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Welche Kleider vor der Kamera?

Welche Kleider soll ich vor der Kamera anziehen?

Welche Kleider passen? Diese Frage unterscheidet den Vlogger vom Audio-Podcaster, welcher auch im Pijama vor dem Mikrofon sitzen kann.
Es gibt einige Dinge, die Du vermeiden solltest bei deiner Kleiderwahl. Es gibt aber auch Dinge, die Deine Persönlichkeit unterstreicht. 

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Früher als ich als Redakteurin für einen TV Talk gearbeitet habe, stand jeweils auf der Einladung für die Gäste, dass sie keine Kleider mit kleinem Muster tragen sollen. Auch ein reines Schwarz sei nicht ideal. Das mit dem Muster sehe ich auch heute noch so, allerdings das mit dem Schwarz bin ich nicht ganz einverstanden.

kariertes Hemd

Kleinkariert?

Bei einem kleinkarierten Hemd, wie es oft in Männerschränken anzutreffen ist, flimmert es oft vor der Kamera. Das ist ein Effekt, der auf ein technisches Problem basiert. Die Kamera hat Mühe die kleinen, feinen Linien aufzulösen und klar darzustellen. Dabei entsteht das sogenannte Moire. Der Moireeffekt lenkt von der Person ab und stört, deshalb sollte man es vermeiden.

Kein Schwarz?

Diese Regel teile ich nicht ganz, denn ich trage selber gerne schwarz. Warum wird es nicht empfohlen? Warum gibt es diese Regel?
Schwarz ist sehr dunkel. Wenn ich nun einen hellen Teint habe, dann gibt es einen starken Kontrast zwischen Gesicht und Kleidungsstück. 

Bei Schwarz gibt es aber auch noch ein physikalisches Problem. Schwarz verschluckt alles Licht und gibt keine Farben zurück. Die Falten in einem Kleidungsstück sind so nicht mehr sichtbar und es scheint als sei das Kleidungsstück ein schwarzer Block. Natürlich kann dies auch ein Vorteil sein, da es die Kurven ein wenig versteckt.

schwarze Bluse

Wenn Du nun eine Kamera hast, welche nicht sehr lichtempfindlich ist, bekommst Du kein schönes Bild hin. Das Gesicht scheint dann überbelichtet und wirkt fast ein bisschen gruselig.
Auf diesem Bild habe ich mit der Selfiecam gefilmt. Da diese Kamera sehr klein ist, kommt auch nicht viel Licht rein, hätte ich dasselbe mit der Handykamera gefilmt, wäre dies nicht passiert.

Die heutigen Kameras sind sehr viel lichtempfindlicher. Deshalb ist der Kontrast zwischen dem Schwarz und dem Gesicht nicht mehr so stark und man kann deshalb auch gut schwarz tragen.

Weiss?

Bei Weiss passiert genau das Gegenteil. Weil ich hier eine grosse helle Fläche habe, ist nicht mein Gesicht, sondern das Kleidungsstück das hellste. Eigentlich sollte aber das Gesicht das Hellste sein, damit der Zuschauer mir ins Gesicht schaut und somit besser zuhören kann. Die Augen gehen immer automatisch dorthin, wo es am hellsten ist. 

Es hilft schon, wenn man über die weisse Bluse einen Blazer anzieht. So habe ich sofort wieder mehr Aufmerksamkeit auf meinem Gesicht.

weisse Bluse
grauer Pullover

Ton-in-Ton?

Ton in Ton würde ich nicht tragen. Damit verschwindest Du im Hintergrund. Du solltest Dich mit deinen Kleidern vom Hintergrund abheben, damit Du Deine Präsenz aufbauen kannst.

Was darf ich, was soll ich?

Es gibt auch ganz viele Dinge, die du darfst. Du kannst eigentlich alle Farben tragen. Nimm diejenigen, die Dir gefallen, die zu Dir passen,
Es darf auch bunt sein. Vielleicht nicht mit zu vielen Mustern, da dies unruhig machen kann und Dir damit die Präsenz nimmt. Wenn Du aber gerne buntgemusterte Kleider trägst, kann dies Deine Persönlichkeit auch unterstreichen. Achte dann einfach auf einen ruhigen Hintergrund.

Das wichtigste ist, dass Du Dich in Deinen Kleidern wohl fühlst. Trage das, was Du auch sonst trägst. Du sollst niemanden imitieren oder spielen, Du sollst Dich selbst sein. Auch wenn Du gerne einen Hoodie trägst, dann trag diesen Hoodie, dann passt das auch und unterstützt Deinen Stil.

Wenn ich Videos aufnehme, stehe ich länger vor dem Kleiderschrank als sonst. Ich muss auch nicht ständig etwas Neues anziehen. Mir ist Nachhaltigkeit z.B sehr wichig. Ich kaufe wenig Kleider und versuche diese, lange zu tragen und das möchte ich auch in meinen Videos vermitteln.

Setze also Deine Akzente, unterstreiche Deine Persönlichkeit und mach Dir vor allem keinen Stress daraus, was Du vor der Kamera anziehen sollst.

Wenn Du noch immer unsicher bist, wie Du Dich vor der Kamera verhalten sollst, damit Du auch wirklich echt wirkst.
Dann besuche doch meinen Kurs «Selbst&Sicher vor der Kamera»

Für diejenigen die wirklich weiterkommen wollen, habe ich auch noch eine Videochallenge eingebaut. Alle Informationen über diesen Kurs findest Du hier.

Copyright © 2021 Judith Steiner Videoproduktion

Kinomodus beim iPhone 13

Kinomodus beim iPhone 13
Besser als eine Systemkamera?

Was ich beim Filmen mit dem Smartphone bis jetzt am meisten vermisste, soll jetzt mit dem neuen iPhone 13 möglich sein. Ich kann jetzt mit dem Kinomodus Tiefenunschärfe ins Bild bringen.

Tiefenunschärfe ist ein sehr schönes, ästhetisches Mittel beim Filmen, um den Hintergrund verschwimmen zu lassen und dem Vordergrund mehr Präsenz zu geben.

