Funnel“ ist und wie meine Marketingstrategie funktioniert.

Kurz zusammen gefasst, ich mache diese Videos weil ich Dir und anderen helfen will, die Kraft von Video zu nutzen und um deine Botschaft in die Welt zu bringen. Damit ich auch was verdiene und mein Einkommen sichern kann, suche ich auf diesem Weg auch neue Kunden. Schlussendlich verdiene ich mein Geld, indem ich meine Online Kurse, Offline Kurse und meine Coachings verkaufe.

Möchtest du genauer wissen, was ein Funnel ist und wie du deine Botschaft in die Welt bringst und damit Kunden gewinnst? Ich empfehle dir das Replay zu unserem Webinar. Wir haben das Webinar zu dritt durchgeführt mit Sam und Chris, zwei Funnel Architekten, die den Unternehmen helfen, solche Funnels zu bauen.

In diesem Webinar haben die beiden ihr Wissen zu dem Funnel geteilt und ich habe aufgezeigt, wie ich meinen Funnel umgesetzt habe und wie dieser funktioniert.

Zwar ist das Webinar vorbei. Aber hier geht es zum Replay: https://vimeo.com/451051314/a1e4d039da

Möchtest du auch die Power of Video nutzen, hol dir hier den Ratgeber für Power of Video auf https://judithsteiner.tv/power-of-video

4 Schnittprogramme im Vergleich

Oft werde ich gefragt, welches Schnittprogramm nun das Beste ist. Da gibt es natürlich verschiedene Kriterien wie, was hast Du für ein Betriebsystem, was für Videos möchtest Du schneiden oder welche Ansprüche hast Du an ein Schnittprogramm.

Ich zeige Dir hier vier Schnittprogramme (Premiere Pro, Final Cut Pro X, iMovie und Adobe Rush) und zeige Dir was in diesen Programmen möglich ist und was die Vor- und Nachteile sind.

iMovie

ist das Programm, welches bei jedem Mac gratis dabei ist. Es ist ein gutes, intuitives Programm, welches man auf dem iPhone sowie auf dem Mac nutzen kann. Hat man mit dem Schneiden auf dem iPhone begonnen, kann man zu Hause auf dem Mac gleich weiterarbeiten. Es hat alle wichtigen Funktionen die man braucht um ein Video schneiden zu können wie z.B.

Der Vorteil beim iMovie ist, dass es einfach in der Bedienung ist und man geräteübergreifend damit arbeiten kann. Ausserdem ist es kostenlos. Nachteile beim iMovie ist, dass kein quadratisches oder Hochformat Video eingefügt werden kann und bei den Textvorlagen ist man auch sehr eingeschränkt. Ausserdem kann es nur auf iPhones oder Macs installiert werden.

Final Cut Pro X

ist ein professionelles Programm, welches Du einsetzen solltest, wenn Du mit mehreren Kameras oder externen Audiogeräten arbeitest und diese synchronisieren möchtest. Da lohnt es sich die ca. CHF 350 zu investieren. FCPX bietet schon viele Möglichkeiten mehr als das iMovie. Ausserdem ist es möglich viele Ton- oder Videospuren übereinander zu legen, so hast du noch mehr Möglichkeiten beim Schnitt. Du kannst externe Plugins dazu kaufen, wenn Du das Spektrum noch erweitern willst. Final Cut Pro X hat eigentlich alles was man braucht um professionell einen Video zu produzieren

Vorteil ist, dass du das einmalig gekaufte Programm auf 5 Geräten installieren kannst. Du musst also nicht für jeden Mac das wieder kaufen.
Nachteil ist der Videoimport, Final Cut rechnet alle Clips in ein sogenanntes ProRes Format um, da es damit am besten arbeiten kann und das dauert manchmal sehr lange bis alle Videos importiert sind.

Für Windows Plattformen gibt es auch ein gratis Tool den Video Editor. Ich selber habe Ihn noch nicht ausprobiert, es scheint aber ähnlich wie iMovie die Grundlagen zu besitzen um ein Video schneiden zu können.

