Kategorie: iPhone

Nutze das Potenzial deiner Smartphone-Kamera

Nutzt Du bereits das volle Potenzial deiner Smartphone Kamera?

Ich bin immer wieder überrascht, wie viele Leute gar nicht alle Möglichkeiten kennen, die ein Smartphone beim Filmen bietet.

In diesem Video zeige ich Dir welche Möglichkeiten mein iPhone 13 Pro hat und zeige Dir anhand von dem, wie Du das volle Potenzial bei deinem Smartphone ausschöpfen kannst.

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3 Linsen

Ich habe bei meinem iPhone 13 Pro, 3 Linsen. Das sind 3 kleine Objektive, die ich immer dabei habe. Vorne habe ich noch eine 4. Linse (die Selfiecam) und in der Kamera versteckt ist noch eine 5. Linse, welche ich später noch vorstelle.

Wenn Du nun ein Smartphone hast, welches hinten nur 1 Linse hat, dann hast Du einfach ein Weitwinkel.

Weitwinkel

Wenn ich nun mit meinem iPhone filme und die Kamera anwähle, dann öffnet sich die Standard Linse. Diese Linse ist in der Regel eine 26mm Linse. Diese ist etwas weitwinklicher und zeigt ein wenig von meinem Büro.

Ultraweitwinkel

Ich kann beim iPhone 13 die Linse wechseln auf das Ultraweitwinkel. Wenn ich auf 0.5 einstelle, erscheint mein Bild noch weitwinkliger und ich habe noch mehr Bild. In meinem Fall sieht man nun schon fast das halbe Büro.

Ich habe an meinem Smartphone noch eine 3. Linse, das ist die Telelinse, damit kann ich ein Objekt viel näher holen. Beim iPhone 13 ist dies eine 3-fach Vergrösserung, beim iPhone 12 war es 2.5 und bei den Vorgängern war die Telelinse noch 2-Fach.

Die Telelinse finde ich etwas sehr praktisches, diese Linse brauche ich sehr oft. Gerade wenn ich unterwegs bin und verschiedene Videoshots sammle, dann habe ich mehr Möglichkeiten.

Die Einstellungen mit der Standardkamera sieht etwa so aus:

Mit der Telelinse komme ich schon viel näher ran:

Mit dem Ultraweitwinkel sieht es so aus:

Hier habe ich das heilige Hüsli beim Rapperswiler Holzsteg gefilmt

Näher ran gehen

In der Regel bin ich beim Filmen immer in Bewegung, kann uns sollte auch näher ans Objekt ran gehen. Dies ist aber nicht immer möglich, dann bin ich froh, wenn ich die Telelinse zur Hand habe.

Nahaufnahme Blumen

Aufnahme mit der Telelinse

Rad beim iPhone für das digitale Zoom

Du kannst natürlich beim Filmen mit 2 Finger das Bild näher holen aber Achtung! Das ist ein digitaler Zoom. Das heisst, das Bild wird zwar näher geholt aber die Bildqualität nimmt dabei ab. Das ist kein Wechsel der Objektive. Die 3 Linsen auf der Rückseite wurden dafür gebaut, dass man ohne Bildverlust das Objekt näher holen kann. In jeder Linse steckt ein eigener Sensor, 3 verschiedene Minikameras. Wenn Du also verschiedene Linsen hast, dann versuche doch anstelle des digitalen Zooms, eine von diesen Kameras zu nutzen.

Mindestens 2 Linsen, haben alle Smartphones. Wenn Du hinten nur eine Kamera hast, so hast Du vorne noch die Selfiecam. Diese nutze ich sehr oft. Bei einer Videobotschaft ist es einfacher die Selfie Kamera zu benutzen, weil ich mich da sehen und richtig ins Bild stellen kann.

Die Selfie Cam

Die Selfie Cam ist auch weitwinklig, da sie aber noch kleiner ist, als die anderen Linsen, ist die Videoqualität auch ein bisschen schlechter. Der Bildstabilisator und auch die Lichtempfindlichkeit sind weniger gut.

Wenn Du aber genug Licht hast und auch noch mit einem Stativ arbeitest, ist die Qualität gut genug, damit Du auch mit der Selfie Kamera gute Aufnahmen machen kannst, wenn es schnell gehen soll.

Die 5. Linse (Makrolinse)

Die 5. Linse ist in den digitalen Einstellungen versteckt. Beim iPhone gibt es diese erst ab dem Modell iPhone 13 Pro. Das ist die Makrolinse. Früher wurden die Aufnahmen (z.B von einer Blume) immer unscharf, wenn Du nah ran gegangen bist. In den Einstellungen von meinem Iphone kann ich nun die Makrosteuerung aktivieren. Wenn ich jetzt nah ran gehe, wechselt die Kamera automatisch in diesen Makroeinstellungsmodus. Dieser funktioniert auch auf der Telelinse, so dass ich eine wirklich schöne Grossaufnahme einer Blume bekommen kann. Ich empfehle, die Markosteuerung immer aktiviert zu haben, damit es in den Makrobereich wechselt, sobald du ein Objekt von nahem filmen möchtest.

Schau doch bei Deinem Smartphone nach, welche Linsen du hast und wie du sie wechselst und welche Settings es dazu noch gibt, damit auch Du das volle Potenzial deines Smartphones nutzen kannst.

Falls Du ein iPhone 13 Pro hast und den Kinomodus noch nicht kennst, dann schau unbedingt noch mein Video „Kinomodus beim iPhone 13„.

Mit dem Kinomodus hast Du auch noch eine Spiegelreflexkamera in deiner Hosentasche und bringst eben auch Tiefenunschärfe ins Bild. Ich habe dies in meinem Video in verschiedenen Situationen ausgetestet und bin wirklich begeistert, wie es funktioniert.

Wenn Du kein iPhone 13 Pro hast oder nur 2 Linsen, kannst Du trotzdem mit deinem Smartphone tolle Videos aufnehmen. Es gibt wichtigere Dinge als diese Linsen, die zeige ich Dir in meinen „10 Tipps für bessere Videos“. Du kannst diesen Ratgeber hier herunterladen.

Frieden schliessen mit der Technik

Technik ist nicht mein Ding…
Deshalb kann ich auch keine Videos produzieren.

Dies höre ich sehr oft, gerade auch von Frauen. Liebe Ladys, Technik ist nicht schlecht und kann uns wunderbare Möglichkeiten geben. Gerade in der Videoproduktion diesem Powermedium eröffnet uns die Technik neue Welten.

In diesem Video möchte ich Dir zeigen, wie uns die Technik entgegenkommt und vieles damit einfacher wird.

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Du hast doch bestimmt auch schon mal bei Deinem Smartphone den „REC“ Knopf gedrückt. Das ist schon mal ein guter Anfang. Mit dem Smartphone kann Du filmen und die Qualität wird immer besser.

Technik Bildstabilisatoren

Wenn früher die Videos noch verwackelt waren, so sind die Bildstabilisatoren in den heutigen Smartphones und auch Kameras so gut, dass man die Bilder fast nicht mehr verwackeln kann. Die Videos sind schon dank dieser Technik weit professioneller.

Vielleicht kannst Du dich auch daran erinnern, dass man früher kaum filmen konnte, wenn die Sonne langsam unterging, weil das Bild sich so verpixelte wegen der digitalen Aufhellung des Gerätes. Heute sind die Geräte so viel lichtempfindlicher, dass diese auch bei wenig Licht großartige Videos generieren. Diese Technik entwickelt sich auch immer weiter, so dass es auch immer einfacher wird Videos zu produzieren.