Ob dieser Kinomodus beim iPhone 13 jetzt die Systemkamera ersetzt, das habe ich in meinen Ferien in Italien ausprobiert.

Das Resultat seht ihr in diesem Video.

Video abspielen

Bisher konnte man zwar mit dem Porträt Modus den Hintergrund verschwimmen lassen, allerdings funktionierte das bisher nur im Foto Modus. Der Fotomodus hat mehrere Fotos gemacht, übereinander gelegt und dem Hintergrund eine Unschärfe verliehen.

Beim Video haben wir 30 Frames (Bilder) in der Sekunde welches das Smartphone aufnimmt. Diese 30 Bilder müssen sofort berechnet und der Hintergrund unscharf gemacht werden.

Die Herausforderung beim Filmen ist die Bewegung mit dem Kopf oder mit den Händen. Die Kamera muss immer berechnen, was in den Vorder- und was in den Hintergrund gehört. Die Ränder sind die größte Herausforderung dabei.

Bei der Systemkamera kann ich dies manuell machen und selber entscheiden, was im Fokus sein soll, wo die Unschärfe oder Schärfe sein soll. Das gibt dann auch schöne Ränder

Dazu habe ich auch schon einmal ein Video gemacht:

Wie funktioniert nun der Kinomodus beim iPhone 13?

Wenn mit dem Kinomodus gefilmt wird, suchen die Sensoren des iPhones die Bewegung im Vordergrund und setzt einen gelben Rahmen, damit klar ist was scharf sein soll. Der Bildstabilisator sorgt zusätzlich dafür, dass das Bild möglichst flüssig und nicht verwackelt wirkt.

Hase fokkusiert

Schwieriger wird es, wenn sich das Objekt schneller bewegt. Da ist es für die Kamera nicht immer klar, was genau scharf sein soll. Da kann es vorkommen, dass sie die Tiefenunschärfe ganz verliert. Das Tracking ist trotzdem erstaunlich gut. Je näher man heranzoomt umso besser wird die Tiefenunschärfe.

Shaya auf dem Trampolij
Shaya nahaufnahme

Wie sieht es aus mit feinen Rändern?

Schön in Italien ist ja auch das feine Essen und der gute Wein. Da haben wir uns auch öfters mal eine Glas gegönnt.

Zapfenzieher

Mit dem Kinomodus habe ich auch solche Situationen erfasst, um zu schauen, ob dieser auch Bewegung und feine Ränder erfassen kann. Damit hatte aber das iPhone Probleme und war mit den Bildkompositionen öfters überfordert.

3 Dinge welche ich in Italien gelernt habe.

  1. Wenn Du mit den Kinomodus filmst, sind 4K Aufnahmen nicht möglich. Die Kamera filmt alles in 1080HD
  2. Die Blende kann manuell eingestellt werden um die Tiefenunschärfe zu verändern.
  3. Sogar in der Nachbearbeitung eines bereits aufgenommenen Videos, kann die Blende manuell verändert werden.

 

Mit dem Kinomodus kannst Du nun noch professionellere Videos mit dem iPhone aufnehmen.

Wenn Du auch solche Videos aufnehmen möchtest, dann brauchst Du einfach noch ein Stativ mit Adapter und ein Mikrofon.

In meinem Ratgeber „Ausrüstung für das Smartphone“ habe ich Dir aufgelistet welches Equipment ich benutze. Dieser Ratgeber kannst Du hier  herunterladen.

Mein Fazit:

Nachdem ich die Videos geschnitten und alles nochmals angeschaut habe, fällt das Fazit noch besser aus.

Ich bin beeindruckt, wie gut es funktioniert.
Das Smartphone gewinnt sehr viel mit diesem Modus. Ich kann mit der Ästhetik des Bildes besser arbeiten und noch mehr herausholen.
Ich persönlich werden diesen Kinomodus öfters einsetzen, werde aber meine Systemkamera nicht verkaufen. Bei größeren Projekten habe ich immer noch mehr Kontrolle über Schärfe und Unschärfe mit der Systemkamera.

Der Kinomodus ist eine super Ergänzung, ersetzt aber die Systemkamera nicht.

Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

Muss ich jetzt auch tanzen, Grimassen schneiden oder Witze erzählen?
Solche Fragen gehen mir schon manchmal durch den Kopf, wenn ich sehe, wie TikTok durch die Decke geht und solche Videos gerne geschaut werden. Verdrängen TikTok und Reels YouTube?

Videoplattform Instagram

Vor kurzem hat Adam Mosserie von Instagram bekannt gegeben, dass sie diese Plattform noch mehr zur Videoplattform entwickeln wollen. Dort boomen vor allem die Reels, die Kurzvideos.

Ein Reel darf nicht länger als eine Minute sein.
Meine Videos auf YouTube dauern oft 10 Min. Ist dieses lange Format bald tot?

Adam Mosseri

Vorteile von Reels

Ich habe auch gerne Reels. Sie sind kurz, oft recht unterhaltsam, schön und kreativ.
Wenn ich mich damit ein bisschen berieselt habe, kann ich mich wieder etwas anderem zuwenden und verbrauche da gar nicht viel Zeit. Oft erinnere ich mich gar nicht mehr, von wem das Reel war, sondern nur an den Inhalt, wenn z.B eine Katze einige Dominosteine umgeworfen hat.

Vorteile von YouTube

Auf YouTube lande ich meistens ganz anders. Dort bin ich auf der Suche nach etwas was ich wissen will und finde dort fast alles.

Einmal habe ich nach einem Tutorial gesucht für den Gimbal Ronin S. Ich wollte wissen, wie ich die Kamera darauf ausbalancieren kann. Ich habe dann zwei Tutorials geschaut, die recht kurz waren. Diese waren mir aber viel zu schnell, so dass ich gar nicht recht mitgekriegt habe, wie es wirklich funktioniert. Ich musste noch ein drittes Tutorial anschauen, wo mir auf ausführliche Weise erklärt wurde, wie alles funktioniert. Die ersten beiden Videos haben mich eher frustriert, für das Dritte war ich sehr dankbar.