Adobe Rush

ist ein Schnittprogramm welches auf Windows sowie auch auf Macs installiert werden kann. Das Geniale an diesem Programm ist, dass es sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Laptop oder Desktop installiert werden und man Betriebsystem übergreifend damit arbeiten kann. Das Projekt wird in der Cloud synchronisiert, so ist es möglich, von jedem Gerät einfach daran weiter zu arbeiten.

Rush ist ein sehr gutes Einsteiger-Programm, da es sehr bedienerfreundlich und übersichtlich ist.

Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen. Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 10.00 p/Monat

Adobe Premiere Pro

ist der grosse Bruder von Rush und bietet alle Möglichkeiten was man von einem professionellen Programm erwartet. Allerdings könnte dies auch ein Nachteil sein, da man sich darin schnell verlieren kann und die vielen Möglichkeiten einem die Übersicht raubt. Premiere Pro ist nur im Abo erhältlich für ca. CHF 40.00.
In einem Bundle mit anderen Adobe Programmen oder je nach Cloud Speicherplatz variiert der Preis aber. Ich selber arbeite meistens mit Premiere Pro, da ich gemerkt habe, dass viele Leute auf Windows Rechner dieses Programm verwenden und ich Ihnen so besser helfen kann, wenn ich es gut kenne. Ausserdem hat es den Vorteil, dass es auf beiden Betriebssystemen Window oder Mac installiert werden kann und es mit anderen Adobe Programmen kompatibel ist, wie zum Beispiel Adobe After Effects. So kann man Clips welche in After Effects erstellt wurden, ganz einfach im Premiere integrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Premiere nicht das ganze Material importiert, sondern nur ein Link zur Originaldatei macht. So ist man viel schneller zum schneiden bereit und muss nicht warten bis das Material importiert ist.

Hier noch ein Vergleich der verschiedenen Programme:

Ich habe einen Ratgeber dazu erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für alle 4 Schnittprogramme einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00 in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

Wie Du Deine Lektionen online gibst – Yogastunde, Musikunterricht, Coaching…

Kannst Du Deine Yoga-Stunde wegen Corona nicht mehr geben? Der Musikunterricht fällt aus? Die Fitnessstunde? Der Kochunterricht…. Du möchtest aber gerne auch jetzt Dein Wissen online weitergeben, weisst aber nicht recht wie?

In diesem Video zeige ich Dir:

1. Wie Du die Kamera positionierst
2. Welche Ausrüstung Du brauchst
3. Mit welchen Tools Du live gehen kannst.

Welchen Bildausschnitt du wählst und wo Du die Kamera positionierst, das hängt davon ab, was Du für Inhalte vermitteln willst. Wenn du ein Yoga- oder Fitnessvideo machen willst, wo man Deinen ganzen Körper sehen muss, weil Du dich bewegst, dann muss Du relativ weit weg. Bei dieser Einstellung bist du aber recht distanziert, deshalb wenn es nicht nötig ist gehe näher ran. Wenn Du sowas machen willst, dann geh zuerst nah an die Kamera und sag „Hallo“ und dann gehst Du nach hinten auf die Matte und erteilst die Lektion.

Ob Du das Video Hoch- oder Breitformat machst, dass ist Dir überlassen. Früher war es eher breit aber heutzutage werden auch viele Hochformat Videos gemacht. Das hängt auch von der Plattform ab. Wenn du über Instagram live gehst, dann mach es besser Hochformat. Bei den anderen Plattformen ist es Dir überlassen. Gerade bei so Fitnessvideos würde ich es Breitformat machen, einfach weil es mir besser gefällt.

Wenn Du ein Coach bist, dann komm näher zu der Kamera. Damit man Dir in die Augen schauen kann und man Dein Gesicht sieht. Hier beginnt die Beziehung, hier kannst Du vertrauen aufbauen.