Technik beim Filmen

Wenn Du mich schon ein wenig kennst, dann denkst Du vielleicht, dass ich viel über Mikrofone, Stative und Licht rede. Dies sind aber keine Monster, diese Mittel helfen Dir deine Videos zu verbessern.
Dazu habe ich bereits einige Ratgeber veröffentlicht, die Du herunterladen kannst, wie z.B.

In meinen Videokursen geht es also auch immer um die technischen Aspekte aber immer nur so viel wie es braucht. Ich zeige Dir, wo ein Mikrofon Sinn macht, welches Du brauchst, wo Du es weglassen kannst, welches Stativ, warum und warum nicht, etc.
Damit Du dich so einrichten kannst und weisst, was Du brauchst, was Du aber auch weglassen kannst. Wenn Du das alles kennst, kannst Du Dich auch wieder mehr um deine Inhalte kümmern.

Lernprozesse bei der Technik

Das ist wie einen Text schreiben. Die Kinder nehmen mal einen Stift zur Hand und kritzeln, später lernen sie die Buchstaben, irgendwann das 10-Finger-System und dann schreiben sie Texte. So ist es auch mit diesen Geräten. Ich zeige Dir wie Du damit umgehst und damit Video produzieren kannst. Danach kannst Du Dich wieder besser um deine Botschaft kümmern und was Du weitergeben möchtest.

Technik erlernen

Ich möchte Dich dazu befähigen, die Kraft von Video zu nutzen, damit Du sichtbar wirst und die Leute, die auf Deine Botschaft warten, sie kennenlernen und hören können.

In meinem Kurs „Video hat Kraft“ da geht es um die Technik aber auch darum, wie Du überhaupt filmst, was die verschiedenen Elemente sind in der Videoproduktion und wie Du sie im Schnitt zusammenbringst, damit am Schluss dein eigenes Video entsteht.

Melde Dich jetzt an für den Kurs „Video hat Kraft“ und warte nicht länger. Kinder warten auch nicht auf den Tag X, sondern nehmen einen Stift und beginnen zu malen und irgendwann entsteht dann ein Bild daraus. Das wird bei Dir auch so sein. Du wirst Fortschritte machen und nach diesem Kurs dein eigenes Video produzieren können.

Den Link zum Kurs findest Du hier.

Welche Kamera für Zoom Calls?

Welche Kamera eignet sich am besten für Zoom Calls?

Für deine Online Meetings kannst du verschiedene Kameras einsetzen. Jede hat ihre Vor- und Nachteile. In diesem Video zeige ich Dir die Systemkamera, die externe Webcam, die interne Webcam, Smartphone und eine CenterCam. Ich erkläre dir für jede Kamera die Vor- und Nachteile und welche Kamera für Zoom Calls ist geeignet ist.

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Play Video about 5 verschiedene Kameras

Sony FX3 Systemkamera

Dieses Video habe ich mit meiner Sony FX3 Systemkamera aufgenommen, welche ich mit meinem Macbook verbunden habe.

Vorteil

Der Vorteil bei der Systemkamera ist, dass Du mehr Möglichkeiten in der Bildgestaltung hast. Je nach Kameratyp, Objektive etc.
Ich habe kürzlich auch eine Lösung mit einen Teleprompter veröffentlicht, wo ich die Systemkamera hinter meinem Teleprompter platziert habe. Damit kann ich den Leuten immer in die Augen schauen und meine Teilnehmer immer auf dem Bildschirm sehen. (Hier geht es zum Blogbeitrag)

Um die Kamera an deinem Computer anzuschliessen, gibt es bei den meisten Herstellern eine Software. Ich selber arbeite mit einem CamLink (schaut in etwa aus wie ein USB-Stick). Mit diesem kann ich die Kamera über HDMI mit dem Computer verbinden und so auch direkt streamen.

Nachteil

Nachteil bei der Systemkamera ist, dass diese ab und zu einfach ausschaltet, weil sie zu warm wird. Das ist natürlich nicht ganz ideal, wenn bei online Schulungen, plötzlich das Bild weg ist. Deshalb habe ich immer noch ein Backup mit einer Webcam bereit, damit ich im Notfall wechseln könnte.
Ein zweiter Nachteil könnte sein, dass der Akku nicht ausreicht. Ich habe es bei mir so gelöst, dass ich einen Dummy Akku angeschlossen habe (ein leerer Akku, welcher mit einem Kabel an den Strom angeschlossen werden kann). Diesen Akku habe ich in meine Sony Kamera eingesetzt. Somit habe ich immer Strom

Externe Webcam

Ich habe die Brio 4K Webcam von Logitech.

Der Vorteil

Der grosse Vorteil einer Webcam ist, dass sie keine Batterie benötigt. Sie hat noch nie überhitzt und läuft einfach durch.
Sie kann individuell platziert werden, indem man sie z.B auf ein Stativ montiert und so auf Augenhöhe setzen kann, damit man einen schönen Bildausschnitt bekommt.

Nachteil

Das Bild ist weitwinkliger wie bei einer Systemkamera. Bei vielen Kameras kann aber noch der Bildausschnitt in den Einstellungen angewählt werden.

Briol 4k
Logitech Brio 4K

Interne Webcam

Bei der internen Webcam ist es natürlich wichtig, dass der Bildausschnitt stimmt.

Vorteil

Vorteil dieser Webcam ist natürlich, dass ich nicht noch extra eine Hardware kaufen muss. Ich habe alles immer dabei und kein Akku der plötzlich leer oder eine Kamera die überhitzen könnte.

Nachteil

Die Bildqualität ist meistens nicht so gut wie bei einer externen Webcam oder einer Systemkamera. Ausserdem muss das Notebook so hoch platziert werden, dass man auf Augenhöhe kommunizieren kann. Dann wird es schwierig auch noch gleichzeitig am Notebook zu arbeiten.

Smartphone

Du kannst direkt vom Smartphone streamen oder das Smartphone als Webcam einsetzen, damit du über deinen Rechner übertragen kannst.

Vorteil

Du hast es bereits und musst keine zusätzliche Hardware kaufen. Es überhitzt nicht und kann an einer externen Stromquelle angeschlossen werden.

Nachteil

Der Weitwinkel ist relativ gross und man braucht einen breiteren, schöneren Hintergrund. Man bekommt beim Smartphone keine Tiefenunschärfe und weil mehr ins Bild kommt, nimmt das einem die Präsenz weg.

Center Cam

Die Centercam wird in der Mitte des Notebooksdisplays befestigt.

Vorteil

Die Kamera wird so am Notebook befestigt, dass die Kamera in der Mitte des Displays ist. Somit schaue ich immer in die Richtung des Teilnehmers. Auch wenn ich am Notebook arbeite, gebe ihm das Gefühl ihn anzuschauen.

Nachteil

Die Kamera hat recht Mühe mit dem Licht. In meinem Fall, mit meinen Lichtquellen ist alles viel zu hell. Die Bildqualität überzeugt mich nicht besonders.

Im einem anderen Setting z.B einem helleren Hintergrund und einem Fenster, wie man es oft im Homeoffice hat, funktioniert diese Kamera viel besser. Die Kamera hat wohl Mühe mit meinem dunklen Bürohintergrund.

CenterCam
Centercam
ueberbelichtetes Bild
Bild ist überbelichtet

Faszit:

Ich arbeite am liebsten mit der Systemkamera, da ich mit dieser, das beste Bild bekomme. Ich habe bei mir das Setting mit einem Teleprompter nun so eingerichtet, damit ich bei online Treffen meine Zuschauer / Teilnehmer sehe und trotzdem in die Kamera schauen kann. Mit diesem Setting bin ich nun sehr happy.

Ich habe mich aber auch schon geärgert. Gerade als ich meine Mastermind Gruppe gestartet habe, ist meine Kamera ziemlich schnell ausgefallen und ich musste auf mein Backup (externe Webcam) wechseln. Dabei konnte ich aber nicht mehr gleichzeitig in die Kamera und auf mein Notebook schauen.