Es ist nicht immer das kürzeste, unterhaltsamste und schnellst geschnittene Video das Beste. Es kommt immer darauf an, was man für ein Ziel hat.

Oft nehme ich mir auch bewusst Zeit um auf YouTube Videos anzuschauen, weil ich mir dort Wissen holen möchte.

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Howe angeschaut. Er redete darüber wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird. Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm geschaut habe und ich hatte schon dann das Gefühl ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

Chris Hau

Kürzlich habe ich mir ein Video von Chris Hau angeschaut.
Er redete darüber, wie es ist als Creator, wenn Instagram auch immer mehr zur Videoplattform wird.
Das Video dauerte etwa 10 Min. Es war das erste Video, welches ich von Ihm gesehen habe und trotzdem hatte ich hatte das Gefühl, ihn bereits zu kennen. Das ist der Mehrwert solcher Videos.

Video hat Kraft

Video hat die Kraft, dass ich Menschen in die Augen schauen, kennenlernen und Vertrauen aufbauen kann. Deshalb haben solche, längere Videos immer noch Wert.
Wir wollen Beziehungen aufbauen und mit Menschen interagieren.

Die grosse Herausforderung ist, dass ich Videos aufnehme, die inhaltlich nicht langweilig oder in die Länge gezogen werden, die aber auch nicht zu kurz sind, so dass der Inhalt gar nicht wahrgenommen werden kann.

Heisst das, dass Du jetzt tanzen sollst vor der Kamera?

Wenn Du gerne tanzt und Dich gerne so ausdrückst, dann tu es, ansonsten lass es lieber sein. Es geht darum, dass Du authentisch bist vor der Kamera. Dann kann Dich auch niemand kopieren.

Solche Videobotschaften sind wertvoll, da die Zuschauer Dir in die Augen schauen, die Stimme hören,  Zeit mit Dir verbringen und Vertrauen aufbauen können. Damit kannst Du Deine Botschaft, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung vorstellen und  den Zuschauern näher bringen.

Was heisst das für mich?

Ich tanze sehr gerne, vorallem zu Lifekonzerten aber nicht unbedingt vor der Kamera.

Allerdings mache ich mir natürlich Gedanken, was die ganze Entwicklung für mich bedeutet und probiere auch Neues aus.

Ich probiere vor Allem auf Instagram die Reels aus. Wichtig ist es auch da, mich selber und kreativ zu sein um Mehrwert weiterzugeben.

Meine Kurse

In meinem Kurs „Video hat Kraft – nutze sie richtig“, vermittle ich alle Grundlagen der Videoproduktion. Wenn Du diese kennst, kannst Du für alle Videoplattformen Videos kreieren.

Im „Storyteller“ Kurs zeige ich Dir wie Du Inhalte aufbaust, damit die Leute auch an längeren Videos dranbleiben. Ich zeige Dir wie Du Dein Publikum mit diesen Videos erreichst auf allen sozialen Plattformen.

Ratgeber

Hier findest Du meine Ratgeber über Themen im Zusammenhang mit der Videoproduktion
Meine Video-Ratgeber: https://judithsteiner.tv/give-aways

Nachrichten mit Loom

Nachrichten mit Loom verschicken

Stell dir vor Du öffnest Dein E-mail und der Absender schickt Dir eine Videobotschaft per Video.

Nachrichten mit Loom sind ganz einfach und schnell aufgenommen.

Loom

Loom ist ein wirklich cooles, praktisches Tool, wenn ich ganz schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen und verschicken will.
In meiner, vor Kurzem durchgeführten Videochallenge, haben über 80 Personen ihr eigenes Video in unsere Gruppe gepostet und ich konnte allen 80 Teilnehmern am ersten Tag ein Videofeedback schicken.
So viele Videos in so kurzer Zeit aufnehmen konnte ich nur, weil ich einen sehr schnellen Workflow gefunden habe.
Mit Loom einer externen Webcam und einem Mikrofon habe ich auf meinen Macbook, die Videos aufgenommen und gleich verschickt.

Ich arbeite lieber mit externer Hardware, da diese meist bessere Qualität liefern als die eingebauten Webcams.,

Wie funktioniert Loom?

Loom ist sehr einfach zu bedienen. Mit nur ganz wenigen Clicks, kann ich ganz leicht, eine Botschaft aufnehmen. Dabei kann ich auswählen, ob ich nur den Bildschirm, die Webcam oder beides aktiviert haben will. Nach der Aufnahme wird gleich das Video automatisch auf Loom hochgeladen und ich kann es mit einem Link an die entsprechende Emailadresse verschicken.
Durch die „Share“ Option kann ich auch ein GIF erstellen und ein bewegtes Bild weiterschicken oder ich kann es direkt in den Social Media Kanälen veröffentlichen.

Durch solche Videobotschaften kann dich dein Gegenüber einfach noch persönlicher sehen und hören.

Ist Loom teuer?

Du kannst Loom gratis nutzen und beliebig viele Videos aufnehmen. Allerding kannst Du nur 25 Personen Zugang zu Deinen Videos erteilen. Ansonsten müsstest Du die kostenpflichtige Version bestellen für ca. 8$ pro Monat.
https://www.loom.com/

Es gibt verschiedenen Möglichkeiten, wie Du Deine Videobotschaft zu jemandem bringen oder auf einer Plattform veröffentlichen kannst. Wichtig ist einfach, dass Du weisst auf was Du achten musst, damit Du authentisch wirkst.

Möchtest Du wissen, wie du Kompetent vor der Kamera auftreten kannst? Dann kaufe doch meinen Online Videokurs „Kompetent vor und hinter der Kamera, damit Deine Botschaft ankommt“. In diesem Kurs zeige ich Dir, auf was Du achten musst, damit Du im besten Licht stehst, dein Ton gut ist und Deine Botschaft ankommt.

Hier lernst Du, wie Du dich im Bild positionieren musst und was es alles sonst noch braucht um die Aufmerksamkeit auf Dich zu lenken. Ich gebe Dir klare Anweisungen und Hilfe, damit Du coole, authentische und echte Vidobotschaften verschicken kannst.