Wenn Du etwas vermitteln oder erzählen willst, dann ist es wichtig, dass man Dich gut verstehen kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass Du mit einem externen Mikrophon arbeitest. Ich arbeite in diesem Video mit einem Lavalier Mikrofon und einer Funkstrecke, ein kleines Kästchen, dass ich an meiner Hose befestigen kann. Wenn Du aber näher bei der Kamera stehst, kannst Du auch mit einem Mikrofon arbeiten, welches Du direkt in der Kamera einstecken kannst.

Gerade bei Sport Videos, wo Du dich bewegst, ist es natürlich wichtig, dass Du kein Kabel hast, hier ist natürlich eine Funkstrecke die beste Lösung.
Das Mikrofon welches ich hier angesteckt habe ist ein Rode Wireless Go. Ich habe vorne das kleine Lavalier Mikrofon und kann es mit dem kleinen Sender verbinden. Dieser Sender schickt ein Signal zum Empfänger welcher beim Smartphone angesteckt ist. Wichtig! Diese Mikrofon „Wireless Go ist eigentlich für eine normale Kamera. Wenn Du dieses Mikrofon mit dem Smartphone nutzen möchtest, dann brauchst Du noch einen Übergangsstecker ein Rode SC4 Adapter, der macht aus einem Mikrofoneingang für die normale Kamera (TRS) einen TRRS Stecker, damit Du dieses Mikrofon beim Smartphone nutzen kannst.

Wenn Du also ein Coach bist und näher bei der Kamera stehst, arbeite trotzdem mit Mikrofon, denn dann bist Du einfach präsenter. Denn sobald Du Umgebungsgeräusche hast wird es schwierig Dich zu verstehen.

Die vorgestellt Mikrofonlösung funktioniert auch mit einem Mac-Rechner und den meisten Windowsgeräten. Du kannst das Mikrofon auch mit dem Rode SC4 Adapter (TRS zu TRRS Stecker) verbinden. Mehr zum Thema TRRS und TRS gibt es im Blogbeitrag Hilfe, mein Mikrofon funktioniert nicht.

Ich habe mein Smartphone auf einem Stativ befestigt mit einem Adapter. Auch diese Informationen findest Du in meinem Ratgeber.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

https://judithsteiner.tv/online_lektion/

Mein Video-Tutorial für Zoom findest Du hier.

Hier geht es zu meinen Lampen-Tipps.

Teamgefühl trotz Home-Office

Studien zeigen, wer Home-Office macht ist oft effizient, aber der Austausch und das Teamgefühl fehlen. Video-Tools können helfen, diese Brücke zueinander zu schlagen. Video macht es möglich, dass wir trotzdem einander sehen können und den persönlichen Touch hinein bringen.

In diesem Video gebe ich Dir drei Ideen, wie Du das Teamgefühl im Home-Office aufrecht erhalten kannst und verrate Dir, welche Tools Dir dabei helfen können.

Das sind meine drei Tipps, wie Ihr aus dem Home-Office euer Team totzdem noch beleben könnt.

Das erste Tool ist Zoom

Mit Zoom kannst du Meetings machen, Onlinekonferenzen oder du kannst dich mit verschiedenen Leuten online treffen. Mit Zoom kann ich mit der Webcam ein Video aufnehmen und andere Leute können sich dazu schalten. Per Link welcher verschickt wird, können sie mit Bild und Ton dabei sein und auch miteinander kommunizieren. Mit Zoom kann man einen virtuellen Klassenraum machen, wie ich ihn nutze bei meinen „Video hat Kraft“ Kurs.

Das zweite Tool ist Loom

Loom habe ich schon vor einigen Wochen vorgestellt und ist super um Videobotschaften aufzunehmen. Oft ist es einfacher und verständlicher per Video eine Botschaft zu senden als komplexe Texte aufzuschreiben. Loom unterstützt mich bei einem schnellen Workflow, wo ich nicht noch das Video bearbeiten, auf eine Plattform laden und verlinken muss. Loom lädt das Video direkt auf eine Plattform, generiert einen Link, welchen ich dann nur noch verschicken kann .