Ideal wäre eine Systemkamera die nicht erhitzt, sondern einfach durchläuft.

Wichtig ist…

  • die Kamera macht nicht den grössten Unterschied. Du kannst einen professionellen Auftritt auch mit einer Webcam haben.
  • dass das Licht stimmt, Du einen guten Ton hast, damit man dich gut versteht, Positionierung, Perspektive etc.

Wenn Du bei der Ausrüstung noch Unterstützung brauchst, dann lade Dir doch meinen Ratgeber herunter: „Ausrüstung Webinare und online Kurse“ Du findest hier alle nötigen Informationen über die benötigte Hardware.

Welche Kleider vor der Kamera?

Welche Kleider soll ich vor der Kamera anziehen?

Welche Kleider passen? Diese Frage unterscheidet den Vlogger vom Audio-Podcaster, welcher auch im Pijama vor dem Mikrofon sitzen kann.
Es gibt einige Dinge, die Du vermeiden solltest bei deiner Kleiderwahl. Es gibt aber auch Dinge, die Deine Persönlichkeit unterstreicht. 

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Play Video about Welche Kleider vor der Kamera?

Früher als ich als Redakteurin für einen TV Talk gearbeitet habe, stand jeweils auf der Einladung für die Gäste, dass sie keine Kleider mit kleinem Muster tragen sollen. Auch ein reines Schwarz sei nicht ideal. Das mit dem Muster sehe ich auch heute noch so, allerdings das mit dem Schwarz bin ich nicht ganz einverstanden.

kariertes Hemd

Kleinkariert?

Bei einem kleinkarierten Hemd, wie es oft in Männerschränken anzutreffen ist, flimmert es oft vor der Kamera. Das ist ein Effekt, der auf ein technisches Problem basiert. Die Kamera hat Mühe die kleinen, feinen Linien aufzulösen und klar darzustellen. Dabei entsteht das sogenannte Moire. Der Moireeffekt lenkt von der Person ab und stört, deshalb sollte man es vermeiden.

Kein Schwarz?

Diese Regel teile ich nicht ganz, denn ich trage selber gerne schwarz. Warum wird es nicht empfohlen? Warum gibt es diese Regel?
Schwarz ist sehr dunkel. Wenn ich nun einen hellen Teint habe, dann gibt es einen starken Kontrast zwischen Gesicht und Kleidungsstück. 

Bei Schwarz gibt es aber auch noch ein physikalisches Problem. Schwarz verschluckt alles Licht und gibt keine Farben zurück. Die Falten in einem Kleidungsstück sind so nicht mehr sichtbar und es scheint als sei das Kleidungsstück ein schwarzer Block. Natürlich kann dies auch ein Vorteil sein, da es die Kurven ein wenig versteckt.

schwarze Bluse

Wenn Du nun eine Kamera hast, welche nicht sehr lichtempfindlich ist, bekommst Du kein schönes Bild hin. Das Gesicht scheint dann überbelichtet und wirkt fast ein bisschen gruselig.
Auf diesem Bild habe ich mit der Selfiecam gefilmt. Da diese Kamera sehr klein ist, kommt auch nicht viel Licht rein, hätte ich dasselbe mit der Handykamera gefilmt, wäre dies nicht passiert.

Die heutigen Kameras sind sehr viel lichtempfindlicher. Deshalb ist der Kontrast zwischen dem Schwarz und dem Gesicht nicht mehr so stark und man kann deshalb auch gut schwarz tragen.

Weiss?

Bei Weiss passiert genau das Gegenteil. Weil ich hier eine grosse helle Fläche habe, ist nicht mein Gesicht, sondern das Kleidungsstück das hellste. Eigentlich sollte aber das Gesicht das Hellste sein, damit der Zuschauer mir ins Gesicht schaut und somit besser zuhören kann. Die Augen gehen immer automatisch dorthin, wo es am hellsten ist. 

Es hilft schon, wenn man über die weisse Bluse einen Blazer anzieht. So habe ich sofort wieder mehr Aufmerksamkeit auf meinem Gesicht.

weisse Bluse
grauer Pullover

Ton-in-Ton?

Ton in Ton würde ich nicht tragen. Damit verschwindest Du im Hintergrund. Du solltest Dich mit deinen Kleidern vom Hintergrund abheben, damit Du Deine Präsenz aufbauen kannst.

Was darf ich, was soll ich?

Es gibt auch ganz viele Dinge, die du darfst. Du kannst eigentlich alle Farben tragen. Nimm diejenigen, die Dir gefallen, die zu Dir passen,
Es darf auch bunt sein. Vielleicht nicht mit zu vielen Mustern, da dies unruhig machen kann und Dir damit die Präsenz nimmt. Wenn Du aber gerne buntgemusterte Kleider trägst, kann dies Deine Persönlichkeit auch unterstreichen. Achte dann einfach auf einen ruhigen Hintergrund.

Das wichtigste ist, dass Du Dich in Deinen Kleidern wohl fühlst. Trage das, was Du auch sonst trägst. Du sollst niemanden imitieren oder spielen, Du sollst Dich selbst sein. Auch wenn Du gerne einen Hoodie trägst, dann trag diesen Hoodie, dann passt das auch und unterstützt Deinen Stil.

Wenn ich Videos aufnehme, stehe ich länger vor dem Kleiderschrank als sonst. Ich muss auch nicht ständig etwas Neues anziehen. Mir ist Nachhaltigkeit z.B sehr wichig. Ich kaufe wenig Kleider und versuche diese, lange zu tragen und das möchte ich auch in meinen Videos vermitteln.

Setze also Deine Akzente, unterstreiche Deine Persönlichkeit und mach Dir vor allem keinen Stress daraus, was Du vor der Kamera anziehen sollst.

Wenn Du noch immer unsicher bist, wie Du Dich vor der Kamera verhalten sollst, damit Du auch wirklich echt wirkst.
Dann besuche doch meinen Kurs «Selbst&Sicher vor der Kamera»

Für diejenigen die wirklich weiterkommen wollen, habe ich auch noch eine Videochallenge eingebaut. Alle Informationen über diesen Kurs findest Du hier.

Copyright © 2021 Judith Steiner Videoproduktion

Kinomodus beim iPhone 13

Kinomodus beim iPhone 13
Besser als eine Systemkamera?

Was ich beim Filmen mit dem Smartphone bis jetzt am meisten vermisste, soll jetzt mit dem neuen iPhone 13 möglich sein. Ich kann jetzt mit dem Kinomodus Tiefenunschärfe ins Bild bringen.

Tiefenunschärfe ist ein sehr schönes, ästhetisches Mittel beim Filmen, um den Hintergrund verschwimmen zu lassen und dem Vordergrund mehr Präsenz zu geben.

Ob dieser Kinomodus beim iPhone 13 jetzt die Systemkamera ersetzt, das habe ich in meinen Ferien in Italien ausprobiert.

Das Resultat seht ihr in diesem Video.

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Bisher konnte man zwar mit dem Porträt Modus den Hintergrund verschwimmen lassen, allerdings funktionierte das bisher nur im Foto Modus. Der Fotomodus hat mehrere Fotos gemacht, übereinander gelegt und dem Hintergrund eine Unschärfe verliehen.

Beim Video haben wir 30 Frames (Bilder) in der Sekunde welches das Smartphone aufnimmt. Diese 30 Bilder müssen sofort berechnet und der Hintergrund unscharf gemacht werden.

Die Herausforderung beim Filmen ist die Bewegung mit dem Kopf oder mit den Händen. Die Kamera muss immer berechnen, was in den Vorder- und was in den Hintergrund gehört. Die Ränder sind die größte Herausforderung dabei.