Externe Webcam – so wirkst Du im online-Unterricht professionell

Je nachdem was für eine Notebook Du hast, je schlechter oder besser ist Deine integrierte Webcam.
In diesem Blog beschreibe ich Dir die Vorteile einer externen Webcam.

Unterschiede interne / externe Webcam

Der grösste Unterschied liegt sicherlich in der Bildqualität. Der Qualitätsunterschied der Aufnahmen ist gut zu sehen. Bei der externen Webcam bekommst Du auch mit weniger Licht die schöneren Bilder und weniger Bildrauschen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die externe Webcam auf einem Stativ platziert werden kann und so in der Höhe verstellbar ist. Ob ich sitze oder stehe, die Kamera kann so auf Augenhöhe angepasst werden.

Bei der internen Webcam ist das etwas schwieriger. Diese filmt meistens von unten nach oben. Diese Perspektive ist nicht so vorteilhaft, für das Bild. Man kann zwar leichte Korrekturen anbringen aber es ist einfacher, die Kamera mit dem Stativ zu verstellen.

Welche Kamera für den online Unterricht?

Wenn Du eine Fitnessstunde online unterrichten willst, ist es besser mit einer externen Webcam. Diese kann unabhängig vom Bildschirm von Dir weggestellt werden. Dann kannst Du das Notebook bei Dir in der Nähe haben, damit Du die Teilnehmer gut siehst und die Kamera ein wenig weiter weg, damit die Teilnehmer Dich, die Matte und den ganzen Körper sehen.

Auch beim sogenannten Hybridunterricht, wo Du einerseits online unterrichtest und andererseits auch Leute bei Dir im Raum hast, möchtest Du nicht den Rechner mitten in den Raum stellen. Du möchtest die Kamera so platzieren, dass man Dich gut sieht aber die Teilnehmer nicht mitten in ihrem Gesichtsfeld einen grossen Bildschirm haben. Mit einem längeren Kabel, kannst Du die Kamera und den Bildschirm getrennt voneinander aufstellen.

Systemkameras als Webcam nutzen

Du kannst auch eine Systemkamera oder Videokamera mit Deinem Rechner verbinden und als externe Webcam nutzen. Der Vorteil dabei ist, dass Du ein schönes Bild bekommst, teilweise noch ein schöneres als bei der Webcam. Du kannst damit noch Tiefenschärfe ins Bild bringen und eine bessere Lichtempfindlichkeit einstellen. Bei diesen Kameras gibt es allerdings noch ein paar Fehlerquellen. z.B überhitzen sie manchmal und stellen einfach aus, was bei den Webcam nicht passiert, da die eigens für sowas gebaut sind.

Wenn ich online unterrichte, arbeite ich am liebsten mit der externen Webcam. Auf diese kann ich mich verlassen, dass sie auch gut läuft. Wenn Du wissen willst, wie man eine Systemkamera oder Videokamera mit dem Rechner verbindet findest Du alle Informationen in meinem Blog „3 Möglichkeiten für Live Videos

Es gibt sogar Programme mit denen ich die Settings der Webcam einstellen, das Licht verändern, den Fokus fixieren oder den Bildausschnitt verändern kann. Solche Programme werde ich später in einem anderen Video vorstellen.

Nachteile der externen Webcam

Es gibt natürlich auch Nachteile bei den externen Webcams. Du brauchst noch zusätzliches Material, hast sie nicht einfach dabei wie die interne Kamera und generiert zusätzliche Kosten. Wenn Du regelmässig online unterrichtest lohnt es sich eine solche Webcam zu investieren.

Ich selber habe die Logitech Brio 4K und bin sehr zufrieden damit. Davor hatte ich die Logitech Pro HD 920C mit welcher ich auch sehr zufrieden war. Die Lichtempfindlichkeit und die Auflösung sind nicht so gut aber wenn ich online streame brauche ich auch keine 4K Auflösung. Die Logitech Brio 4K ist einiges teurer im Preis. Du kannst da Geld sparen, wenn Du die günstigere nimmst. Die Bildqualität ist aber bei der teureren Webcam schon einiges besser. Natürlich gibt es auch noch andere Webcams, ich persönlich habe mit den Logitech gute Erfahrungen gemacht.

Wenn ich mit der Brio 4K filme kann ich das interne Mikrofon anwählen. Allerdings benutze ich dieses fast nie, denn der Ton ist sehr wichtig. Ich habe schon öfters darauf hingewiesen auf diesem Kanal. Arbeite mit externen Mikrofonen, welche Du zu Dir nehmen kannst. Auch da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bist Du ganz nah beim Rechner, dann funktioniert das auch ohne separates Mikrofon, ansonsten würde ich unbedingt ein Tischmikrofon, Lavalliermikrofon oder auch eine Funkstrecke empfehlen.

Du kannst Du meinen Ratgeber „Ausrüstung für Deine online Lektionen“ herunterladen, wenn du mehr darüber wissen willst. Darin findest Du alle diese Produkte:

Røde Wireless go II – Vermeide diese Fehler!

Hast Du Probleme im Umgang mit dem Røde Wireless go II? Hier zeige ich Dir 3 Möglichkeiten, wie Du Fehler vermeiden kannst. So holst Du aus dieser Funkstrecke das Maximum heraus.

Mit dem Røde Wireless go II gibt jetzt eine Funkstrecke mit 2 Mikrofonen, die ich auf einen Empfänger senden kann. Ich kann also 2 kabellose Mikrofone mit einer Kamera verbinden. Dieses System funktioniert mit dem Computer, Smartphone und mit jeder Kamera, auch wenn diese keinen Mikrofoneingang hat. Kaum zu glauben, oder?

Es gibt aber ein paar Dinge, die Du beachten musst, damit alle Systeme gut zusammen funktionieren.

Die Røde Wireless go II Funkstrecke, ist aber immer noch gleich einfach zu bedienen wie das bei der herkömmlichen Wireless go mit einem Mikrofon war, welche ich schon in einem anderen Beitrag „Kabellose Mikrofone – Bluetooth und Funkstrecken“ vorgestellt habe.