Das dritte Tool ist WhatsApp Video

WhatsApp Video ist sehr geeignet um sich mit Kollegen und Freunden zu unterhalten wenn man zu Hause im Home-Office isoliert ist. WhatsApp ist ein Tool bei welchem man vielleicht auch mal einen Kaffee zusammen trinken und sich persönlich unterhalten kann, wenn einem das Team fehlt.

Mein Tutorial für Zoom:

Zoom: https://zoom.us/

Mein Tutorial zu Loom

Mein Tutorial für Loom: https://www.youtube.com/watch?v=xqnYp…
Loom: https://loom.com

7 Tipps, um natürlicher zu wirken vor der Kamera: https://www.youtube.com/watch?v=7kPPO…

„Der Kurstag war perfekt aufgebaut“ – Bericht aus einem firmeninternen Videokurs

Das sagt Samuel Wyss von der Schweizer Firma Stadler Form. Kürzlich gab ich bei Ihnen einen firmeninternen Videokurs. Ich habe Samuel um einen Rückblick zum Kurstag gebeten. Im folgenden Interview erklärt er auch, warum das Unternehmen auf Video setzt und wie sie sich in diesem Bereich weiterbilden.

„Wir wollten das Marketing-Team auf den ’next level‘ heben“

Judith: Samuel, was hattest Du für Erwartungen an den Kurs mit mir?

Samuel Wyss ist Director of Transformation bei Stadler Form.

Samuel: Wir waren auf der Suche nach einem guten Videokurs, damit wir das gesamte Marketing-Team auf den „next level“ heben können. Es war wichtig, unterschiedliche Erfahrungsniveaus abzuholen und alle auf denselben Stand zu bringen. Deine Webseite und Dein eigener YouTube-Kanal haben uns überzeugt, dass Du dafür die Richtige bist. Wir wollten theoretische Grundlagen erlernen, aber gleich auch praktisch arbeiten. Schlussendlich sollte jede*r mindestens ein Video mit-produziert haben – und natürlich wollten wir auch etwas Spass an dem Tag haben.

„Mix zwischen Theorie und Praxis hat funktioniert“

Wie hast Du den Kurstag erlebt – wurden Deine Erwartungen erfüllt?

Der Kurstag war perfekt aufgebaut, der Mix zwischen Theorie und Praxis hat funktioniert. Wir hatten eine lockere und motivierte Stimmung.

Welche Ziele habt Ihr mit eurem YouTube-Kanal?

Über unseren YouTube Kanal möchten wir Kunden zusätzliche Inhalte zu unseren Produkten bieten: Produktvideos, Unboxing-Videos und natürlich Videos, wo Features gezeigt und die Reinigung oder der Zusammenbau erklärt wird. Auf diesem Kanal möchten wir dem Kunden erleichtern, unsere Produkte zu verstehen und auch richtig zu pflegen.

Warum in Form von Videos?

Wir denken, dass ein Video einfacher zu verstehen ist als eine Bedienungsanleitung. Unsere Videos helfen auch, Unklarheiten zu beseitigen – und zwar rund um die Uhr. Kundinnen und Kunden müssen nicht auf die Bürozeiten warten.

Dieses Video entstand während dem Kurstag bei Stadler Form.

„Wir werden künftig mehr auf B-Roll achten“

Wie haben sich Eure Videos mit dem Kurs verbessert?

Wir haben einen anderen Blick auf die Videos, können kritischer hinterfragen und haben eine bessere Grundlage für die Erstellung der Storyline. Es war aber auch eine gute Bestätigung, dass wir in die richtige Richtung arbeiten und für unsere Kunden attraktive Videos anbieten können.

Noch etwas konkreter: Was habt Ihr im firmeninternen Kurs gelernt?