Bei der Systemkamera kann ich dies manuell machen und selber entscheiden, was im Fokus sein soll, wo die Unschärfe oder Schärfe sein soll. Das gibt dann auch schöne Ränder

Dazu habe ich auch schon einmal ein Video gemacht:

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Wie funktioniert nun der Kinomodus beim iPhone 13?

Wenn mit dem Kinomodus gefilmt wird, suchen die Sensoren des iPhones die Bewegung im Vordergrund und setzt einen gelben Rahmen, damit klar ist was scharf sein soll. Der Bildstabilisator sorgt zusätzlich dafür, dass das Bild möglichst flüssig und nicht verwackelt wirkt.

Hase fokkusiert

Schwieriger wird es, wenn sich das Objekt schneller bewegt. Da ist es für die Kamera nicht immer klar, was genau scharf sein soll. Da kann es vorkommen, dass sie die Tiefenunschärfe ganz verliert. Das Tracking ist trotzdem erstaunlich gut. Je näher man heranzoomt umso besser wird die Tiefenunschärfe.

Shaya auf dem Trampolij
Shaya nahaufnahme

Wie sieht es aus mit feinen Rändern?

Schön in Italien ist ja auch das feine Essen und der gute Wein. Da haben wir uns auch öfters mal eine Glas gegönnt.

Zapfenzieher

Mit dem Kinomodus habe ich auch solche Situationen erfasst, um zu schauen, ob dieser auch Bewegung und feine Ränder erfassen kann. Damit hatte aber das iPhone Probleme und war mit den Bildkompositionen öfters überfordert.

3 Dinge welche ich in Italien gelernt habe.

  1. Wenn Du mit den Kinomodus filmst, sind 4K Aufnahmen nicht möglich. Die Kamera filmt alles in 1080HD
  2. Die Blende kann manuell eingestellt werden um die Tiefenunschärfe zu verändern.
  3. Sogar in der Nachbearbeitung eines bereits aufgenommenen Videos, kann die Blende manuell verändert werden.

 

Mit dem Kinomodus kannst Du nun noch professionellere Videos mit dem iPhone aufnehmen.

Wenn Du auch solche Videos aufnehmen möchtest, dann brauchst Du einfach noch ein Stativ mit Adapter und ein Mikrofon.

In meinem Ratgeber „Ausrüstung für das Smartphone“ habe ich Dir aufgelistet welches Equipment ich benutze. Dieser Ratgeber kannst Du hier  herunterladen.

Mein Fazit:

Nachdem ich die Videos geschnitten und alles nochmals angeschaut habe, fällt das Fazit noch besser aus.

Ich bin beeindruckt, wie gut es funktioniert.
Das Smartphone gewinnt sehr viel mit diesem Modus. Ich kann mit der Ästhetik des Bildes besser arbeiten und noch mehr herausholen.
Ich persönlich werden diesen Kinomodus öfters einsetzen, werde aber meine Systemkamera nicht verkaufen. Bei größeren Projekten habe ich immer noch mehr Kontrolle über Schärfe und Unschärfe mit der Systemkamera.

Der Kinomodus ist eine super Ergänzung, ersetzt aber die Systemkamera nicht.

RØDE Wireless GO II – Vermeide diese Fehler!

Hast Du Probleme im Umgang mit dem RØDE Wireless GO II? Hier zeige ich Dir 3 Möglichkeiten, wie Du Fehler vermeiden kannst. So holst Du aus dieser Funkstrecke das Maximum heraus.

Mit dem RØDE Wireless GO II gibt jetzt eine Funkstrecke mit 2 Mikrofonen, die ich auf einen Empfänger senden kann. Ich kann also 2 kabellose Mikrofone mit einer Kamera verbinden. Dieses System funktioniert mit dem Computer, Smartphone und mit jeder Kamera, auch wenn diese keinen Mikrofoneingang hat. Kaum zu glauben, oder?

Was Du beachten musst, damit alles gut zusammen funktioniert…

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Die RØDE Wireless GO II Funkstrecke, ist aber immer noch gleich einfach zu bedienen wie das bei der herkömmlichen Wireless GO mit einem Mikrofon war, welche ich schon in einem anderen Beitrag „Kabellose Mikrofone – Bluetooth und Funkstrecken“ vorgestellt habe.

Bei beiden, dem Empfänger und dem Sender gibt es einen Knopf, welchen Du drücken kannst um die Geräte miteinander zu verbinden. Den Empfänger kannst Du mit dem mitgelieferten Kabel, mit der Kamera verbinden.

Bevor Du nun filmst, solltest Du aber eine wichtige Entscheidung fällen, um Fehler auszuschliessen:

Fehler 1: Mono oder Stereo?

Kameras haben in der Regel eine Tonspur. Jetzt habe ich aber 2 Mikrofone, welche beide auf die eine Tonspur gehen. Wenn ich nach der Aufnahme das Video bearbeite, habe ich die Videospuren nicht separat. Ich kann da aber trotzdem einen Unterschied machen, indem ich entscheide, ob ich in Stereo oder Mono aufnehme.

Stereo
Hier sieht man zwei Pegel
Nr. 1 für Mikrofon 1 und Nr. 2 für Mikrofon 2.

Sollte das Video nicht bearbeitet, sondern gleich so verwendet werden, dann habe ich „Stereoaufnahmen“.

Stereo heisst, wenn ich Musik höre, habe ich auf dem rechten Kopfhörer nicht das Selbe, wie auf dem Linken. In diesem Fall ist es dann so, dass ich dann in einem Ohr nur das Mikrofon 1 und beim anderen Ohr das Mikrofon 2 höre.

Wenn also jemand spricht, dann höre ich das jeweils nur auf einer Seite, was überhaupt nicht ideal ist. Normalerweise nimmt man Gesprochenes auf beide Kopfhörer, damit man es gut versteht. Oder wenn man es über Lautsprecher hört, damit es nicht nur links aus dem Lautsprecher kommt, sondern auch rechts. Ich möchte also beide Personen auf beiden Kopfhörer sprechen hören. Das geht aber nicht wenn ich Stereo aufgenommen habe und es anschliessend nicht in einem Schnittprogramm bearbeite.

Ich kann aber auch umstellen indem ich die beiden Knöpfe hinten am Empfänger lange drücke, dann wird auf Mono umgeschaltet und ich habe nur noch einen Pegel.

Mono
Hier siehst Du nur einen Pegel für beide Mikrofone

Der Vorteil bei Mono ist, wenn ich das Video anschliessend so verwende ohne zu bearbeiten, habe ich beide Stimmen auf beiden Kopfhörern. Das ist die einfachste Variante, wenn ich nichts nachbearbeitet wird. Wenn Du das aber nutzen und im Schnitt nachbearbeiten möchtest, dann ist es besser, wenn Du in Stereo aufnimmst. Dazu musst Du aber auch noch das passende Schnittprogramm haben.

Wenn du nun das Stereosignal z.B in iMovie importierst, hast Du nur eine Tonspur, welche Du nicht so einfach auseinander nehmen kannst. Die ist dann einfach Stereo und Du hörst die linke und rechte Spur separat im Kopfhörer oder Lautsprecher.

In einem professionelleren Programm wie z.B im Premiere Pro, hast Du anfangs auch nur eine Stereo-Audiospur aber Du kannst den Audiokanal vom Clip auf Mono stellen und 2 Audiospuren daraus machen. Danach kannst Du jede Tonspur separat bearbeiten. Wenn Du das in Deinem Schnittprogramm nicht kannst, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie Du es mit diesem System z.B. in iMovie lösen kannst.

Dies erläutere ich weiter unten.