Bei beiden, dem Empfänger und dem Sender gibt es einen Knopf, welchen man drücken kann um die Geräte miteinander zu verbinden. Den Empfänger kannst Du mit dem mitgelieferten Kabel, mit der Kamera verbinden. Bevor ich nun filme, muss ich aber eine wichtige Entscheidung fällen um Fehler auszuschliessen.

Fehler 1: Mono oder Stereo?

Kameras haben in der Regel nur eine Tonspur. Jetzt habe ich aber 2 Mikrofone, welche beide auf die eine Tonspur gehen. Wenn ich nach der Aufnahme das Video bearbeite, habe ich die Videospuren nicht separat. Ich kann da aber trotzdem einen Unterschied machen, indem ich entscheide, ob ich in Stereo oder Mono aufnehmen will. Bei diesem Gerät kann das nämlich so eingestellt werden.

Stereo
Hier sieht man zwei Pegel
Nr. 1 für Mikrofon 1 und Nr. 2 für Mikrofon 2.

Sollte das Video aber nicht bearbeitet, sondern gleich so verwendet werden, dann habe ich „Stereoaufnahmen“.

Stereo heisst, wenn ich Musik höre, habe ich auf dem rechten Kopfhörer nicht das Selbe, wie auf dem Linken. In diesem Fall ist es dann so, dass ich dann in einem Ohr nur das Mikrofon 1 und beim anderen Ohr das Mikrofon 2 höre. Wenn also jemand spricht, dann höre ich das jeweils nur auf einer Seite, was überhaupt nicht ideal ist. Normalerweise nimmt man Gesprochenes auf beide Kopfhörer, damit man es gut versteht. Oder wenn man es über Lautsprecher hört, damit es nicht nur links aus dem Lautsprecher kommt, sondern auch rechts. Ich möchte also beide Personen auf beiden Kopfhörer sprechen hören. Das geht aber nicht wenn ich Stereo aufgenommen habe und es anschliessend nicht in einem Schnittprogramm bearbeite.

Ich kann aber auch umstellen indem ich die beiden Knöpfe hinten am Empfänger lange drücke, dann wird auf Mono umgeschaltet und ich habe nur noch einen Pegel. Dann ist es auch egal wie laut oder leise die Redner reden, die Lautstärke ist dann immer gleich.

Mono
Hier siehst Du nur einen Pegel für beide Mikrofone

Der Vorteil beim Mono ist, wenn ich das Video anschliessend so verwende ohne zu bearbeiten, habe ich beide Stimmen auf beiden Kopfhörern. Das ist die einfachste Variante, wenn ich nichts nachbearbeitet wird. Wenn Du das aber nutzen und im Schnitt nachbearbeiten möchtest, dann ist es besser, wenn Du in Stereo aufnimmst. Dazu musst Du aber auch noch das passende Schnittprogramm haben.

Wenn du nun das Stereosignal z.B ins iMovie importierst, hast Du nur eine Tonspur, welche Du nicht auseinander nehmen kannst. Die ist dann einfach Stereo und Du hörst die linke und rechte Spur separat im Kopfhörer oder Lautsprecher. In einem professionelleren Programm wie z.B im Premiere Pro, hast Du anfangs auch nur eine Audiospur aber Du kannst den Audiokanal vom Clip auf Mono stellen und 2 Audiospuren daraus machen. Danach kannst Du jede Tonspur separat bearbeiten. Wenn Du das in Deinem Schnittprogramm nicht kannst, gibt es noch eine weitere Möglichkeit, wie Du es mit diesem System z.B. im iMovie lösen kannst. Dies erläutere ich aber weiter unten.

Audiospur vom Clip Umstellen auf Mono
und zwei Spuren erstellen
Clip neu hereinziehen um
2 separate Spuren zu erhalten

Die erste Entscheidung welche du fällst ist, ob Du in Mono oder Stereo aufnimmst. Es funktioniert gut in Mono, denn normalerweise werden die Leute abwechselnd sprechen und man kann das im Schnittprogramm sehr gut zusammenschneiden.

Fehler 2: Falsch mit dem Computer verbinden

Wenn jemand in Zoom unterrichtet und mit einer Funkstrecke arbeiten möchte, weil man sich vielleicht während des Unterrichts bewegen will, dann möchte man die Funkstrecke vielleicht direkt mit dem Computer verbinden. Das ist aber nicht bei jedem Rechner das Selbe. Ich habe auch schon verschiedenen Adapter vorgestellt aber bei jedem Rechner ist das wieder ein bisschen anders und zum Teil funktionierte das Mikrofon aber der Lautsprecher nicht mehr. Da hat jetzt Røde mit der zweiten Generation eine tolle Lösung mitgebracht.

Wenn ich die Wireless go II Funkstrecke bestelle, dann hat es ein Kabel dabei um die Geräte zu laden. Mit diesem Kabel kann ich aber auch mittels USB die Funkstrecke direkt mit dem Computer verbinden. Wenn ich das einstecke und starte, kann ich bei den Zoom Audiosettings die Funkstrecke auswählen. Dann habe ich die Möglichkeit, dass ich zwei Mikrofone für 2 Personen habe, die sich dann bewegen können.

Ich habe das auch ausprobiert, indem ich mal Stereo und Mono eingestellt habe. Beide Male war es für die Teilnehmer das selbe Ergebnis, indem sie beide Mikrofone auf beiden Kopfhörern hatten. Zoom wandelt offenbar das Stereosignal automatisch in Mono um.

Fehler 3: Nicht das ganze Potenzial nutzen

In dieser Funkstrecke steckt viel mehr als nur ein Mikrofon. Es ist eigentlich ein Audio Aufnahmegerät.

Hast Du das gewusst?

Wenn Du den Ton vom Mikrofon zu deinem Empfänger (Kamera) sendest, kannst Du gleichzeitig den Ton auch aufnehmen. Røde hat eine neue Software herausgebracht RØDECENTRAL, damit kannst Du anschliessend das Audio exportieren. Das hat verschiedene Vorteile. Wenn Du einmal zu weit weg vom Empfänger bist und der Ton nicht mehr sauber zum Video kommt, so hast Du immer noch ein Backup, welches Du benutzen kannst um später den Ton in der Videoproduktion darunter zu legen.