Sicher mal die theoretischen Basics. Da hatten wir alle keine Vorkenntnisse und es gibt doch ein paar sinnvolle Regeln beim Filmemachen, welche man beachten sollte. Wir haben auch gelernt, wie man mit „B-Roll“ die Videos spannender machen kann. Darauf werden wir künftig mehr achten. Und noch eine Erkenntnis: Schneller auf den Punkt kommen und uns nicht in (zwar schönen, aber unnützen) langen Intros verlieren.

Am Kurstag habt Ihr nicht nur geübt, sondern habt auch gleich zwei Videos produziert, die jetzt online sind. Wie war das so schnell möglich?

Wir hatten schon vorgängig Themen gesucht. Am Kurstag haben wir uns zum Praxisteil in zwei Gruppen aufgeteilt. Erst haben sich die Gruppen um die jeweilige Storyline gekümmert, dann wurde gefilmt. Judith hat eine Gruppe gecoacht, die andere Gruppe konnte ich dank meiner Erfahrung selber übernehmen. Beide Gruppen haben dann die Ergebnisse auf den PC geladen, geschnitten und vertont. Danach gab es noch eine Feedback-Runde mit Judith.

Das zweite Video, das im Kurs entstand.

Was für eine Ausrüstung verwendet Ihr?

Wir haben auch schon mit dem Smartphone gearbeitet und tun das gerne zwischendurch. Sind wir jedoch im Office, greifen wir gerne auf unsere semi-professionelle Ausrüstung zurück. Wir arbeiten mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera, verschiedenen Objektiven, zusätzlichem Licht und externen Mikrofonen. Die manuellen Einstellungen sind vielfältiger und die Qualität wird damit nach wie vor besser als mit dem Smartphone (Ton, Tiefenschärfe, Schärfe, Bildqualität).

„Selber Content erstellen statt eine Agentur beauftragen“

Wem würdet Ihr den Kurs weiterempfehlen?

Allen Unternehmen, welche gerne selber Video-Content für ihre Kunden erstellen und mehr wollen, als nur ein Briefing an eine Agentur zu schreiben. Mit den technischen Möglichkeiten von heute kann das jede und jeder. Wenn man also Kunden einen Mehrwert durch bewegtes Bild bieten möchte aber noch nicht so sattelfest ist darin, sollte man definitiv einen Kurs mit Dir machen.

Videokurs bei Dir in der Firma?

Ich leite mittlerweile fast jede Woche einen solchen Kurs in einem Unternehmen.

Ich zeige den Mitarbeitenden während einem, zwei oder drei Tagen, wie sie einfache, aber aussagestarke Videos aufnehmen und schneiden können.

Denn immer mehr Unternehmen setzen auf Video: für Facebook und Instagram oder auch für die Firmenwebsite.

Um flexibler zu sein und das Firmenbudget zu schonen, bietet es sich an, solche Videos selber zu produzieren, anstatt eine Agentur dafür zu bezahlen.

Ich gehe auf die Bedürfnisse des Unternehmens ein

Wenn gleich ein ganzes Team geschult werden soll für die Videoproduktion, ist ein firmeninterner Kurs perfekt.

Normalerweise mache ich bei einem firmeninternen Kurs mehr oder weniger meinen Starterkurs. Jedoch kann ich – wie bei Stadler Form – gezielt auf die Bedürfnisse des Unternehmens und das Vorwissen der Mitarbeitenden eingehen.

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Hierfindest Du weitere Informationen dazu. Du kannst auch gleich eine unverbindliche Offerte herunterladen (1, 2 oder 3 Kurstage).

Für die eintägige Variante genügt ein Klick auf den Bild-Link:

Gestaltete Thumbnails: Mehr Aufmerksamkeit für Deine Videos

„YouTube-Thumbnails sind die Buchcover des 21. Jahrhunderts“ – das steht in einem Tutorial von Canva.

Ein „Thumbnail“ ist das Vorschaubild zu einem Video, wie es bei YouTube und anderen Videoplattformen angezeigt wird.