Audiospur vom Clip Umstellen auf Mono
und zwei Spuren erstellen
Clip neu hereinziehen um
2 separate Spuren zu erhalten

Deine erste Entscheidung also: nimmst Du in Mono oder Stereo auf? Es funktioniert gut in Mono, denn normalerweise werden die Leute abwechselnd sprechen und man kann das im Schnittprogramm sehr gut zusammenschneiden.

Fehler 2: Falsch mit dem Computer verbinden

Wenn jemand in Zoom unterrichtet und mit einer Funkstrecke arbeiten möchte, weil man sich während des Unterrichts bewegen will, dann möchte man die Funkstrecke direkt mit dem Computer verbinden. Ich habe verschiedene Adapter vorgestellt – aber bei jedem Rechner funktioniert das etwas anders. Zum Teil funktionierte das Mikrofon aber der Lautsprecher nicht mehr. Da hat jetzt RØDE mit der zweiten Generation eine tolle Lösung gebracht.

Beim Wireless GO II Funkstrecke ist ein Kabel dabei, um die Geräte zu laden. Mit diesem Kabel kann ich aber auch mittels USB die Funkstrecke direkt mit dem Computer verbinden! Wenn ich das einstecke und starte, kann ich bei den Zoom-Audioeinstellungen die Funkstrecke auswählen. So habe ich die Möglichkeit, dass ich zwei Mikrofone für 2 Personen habe, die sich dann bewegen können. Sehr cool!

Ich habe das auch ausprobiert, indem ich mal Stereo und Mono eingestellt habe. Beide Male war es für die Teilnehmer das selbe Ergebnis, indem sie beide Mikrofone auf beiden Kopfhörern hatten. Zoom wandelt offenbar das Stereosignal automatisch in Mono um. In den Audio-Einstellungen von Zoom gibt es die Option “Stereoaudio” – damit hab ich das noch nicht getestet.

Fehler 3: Nicht das ganze Potenzial nutzen

In dieser Funkstrecke steckt viel mehr als nur ein Mikrofon. Es ist eigentlich ein Audio-Aufnahmegerät.

Hast Du das gewusst?

Wenn Du den Ton vom Mikrofon zu deinem Empfänger (Kamera) sendest, kannst Du gleichzeitig den Ton auch aufnehmen. RØDE hat eine neue Software herausgebracht: RØDE Central. Damit kannst Du anschliessend das Audio exportieren. Das hat verschiedene Vorteile. Wenn Du einmal zu weit weg vom Empfänger bist und der Ton nicht mehr sauber zum Video kommt, so hast Du immer noch ein Backup, welches Du benutzen kannst um später den Ton in der Videoproduktion darunter zu legen.

Das Zweite: wenn Du in Stereo aufnehmen willst aber Du im iMovie mit nur einer Tonspur arbeiten kannst, so hast Du die Möglichkeit, die aufgenommenen Tonspuren im iMovie als zwei separate Tonspuren einzufügen. Dann hast Du auch dort nach dem Exportieren einen schönen Ton auf beiden Seiten des Kopfhörers.

Wenn Du eine Kamera hast ohne Mikrofoneingang, dann könntest Du auch mit dieser Funkstrecke arbeiten. Du kannst den Empfänger einfach auf die Kamera stecken und musst ihn gar nicht erst verbinden.

Wenn Du in den Einstellungen von RØDE Central das so gespeichert hast, dass es automatisch ein Backup macht, zeichnet es automatisch den Ton auf, sobald Du das Gerät startest. Du hast dann einen Audioton, welcher Du für die Postproduktion benutzen kannst. Ich empfehle Dir es auch so einzustellen, damit Du immer noch eine separate Aufzeichnung machst. Im Problemfall mit dem Ton kannst Du es noch als Backup benutzen. Wenn der Speicher voll ist, beginnt es einfach wieder von vorn und überschreibt die alte Audiospur. Es hat aber einige Stunden Platz.

Die beiden Mikrofone, kann man sich irgendwo ans T-Shirt klemmen und loslegen. Es wird auch noch ein kleiner Windschutz mitgeliefert, der ist besser als in der ersten Variante. Ich empfehle dir aber trotzdem, zusätzlich ein oder zwei Lavallier-Mikrofone zu bestellen. Es ist einfach schöner, wenn man nicht so einen grossen Klotz angesteckt hat, man ist beweglicher und der Ton ist auch besser.

Dieses Lavallier-Mikrofon sowie auch die verschiedenen Adapter und wie Du diese Funkstrecke mit dem Smartphone verbindest, findest Du im Ratgeber „Ausrüstung für deine Onlinelektion“ kostenlos. Du findest ihn hier:

Häufige Fragen zum RØDE Wireless GO II

Wenn du Fragen hast zum RØDE Wireless GO II stelle sie einfach unten in den Kommentaren. Hol dir jetzt auch den kostenlosen Ratgeber mit Tipps dazu hier.

RØDE Wireless GO II einschalten

Halte den Einschaltknopf an Sender und Empfänger etwas länger gedrückt.

RØDE Wireless GO II verbindet sich nicht

Wenn es vorkommt, dass sich beim RØDE Wireless GO II Sender und Empfänger nicht richtig miteinander verbinden, kannst du sie neu koppeln. Das sollte selten nötig sein.

Du erkennst die verlorene Verbindung am blau blinkenden “∞” LED am Sender und ausgeschaltetem Kanal-Icon am Empfänger. Drücke dann den “∞”-Schalter am Empfänger für 3 Sekunden – das schaltet den Pairing-Modus ein. Drücke dann den Einschaltknopf 1x am Sender und warte einige Sekunden. Das RØDE Wireless GO II sollte sich wieder koppeln.

Angst vor negativen Kommentaren

Meine Finger lagen starr auf der Tastatur, in meiner Brust war es irgendwie verengt, der Atem schaffte es nicht mehr bis zum Zwerchfell, er blieb irgendwo in der Halsgegend stecken. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken von den Zuschauern, die dann mal mein Video anschauen. Ihr Urteil lastete schon schwer auf meinen Schultern, bevor irgend jemand überhaupt das Video gesehen hatte. Würden sie mir ein „Daumen runter“ geben? Oder sogar einen negativen Kommentar hinterlassen? Soll ich das Video wirklich veröffentlichen? Das war vor 10 Jahren als ich meinen damaligen YouTube Kanal judith.tv startete.

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Meine erste Sendung

Ich hatte ein Talk-Format lanciert und meine erste Sendung nahm ich mit dem Musiker Levin auf. In dieser Zeit arbeitete ich noch als Videojournalistin bei einer Agentur und ich kannte mich mit Technik aus. Ich war es mir aber gewohnt hinter der Kamera zu stehen und jetzt war ich plötzlich vor der Kamera und die Kommentare kamen dann direkt zu mir. Wollte ich das wirklich wagen und warum?

Der Newsdruck bei der Arbeit war sehr gross und ich wollte mir nebenbei noch etwas anderes aufbauen. Ich wollte ein Format schaffen, wo ich selber die Themen setzen konnte und wo ich Zeit hatte mit meinen Fragen auch in die Tiefe zu gehen. Dazu kam, dass die Smartphones damals noch recht neu waren und ich wollte ausprobieren, was mit diesen Geräten möglich war. Wie konnte ich ein Mikrofon anschliessen oder sie auf ein Stativ stellen und wie kann ich meine eigene Sendung aufnehmen und auf YouTube stellen? Denn wenn ich schon meinen eigenen YouTube Kanal habe, dann gehört es natürlich dazu, dass ich die Videos auch veröffentliche.

