Kategorie: YouTube

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

Wenn Du mehr über zusätzlicher Hardware zum Smartphone wissen willst, dann lade jetzt meinen Ratgeber «Ausrüstung Smartphone» gratis herunter.

Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

Wie Du Deine Lektionen online gibst – Yogastunde, Musikunterricht, Coaching…

Kannst Du Deine Yoga-Stunde wegen Corona nicht mehr geben? Der Musikunterricht fällt aus? Die Fitnessstunde? Der Kochunterricht…. Du möchtest aber gerne auch jetzt Dein Wissen online weitergeben, weisst aber nicht recht wie?

In diesem Video zeige ich Dir:

1. Wie Du die Kamera positionierst
2. Welche Ausrüstung Du brauchst
3. Mit welchen Tools Du live gehen kannst.

Welchen Bildausschnitt du wählst und wo Du die Kamera positionierst, das hängt davon ab, was Du für Inhalte vermitteln willst. Wenn du ein Yoga- oder Fitnessvideo machen willst, wo man Deinen ganzen Körper sehen muss, weil Du dich bewegst, dann muss Du relativ weit weg. Bei dieser Einstellung bist du aber recht distanziert, deshalb wenn es nicht nötig ist gehe näher ran. Wenn Du sowas machen willst, dann geh zuerst nah an die Kamera und sag „Hallo“ und dann gehst Du nach hinten auf die Matte und erteilst die Lektion.

Ob Du das Video Hoch- oder Breitformat machst, dass ist Dir überlassen. Früher war es eher breit aber heutzutage werden auch viele Hochformat Videos gemacht. Das hängt auch von der Plattform ab. Wenn du über Instagram live gehst, dann mach es besser Hochformat. Bei den anderen Plattformen ist es Dir überlassen. Gerade bei so Fitnessvideos würde ich es Breitformat machen, einfach weil es mir besser gefällt.

Wenn Du ein Coach bist, dann komm näher zu der Kamera. Damit man Dir in die Augen schauen kann und man Dein Gesicht sieht. Hier beginnt die Beziehung, hier kannst Du vertrauen aufbauen.

Wenn Du etwas vermitteln oder erzählen willst, dann ist es wichtig, dass man Dich gut verstehen kann. In diesem Fall ist es wichtig, dass Du mit einem externen Mikrophon arbeitest. Ich arbeite in diesem Video mit einem Lavalier Mikrofon und einer Funkstrecke, ein kleines Kästchen, dass ich an meiner Hose befestigen kann. Wenn Du aber näher bei der Kamera stehst, kannst Du auch mit einem Mikrofon arbeiten, welches Du direkt in der Kamera einstecken kannst.

Gerade bei Sport Videos, wo Du dich bewegst, ist es natürlich wichtig, dass Du kein Kabel hast, hier ist natürlich eine Funkstrecke die beste Lösung.
Das Mikrofon welches ich hier angesteckt habe ist ein Rode Wireless Go. Ich habe vorne das kleine Lavalier Mikrofon und kann es mit dem kleinen Sender verbinden. Dieser Sender schickt ein Signal zum Empfänger welcher beim Smartphone angesteckt ist. Wichtig! Diese Mikrofon „Wireless Go ist eigentlich für eine normale Kamera. Wenn Du dieses Mikrofon mit dem Smartphone nutzen möchtest, dann brauchst Du noch einen Übergangsstecker ein Rode SC4 Adapter, der macht aus einem Mikrofoneingang für die normale Kamera (TRS) einen TRRS Stecker, damit Du dieses Mikrofon beim Smartphone nutzen kannst.

Wenn Du also ein Coach bist und näher bei der Kamera stehst, arbeite trotzdem mit Mikrofon, denn dann bist Du einfach präsenter. Denn sobald Du Umgebungsgeräusche hast wird es schwierig Dich zu verstehen.

Die vorgestellt Mikrofonlösung funktioniert auch mit einem Mac-Rechner und den meisten Windowsgeräten. Du kannst das Mikrofon auch mit dem Rode SC4 Adapter (TRS zu TRRS Stecker) verbinden. Mehr zum Thema TRRS und TRS gibt es im Blogbeitrag Hilfe, mein Mikrofon funktioniert nicht.

Ich habe mein Smartphone auf einem Stativ befestigt mit einem Adapter. Auch diese Informationen findest Du in meinem Ratgeber.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

PDF-Ratgeber


Mein Video-Tutorial für Zoom findest Du hier.

Hier geht es zu meinen Lampen-Tipps.

Teamgefühl trotz Home-Office

Studien zeigen, wer Home-Office macht ist oft effizient, aber der Austausch und das Teamgefühl fehlen. Video-Tools können helfen, diese Brücke zueinander zu schlagen. Video macht es möglich, dass wir trotzdem einander sehen können und den persönlichen Touch hinein bringen.

In diesem Video gebe ich Dir drei Ideen, wie Du das Teamgefühl im Home-Office aufrecht erhalten kannst und verrate Dir, welche Tools Dir dabei helfen können.

Das sind meine drei Tipps, wie Ihr aus dem Home-Office euer Team totzdem noch beleben könnt.

Das erste Tool ist Zoom

Mit Zoom kannst du Meetings machen, Onlinekonferenzen oder du kannst dich mit verschiedenen Leuten online treffen. Mit Zoom kann ich mit der Webcam ein Video aufnehmen und andere Leute können sich dazu schalten. Per Link welcher verschickt wird, können sie mit Bild und Ton dabei sein und auch miteinander kommunizieren. Mit Zoom kann man einen virtuellen Klassenraum machen, wie ich ihn nutze bei meinen „Video hat Kraft“ Kurs.

Das zweite Tool ist Loom

Loom habe ich schon vor einigen Wochen vorgestellt und ist super um Videobotschaften aufzunehmen. Oft ist es einfacher und verständlicher per Video eine Botschaft zu senden als komplexe Texte aufzuschreiben. Loom unterstützt mich bei einem schnellen Workflow, wo ich nicht noch das Video bearbeiten, auf eine Plattform laden und verlinken muss. Loom lädt das Video direkt auf eine Plattform, generiert einen Link, welchen ich dann nur noch verschicken kann .

Das dritte Tool ist WhatsApp Video

WhatsApp Video ist sehr geeignet um sich mit Kollegen und Freunden zu unterhalten wenn man zu Hause im Home-Office isoliert ist. WhatsApp ist ein Tool bei welchem man vielleicht auch mal einen Kaffee zusammen trinken und sich persönlich unterhalten kann, wenn einem das Team fehlt.

Mein Tutorial für Zoom:

Zoom: https://zoom.us/

Mein Tutorial zu Loom

Mein Tutorial für Loom: https://www.youtube.com/watch?v=xqnYp…
Loom: https://loom.com

7 Tipps, um natürlicher zu wirken vor der Kamera: https://www.youtube.com/watch?v=7kPPO…

„Der Kurstag war perfekt aufgebaut“ – Bericht aus einem firmeninternen Videokurs

Das sagt Samuel Wyss von der Schweizer Firma Stadler Form. Kürzlich gab ich bei Ihnen einen firmeninternen Videokurs. Ich habe Samuel um einen Rückblick zum Kurstag gebeten. Im folgenden Interview erklärt er auch, warum das Unternehmen auf Video setzt und wie sie sich in diesem Bereich weiterbilden.

„Wir wollten das Marketing-Team auf den ’next level‘ heben“

Judith: Samuel, was hattest Du für Erwartungen an den Kurs mit mir?

Samuel Wyss ist Director of Transformation bei Stadler Form.

Samuel: Wir waren auf der Suche nach einem guten Videokurs, damit wir das gesamte Marketing-Team auf den „next level“ heben können. Es war wichtig, unterschiedliche Erfahrungsniveaus abzuholen und alle auf denselben Stand zu bringen. Deine Webseite und Dein eigener YouTube-Kanal haben uns überzeugt, dass Du dafür die Richtige bist. Wir wollten theoretische Grundlagen erlernen, aber gleich auch praktisch arbeiten. Schlussendlich sollte jede*r mindestens ein Video mit-produziert haben – und natürlich wollten wir auch etwas Spass an dem Tag haben.

„Mix zwischen Theorie und Praxis hat funktioniert“

Wie hast Du den Kurstag erlebt – wurden Deine Erwartungen erfüllt?

Der Kurstag war perfekt aufgebaut, der Mix zwischen Theorie und Praxis hat funktioniert. Wir hatten eine lockere und motivierte Stimmung.

Welche Ziele habt Ihr mit eurem YouTube-Kanal?

Über unseren YouTube Kanal möchten wir Kunden zusätzliche Inhalte zu unseren Produkten bieten: Produktvideos, Unboxing-Videos und natürlich Videos, wo Features gezeigt und die Reinigung oder der Zusammenbau erklärt wird. Auf diesem Kanal möchten wir dem Kunden erleichtern, unsere Produkte zu verstehen und auch richtig zu pflegen.

Warum in Form von Videos?

Wir denken, dass ein Video einfacher zu verstehen ist als eine Bedienungsanleitung. Unsere Videos helfen auch, Unklarheiten zu beseitigen – und zwar rund um die Uhr. Kundinnen und Kunden müssen nicht auf die Bürozeiten warten.

Dieses Video entstand während dem Kurstag bei Stadler Form.

„Wir werden künftig mehr auf B-Roll achten“

Wie haben sich Eure Videos mit dem Kurs verbessert?