Das zweite ist, wenn Du in Stereo aufnehmen willst aber Du im iMovie mit nur einer Tonspur arbeiten kannst, so hast Du die Möglichkeit, die aufgenommenen Tonspuren im iMovie als zwei separate Tonspuren einzufügen. Dann hast Du auch dort nach dem Exportieren einen schönen Ton auf beiden Seiten des Kopfhörers.

Wenn Du jetzt noch eine Kamera hast ohne Mikrofoneingang, dann könntest Du auch mit dieser Funkstrecke arbeiten. Du kannst den Empfänger einfach auf die Kamera stecken und musst ihn gar nicht erst verbinden.

Wenn Du in den Einstellungen von RØDECENTRAL das so gespeichert hast, dass es automatisch ein Backup macht, zeichnet es automatisch den Ton auf, sobald Du das Gerät startest. Du hast dann einen Audioton, welcher Du für die Postproduktion benutzen kannst. Ich empfehle Dir es auch so einzustellen, damit Du immer noch eine separate Aufzeichnung machst, im Falle es Probleme mit dem Ton gibt und Du es immer noch als Backup benutzen kannst. Wenn der Speicher voll ist, beginnt es einfach wieder von vorn und überschreibt die alte Audiospur. Es hat aber einige Stunden Platz.

Die beiden Mikrofone, kann man sich irgendwo ans T-Shirt klemmen und loslegen. Es wird auch noch ein kleiner Windschutz mitgeliefert, der ist besser als in der ersten Variante. Ich würde dir aber trotzdem noch empfehlen, zusätzlich ein oder zwei Lavallier Mikrofone zu bestellen. Es ist einfach schöner, wenn man nicht so einen grossen Klotz angesteckt hat, man ist beweglicher und der Ton ist auch besser.

Dieses Lavalliermikrofon sowie auch die verschiedenen Adapter und wie Du diese Funkstrecke mit dem Smartphone verbinden kannst, findest Du in meinem Ratgeber „Ausrüstung für deine Onlinelektion“ Hole ihn Dir jetzt hier!

Faszit: Diese Funkstrecke kann mehr als man denkt

Angst vor negativen Kommentaren

Meine Finger lagen starr auf der Tastatur, in meiner Brust war es irgendwie verengt, der Atem schaffte es nicht mehr bis zum Zwerchfell, er blieb irgendwo in der Halsgegend stecken. Ich spürte die Blicke in meinem Nacken von den Zuschauern, die dann mal mein Video anschauen. Ihr Urteil lastete schon schwer auf meinen Schultern, bevor irgend jemand überhaupt das Video gesehen hatte. Würden sie mir ein „Daumen runter“ geben? Oder sogar einen negativen Kommentar hinterlassen? Soll ich das Video wirklich veröffentlichen? Das war vor 10 Jahren als ich meinen damaligen YouTube Kanal judith.tv startete.

Meine erste Sendung

Ich hatte ein Talk-Format lanciert und meine erste Sendung nahm ich mit dem Musiker Levin auf. In dieser Zeit arbeitete ich noch als Videojournalistin bei einer Agentur und ich kannte mich mit Technik aus. Ich war es mir aber gewohnt hinter der Kamera zu stehen und jetzt war ich plötzlich vor der Kamera und die Kommentare kamen dann direkt zu mir. Wollte ich das wirklich wagen und warum?

Der Newsdruck bei der Arbeit war sehr gross und ich wollte mir nebenbei noch etwas anderes aufbauen. Ich wollte ein Format schaffen, wo ich selber die Themen setzen konnte und wo ich Zeit hatte mit meinen Fragen auch in die Tiefe zu gehen. Dazu kam, dass die Smartphones damals noch recht neu waren und ich wollte ausprobieren, was mit diesen Geräten möglich war. Wie konnte ich ein Mikrofon anschliessen oder sie auf ein Stativ stellen und wie kann ich meine eigene Sendung aufnehmen und auf YouTube stellen? Denn wenn ich schon meinen eigenen YouTube Kanal habe, dann gehört es natürlich dazu, dass ich die Videos auch veröffentliche.

Ich legte also meine Hand auf die Maus, atmete ein, klick, das Video war veröffentlicht. Da passierte natürlich noch nichts, das braucht ja auch eine Weile. Es hat auch nicht die ganze Welt darauf gewartet, dass mein Video gesehen werden kann. Ich habe mal den Link geteilt auf den Sozialen Plattformen und Levin hat das auch getan und so kamen dann die ersten Leute, welche das Video gesehen haben. Es waren vor Allem Leute, die ich kannte und Feedback bekam ich dann grösstenteils aus meinem Freundeskreis. Von Leuten die meinten: „Cool was du da gemacht hast!“ oder auch „Wow, spannend, was mit dem Smartphone überhaupt möglich ist!“

Weitere Videos

Ich nahm weitere Talks auf und auch die ersten Tutorials, in denen ich aufzeigte, wie ich ein Mikrofon an mein Smartphone anschliessen konnte. Ich musste das ganze Zubehör in der USA bestellen, weil es hier sowas noch gar nicht gab. Und dann kam auch der Kommentar, welcher mir wieder den Magen zusammenzog und ein Gewicht auf die Schultern legte. Ein Journalist schrieb: „Was hast du da für ein Hintergrund, dein Bücherregal? Du schreibst, dass Du eine journalistische Ausbildung am MAZ gemacht hast, dann solltest du doch wissen, dass man nicht einen solchen Hintergrund wählt!“

Ja, ich hatte das gelernt, Bücherwand und Kleingeschriebenes lenkt ab und nimmt die Aufmerksamkeit aber ich hatte ein kleines Büro. Da war das Bücherregal, ich hatte keine Videoleuchten, ich hatte das Fenster als meine Lichtquelle und wenn ich dieses Licht nutzte, hatte ich das Bücherregal im Hintergrund. Ich hatte im Moment nicht mehr Platz und ich wollte doch einfach Videos produzieren und ausprobieren. Aber es hat schon an meinem Stolz gekratzt. Ich habe dann versucht, etwas umzustellen und in meinem kleinen Büro den Hintergrund trotzdem ein wenig zu verändern und zu verbessern. Heute habe ich einen grösseren Raum, habe mehr Platz und ich habe Leuchten, zwei LDC-Panels, das macht das ganze natürlich einfacher. Unterdessen veröffentliche regelmässig Tutorials auf YouTube und ich habe auch Videos, welche schon über 100´000 Mal geschaut wurden. Bei so vielen Zuschauern nimmt natürlich die Wahrscheinlichkeit über einen Negativkommentar zu.