Ich legte also meine Hand auf die Maus, atmete ein, klick, das Video war veröffentlicht. Da passierte natürlich noch nichts, das braucht ja auch eine Weile. Es hat auch nicht die ganze Welt darauf gewartet, dass mein Video gesehen werden kann. Ich habe mal den Link geteilt auf den Sozialen Plattformen und Levin hat das auch getan und so kamen dann die ersten Leute, welche das Video gesehen haben. Es waren vor Allem Leute, die ich kannte und Feedback bekam ich dann grösstenteils aus meinem Freundeskreis. Von Leuten die meinten: „Cool was du da gemacht hast!“ oder auch „Wow, spannend, was mit dem Smartphone überhaupt möglich ist!“

Weitere Videos

Ich nahm weitere Talks auf und auch die ersten Tutorials, in denen ich aufzeigte, wie ich ein Mikrofon an mein Smartphone anschliessen konnte. Ich musste das ganze Zubehör in der USA bestellen, weil es hier sowas noch gar nicht gab. Und dann kam auch der Kommentar, welcher mir wieder den Magen zusammenzog und ein Gewicht auf die Schultern legte. Ein Journalist schrieb: „Was hast du da für ein Hintergrund, dein Bücherregal? Du schreibst, dass Du eine journalistische Ausbildung am MAZ gemacht hast, dann solltest du doch wissen, dass man nicht einen solchen Hintergrund wählt!“

Ja, ich hatte das gelernt, Bücherwand und Kleingeschriebenes lenkt ab und nimmt die Aufmerksamkeit aber ich hatte ein kleines Büro. Da war das Bücherregal, ich hatte keine Videoleuchten, ich hatte das Fenster als meine Lichtquelle und wenn ich dieses Licht nutzte, hatte ich das Bücherregal im Hintergrund. Ich hatte im Moment nicht mehr Platz und ich wollte doch einfach Videos produzieren und ausprobieren. Aber es hat schon an meinem Stolz gekratzt. Ich habe dann versucht, etwas umzustellen und in meinem kleinen Büro den Hintergrund trotzdem ein wenig zu verändern und zu verbessern. Heute habe ich einen grösseren Raum, habe mehr Platz und ich habe Leuchten, zwei LDC-Panels, das macht das ganze natürlich einfacher. Unterdessen veröffentliche regelmässig Tutorials auf YouTube und ich habe auch Videos, welche schon über 100´000 Mal geschaut wurden. Bei so vielen Zuschauern nimmt natürlich die Wahrscheinlichkeit über einen Negativkommentar zu.

Negativkommentare

Ich habe dann experimentiert mit Werbung und plötzlich ist eines meiner Video in einen solchen Strudel geraten. Da kamen Kommentare, welche unter der Gürtellinie waren. Zuerst war es mehr: „Ey, was hast du da für ein Deutsch, aha Schweizerin!“, und dann ging es aber immer tiefer und verletzender „Vergrab dich, sei still, du hast überhaupt nichts zu sagen!“ Dieser Satz hat sich in mein Gedächtnis gegraben und ist immer wieder zum Vorschein gekommen. Es hat etwas mit mir gemacht. Auch wenn ich mir immer wieder gesagt habe, da sind doch auch so viele positive Kommentare. Es ist einfach nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Ich hatte dann die Werbung gestoppt. Spannenderweise hatte ich das selbe Video auch auf Facebook mit Werbung geschaltet und bekam dort sehr viele positive Feedbacks. Nur auf YouTube haben sich die Leute gegenseitig hochgeschaukelt mit bösen Kommentaren. Ich habe dann alle diese Kommentar einfach gelöscht und habe die Leute blockiert, damit sie nicht mehr auf meinem YouTube Kanal kommentieren konnten. Jemand hat sich dann gemeldet und meinte: „Aha, du kannst keine Kritik ertragen und löschst einfach die Kommentare?“ Ich habe geantwortet: „Konstruktive Kritik über den Inhalt könnt ihr gerne anbringen, darüber können wir reden aber nicht, wenn ich persönlich angegriffen werde oder wenn es über mein Äusseres geht!“

Es war hart und es war auch nicht so, dass trotz der Löschaktion diese Kommentare aus meinen Gedächtnis verschwunden waren aber ich habe einfach losgelassen und habe mich auf die positiven, dankbaren Kommentare fokussiert. Habe ich mir überlegt aufzuhören? Nein! Das war für mich keine Alternative. Es gibt wenige Leute die in den Kommentaren verletzen, die nicht konstruktiv oder beleidigend sind. Wenn wir uns zurückziehen, wegen solchen Kommentaren, wem überlassen wir dann den Platz? Den Beleidigungen, Beschimpfungen oder der lieblosen Worte?
Ich schaute was ich optimieren konnte bei meiner Werbung. Heute ist es so, dass ich wirklich sehr wenige negativen Kommentare bekomme und wenn, ist es meistens wegen meinem Deutsch, darüber kann ich aber stehen und auch lachen.

Mein Ziel ist es, dass ich Menschen helfen kann, mit einer positiven Botschaft aufzutreten, sie zu teilen und zu veröffentlichen mit positiven, inspirierenden und liebevollen Worten.

Ich möchte auch Dir helfen, dass auch Du deine Geschichte erzählen kannst. Dass auch Du vor der Kamera sein und Deine Botschaft weiter geben kannst. Dafür habe ich einen Kurs der heisst: „Selbst&Sicher vor der Kamera in einer Woche“.

Ich möchte in diesem Kurs zeigen, wie Du nicht die gleichen Fehler wie ich machen musst. Ich zeige Dir von Anfang an, was sind gute Hintergründe, wie stellst Du dich ins beste Licht, wie bekommst Du einen guten Ton und wie positionierst Du Dich im Bild, damit Du dich selber sein kannst und dabei kompetent wirkst. Das alles übst Du in einer Woche, danach hast Du alle Grundlagen damit Du loslegen kannst.

Ich würde Dir gerne helfen, dass Du zu den Leuten gehörst, welche sich nicht zurückhalten lassen wegen den Negativkommentaren, sondern zu denen gehörst, welche etwas Gutes beisteuern und eine Botschaft weitergeben und es mit anderen teilen möchten.

Möchtest Du noch weitere Tipps? Hier geht es zu meinen Blogbeitrag „7 Tipps wie du natürlich wirkst vor der Kamera

Für gutes Licht, kannst Du hier den Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunter laden

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Videoschnitt: Smartphone oder Desktop?

Videoschnitt besser auf dem Smartphone oder Desktop?

Weisst Du nicht ob Du deine Videos auf dem Smartphone oder lieber auf dem Desktop schneiden sollst?
In diesem Video zeige ich die die Vor- und Nachteile beim Schnitt auf dem Smartphone oder auf dem Desktop.

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Schneiden auf dem Smartphone

Filmen mit dem Smartphone hat den grossen Vorteil, dass Du damit filmen und anschliessend gleich schneiden kannst. Du musst nicht erst wie bei anderen Geräten, das ganze Material auf einen Rechner laden, sondern Du kannst mit einer geeigneten Schnitt App sofort mit schneiden beginnen. Auch in der Auflösung von 4K sollte dies kein Problem sein. Die Rechenleistung auf dem Smartphone ist erstaunlich. Wenn Du das Video fertig überarbeitet hast, kannst Du es direkt auf einer Plattform veröffentlichen. Das alles nur mit einem Gerät.

4k Filmmaterial auf einen Rechner zu laden kann zu Problemen führen, da die Dateien so gross sind und der Rechner vielleicht nicht genügend Leistung hat.

Wenn Du nicht schon eingerichtet bist und nicht oft auf dem Rechner schneidest, bist Du mit dem Smartphone einfach schneller. Du hast es immer dabei und kannst auch mal spontan entscheiden ein paar Impressionen zu filmen, zu schneiden, Musik darunter zu legen, Texte einzufügen und z.B auf Facebook zu veröffentlichen. Für Leute welche kurze, kleine Videos machen und flexibel sein wollen, sind die Schnitt Apps auf dem Smartphone sehr gut.