Wir haben einen anderen Blick auf die Videos, können kritischer hinterfragen und haben eine bessere Grundlage für die Erstellung der Storyline. Es war aber auch eine gute Bestätigung, dass wir in die richtige Richtung arbeiten und für unsere Kunden attraktive Videos anbieten können.

Noch etwas konkreter: Was habt Ihr im firmeninternen Kurs gelernt?

Sicher mal die theoretischen Basics. Da hatten wir alle keine Vorkenntnisse und es gibt doch ein paar sinnvolle Regeln beim Filmemachen, welche man beachten sollte. Wir haben auch gelernt, wie man mit „B-Roll“ die Videos spannender machen kann. Darauf werden wir künftig mehr achten. Und noch eine Erkenntnis: Schneller auf den Punkt kommen und uns nicht in (zwar schönen, aber unnützen) langen Intros verlieren.

Am Kurstag habt Ihr nicht nur geübt, sondern habt auch gleich zwei Videos produziert, die jetzt online sind. Wie war das so schnell möglich?

Wir hatten schon vorgängig Themen gesucht. Am Kurstag haben wir uns zum Praxisteil in zwei Gruppen aufgeteilt. Erst haben sich die Gruppen um die jeweilige Storyline gekümmert, dann wurde gefilmt. Judith hat eine Gruppe gecoacht, die andere Gruppe konnte ich dank meiner Erfahrung selber übernehmen. Beide Gruppen haben dann die Ergebnisse auf den PC geladen, geschnitten und vertont. Danach gab es noch eine Feedback-Runde mit Judith.

Das zweite Video, das im Kurs entstand.

Was für eine Ausrüstung verwendet Ihr?

Wir haben auch schon mit dem Smartphone gearbeitet und tun das gerne zwischendurch. Sind wir jedoch im Office, greifen wir gerne auf unsere semi-professionelle Ausrüstung zurück. Wir arbeiten mit einer digitalen Spiegelreflex-Kamera, verschiedenen Objektiven, zusätzlichem Licht und externen Mikrofonen. Die manuellen Einstellungen sind vielfältiger und die Qualität wird damit nach wie vor besser als mit dem Smartphone (Ton, Tiefenschärfe, Schärfe, Bildqualität).

„Selber Content erstellen statt eine Agentur beauftragen“

Wem würdet Ihr den Kurs weiterempfehlen?

Allen Unternehmen, welche gerne selber Video-Content für ihre Kunden erstellen und mehr wollen, als nur ein Briefing an eine Agentur zu schreiben. Mit den technischen Möglichkeiten von heute kann das jede und jeder. Wenn man also Kunden einen Mehrwert durch bewegtes Bild bieten möchte aber noch nicht so sattelfest ist darin, sollte man definitiv einen Kurs mit Dir machen.

 

Videokurs bei Dir in der Firma?

Ich leite mittlerweile fast jede Woche einen solchen Kurs in einem Unternehmen.

Ich zeige den Mitarbeitenden während einem, zwei oder drei Tagen, wie sie einfache, aber aussagestarke Videos aufnehmen und schneiden können.

Denn immer mehr Unternehmen setzen auf Video: für Facebook und Instagram oder auch für die Firmenwebsite.

Um flexibler zu sein und das Firmenbudget zu schonen, bietet es sich an, solche Videos selber zu produzieren, anstatt eine Agentur dafür zu bezahlen.

Ich gehe auf die Bedürfnisse des Unternehmens ein

Wenn gleich ein ganzes Team geschult werden soll für die Videoproduktion, ist ein firmeninterner Kurs perfekt.

Normalerweise mache ich bei einem firmeninternen Kurs mehr oder weniger meinen Starterkurs. Jedoch kann ich – wie bei Stadler Form – gezielt auf die Bedürfnisse des Unternehmens und das Vorwissen der Mitarbeitenden eingehen.

Lade Dir direkt eine Offerte herunter

Hierfindest Du weitere Informationen dazu. Du kannst auch gleich eine unverbindliche Offerte herunterladen (1, 2 oder 3 Kurstage).

Für die eintägige Variante genügt ein Klick auf den Bild-Link:

Gestaltete Thumbnails: Mehr Aufmerksamkeit für Deine Videos

„YouTube-Thumbnails sind die Buchcover des 21. Jahrhunderts“ – das steht in einem Tutorial von Canva.

Ein „Thumbnail“ ist das Vorschaubild zu einem Video, wie es bei YouTube und anderen Videoplattformen angezeigt wird.

So sieht das z.B. auf meinem YouTube-Kanal aus:

Screenshot YouTube-Kanal Judith Steiner Thumbnails

Häufig entscheidet sich am Thumbnail, ob jemand ein Video anklickt oder nicht. Eben wie wenn Du in der Buchhandlung stöberst und ein Buch näher anschaust, wenn Dich das Cover anspricht.

Thumbnails bestimmen also über den Erfolg Deiner Videos massgeblich mit!

So erstellst Du ganz einfach ein gutes Thumbnail

In meinem Video und im Text unten zeige ich Dir:

  1. Warum ein gutes Thumbnail wichtig ist.
  2. Was auf ein gutes Thumbnail gehört.
  3. Wie Du in Canva ein cooles Vorschaubild erstellen kannst.

 

Machst Du diesen Fehler?

Viele meinen, das Thumbnail sei einfach das Anfangsbild des Videos. Sie gestalten dann ein Bild mit Titel und lassen es am Anfang zwei Sekunden stehen.

Das ist ein Fehler, der Dich Views kosten kann.

In dieser Zeit sind gerade jüngere Leute, die sich schnelle Bilder gewohnt sind, bereits gelangweilt. Sie haben das Bild meist schon gesehen, bevor sie auf das Video geklickt haben, und wollen jetzt zum eigentlichen Inhalt kommen.

Du erzeugst mit diesem Standbild am Anfang ein negatives Gefühl, das dazu beitragen kann, dass Leute wegklicken.

Das Thumbnail ist unabhängig vom Startbild eines Videos.

Ich zeige Dir nun drei Varianten, wie Du zu Deinem Video ein Thumbnail erstellen kannst.

 

1. Die schlechteste Variante: Zufälliges Frame aus dem Video

Standardmässig wählen die Videoplattformen einfach ein Frame aus dem Video aus oder sie machen Dir ein paar Vorschläge.

Diese Vorschaubilder sind meistens nicht optimal. Sei es, weil die Person im Video während dem Sprechen ein komisches Gesicht macht, oder weil die Szene nicht repräsentativ für das Video ist.

Screenshot Thumbnails Judith Steiner
Das Thumbnail links habe ich separat gestaltet und hochgeladen, die anderen Bilder sind die Vorschläge von YouTube

Ich empfehle Dir diese Variante also nicht.

Mit der nächsten Möglichkeit hast Du nur einen minimalen Zusatzaufwand, und dennoch ist das Resultat viel besser.

 

2. Die Minimalvariante: Zum Video gleich noch ein Foto aufnehmen

Nochmals ein Screenshot von meinem YouTube-Kanal:

Das ist eine Playlist mit Live-Videos. Dort wird man vor der Aufzeichnung von YouTube aufgefordert, ein Foto fürs Vorschaubild zu machen.

Das ist eine gute Minimalvariante, wenn du viele Videos machst und keine Zeit hast, jedesmal ein aufwendigeres Thumbnail zu erstellen:

Mach während des Drehs ein separates Foto, das du als Vorschaubild verwenden kannst.

Der Vorteil:

Du hast ein scharfes Bild, auf dem Du, das vorgestellte Produkt oder Deine Interviewpartnerin gut drauf ist.

Ein freundlich lächelndes Gesicht ist psychologisch schon mal ein starker Anreiz, auf ein Video zu klicken.

Es geht aber noch besser 🙂

 

3. Optimal: Individuelles Thumbnail designen

Ich mache für meine Videos mit Tipps und Tutorials jeweils ein separates Thumbnail. Dazu nutze ich Canva (es gibt diverse andere Programme wie z.B. Fotojet oder Adobe Spark).

Die folgende Anleitung kann für alle Programme angewendet werden.

So erstellst Du ein gutes Thumbnail

Das Format des Thumbnails sollte gleich sein wie das Deines Videos. Im Normalfall ist das 16:9.

YouTube-Richtlinien: 1280 x 720 px, Dateiformat: jpg, gif, bmp oder png, Grösse: max 2 MB

1. Wähle ein gutes Bild aus.

Entweder Du spielst eines aus dem Video aus, oder (wie in Möglichkeit 2 erklärt) nimmst separat noch eines auf.

Mein Tipp: Zeig Gesicht!

Ansonsten sollte das Bild auch im Kleinstformat gut erkennbar sein („Thumbnail“ heisst auf Deutsch „Daumennagel“…). Es sollte scharf sein und keine Details enthalten.

2. Kontrast etwas erhöhen

Schraube in den Bildeinstellungen Kontrast, Belichtung und Sättigung ein wenig hoch.

Das hilft, dass das Bild noch besser erkennbar wird.

An diesem Beispiel kannst Du das gut sehen: Das fertige Thumbnail ist im Vergleich mit dem Originalfoto klarer und mein Gesicht ist deutlicher sichtbar.

Thumbnail vorher nachher Judith steiner

3. Schaffe Klarheit

Reduziere das Bild, d.h. entferne Bildelemente, die ablenken:

Thumbnail vorher nachher Judith Steiner

Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kannst Du auch eine Figur freistellen, um sie noch stärker in den Fokus zu rücken.