Negativkommentare

Ich habe dann experimentiert mit Werbung und plötzlich ist eines meiner Video in einen solchen Strudel geraten. Da kamen Kommentare, welche unter der Gürtellinie waren. Zuerst war es mehr: „Ey, was hast du da für ein Deutsch, aha Schweizerin!“, und dann ging es aber immer tiefer und verletzender „Vergrab dich, sei still, du hast überhaupt nichts zu sagen!“ Dieser Satz hat sich in mein Gedächtnis gegraben und ist immer wieder zum Vorschein gekommen. Es hat etwas mit mir gemacht. Auch wenn ich mir immer wieder gesagt habe, da sind doch auch so viele positive Kommentare. Es ist einfach nicht spurlos an mir vorbei gegangen.
Ich hatte dann die Werbung gestoppt. Spannenderweise hatte ich das selbe Video auch auf Facebook mit Werbung geschaltet und bekam dort sehr viele positive Feedbacks. Nur auf YouTube haben sich die Leute gegenseitig hochgeschaukelt mit bösen Kommentaren. Ich habe dann alle diese Kommentar einfach gelöscht und habe die Leute blockiert, damit sie nicht mehr auf meinem YouTube Kanal kommentieren konnten. Jemand hat sich dann gemeldet und meinte: „Aha, du kannst keine Kritik ertragen und löschst einfach die Kommentare?“ Ich habe geantwortet: „Konstruktive Kritik über den Inhalt könnt ihr gerne anbringen, darüber können wir reden aber nicht, wenn ich persönlich angegriffen werde oder wenn es über mein Äusseres geht!“

Es war hart und es war auch nicht so, dass trotz der Löschaktion diese Kommentare aus meinen Gedächtnis verschwunden waren aber ich habe einfach losgelassen und habe mich auf die positiven, dankbaren Kommentare fokussiert. Habe ich mir überlegt aufzuhören? Nein! Das war für mich keine Alternative. Es gibt wenige Leute die in den Kommentaren verletzen, die nicht konstruktiv oder beleidigend sind. Wenn wir uns zurückziehen, wegen solchen Kommentaren, wem überlassen wir dann den Platz? Den Beleidigungen, Beschimpfungen oder der lieblosen Worte?
Ich schaute was ich optimieren konnte bei meiner Werbung. Heute ist es so, dass ich wirklich sehr wenige negativen Kommentare bekomme und wenn, ist es meistens wegen meinem Deutsch, darüber kann ich aber stehen und auch lachen.

Mein Ziel ist es, dass ich Menschen helfen kann, mit einer positiven Botschaft aufzutreten, sie zu teilen und zu veröffentlichen mit positiven, inspirierenden und liebevollen Worten.

Ich möchte auch Dir helfen, dass auch Du deine Geschichte erzählen kannst. Dass auch Du vor der Kamera sein und Deine Botschaft weiter geben kannst. Dafür habe ich einen Kurs der heisst: „Selbst&Sicher vor der Kamera in einer Woche“.

Ich möchte in diesem Kurs zeigen, wie Du nicht die gleichen Fehler wie ich machen musst. Ich zeige Dir von Anfang an, was sind gute Hintergründe, wie stellst Du dich ins beste Licht, wie bekommst Du einen guten Ton und wie positionierst Du Dich im Bild, damit Du dich selber sein kannst und dabei kompetent wirkst. Das alles übst Du in einer Woche, danach hast Du alle Grundlagen damit Du loslegen kannst.

Ich würde Dir gerne helfen, dass Du zu den Leuten gehörst, welche sich nicht zurückhalten lassen wegen den Negativkommentaren, sondern zu denen gehörst, welche etwas Gutes beisteuern und eine Botschaft weitergeben und es mit anderen teilen möchten.

Möchtest Du noch weitere Tipps? Hier geht es zu meinen Blogbeitrag „7 Tipps wie du natürlich wirkst vor der Kamera

Für gutes Licht, kannst Du hier den Ratgeber „Gutes Licht für Deine Videos“ herunter laden

Ratgeber Licht Video Judith Steiner

Persönlich Videobotschaften

Du öffnest ein Mail und anstatt ein langer Text erwartet Dich der lächelnde Absender. Eine Videobotschaft kann viel persönlicher sein als ein Video. Und ich habe ein Tool entdeckt, mit dem es ganz schnell und einfach geht. Damit habe ich in einem Tag 82 persönliche Videobotschaften aufgenommen.

Mit Loom kann man in kurzer Zeit schnell und einfach Videobotschaften aufnehmen. In meiner „videochallenge“, konnte ich so jedem Teilnehmer ein kurzes Videofeedback geben.

Ich habe die Botschaften mit einer externen Webcam und dem Røde Potcaster aufgenommen, da die Webcam eine bessere Qualität liefert und man sie auf Augenhöhe einstellen kann. Der Røde Potcaster sorgt dabei auch auf eine bessere Tonqualität, als ich es mit dem MacBook gehabt hätte.

Wie Loom funktioniert siehst Du im Video.

Loom kann man gratis nutzen und dabei beliebig viele Videos aufzeichnen. Allerdings kann man mit der Gratisversion nur 25 Leuten Zugang zu den Videos geben. Mit der Pro Version ab $8 pro Monat, kann man aber bereits unlimitierte Botschaften verschicken.