Die meisten Schnitt Apps für das Smartphone gibt es auch für das Tablet. Der Vorteil vom Tablet ist, dass Du den grösseren Bildschirm hast und das Video einfacher zu bearbeiten ist, als wenn Du auf dem Smartphone mit den Fingern die App bedienen musst. Ansonsten ist die Funktionalität die Selbe.

Die Videoschnitt Apps für diese Geräte sind wirklich erstaunlich gut. Es gibt da Profiprogramme wie „LumaFusion“ oder „Kinemaster„die erstaunlich viel können. 

Es gibt da einen Blogbeitrag indem ich die verschiedenen Apps vergleiche sowie ein Schnitt-Tutorial für das Kinemaster eingefügt habe.

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Schneiden auf dem Desktop

Wenn Du nicht auf dem Smartphone schneiden willst sondern lieber auf dem Desktop, dann hast Du natürlich den grossen Vorteil vom grossen Bildschirm. Den grössten Vorteil aber beim Schnitt mit dem Desktop sind die Shortcuts (Kurzbefehle). Mit diesen bin ich sehr schnell mit dem Schnitt und muss die Clips nicht lange hin und her schieben. Daher bin ich mit dem Desktop viel schneller auch wenn die Medienorganisation mehr Zeit braucht.

Wenn es darum geht mit Musik zu arbeiten ist es beim Smartphone schwierig die Musik taktgenau darunterzulegen. Das funktioniert beim Desktop viel einfacher. Wo man mit Markierungen die Musik markieren und so genau an den Clip anpassen kann. Auf dem Smartphone ist das schon sehr viel schwieriger.

Für den Desktop gibt es auch ganz viele Schnittprogramme. Wenn man ein Profitool wie Final Cut Pro X oder Adobe Premiere Pro benutzt, dann hat man schon viel mehr Möglichkeiten. Auch wenn du mit Multicam (mehreren Kameras) filmst oder mit externen Audiogeräten, kannst du diese auf dem Desktop viel leichter synchronisieren. Auch die Arbeit mit grafischen Elementen ist auf dem Smartphone limitiert und Du hast auf dem Desktop viel mehr Möglichkeiten.

Smartphone oder Desktop?

Beide haben Ihre Vor- und Nachteile, man kann sie aber auch kombinieren. Ich selber arbeite lieber auf dem Desktop, da ich einen schnellen Rechner habe und so eingerichtet bin, dass ich meine Videodateien schnell auf meinen Rechner bringen und loslegen kann. Wenn ich aber unterwegs bin ist es praktisch wenn ich mit dem Smartphone schnell ein paar Impressionen filmen und zusammenschneiden kann und ich schnell ein kleines Video habe, dass ich veröffentlichen kann.

Ich habe einen Ratgeber über Schnittprogramme erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

4 Schnittprogramme im Vergleich

Was die verschiedenen Schnittprogramme unterscheidet, darüber habe ich auch einen Blogbeitrag geschrieben.
https://judithsteiner.tv/4-schnittprogramme-im-vergleich/

Schnittkurse

Ich habe für 4 Desktop-Schnittprogramme (iMovie, Final Cut Pro X, Adobe Rush und Adobe Premiere Pro) einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00, in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

Tutorials

Im weiteren habe ich noch zwei Tutorials veröffentlicht über Schnitt-Apps für das Smartphone.
Die beiden Apps „Adobe Rush“ und „iMovie“ findest Du hier.

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4 Schnittprogramme im Vergleich

Oft werde ich gefragt, welches Schnittprogramm nun das Beste ist. Da gibt es natürlich verschiedene Kriterien wie, was hast Du für ein Betriebsystem, was für Videos möchtest Du schneiden oder welche Ansprüche hast Du an ein Schnittprogramm.

Ich zeige Dir hier vier Schnittprogramme (Premiere Pro, Final Cut Pro X, iMovie und Adobe Rush) und zeige Dir was in diesen Programmen möglich ist und was die Vor- und Nachteile sind.

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iMovie

ist das Programm, welches bei jedem Mac gratis dabei ist. Es ist ein gutes, intuitives Programm, welches man auf dem iPhone sowie auf dem Mac nutzen kann. Hat man mit dem Schneiden auf dem iPhone begonnen, kann man zu Hause auf dem Mac gleich weiterarbeiten. Es hat alle wichtigen Funktionen die man braucht um ein Video schneiden zu können wie z.B.

Der Vorteil beim iMovie ist, dass es einfach in der Bedienung ist und man geräteübergreifend damit arbeiten kann. Ausserdem ist es kostenlos. Nachteile beim iMovie ist, dass kein quadratisches oder Hochformat Video eingefügt werden kann und bei den Textvorlagen ist man auch sehr eingeschränkt. Ausserdem kann es nur auf iPhones oder Macs installiert werden.

Final Cut Pro X

ist ein professionelles Programm, welches Du einsetzen solltest, wenn Du mit mehreren Kameras oder externen Audiogeräten arbeitest und diese synchronisieren möchtest. Da lohnt es sich die ca. CHF 350 zu investieren. FCPX bietet schon viele Möglichkeiten mehr als das iMovie. Ausserdem ist es möglich viele Ton- oder Videospuren übereinander zu legen, so hast du noch mehr Möglichkeiten beim Schnitt. Du kannst externe Plugins dazu kaufen, wenn Du das Spektrum noch erweitern willst. Final Cut Pro X hat eigentlich alles was man braucht um professionell einen Video zu produzieren

Vorteil ist, dass du das einmalig gekaufte Programm auf 5 Geräten installieren kannst. Du musst also nicht für jeden Mac das wieder kaufen.
Nachteil ist der Videoimport, Final Cut rechnet alle Clips in ein sogenanntes ProRes Format um, da es damit am besten arbeiten kann und das dauert manchmal sehr lange bis alle Videos importiert sind.

Für Windows Plattformen gibt es auch ein gratis Tool den Video Editor. Ich selber habe Ihn noch nicht ausprobiert, es scheint aber ähnlich wie iMovie die Grundlagen zu besitzen um ein Video schneiden zu können.

Adobe Rush

ist ein Schnittprogramm welches auf Windows sowie auch auf Macs installiert werden kann. Das Geniale an diesem Programm ist, dass es sowohl auf dem Smartphone wie auch auf dem Laptop oder Desktop installiert werden und man Betriebsystem übergreifend damit arbeiten kann. Das Projekt wird in der Cloud synchronisiert, so ist es möglich, von jedem Gerät einfach daran weiter zu arbeiten.

Rush ist ein sehr gutes Einsteiger-Programm, da es sehr bedienerfreundlich und übersichtlich ist.

Vorteil von Rush ist, dass du damit Hochformat, Quadrat- und Breitformat Videos schneiden kannst. Dafür ist es nicht Möglich einen KenBurns-Effekt (bewegtes Foto) zu kreieren aber vielleicht gibt es diese Möglichkeit dann in späteren Versionen. Nachteile sind die eingeschränkten Möglichkeiten ähnlich wie im iMovie. Rush ist nur in einem Adobe Abonnement erhältlich und kostet etwa CHF 10.00 p/Monat

Adobe Premiere Pro

ist der grosse Bruder von Rush und bietet alle Möglichkeiten was man von einem professionellen Programm erwartet. Allerdings könnte dies auch ein Nachteil sein, da man sich darin schnell verlieren kann und die vielen Möglichkeiten einem die Übersicht raubt. Premiere Pro ist nur im Abo erhältlich für ca. CHF 40.00.
In einem Bundle mit anderen Adobe Programmen oder je nach Cloud Speicherplatz variiert der Preis aber. Ich selber arbeite meistens mit Premiere Pro, da ich gemerkt habe, dass viele Leute auf Windows Rechner dieses Programm verwenden und ich Ihnen so besser helfen kann, wenn ich es gut kenne. Ausserdem hat es den Vorteil, dass es auf beiden Betriebssystemen Window oder Mac installiert werden kann und es mit anderen Adobe Programmen kompatibel ist, wie zum Beispiel Adobe After Effects. So kann man Clips welche in After Effects erstellt wurden, ganz einfach im Premiere integrieren. Ein weiterer Vorteil ist, dass Premiere nicht das ganze Material importiert, sondern nur ein Link zur Originaldatei macht. So ist man viel schneller zum schneiden bereit und muss nicht warten bis das Material importiert ist.