Trick für Apple-NutzerInnen: Wenn Dein Bild einen einigermassen homogenen Hintergrund hast, kannst Du es auch in Keynote ruckzuck freistellen. Wähle dazu bei den Bildanpassungen die „Transparenz“-Funktion und ziehe mit gedrückter Maustaste, bis die gewünschte Fläche gelöscht ist. (Im Video zu diesem Artikel zeige ich Dir, wie das geht.)

4. Gut lesbarer Text

Da das Thumbnail vor allem auf Smartphones sehr klein angezeigt wird, sollte der Text optimal lesbar sein. Dazu gehören verschiedene Aspekte.

Möglichst wenig Text, dafür möglichst gross:

Thumbnail Drohne Judith Steiner

Wähle eine klare, unverschnörkelte, eher fette Schriftart:

Verwende kontrastreiche Farben:

Lege den Text allenfalls über einen Balken oder einfarbigen Kasten, damit er auf dem Bild besser lesbar ist:

Thumbnail Webinar Balken Judith Steiner

An diesem Beispiel siehst Du auch gleich, wie mit unterschiedlichen Schriftgrössen das betont wird, was wichtig ist (Keywords).

Was suchen die Leute, die auf Dein Video stossen sollen? Welche Frage beantwortet Dein Tipp, welches Produkt stellt Dein Tutorial vor? Überleg Dir, was die Leute ins Suchfeld eingeben, und mach daraus den Titel für Dein Video.

Fürs Thumbnail soll er möglichst kurz sein, damit er gross und gut lesbar auf dem Bild Platz hat.

Überleg Dir auch, ob Du bei Deinen Videos ein konstistentes Branding durchziehen willst, also jeweils die gleiche Farbe, Schrift, Stil…

Ich mache das bei meinen Videos nicht generell. Aber es gibt z.B. Serien, bei denen ich mit dem Thumbnail klar signalisiere, dass sie zusammengehören.

Branding Thumbnail Design Judith Steiner

Fertig!

Wenn Du Dein Video auf eine Plattform hochlädst, gibt es bei den Einstellungen dazu jeweils einen Menupunkt, wo Du auch das Thumbnail dazu hochladen kannst.

 

Hol Dir noch mehr Video-Tipps!

Hat Dir diese Anleitung geholfen? Auf meiner give-away-Seite findest Du diverse Ratgeber mit Tipps zur Videoproduktion.

Alle 2 Wochen verschicke ich zudem meine Video-Tipps per Mail – trag Dich dafür in der rechten Spalte dieser Seite mit Vornamen und E-Mail ein.

Und mit einem Klick auf das Bild unten kannst Du Dir eine kostenlose Probelektion meines neuen Online-Kurses holen, „Kompetent vor und hinter der Kamera: Damit Deine Botschaft ankommt.“

Bis bald!

Kostenlose Probelektion Videokurs

So holst Du Musik ohne iTunes direkt auf Dein iPhone

Wolltest Du auch schon Musik aus dem Browser direkt auf Dein iPhone laden und wusstest nicht wie? Vielleicht wolltest Du Musik unter Dein Video legen, die Musik aber nicht aus dem iTunes nehmen? In diesem Video zeige ich Dir, wie es funktioniert:

Mit meiner Familie verbrachte ich kürzlich ein Wochenende mit dem SAC Zindelspitze auf einem Gletscher. Ich filmte immer wieder etwas und wollte das Video noch während dem Wochenende zusammenschneiden.

Das Problem: Umweg über den Rechner

Um im iMovie, wo ich das Video schnitt, Musik einzufügen, muss ich den Song bereits in iTunes haben.

Und um einen Song von Epidemic Sound oder einer anderen Plattform ins iTunes zu importieren, brauche ich einen Rechner – Desktop oder Laptop. Mit den normalen Browser-Apps geht das nicht.

Natürlich hatte ich in der Hütte auf dem Gletscher mein MacBook nicht dabei… 🙂

Aber ich dachte: Es muss doch möglich sein, Musik direkt aufs Handy zu holen!

Und so suchte ich, bis ich eine Möglichkeit gefunden hatte:

Die Lösung: Die App „Total“

Es gibt eine Browser-App, die es ermöglicht, Musik herunterzuladen und von dort aus in die Schnitt-App zu exportieren: Sie heisst „Total“.

Total App Musik auf iPhone Judith Steiner

Anleitung:

  1. Total-App herunterladen: App Store
  2. Browser öffnen: Weltkugel-Symbol rechts unten
  3. Track suchen: Eine Zusammenstellung von Musikplattformen findest Du in meinemPDF-Ratgeber „Musik in Online-Videos verwenden“
  4. Download: Total-App unterstützt DropBox, Google Drive, OneDrive und iCloud
  5. Im „Dateien“-Bereich (Akten-Symbol links unten) den Track anwählen
  6. Entweder: „Verschieben“ und in iTunes ablegen
    Oder: „Teilen“ und so direkt in die Schnitt-App exportieren

Ich finde die Total-App eine super Lösung. Sie ermöglicht es mir, ein Video von A bis Z auf dem iPhone zu produzieren.

Kennst Du meinen PDF-Ratgeber „Apps für die Videoproduktion auf dem Smartphone“? Darin findest Du eine Auswahl von Schnittprogrammen fürs Smartphone. Je nachdem, was Du für Bedürfnisse hast, eignet sich die eine oder andere App besser.

Achtung: YouTube-Musikarchiv

Die Total-App unterstützt Epidemic Sound, artlist.io und andere Musikplattformen.

Mit dem YouTube-Musikarchiv funktioniert die Total-App aber nicht. Ich kann mir zwar Songs anhören, aber wenn ich sie downloaden möchte, wird das geblockt.

Eine App, die mit der YouTube Audio Library funktioniert, ist „Documents by Readdle“. Damit kann ich Musik von YouTube herunterladen und im Video-Schnittprogramm verwenden.

(Die App hat mir einer meiner Blog-Leser empfohlen – danke!)

Musik für Deine Videos

In diesem PDF-Ratgeber habe ich diverse Optionen zusammengestellt, wo Du Musik für deine Online-Videos findest.

Der Knackpunkt ist ja, dass Du diese Musik dann auch legal verwenden darfst. Mit dem Ratgeber bist Du auf der sicheren Seite. Lade ihn Dir mit einem Klick aufs Bild kostenlos herunter:

PDF Musik für Online-Videos

Wenn Du keinen Tipp verpassen möchtest, kannst Du Dich auch für meinen Newsletter eintragen. Alle zwei Wochen kriegst Du dann Post von mir.

Übrigens: Auf meinem YouTube-Kanal veröffentliche ich im Moment auch regelmässig Live Videos. Dort erzähle ich aus meinem Arbeitsalltag und gebe auch Tipps weiter.

Videoschnitt-Apps für Android und iPhone – 5 Apps im Vergleich

Es gibt ganz viele verschiedene Apps, um auf dem Smartphone Videos zu schneiden. In diesem Blogpost stelle ich Dir fünf Schnitt-Apps vor.

  1. Adobe Premiere Clip
  2. KineMaster
  3. Cute CUT
  4. iMovie (nur für iPhone)
  5. LumaFusion (nur für iPhone)

Ich habe alle Apps ausprobiert und kann sie empfehlen.

Je nach Bedürfnis kannst Du eine andere App besser brauchen: Manche eignen sich für den schnellen Videoschnitt, andere bieten so viele Möglichkeiten wie ein Profi-Schnittprogramm, einige können nur Querformat, andere auch Hochformat und quadratisch. Und das Budget spielt auch eine Rolle.

 

1. Adobe Premiere Clip

Die App kann…

  • Clips kürzen und aneinander schneiden
  • „Zauberstab“-Funktion für automatischen, schnellen Videoschnitt
  • Ton für das gesamte Video lauter und leiser stellen
  • Musik darunter legen
  • Verlangsamen
  • Farben etwas bearbeiten
  • Titel einsetzen
  • Das Video am Schluss exportieren

Nachteile:

  • Nur Breitformat
  • Gestaltungsmöglichkeiten sehr begrenzt

Adobe Premiere Clip ist gratis.

Hier findest Du ein Tutorial von mir zur App Adobe Clip.

Basics für die schnelle und einfache Videoproduktion

Die App Adobe Premiere Clip ist ziemlich rudimentär. Du hast die wichtigsten Funktionen: Clips zusammenschneiden, kürzen, aneinanderfügen, verlangsamen; man kann den Ton lauter und leiser stellen, Musik darunterlegen, einen Titel einblenden oder Zwischentitel setzen.

Das reicht absolut, um ein Video aus den Ferien zusammenzuschneiden und etwas Musik darunterzulegen.

Die App ist einfach und intuitiv, man begreift sie sehr schnell.

Nachteil: Nur Breitformat, nur Basics

Der grosse Nachteil ist dafür, dass man mit den Funktionen schnell mal an die Grenzen kommt.

Zum Beispiel kann man nur Breitformat-Videos erstellen, keine hochformatigen oder quadratischen. Es ist nicht möglich, Texte über das Video zu legen, sondern man kann nur einzelne Texttafeln einfügen. Der Ton kann nicht variiert werden, sondern nur über den ganzen Clip lauter oder leiser gestellt werden.

„Zauberstab“-Funktion für automatischen Videoschnitt

Das tolle an der App finde ich die „Zauberstab“-Funktion. Damit kann man ganz schnell Videos zusammenschneiden.