So sieht das z.B. auf meinem YouTube-Kanal aus:

Screenshot YouTube-Kanal Judith Steiner Thumbnails

Häufig entscheidet sich am Thumbnail, ob jemand ein Video anklickt oder nicht. Eben wie wenn Du in der Buchhandlung stöberst und ein Buch näher anschaust, wenn Dich das Cover anspricht.

Thumbnails bestimmen also über den Erfolg Deiner Videos massgeblich mit!

So erstellst Du ganz einfach ein gutes Thumbnail

In meinem Video und im Text unten zeige ich Dir:

  1. Warum ein gutes Thumbnail wichtig ist.
  2. Was auf ein gutes Thumbnail gehört.
  3. Wie Du in Canva ein cooles Vorschaubild erstellen kannst.

Machst Du diesen Fehler?

Viele meinen, das Thumbnail sei einfach das Anfangsbild des Videos. Sie gestalten dann ein Bild mit Titel und lassen es am Anfang zwei Sekunden stehen.

Das ist ein Fehler, der Dich Views kosten kann.

In dieser Zeit sind gerade jüngere Leute, die sich schnelle Bilder gewohnt sind, bereits gelangweilt. Sie haben das Bild meist schon gesehen, bevor sie auf das Video geklickt haben, und wollen jetzt zum eigentlichen Inhalt kommen.

Du erzeugst mit diesem Standbild am Anfang ein negatives Gefühl, das dazu beitragen kann, dass Leute wegklicken.

Das Thumbnail ist unabhängig vom Startbild eines Videos.

Ich zeige Dir nun drei Varianten, wie Du zu Deinem Video ein Thumbnail erstellen kannst.

1. Die schlechteste Variante: Zufälliges Frame aus dem Video

Standardmässig wählen die Videoplattformen einfach ein Frame aus dem Video aus oder sie machen Dir ein paar Vorschläge.

Diese Vorschaubilder sind meistens nicht optimal. Sei es, weil die Person im Video während dem Sprechen ein komisches Gesicht macht, oder weil die Szene nicht repräsentativ für das Video ist.

Screenshot Thumbnails Judith Steiner
Das Thumbnail links habe ich separat gestaltet und hochgeladen, die anderen Bilder sind die Vorschläge von YouTube

Ich empfehle Dir diese Variante also nicht.

Mit der nächsten Möglichkeit hast Du nur einen minimalen Zusatzaufwand, und dennoch ist das Resultat viel besser.

2. Die Minimalvariante: Zum Video gleich noch ein Foto aufnehmen

Nochmals ein Screenshot von meinem YouTube-Kanal:

Das ist eine Playlist mit Live-Videos. Dort wird man vor der Aufzeichnung von YouTube aufgefordert, ein Foto fürs Vorschaubild zu machen.

Das ist eine gute Minimalvariante, wenn du viele Videos machst und keine Zeit hast, jedesmal ein aufwendigeres Thumbnail zu erstellen:

Mach während des Drehs ein separates Foto, das du als Vorschaubild verwenden kannst.

Der Vorteil:

Du hast ein scharfes Bild, auf dem Du, das vorgestellte Produkt oder Deine Interviewpartnerin gut drauf ist.

Ein freundlich lächelndes Gesicht ist psychologisch schon mal ein starker Anreiz, auf ein Video zu klicken.

Es geht aber noch besser 🙂

3. Optimal: Individuelles Thumbnail designen

Ich mache für meine Videos mit Tipps und Tutorials jeweils ein separates Thumbnail. Dazu nutze ich Canva (es gibt diverse andere Programme wie z.B. Fotojet oder Adobe Spark).

Die folgende Anleitung kann für alle Programme angewendet werden.

So erstellst Du ein gutes Thumbnail

Das Format des Thumbnails sollte gleich sein wie das Deines Videos. Im Normalfall ist das 16:9.