Hier noch ein Vergleich der verschiedenen Programme:

Ich habe einen Ratgeber dazu erstellt, den kannst Du gratis runterladen
https://judithsteiner.tv/apps-videoproduktion/

Ich habe auch für alle 4 Schnittprogramme einen Onlinekurs erstellt für je CHF 47.00 in denen ich Dir die Grundlagen der Schnittprogramme erkläre, so dass Du danach problemlos Dein Video bearbeiten kannst.

Weitere Informationen dazu findest du auf meiner Onlinekurs-Webseite unter: https://online.judithsteiner.tv/schnittkurse/

Zoom Anleitung: Hardware für Deine Videokonferenz

Hast du deine Meetings schon begonnen oder deine Lektionen schon online gegeben? Ich habe dazu ein Zoom-Tutorial veröffentlicht oder auch wie du mit deinem Smartphone deine Lektionen online geben kannst.

In diesem Video zeige ich dir, wenn du nicht mit dem Smartphone arbeitest, welches Equipment dir helfen kann, damit du auch gute Online Videos aufnehmen kannst.

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Wenn ich mit meiner Webcam arbeite und ein Zoom, Skype oder anderes Tool brauche um mit Leuten in Kontakt zu treten, gibt es auch Hardware welche mir hilft, ein besseres Bild oder einen besseren Ton zu bekommen.

Du kannst mit der normal eingebauten Webcam des Rechners arbeiten. Die sind in der Qualität nicht so gut aber wichtig ist, dass man dich sieht und das funktioniert mit diesen Kameras.
Bei der eingebauten Webcam hast du das Problem, dass wenn du den Rechner vor dir hast, den Bildschirm schräg stellst, dann schaust du von oben in die Kamera, die sogenannte Froschperspektive und wirkst dadurch etwas überheblich und das möchten wir nicht.
Wenn du aber eine Webcam hast oder eine kaufen kannst, dann bekommst du eine besseren Bildqualität und ein allgemein schärferes Bild. Deshalb habe ich meine Webcam auf ein Stativ gestellt. So kannst du die Kamera auf Augenhöhe platzieren oder irgendwo in den Raum stellen, wo man dich gut sieht. Deinen Rechner kannst du dann als Monitor, den du woanders aufstellen kannst damit du alles gut siehst.

Ich selber arbeite mit der Logitech Brio 4K und bin sehr zufrieden mit dieser Webcam. Ich kann sie einfach mit dem Rechner per Kabel verbinden, dazu brauche ich einen USB-C Adapter, da die Webcam einen normalen USB Anschluss hat.

Es gibt auch die Möglichkeit, dass du deine Videokamera oder Systemkamera mit dem Rechner verbinden kannst. Ich habe dazu kürzlich ein Video aufgenommen „3 Möglichkeiten wie du Live streamen kannst“. In diesem Video zeige ich dir wie du mit einem Cam-Link Adapter eine normale Kamera mit deinem Rechner verbinden und so auch mit Zoom oder anderen Tools arbeiten kannst.

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Ganz wichtig ist auch der Ton. Wenn du etwas erzählst und mit Leuten sprichst ist es wichtig, dass man dich auch versteht. Wiederum kannst du mit dem eingebauten Mikrophon deines Rechners arbeiten aber diese sind in der Qualität einfach nicht so gut. Versuche einfach möglichst nah an der Tonquelle zu sein. Wenn du also vom Rechner weggehst brauchst du unbedingt ein externes Mikrofon. Egal mit welcher Tonquelle du arbeitest, schau das du möglichst keine Geräusche im Hintergrund hast, damit man dich auch gut versteht.

Wenn du ein Gespräch aufzeichnet, bei welchem du nah bei der Kamera bist, kannst du mit einem Tischstativ arbeiten. Ich arbeite z.B mit dem Røde Podcaster, den kann ich per USB mit meinem Rechner verbinden und kann das Mikrofon in den verschiedenen Tools anwählen. Ich könnte zusätzlich mit einem Kopfhörer mithören, wenn ich ein Online-Meeting habe, damit ich die anderen gut verstehe.

Eine andere Möglichkeit um den Ton aufzunehmen ist ein Lavalier Mikrofon ein kleines Mikrofon welches, man sich anklemmen kann. Wenn du mit einem Lavalier Mikrofon arbeiten willst, ist es wichtig, dass du eines hast mit einem TRRS Stecker. Das ist eigentlich ein Mikrofon für ein Smartphone und dieses wird bei einer Kopfhörer Buchse eingesteckt. Die meisten Rechner haben keinen Mikrofon Eingang und deshalb brauche ich einen Stecker, der aus meinem Kopfhörer Buchse eine Mikrofon Eingang macht. Bei den meisten Mac und Windows Rechnern hat es funktioniert. Dieser Stecker mit den 3 Ringen wird bei der Kopfhörer Buchse eingesteckt und somit habe ich das Mikrofon auch bei mir. Das kann ich aber nur machen, wenn ich keinen Kopfhörer brauche, da durch dieses Mikrofon der Kopfhörer Eingang besetzt ist.

Es gibt da aber Abhilfe mit dem Røde ST6 Stecker. Mit diesem Stecker kann ich mein Lavalier Mikrofon und ebenfalls einen Kopfhörer einstecken und dann diesen Stecker mit der Kopfhörer Buchse verbinden. Wenn du einen Bluetooth Kopfhörer verwendest ist das Problem auch gelöst.In meinem letzten Video habe ich gezeigt, wie du mit einem Smartphone eine Online Konferenz oder eine Online Lektion geben kannst und dabei auch gezeigt, wie Leute Fitness- oder Yogalektionen geben und dazu weiter weg von der Kamera stehen und sich bewegen müssen. Da hilft es mit einer Funkstrecke zu arbeiten. z.B mit dem Røde Wireless Go. Das Lavilier Mikrofon, kann man sich anstecken und das Kästchen am Hosenbund befestigen. Der Sender dazu steckt man bei der Kopfhörerbuchse am Rechner ein. Wichtig ist das man noch einen TRRS Adapter (Stecker mit 3 Ringen) dazwischen steckt. Dieser TRRS Adapter ist kein Bestandteil der Funkstrecke und muss zusätzlich bestellt werden.

Ich habe noch 2 LED Panels aufgestellt. Es ist natürlich auch wichtig, dass dein Gegenüber dir in die Augen schauen kann und dein Gesicht sieht. Du kannst aber auch das Licht vor Ort nutzen. Schau einfach, dass du nicht im Hintergrund das Fenster hast, denn dann kann man dein Gesicht nicht sehen, wenn du dich aber dem Licht entgegen stellst, fällt das Licht auf das Gesicht und der Hintergrund ist dunkel. Wenn es draussen dunkel ist versuche es mit eine Leuchte. Möglichst hinten dunkel und von vorne Licht und dann kann man dich auch sehen.

Ich habe einen Ratgeber zusammen gestellt, in dem findest Du die genauen Informationen zu den vorgestellten Produkten. Damit Du am Schluss sicher alle Adapter hast, die Du brauchst. Du kannst das PDF gratis herunterladen.

Falls du lieber Lampen möchtest, kannst du hier den „Licht Ratgeber“ gratis herunterladen