Ich habe das auch schon mal mit meinen Kindern ausprobiert. Wir waren den ganzen Tag mit Freunden im Wald und ich habe zwischendurch ein wenig gefilmt. Als wir auf den Bus warteten, fragte ich meinen Sohn, ob er das Video zusammenschneiden möchte.

Er war begeistert!

Ich öffnete die Adobe Clip App, sagte ihm, er solle alle Videos vom Wald auswählen und hinzufügen und dann den Zauberstab anklicken. Die App wählte eine Musik aus der Standard-Bibliothek aus und schnitt die Clips im Takt der Musik zusammen.

Zack, zack, hatten wir ein Video vom Nachmittag. Als der Bus kam, war das Video bereits fertig und wir hatten es an die Freunde verschickt.

Man kann auch jederzeit wieder in die Freiform-Funktion wechseln und die automatisch „gezauberte“ Version anpassen.

 

2. KineMaster

Die App kann…

  • Breit-, Hochformat und Quadrat
  • Zwei Videospuren, trimmen, schneiden
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Audiopegel einstellen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften, und Du kannst sogar Deine Handschrift aufs Video bringen
  • Musik herunterladen und aus der eigenen Datenbank verwenden
  • Farben bearbeiten
  • Stickers und Banners
  • Verschiedene Exporteinstellungen

Nachteil:

  • monatliche oder jährliche Kosten

Gratisversion: mit Wasserzeichen. Kaufversion: CHF 5.50/Monat oder CHF 44/Jahr.

Die Alleskönner-App

KineMaster hat richtig viele Funktionen.

Der grosse Vorteil ist, dass Du nicht nur Breitformat hast, sondern auch Hochformat und Quadrat. Oft werden diese Formate heute für Facebook, Instagram und andere soziale Plattformen eingesetzt.

Neben den Basics, die Du auch in Adobe Premiere Clip hast, hast Du mit KineMaster noch viel mehr Funktionen. Du kannst zum Beispiel den Ton nur für eine einzelne Sequenz lauter oder leiser machen, Ton ein- und ausblenden oder eine zweite Tonspur machen.

Du kannst auch eine zweite Videospur machen – zum Beispiel wenn Du bei einem Interview noch Stimmungsbilder einblenden möchtest, während das Audio vom Interview weiterläuft.

Kreativität mit Stickers und Handschrift

Es gibt eine recht grosse Musikdatenbank.

Mit Schriften, Farben, Stickers und Emojis kannst Du Dein Video ergänzen. Du kannst sogar von Hand ins Video hineinschreiben. Für verspielte Videos, wie man sie heute häufig auf Social Media sieht, ist das ideal. Du kannst also mit KineMaster Deine Kreativität voll ausleben.

Auch bei den Exportmöglichkeiten bleiben nicht viele Wünsche offen.

Für Android die beste App

Gerade für Android ist der KineMaster eine sehr gute Variante. Wenn man häufig Videos auf dem Smartphone schneidet und dabei einen grossen Spielraum beim Bearbeiten haben möchte, lohnt es sich.

Für iPhone gibt es eine ähnliche App, die ich aber noch besser finde: LumaFusion. Die stelle ich weiter unten vor.

Die App läuft auch auf iPads oder Android-Tablets. Das ist eine gute Alternative zum Smartphone – dort hast Du etwas mehr Übersicht dank dem grösseren Bildschirm.

Nachteil: Monatliche oder jährliche Kosten

Der Nachteil für mich ist, dass man bei der Gratisversion immer ein „KineMaster“-Wasserzeichen oben im Film hat. Das möchte ich auch bei meinen Ferienvideos nicht.

In der Kaufversion der App ist dieses Wasserzeichen weg. Auch die Auswahl an Stickers und Musik ist in der Kaufversion noch grösser.

Leider ist es aber kein Einmal-Kauf, sondern kostet pro Monat CHF/€ 5.50. Oder pro Jahr CHF 44/€ 45.99.

Das ist sicher für viele Leute schon recht viel, vor allem, wenn man nur hin und wieder mal ein Video schneidet oder schon auf dem Computer ein grosses, teures Schnittprogramm hat.

Und auch wenn es nach wenig Geld klingt, summieren sich doch die Kosten für solche Abos schnell und werden unübersichtlich.

 

3. Cute CUT

Die App kann…

  • Breitformat, Hochformat, Quadrat
  • Zwei Videospuren
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen, Tonspur trennen
  • Audiopegel anzeigen
  • Off-Text aufnehmen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften, Handschrift möglich
  • Farbbearbeitung
  • Formen rein

Nachteile:

  • Keine Sticker
  • Kein 4K!
  • Fehlende Audiopegel-Anzeige
  • Sehr langsam, reagiert manchmal nicht so gut

Gratisversion: mit Wasserzeichen, Begrenzung auf 30 Sekunden Video beim Export. Kaufversion: kostet einmalig CHF 6/€ 6.99.

Kreatives Tool für einen guten Preis

Cute CUT kann fast so viel wie der Kine Master. Wem der Kine Master also zu teuer ist, ist mit Cute CUT gut bedient.

Auch hier kannst Du mit zwei Videospuren arbeiten, Musik darunterlegen, den Ton gut bearbeiten, aufs Video malen, verschiedene Schriften wählen, das Video verschnellern und verlangsamen, die Farbe bearbeiten etc.

Es ist ein sehr kreatives Tool. Die Auswahl der Funktionen ist fast so gross wie bei einem Profi-Programm.

Nachteile: Video-Export nicht in 4K, läuft sehr langsam

Du kannst mit Cute CUT nur HD 1080 exportieren und nicht 4K. Das reicht zwar in den meisten Fällen. Aber wenn ich schon 4K gefilmt habe, möchte ich auch die Möglichkeit haben, das fertige Video in dieser Auflösung zu haben.

Ich habe mit Cute CUT auch schon in meinen Video-Workshops gearbeitet, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis ist wirklich super.

Trotzdem war ich nie ganz glücklich damit.

Der Grund: Die App ist teilweise recht langsam. Bis sich etwas öffnet, bis ich weiterarbeiten kann, geht es manchmal einfach zu lang. Man ist dann nie sicher, ob man einfach warten muss, oder ob die App hängt. Vielleicht ist die App auch deshalb nicht auf 4K-Videos ausgelegt.

 

4. iMovie (nur für iPhone)

Die App kann…

  • Breitformat
  • Zwei Videospuren (auch Bild-in-Bild)
  • Bild verschnellern, verlangsamen
  • Texte (beschränkt auf Vorlagen)
  • Musik (Auswahl klein)
  • Stickers und Banners
  • Tonspur trennen
  • Off-Text aufnehmen
  • Mit Vorlagen einen schönen Trailer gestalten

Nachteile:

  • Kannst Video nicht drehen
  • Keine Farbbearbeitung, nur Farbfilter
  • Keine Stickers
  • Übergänge sind mühsam
  • Keine grossen Spielereien (ausser Trailer-Funktion)
  • Musik und Schriften: Auswahl klein
  • Kein Audiopegel

iMovie ist gratis.

Zu iMovie habe ich ein ausführliches Tutorial gemacht.

Hervorragende Gratis-App

Dafür, dass iMovie gratis ist, kann es wahnsinnig viel. Du kannst mit zwei Videospuren arbeiten, den Ton ein- und ausfaden, Du kannst mit verschiedenen Farbfiltern arbeiten, Texte und Musik einfügen etc.

Für die meisten Bedürfnisse reicht iMovie sehr gut. Wenn’s darum geht, ein schönes Ferienvideo zu erstellen, ist die App super.

Nachteil: Nicht sehr flexibel, weiche Übergänge, nur Breitformat

Bei den Vorlagen, was Text, Musik, Gestaltungsmöglichkeiten angeht, gibt es nicht so viel Auswahl.

Ich kann vielleicht auswählen, ob der Titel oben oder unten im Bild sein soll, aber ich kann ihn zum Beispiel nicht vergrössern oder die Schrift beliebig ändern. Wenn Du also gerne mit Text in Video arbeitest, bist Du mit iMovie schnell an der Grenze.

Was mich auch sehr stört bei der App, ist, dass es immer am Anfang eine Überblendung macht, wenn ich Videos in die Timeline hineinnehme. Das wirkt unprofessionell. Profis arbeiten eigentlich immer mit harten Übergängen. Ich kann das zwar ändern, muss das aber bei jedem Schnitt manuell anpassen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass man nur Breitformat bearbeiten kann. Heute braucht man für die verschiedenen Sozialen Medien aber auch andere Formate. Instagram-TV nimmt zum Beispiel nur hochformatige Videos. Wenn man vor allem für Social Media Videos produziert, ist iMovie also ungeeignet.

 

5. LumaFusion (nur iPhone)

Die App kann…

  • Breitformat, Hochformat, Quadrat
  • Mehrere Videospuren
  • Mehrere Audiospuren die ich mit Reglern verschieben kann
  • Videos drehen, spiegeln, verschnellern, verlangsamen
  • Ton-Einblendungen, Tonbearbeitungen, Tonspur trennen
  • Audiopegel
  • Off-Text aufnehmen
  • Texte: Grosse Auswahl an Schriften
  • Farbbearbeitung
  • Sehr viele Farbfilter
  • Verschiedene Vignetten
  • Unschärfen
  • Marker setzen
  • Viele verschiedene Exportmöglichkeiten

Nachteile:

  • Relativ kleine Auswahl an Musik

LumaFusion kostet CHF 20/€ 21.99.