YouTube-Richtlinien: 1280 x 720 px, Dateiformat: jpg, gif, bmp oder png, Grösse: max 2 MB

1. Wähle ein gutes Bild aus.

Entweder Du spielst eines aus dem Video aus, oder (wie in Möglichkeit 2 erklärt) nimmst separat noch eines auf.

Mein Tipp: Zeig Gesicht!

Ansonsten sollte das Bild auch im Kleinstformat gut erkennbar sein („Thumbnail“ heisst auf Deutsch „Daumennagel“…). Es sollte scharf sein und keine Details enthalten.

2. Kontrast etwas erhöhen

Schraube in den Bildeinstellungen Kontrast, Belichtung und Sättigung ein wenig hoch.

Das hilft, dass das Bild noch besser erkennbar wird.

An diesem Beispiel kannst Du das gut sehen: Das fertige Thumbnail ist im Vergleich mit dem Originalfoto klarer und mein Gesicht ist deutlicher sichtbar.

Thumbnail vorher nachher Judith steiner

3. Schaffe Klarheit

Reduziere das Bild, d.h. entferne Bildelemente, die ablenken:

Thumbnail vorher nachher Judith Steiner

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kannst Du auch eine Figur freistellen, um sie noch stärker in den Fokus zu rücken.

Trick für Apple-NutzerInnen: Wenn Dein Bild einen einigermassen homogenen Hintergrund hast, kannst Du es auch in Keynote ruckzuck freistellen. Wähle dazu bei den Bildanpassungen die „Transparenz“-Funktion und ziehe mit gedrückter Maustaste, bis die gewünschte Fläche gelöscht ist. (Im Video zu diesem Artikel zeige ich Dir, wie das geht.)

4. Gut lesbarer Text

Da das Thumbnail vor allem auf Smartphones sehr klein angezeigt wird, sollte der Text optimal lesbar sein. Dazu gehören verschiedene Aspekte.

Möglichst wenig Text, dafür möglichst gross:

Thumbnail Drohne Judith Steiner

Wähle eine klare, unverschnörkelte, eher fette Schriftart:

Verwende kontrastreiche Farben:

Lege den Text allenfalls über einen Balken oder einfarbigen Kasten, damit er auf dem Bild besser lesbar ist:

Thumbnail Webinar Balken Judith Steiner

An diesem Beispiel siehst Du auch gleich, wie mit unterschiedlichen Schriftgrössen das betont wird, was wichtig ist (Keywords).

Was suchen die Leute, die auf Dein Video stossen sollen? Welche Frage beantwortet Dein Tipp, welches Produkt stellt Dein Tutorial vor? Überleg Dir, was die Leute ins Suchfeld eingeben, und mach daraus den Titel für Dein Video.

Fürs Thumbnail soll er möglichst kurz sein, damit er gross und gut lesbar auf dem Bild Platz hat.

Überleg Dir auch, ob Du bei Deinen Videos ein konstistentes Branding durchziehen willst, also jeweils die gleiche Farbe, Schrift, Stil…

Ich mache das bei meinen Videos nicht generell. Aber es gibt z.B. Serien, bei denen ich mit dem Thumbnail klar signalisiere, dass sie zusammengehören.

Branding Thumbnail Design Judith Steiner

Fertig!

Wenn Du Dein Video auf eine Plattform hochlädst, gibt es bei den Einstellungen dazu jeweils einen Menupunkt, wo Du auch das Thumbnail dazu hochladen kannst.

Hol Dir noch mehr Video-Tipps!

Hat Dir diese Anleitung geholfen? Auf meiner give-away-Seite findest Du diverse Ratgeber mit Tipps zur Videoproduktion.

Alle 2 Wochen verschicke ich zudem meine Video-Tipps per Mail – trag Dich dafür in der rechten Spalte dieser Seite mit Vornamen und E-Mail ein.

Und mit einem Klick auf das Bild unten kannst Du Dir eine kostenlose Probelektion meines neuen Online-Kurses holen, „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt.“

Bis bald!

Probelektion Perspektive Judith Steiner

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