Weiter Informationen zu Loom findest du hier: https://www.loom.com

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Infos zu meinem online Kurs „Kompetent vor und hinter der Kamera“ gibt es hier.

Drei Möglichkeiten für live Videos

Der Vorteil von live Videos: Du hast nachher keine Postproduktion. Ist das Video aufgenommen, ist es auch bereits „geschnitten“ und veröffentlicht. Da spart man sich Zeit. Und es ist sehr echt und direkt.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten live zu streamen. Hier stelle ich drei Varianten vor:

  • mit dem Smartphone
    Vorteil des Smartphones ist, dass es sehr einfach ist und kein weiteres
    Zubehör benötigt, man kann direkt über Facebook, Instagram oder deiner bevorzugten Plattform senden sofern man einen Internetzugang hat.
  • mit einer externen Webcam
    Vorteil der externen Webcam ist die Bildqualität, welche einiges besser ist als die integrierte Kamera auf dem MacBook oder Laptop. Ausserdem hat man mehr Gestaltungsspielraum, da die Kamera mit einem Stativ auf Augenhöhe platziert werden und man so die bessere Perspektive einstellen kann. Mit der externen Webcam kann man über YouTube die entsprechende Kamera so direkt und einfach Live Videos streamen.
  • mit einer Systemkamera
    Vorteil der Systemkamera ist, dass man mit Tiefenschärfe arbeiten kann und so mehr Gestaltungsmöglichkeiten hat. Allerdings braucht es für diese Variante eine Kamera mit HDMI Ausgang und die Möglichkeit diese mit deinem Laptop zu verbinden. Bei dieser Variante brauchst du aber noch weiteres Zubehör wie z.B. einen Cam-Link Adapter und ein HDMI Kabel.

Das ist der vorgestellt Cam-Link: https://www.elgato.com/en/gaming/cam-link-4k

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Ratgeber Ausrüstung zum Filmen mit Smartphone

7 Tipps: Wie Du vor der Kamera natürlich wirkst

Wenn Du Video nutzen möchtest, um eine Beziehung mit Deinen Zuschauern aufzubauen, dann solltest Du möglichst natürlich und Dich selbst vor der Kamera sein. Das ist gar nicht so einfach. In diesem Video gebe ich Dir 7 Tipps, damit es gelingt.

1. Zuerst ist mal die Haltung ganz wichtig.
Du kannst stehen oder sitzen. Im Stehen ist man meistens präsenter. In meinem Video sitze ich weil der Hintergrund besser passt wenn ich sitze und meine Videos oft auch etwas länger dauern. Wenn ich sitze achte ich auf eine aufrechte Haltung damit ich aufrecht und präsent bin. Nimm die Schultern nach hinten und zeige, dass du offen bist.

2. Schau in die Linse!
Wenn du nicht in die Linse schaust hat dein Betrachter das Gefühl, dass du nicht mit ihm sprichst. Wenn du aber in die Linse schaust nimmst du eine direkte Verbindung zu ihm auf und er hat das Gefühl, dass du mit ihm sprichst.
Stell dir einen Freund / Freundin vor wenn du in die Linse schaust, du kannst auch ein Bild oder Foto deines Freundes / Freundin neben die Kamera stecken. Wichtig ist aber, dass du dann nur kurz das Bild anschaust und dann wieder in die Linse guckst und dir vorstellst, dass du mit diesem Freund / Freundin sprichst.

3. Lächle!
Und zwar bevor du das Video beginnst. Schau in die Linse und lächle und wenn du bereit bist dann lege los. Behalte das Lächeln immer solange du sprichst. Wenn du dich konzentrierst auf den Text, kann es sein, dass du das lächeln verlierst und dann sieht es meistens nicht mehr so präsent aus. Also lächle und zwar bis ganz am Schluss bis die Kamera aus ist, ansonsten gibt es oft ein komisches Schlussbild. Also lächle, dass du bis am Schluss präsent und nett wirkst.

4. Schau deine Videos an!
Es kann am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig wirken, wenn man sich selber im Video sieht und hört. Aber man gewöhnt sich daran und je öfters man sich selber anschaut je entspannter steht man vor der Kamera. Dann siehst du auch wie du vor der Kamera wirkst, ob du etwa den Kopf schief hältst und kannst sehen, was du an dir korrigieren möchtest.

5. Rede über dein Thema!
Du wirst wahrscheinlich keinen Food Blog eröffnen, wenn du lieber Fertiggerichte hast und gar nicht gerne kochst. Aber wenn du es gerne tust, und kochst und ausprobierst und die verschiedenen Zutaten miteinander mischt, dann wird dir das leicht fallen, weil es deine Leidenschaft ist. Natürlich bereitest du dich darauf vor und überlegst dir, was der Inhalt des Videos sein soll und was du sagen möchtest aber dann kommt es wirklich aus dem Herzen und wirkt natürlich.

6. Arbeite in Sequenzen!
Du musst nicht alles an einem Stück aufnehmen. In meinem Video habe ich auch ganz viele Wiederholungen rausgeschnitten. Zwischendurch kannst du auf deine Notizen schauen und dich auf deinen nächsten Tipp konzentrieren. Dann kannst du das Video so schneiden, dass alle Unterbrechungen, Versprecher etc. rausgeschnitten werden. Überlege dir Vorher, wie du es aufnehmen und schneiden willst damit du diese verschiedenen Sequenzen hast.
Ich werde oft von Leuten gefragt ob der Einsatz eines Teleprompters hilfreich ist. Ich empfehle es nicht, da man beim Teleprompter jeweils den Text abliest und wenn du kein Profi bist, dann der Betrachter das Gefühl hat, dass du ihn nicht richtig anschaust.

7. Übung macht den Meister.
Üben, üben, üben und du wirst besser, wie bei Allem im Leben. Du musst jetzt aber nicht denken, dass du üben musst bis du perfekt bist und erst dann das Video aufnehmen kannst. Wenn ich meine Videos von früher betracht, sehen die auch ganz anders aus als heute. Wichtig ist, dass du Videos aufnimmst und veröffentlichst und das immer wieder, damit du daraus lernst und dich weiterentwickelst.

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