Profi-Schnittprogramm fürs iPhone

LumaFusion ist praktisch ein Profi-Schnittprogramm. Es bietet so viele Möglichkeiten! Und die App ist auch super aufgebaut, sie ist übersichtlich und man kann zügig damit arbeiten.

Sie bietet alle Features, die ich bei den anderen Apps bereits aufgezählt habe. Aber bei der Farb-, Bild- und Tonbearbeitung habe ich nochmals viel mehr Möglichkeiten und kann wirklich in die Tiefe gehen.

Ich habe diverse Bildformate, aus denen ich wählen kann, und auch beim Export habe ich verschiedene Möglichkeiten und Einstellungen.

Audiopegel für die optimale Tonbearbeitung

Ich habe (wie Kine Master) einen Audiopegel – das finde ich sehr wichtig. Wenn ich ein Video beim Bearbeiten anhöre, zeigt es mir auf der Seite an, wie laut es ist. Je nachdem, was für Boxen oder Kopfhörer ich habe, kann ich es beim Bearbeiten nur nach gehört gar nicht genau einschätzen. Da hilft der Pegel.

Vor allem Interviews müssen laut genug sein, dass Leute sie auch beim Anschauen mit Kopfhörern im Zug gut verstehen.

Fairer Preis

Die App kostet CHF 20. Das klingt nach viel Geld, weil wir uns gewohnt sind, dass Apps gratis sind. Aber für dieses Programm ist es ein sehr fairer Preis.

Fürs iPhone finde ich LumaFusion definitiv eine bessere Wahl als Kine Master.

 

Für grössere Projekte wechsle ich zum Computer

Als ich vor einigen Wochen ein Projekt in Luma Fusion geschnitten habe, war ich wirklich begeistert. Ich kann die App sehr empfehlen.

Aber: Auch wenn die App eigentlich alle Funktionen mitbringt, die man braucht, schneide ich grössere Projekte dennoch lieber am Computer als auf dem Tablet oder auf dem Smartphone.

Mir fehlen die Kurzbefehle, die ich mit einer Tastatur habe. So bin ich immer weniger schnell, als wenn ich auf meinem MacBook mit Premiere Pro oder Final Cut arbeite.

Wenn es Dir ähnlich geht: In Kürze werde ich Dir hier im Blog und auf meinem YouTube-Kanal meine liebsten Schnittprogramme für die Arbeit am Laptop oder Desktop-Computer vorstellen.

 

Alles kompakt als PDF

Ich habe meine Video-App-Empfehlungen als Ratgeber zusammengestellt. Du kannst ihn Dir gratis herunterladen.

Hast Du Fragen oder Ergänzungen? Dann schreib mir einen Kommentar zu diesem Post!

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Musik für YouTube-Videos – Drei Plattformen für jedes Budget

Als YouTuberin oder YouTuber hast Du spezielle Ansprüche an Musik für Deine Videos. In diesem Beitrag gebe ich Dir Tipps, wie Du an solche Musik kommst. Günstig (oder sogar gratis) und rechtlich korrekt.

Ich habe schon zweimal zum Thema Musik und Video gebloggt. Die Links dazu findest Du am Ende dieses Beitrags.

 

Ich stelle Dir hier drei Varianten vor – und zwar für jedes Budget:

  1. YouTube Audio Library (gratis)
  2. Epidemic Sound (13 € monatlich)
  3. Artlist.io (199 $ jährlich)

Denn nur wenn Du Quellen kennst, wo Du lizenzfreie Musik holen kannst, bist Du rechtlich auf der sicheren Seite. Wenn Du darüber nicht Bescheid weisst, kann es richtig teuer werden. Oder YouTube sperrt Deinen Kanal mit all Deinen Videos.

 

Das Spezielle bei YouTube-Videos

Wenn ich ein Video für meine Kunden produziere, kaufe ich oft die Musik oft auf Smartsound.com oder Premiumbeat.com. Damit habe ich alle Rechte am Song, und das ist zentral: Oft habe ich ja nicht den Überblick, wo und wie mein Kunde das Video veröffentlicht.

Bei diesen Plattformen kostet ein Song so um die 70 Dollar. Wenn ich die Musik komponieren lassen würde, wäre es viel teurer… 🙂

Aber wenn ich ein YouTube-Video für meinen Kanal produziere, sind 70 Dollar für mich zu viel. Und wenn ich zum Beispiel ein Drohnen-Video produziere, brauche ich teilweise fünf Songs pro Video, um die Stimmungen zu unterstützen. Da wäre ich schnell bei einigen Hundert Franken.

Es ist also wichtig, dass ich nicht jeden Song einzeln bezahlen muss. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

1. YouTube Audio Library – gratis

Wenn Du wirklich gar kein Geld für Musik ausgeben willst, dann suche im Archiv von YouTube selber. YouTube hat ein grosses Musikarchiv, das extra für euch YouTuber da ist.

Die Musik ist nicht SUISA- oder GEMA-pflichtig. Du kannst sie also gratis herunterladen.

Aufgepasst:

Es gibt zwei Sorten von Songs.

Die einen sind wirklich lizenzfrei und Du kannst sie für alles brauchen.

Dann gibt es Songs mit CC-Lizenzen („Creative Commons“). Leute stellen ihre Songs kostenlos zur Verfügung, aber meistens ist die Bedingung, dass Du irgendwo im Video den Urheber, die Urheberin erwähnst.

Das mache ich in meinen Videos nicht. Deswegen wähle ich wirklich nur lizenzfreie Musik.

In der YouTube Audio Library ist dies aber ganz klar deklariert. Du siehst, wo Du den Urheber angeben musst und wo nicht.

 

2. Epidemic Sound – 13 € pro Monat

Epidemic Sound hatte ich bisher nicht ausführlich erwähnt. In meinem PDF-Ratgeber habe ich die Plattform aber hinzugefügt.

Das Spannende an Epidemic Sound ist, dass sie verschiedene Preiskategorien haben.

Wenn Du wie ich unter 500’000 Views pro Tag auf Deinem YouTube-Kanal hast, kannst Du für 13 € im Monat ein Abo machen. Für diese 13 € kannst Du so viel Musik herunterladen, wie Du willst.

Flatrate für grosse Musik-Auswahl

Und es gibt wirklich viel tolle Musik auf der Plattform: Von Klassik bis Pop-Rock gibt es diverse Genres. Es gibt zum Beispiel auch eine spezielle Rubrik für Drohnen-Videos.

Diese Lösung finde ich grossartig und kann sie wirklich nur empfehlen.

 

3. Artlist.io – 199 $ pro Jahr

Die dritte Variante ist Artlist.io. Das ist ebenfalls eine Plattform mit Flatrate; sie kostet 199 $ pro Jahr (also mit knapp 17 $ pro Monat ein bisschen mehr als Epidemic Sound).

Ich arbeite schon länger mit Artlist und finde es auch eine super Variante.

Diverse Rubriken

Am Anfang war es noch eine Betaversion und die Auswahl der Musik war relativ klein. Inzwischen haben sie die Auswahl stark vergrössert und ich finde sehr viele tolle Songs dort.

Es gibt auch dort diverse Rubriken wie „Reisen“, „Business“, verschiedene Stimmungen wie „happy“, und Du kannst somit recht spezifisch suchen.

 

Rechtlich sicher und gut informiert

Neben diesen drei Varianten gibt es auch andere Plattformen. Vor allem, wenn Du mehr Geld zur Verfügung hast, gibt es diverse Möglichkeiten. Zum Beispiel, dass die Songs nicht eine fixe Länge haben, oder wenn Du Loops und Effekte suchst.

Ich habe diverse Plattformen in meinem Ratgeber „Musik in Online-Videos verwenden“ zusammengestellt. Der Ratgeber enthält auch eine Infografik: Diese kannst Du konsultieren, um zu sehen, was die rechtliche Seite der Musik ist, die Du verwendest. Du kannst Dir den Ratgeber mit einem Klick aufs Bild unten gratis herunterladen.

Zudem habe ich schon zweimal ausführlich über Musik gebloggt: In „Musik in Online-Videos verwenden“ stelle ich Dir ganz viele Musikplattformen vor, wo Du Musik für Deine Videos kaufen oder gratis herunterladen kannst.

Wenn Du bekannte Songs auf YouTube verwenden willst, dann lies meinen zweiten Blogbeitrag „So verwendest Du Musik in Deinen YouTube-Videos“. Es gibt da ein paar Sonderregeln, die in diesem Blogbeitrag ganz genau beschrieben werden. Dieser Weg ist aber rechtlich schwammig, deshalb empfehle ich Dir, mit anderen Quellen zu arbeiten.

Falls Du noch andere Plattformen kennst, freue ich mich, von Dir zu hören!

 

PDF Musik für Online-Videos

YouTube-SEO: 10 Tipps, damit deine Videos besser gefunden werden

Willst du mehr Klicks auf YouTube?

Hast du dich gefragt, weshalb deine Videos fast nicht geschaut werden? Ich verrate einige Tipps für mehr Views auf YouTube.

Dazu kommen wir gleich…

Ist Dir aufgefallen, was ich häufig am Ende meiner Videos mache?

Ich bitte meine Zuschauer um ein Like oder um einen Kommentar zum Video. Und darum, meinen Kanal zu abonnieren.

Ich mache das aber nicht einfach nur für mein Ego 😉

Likes und Kommentare zeigen, dass die Zuschauer aktiv mit meinen Videos interagieren. Ich antworte gerne auf die Kommentare und nehme Inputs ernst. Dass ich um einen Like bitte, wenn jemandem das Video gefallen hat, hat noch einen Grund:

Wenn ein Video viele Likes hat, merken YouTube und Google, dass es interessant sein könnte, und zeigen es bei Suchanfragen höher oben an.

Darum geht es heute in meinem Blog: Wie kannst Du Dein Ranking in der YouTube-Suche verbessern, damit Deine Videos gefunden werden und mehr Leute erreichen?

Das nennt man „YouTube-SEO“.

Meine besten Tipps dazu gebe ich Dir in diesem Blogpost weiter. Dazu kannst Du Dir auch meinen neuen PDF-Ratgeber zu YouTube herunterladen.

PDF: YouTube-Tipps

SEO: Eine kurze Begriffsklärung

„SEO“ heisst „Search Engine Optimization“ – Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Darunter werden Methoden verstanden, mit denen eine Website bei der Suche mit relevanten Begriffen besser gefunden wird.

YouTube ist auch eine Suchmaschine. Und zwar sogar die zweitgrösste, nach Google, zu dem YouTube auch gehört. Es lohnt sich deshalb, sich mit SEO zu befassen.

Denn Du willst ja, dass Deine Videos gefunden und gesehen werden!

Gerade auch kleine YouTube-Kanäle können im Ranking eine gute Position haben, wenn einige relevante Punkte beachtet werden.

Die Tipps sind keine offiziellen Regeln

Die Tipps sind nicht offiziell von YouTube. Sie sind auch nicht in Stein gemeisselt, denn die Algorithmen der Suchmaschinen ändern sich laufend.

Es sind Ratschläge, die von vielen Marketingfachleuten erprobt und weitergegeben wurden und von denen ich selber sehe, dass sie funktionieren.

Du wirst schnell merken, dass sich bei deinen Videos die Views erhöhen, wenn Du sie befolgst. Einige können schnell und einfach umgesetzt werden, einige bedeuten aber auch echt viel Arbeit.

Überrascht nicht wirklich, oder?

Viele der Tipps aus diesem Blogeintrag lassen sich übrigens auch auf Websites, Facebook-Seiten, Blogs etc. übertragen. Ich hoffe, dass sie Dich auch über YouTube hinaus weiterbringen!

Das Wichtigste:

Deine Videos sollten gut sein!

Und das meine ich nicht nur auf die Bildqualität bezogen, sondern ganz allgemein. Auch der Inhalt muss stimmen. Wenn Deine Videos lieblos oder uninteressant sind, bringen die besten SEO-Tipps nichts!

1. Pflege Deinen YouTube-Kanal

Es ist essentiell, dass Du Dich deutlich positionierst. Kennst Du Deine Nische? Wo bist Du stark, wo können Dir die Leute vertrauen? Welchen Nutzen bringst Du ihnen?

Damit wissen auch die Suchmaschinen, was bei Dir zu finden ist.

Denke daran, das Impressum („Kanalinfo“) auszufüllen, Deine Website zu verlinken und Deine sozialen Accounts.

Zeig Dich von Deiner besten Seite

Zu einem attraktiven YouTube-Kanal gehört auch, das Kanalbild zu optimieren, damit es auf allen Geräten gut angezeigt wird, und ein Kanalsymbol (oder „Logo“) mit Wiederkennungswert zu wählen.

YouTube empfiehlt für das Kanalbild die Masse 2560 x 1440 px. (Wenn Du das Bild mit Canva erstellst, gibt es eine Vorlage mit diesen Massen.) Der Fokus des Bildes sollte in der Mitte liegen. So wird er nicht vom Logo oder von den Social Sharing Buttons rechts unten verdeckt und ist bei allen Geräten gut erkennbar.

2. Poste regelmässig

Das ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Pflege Deines YouTube-Channels. Idealerweise postest Du 1x pro Woche oder häufiger. Dann merkt YouTube, dass auf Deinem Kanal etwas läuft, und unterstützt das.

1x pro Woche ist viel – das schaffe ich auf meinem YouTube-Kanal dank einem kleinen Trick: Live-Videos (das ist ein Thema für sich).

Es gibt aber Bereiche, in denen man gut vorproduzieren und so relativ effizient arbeiten kann.

Eine Hilfe dabei ist ein Redaktionsplan: Plane voraus, welche Themen wann aktuell sind und führe eine Liste mit Ideen. Dafür nutze ich Trello.

3. „Keyword Research“: Welche Themen werden gesucht?

Wenn Du Videos zu Themen veröffentlichst, die gar nicht gesucht werden, hast Du keine Chance. Gleichzeitig musst Du in Deinem Bereich wirklich gut sein, um in der Flut von beliebten Angeboten herauszustechen.

Arbeite mit Schlüsselbegriffen. Sie helfen Dir einerseits, herauszufinden, was Dein Publikum wirklich sucht. Und andererseits kannst Du Deine Videos gezielt mit Schlüsselbegriffen betiteln, um dieser Nachfrage entgegenzukommen.

Einige Tipps, wie Du solche Schlüsselbegriffe („Keywords“) findest:

  • Was fragen Dich Deine Kunden im Alltag? Für welche Probleme suchen sie eine Lösung? Notiere Dir nach Kundengesprächen Ideen. Auch Kommentare zu Deinen Beiträgen in den sozialen Medien sind hilfreich, denn dort stellen Leute oft konkrete Fragen oder machen Vorschläge für weitere Themen. Falls Du in einer grösseren Firma arbeitest, hol Dir Inspiration bei den Leuten, die häufig Kontakt zu Kunden haben.
  • Probiere die automatische Vervollständigung für Suchanfragen auf YouTube aus. Gibt ein Schlüsselwort aus Deinem Bereich ein. Dann zeigt Dir YouTube an, welche Themen dazu häufig gesucht werden. (Dieser Trick funktioniert auch auf Pinterest, Google und anderen Suchmaschinen.)

Sei bei deinen Schlüsselworten so präzise wie möglich. Beispiel: „Mikrofone“ ist zu allgemein. Besser ist: „Mikrofone zum Filmen mit dem iPhone X“.

Simpel: Wenn Du ein Video auf YouTube hochlädst, achte darauf, dass der Schlüsselbegriff schon im Dateinamen auftaucht und der Dateiname möglichst klar ist. Zum Beispiel „mehr-youtube-klicks.mp4“

4. Optimiere Titel und Beschreibung

Der Titel Deines Videos und die Beschreibung bilden die Textbasis, anhand der die Suchmaschinen Deine Inhalte indexieren, das heisst, in ihren „Katalog“ aufnehmen.

Der Titel sollte möglichst aussagekräftig sein.

Was würdest Du eher anklicken: „Kissen nähen“ oder „So nähst Du in einer Stunde ein Leinenkissen im Shabby-Chic-Stil“? Die Leute möchten wissen, was sie erwartet, und ob das Video ihre Fragen beantwortet. Du hast für den Titel maximal 100 Zeichen zur Verfügung.

Es gibt SEO-Profis, die empfehlen, die Schlüsselwörter gleich an den Anfang des Titels zu stellen. Trotzdem muss der Titel natürlich klingen.

Verwende auch in der Beschreibung die Schlüsselwörter Deines Videos. Am besten sogar mehrmals, aber auf keinen Fall so, dass es stört.

Beschreibe, was zu sehen ist, verlinke auf Deine Website (je weiter oben der Link, desto höher die Chance, dass jemand darauf klickt). Für die Beschreibung hast Du 5000 Zeichen Platz – das gibt einiges her.

Das ist auch einiges an Arbeit!

Achtung vor Click Bait (mit dem Titel ködern): Es nützt nichts, wenn Deine Videos zwar angeklickt werden, weil der Titel viel verspricht oder weil Du viel Werbung schaltest, aber die Zuschauer nach wenigen Sekunden wieder abspringen. Das kann sogar schaden.

YouTube achtet auf „Watch Time“. Also wie viele Minuten lang schauen die Leute deine Videos. Die durchschnittliche Wiedergabedauer ist ein wichtiger Faktor, anhand dessen YouTube Dein Video bewertet und in den Suchergebnissen anzeigt. Dazu später mehr…

5. YouTube-Thumbnail optimieren

Auch das Vorschaubild (Thumbnail-Bild) sollte anziehend wirken und gleichzeitig einen guten Eindruck davon vermitteln, was im Video zu sehen sein wird.

YouTube schlägt Dir zwar ein Vorschaubild vor. Besser ist aber, Du erstellst selber eines und lädst es hoch.

Einige Tipps zum Thumbnail:

  • Wenn Du ein Video aufnimmst, nimm Dir kurz die Zeit, ein Foto zu schiessen. Dann hast Du garantiert ein scharfes Bild, auf dem Du gut in die Kamera blickst. Oft ist es nämlich schwierig, einen geeigneten Screenshot aus einem Video zu exportieren.
  • Es hilft, wenn auf dem Vorschaubild eine Person (Gesicht) zu erkennen ist. Das schafft Vertrauen und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Video angeklickt wird.
  • Die Grösse der Thumbnails für YouTube sollte 1280 x 720 px sein.
  • Mit dem Online-Gestaltungs-Tool Canva kannst Du ganz einfach ein Foto hochladen und mit Textelementen gestalten. Ich nutze Canva auch für die Titelbilder meiner Blogposts. Es gibt eine Vorlage für YouTube-Thumbnails, die von der Grösse her genau passt.

  • Erhöhe den Kontrast und die Helligkeit des Fotos ein wenig. So ist es auf Smartphones besser erkennbar. In Canva ist das unter dem Menupunkt „Filter“ möglich, wenn Du das Bild angeklickt hast.
  • Es muss kein Text auf dem Vorschaubild sein. Falls Du Dich aber dafür entscheidest, verwende für den Text eine kontrastreiche Farbe und eine gut lesbare Schriftart. Der Text sollte auf dem Bild möglichst gross sein – auch dies für die Erkennbarkeit auf kleinen Screens.

Diese Punkte sind wirklich wichtig.

Das Vorschaubild entscheidet wesentlich darüber, ob dein Video in den Suchresultaten oder auch in vorgeschlagenen Videos angeklickt wird. Und die Klickzahlen wiederum signalisieren an YouTube, ob dein Video interessant erscheint.

5. Erstelle SRT-Untertitel / Transkript

SRT-Untertitel und Transkripte sind für Suchmaschinen lesbar, zusätzlich zu Titel und Beschreibung des Videos. Und sie tragen zur Barrierefreiheit bei: Hörbehinderte können sie lesen, Sehbehinderte sich vorlesen lassen.

Aus diesen Gründen steigern SRT-Untertitel die Wahrscheinlichkeit, dass Dein Video gefunden und angezeigt wird.

Am besten ist, Du erstellst selber SRT-Untertitel zu Deinen Videos und lädst sie hoch. Wie das geht, habe ich hier in einem Blogpost erklärt und dazu auch einen Ratgeber zusammengestellt.

YouTube erstellt eine automatische Transkription Deiner Videos, wenn Du dies in den Einstellungen nicht deaktiviert hast. Diese automatischen Untertitel solltest Du unbedingt überarbeiten und korrigieren, wenn Du sie verwenden möchtest, die sind oft voller Fehler.

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

6. Viewing Time und Anzahl Views erhöht das Ranking

Je mehr von Deinem Video die Leute sich ansehen, desto höher bewertet YouTube seine Qualität.

Auch die Anzahl Views zählt: Wenn YouTube merkt, dass Dein Video beliebt ist, wandert es bei den Suchanfragen zum entsprechenden Thema nach oben. Achte Dich mal bei Deinen eigenen Suchanfragen: Die obersten Videos haben auch am meisten Klicks.

Teilweise kannst Du dies beeinflussen: Erwähne Dein neustes Video in Deinem Newsletter, bette es in Deinen Blogposts ein, verlinke es auf Deinen sozialen Profilen, schalte Werbung dafür (dazu komme ich später noch).

7. Erstelle Playlists und passe die Reihenfolge an

YouTube will, dass die Leute möglichst viel Zeit bei ihnen verbringen.

Wenn Du das nachfolgende Video so auswählst, dass es thematisch zum ersten passt, ist die Chance grösser, dass die Leute auf Deinem Kanal bleiben. Dies merkt YouTube und belohnt es.

Gut ist auch, wenn Du thematische Playlists erstellst (und die Beschreibung entsprechend optimierst).

8. Nutze Cards und tritt mit Deinem Publikum in Kontakt!

In meinem letzten Blogpost habe ich erklärt, was Cards sind und wie Du sie verwendest. Speichere dir unbedingt diesen Link.

Mit Cards kannst Du entweder zu Deiner Website verlinken, oder aber zu anderen Videos. YouTube belohnt Dich, wenn Du in Deinem Video z.B. auf Deinem Endscreen einen Link zu anderen Videos setzt, denn das heisst, dass die Leute mehr Zeit auf der Plattform verbringen.

Wenn jemand am Schluss Deines Videos Deinen Kanal abonniert, sendet das ebenfalls ein wichtiges Signal an YouTube. Offenbar findet jemand dieses Video so gut, dass er oder sie mehr davon sehen will. Dies kannst Du begünstigen, indem Du im Endscreen dafür einen Link setzt.

Auch wenn ein Video geteilt wird, wirkt sich dies sehr positiv aus!

Wie ich am Anfang gesagt habe, bitte ich manchmal auch aktiv am Ende des Videos um einen Like oder einen Kommentar. Denn Likes und Kommentare sind ein wertvoller Faktor für ein höheres Ranking.

Zudem merken Deine Zuschauer, wenn Du auf Kommentare antwortest, dass Du für sie da bist und sie ernst nimmst! Sie danken Dir das mit ihrer Treue.

Deshalb: Interagiere mit Deinem Publikum. Stelle Fragen, fordere sie auf, von ihren Erfahrungen zu erzählen – und antworte dann auch darauf.

9. Werte Google Analytics und Deine YouTube-Statistik aus

In Deinen Google Analytics siehst Du, mit welchen Suchbegriffen die Nutzer auf Deine Videos oder Deine Website gelangen. Das kann Dir bei der Themenplanung helfen, Schwerpunkte zu setzen.

Ebenso hilfreich sind die YouTube-Statistiken für Deine Videos: Welche Videos werden angeklickt? Bei welchen springen die Leute schon früh wieder ab? Daraus kannst Du schliessen, was funktioniert und was nicht, und darauf reagieren.

10. Google Ads schalten

Vor einiger Zeit hat Juliane Jahn für mich Google Ads eingerichtet. Das heisst: Sie hat für meine Videos Werbung auf Google und YouTube geschaltet.

Ich merke an den Zahlen, dass dies meine Reichweite vergrössert hat. Deswegen habe ich Juliane gebeten, ihre wichtigsten Ratschläge zusammenzufassen.

„Google Ads ist die Werbemöglichkeit, die Google bietet.

Man kann beispielsweise Geld investieren, um in den Google-Suchergebnissen weiter oben angezeigt zu werden. Das ist hilfreich, wenn man noch nicht so viel auf SEO gesetzt hat und schnell Erfolge sehen will.

Ein Beispiel: Wenn jemand auf Google nach ‚Videos mit dem Handy aufnehmen‘ sucht, kann Judith für eine solche Anfrage einen Link zu einem ihrer Videos oder einem Blogartikel als Werbeanzeige schalten.

Aber auch direkt auf YouTube ist mit Google Ads Werbung möglich: Man kann z.B. einen kleinen Kanal-Trailer produzieren und lässt ihn als Werbung zwischen anderen Videos schalten. Oder man pusht die eigenen Videos bei den Suchanfragen oder bei den Video-Vorschlägen während der Wiedergabe.

Hier hat man den Vorteil, dass man die Nutzer direkt bei dem Thema abholt, für das sie sich gerade interessieren. Wenn etwa jemand ‚Beleuchtung für Film‘ sucht, kann Judith ihre Videos zu diesem Thema weiter oben anzeigen lassen. Oder wenn sich jemand schon Videos über Beleuchtung in Interviewsituationen ansieht, tauchen Judiths Videos bei den vorgeschlagenen Videos schneller auf, wenn sie dafür bezahlt.

Im ersten Fall handelt es sich um eine Keyword-bezogene Anzeige, im zweiten um eine interessenbezogene. Bei Anzeigen mit Schlüsselbegriff (Keyword) fragt man sich: Wonach sucht der Nutzer? Zu welchen Suchanfragen passt mein Video? Bei interessenbezogenen Anzeigen: Wofür interessiert sich die Nutzerin, wobei ihr mein Video helfen könnte – vielleicht, ohne dass sie es schon weiss?

So hat man die Möglichkeit, mit Google Ads neue Zuschauer und letztlich neue Abonnenten zu gewinnen, obwohl man noch kein ‚grosser Player‘ ist.

Der Vorteil: Du kannst schon mit kleinem Budget einiges erreichen.

Obwohl natürlich der Effekt umso grösser ist, je mehr Geld Du zur Verfügung hast. Mit Google Ads behältst Du aber immer die Kontrolle und kannst genau angeben, wie viel Du einsetzen möchtest. Die ausführlichen Statistiken helfen, das Werbebudget optimal einzusetzen.“

Danke für die Tipps, Juliane!

Es geht nicht um Zahlen!

Bei all diesen Tipps gilt es, im Kopf zu behalten, dass Deine Zuschauer Menschen sind und keine Nummern.

Es geht nicht um reine Statistiken oder darum, einfach möglichst viele Abonnenten auf Deinem Kanal zu haben. Sondern Du möchtest, dass Deine Inhalte gesehen werden, dass sie den Leuten weiterhelfen und Freude bereiten.

Behalte dies auch bei der Produktion Deiner Videos in Erinnerung. Wenn Du das tust, was Dir selber Freude macht, und weitergibst, wofür Du eine Leidenschaft hast, werden…

  1. Deine Videos besser und
  2. machst Du Dich nicht abhängig von deinen Zuschauerzahlen.

SEO können die Wirkung Deiner Videos verstärken. Sie können aber niemals inhaltliche Qualität ersetzen.

Was ist Deine Erfahrung?

Was hat bei Dir genutzt, damit Deine Videos mehr Reichweite hatten?

Zum Thema YouTube habe ich Dir einen Ratgeber mit Checkliste zusammengestellt. Dann kannst Du diese Tipps jederzeit wieder hervor nehmen oder auch ausdrucken und mit dem Schreiber ankreuzen. Hole Dir den Ratgeber hier:

PDF: YouTube-Tipps

Für diesen Blogpost habe ich neben meinem eigenen Wissen Artikel von Backlinko und Digital Media Manager als Informationsquelle verwendet.

Warum YouTube für mich die wichtigste Plattform ist

Mit YouTube-Videos kann man heutzutage reich werden. Die erfolgreichsten Vlogger und YouTuberinnen leben von ihrem YouTube-Kanal – und zwar sehr gut (obwohl niemand konkrete Zahlen nennt).

Für mich ist YouTube die wichtigste soziale Plattform. Aber nicht wegen dem kleinen Taschengeld, das ich mir durch Werbung dazuverdiene – das kann ich Dir jetzt schon verraten.

In diesem Blogeintrag erzähle ich Dir, wie ich YouTube nutze, um auf mein Angebot aufmerksam zu machen. Und Du erfährst, wie auch Du noch mehr aus Deinen Videos machen kannst.

Dazu habe ich Dir auch einen Ratgeber zusammengestellt, den Du Dir hier als PDF herunterladen kannst.

Neue Richtlinien bei YouTube

Auf YouTube reichten bisher 100 Abonnenten, damit man vor seinen Videos Werbung schalten durfte und damit ein bisschen Geld verdiente. (YouTube nennt das „Monetarisierung“.)

Doch auch mit weniger Abonnenten konnte man bisher bei YouTube Geld verdienen. Nun hat YouTube aber seine Richtlinien geändert und die Bedingungen erschwert.

Neu braucht man 1000 Abonnenten, um die eigenen Videos monetarisieren zu können. Zudem müssen die Videos innerhalb des letzten Jahres total mindestens 4000 Stunden lang abgespielt worden sein.

Die neuen Richtlinien gelten ab dem 20. Februar 2018.

Ich lag knapp unter der Limite…

Als diese News rauskam, hatte mein YouTube-Kanal 934 Abonnenten.

Hier die E-Mail, die ich deswegen erhielt:

Meine Wiedergabezeit ist jedoch kein Problem, die liegt viel höher als die geforderten 4000 Stunden:

(Hier kannst Du kannst Dir die Statistiken für Deinen eigenen YouTube-Kanal holen.)

So viel verdiene ich mit YouTube

Ich werde mit der Werbung auf YouTube nicht reich. Alle drei bis vier Monate kann ich mir 100 Franken auszahlen lassen.

Es wäre also nicht gravierend, wenn das Partnerprogramm für mich wegfallen würde. Es hätte mich aber etwas geärgert, weil ich so knapp unter der Tausender-Limite lag.

Darum machte ich in meinem Newsletter einen Aufruf. Es dauerte nur knapp einen Tag, dann hatte ich genügend Abonnenten und war aus dem Schneider.

Danke an alle, die meinen YouTube-Kanal abonniert haben!

Geld verdienen mit YouTube?

Um allein von einem YouTube-Kanal leben zu können, braucht man aber deutlich mehr Abonnenten.

Der meist-abonnierte Schweizer YouTube-Kanal ist Typhoon Cinema, der Animationsfilme zu Horror-Computerspielen veröffentlicht: Über 2 Millionen Leute haben ihn abonniert. Auch die Bernerin Julia Graf kann von ihrem YouTube-Kanal mit Make-Up-Tutorials leben. Im Vergleich mit Typhoon Cinema liegt aber sogar sie weit zurück: Sie hat rund 790’000 Abonnenten.

Eine Liste der Schweizer YouTuber nach Anzahl Abonnenten findest Du bei Socialblade.com. (DE/AT)

Socialblade schätzt auch das Einkommen dieser YouTuber – jedoch sehr ungenau. YouTuber mit solch hohen Zahlen haben ohnehin eine spezielle Partnerschaft mit eigenen Verträgen. Gegen diese bin ich ein kleiner Fisch…

Du siehst: Ums Geld geht es mir also mit meinem YouTube-Kanal nicht 😉

Aus welchem Grund ist YouTube für mich wichtig?

1. Wegen dem Medium: YouTube dreht sich um Videos – und Video ist meine Leidenschaft und mein Geschäft.

2. YouTube ist die zweitgrösste Suchmaschine der Welt (nach Google). Das unterscheidet es von Facebook, Instagram, LinkedIn etc. sowie von anderen Videoplattformen wie Vimeo. Wenn jemand wissen will, welches Mikrofon er zum Filmen mit Smartphone verwenden soll, googelt er das oder sucht sogar direkt auf YouTube. Bei Google werden bereits unter den ersten Treffern YouTube-Videos angezeigt, denn YouTube gehört Google und wird deswegen gepusht.
Hinzu kommt, dass SRT-Untertitel ebenfalls von Suchmaschinen erfasst werden. Um Videos also noch besser zugänglich zu machen, lohnt es sich, SRT-Untertitel zu erstellen. Wie das geht, erkläre ich in diesem Ratgeber:

SRT-Untertitel PDF Ratgeber Judith Steiner

3. YouTube ist bei den meistgenutzten Netzwerken ganz vorne mit dabei, gleich hinter WhatsApp. Hier eine Grafik mit Nutzerzahlen aus der Schweiz:

4. YouTube ist ein ideales Werkzeug, um Leute auf mein Angebot aufmerksam zu machen. Es ist ein Schaufenster und eine Brücke zu meinen Kursen.

YouTube ist ein Link zu meiner Website

Mein geschäftliches Haupt-Standbein sind meine Videokurse.

Diese kann ich nicht direkt auf YouTube ausschreiben und verkaufen. Ich muss Leute, die daran interessiert sein könnten, also auf meine Website holen. Technisch ist es nicht möglich, einen Link in eine Videodatei zu setzen. Aber YouTube erlaubt mir mit den sogenannten Cards, in den Videos in meinem Kanal auf meine Website zu verlinken.

Was sind Cards?

Cards sind kleine Kästchen mit Text, Link oder Bild.

Sie werden im Video dann eingeblendet, wenn ich es möchte, und verschwinden nach wenigen Sekunden wieder.

Damit kann ich die Zuschauer direkt vom Video auf meine Website führen. Ich kann meine Ratgeber verlinken, meine Blogbeiträge oder auch meine Kurse. Es wären sogar Umfragen oder direkte Spendenaufrufe möglich.

Das sieht zum Beispiel so aus:

Wenn Du auf das „i“ klickst, das länger stehen bleibt, erscheinen weitere Videos, die ich empfehle, wenn Dich das Thema weiter interessiert.

Cards können auch Miniaturbildchen sein, bei denen sich ein Link entfaltet, wenn man mit dem Cursor darüberfährt:

Endscreen?

2017 führte YouTube den Endscreen ein. Der funktioniert sehr ähnlich. Am Schluss meines Videos kann ich nochmals auf meine Ratgeber verlinken (rechts oben), auf meinen Kanal hinweisen, damit die Leute mich abonnieren (rundes Bild unten rechts).

Wenn ich die Endcards nutze, muss ich auf mindestens ein Video verlinken. Unten im Bild habe ich gleich auf zwei Videos verlinkt. Hier kommen die Bilder stärker zur Geltung als bei den Cards.

Wichtig zu beachten ist, dass beim Endscreen die Cards mindestens 5 Sekunden stehen bleiben müssen. Ich muss das beim Schnitt des Videos schon einrechnen. Das heisst, ich kann die Endcards zwar selber anordnen, aber es gibt gewisse Einschränkungen. Unter Umständen habe ich sonst am Schluss noch den Ratgeber auf meinem Gesicht.

So erstellst Du Cards

Hier findest Du ein kurzes Video-Tutorial von YouTube selber. (Deutsche Untertitel kannst Du Dir bei Bedarf beim Rädchen unten rechts holen.)

In den Screenshots unten siehst Du auch, wo Du die Cards erstellen kannst. Du findest diese Ansicht, wenn Du im Medienmanager das Video anwählst, dass Du bearbeiten möchtest.

Unter „Add Card“ kannst Du auswählen, ob Du ein Video, einen Kanal oder Deine Website verlinken willst. Oder ob Du mit „Poll“ eine Umfrage erstellen möchtest.

Um Cards zu nutzen und Links setzen zu können, musst Du Deinen Account bestätigen lassen. Dies hat nichts mit der Anzahl Abonnenten zu tun. Mit der Bestätigung von Accounts möchte YouTube einfach verhindern, dass Spam-Accounts die Plattform überfluten. Die Bestätigung erfolgt über einen Code, den Du per SMS erhältst.

Bei Vimeo gibt es übrigens seit Mitte 2017 ähnliche Cards. Allerdings sind sie nur für Vimeo Business Members verfügbar, und diese Mitgliedschaft kostet pro Jahr mehrere hundert Franken.

So funktioniert es bei der Endcard

Hier sieht es fast gleich aus. Die Möglichkeit zur Umfrage ist weg, dafür kann ich aber noch „Subscribe“ wählen, um meinen Kanal zu verlinken:

Möchtest Du mehr Abonnenten?

Wenn Du einen eigenen YouTube-Kanal hast und gerne mehr Follower hättest, ist  dieser Blogpost etwas für Dich: YouTube-SEO: 10 Tipps, damit Deine Videos besser gefunden werden.

Die Tipps habe ich Dir als Ratgeber zusammengestellt. Er enthält auch eine praktische Checkliste, damit nichts vergessen geht. Hier kannst Du das PDF herunterladen.

PDF: YouTube-Tipps

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